Anzeige: Die Top10 der Anzeigen bei turi2 im Mai 2021.


Spitzenplatzierung: Der “Playboy” klettert im Mai wieder an die Spitze der meistgeklickten Anzeigen des Monats bei turi2. Die Ausgabe mit “Bergdoktor”-Star Simone Hanselmann auf den Cover lockt fast 600 Leserinnen an. Dahinter rangiert auf Platz 2 mit 345 Klicks die Anzeige von Media Control zu den Zeitschriften-Bestsellern im Bahnhofs­buchhandel. Die Layout-Tipps von Zeitungsdesigner Norbert Küpper stehen mit 289 Klicks auf Platz 3. zur kompletten Top10 >>>

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“Erst die Fakten, dann die Meinung” – so lief das turi2-Clubfrühstück über Community-Journalismus.


Community-Content is Queen: "Community-Journalismus darf kein Kuscheljournalismus werden", sagt "Journalist"-Chefredakteur Matthias Daniel beim turi2-Clubfrühstück auf die Frage, welche Rolle die Community in der Zukunft der Medien spielt. Im turi2 Clubraum haben am Sonntag neben Daniel "Was mit Medien"-Gründer Daniel Fiene, "Zeit"-Redakteurin Hanna Israel, Sham Jaff, Gründerin des Newsletters "What Happened Last Week", VRM-Chefredakteur Stefan Schröder und Uwe Vorkötter, Herausgeber von “Horizont”, über das Wechselspiel zwischen Journalismus und Publikum und Finanzierungsmöglichkeiten durch die Community diskutiert.

"Man muss im Gespräch bleiben", sagt Hanna Israel, die bei der "Zeit" Menschen mit unterschiedlichen Ansichten ins Gespräch bringt. Sie wirft ein, dass die Distanz zur Community nicht zu groß werden darf und glaubt: "Das einfache Abwägen von Pro- und Contra-Argumenten funktioniert nicht mehr." Matthias Daniel ergänzt, dass es "ganz vernünftig" sei, dass Journalistinnen nicht alles wissen. Er wünscht sich Dialogbereitschaft und plädiert: "Wir müssen runter von der Kanzel."

Daniel Fiene sagt: "Wenn man heute ein neues Format startet, kommt man nicht ohne Community aus." Wenn die Community Queen sei, gebe das Publikum die Richtung vor. Stefan Schröder hält Erklär-Journalismus für notwendig. Seine empfohlene Vorgehensweise: "Erst kommen die Fakten, dann kommt die Meinung." Newsletter-Publizistin Sham Jaff ergänzt, dass auch Kuratierung von Fakten eine Meinung darstellen kann.

Fazit von Peter Turi: "Community-Content ist King und Queen." Es komme auf die Mischung zwischen Erklärjournalismus und einer Integration der Community an. Uwe Vorkötter verweist auch auf Crowdfunding und Genossenschafts-Journalismus und ergänzt: "Wir machen einen Riesenfehler, wenn wir Paid Content und Werbefinanzierung gegeneinanderstellen. Der Journalismus wird alles brauchen."
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Text: Melanie Dahrendorf

Andreas Grieß verlässt turi2, wechselt zu “Leichtathletik Training”.

Läuft bei ihm: Andreas Grieß, 33, verlässt turi2. Er kam 2016 zum Kommunikations-Fachverlag und wirkte zuletzt als CvD und Schlussredakteur. Grieß sprintet die Karriere-Leiter künftig beim Fachmagazin Leichtathletik Training des Philippka Sportverlags in Münster hoch – dort verstärkt er die Redaktionsleitung. Er macht selbst seit dem Kindesalter Leichtathletik und ist lizenzierter Lauftrainer, 2016 hat er den Verein Hamburg Running mitgegründet.
turi2 in eigener Sache

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Jetzt lesen: Die turi2 edition #14 Social Media ist online!


Ich und die Anderen: Ab sofort können Sie die turi2 edition #14 Social Media kostenlos als E-Paper lesen. Bei fast 10.000 Meinungs­macherinnen flattert sie zeitgleich geruckt mit personalisiertem Cover in die Briefkästen. Auf 200 Seiten geht es um die Frage, was Instagram, Twitter und TikTok mit uns als Gesellschaft machen. Denn Social Media ist Selbstdarstellung und Vernetzung, Applaus und Shitstorm, Mutmacher und Nervtöter. Eine Bühne für das eigene Ich und den Rest der Welt. Auf 70 Seiten erklären wir im Buch die wichtigsten Plattformen und ihre Protagonistinnen. In sechs großen Interviews teilen Meinungs­macherinnen ihre Sicht auf die Social-Welt: PR-Mann und Ex-"Bild"-Chef Kai Diekmann, Digitalstaatsministerin Dorothee Bär, WDR-Journalistin Georgine Kellermann, YouTuber Leeroy Matata, Verlegerin Kemi Fatoba und SPD-Digitalo Carline Mohr.

Außerdem beantworten 33 kluge Köpfe aus Medien, Wirtschaft und Politik 33 Fragen zu Social Media, darunter Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter und hr-Programmdirektorin Gabriele Holzner. Das Buch ist eine Einladung, sich inspirieren zu lassen, Neues auszuprobieren – und auch mal auf Log-out zu klicken. Teilen ist in jedem Fall erwünscht. Viel Freude bei der Lektüre!
youtube.com (3-Min-Film zum Buch), issuu.com (E-Paper), turi2.de (Inhalt), turi2.de (künftige E-Paper vorbestellen)

Der Trend geht zum Doppelpunkt – so lief die offene turi2 Redaktions-Konferenz bei Clubhouse.


Im Gespräch bleiben: "Ich weiß jetzt, wie sich Frauen fühlen müssen, wenn sie immer nicht mitgedacht werden." So bilanziert turi2-Gründer Peter Turi knapp zwei Monate generisches Femininum in den Medien von turi2. In einer offenen Redaktionskonferenz im turi2 Clubraum haben Redaktion und Community über die Erfahrungen mit der ausschließlich weiblichen Schreibweise diskutiert. Unter dem Strich wird klar: Niemand will zum generischen Maskulinum zurück, gleichzeitig braucht es aber ein Zeichen, das alle Geschlechter mitmeint. Fast alle Gesprächsteilnehmer:innen plädieren für den von Verlegerin Heike Turi ins Gespräch gebrachten Binnen-Doppelpunkt – auch weil er den Lesefluss weniger unterbricht als das Gender-*. CvD Björn Czieslik legt Wert darauf, bei feststehenden Eigennamen wie "Bund der Steuerzahler" nicht zu gendern – es sei denn, der Verband ändert seinen Namen offiziell.

Peter Turi regt an, die Entscheidung, wie turi2 inklusive Sprache nutzt, an die Community weiterzugeben – in Form einer Online-Umfrage gemeinsam mit unserem Umfrage-Partner Innofact. Weiteres Thema der offenen Redaktionskonferenz war die Entwicklung der Audio-Plattform Clubhouse und die Frage, wie viel Leben angesichts sinkender Nutzer-Zahlen und wachsender Konkurrenz noch in der App steckt. Hier schaltet sich Agenturchef und Clubhouse-Influencer Holger Kahnt von Allaboutclubhouse ein. Er glaubt, dass die App noch viel Potential hat und hofft auf einen weiteren Schub durch den für Mai angekündigten Android-Release. "Viele Menschen finden die spannenden Räume nicht", glaubt er und sieht die Clubhouse-Macherinnen in der Pflicht, eine bessere Discover-Funktion anzubieten.
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Lese-Tipp: “Zuhören wichtiger als Reden” – Peter Turi erklärt den Abschied vom Mansplaining-Journalismus.


Journalismus auf Augenhöhe: "Niemand will im Jahr 2021 von mir die Welt erklärt bekommen. Noch nicht mal meine Frau." Peter Turi, Gründer und neuerdings Clubchef von turi2, erklärt im Fachmagazin "Journalist" seinen Blick auf die Zukunft des Journalismus. In seinem Konzept des "Community-Journalismus" kommen wuchtige Leitartikel, in denen alte, weiße Männer hinter der Bezahlschranke die Welt erklären, genauso wenig vor wie der Empörungsjournalismus und das Clickbaiting der Boulevard-Blätter. Er definiert einen "Mitmach-Journalismus, bei dem Fragen wichtiger sind als Antworten, Zuhören wichtiger als Reden und inklusiv besser als exklusiv". Die Aufgabe von turi2 sieht er darin, die Kern-Zielgruppe der 20.000 Meinungsmacherinnen aus Medien, Wirtschaft und Politik, miteinander ins Gespräch zu bringen.

Ein Konzept, dass nicht nur für Fachmedien, sondern auch bei der Lokalzeitung funktionieren kann, glaubt Turi. Seine Idee ist es, "Geld und Geist unter dem Banner des Geistes" auf die Bühne zu bitten, und "Jung und Alt, Arm und Reich, Links und Rechts zum Dialog über die Zukunft unserer Stadt" einzuladen. Eine Strategie, die turi2 seit ein paar Jahren offensiv verfolgt – mit der gedruckten turi2 edition, Live-Audio- und Video-Gesprächsrunden im turi2 Clubraum und mit Video-Interviews oder -Features bei turi2.tv.

"Community-Journalismus heißt keinesfalls, unkritisch zu sein", schreibt Turi, Kritikerinnen und Abweichler, Zweiflerinnen und Whistleblower bittet er genauso auf die Bühne und bietet ihnen einen Raum. "Wir stellen die drängenden Fragen, sprechen die Probleme an – und sind leidenschaftlich interessiert an Antworten und Lösungen", zitiert Turi die Grundsätze des Kommunikationsfachdienstes. Seine Vision ist ein "Journalismus auf Augenhöhe mit der Zielgruppe", der weder Paywalls noch "übergeigte Überschriften" braucht. Die Frage, ob dieser Ansatz der richtige Weg ist, hat Peter Turi u.a. mit "Journalist"-Chefredakteur Matthias Daniel, Hanna Israel von Zeit Online, Sham Jaff, Uwe Vorkötter und Daniel Fiene am 16. Mai 2021 im Clubraum diskutiert. (Foto: Johannes Arlt für turi2)
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