Zitat: Tui-Chef Friedrich Joussen hält nicht viel von Flugscham.

"Tourismus ist für viele Länder die einzige Möglichkeit, sich zu entwickeln. Und wir sitzen im reichen Deutschland und fragen: Sollen wir wirklich reisen? Das ist doch gutmenschenverkopft."

Friedrich Joussen, Chef des Reisekonzerns Tui, plädiert im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" wohl nicht ganz uneigennützig dafür, die Welt lieber mit mehr als mit weniger Tourismus zu verbessern.
"Süddeutsche Zeitung", S. 16 (Paid)

Deutsche Elektroscooter-Herrsteller hoffen auf staatliche Hilfe.

Elektroscooter: Deutsche Firmen sind, gemeinsam mit der Konkurrenz aus Italien Schweden und Spanien führend, schreiben Karin Finkenzeller und Christian Schlesiger. Unternehmen wie Unu und Govecs könnten die großen Gewinner der Verkehrswende werden. Derzeit kämpfen sie aber mit knappen Margen, insbesondere im Sharing-Geschäft, das viele Hersteller als das Zukunftsgeschäft ansehen. Deshalb hoffen sie auf bessere Rahmenbedingungen durch die Politik und Unterstützung durch kommunale Partner.
wiwo.de (Paid)

Die Bahn sucht Ökostrom-Lieferanten.

Deutsche Bahn nimmt das vom Bund versprochene Geld in die Hand um sein Ökoimage aufzupolieren. Mit einem Bieterverfahren sucht der Konzern neue Lieferanten für Ökostrom. Insgesamt beläuft sich die Ausschreibung auf 500 Gigawattstunden. Damit soll der Anteil erneuerbarer Energien bis 2020 auf 61 % steigen. Aktuell spricht die Bahn von 57 % Ökostrom-Anteil – der sich jedoch zum Teil durch den Kauf von Ökostromzertifikaten errechnet.
spiegel.de

Basta: Dyson zieht bei seinen E-Autos den Stecker.

Beutelerfolglos: Staubsaugerproduzent Dyson beerdigt seine Pläne für eine eigene Elektroauto-Sparte. Offenbar hat Firmengründer James Dyson erkannt, dass seinem E-Auto das gleiche Schicksal droht, wie dem von ihm leidenschaftlich beworbenen Brexit: aufgrund der aktuellen Situation gebe es keine Möglichkeit, das Produkt gewinnbringend zu vertreiben.
handelsblatt.com

VW investiert üppig in seine Software-Entwicklung.

VW baut seine Software-Entwicklung zu einer eigenen Konzernmarke aus, schreibt die "Welt". Bis zu 10.000 Mitarbeiter sollen in der rechtlich selbstständigen Einheit an verschiedenen Standorten arbeiten. Christian Senger, 45, bisher im Markenvorstand für Digital Car & Services verantwortlich, leitet das Team. Zielvorgabe ist die Steigerung der selbst entwickelten Software pro Auto soll von 10 auf mehr als 60 %.
welt.de (Paid)

Zitat: Uber-Deutschland Christoph Weigler sieht beim Image Aufholbedarf.

"Man kann nicht einfach einen Mobilitätsdienst in San Francisco erfinden und ihn danach mal eben so in der ganzen Welt ausrollen."

Christoph Weigler, Deutschlandchef von Uber, sagt im "Horizont"-Interview, Mobilität sei ein lokales Geschäft. Wegen Fehlern in der Vergangenheit habe Uber beim Image Aufholbedarf.
horizont.net (Paid)


Aus dem Archiv von turi2.tv: "Das war ein Fehlstart" - Uber-Manager Christoph Weigler will auch Partner der Taxis sein. (4/2019)

Peter Bardenfleth-Hansen kümmert sich um den Vertrieb der Streetscooter.

Deutsche Post holt Peter Bardenfleth-Hansen (Foto), 49, bisher Manager bei Tesla, für die neue Position des Chief Growth Officers. Er verantwortet den internationalen Vertrieb der Streetscooter. Ulrich Stuhec, 53, soll als Technik-Vorstand die Produktentwicklung ausbauen, er kommt von Ford. Stuhec folgt auf Fabian Schmitt, der unternehmensintern wechselt.
faz.net, heise.de

Frank Thelen investiert Rekordsumme in Logistik-Start-up Smartlane.

Start-ups: Frank Thelen investiert mit seinem Wagniskapitalfond Freigeist Capital einen "hohen einstelligen Millionenbetrag" in das Start-up Smartlane - so viel wie in bisher kein anderes Start-up. Die Firma hilft Logistikunternehmen mit einer cloudbasierten Software, Flotten effizienter zu steuern. Zu den Kunden zählen die Deutsche Bahn oder Metro. Smartlane habe das Potenzial, ein "europäischer Tech-Champion" zu werden.
handelsblatt.com, deutsche-startups.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Warum sich Frank Thelen auf Facebooks Digitalgeld Libra freut (Archiv 9/2019).

Zahl des Tages: 58 % aller Reiseagenturen trifft Insolvenz von Thomas Cook.

Zahl des Tages: Existenzbedrohte 58 % aller Reiseagenturen fürchten negative Folgen nach der Pleite des Reiseveranstalters Thomas Cook, schreibt das "Handelsblatt". Reisebüros erhielten die Provisionen häufig Wochen vor der Abreise der Kunden. Die Insolvenzverwaltung könnte die Erfolgsprämien der letzten drei Monate zurückfordern, was kleine Reisebüros bedrohe.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: VW-Zulieferer planen 25.000 Jobs für neues Werk in der Türkei.

Zahl des Tages: Motoraffine 25.000 Arbeitsplätze wollen Zulieferer von Volkswagen in der Türkei schaffen, wenn der Autokonzern in Manisa nahe Izmir das angekündigte Werk eröffnet. VW plant in der Türkei mit 5.000 neuen Jobs, um den Passat von VW sowie den Skoda Superb zu produzieren.
"Süddeutsche Zeitung", S. 20 (Paid), turi2.de (Background)

Elektromobilität kostet bis 2030 fast 125.000 Jobs.

E-Mobilität: Bei Autobauern und Zulieferern fallen bis 2030 fast 234.000 Arbeitsplätze in der Produktion von Verbrennungsmotoren weg, im Gegenzug sollen rund 109.000 neue Arbeitsplätze in der Produktion von Elektroantrieben entstehen, schreibt "Welt am Sonntag". Das Bundesfinanzministerium arbeite bereits an Plänen, um der Autoindustrie zu helfen.
"Welt am Sonntag", S. 31 (Paid)

Nach Insolvenz von Thomas Cook: Reiseanbieter Tour Vital ist pleite.

Tour Vital, zuletzt Reiseanbieter-Tochter von Thomas Cook, ist insolvent. Hintergrund seien die derzeitigen "Rahmenbedingungen im Reisemarkt". Der Verkauf von Reisen sei gestoppt worden. Thomas Cook hatte Tour Vital 2018 an einen niederländischen Finanzinvestor verkauft, hatte aber weiterhin Reisen des Kooperationspartners im Angebot.
rp-online.de, tourvital.de, turi2.de (Background)

BMW überprüft interne Marketing-Strukturen.

BMW: Markenchef Jens Thiemer stellt nicht nur die Agenturbeziehungen, sondern auch das interne Marketing auf den Prüfstand, schreibt "Horizont". Unterstützung erhalte Thiemer dabei vom Berater KPMG sowie Ex-Agenturmanager Thomas Strerath. Ziel sei es, Doppelstrukturen abzubauen und das Marketing stärker aus der Münchner Zentrale zu steuern. Bisher agieren die BMW-Ländergesellschaften beim Marketing weitgehend autonom.
"Horizont" 39/2019, S. 6 (Paid), turi2.de (Background)

Nach Klimapaket: Bahn will Wachstumsprogramm schnell umsetzen.

Deutsche Bahn: Die Bundesregierung stärkt den deutschen Bahnsektor zusätzlich mit mehr als 20 Mrd Euro bis zum Jahr 2030, die Bahn spricht vom "größten Investitions- und Wachstumsprogramm" in ihrer rund 180-jährigen Geschichte. Besser abgestimmte Umsteige-Verbindungen sollen die Züge pünktlicher mache, der Güterverkehr auf der Schiene solle gestärkt werden.
welt.de, deutschebahn.com

Aus dem turi2-Archiv: Wie Bahn-Chef Richard Lutz die Medien erlebt (02/2019).

Nach Mehrwertsteuersenkung: Bahntickets im Fernverkehr vergünstigen sich um 10 %.

Deutsche Bahn senkt den Fahrpreis im Fernverkehr um 10 %, teilt der Konzern mit. Das entspricht genau dem Mehrwertsteuernachlass von 12 %, den die Bundesregierung angekündigt hat. Die Preiserhöhung am Jahresende solle ausbleiben.
handelsblatt.com (Paid)

In einer früheren Version dieser Meldung hatte turi2 berichtet, dass die Bahn die Preissenkung nicht komplett an die Kunden weitergibt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

Verkehrsministerium will Rückkehrpflicht für Uber & Co doch beibehalten.

Uber & Co sollen nach einer Fahrt auch künftig zu ihrem Firmensitz zurückkehren müssen, schreibt der "Focus". "Die Rückkehrpflicht für auftragslose Mietwagen bleibt erhalten", heißt es in einem Arbeitspapier von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Kommunen sollen jedoch Ausnahmen erlauben können. Ursprünglich war vorgesehen, die Rückkehrpflicht abzuschaffen, nach Protesten der Taxibranche macht Scheuer nun einen Rückzieher.
focus.de

Ex-BMW-Manager Markus Duesmann soll schon im April 2020 Audi-Chef werden.

Audi darf Markus Duesmann (Foto), Ex-BMW-Vorstand und Wunschkandidat von VW-Chef Herbert Diess, bereits ab April 2020 engagieren, meldet die "FAS". Eine Sperrklausel verhinderte bisher den Vertragsbeginn vor Oktober 2020. Das Kraftfahrtbundesamt droht Audi mit Zwangsgeldern, weil Betrugssoftware teils weiter im Einsatz sei, schreibt "Bild am Sonntag".
"FAS", S. 24 (Duesmann, Paid), turi2.de (Duesmann), "Bild am Sonntag", S. 11 (Zwangsgelder, Paid)

Uber & Co müssen Fahrer in Kalifornien als Angestellte behandeln.

Kalifornien verpflichtet Fahrdienste wie Uber und Lyft dazu, ihre Fahrer als Angestellte zu behandeln, statt wie bisher als Selbständige. Das neue Gesetz gilt für alle Jobs, bei denen der Arbeitgeber die Kontrolle hat. Erfolgreich dagegen war die Lobbyarbeit der kalifornischen Verlage: Zeitungsboten sind von der Regelung ausgenommen.
cnet.com, nytimes.com, talkingbiznews.com (Zeitungsboten)

ADAC startet Mobilitätspodcast “Einfach weiter”.

ADAC podcastet jetzt auch. Alle 14 Tage befasst sich Einfach weiter mit Mobilitätsthemen. Podcast-Host ist ADAC-Sprecher Johannes Boos, ehemals Radiomoderator. Die erste Ausgabe dreht sich um Audio im Auto der Zukunft, in dem Radio neben Podasts und Streamingdiensten weiter seinen Platz haben wird – und sei es zur schnellen Warnung vor Geisterfahrern.
soundcloud.com (10-Min-Audio)

- Anzeige -

Developers! Code the Future.
Daimler lädt am 19. Oktober zum Recruiting Event rund um automatisiertes Fahren und Künstliche Intelligenz ein. Gesucht werden Talente, die mit Kreativität und Innovationskraft die Mobilität von morgen mitgestalten.
daimler.com

Eurowings-Passagiere können ihre Bonusflüge künftig einfacher umbuchen.

Lufthansa: Eurowings-Passagiere sind bei Umbuchungen von Bonusflügen künftig nicht mehr an den Flugplan der Billigairline gebunden, schreibt "Welt am Sonntag". Kunden können Flüge der gesamten Lufthansa-Gruppe nutzen, was aufgrund unterschiedlicher IT-Systeme bisher nicht möglich war. Vorangegangen war ein Streit eines Jugendlichen, dessen Eurowings-Buchung nach einem Flugausfall nicht umgebucht werden konnte.
welt.de

Deutsche Post findet keine externen Streetscooter-Abnehmer.

Deutsche Post nimmt für die Paketsparte DHL den zehntausendsten Streetscooter in Betrieb. Damit hat DHL ein Fünftel der deutschen Flotte auf den E-Transporter umgestellt. Der Anteil solle weiter erhöht werden, um die Logistik bis 2050 emissionsfrei zu machen. Profitabel sei das Geschäft nicht, da bisher keine Partner für die Streetscooter gefunden wurden.
"FAZ", S. 28 (Paid)

Der italienische E-Scooter-Anbieter Helbiz plant seinen Deutschland-Start.

E-Scooter: Der italienische Marktführer Helbiz plant eine Expansion nach Deutschland, schreibt der "Spiegel". Zunächst wolle Helbiz in München starten, Berlin und Frankfurt sollen folgen. Laut "Spiegel" gab es jedoch noch keine Gespräche mit der Stadt. Derzeit sind bereits die fünf Anbieter Lime, Voi, Circ, Tier und Bird in Deutschland aktiv.
"Spiegel" 36/2019, S. 55 (Paid)

Telekom-Mitarbeiter fahren nun Lime-Roller.

Telekom verleiht mit dem Scooter-Startup Lime E-Roller auf dem Bonner Konzern-Campus. Mitarbeiter rollern gratis von Meeting zu Meeting. Die Partnerschaft umfasst auch feste Ladestationen, die Roller sind außerdem teilweise in Telekom-Farbe lackiert.
horizont.net

Taxi-App Free Now startet Uber-Alternative in Berlin.

Free Now, vormals MyTaxi, startet eine direkte Uber-Konkurrenz in Berlin. Beim Angebot Free Now Ride kommt kein Taxi, sondern ein Auto, das als Mietwagen gilt. Fahrgäste erfahren schon bei der Buchung den endgültigen Preis und zahlen per App. Free Now ist ein gemeinsames Unternehmen von BMW und Daimler – das Mietwagen-Angebot läuft schon in Hamburg und soll auch nach Frankfurt und München kommen.
berliner-zeitung.de