Thomas Vollmoeller

Status: Thomas Vollmoeller ist seit 2012 CEO des Karrierenetzwerks Xing und der erste Chef eines börsennotierten Konzerns, der ein Sabbatical einlegte. Geboren 1960 in Tübingen Bio: Thomas Vollmoeller geht nach dem Abitur zur Marine und versucht sich danach zwei Semester lang an einem Informatikstudium, bevor er zu BWL... Weiterlesen ...

Zitat: Thomas Vollmoeller beerdigt das Jobanzeigen-Geschäft.

"Der ganze Stellenmarkt ist ein Auslaufmodell. Für mich ist das Thema klassische Stellenanzeige ein Geschäft von vorgestern."

Xing-Chef Thomas Vollmoeller glaubt an einen fundamentalen Wandel im Recruitment – und dass Springer mit Kleinanzeigen-Portalen auf riskantem Kurs ist.
omr.podigee.io (59-Min-Audio)

Weiteres Zitat:

"Ich bin über den Prozess informiert gewesen, aber wir waren nicht bereit, das Boot zu zahlen."

Thomas Vollmoeller deutet an, dass auch er unter Umständen bereit gewesen wäre, bei Gabor Steingart zu investieren.

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Zitat: Xing-Chef Thomas Vollmoeller kündigt im “Handelsblatt” seinen Rückzug 2020 an.

"Wenn ich 60 Jahre alt bin, muss ich kein Unternehmen mehr führen, in dem die Mitarbeiter im Schnitt 32 Jahre alt sind."

Xing-Chef Thomas Vollmoeller kündigt im "Handelsblatt"-Interview seinen Rückzug 2020 an - er sei aber eingeladen, nach einer "Abkühlungszeit" anschließend in den Aufsichtsrat zu wechseln.
"Handelsblatt", S. 16-17 (Paid)

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turi2 edition6: Der Stammtischbruder – Xing-Chef Thomas Vollmoeller im Porträt.


Analoge Verlängerung: Seit 2012 führt Thomas Vollmoeller das Karriere-Netzwerk Xing, ganz ohne IT-Stallgeruch. Obwohl Chef eines Online-Netzwerks, setzt er konsequent auf die Verlängerung der digitalen in die analoge Welt: "Der letztendliche Proof of Concept kommt dadurch, dass sich die Menschen hinterher nicht nur online, sondern auch offline vernetzen", sagt Vollmoeller im Video-Feature von turi2.tv.

Dieser Gedanke zieht sich durch die Xing-Strategie: Für die Nutzer gibt es u.a. Offline-Events, für die Mitarbeiter wöchentliche Company-Meetings, in denen der Chef die Zufriedenheit der Mitarbeiter erkundet.
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

In der turi2 edition Netze beschreibt Markus Trantow, wie Thomas Vollmoller das frühere Startup Xing zum Milliarden-Konzern gemacht hat. "Der beste Job meines Lebens", sagt Vollmoeller selbst über seinen Posten.

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Xing SE heißt künftig New Work SE.

Xing SE, Holding hinter dem Business-Netzwerk, benennt sich um und heißt nun New Work SE. Der neue Name spiegelt die veränderte Strategie wider, schreibt t3n: Es geht nicht mehr nur um das Berufsportal, sondern dank Zukäufen und Neugründungen eben um New Work allgemein, u.a. mit dem Magazin "Spielraum", der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu und Konferenzen. Die Namen dieser Töchter bleiben.
t3n.de

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Xing gewinnt so viele neue Nutzer wie noch nie in einem 1. Halbjahr.


Erfolgsxing: Burdas Business-Netzwerk Xing behauptet sich in seiner Rolle als einzig relevantes Netzwerk mit deutschen Wurzeln. Im 1. Halbjahr 2017 hat Xing rund 1 Mio neue Nutzer gewonnen, so viele wie noch nie in den ersten sechs Monaten eines Jahres. Von den insgesamt 12,5 Mio Nutzern sind 970.000 zahlende Mitglieder. Der Umsatz ist um 22 % auf 86 Mio Euro gestiegen, der Gewinn um 19 % auf 13 Mio Euro. Bis 2020 peilt Xing-Chef Thomas Vollmoeller (Foto) 300 Mio Umsatz bei 100 Mio Euro Gewinn an, sagt er dem "Handelsblatt".

Wachstumschancen sieht er vor allem bei Stellenanzeigen und dem Offline-Geschäft. Dabei will Xing vom Know-How seines Zukaufs Internations profitieren, einem Netzwerk für Expats. Denkbar seien Firmen-Pakete für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter ins Ausland schicken. Kernmarkt von Xing bleibt der deutschsprachige Raum: "Das Berufsleben ist für die allermeisten Menschen eine lokale Angelegenheit", sagt Vollmoeller. Der US-Konkurrent LinkedIn ist mit einer halben Milliarde Mitglieder weltweit rund 40-mal so groß wie Xing. Im deutschsprachigen Raum hat Burda aber mit 12,5 Mio zu 9 Mio Mitgliedern die Nase vorn.
wiwo.de, handelsblatt.com

Xing wächst dank Inhalte-Angeboten auf 10,5 Mio Mitglieder.

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Und es hat Xing gemacht: Inhalte bekommen dem Karriere-Netzwerk offenbar gut – im ersten Halbjahr wächst Xing um 882.000 auf 10,5 Mio Mitglieder. Das Unternehmen meldet die stärkste erste Jahreshälfte seit seiner Gründung. Chef Thomas Vollmoeller hat Schuldige gefunden: Die Branchen-Newsletter und Debatten im Magazin Klartext treiben das Wachstum.

Vollmoeller kann mit Inhalten aber noch keine kaufwillige Klientel hinter der Tastatur hervorlocken: Die Anzahl zahlender Kunden wächst nur leicht auf 914.000. Nicht einmal jeder zehnte Nutzer bezahlt also fürs berufliche Netzwerken. Xing hat dennoch große Erwartungen und sieht Potenzial für 20 bis 25 Mio Nutzer im deutschsprachigen Raum, insbesondere unter Studenten, für die es nun Xing Campus gibt. Geld verdient Xing mit digitaler Personalsuche für Firmenkunden: Im ersten Halbjahr wuchs hier der Umsatz um 29 % auf 25,3 Mio Euro. Für Werbung und Veranstaltungen steht ein Plus von 11 % auf 6,1 Mio Euro Umsatz in den Büchern. (Foto: Georg Wendt/dpa/Picture Alliance)
handelsblatt.com, wuv.de

Xing will 100 neue Mitarbeiter einstellen.

xing150Xing will kommendes Jahr rund 100 neue Mitarbeiter einstellen, um die eigenen Angebote auszubauen oder neue zu entwickeln, kündigt Xing-CEO Thomas Vollmoeller im "Wiwo"-Interview an. Die Produktoffensive lässt sich Xing jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag kosten, 300 Mitarbeiter seien mit der Entwicklung neuer Produkte beschäftigt. Das Meinungsformat Xing Klartext mit Jennifer Lachman als Chefredakteurin und mit Roland Tichy als Herausgeber sei "erfreulich gestartet".
wiwo.de. turi2.de (Background)

turi2 edition #6: Netze.

Netze. Eigentlich wollten wir ein ganzes Buch über das Internet machen. Aber dann fiel uns auf, dass das Leben viel spannendere Netze bietet. Lesen Sie die #6 jetzt gratis – direkt hier im Browser als E-Paper. Und so kommen Sie an das gedruckte Buch: Sie können hier Einzelausgaben... Weiterlesen ...