Bookmarking-Dienst Instapaper spaltet sich von Pinterest ab.

Pinterest entlässt den Bookmarking-Dienst Instapaper wieder in die Unabhängigkeit. Das Bilder-Netzwerwek Pinterest hatte Instapaper 2016 gekauft, nun übernimmt die Anteile die neu gegründet Firma Instant Paper Inc, hinter der frühere Instapaper-Mitarbeiter stehen. Zum Grund der Trennung und zum Preis schweigen beide Seiten. In Europa ist Instapaper seit Einführung der neuen Datenschutz-Verordnung nicht mehr aktiv.
techcrunch.com, blog.instapaper.com, turi2.de (Background)

Türkisches Gericht spricht "Cumhuriyet"-Journalisten frei.

Türkei Flagge 150Türkei: Das Strafgericht in Istanbul hat den regierungskritischen Journalisten Erdem Gül vom Vorwurf des Geheimnisverrats freigesprochen. Der Bürochef der Zeitung Cumhuriyet in Ankara war 2016 wegen eines Berichts über verdeckte Waffenlieferungen zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Im März hatte ein Berufungsgericht das Urteil aufgehoben.
faz.net, derstandard.at

Frankfurt Business Media kauft "Deutsche Pensions- und Investmentnachrichten".

FAZ-Fachverlag Frankfurt Business Media übernimmt - wie schon Ende Juni vermutet - die Deutschen Pensions- und Investmentnachrichten von der "Financial Times". FBM führt das Fachblatt unverändert weiter, auch Chefredakteur Michael Lennert bleibt an Bord. Die erste Ausgabe unter neuem Dach erscheint voraussichtlich im September. Mit den "International Assets Awards" will der Fachverlag auch im Eventgeschäft mitmischen.
horizont.net, turi2.de (Background)

Peter Limbourg setzt auf Social Media für mehr Reichweite.

Deutsche Welle will in den nächsten drei Jahren von derzeit 157 Mio auf 210 Mio wöchentliche Nutzerkontakte wachsen. Intendant Peter Limbourg setzt dafür auf mehr Angebote für Lateinamerika und den arabischen Raum, den Ausbau des englischsprachigen TV-Kanals und v.a. "digitale Angebote in sozialen Medien". Dort sieht er das größte Potenzial für Reichweiten-Zuwachs.
medienpolitik.net

Aus dem turi2.tv-Archiv: "Die Regierung redet uns nicht rein." – Peter Limbourg über 65 Jahre Deutsche Welle.

Meinung: Besinnung auf Bissigkeit bei "Bild" bewirkt bisher keine Besserung.

Bild: Der krawallige Kurs von Chefredakteur Julian Reichelt scheint die Auflage bisher nicht zu retten, bilanziert Peter Zudeick. Das Blatt verkauft weniger als 1,5 Mio Ausgaben am Tag, nach 5 Mio in den 80ern und noch 4 Mio 2002. Reichelt skandalisiere, wo er eine Chance dazu sieht - dabei sei er selbst für die Aufnahme syrischer Kriegsflüchtlinge und den Familiennachzug.
deutschlandfunkkultur.de

Facebook startet eine Entschuldigungs-Kampagne.


Vertrauen ist gut Daten sind besser: Facebook startet die Imagekampagne "Ein besseres Facebook", um Nutzer-Vertrauen zurückzuerobern und sich zu entschuldigen. In einem TV-Spot, der für drei Wochen auf öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern läuft, gesteht Facebook, seiner Verantwortung nicht gerecht geworden zu sein. Das Netzwerk gelobt Besserung, speziell bei den heißen Eisen Datenschutz und Fake News.

Zur Kampagne gehören außerdem Anzeigen im Netz und in überregionalen Tageszeitungen und Nachrichtenmagazinen sowie eine Seite, auf der Facebook seine Bemühungen auflistet. Die Kampagnen-Schlagwörter beginnen alle mit F – für "Fortschritt", "Freunde" und "Finden" wolle Facebook nämlich künftig wieder stehen. Wieden + Kennedy Amsterdam verantwortet den Sorry-Aufschlag, Mindshare ist die verantwortliche Mediaagentur.
newsroom.fb.com, horizont.net, lead-digital.de

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AWA 2018: Steigerung bei c’t – was ist da los?
c’t kann 2018 den größten Reichweitenzuwachs in der IT-Presse ausweisen und steigert seine Reichweite um 40.000 Leser. Seit 2015 ist sie damit um 14 % auf aktuell 958.000 Leser gewachsen. Glaubwürdigkeit, journalistische Unabhängigkeit und eine hohe Leser-Blatt-Bindung zahlen sich auch in der Digitalisierung aus. Nutzen Sie dieses einzigartige Potenzial.
heise.de

Zitat: Bei der G+J-Vermarktung ist zur Zeit alles dabei, sagt Frank Vogel.

"Vielleicht gibt es nur den einen Trend – und zwar den, dass es keinen klaren Trend mehr gibt."

G+J EMS-Sprecher Frank Vogel sagt, von "Horizont" nach Vermarktungstrends gefragt, es gebe u.a. Kunden, die wieder in Print denken, andere fragen vermehrt nach Events.
horizont.net

Aus dem turi2.tv-Archiv: Frank Vogel könnte seinen Lebensunterhalt notfalls auch mit der Klampfe in der Hand als Straßenmusiker verdienen, sagt er im fragebogen2.

Touri-Städte brauchen besseres Marketing, glaubt Tourismus-Prof Harald Zeiss.

Touri-Terror: Saisonbedingte Übervölkerung beliebter Touristen-Orte können Städte mit Marketing kanalisieren, erklärt Harald Zeiss, Professor für Tourismusmanagement. Mallorca hat z.B. die Öko-Taxe erhöht, was Sparfüchse fernhält, Amsterdam versucht, das Umland attraktiver zu machen. Eigentlich sei jedoch die lokale Politik in der Pflicht – ziere sich aber, weil Touristen sehr viel Geld in die Stadtkassen schwemmten.
wiwo.de

Bild des Tages: Helsinki begrüßt Trump und Putin mit Kritik.


Finnisch gefinisht: Helsingin Sanomat, Finnlands größte Tageszeitung, trollt Donald Trump und Wladimir Putin mit 300 Plakatwänden, teils auf Englisch, teils auf Russisch, auf dem Weg vom Flughafen zu ihrem Tagungsort. Die beiden Herren treffen sich heute in der finnischen Hauptstadt. Die Zeitung will mit ihrer Aktion auf die "fast nicht-existierende" Pressefreiheit unter Putin und den verächtlichen Umgang von Donald Trump mit Journalisten hinweisen. (Foto: Aleksi Tuomola / Lehtikuva / picture alliance)

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AWA 2018: DIE ZEIT ist die Nr. 1 unter den Qualitätszeitungen
Als einziger Titel unter den Qualitätsmedien im Zeitungsmarkt kann DIE ZEIT in der aktuellen AWA 2018 ihre Reichweite im Vergleich zum Vorjahr steigern: um 1,2 % auf jetzt 2,31 Mio Leser.
Das ZEITmagazin konnte sein hohes Reichweitenniveau von 1,58 Mio Lesern halten. Mehr unter www.iqm.de.

Zahl des Tages: T-Systems schreibt Auftrag für 40.000 PC-Arbeitsplätze ab.

Zahl des Tages: Rund 40.000 PC-Arbeitsplätze bei RWE/Innogy will T-Systems unter Chef Adel Al-Saleh (Foto) künftig nicht mehr warten und verzichtet deshalb darauf, sich auf die Neuausschreibung für die Betreuung zu bewerben, schreibt Jürgen Berke. Der Auftrag zähle zu den unprofitablen Geschäften, die Al-Saleh schließen will. 1.000 der 6.000 Arbeitsplätze, die T-Systems in Deutschland abbauen will, kommen aus dem Bereich.
wiwo.de, turi2.de (Background)

Porträt: Streaming-Plattform Twitch bekommt von Mutter Amazon viel Freiheit.

Twitch hat sich zum Sky der E-Sports-Szene entwickelt, schreibt Alexander Demling im Porträt von Amazons Livestreaming-Plattform. Chef und Gründer Emmett Shear sagt, Mutter Amazon lasse ihm mindestens so viel Einfluss wie die Investoren vor der Übernahme. Amazon und Twitch wollen Blockbuster-Spiele entwickeln, das Amazon-Management habe dem Plan ohne Weiteres zugestimmt.
"Handelsblatt", S. 46 (Paid), turi2.de (Background)

"Handelsblatt": Ludwig-Erhard-Stiftung streitet über Roland Tichys Rolle.


Um keinen Preis: Ex-CDU-Politiker Friedrich Merz lehnt den Ludwig-Erhard-Preis ab und löst in der Ludwig-Erhard-Stiftung einen Streit um den Vorsitzenden Roland Tichy aus, schreibt das "Handelsblatt". Merz begründete demnach die Preis-Ablehnung damit, dass er nicht mit Tichy auf einer Bühne stehen wolle.

Nach der Absage von Merz sind die Journalisten Rainer Hank, Ursula Weidenfeld, Ulric Papendick und Nikolaus Piper aus der Jury des Preises zurückgetreten, schreibt das "Handelsblatt". Die Journalisten fürchteten, die Stiftung könne zur "Reputationsmaschine" für Tichys Einblick werden. Tichy vermische seine publizistische Arbeit mit der Stiftung. Tichy weist den Vorwurf zurück. Kritiker werfen "Tichys Einblick" vor, die Grenze zum Rechtspopulismus zu überschreiten.
"Handelsblatt", S. 8 (Paid)

Meinung: "Sense of Home" richtet sich an Konsumenten statt an Leser.

Sense of Home, Burdas kuscheliges Wohnfühlmagazin, irritiert durch seinen Fokus auf Konsum, kritisiert David Denk. Im Heft wimmele es vor Preisschildern, fast alles könne man kaufen und was die Leser nicht kaufen können, könnten sie mieten - zum Beispiel ein im Rahmen einer Kooperation mit Airbnb vorgestelltes Apartment in Lissabon.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

"W&V": Rund die Hälfte der TV-Vermarkter überzeugt mit Angeboten.

IP Deutschland gewinnt beim "W&V"-Vermarktercheck für das TV mit der Agentur Plan und der Partnervermittlungs-App Marry Me als echtem Kunden. Etwa die Hälfte der getesteten Fernsehvermarkter überzeugt mit ihren Angeboten. Die großen Sales-Häuser betreiben auch für mögliche Kunden mit eher überschaubarem Budget einen recht großen Aufwand.
"Werben & Verkaufen" 29/2018, S. 10-15 (Paid), wuv.de (Kurzfassung)

Dunja Hayali wünscht sich mehr Ausgaben ihres ZDF-Talks.

Dunja Hayali liebäugelt im Gespräch mit DWDL mit einer zweiten Ausgabe ihres ZDF-Talks "Dunja Hayali" pro Monat. Die Sendedauer ihrer Sendung schwankt künftig - wie bereits bekannt - zwischen 45 und 60 Minuten. Deshalb behandelt Hayali nun in der Regel nur ein Thema in der Sendung, das sie in zwei bis drei Aspekte unterteilt.
dwdl.de, turi2.de (Background), goldenekamera.de (Background)

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