Manfred Braun

Status: Manfred Braun war als Geschäftsführer von Bauer und Funke über Jahrzehnte einer der prägenden Verlagsmanager der Republik. Geboren am 13. Juli 1952 in Hamburg Bio: Bei Bauer hat sich Manfred Braun, der studierte BWLer, von 1971 bis 2006 beharrlich nach oben gearbeitet und gelernt, Zeitschriften kostengünstig und... Weiterlesen ...

Manfred Braun tritt als Funke-Chef ab, Andreas Schoo folgt nach.


Es bauert in Essen: Funke bekommt mit Andreas Schoo, 57 (rechts), ab April einen neuen Geschäftsführer. Der bisherige Bauer-Manager folgt auf Manfred Braun, 65. Beide haben viele Jahre gemeinsam bei Bauer gearbeitet. Bei Funke wird Schoo die Verantwortung für die Zeitschriften und das Digitale übernehmen. Als weiterer Geschäftsführer bleibt Finanz-Fachmann Michael Wüller im Amt. Offen ist der Chef-Job für den Bereich Zeitungen: Funke-Manager Ove Saffe gilt als Top-Kandidat, schreibt Roland Pimpl.

Andreas Schoo war zehn Jahre Mitglied der Bauer-Geschäftsleitung und insgesamt 25 Jahre im Konzern. Er verantwortete die Geschäfte in Print, Digital und Radio, im September gab er überraschend seinen Abschied bekannt. Unter Braun kaufte Funke u.a. Springer-Zeitschriften wie "Hörzu" und Zeitungen wie das "Hamburger Abendblatt". Schoo könnte diesen gelungenen Expansionskurs fortsetzen. Braun jedenfalls wird von Verlegerin Julia Becker mit allen Ehren, Pauken und Trompeten verabschiedet: "Er hat einen großartigen Job gemacht."
funkemedien.de, meedia.de, horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: Manfred Braun versprüht im November gute Laune für Print.

fragebogen2: Manfred Braun.

fragebogen2: Manfred Braun hat weder auf seine Mutter noch auf sein junges Herz gehört. Trotzdem ist aus dem Funke-Chef ein zufriedener Mann geworden. Braun erzählt im Video-Fragebogen, dass Mutti aus ihm einen Bauern machen wollte – und der kleine Manfred in sich selbst einen Piloten sah. Beinahe hätte es Braun auch noch in den Lehrer-Beruf verschlagen, doch dann studierte der passionierte Rotwein-Trinker Betriebswirtschaft und kam ab 1971 doch noch in gewisser Weise zur Landwirtschaft: Er arbeitete 35 Jahre für Bauer (allerdings den Verlag).
turi2.tv (91-Sek-Video im YouTube-Kanal von turi2), turi2.de (Braun im lexikon2), turi2.de (Video-Interview)

Zitat: Funke-Chef Manfred Braun freut sich über Wachstum im Niedergang.

"Als ich anfing, hat eine Programmzeitschrift 3,5 Mio Auflage gehabt. 1 Mio wäre als große Katastrophe empfunden worden. Heute haben die Zeitschriften eher 300.000, die Renditen sind eher besser."

Funke-Chef Manfred Braun, 65, hat Spaß auch mit schwindender Auflage. Im Video-Interview begründet er, warum Verleger generell den Kopf nicht hängen lassen sollten.
turi2.tv (5-Min-Interview auf YouTube)

Weitere Zitate:

"Mit den Zeitschriften werden wir kaum große Sorgen haben. Im Gegenteil: Wir müssen sehen, dass wir mehr junge Talente bekommen, denn die müssen die Geschichten für ihre Generation erzählen."

"Journalismus als Treibriemen für die menschliche Gesellschaft und Kommunikation wird nicht in Kürze vorbei sein."

"Es gibt immer so Early Adopter und Freaks die glauben, dass mit der Technologie sich die Welt ändert. Nein, die Menschen sind seit 2.000 Jahren nach den gleichen Grundwerten ausgerichtet. Die Verkleidung ändert sich etwas."

"Wenn Programmatic Advertising zukünftig bedeutet, dass eine Maschine besser Werbeempfehlungen geben kann als ein Außendienst, dann ist unser Außendienst nicht gut genug."

Manfred Braun versprüht gute Laune: Der Funke-Chef glaubt an eine große Zeitschriften-Zukunft.


Ein Braun wie ein Baum: Manfred Braun liebt nicht nur Zeitschriften, sondern auch (selbst)lobende Worte. Der Funke-Chef hält beim VDZ Publishers' Summit eine motivierende Rede – und begründet anschließend vor der Kamera von turi2.tv und "Horizont", warum es der Branche blendend geht. Braun sagt: Technologische Veränderungen ändern nichts am Berufsfeld des Journalismus. "Journalismus als Treibriemen für die menschliche Gesellschaft und Kommunikation wird nicht in Kürze vorbei sein."

Braun frotzelt streitbar über Early Adopter und Freaks, die glaubten, mit Technologie ändere sich die Welt. "Nein, die Menschen sind seit 2.000 Jahren nach den gleichen Grundwerten ausgerichtet. Die Verkleidung ändert sich etwas", sagt Braun – sicher eine umstrittene These. Braun sorgt sich überhaupt nicht um die Zukunft der Zeitschriften. Nur Nachwuchs brauchten die Redaktionen dringend: "Wir müssen sehen, dass wir mehr junge Talente bekommen, denn die müssen die Geschichten für ihre Generation erzählen."

Ein bisschen mehr Sorgen sollte sich der Anzeigenvertrieb machen, denn für den hat Braun eine klare Ansage: Seid besser als Maschinen. "Wenn Programmatic Advertising zukünftig bedeutet, dass eine Maschine besser Werbeempfehlungen geben kann als ein Außendienst, dann ist unser Außendienst nicht gut genug."
turi2.tv (5-Min-Interview auf YouTube)

Manfred Braun bemüht sich um Grosso-Einigung.

Geliebter Grosso: Funke-Geschäftsführer Manfred Braun schlägt im Disput um den Presse-Grosso deeskalierende Töne an und mahnt die Verlage beim VDZ Distribution Summit zur Diplomatie, schreibt Roland Pimpl. Braun richtet den Blick u.a. auf die Lage in den USA, England und Spanien, wo der Vertrieb viel schlechter funktioniert, und rät, eine solche Fehlentwicklung in Deutschland zu vermeiden. Von den Verlagen fordert er zudem, bei Einführungen von neuen Heften eine sorgfältigere Mengenplanung zu betreiben, anstatt den Handel zu überschwemmen. Außerdem findet Braun, Verlage sollten für Extra-Wünsche mehr ans Grosso bezahlen.

Hintergrund sind die Verhandlungen um eine Reform des Vertriebssystems für Zeitungen und Zeitschriften, auf die sich bisher beide Seiten nicht verständigen können. Gruner + Jahr hatte deshalb die Verhandlungen mit den Grossisten auf Eis gelegt. Am 20. Oktober wollen sich Verlage und Grosso dennoch wieder an einen Tisch setzen. (Foto: Johannes Arlt für die turi2 edition Zeitschriften)
horizont.net, turi2.de (Background G+J), turi2.de (Interview mit Grosso-Chef Frank Nolte)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Grosso-Streit: Frank Nolte hofft auf Einigung und sieht keine Möglichkeit mehr zum Sparen.

Manfred Braun: Verlage sollten Unterbietungswettbewerb bei Anzeigen beenden.

Verlage liefern sich bei den Anzeigenpreisen lieber einen Unterbietungswettbewerb, statt einem anderen Verlag den Zuschlag zu lassen, kritisiert Funke-Geschäftsführer Manfred Braun. Dadurch verlören die Medien schneller Marktanteile im Anzeigengeschäft als Leser-Reichweite. Nötig sei ein gemeinsamer Vermarkter der Verlage für Zeitungen, Zeitschriften und andere Medien-Gattungen. Anfangen könnten die Verlage mit gemeinsamen Vermarktungs-Paketen, sagt Braun im Interview mit "Horizont". Schon 2016 hat Braun eine neutrale Vermarktungsfirma gefordert.
"Horizont", 40/2017, S. 14-15 (Paid), turi2.de (Background)

Manfred Braun verlängert seinen Vertrag bei Funke bis Ende 2020.

Manfred Braun, der heute 65 Jahre alt wird, hat nach Informationen von turi2 seinen Vertrag als Geschäftsführer der Funke Mediengruppe bis Ende 2020 verlängert. Manfred Braun kam nach 35 Jahren bei Bauer 2007 zu Funke, 2012 wurde er Chef. Er gilt als Architekt der neuen Funke-Gruppe (früher WAZ-Gruppe). Der Streit um Stephan Holthoff-Pförtner beim VDZ und der Austritt mehrerer Verlage hatten Braun zugesetzt.
turi2.de, lexikon2.de

Wir graturilieren: Manfred Braun wird 65.

"Wo ist Manfred Braun?" fragte ein Video von "Horizont", als der Geschäftsführer der Funke Verlagsgruppe zum Medienmann des Jahres 2015 gewählt wurde - in Anspielung auf die vier Arbeitsplätze Brauns in Essen, Hamburg, München und Berlin. turi2 weiß, wo Manfred Braun, der am heutigen Donnerstag 65 Jahre alt wird, steckt: Im Hamburger Süden, im Sachsenwald-Idyll Aumühle, in der Bismarckallee - zuhause, hinter Buchenhecken. Dort versucht Braun, der keine Profile im Internet hat und eigentlich auch seinen Geburtstag nicht verrät, den Tag zu ignorieren, an dem er eigentlich das Rentenalter erreicht. turi2 verrät, wie lange Braun die expandierende Mediengruppe Funke noch führen wird, und schenkt ihm zum 65. Geburtstag, was sich niemand kaufen kann: einen Eintrag ins lexikon2 für Medien und Marken. weiterlesen ...

lexikon2: Manfred Braun.

Manfred Braun ist der Mann, der die Zeitschriften liebt - und diese Liebe zugleich dementiert: "Liebe ist keine betriebswirtschaftliche Kategorie. Was zählt, sind Renditen und inhaltliche Qualität", sagt Braun im Interview mit der turi2 edition. Und Braun liebt auch zweistellige Renditen, stets schaut der studierte Betriebswirt mit einem Auge auf die Kosten. Er hasst Verschwendung und überbesetzte Redaktionen - weiterlesen ...

Manfred Braun bleibt: Funke muss sich keinen neuen Chef suchen.

Funke braucht keinen Nachfolger für Manfred Braun, 64: Der Geschäftsführer verlängert seinen Vertrag nach sechs Wochen Sabbatical, hört es Ulrike Simon am Rande einer Funke-Party aus dem Weißweinglas flüstern. Braun hatte sich zurückgezogen, nachdem es wegen der Wahl von Stephan Holthoff-Pförtner Streit im Verlegerverband VDZ gegeben hat. Vier Verlage verließen den VDZ-Fachbereich, den Braun leitet. Um wie viel Jahre Braun bei Funke verlängert, ist noch ungewiss.
horizont.net

Zitat: Manfred Braun fordert eine neutrale Vermarktungsfirma über alle Mediengattungen hinweg.

Manfred Braun-150"Ich glaube, dass wir eine Zusammenarbeit zwischen Vermarktern über alle Mediengattungen hinweg anstreben müssen."

Funke-Geschäftsführer Manfred Braun fordert eine neutrale Vermarktungsfirma nach Vorbild der Vertriebsunternehmen mit mehreren Gesellschaftern, die ihr Portfolio einbringen.
“Werben & Verkaufen” 45/2016, S. 19 (Paid)

Funke-Chef Braun sieht 500-Mio-Investition in Springer-Magazine als Erfolg.

Eine halbe Milliarde Euro für Zeitschriften - diese ungeheure Summe hat Manfred Braun 2014 als Geschäftsführer der Funke Mediengruppe bezahlt, um Springer-Zeitschriften wie "Bild der Frau", "Hörzu" und "TV Digital" zu kaufen. Die 500 Mio Euro bestätigt Braun erstmals, im Interview mit der turi2 edition3 sagt er: "Es wird oft übersehen, dass die Transaktion in erster Linie ein Zeitschriften-Deal war". Braun ist hoch zufrieden mit dem Deal: "Wir haben bereits sämtliche finanziellen Verpflichtungen gegenüber Springer abgelöst", sagt Braun. Noch besser als die Zeitungen ("Hamburger Abendblatt", "Berliner Morgenpost") haben sich die Magazine entwickelt. Weiterlesen ...

Meedia: Funke-Chef Braun verlässt VDZ-Vorstand, wenn Holthoff-Pförtner Präsident wird.

Manfred Braun-150VDZ: Manfred Braun, Geschäftsführer von Funke, will sich aus dem Vorstand des Verlegerverbandes zurückziehen, sollte Funke-Gesellschafter Stephan Holthoff-Pförtner zum Präsidenten gewählt werden, schreibt Gregory Lipinski. Die Verlagschefs von Gruner + Jahr, "Spiegel", "Zeit" und Medweth sind sauer, dass der Nachfolger von Hubert Burda im kleinen Kreis und ohne ihre Zustimmung nominiert wurde.
meedia.de, turi2.de (Background)

Funke-Bosse Saffe und Schoo: Verlags-Kooperationen dürfen kein Selbstzweck sein.


Allein allein: Funke pocht unter Andreas Schoo und Ove Saffe stärker auf Eigenständigkeit. Im Interview mit "Horizont" erteilen die Geschäftsführer der bis Jahresbeginn diskutierten gemeinsamen Vertriebs- und Vermarktungsfirmen mit Burda und Bauer eine Absage: "Wir haben die Kraft, alleine zu leben und auch zu wachsen", sagt Schoo und hebt sich damit stark von seinem Vorgänger Manfred Braun ab, der für mehr Miteinander plädierte. Kooperationen dürften keine Selbstzweck sein und müssten echte Vorteile bringen.

Trotz gelockerten deutschen Kartellrechts würden die strengeren EU-Regeln einer stärkeren Zusammenarbeit der Großverlage im Wege stehen, so Schoo. Ove Saffe sieht vor allem bei den mehr als 250 regionalen Tageszeitungen in Deutschland noch Luft für "Kooperationen, Fusionen oder Übernahmen". Interviewer Roland Pimpl glaubt auch die "persönlichen Differenzen einzelner Akteure" sind möglicher Grund fürs Scheitern von Gemeinschaftsunternehmen der Großverlage.
"Horizont" 43/2018, S. 1, 22-23 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Manfred Braun versprüht beim VDZ Summit 2017 Print-Optimismus.

“Horizont”: Kartellamt blockiert Bündnis von Bauer, Burda und Funke.

Verlage: Ein geplantes Bündnis der Branchengrößen Bauer, Burda und Funke scheitert am Kartellamt, erfährt Roland Pimpl. Die Behörde sperre sich gegen Allianzen in der Werbevermarktung und auch im Vertrieb. Trotz gelockerter Kriterien durch die sogenannte GWB-Novelle befürchten die Kartellis offenbar marktbeherrschende Stellungen und Probleme mit dem EU-Kartellrecht.

Fürsprecher wie Burda-Vorstand Philipp Welte und der inzwischen ausgeschiedene Funke-Chef Manfred Braun werben schon lange für mehr Zusammenarbeit, um das schrumpfende Kerngeschäft der Verlage gegenüber Mediaagenturen, Google und Facebook zu stärken. In der Diskussion war, dass Bauer und Funke ihre Anzeigen von der Burda-Tochter BCN vermarkten lassen. Bauer sollte den Vertrieb für Titel aller drei Verlage übernehmen. Diese Pläne müssen nun eingedampft werden. Roland Pimpl hört im Funke-Flurfunk, dass sich das Thema Allianzen dort vorerst komplett erledigt habe.
"Horizont" 16/2018, S. 6 (Paid), turi2.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Verlage sollen sich zusammenraufen, fordert Burda-Vorstand Philipp Welte im Jahr 2016.

Die großen Tiere 2017: In diesen Videos sprechen die Chefs.


Wir hatten sie (fast) alle: Bei turi2.tv geben sich die Bosse die Klinke das Mikro in die Hand. Gemeinsam mit unserem Partner "Horizont" haben wir 2017 viele Entscheider aus Verlagen, Sendern und der Werbung befragt. Gebündelt präsentieren wir ein Best-of: Zum Beispiel mit dem kauflustigen Udo Müller, dessen Konzern Ströer immer beachtlicher wächst. Vor der Kamera standen auch ein gut gelaunter Funke-Chef Manfred Braun und ein wie gewohnt visionärer "Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart.

Ein Flair von Hollywood trug Florian Haller in unseren bescheidenen Branchendienst. Der Serviceplan-Chef gilt immerhin als Hugh Grant der Werbeindustrie. Daimler-Chefkommunikator Jörg Howe teilte im Interview gegen Journalisten aus, "Spiegel"-Verlagsleiter Jesper Doub nahm sie in Schutz. Christian Nienhaus' Thema vor dem Mikro waren Medien, die zu starken Marken werden. Interview-Gast Lukas Kircher wiederum arbeitet mit C3 daran, dass alle Marken zu Medien werden.

Als Vertreter der klassischen Branche darf Frank Vogel von Gruner + Jahr gelten – im Interview über Vermarktung von Zeitschriften. Eine Menge davon hat auch Jörg Hausendorf von Bauer im Regal liegen. Peter Kropsch wiederum stellte sich der Branche per turi2.tv-Interview nach einigen Monaten im Amt als dpa-Chefredakteur vor.
turi2.tv (YouTube-Playlist mit elf Videos)

Haben wir große Tiere vergessen? Themenvorschläge gehen per Mail an turi2.tv-Redaktionsleiter Jens Twiehaus.

Funke plant gemeinsame Münchner Redaktion für “Donna” und “myself”.

Funke will für die beiden zugekauften Frauenzeitschriften "Donna" und "myself" eine gemeinsame Redaktion in München gründen, sagt Manfred Braun der "Süddeutschen Zeitung". Dort entwickelte Reise-, Sport- und Food-Themen sollen nicht nur die beiden Magazine füllen, sondern allen Zeitungen der Funke-Gruppe für deren Service-Rubriken zur Verfügung stehen. Funke hatte beide Frauenzeitschriften erst diesen Sommer übernommen - "Donna" von Burda, "myself" von Condé Nast.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background "Donna"), turi2.de (Background "myself")

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VDZ-Präsident Stephan Holthoff-Pförtner tritt zurück – geht in die Politik.


Kurzes Gastspiel: Stephan Holthoff-Pförtner, seit nicht mal einem Jahr Präsident des Zeitschriften-Verlegerverbandes VDZ, tritt von seinem Amt zurück und geht in die Politik. Der Funke-Miteigentümer wird in der schwarz-gelben Landesregierung von Nordrhein-Westfalen Minister für Europa und Medien. Damit nimmt ein Verlegerpräsident seinen Hut, dessen Wahl den mächtigen Verband seit Ende 2016 spaltet. Gruner + Jahr, Spiegel, Medweth und Zeit kritisieren das Procedere der Wahl und haben sich sich aus dem Verband weitgehend zurückgezogen.

Der VDZ muss nun einen neuen Präsidenten finden. Die richtige Person könnte dafür sorgen, dass die Rebellen um Gruner + Jahr zurückkehren. Offiziell ausgetreten sind die Abtrünnigen noch nicht. Georg Altrogge glaubt, dass Funke-Chef Manfred Braun das politische Netzwerk fehlt und hält Burda-CEO Paul-Bernhard Kallen für einen geeigneten Kandidaten. Als "interessante Variante" bezeichnet er Julia Jäkel.
horizont.net, meedia.de, meedia.de (Altrogge) turi2.tv (5-Min-Interview mit Holthoff-Pförtner)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Video-Interview zum Antritt von Stephan Holthoff-Pförtner als VDZ-Präsident. (November 2016)

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Keynotespeaker sind beim diesjährigen Summit Manfred Braun (FUNKE) und Henning Ecker (MZV). Internationale Einblicke gibt Tyler Brûlé (Monocle) und die Geschäftsführer von Audible und Deezer sorgen für einen Blick über den Tellerrand. Wer noch auf der Bühne steht, sehen Sie hier. Jetzt Early-Bird-Preis sichern.

Funke würdigt Günther Grotkamp mit Sonderbeilage zum 90. Geburtstag.

Günther Grotkamp 90er Geburtstag 600
Günther Grotkamp bekommt zu seinem 90. Geburtstag am heutigen Freitag ein gedrucktes Ständchen. Funke würdigt den Verlagsmanager und langjährigen Geschäftsführer der WAZ-Gruppe mit einer achtseitigen Beilage, die heute mit "WAZ" und "NRZ" in Essen verteilt wird. Darin spricht etwa Grotkamps Direktionssekretärin Annemarie Tewes über Sparsamkeit bei der "WAZ" und berichtet, wie Büffets nicht bestellt, sondern selbst gemacht wurden. Der frühere "WAZ"-Vize Bodo Zapp lobt: "Ich kann mich an keinen Fall erinnern, in dem Grotkamp mit seiner Einschätzung falsch lag." Verlegerin und Ehefrau Petra Grotkamp berichtet von ihrem Kennenlernen und seiner "unglaublichen Dynamik und Vitalität" als Geschäftsführer. Auch heute verblüffe er sie noch mit seinem brillanten Langzeitgedächtnis. Auf der letzten Seite gratulieren Grotkamps Nachfolger Manfred Braun und Michael Wüller und danken ihm als "Architekten der WAZ-Gruppe und damit auch der heutigen Funke Mediengruppe".
"WAZ"- und "NRZ"-Sonderbeilage, wikipedia.de (Günther Grotkamp)

Verleger-Verband VDZ wählt Ende Februar neuen Vorstand.

VDZ-Logo-150VDZ wählt am 24. Februar einen neuen Vorstand, berichtet Meedia – bestimmt wird nach 15 Jahren auch ein Nachfolger für den Vorsitzenden Manfred Braun. Der Funke-Chef zieht sich zurück, weil Funke-Miteigner Stephan Holthoff-Pförtner Präsident ist. Die neue Chefetage muss Scherben aufkehren, nachdem vier Verlage aus dem Verband ausgetreten sind.
meedia.de, turi2.de (Background)

Meedia: Funke will Bertelsmann-Druckaufträge doch nicht “überprüfen”.

VDZ-Logo-150VDZ-Streit: Funke-Chef Manfred Braun nimmt von dem Plan abstand, Druckaufträge, die bisher bei Bertelsmann liegen, zu überprüfen, sprich neu zu vergeben, berichtet Meedia. Im Hintergrund geht es um den Streit um die Vergabe der VDZ-Präsidentschaft an Stephan Holthoff-Pförtner. Bertelsmann-Tochter Gruner + Jahr und andere Hamburger Verlage kritisieren die Wahl Holthoff-Pförtners und treten beim VDZ kürzer.
meedia.de, turi2.de (Background)

“W&V”: Funke denkt über tägliche NRW-Sportzeitung nach.

funke-medien-gruppe-mit-fussball-150Funke will der Fußball Bild, die ab dem 20. Januar bundesweit erscheint, nicht allein das Feld überlassen. "Wir werden darauf reagieren", kündigt Funke-Geschäftsführer Manfred Braun an. "W&V" will erfahren haben, dass Funke auch über ein tägliches Sportblatt für NRW nachdenkt. Die Inhalte könnten von der zentralen Sport-Redaktion in Essen und dem zweimal pro Woche erscheinenden Funke-Blatt Reviersport kommen.
"Werben & Verkaufen" 50-51/2016, S. 13 (Paid), turi2.de (Background)

Renner: Funke überprüft Druckverträge bei Bertelsmann-Tochter Prinovis – angeblich wegen VDZ-Streit.

Funke
Unter Druck: Funke überprüft auf Geheiß von Manfred Braun seine Druckverträge bei der Bertelsmann-Tochter Prinovis - angeblich eine Folge des Streits um den neuen VDZ-Präsidenten Stephan Holthoff-Pförtner, schreibt Kai-Hinrich Renner. Ein Grund könnte sein, dass zu Bertelsmann nicht nur Prinovis, sondern auch der VDZ-abtrünnige Verlag Gruner + Jahr gehört. G+J-Chefin Julia Jäkel habe Braun gemeinsam mit "Zeit"-Geschäftsführer Rainer Esser vorgeworfen, im Vorfeld der VDZ-Wahl gelogen zu haben. Das habe Braun sehr gekränkt.

Betroffen von dem Schritt wären vor allem die Magazine, die Funke 2014 von Springer kaufte - unter anderem "Bild der Frau" und "TV Digital". Weder Bertelsmann noch Funke wollen das Geschehen kommentieren. Auf "allerhöchster Ebene" sollen sich mittlerweile aber auch Ex-VDZ-Präsident Hubert Burda und Bertelsmann-Hauptgesellschafterin Liz Mohn um eine Beilegung des Konflikts bemühen.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Wahl des VDZ-Präsidenten wird nicht verschoben.

VDZ-Logo-150VDZ steht vor einer Zerreißprobe, schreiben Gregory Lipinski und Georg Altrogge. Mit dem Vorschlag, die Wahl von Funke-Gesellschafter Stephan Holthoff-Pförtner zum VDZ-Präsidenten vorerst auszusetzen, konnten sich die verärgerten Verlage Gruner + Jahr, "Spiegel", "Zeit" und Medweth nicht durchsetzen. Bei einer Verschiebung entstünde ein "Machtvakuum", da Amtsinhaber Hubert Burda dem Vernehmen nach "partout nicht bereit" sei, weiterzumachen. Als Gütevorschlag kursiere die Idee, dass G+J-Chefin Julia Jäkel den Vorsitz des Publikumszeitschriften-Vorstands von Funke-Chef Manfred Braun übernehmen könne, während Braun abtritt.
meedia.de

Funke schluckt Raufeld Medien.

Funke Raufeld-600
Big Deal in Berlin: Funke übernimmt 85 % am Redaktions-Dienstleister Raufeld Medien, dem ein Anteil an den Stadtmagazinen "Tip" und "Zitty" gehört. Raufeld beschäftigt 90 Redakteure, Grafiker und Kaufleute. Es soll zu Funkes "Service- und Veranstaltungs-Unit" in Berlin werden. Die Bereiche Corporate Publishing und Content Marketing werden ausgebaut.

Raufeld wurde 2004 als Zeitungsagentur gegründet. Heute produzieren Teams ganze Seiten, Magazine, Websites und Apps. Funke-Chef Manfred Braun verspricht sich bessere Serviceinhalte für die Funke-Zeitungen. Die bisherigen Raufeld-Chefs Jens Lohwieser und Bernd Ziegenbalg bleiben an Bord. Das Kartellamt muss dem Deal noch zustimmen.
funkemedien.de, meedia.de

Hinweis: In einer früheren Version hieß es, Raufeld gehöre "Tip" und "Zitty". Das Unternehmen hat aber inzwischen die Mehrheit abgegeben, liefert jedoch weiter Inhalte.

Springer, Funke und Burda reden über gemeinsame Vermarktung.

media impact 600
Unter drei: Media Impact, der Vermarkter von Springer und Funke, und Burda erwägen eine Kooperation. Beide Seiten prüfen eine Zusammenarbeit bei Buchung, Disposition und Abrechnung von Anzeigen, lässt sich Roland Pimpl von Springer-Vorstand Andreas Wiele und Funke-Chef Manfred Braun bestätigen.

Burda verlagerte seine Anzeigen-Abwicklung zum Jahreswechsel in die Tochter Ad Tech Factory und sucht Kooperationen. Auch mit dem "Spiegel" gibt es Gespräche. Das Kartellamt könnte sich trotz der Dino-Partnerschaft gnädig zeigen, schreibt Pimpl, weil der Druck der immer weiter wachsenden Digitalkonzerne auf die Verlage so groß sei. Media Impact umwirbt außerdem Regionalverlage. Die wiederum versuchen ihre Vermarkter NBRZ und Medienhaus Deutschland im Projekt Lotus zusammenzuführen. (Foto + Montage: turi2)
"Horizont" 5/2016, S. 12/13 (Paid), turi2.de (Regionale)

Saffe übernimmt das Funke-Ruder in Berlin und Hamburg.

ove saffe 2015 - 150Leben nach dem "Spiegel": Ove Saffe, 54, heuert bei Funke an. Der erfahrene Verlagsmanager führt künftig die Geschäfte der von Springer übernommenen "Berliner Morgenpost" und des "Hamburger Abendblatts". Damit folgt er auf Frank Mahlberg, der das Unternehmen nach sieben Jahren mit ungenanntem Ziel verlässt. Mahlberg war als Springer-Mann zu Funke gewechselt, um die zugekauften Blätter in den Essener Konzern zu integrieren.

Ove Saffe bekommt Lydia Schaarschmidt, 29, an die Seite gestellt. Sie kommt aus dem Umfeld von Funke-Boss Manfred Braun, wo sie bisher als Referentin und Projektleiterin gearbeitet hat - sie soll Saffe bei seiner Arbeit unterstützen, wie es in der Pressemitteilung heißt. Offenbar hat der Verlag aber noch größere Pläne mit Saffe: Kai-Hinrich Renner berichtet aus Verlagskreisen, dass Saffe mittelfristig in die Funke-Geschäftsführung aufrücken und als Nachfolger für Manfred Braun aufgebaut werden könnte. Braun ist 63 und marschiert stramm in Richtung Rente.

Auf dem Berliner Zeitungsmarkt ist Saffe ein alter Bekannter: Anfang der 2000er hat er als Verlagsleiter der "Berliner Zeitung" gewirkt, ab 2003 auch als Geschäftsführer des Berliner Verlags. Im Februar 2015 war Saffe nach sieben Jahren als Geschäftsführer des "Spiegel" in Hamburg ausgeschieden - im Zuge des Abgangs von Chefredakteur Wolfgang Büchner, den er mit installiert hatte.
funkemedien.de

Funke-Betriebsrat kritisiert Verhandlungen über Sozialplan.

Funke Medien GruppeFunke: Im Streit um einen Sozialplan für die Mitarbeiter, die bei der Einführung der Zentralredaktion auf der Strecke bleiben, sind die Fronten offenbar verhärtet. Die Geschäftsführung habe "mehrfach deutlich" gemacht, dass es "nur einen Abschluss zu ihren Bedingungen geben könne", schreiben die Betriebsräte in einem Brandbrief an die Belegschaft. Funke-Sprecher Tobias Korenke widerspricht: Der Konzern bemühe sich um einen Kompromiss. Für Unruhe sorgt zudem die Aussage von Geschäftsführer Manfred Braun, "ein halbes Dutzend Ausgaben" in Thüringen möglicherweise neu zu betrachten.
kress.de

An Funkes Content Desk sind 25 Mitarbeiter “übrig”.

Funke Medien GruppeFunke hat für bis zu 25 Mitarbeiter am Content Desk in Essen keine Verwendung mehr, berichtet Kress.de und beruft sich auf den Flurfunk im Konzern. Demnach werden 85 Mitarbeiter auf bestehende oder neue Redaktionen verteilt. Für die Übrigen soll "eine verträgliche Lösung" gefunden werden, schreibt Bülend Ürük und wirft Funke-Chef Manfred Braun vor, "mit möglichst wenigen Mitarbeitern auf Dauer möglichst viel Ertrag" erzielen zu wollen. Im Zuge der in Berlin entstehenden Zentralredaktion macht Funke den Content Desk, der bisher für den Mantel des Regionalzeitungskonzerns zuständig ist, dicht.
kress.de, turi2.de (Background)

Funke baut Zeitschriften-Geschäft um.

Funke Logo 150x150Funke baut bei seinen Zeitschriften weiter um und macht Michael Geringer, 54, zum dritten Geschäftsführer der Zeitschriften GmbH - neben Manfred Braun und Michael Wüller. Auch auf den Ebenen darunter dreht sich das Personal-Karussell: Sonja Oster führt künftig die Geschäfte der Frauenzeitschriften, Detlef Tyra, 56, zuvor u.a. bei Bauer, wird Verlagsleiter "Bild der Frau". Stefan Schweser, 39, kümmert sich mit Ernst Rebelein um die Verwaltung aller Zeitschriften.
funkemedien.de

Projektplan Köpfe.

Köpfe – Die wichtigsten Meinungsmacher*innen Wir haben ein neues Ziel: Am 24. April, dem Tag der Fertigstellung und Veröffentlichung des E-Papers zur turi2 edition 11, 250 Köpfe im aktuellsten Format inklusive aller großen edition-Artikel im Issue-Format online zu haben und dann dafür zu werben To dos bis dahin:... Weiterlesen ...

Alexander Marinos wird “WAZ”-Vize.

Alte Bekannte: “WAZ”-Chefredakteur Andreas Tyrock holt Alexander Marinos, 42, (Foto) als Vize an seine Seite. Tyrock und Marinos kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit in der Chefredaktion des Bonner “General Anzeigers”, in der Pressemitteilung lobt Tyrock seinen neuen Stellvertreter als “exzellenten Journalisten, Teamplayer und Motivator”. Marinos hat Politik... Weiterlesen ...