Citroën verpasst sich einen neuen Auftritt, inklusive Logo und Marken-Claim.

Nëu wagen: Die Automarke Citroën präsentiert sich runderneuert mit der mittlerweile zehnten Logo-Veränderung, die sich an das Ursprungs-Signet von 1919 anlehnt. Zudem gibt es eine "vereinfachte" Farbpalette und neue Schriftarten. Statt des Claims "Inspired by You" wirbt die Stellantis-Marke nun mit "Nothing Moves Us Like Citroën".
media.stellantis.com

Jennifer Treiber-Ruckenbrod steigt bei BMW Deutschland zur Marketing-Chefin auf.

BMW befördert Jennifer Treiber-Ruckenbrod zur Marketing-Chefin für den deutschen Markt. Sie leitet bisher die externe und interne Kommunikation der Marken Mini und BMW Motorrad. Treiber-Ruckenbrod folgt auf Kirsty Skinner-Gerth, die seit September Digital Commerce, Digitale Kanäle und Connected Company bei BMW verantwortet.
horizont.net (€), absatzwirtschaft.de

“Freude.Forever”: BMW bringt ein neues Print-Magazin auf den Markt.

Freude am Drucken: BMW bringt mit "Freude.Forever" ein Print-Magazin heraus, das die "Facetten des modernen, nachhaltigen Luxus und des technologischen Fortschritts" beleuchten will. Die monothematischen, je 140-seitigen Hefte sollen anlassbezogen erscheinen. Das Heft erscheint mit 150.000 Auflage für 10 Euro. Der Erstling widmet sich der "Verbindung und Bedeutung von modernem Luxus" sowie "beständiger Nachhaltigkeit".
per Mail

Deutsche Bahn verkauft 26 Mio 9-Euro-Tickets.

Kassenschlager: Die Deutsche Bahn hat in den vergangenen drei Monaten rund 26 Mio 9-Euro-Tickets über ihre Vertriebskanäle verkauft. Jeder Fünfte habe den ÖPNV neu für sich entdeckt, erklärt der Konzern. Am Montag gibt der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen bundesweite Gesamt-Zahlen bekannt. Im Juni und Juli sind 38 Mio Tickets verkauft worden. Das Umweltbundesamt fordert ein Nachfolgemodell.
sueddeutsche.de

Zahl des Tages: Bilanz des 9-Euro-Tickets zeugt von Auto-Verzicht, besagt eine Umfrage.

Zahl des Tages: Mobile 31 % der erwachsenen Kundschaft haben das 9-Euro-Ticket häufig auf Wegen genutzt, die sie sonst per Auto zurück­gelegt hätten, sagt eine Yougov-Umfrage. 18 % haben es sogar aus­schließlich auf solchen Strecken eingesetzt. Insgesamt haben 28 % der Deutschen mindestens einmal das Ticket gekauft, weitere 22 % haben von dem Rabatt auf ihr normales Nah­verkehrs-Abos profitiert.
faz.net

Lese-Tipp: Die Elektrooffensive von Volkswagen stockt.

Lese-Tipp: Die Situation bei Volkswagen ist prekärer als bislang bekannt, schreibt Michael Freitag. Der scheidende Herbert Diess (Foto) habe seine Elektrooffensive kaum umgesetzt, es drohen Mehrkosten und Profiteinbußen. Fabriken könnten schon in wenigen Jahren nicht mehr ausgelastet sein, Tausende Arbeitsplätze seien gefährdet. Der Konzern müsse wahrscheinlich länger Verbrenner produzieren als geplant.
manager-magazin.de (€)

Veranstalter sagen Genfer Autosalon 2023 erneut ab, nur Schwester-Messe in Doha findet statt.

Wüste statt Berge: Der Genfer Autosalon, eine der wichtigsten Auto­mobil­messen der Welt, fällt 2023 zum vierten Mal in Folge aus. Die Veranstalter sagen die für Februar geplante Messe in Genf erneut ab und nennen als Gründe "Unsicher­heiten in der Welt­wirt­schaft und der geo­politischen Lage" sowie "Risiken im Zusammen­hang mit der Entwicklung der Pandemie". Statt­dessen wolle man sich voll auf die Schwester-Messe in Doha konzentrieren, die im November 2023 erstmal in der katarischen Hauptstadt über die Bühne gehen soll.

Ursprünglich war geplant, 2023 zwei Autosalons zu veranstalten – im Februar in Genf und im November in Doha. "In diesen unsicheren Zeiten" seien viele Auto-Marken jedoch "nicht in der Lage, sich für die Teilnahme an einer Messe in Europa im Winter zu verpflichten". Zuletzt fand der Genfer Autosalon 2019 statt, danach wegen Corona nicht mehr. (Archivbild von 2019: Uli Deck / dpa / Picture Alliance)
wiwo.de, spiegel.de, gims.swiss

Formel-1-Einstieg von Audi und Porsche steht offenbar kurz bevor.

PS-Neulinge: Die beiden Volkswagen-Töchter Audi und Porsche steigen 2026 in die Formel 1 ein, berichten RTL und ntv. In den kommenden Tagen werde der Audi-Vorstand seine Entscheidung offiziell bekannt­geben, Porsche wolle mit der Bestätigung voraus­sichtlich bis kurz vor dem Großen Preis von Belgien kommende Woche warten. Formel-1-Ambitionen werden beiden Herstellern schon länger nachgesagt: Audi strebe ein eigenes Team an und verhandle mit dem Schweizer Renn­stall Sauber. Porsche wolle als Motoren-Partner von Red Bull fungieren
rtl.de

Den Lebensmittel-Lieferdiensten droht der Absturz, berichtet das “Handelsblatt”.

Reifen platt: Der Hype um Lebensmittel-Lieferdienste flaut ab, berichten Larissa Holzki und Florian Kolf im "Handelsblatt". Die europäischen Bringdienste Glovo und Zapp erhalten von Investorinnen deutlich niedrigere Bewertungen. Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform rät von Kreditgeschäften mit der Firma Gorillas ab. Der Berliner Lieferdienst räumt Zahlungsrückstände ein.
handelsblatt.com (Paid)

VW-Chef Oliver Blume will den Vorstand verkleinern.


Schrumpfkur durch den Blume: Der neue VW-Chef Oliver Blume (Foto) will offenbar den Vorstand des Autokonzerns verkleinern, meldet Reuters. Die Unternehmensführung sei unter Herbert Diess auf zwölf Mitglieder "angeschwollen" und sei "zu groß und schwer zu koordinieren". Zudem seien etliche Vorstandsmitglieder Vertraute von Diess, die dieser berufen hatte, um während diverser Machtkämpfe seine Position zu sichern.

Wackeln sollen vor allem die Posten von Einkaufschef Murat Aksel und Vertriebschefin Hildegard Wortmann, auch China-Vorstand Ralph Brandstätter und IT-Chefin Heike Stars stehen auf der Kippe. Insgesamt will Blume den Vorstand auf acht bis neun Personen stutzen, endgültige Entscheidungen sind noch nicht gefallen.
reuters.com, faz.net

Foto: Jan Huebner/Imago

Deutsche Bahn verlängert die Umsteigezeiten bei ICE- und IC-Fahrten.

Wenn's mal wieder länger dauert: Die verspätungsgebeutelte Bahn gelobt Besserung und kündigt u.a. verlängerte Umsteigezeiten bei ICE- und IC-Fahrten an, durch die Reisende ihre Anschlüsse verlässlich erreichen sollen. 1.000 weitere Mitarbeiterinnen sollen das Service-Personal in Zügen und Bahnhöfen verstärken. Ab 2024 steht eine Generalsanierung der am stärksten befahrenen Strecken auf dem Plan.
wiwo.de, per Mail

Meinung: Herbert Diess ist an seiner radikalen Elektro-Strategie gescheitert.

Gediesst: Der scheidende VW-Chef Herbert Diess ist an seiner radikalen Elektro-Strategie gescheitert, sagt Motoren-Experte Thomas Koch im focus.de-Interview. Der Konzern habe seinen Markenkern von bezahlbaren und reichweitentauglichen Fahrzeugen für die Breite der Bevölkerung zugunsten der Elektromobilität "geopfert". Auch die Fahrzeugqualität sei "unter die Räder gekommen".
focus.de

Zahl des Tages: Verkehrsunternehmen schlagen 69-Euro-Ticket vor.

Zahl des Tages: Im Monat 69 Euro sollte nach Vorstellung des Verbands Deutscher Verkehrs­unternehmen ein Nachfolger des 9-Euro-Tickets kosten. Wie sein billiger Bruder soll das "ÖPNV-Klima­ticket" bundesweit im Nah- und Regional­verkehr gültig sein. Als "relevante Ziel­gruppe" hat der VDV "zahlungs­willige Auto­fahrerinnen" im Blick.
twitter.com/VDV_Verband, wiwo.de

Zitat: Jens-Oliver Voß freut sich über “positive Berichterstattung” zum 9-Euro-Ticket.

"Das 9-Euro-Ticket hat eine so positive Berichterstattung gebracht, wie sie sich durch keine Marketingkampagne der Welt erreichen lässt."

Jens-Oliver Voß, Leiter Kommunikation Eisenbahn in Deutschland bei der Deutschen Bahn, bilanziert im Interview mit dem "PR Magazin" die Wirkung des 9-Euro-Tickets. Auch "das klassische Bahn-Bashing" sei in den vergangenen Wochen nicht zu kurz gekommen.
"PR Magazin" 7/2022, S. 16-18 (Paid)

Berichte: Deutsche Bahn wird Mitglied der Star Alliance.

Flugzug: Die Deutsche Bahn wird als erstes luftfahrt­fremdes Unternehmen Mitglied im Airline-Bündnis Star Alliance, berichten mehrere Nachrichten­agenturen. Bei einem Event am Montag soll der Beitritt besiegelt werden. Die "neue inter­modale Partnerschaft" solle "ein starkes Zeichen für die Mobilitäts­wende" setzen und die kombinierte Nutzung von Flug und Zug verbessern. Zum Bündnis unter Führung der Lufthansa gehören derzeit 26 Flug­gesellschaften.
tagesschau.de

turi2 edition #18: Kapitale Fragen an Karin Rådström.


Dreht am Rad: Daimler Truck-Vostands­mitglied Karin Rådström könnte ihr Geld im Zweifel auch als Fahrerin der hauseigenen Produkte verdienen. Die entsprechenden Fahrlizenzen besitzt sie, erzählt sie im Fragebogen der turi2 edition #18. Ihr erstes Geld hat sie im weitesten Sinne ebenfalls mit der Mobilität verdient – als Skilehrerin für Kinder. Rådströms erstes Automobil trug indes noch keinen Stern, sondern war ein 10 Jahre alter Nissan Almera. Weiterlesen >>>

“FAZ” beschreibt, wie Sigrid Nikutta den Güterverkehr auf die Schiene bringen will.

Schienenpost: DB-Vorständin Sigrid Nikutta soll als Chefin des Deutsche-Bahn-Sorgenkinds DB Cargo mehr Güterverkehr auf die Schiene bringen. Ein Unterfangen herkulischen Ausmaßes, findet Inge Kloepfer. Die Erfolgsformel ist ein Mix aus Investitionen und ein "Masterplan Schienengüterverkehr" mit Fokus auf Digitalisierung und die Automatisierung des Kuppelns, das noch händisch passiert. Einerseits spiele ihr der Klimawandel in die Hände. Andererseits sei die Ex-Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe erfahren und unerschütterlich.
faz.net

Porsche unterstützt Aufbau von Mobilitäts-Startups in den USA.

Porsche investiert einen "zwei­stelligen Mio-Betrag" in den US-Startup-Inkubator UP.Labs. Bis 2025 sollen mit dem Geld sechs neue Unternehmen gegründet werden, alle mit "starker Bindung" zur Auto- und Mobilitäts­branche. Die Vereinbarung sieht vor, dass Porsche zunächst eine Minderheits­beteiligung an den Firmen erwirbt, nach drei Jahren ist auch eine vollständige Übernahme möglich.
handelsblatt.com, newsroom.porsche.com

Volker Wissing will eigene Kontrollstelle für Bahn-Vorstand einrichten.

Kurze Leine: Verkehrs­minister Volker Wissing will eine eigene Kontroll­stelle für den Bahn-Vorstand einrichten und dies nicht mehr nur dem Aufsichts­rat überlassen, berichtet der "Spiegel". Es solle Ziel­vorgaben, etwa zu Bau­maßnahmen geben, an denen der Vorstand gemessen werde. Hinter­grund sei die im laufenden Jahr gestiegene Unpünktlichkeit des Staats­konzerns.
"Spiegel" 23/2022, S. 8 (Paid)

Reuters: Elon Musk will 10 % aller Tesla-Angestellten kündigen.

E-Low: Tesla-Chef Elon Musk plant offenbar etwa 10 % der insgesamt 70.700 Mitarbeitenden beim Auto­bauer zu kündigen. Das habe er in einer internen E-Mail an Führungs­kräfte mit dem Titel "pause all hiring worldwide" geschrieben, die dem Nachrichten­dienst Reuters vorliegt. Darin spreche er auch von einem "super schlechten Gefühl in Bezug auf die Wirtschaft".
reuters.com, www.manager-magazin.de

Debatte: Aufsichtsrat Enak Ferlemann kritisiert Bahn-Spitze als “skandalös und unprofessionell”.

Schiefe Schiene: Bahn-Aufsichts­rat und CSU-Politiker Enak Ferlemann teilt in der "Zeit" ordentlich gegen die Spitze des Staats­konzerns aus. "Das aktuelle Bahnmanagement agiert skandalös und unprofessionell", sagt er. Das 9-Euro-Ticket werde wegen aktueller Unpünktlichkeit Neukundinnen nicht überzeugen können.
presseportal.de

Debatte: Die 9-Euro-App der Bahn ist überflüssig, findet Felix Gräber.

Der Zug ist abgefahren: Die eigene App für das 9-Euro-Ticket "hätte die Bahn sich auch sparen können", schreibt Felix Gräber bei Giga. Nicht nur komme die App zu spät, auch sind die Funktionen und Bezahlmethoden eingeschränkt. "Für eine moderne Anwendung ein Unding." Er könne nur hoffen, dass die Bahn nicht viel Geld für die App ausgegeben hat.
giga.de

BMW und Mercedes verkaufen Share Now an Stellantis.

Abfahrt: Die Autobauer BMW und Mercedes-Benz trennen sich von ihrer Carsharing-Plattform Share Now. Die Opel-Mutter Stellantis übernimmt die Anteile, um das Angebot seiner Mobilitäts­tochter Free2move auszubauen. BMW und Mercedes wollen sich auf ihre Taxi-Vermittlung Free Now und die Lade­stationen-Plattform Charge Now konzentrieren. Share Now ist 2019 aus früher konkurrierenden Carsharing-Anbietern car2go und DriveNow entstanden.
handelsblatt.com

Uber startet Abo-Service “Uber One” in Berlin.

Uber startet in Berlin den Abo-Service "Uber One". Das Angebot kostet circa fünf Euro pro Monat, für Abonnentinnen entfallen dadurch die Liefergebühren bei "Uber Eats". Zusätzlich gibt es fünf Prozent Rabatt bei einer Essensbestellung ab zehn Euro, bei gebuchten Fahrten beträgt der Preisnachlass zehn Prozent. Das Modell soll schrittweise in ganz Deutschland ausgerollt werden.
businessinsider.de

Hör-Tipp: Carsharing wird das eigene Auto nicht ersetzen, sagt Mercedes-Chef Ola Källenius.

Hör-Tipp: Das selbstfahrende Auto werde "ein Ding im Internet der Dinge", ein "dritter Lebensraum neben dem Zuhause und der Arbeit", sagt Ola Källenius im OMR-Podcast. Der Mercedes-Chef glaubt, dass der Wechsel zum autonomen Auto nicht abrupt, sondern Schritt für Schritt erfolgen wird. Die Fahrzeuge werden immer mehr Dinge, wie z.B. Einparken, selbst ausführen können. Carsharing sei ein komplementäres Geschäft, werde die "selbstbestimmte Mobilität" mit dem eigenen Auto aber nicht ersetzen.
open.spotify.com (60-Min-Audio)

turi2 edition #17: Porsche-Chef­designer Michael Mauer über Emotionen, E-Autos und “Happy Accidents”.


Mit Stift am Steuer: Porsche-Chefdesigner Michael Mauer ist eigentlich CEO: Chief Emotion Officer. Mithilfe von 3D-Brille und Knete entwirft er die Autos der Zukunft. Und manchmal sogar Raumschiffe. Weil nur die wenigsten Ideen eines Designers umgesetzt werden, versteht er sein Gehalt auch als “Schmerzens­geld”, erzählt er im Interview in der turi2 edition #17. Weiterlesen >>>

“Manager Magazin”: Porsche elektrifiziert das Modell 911 doch.

Keine Fossilie: Autobauer Porsche plant nun doch eine Elektro-Variante seines berühmten Modells 911, berichtet das "Manager Magazin". Das Aushängeschild der Marke soll mit einer Feststoff­batterie betrieben werden, die aktuell noch keine Marktreife hat, heißt es aus dem Firmen­umfeld. Als Markt­start ist frühestens das Ende des Jahrzehnts angepeilt.
manager-magazin.de (Paid)

Basta: Steigende Sprit-Preise haben aufs Tempo bisher kaum Auswirkung.

Ich will Spaß, ich geb' trotzdem Gas: Auch rapide steigende Spritpreise bringen Autofahrerinnen in Deutschland offenbar nicht dazu, ihr Tempo zu drosseln, sagt die Auswertung von Verkehrsdaten. Dabei brächte auf Autobahnen die Reduktion von 110 auf 90 km/h eine Sprit-Ersparnis von 23 %. Es scheint, als dominiere nach dem Preis-Schock an der Tankstelle nur noch der Fluchtreflex.
spiegel.de