Zitat: Bei Tichy hat verbaler Ausfall System, sagt Dorothee Bär.

"Man sollte berücksichtigen, ob etwas System hat oder nicht. Bei Tichy hat der verbale Ausfall System."

Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, antwortet im "FAZ"-Interview auf die Frage, warum sie sich bei Christian Lindners Verbalentgleisung nicht zu Wort gemeldet habe, sie habe Roland Tichy "in der Vergangenheit mehrfach gebeten, zu bestimmten Sachverhalten Stellung zu nehmen oder sich zu distanzieren" – erfolglos. Einsicht sehe sie beim ihm auch keine.
faz.net, turi2.de (Background)

Zitat: Dorothee Bär verteidigt ihre Forderung nach einer Bundeszentrale für Digitales.

"Viele Journalistinnen und Journalisten haben jetzt Angst, dass ihnen etwas weggenommen wird."

Digital-Staatsministerin Dorothee Bär verteidigt im Gespräch mit dem Deutschlandfunk ihre Forderung nach einer Bundeszentrale für Digitales. Gebündelte Fakten seien sinnvoller als verstreute Angebote verschiedener Anbieter.
deutschlandfunk.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Dorothee Bär im Unterwegs-Fragebogen zur turi2 edition #7 (10/2018)

Digital-Ministerin Dorothee Bär setzt sich für Corona-Hilfen per Blockchain-Gutschein ein.

Digital-Gutscheine auf Basis der Blockchain-Technologie könnten helfen, Unternehmen in der Corona-Krise schnell und unbürokratisch Staats­hilfen zukommen zu lassen, schreibt das "Handelsblatt". Digital-Ministerin Dorothee Bär (Foto) unterstützt die Idee der digitalen Konsum-Gutscheine. An einer schnellen, praktischen Umsetzung zweifeln jedoch selbst Befürworter.
handelsblatt.com (Paid)

Zitat: Dorothee Bär hofft auf Digitalisierungsschub durch Corona-Krise.

"Die Krise sollte auch als Aufforderung an die Wirtschaft und die Politik verstanden werden, noch entschiedener und schneller zu digitalisieren – sei es im Home Office, im Bereich der Frühwarnsysteme durch KI oder bei der Digitalen Bildung."

Digital-Staatsministerin Dorothee Bär arbeitet selbst nach dem Motto "nicht mobile first, sondern mobile only". Im "FAZ"-Interview sagt sie, digitaler Unterricht dürfe nicht dem Zufall oder der Leidenschaft einzelner Lehrer*innen überlassen werden.
"FAZ", S. 4 (Paid)

Zitat: Dorothee Bär glaubt, Digitalisierung sei noch nicht in den Köpfen angekommen.

"Seitdem ich apokalyptische Zuschriften bekomme, die mich dazu auffordern, den 5G-Aufbau aufgrund angeblicher Verstrahlung zu stoppen, bin ich mit Schuldzuweisungen vorsichtig."

Digitalstaatsministerin Dorothee Bär sagt im "Focus"-Interview, dass die Hürden für Digitalisierung insbesondere in den Köpfen der Menschen lägen.
"Focus" 04/2020, S. 61 (Paid)

Zitat: Dorothee Bär will das Kabinett von innen heraus digitalisieren.

"Ich habe ehrlich gesagt gedacht, dass ich es schneller schaffe, meine Meinung zur geltenden Meinung zu machen."

Internet-Ministerin Dorothee Bär sagt im t3n-Podcast, ihr sei wichtig, "Systeme von innen heraus" zu ändern – und dass es ihre Bedingung für die Amtsübernahme war, anderer Meinung als die Bundesregierung sein zu dürfen.
t3n.de, soundcloud.com (48-Min-Audio)

Im Archiv von turi2.tv: Doro Bär beantwortet den Unterwegs-Fragebogen zur turi2 edition #7.

Dorothee Bär will aus Bundeshaushalt verschwundene Gaming-Förderung sichern.

Gaming: Digitalministerin Dorothee Bär will die Förderung für die deutsche Videospielbranche retten, schreibt der "Spiegel". Der Bundestag hatte Ende 2018 Fördermittel von 50 Mio Euro für 2019 beschlossen, die im Entwurf für den Bundeshaushalt 2020 aber nicht mehr auftauchen. Bär will sie im parlamentarischen Verfahren nachträglich festschreiben lassen.
"Spiegel" 28/2019, S. 62 (Vorabmeldung)

Zitat: Digitalministerin Dorothee Bär wollte Netzausbau schon vor Jahren angehen.

"Ich mache mir da auch den Vorwurf, dass ich das Thema Netzausbau Anfang der 2000er zwar erkannt habe, aber mich jahrelang damit nicht durchsetzen konnte. Ich habe die Plattitüde, dass das alles der Markt regelt, nicht akzeptiert, bin bei dem Thema aber gegen Wände gelaufen."

Digitalministerin Dorothee Bär weint im "Handelsblatt"-Interview Krokodilstränen, dass keiner auf sie hören wollte.
"Handelsblatt", S. 5 (Paid)

Digital-Staatsministerin Dorothee Bär will E-Sport fördern.

Dorothee Bär will deutschen E-Sport intensiv fördern und als Sportart mit Vereins- und Verbandsrecht aufbauen – inklusive olympischer Perspektive. Außerdem plant die Digital-Staatsministerin, junge Gamer zu fördern. Auf die Widerstände der Sportverbände gibt sie wenig, dabei gehe es "doch immer ums Geld" und die Sorge, für sie bleibe weniger vom Kuchen übrig.
"Spiegel" 12/2018, S. 94 (Paid)

Zitat: Dorothee Bär appelliert an Verlage, Paid Content einfacher zu gestalten.

"Google bietet den Verlagen natürlich ein hohes Maß an Sichtbarkeit und einen wichtigen Kanal, um Leser zu erreichen. Sonst würden sich die Verlage doch von Google zurückziehen."

Dorothee Bär, künftige Digital-Staatsministerin, begründet, weshalb sie das Leistungsschutzrecht ablehnt und fordert die Verlage auf, zeitgemäße Geschäftsmodelle zu entwickeln. Einzelne Artikel zu kaufen, sei heute immer noch zu kompliziert, sagt die Politikerin im Interview mit der "Welt".
welt.de

Weiteres Zitat aus dem Interview:
"In der Technik sind wir wirklich gut, aber wir sind zu satt, wir sind ein Wohlstandsland."

Zitat: Dorothee Bär findet Schundblätter schlimmer als Smartphones.

"Mir ist jemand lieber, der auf dem Kindle seinen 'Faust' liest als jemand, der seine Nase andauernd in gedruckte Schundblätter steckt."

Dorothee Bär, künftige Digital-Staatsministerin, legt ihr Handy nur nachts beiseite und findet Handy-Verbote für ihre Kinder "lebensfremd" – ihr Konsum lasse sich jederzeit kontrollieren.
pnp.de

Dorothee Bär wird Staatsministerin für Digitales.

Bundesregierung: CSU-Frau Dorothee Bär, bisher Staatssekretärin im Verkehrsministerium, wird Staatsministerin für Digitales im Kanzleramt. Netzpolitik ist schon lange eines ihrer Steckenpferde, bei Twitter ist Bär so aktiv nur wenige andere deutsche Politiker. Welche Kompetenzen der schön klingende Titel konkret mit sich bringt, ist noch unklar. Bisher war digitale Infrastruktur im Verkehrsministerium angesiedelt, andere Digital-Themen im Wirtschafts-, Innen- und Justizministerium.
sueddeutsche.de, golem.de (Background)

Dorothee Bär wirbt in der “FAZ” für Digitalradio.

dabDorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, wirbt in der "FAZ" für den Digitalradio-Standard DAB+, der den herkömmlichen UKW-Empfang ablösen soll. DAB+ sei dabei wie die Demokratie "ein System, das nicht perfekt ist, aber bislang das Beste darstellt, was wir für unsere Zwecke finden konnten." Den Kritikern sagt Bär, sie könnten DAB+ zwar verzögern, aber nicht verhindern.
"FAZ" S. 13 (Paid)

Dorothee Bär verlässt wegen Roland Tichy die Ludwig-Erhard-Stiftung.

Bär sagt Bye-Bye: Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt, verlässt die Ludwig-Erhard-Stiftung aus Protest gegen deren Vorsitzenden Roland Tichy. Tichy, der der Stiftung seit 2014 vorsteht, hatte in der aktuellen Ausgabe seines Monatsmagazins "Tichys Einblick" einen Text veröffentlicht, in dem die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli mit sexistischen Äußerungen bedacht wird. So ist über Chebli etwa zu lesen: "Befreundete Journalistinnen haben bislang nur den G-Punkt als Pluspunkt feststellen können in der Spezialdemokratischen Partei der alten Männer."

Bär wertet die Veröffentlichung als "frauenverachtend" und "mit den Zielen der Stiftung unvereinbar." Sie glaubt, "Ludwig Erhards Ansinnen wäre heute sicher nicht die Herabwürdigung von Frauen, sondern das Fördern weiblicher Karrieren."
handelsblatt.com

Zitat: Dorothee Bär hofft, dass Corona hilft, Handys an Schulen zu erlauben.

"Die Coronakrise wäre jetzt eine gute Brücke für alle Kultusministerien und Schulleiter, sich für eine Lockerung rigider Handyregeln starkzumachen."

Digitalministerin Dorothee Bär sagt im Interview mit dem "Handelsblatt", dass die Corona-Warn-App auch an Schulen funktionieren soll und ein Handyverbot an weiterführenden Schulen ohnehin "völlig aus der Zeit gefallen" ist.
handelsblatt.com

Im Archiv von turi2.tv: Doro Bär beantwortet den Unterwegs-Fragebogen zur turi2 edition #7.

Dorothee Bär

Status: Dorothee Bär ist CSU-Politikerin und Digitalstaatsministerin im Bundeskanzleramt unter Kanzlerin Angela Merkel. Geboren am 19. April 1978 in Bamberg Bio: Dorothee Bär tritt schon als Schülerin in Junge Union und CSU ein. Als Stipendiatin der CDU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung studiert sie ab 1999 Politikwissenschaft an der Hochschule für Politik... Weiterlesen ...

Digital-Staatsministerin Bär will Nutzung sensibler Daten von Kindern zu Werbezwecken verbieten.

Digitalpolitik: Staatsministerin Bär will die Nutzung sensibler Daten von Kindern und Jugendlichen zu Werbezwecken oder für die Erstellung von Nutzerprofilen verbieten lassen, schreibt das "Handelsblatt". Kinder und Jugendliche nutzten das Internet oftmals "als Testgebiet für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit" und seien "besonders schutzbedürftig".
handelsblatt.com

Digitalstaatsministerin Bär will Beweispflicht bei Hass-Kommentaren umkehren.

Game Over für Hass-Kommentare: Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (Foto) fordert im "Welt"-Interview eine Umkehr der Beweispflicht, wenn Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Die Plattformbetreiber wie Facebook sollten künftig "proaktiv" gegen Beleidigungen vorgehen. Das Urteil gegen Renate Künast sei "ein Beitrag zur Verrohung der Sprache und des Umgangs". Das Landgericht Berlin hatte Künasts Klage abgewiesen und die Hass-Kommentare als "Stilmittel der Polemik" gewertet.

Anders als Horst Seehofer sieht Bär keinen Zusammenhang zwischen Attentätern und der Gamerszene, sagt sie im "Welt"-Interview. Die Attentäter hätten "auch alle einen Führerschein" oder hätten "am Vortrag Brot gegessen". Nach dem Anschlag in Halle forderte der Innenminister, "die Gamer-Szene stärker in den Blick" zu nehmen.
"Welt", S. 5 (Paid), turi2.de (Künast-Klage)

Zitat: Dorothee Bär bekommt wäschekörbeweise Zuschriften von 5G-Gegnern.

"Ich bekomme momentan, gerade seit wir über 5G sprechen, wäschekörbeweise Zuschriften 'Stoppt 5G' und 'Wir wollen weiße Flecken in Deutschland'."

Digitalministerin Dorothee Bär bekommt nicht nur Fanpost, sagt sie im n-tv "Frühstart"-Interview. Durch Bedenkenträger dauere es in Deutschland aktuell zwei Jahre, bis ein neuer Mast gebaut werden kann.
n-tv.de (14-Min-Video)

Internet-Ministerin Bär will sich für Fortsetzung der Games-Förderung einsetzen.


Spiel-Geld: Internet-Ministerin Dorothee Bär will sich für die Förderung der Games-Branche auch im Jahr 2020 stark machen, sagt sie dem "Handelsblatt". In diesem Jahr gibt es erstmals 50 Mio Euro Subventionen für deutsche Games-Entwickler, die Förderung steht auch im Koalitionsvertrag, im Entwurf für den Haushalt 2020 fehlt sie aber. Im Vorfeld der am Dienstag startenden Spiele-Messe Gamescom beschwichtigt Bär nun, knapper werdende Haushaltsmittel dürften "kein Grund sein, die Gamesförderung zu vernachlässigen".

Die Politik müsse "den Raum schaffen", um "längerfristige Investitionen in der Games-Branche" anzustoßen, sagt Bär. Gemeinsam mit Verkehrsminister Andreas Scheuer will sie sich im parlamentarischen Haushaltsverfahren "mit Nachdruck" für eine Fortsetzung der Gamesförderung einsetzen. Entscheiden müsse am Ende aber das Parlament. (Archiv-Foto von der Gamescom 2018: picture alliance / Sven Simon)
handelsblatt.com

Mitarbeit: Björn Czieslik

Aus dem Archiv von turi2.tv: Dorothee Bär im Unterwegs-Videofragebogen. zur turi2 edition #7 (10/2018)

Zitat: Politik-Kollegen hoffen auf Internet als Phase, sagt Do­ro­thee Bär.

"Ich bin immer noch von vie­len Kollegen umgeben, die hof­fen, dass das alles mit dem Internet wieder weggeht."

Di­gi­ta­lministerin Do­ro­thee Bär sitzt bei der Digitalisierung zwischen den Stühlen – den einen geht sie jetzt schon zu weit, den anderen viel zu langsam.
"FAS", S. 24 (Paid)

Im Archiv von turi2.tv: Doro Bär beantwortet den Unterwegs-Fragebogen zur turi2 edition #7.

Basta: Dorothee Bär überrascht beim Computerspielpreis mit ihrem Outfit.

Verspielt: Bei der Verleihung des Deutschen Computerspielepreises sorgt Staatsministerin Dorothee Bär auch ohne Flugtaxi für Aufmerksamkeit. Während ihr CSU- Parteifreund Andreas Scheuer - welch Überraschung – im Anzug kommt, erscheint Bär im Superheldin-Look mit Latexkleid. Hoffentlich musste sie anschließend kein italienischer Klempner retten.
bild.de

Dorothee Bär will für elektronische Patientenakte den Datenschutz lockern.

Elektronische Patientenakte soll noch in dieser Legislaturperiode kommen, kündigt Digital-Ministerin Dorothee Bär im Interview der "Welt am Sonntag" an. Die deutschen Datenschutz-Gesetze will Bär dazu "an der einen oder anderen Stelle abrüsten, einige Regeln streichen und andere lockern". Statt einer Patientenkarte, "ein Konzept aus einem anderen Jahrzehnt", schwebt ihr eine Smartphone-App vor.
"Welt am Sonntag", S. 34/35 (Paid), welt.de (Kurzfassung)

turi2 edition #7: Internet-Ministerin Dorothee Bär im Porträt.


Zwischen Hass und Herzchen: Flugtaxi-Vordenkerin und Digital-Ministerin Dorothee Bär wird im Netz oft kritisiert. In der turi2 edition 7 erzählt sie, warum sie sich dort trotzdem zu Hause fühlt, für eine Politikerin so erstaunlich viel Privates preisgibt und findet, dass Wähler genau darauf Anspruch haben. Das komplette Porträt von Anne-Nikolin Hagemann über Dorothee Bär ist jetzt kostenlos im Blätter-PDF der "turi2 edition 7" lesbar. Weiterlesen ...

Bayern-Berlin-Express: Flugtaxi-Vordenkerin Dorothee Bär pendelt mit der Bahn zwischen der Hauptstadt und Frrrangen. Die turi2 edition #7 passt sie für einen Video-Fragebogen am Berliner Hauptbahnhof ab. Weiterlesen ...-->

Alle Unterwegs-Fragebögen zur turi2 edition #7.


Klicken Sie sich hier zu den Fragebögen der Protagonisten aus unserer turi2 edition #7:
- Julia Jäkel
- Wladimir Kaminer
- Jens Vögele
- Martina Koederitz
- Bernd Loppow
- Svenja Finger
- Andreas Prasse
- Rolf-Dieter Lafrenz
- Dorothee Bär
- Magdalena Rogl
- Martin Moschek
- Sigrun Kaiser
- Michael Tallai
- Antje Neubauer
- Alexander Möller
- Klaus Schanda
- Markus Honsig
- Jörg Hausendorf
- Ina Tenz
- Philipp Prinzing
- Stephanie Mair-Huydts

Angela Merkel macht Vertraute zur Leiterin einer Digitalisierungs-Abteilung.

Angela Merkel ernennt ihre Vertraute Eva Christiansen zur Leiterin einer neuen Digitalpolitik-Abteilung und könnte damit Digital-Staatsministerin Dorothee Bär entmachten, schreibt Robin Alexander. Mehrere Referate für Digitalpolitik im Bundeskanzleramt sollen demnach in den kommenden Wochen besetzt werden. Christiansen führte die Verhandlungen mit den Fernsehsendern über das TV-Duell zwischen Merkel und Herausforderer Martin Schulz.
"Welt", S. 1 (Paid), welt.de

Zitat: Dorothee Bär verspricht Gra­tis-Wlan bei Bundesbehörden.

"Als Kind habe ich frü­her auf einer Berg­hüt­te als erstes nach Limo und Pom­mes gefragt, die Kin­der heu­te fra­gen zuerst nach WLAN."

Digital-Staatsministerin Dorothee Bär will auf heutige Ansprüche reagieren und verspricht den Bürgern im "BamS"-Interview Gra­tis-Wlan bei Bun­des­be­hör­den.
"Bild am Sonntag", S. 4 (Paid), bams.de (Vorabmeldung)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Schü­ler brau­chen heu­te vor allem drei Din­ge: ein Tablet, ihre Sport­sa­chen und das Schul­brot."

"Ich hat­te bis zum Abitur den schwe­ren Diercke-Welt­at­las aus den 80er Jah­ren. Dar­in gab es noch zwei Deutsch­lands, ein Jugo­sla­wi­en und eine Sowjet­uni­on. Bes­ser die Schü­ler lesen Goe­thes Faust auf dem Tablet als irgend­ei­nen Schund auf Papier."

"Alle Behör­den müs­sen alle Dienst­leis­tun­gen auch digi­tal anbie­ten – rund um die Uhr. Das will ich in die­ser Wahl­pe­ri­ode durch­set­zen."

Dorothee Bär möchte Datenschutz reformieren und smarte Datenkultur schaffen.

Dorothee Bär, designierte Staatsministerin für Digitales, will den Datenschutz modernisieren und "eine smarte Datenkultur" schaffen. Behörden müssten besser vernetzt werden, damit Bürger nicht Stunden auf Ämtern "vergeuden", um sich zum Beispiel umzumelden. Auch Startups dürften nicht an bürokratischen Hürden verzweifeln.
bild.de, turi2.de (Background)

Basta: Modehaus wirbt mit CSU-Politikerin Dorothee Bär.

Bär wirbt hier für wen? Ein Modehaus aus der Nähe von Bad Kissingen wirbt mit einem Foto von CSU-Politikerin Dorothee Bär für eine Rabatt-Aktion, berichtet der "Spiegel". Bär hatte das Geschäft in ihrem Wahlkreis im Rahmen ihrer Wahlkampf-Tour besucht, will von der Anzeige aber nichts gewusst haben. Ihrer Ansicht nach werbe auch gar nicht sie für das Modehaus, sondern das Geschäft werbe für sie als Kandidatin.
spiegel.de

“FAZ”: Roland Tichy gibt Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung ab.

Roland auf Rückzug: Roland Tichy gibt den Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung ab, meldet die "FAZ". Tichy bekleidet das Amt seit 2014, geriet aber jüngst in die Kritik, als sein Monatsmagazin "Tichys Einblick" einen sexistischen Text über die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli veröffentlichte. Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt, gab daraufhin ihren Rückzug aus der Stiftung bekannt. Weitere Stimmen forderten Tichys Rücktritt, u.a. auf Twitter. Ein prominenter Kritiker Tichys innerhalb der Stiftung ist Jens Weidmann, Präsident der Bundesbank.

Weidmann betont etwa, Tichys Rolle als Herausgeber vertrage sich nicht mit seiner Rolle als Vorsitzender der Stiftung. Durch "Tichys Einblick", in dem "ein zuspitzender, oft polemischer Debattenstil" herrsche und in dem es "wiederholt zu beleidigenden und verletzenden Äußerungen gekommen sei", sei eine negative Berichterstattung über die Stiftung ausgelöst worden. Zudem habe die Stiftung Mitglieder verloren; vorgeschlagene Preisträger*innen hätten die Annahme einer Auszeichnung durch die Stiftung abgelehnt - etwa Friedrich Merz, der 2018 den Ludwig-Erhard-Preis erhalten sollte. Tichys Nachfolger*in soll noch diesen Herbst gewählt werden.
faz.net, spiegel.de, handelsblatt.com, turi2.de (Background Bär)

Wir graturilieren: Die deutsche “Cosmopolitan” wird 40.


Wir graturilieren: Die deutsche Ausgabe des Frauenmagazins Cosmopolitan wird 40 Jahre alt. Im Oktober 1980 lag das erste Heft am Kiosk, heute erscheint die Jubiläums­ausgabe. Vor vier Jahrzehnten provozierte "Cosmo" mit Schlagzeilen wie "Kind oder Karriere – warum nicht beides?", seitdem setzt sich die Redaktion für die Belange von Frauen ein, "die keine Lust haben, Entweder-Oder-Klischees zu bedienen". Chefredakteurin Lara Gonschorowski sagt: "Gleich­berechtigung, selbstbewusstes Handeln und Female Empowerment sind in der DNA der Marke ganz fest verankert."

Im schimmernd-veredelten Geburtstags­heft sprechen Digital-Staats­ministerin Dorothee Bär, Musikerin Joy Denalane, Moderatorin Charlotte Würdig und Autorin Sophie Paßmann über ihre Wünsche für die Zukunft. Zugleich fällt zum Jubiläum der Startschuss für die neue Fan-Community Cosmo-Circle, die Teilnehmerinnen Vorteils­angebote und Rabatte bietet, u.a. eine digitale Redaktionstour. "Cosmo"-Mutter Bauer gratuliert mit einer Kampagne in den eigenen Print- und Online-Medien, in Social Media und auf Außenwerbeflächen.
turi2.de/koepfe (Profil von Lara Gonschorowski), turi2.tv (Video-Interview beim Prix de Beauté)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Lara Gonschorowski verzahnt bei “Cosmopolitan” Print und Digital. (02/2020)