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Rheinische Post lädt zum Medienzirkus auf dem Campfire Festival: Kai Diekmann, Gabor Steingart, Julia Bönisch, Marion Horn, Kristina Dunz, Markus Feldenkirchen, Hajo Schumacher, Ralf Geisenhanslüke, Gesa Mayr, Hansi Voigt & Michael Bröcker kommen. Sie auch? 31.8.-2.9., kostenlos & offen vor dem Landtag Düsseldorf.
zeitgeist.rp-online.de/campfire/

Twitter will neue Accounts von gesperrten Nutzern aufspüren und löschen.

Twitter will härter gegen gesperrte Nutzer vorgehen, die versuchen ihre Sperre zu umgehen, schreibt der Kurznachrichtendienst in einem Tweet. Die Nutzer haben offenbar versucht, die Sperre durch einen neuen Account zu umgehen. Twitter hat sich nicht dazu geäußert, wie viele Nutzer betroffen sind und wie sie aufgespürt werden konnten.
techcrunch.com

Tinder-Gründer verklagen Mutterkonzern auf 2 Mrd Dollar.


Kein Match: Die Tinder-Gründer Sean Rad, Justin Mateen und Jonathan Badeen verklagen den Mutterkonzern Match auf mindestens 2 Mrd Dollar Schadenersatz. Die Kläger, darunter auch drei aktuelle und ehemalige Führungskräfte und Direktoren von Tinder, werfen der Match Group sowie dem Mehrheitsaktionär der Gesellschaft IAC vor, die Finanzen von Tinder gefälscht und Kosten aufgebläht zu haben. Außerdem seien das Wachstum der App verschwiegen sowie die Rollouts wichtiger Features, wie u.a. Tinder Gold, verzögert worden. Die Bewertung der Dating-App sei dadurch niedrig gehalten worden. Der Mutterkonzern habe so versucht, die Aktienoptionen der Gründer und langjährigen Mitarbeiter auf einem niedrigeren Level zu halten und so Milliarden zu sparen.

Die Klageschrift enthält zudem Vorwürfe sexueller Belästigung gegen den ehemaligen Tinder-Chef Greg Blatt. Er soll Marketingchefin Rosette Pambakian bei einer Firmenfeier im Dezember 2016 "befummelt und sexuell belästigt" haben. Daraufhin habe die Match Group eine interne Untersuchung initiiert. Diese wurde von einem HR-Manager geleitet, der mehr als zehn Jahre für Blatt gearbeitet hat.

Tinder-Gründer Sean Rad, der durch Blatt als CEO ersetzt wurde, habe eine unabhängige Untersuchung angestrebt, diese wurde jedoch abgelehnt. Die Kläger werfen dem Mutterkonzern vor, zuvor weitere sexuelle Fehlverhalten durch Vergleiche und Geldzahlungen unter den Teppich gekehrt zu haben.
theverge.com, businessinsider.de, businessinsider.de (Belästigungsvorwürfe)

Zitat: Ralph Dommermuth freut sich über das Angebot der Telekom.

"Unser DSL-Kundenbestand ist nur ein Drittel so groß wie der der Deutschen Telekom und daher werden wir die neuen Netze nicht in gleichem Maße auslasten können."

Ralph Dommermuth, Gründer und Chef von United Internet, beteiligt sich "gern im fairen Verhältnis unseres Marktanteils" an der von Telekom-Chef Timotheus Höttges angebotenen Zusammenarbeit und sieht ein "75:25 Joint Venture" als machbar an.
united-internet.de via golem.de, turi2.de (Background)

Zitat: Laura Himmelreich bedauert den Rücktritt der Österreich-Redakteure.

"Es sind nicht alle weg, da ist die Darstellung ein wenig dramatisiert. Andererseits möchte ich aber auch nicht die Chefin von Menschen sein, die eigentlich nicht zu meinem Team gehören wollen."

Vice-Chefredakteurin Laura Himmelreich, die künftig auch die Österreich-Redaktion verantwortet, reagiert im Meedia-Interview auf den Rücktritt der Redaktion.
meedia.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Laura Himmelreich kämpft gegen Sexismus in den Medien.

Sat.1 findet im Fall Wedel kein strafbares Verhalten.

Dieter Wedel: Auch Sat.1 findet in seiner Untersuchung der Vorwürfe gegen den Regisseur wegen sexueller Belästigung keine Hinweise auf missbräuchliches oder strafbares Verhalten, teilt der Sender mit. Zuvor hatten bereits die Untersuchungen von NDR, ZDF und Bavaria Wedel weitgehend entlastet. Der SR hatte hingegen massive sexuelle Übergriffe festgestellt. Auslöser für die Untersuchungen war ein Bericht der "Zeit" aus dem Januar.
faz.net, turi2.de (Backgrounds)

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Über 30 Millionen Leser vertrauen Zeitschriften der Bauer Media Group
Bauer Media Group ist nach den neuesten Print-MA Zahlen reichweitenstärkstes Medienhaus. Rund 43,5 Prozent der Deutschen schenken den Inhalten von Europas größtem Zeitschriftenverlag ihr Vertrauen. Eine Reichweite von 52,8 Prozent bei Frauen unterstreicht die hohe Loyalität zu Bauer-Frauentiteln.

Zitat: Vice-Redaktion hat wegen thematischer Ausrichtung aufgehört, sagt Hanna Herbst.

"Es ist niemand gegangen, weil er etwas anderes vorhatte. Sondern weil es Zeit war, zu gehen."

Hanna Herbst, Ex-Vize-Chefredakteurin von Vice Österreich, sagt im Interview mit SZ.de, österreichische Innenpolitik hätte Leser im gesamten deutschsprachigen Raum nicht interessiert. Nicht mehr über sie zu schreiben, fände die Redaktion aber falsch.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Meinung: Online-"taz" verändert das Leseerlebnis nicht.

Mediennutzung: Für "taz"-Leser würde es keinen großen Unterschied machen, wenn die Zeitung nur noch digital erscheint, glaubt Sozialpsychologe Kai Sassenberg. Wer sich für ein Thema interessiere, lese Beiträge auch im Netz komplett. Sehr interaktive Gestaltung lenke hingegen schnell ab. Zeitungen würden ohnehin kaum noch als Ganzes konsumiert, neue Bezahlmodelle für einzelne Artikel seien deshalb unabdingbar.
deutschlandfunk.de, turi2.de (Background)

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"Gleichzeitig anders und besser sein!"
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Bild-Gruppe bündelt Sportberichterstattung ab 2019 in Berlin.

Bewegliche "Bild": Springer zentralisiert sein vor einem Jahr gegründetes Kompetenzzentrum Sport in Berlin. Die Redaktion der "Sport Bild" verlässt im Rahmen des Umbaus den ohnehin stark geschrumpften Standort Hamburg und zieht in die Hauptstadt – 30 Mitarbeiter sind davon betroffen. Die Verlagsleitung solle allerdings an der Elbe bleiben, so Springer.

Matthias Brügelmann, Sport-Chef der Bild-Gruppe und Chefredakteur der "Sport Bild", will mit dem Umzug "durch noch engere Verzahnung in allen Bereichen die Qualität auf allen Plattformen weiter steigern". Künftig soll die zentrale Redaktion alle Titel von Springers roter Gruppe mit Sportberichten versorgen. Anfang 2019 soll der Umzug abgeschlossen sein. Am Standort Hamburg verbleiben dann neben der Verlagsleitung das Kompetenzcenter Auto unter Tom Drechsler und die Redaktion von "Computer Bild".
new-business.de, axelspringer.de

"Motorwelt" ist Deutschlands reichweitenstärkste Zeitschrift.

Print-MA: Die Gesamtreichweite von Zeitungen und Zeitschriften sinkt gegenüber dem vorvergangenen Halbjahr leicht. Die höchste Reichweite haben regionale Abozeitungen mit 31,7 Mio Lesern täglich. Reichweitenstärkster Titel bleibt "Motorwelt" – auch die ADAC-Zeitschrift verliert aber mehr als 1 Mio Leser. Die "Welt" ist die überregionale Tageszeitung mit größtem Minus von 7 %, das "Handelsblatt" gewinnt 6,7 %, die "taz" 4,8 %.
dwdl.de, new-business.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: turi2 edition3: "Motorwelt"-Mann Martin Kunz liest auf der Überholspur gern Gedrucktes.

Funke relauncht Myself.de und engagiert eine Online-Redaktion.

Funke spendiert der Frauenzeitschrift "Myself" eine neue Website. Verlagsleiterin Barbara Brehm will das Portal "zu einer führenden Digital-Marke" ausbauen. Die dafür neu engagierte Online-Redaktion soll eng mit der Print-Redaktion zusammenarbeiten. Mit einem Etat von 250.000 Euro will Funke das aufgefrischte Portal in Print- und Onlinemedien bewerben.
funkemedien.de

Zitat: Frank Überall fordert mehr Kommentar-Checker.

"Mit dem Aus für die Kommentarfunktion wird die Schlammschlacht nicht beendet, sondern auf die Ebene der Social Media verlagert."

Frank Überall vom DJV fordert mehr Journalisten für die Moderation von Kommentaren und Forenbeiträgen. Die Deutsche Welle hat vor kurzem ihre Kommentarfunktion wegen zu vieler Hasskommentare abgestellt.
djv.de, turi2.de (Background)

Das Onlinemagazin Belt kämpft gegen Klischee-Berichte aus dem Rust Belt.

Lese-Tipp: Im Rust Belt der USA, einst glorreicher Industrieregion, schreibt das Onlinemagazin Belt gegen den Ausverkauf der Medien und Klischees an. Die meisten Lokalzeitungen sind weg, regionale Rundfunksender nur "Abspiel-Stationen mit wenig Regionalbezug", schreibt Peter Kuras. Belt setzt auf Macher aus der Region und berichtet viel vom Engagement Einzelner. Unterm Strich könne das Onlinemagazin leider "kaum mehr leisten als eine Palliativtherapie".
freitag.de

ProSiebenSat.1 baut den Vermarkter SevenOne Media um.

ProSiebenSat.1 gibt seinem Vermarkter SevenOne Media eine neue Struktur aus zwei Säulen: Thomas Wagner verantwortet als Vorsitzender der Geschäftsführung die Agentur-Betreuung, Thomas Port ist für die Client-Betreuung zuständig und soll den direkten Dialog mit Werbekunden suchen. Der SevenOne will sich so stärker als bisher als Beratungsunternehmen profilieren. Die Befürchtung, Geschäfte künftig an den Agenturen vorbei machen zu wollen, versucht Sabine Eckhardt, Vorstand für Sales und Marketing, zu zerstreuen: Die Agenturen sollen Hauptkunde bleiben, die neue Client-Betreuung solle helfen, die Bedürfnisse der Werbewirtschaft besser zu verstehen.
dwdl.de, wuv.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: ProSiebenSat.1-Frau Sabine Eckhardt verkauft mit Datenschätzen Zielgruppen-Werbung.

Telekom-Chef Höttges will gemeinsam mit 1&1 Glasfaser-Kabel verlegen.

Telekom bietet dem Konkurrenten 1&1 eine Zusammenarbeit beim Glasfaser-Ausbau an: Im Interview mit den Funke-Zeitungen sagt Konzernchef Timotheus Höttges, dass beide Konzerne bei geteilten Kosten 5 Mio Haushalte mit schnellem Internet versorgen könnten. Zuvor kritisierte Höttges die Firmenpolitik von 1&1: "Die sind mehr wert als Porsche, haben aber bislang kein einziges Kabel selbst verlegt und keinen einzigen Funkmast aufgestellt." 1&1 mietet sich bei Festnetz und Mobilfunk in die Netze der Konkurrenz ein. Der Konzern erwägt auch, bei der Auktion der 5G-Frequenzen mitzubieten.
nrz.de

Wir graturilieren: Marcel Auermann wird 41.


Wir graturilieren: Marcel Auermann, Vize-Chefredakteur sowie Digital- und Lokalchef beim "Weser-Kurier", wird heute 41 Jahre alt. Zu seinem Ehrentag hat er sich drei Tage frei genommen und genießt den Besuch von der Familie aus Stuttgart. Entspannt gefeiert wird mit gutem Essen in der neuen Heimat Bremen, in der er sich "pudelwohl fühlt". Am abgelaufenen Jahr hat ihn besonders gefreut, dass seine neue Stelle "noch viel schöner ist, als ich es mir gedacht habe".

Nach der freien Zeit mit der Familie gehts im kommenden Lebensjahr beim "Weser-Kurier" mit der Umsetzung eines neuen Lokalkonzeptes weiter. Gratulationen erreichen ihn "über fast alle Wege": Twitter, Facebook und Instagram – und "fast schon old school" per Mail.

Meinung: Netzbetreiber sollen lieber investieren und weniger kritisieren.

Netzbetreiber: Telekom, Vodafone und Telefónica sollen Zeit und Geld lieber in die Infrastruktur für den Ausbau von 5G investieren, als sich am Streit um "Vorschriften und Regulierung" aufzuhalten, findet Stephan Scheuer. Der Netzausbau sei ein Marathon und kein Sprint, für den die Betreiber "schlüssige Konzepte vorlegen" müssen, um für die Wirtschaft die Grundlagen für die digitale Zukunft zu schaffen.
handelsblatt.com

Google speichert Standortdaten auch bei abgeschaltetem Standortverlauf.

Google sammelt die Standortdaten seiner Nutzer, auch wenn diese den Standortverlauf auf ihren Mobiltelefonen abgeschaltet haben, recherchiert AP. Einige Google Apps wie Maps oder die Google Suche speichern auf Android Smartphones und auch iPhones automatisch Standortdaten mit Zeitstempel. Bei Googles Suche werde der Standort anhand von Breiten- und Längengraden auf den Quadratfuß genau bestimmt und im Google Konto gespeichert.
apnews.com via theverge.com

Zitat: Justus Haucap befürwortet Andrea Nahles Vorschlag für ein Daten-für-alle-Gesetz.

"Ich bin selbst überrascht, aber ich kann dem Vorschlag von Frau Nahles durchaus etwas abgewinnen."

Justus Haucap, Volkswirt und Ex-Vorsitzender der Monopolkommission, sieht den Vorschlag von SPD-Chefin Andrea Nahles, Nutzerdaten von Tech-Riesen anonymisiert zu veröffentlichen, als machbaren Schritt gegen Monopole. Bei Gas- und Stromversorgung u.a. sei der diskriminierungsfreien Zugang auch ermöglicht worden, sagt er im "Handelsblatt"-Interview.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

YouTube bezahlt seine Stars im Voraus, damit sie neue Features bewerben.

YouTube bezahlt seine Influencer im Voraus dafür, dass sie neue Funktionen nutzen und bewerben, berichtet Bloomberg. Dazu sollen die Premium-Abos Sponsorships sowie der Super Chat gehören. Die Beträge belaufen sich nach Insider-Informationen auf Zehntausende bis Hunderttausende Dollar.
bloomberg.com, theverge.com, turi2.de (Sponsorships), turi2.de (Super Chat)