Clubhouse-Tipp: Reporterfabrik und turi2 fragen: “Wie ist es, für ‘Bild’ zu arbeiten”?

bildlogoClubhouse-Tipp: Zur gemeinsamen Gesprächsreihe
"Redaktions-Check" laden die Reporterfabrik und turi2 ein. Thema des ersten gemeinsamen Events am Freitag um 17 Uhr: "Wie ist es, die 'Bild' zu machen?" Moderiert von Cordt Schnibben und Tess Kadiri diskutieren u.a. Günter Wallraff, Miriam Hollstein, Daniel Bouhs, Hatice Akyün, Georg Streiter, Pia Siber und Uwe Vorkötter.
joinclubhouse.com (Kalenderlink), turi2.de/clubraum (Gesamtprogramm turi2)

Freund oder Feind der Redaktion? So lief die turi2-Montagsrunde über Clubhouse und Social Media.


Es ist kompliziert: Clubhouse könnte ein guter Freund für Redaktionen werden, darüber sind sich die Teilnehmerinnen der Montagsrunde im turi2 Clubraum einig. Doch zu welchem Preis? "Hype hin oder her: Es ist so, dass man sich grämt, dass man es nicht selbst erfunden hat", gesteht Lorenz Maroldt, "Tagesspiegel"-Chef seit 2004. Ein Stichwort zieht sich trotz des Lobs für die App durch die Clubhouse-Runde: Kapazitätsprobleme. "Wofür ein Talk, der nur 50 oder 100 Leute erreicht?", fragt Swen Thissen, Social-Media-Manager bei stern.de. Jörg Rheinländer vom Hessischen Rundfunk ergänzt: "Sinn macht es nur, wenn wir in einer Community Qualitätsvolles mitnehmen können." Wichtig im Social-Media-Alltag über Clubhouse hinaus: "Leidenschaft und Neugier haben, um neue Plattformen auszuprobieren", sagt Enita Ramaj, Cosmopolitan.de-Chefin. Dennoch müsse das Kosten-Nutzen-Verhältnis bedacht werden. Clubhouse sei für Bauer eher Business- als Reichweiten-Plattform.

"Ich erkenne noch nicht, wie gut der Freund werden könnte und zu welchem Zwecke", sagt Rheinländer. Bisher sei Clubhouse eher der Feind aufgrund des Aufwands. Und wie ist allgemein der Beziehungsstatus zwischen Redaktionsalltag und Social Media? Thissen: "In jeder Beziehung gibt es Stress und man muss nicht alles wunderbar finden." Für ihn überwiegen die Chancen der sozialen Netzwerke. "Wir begreifen das als Tool - entweder man setzt das Ding richtig an oder es knickt ab", ergänzt Lorenz Maroldt.
turi2.tv, turi2.de/podcast, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de, turi2.de/clubraum (weiteres Programm)

- Anzeige -

Clubfrühstück #5: Gendersternchen, Jugendsprache, Altersdiskriminierung - mit Sigmund Gottlieb!
JETZT, am Sonntag von 9 bis 10 Uhr, diskutieren wir im turi2 Clubraum auf Clubhouse mit Sigmund Gottlieb, der konservativen Stimme, die der ARD jetzt fehlt: Generisches Femininum statt Gendersternchen - was soll das? Jugendsprache & Szenejargon: Können die Generationen sich noch verständigen? Alter! Das nervt – gibt es Altersdiskriminierung?
joinclubhouse.com (Direkt-Link zum Event)

Clubhouse als Tor zur Welt – so lief der Open Innovation Live Podcast #5.


Der Traum vom Tellerrand: "Wozu taugt dieses Clubhouse eigentlich?", fragt Peter Turi im turi2 Clubraum am Donnerstagabend. Im Kern der Runde steht auch die Frage, was die App nach dem anfänglichen Hype zukünftig noch leisten kann. Journalist Jaafar Abdul Karim gibt an, Clubhouse als Recherche-Tool zu nutzen. Er sieht die Plattform auch als politischen Ort, an dem sich Menschen austauschen können, die in autoritären Regimen leben und sonst keinerlei Chance dazu haben. In China wurde Clubhouse jedoch beispielsweise bereits gesperrt. Student Pablo Cienfuegos Klein weist auf antisemitische und rassistische Räume hin. Dort gehe er bewusst auf die Bühnen und versuche, sachliche Gegenargumente hervorzubringen: "Es hören 100, 200 Personen zu und das macht was mit denen."

Welche Motive verfolgen die Menschen noch im Clubhouse? Während Mobility-Netzwerkerin Katja Diehl "ein bisschen die Welt verbessern und Menschen Wissen vermitteln" möchte, will Cordt Schnibben in seinem "Writers Pub" mit Autorin Doris Dörrie Zuhörerinnen dazu ermuntern, selbst zum Stift zu greifen. Auch Finanzen sind ein Thema: Karrierebibel-Journalist Jochen Mai berichtet von Personen, die sich längst ein Clubhouse-Geschäftsmodell aufgebaut haben. Die sogenannte Moderatorinnen-Elite werde gut dafür bezahlt, Räume professionell zu moderieren. TV-Moderatorin Carola Ferstl sieht in Clubhouse eine Art Telegram-Fortsetzung – in ihren Räumen gebe sie u.a. Aktien-Neulingen Tipps. Fast-Auswanderer Nicolas Kreutter glaubt trotz der stark abgeflachten Hype-Kurve seit Januar, dass in der App noch einiges passieren wird. Werden Moderatorinnen dann die neuen Influencerinnen? Nicht ganz: Die neuen "Stars" sind, zumindest laut Jochen Mai, die Gastgeberinnen, die mit Themenschwerpunkten und spannenden Gästen auf sich aufmerksam machen.
turi2.tv (63-Min-Video und -Podcast), turi2.de/podcast, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de, turi2.de/clubraum (weiteres Programm)

turi2 schafft das Gendersternchen wieder ab – und setzt aufs generische Femininum.

Generisches Femininum: Die Chefredaktion und der Gründer von turi2 haben beschlossen, das Gendersternchen nach gut 15 Monaten bei turi2 wieder abzuschaffen. "Viele empfinden das Sternchen in den Texten auch nach mehr als einem Jahr als störend", sagt Gründer Peter Turi. turi2 wird jetzt mindestens ein Jahr lang das generische Femininum nutzen: Sofern Männer und Frauen gemeint sind, nutzt turi2 die weibliche Form – Männer und alle anderen sind mitgemeint. "Wir drehen das jahrtausendealte Mitgemeintsein der Frauen um", sagt Vize-Chefredakteurin Elisabeth Neuhaus. Chefredakteur Markus Trantow ergänzt: "Wir Männer dürfen uns ganz selbstbewusst mitgemeint fühlen." Die Diskussion darüber, wie es mit geschlechtergerechter Sprache bei turi2 weitergeht, war am Sonntag beim Clubfrühstück eröffnet worden.
turi2.de (Clubfrühstück)

Willkommen im Club: Melanie Dahrendorf.

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe – und im turi2.de/team: News-Redakteurin Melanie Dahrendorf ist frisch an Bord bei turi2, ihr Schwerpunkt liegt auf Social Media. Dahrendorf ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macher*innen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Ben Lesegeld, Richard Wernicke und Lina Timm.
turi2.de/koepfe (Profil Dahrendorf)

Freiwilligkeit hilft nicht: So lief der Diversitäts-Talk im turi2 Clubraum.


Abbild der Realität: Talks wie dieser sollten 2031 lange überflüssig sein, darauf hoffen alle Teilnehmer*innen der Runde im turi2 Clubraum am Montagabend. Das Plenum diskutiert darin den Weg zu mehr Diversität in der Kommunikationsbranche – und der darf für Kémi Fatoba, freie Journalistin und Daddy-Magazin-Gründerin, nicht an vielfältigeren Führungsetagen in Medienhäusern vorbeiführen. Menschenrechtsaktivist Raúl Krauthausen fordert Journalist*innen dazu auf, Menschen mit Behinderung auch in ihrer Rolle als Chirurg*innen oder Linguist*innen anzusprechen. Er glaubt, dass Firmen ihr Recruiting auch deshalb lieber auf People of Color oder LGBTQ-Talente ausrichten, weil sie Kosten für Rampen oder Braille-Tastaturen scheuen. Dabei braucht es genau diese vielen verschiedenen Blickwinkel, um Medien und Gesellschaft voranzubringen, meint Verlegerin Katarzyna Mol-Wolf. Die "FAZ"-Aufsichtsrätin mahnt gleichzeitig, nicht zu spitz zu diskutieren, um mit der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung Schritt zu halten: "Wir kriegen das Sichtbarmachen ja nicht mal bei den Frauen hin."

Auch Generationsbotschafterin Ulrike Krämer wünscht sich in Sachen Diversität mehr gesetzliche Verpflichtungen für Firmen und sagt: "Wir profitieren alle davon, wenn die Gesellschaft abgebildet ist." Ganz konkret wird es, als RTL-Social-Redakteurin Nora Pfützenreuter verspricht, den Impuls der blinden Ex-RTL-Mitarbeiterin Andrea Eberl mit zu ihrem Arbeitgeber zu nehmen, Sender und Medienhaus auch hinter den Kulissen barrierefreier zu gestalten. Nachholbedarf auf dem Bildschirm gibt es diesbezüglich im internationalen Vergleich übrigens bei allen privaten TV-Sendern, sagt Podcaster Ralf Podszus ganz zum Schluss – und fragt sich, warum Gebärdensprache nicht längst mediale Realität auf allen Kanälen ist. Das tun wir an dieser Stelle auch. Und freuen uns schon auf den nächsten großen RTL-Blockbuster mit eingeblendeter Gebärdensprach-Dolemtscher*in.
turi2.tv (66-Min-Video), turi2.de/podcast (66-Min-Audio)

In eigener Sache: Das turi2-Team wächst.


Sechs Appeal: Die Corona-Krise hat den Wandel in den Fachmedien beschleunigt, die turi2 GmbH treibt nach zwei sehr guten Geschäftsjahren den Umbau vom Medien-Branchendienst zum Club der Meinungsmacher*innen aus Medien, Wirtschaft und Politik voran. Dazu holt turi2 neue Mitarbeiter*innen ins turi2.de/team: Peter Wingen, bisher Handelsblatt Media Group, programmiert neue Rubriken wie turi2.de/koepfe und turi2.de/clubraum. Thomas Röcker, freier Video-Editor in Wiesbaden, schneidet Filme für turi2.tv. Melanie Dahrendorf, Magdeburger "Volksstimme", kommt als News-Redakteurin mit dem Schwerpunkt Social Media. Svenja Kordmann verstärkt Verlag und Redaktion von turi2. Tim Gieselmann, Filmexperte u.a. für epd Film, schreibt fest frei in News-Team von turi2, genauso wie Daniel Sallhoff, bisher u.a. Quotenmeter.de.
turi2.de/team

- Anzeige -

Gleich ab 19 Uhr sprechen wir im turi2 Clubraum bei Clubhouse über Audio-Formate in der PR. Welche Chancen bieten Podcast, Clubhouse & Co für Unternehmen? Intern & extern? Welche Erfahrungen & Tipps könnt ihr teilen? Mit dabei sind Lothar Lambertz, Lina Brinkschulte, Kerstin Deixler, Patrick Kammerer, Julia Krittian und Michael Manske. Wir hören uns!
turi2.de/clubraum, joinclubhouse.com (Link für den iPhone-Kalender)

turi2 eröffnet im Clubhouse jobs@turi2.de, die Partnerbörse der Kreativwirtschaft.


In Villabajo prüft noch der Justitiar, ob abgespült werden darf, Villarriba feiert schon die nächste Party: turi2 startet in der Audio-App Clubhouse am Dienstag um 19 Uhr jobs@turi2, die Partnerbörse der Kreativwirtschaft. Zur Premiere erzählt Gastgeber und Gründer Andreas Fischer-Appelt vom Aufstieg der Agentur FischerAppelt vom Zwei-Mann-Studentenprojekt zur führenden Content-Marketing-Agentur mit über 700 Mitarbeiter*innen. Eugenia Lagemann, Geschäftsführerin bei FischerAppelt Relations, spricht über die Job-Anforderungen der Agentur. Im Gespräch mit den Gästen, darunter Berater*innen, Moderator*innen und Stimmtrainer*innen mit Clubhouse-Expertise, werden Chancen der Kooperation ausgelotet.

jobs@turi2 bringt jeden Dienstag von 19-20 Uhr im turi2 Clubraum auf Clubhouse Unternehmen & Kreative der Branche zusammen. Ab März bietet auch die Website turi2.de/jobs einen Marktplatz für Jobs, Stellen & Projekte der Kommunikations- und Kreativwirtschaft. Fragen, Anregungen, Bewerbungen (auch als Gastgeber) bitte per Mail an jobs@turi2.de. turi2 hat damit fürs Clubhouse jeweils ein tägliches Event an fünf Tagen pro Woche geschaffen - von Sonntag bis Donnerstag. Und dafür 1,5 neue Arbeitsstellen geschaffen.
joinclubhouse.com (Link zum Event)