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Marketing-Chefin Eva Henry-Künne verlässt L’Oréal – Philipp Markmann übernimmt.

L'Oréal Deutschland und Marketing-Chefin Eva Henry-Künne gehen getrennte Wege, berichtet Horizont.net. Henry-Künne hatte den Posten beim Kosmetik-Konzern 2015 übernommen, nun gehe sie mit ungenanntem Ziel. Als Chief Marketing Officer übernimmt Philipp Markmann, 35, der zuvor u.a. bei L'Oréal-Tochter Garnier im Marketing gearbeitet hat.
horizont.netKommentieren ...

Marissa Mayer verdient am Yahoo-Verkauf mehr als 200 Mio Dollar.

Marissa Mayer, noch Chefin von Yahoo, verdient prächtig am Verkauf des Internet-Dinos an Verizon. Laut US-Börsenaufsicht, streicht sie 186 Mio Dollar ein, hinzu kommt eine Abfindung von 23 Mio. Mayer hatte Yahoo 2012 übernommen und vergeblich versucht, das Kerngeschäft wieder auf Kurs zu bringen. Das Plus im Aktienkurs um mehr als 200 % seit ihrem Amtsantritt geht vor allem auf das Konto von Investitionen in Asien.
spiegel.deKommentieren ...

Xing-Chefredakteurin Jennifer Lachman startet einen Video-Talk.


Talking Business: Xing will mit Video-Inhalten mehr Nutzer an seine Plattform binden und startet heute die Online-Sendung Xing Talk. Chefredakteurin Jennifer Lachman will mit ihrem Team vor allem Gesprächsstoff fürs Büro liefern, erzählt sie im turi2.tv-Video: "Wenn ich mit dem Chef im Aufzug stehe, möchte ich was Schlaues sagen." Deshalb talken Lachman und Kollegen künftig mit meinungsstarken Gästen, zum Auftakt u.a. mit Arzt Dietrich Grönemeyer.

Die Videos laufen in 15- und 45-Minuten-Fassungen auf Xing, für Social Media gibt es kurze Teaser. Lachman verspricht in den Talks "spannende Leute, die Trends erkennen, uns mit auf die Reise in die Zukunft nehmen". Xing investiert in das Inhalte-Geschäft: Als sechster Redakteur kommt im Juni Stefan Mauer, der derzeit für die dpa in Indien arbeitet. Er soll im Wahljahr bessere Kontakte in den Berliner Politikbetrieb aufbauen. Xing, das mehrheitlich zum Medienhaus Burda gehört, lockt vor allem mit Reichweite: Das Netzwerk hat 12 Mio Nutzer, 2 Mio nutzen nach Unternehmensangaben aktiv einen der Newsletter zu 25 Branchen. Bei Klartext gehen täglich Debattenbeiträge online, auch hier konkurriert Xing mit LinkedIn, wo Promis wie Dieter Zetsche schreiben.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2), xing.com/talkKommentieren ...

Meinung: Katharina Riehl sieht "Focus" auf Sinnsuche.

Focus Weltkugel ohne SchriftzugFocus sucht vergeblich seine Bestimmung zwischen Ratgeber und Relevanz, analysiert Katharina Riehl. Selbst Mitarbeiter wüssten nicht mehr genau, wofür das Blatt stehe und "wo der 'Focus' publizistisch eigentlich hinwolle". Aus dem Verlag hört sie besorgte Stimmen, das Burda-Blatt sei "auf dem besten Weg, ein Hipster-Magazin zu werden", was nicht als Lob gemeint ist.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Tim Neshitov skizziert "Tragödie" um Deniz Yücel.

Lese-Tipp: Tim Neshitov erzählt auf "Seite Drei" der "Süddeutschen" die "Tragödie" von Journalist Deniz Yücel, der seit zweieinhalb Monaten in der Türkei inhaftiert ist. Yücel habe schon immer gerne und fleißig ausgeteilt, "nach links, nach rechts und auch in die Mitte rein, wo es besonders wehtut". Manche Kritiker werfen Yücel "Deutschenhass" vor, der türkische Präsident Erdogan hält ihn für einen Terroristen. "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt hat ihn einst von der "taz" abgeworben und betreibt zusammen mit der "taz" jetzt "eine Art Redaktionsgemeinschaft" in Sachen Deniz Yücel.
"Süddeutsche Zeitung", S. 3 (Paid)Kommentieren ...

"Bild" beansprucht erfolgreiche Regeländerung für Journalisten beim Confederations Cup für sich.

Bild rühmt sich damit, die Fifa und Wladimir Putin zum Einlenken gebracht zu haben. Nach einem "Bild"-Bericht, wonach akkreditierte Journalisten beim Confederations Cup in Russland nur über das Sportereignis berichten dürften, hätten die Organisatoren die Klausel aufgehoben. Journalisten dürften nun "ohne jede Einschränkung frei arbeiten".
"Bild", S. 11 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: epd-medien-Chefin Diemut Roether wünscht sich mehr Recherche statt Gefühlsberichterstattung.

"Es ist einfacher über Emotionen zu berichten, als Hintergrund zu recherchieren."

Diemut Roether, Verantwortliche Redakteurin von epd medien, appelliert beim Frankfurter Tag des Online-Journalismus an Redaktionen, statt auf Gefühlsberichterstattung wieder mehr auf Fakten zu setzen und erinnert: "Wir nennen das Recherche".
evangelisch.de, ftoj.de (29-Min-Vortrag als Video)Kommentieren ...

Französischer Luxus-Unternehmer Bernard Arnault will die ganze Kontrolle über Dior.

Luxusgüter-Konzern LVMH will das französische Mode-Unternehmen Christian Dior für 12 Mrd Euro komplett übernehmen. Rund 74 % an Dior gehören dem Familien-Imperium von Bernard Arnault bereits. Nun will LVMH, Abkürzung für Louis Vuitton Moët Hennessy, den Kleinaktionären für 260 Euro je Aktie die restlichen 26 % der Anteile abkaufen.
manager-magazin.de, welt.de, handelsblatt.com (Paid)

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Netflix erschließt über Kooperation den chinesischen Markt.

Netflix findet über Umwege nach China: Der US-Streamingdienst kooperiert mit dem chinesischen Anbieter iQiyi, der knapp eine halbe Mrd Nutzer hat und zum Internetkonzern Baidu gehört. iQiyi werde einige Netflix-Inhalte übernehmen, welche genau, bleibt unklar. Eine eigene Lizenz haben die chinesischen Behörden Netflix verwehrt.
hollywoodreporter.com via derstandard.at
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Basta: Uber geht in die Luft.

Wer wird denn gleich in die Luft gehen? Uber arbeitet an einem Netzwerk von Flugtaxis, um dem Stau davonzufliegen. Die Fluggefährte sollen wie Helikopter senkrecht starten können, erste Tests sind 2020 in Dallas und Dubai geplant. Die Taxigewerkschaft sucht bereits nach einem Paragraphen, der Ad-hoc-Personenbeförderung auf Kurzstrecken im urbanen Luftraum verbietet.
handelsblatt.com, cnet.com, techcrunch.comKommentieren ...

Zahl des Tages: Türkei schränkt Pressefreiheit immer weiter ein.

Reporter ohne Grenzen Logo 150Zahl des Tages: Um 57 Plätze ist die Türkei im internationalen Ranking der Pressefreiheit in den vergangenen zwölf Jahren abgerutscht. Im Jahresbericht 2017 der Reporter ohne Grenzen rangiert das Land nun auf Platz 155 von 180. Deutschland bleibt unverändert auf Rang 16. Finnland muss die Spitzen-Position nach sechs Jahren auf Platz 1 an Norwegen abgeben, weil die finnischen Finanzbehörden den Sender YLE zur Herausgabe von Material zu den Panama Papers zwingen wollten. ROG-Vorstand Michael Rediske findet es "besonders erschreckend, dass auch Demokratien" unabhängige Medien und Journalisten "immer stärker einschränken".
sueddeutsche.deKommentieren ...

Uni Leipzig stoppt Journalisten-Ausbildung.

Uni Leipzig stoppt die Einschreibung für den Masterstudiengang Journalistik, schreibt das Medienblog Flurfunk. Grund seien "erhebliche Mängel bei der Qualität der Ausbildung". Die Fortführung des Studiengangs in seiner jetzigen Form sei "nicht vertretbar", begründet Studiendekan Thomas Kater seine Initiative und berichtet über "Unzufriedenheitsäußerungen" von Studierenden und wissenschaftlichem Personal. Im Zentrum des Konflikts stehe Journalistik-Professor Marcel Machill. Nach einer Reform soll die Journalistenausbildung in Leipzig fortgesetzt werden.
flurfunk-dresden.de, uni-leipzig.deKommentieren ...

Gericht: Facebook darf WhatsApp-Daten nur mit Zustimmung verwenden.

Facebook darf persönliche Daten deutscher WhatsApp-Nutzer nicht verwenden, entscheidet das Verwaltungsgericht Hamburg. Ausnahmen bedürfen einer Einwilligung, die dem deutschen Datenschutz entsprechen müsse. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hatte Facebook einen Bescheid ausgestellt, wonach Daten nur mit Zustimmung gespeichert und bereits gespeicherte Daten gelöscht werden müssen. Facebook legte dagegen Widerspruch ein.
haz.de, futurezone.atKommentieren ...

EU-Parlament beschließt strengere Werbevorgaben für YouTuber und Video-Portale.

Europa EU-Flagge SterneYouTuber sollen sich an die gleichen Werbe-Vorgaben halten wie Fernsehsender, beschließt der Medienausschuss des EU-Parlaments. Eine veränderte Richtlinie soll die Videomacher dazu verpflichten, deutlich auf Produktplatzierungen und Sponsoring hinzuweisen. Video-Portale dürfen keine Werbung für Zigaretten und Alkohol zeigen. Amazon, Netflix & Co sollen 30 % europäische Werke zeigen und sich an der Filmförderung beteiligen. Lineare TV-Sender dürfen freier entscheiden, wie sie die erlaubten 20 % Werbung im Programm verteilen, nur zwischen 20 und 23 Uhr ist die Werbezeit auf maximal zwölf Minuten pro Stunde begrenzt.
heise.de, dwdl.deKommentieren ...

lexikon2: Barbara Schöneberger.


Barbara Schöneberger ist der Thermomix unter den Medien-Promis – sie kann alles, sie macht alles, aber es muss nicht allen schmecken und manche finden sie schlichtweg überflüssig. Sie ist ein medialer Tausendsassa: Moderatorin, Entertainerin, Schauspielerin, Sängerin und seit Herbst 2015 auch Namensgeberin sowie stellvertretende Chefredakteurin der G+J-Frauenzeitschrift Barbara. Weiterlesen im lexikon2.

Bild des Tages: Gruppen-Selfie vom W20-Summit.

Geballte Frauenpower blickt am Dienstag in die Smartphone-Kamera von "Wirtschaftswoche"-Herausgeberin Miriam Meckel. Vor einer von ihr moderierten Diskussionsrunde zu den Berufschancen von Frauen schießt sie ein Selfie mit einigen der mächtigsten Frauen der Welt, darunter IWF-Chefin Christine Lagarde, Ivanka Trump, der niederländischen Königin Máxima sowie Angela Merkel. (Foto: Miriam Meckel)
twitter.com, wiwo.de (Artikel zur Diskussion mit Video-Mitschnitt)Kommentieren ...

Springer will französisches Immobilienportal Logic-Immo kaufen.

Springer will über seine Tochter Axel Springer Digital Classifieds France dem französischem Medienunternehmen Spir das Immobilienportal Logic-Immo abkaufen. Als Preis vereinbarten beide Parteien 105 Mio Euro. Die französische Kartellbehörde muss dem Kauf noch zustimmen. Logic-Immo betreibt neben dem Namensgebenden Immobilienportal mit einer Reichweite von rund 2,9 Mio Personen weitere Seiten für die Vermittlung von gehobenen Immobilien sowie mehrere Anzeigenblätter.
axelspringer.deKommentieren ...

Rocket Internet beendet 2016 mit dickem Minus von 565 Mio Euro.

Rocket Internet, Startup-Schmiede von Oliver Samwer, landet 2016 noch tiefer in den roten Zahlen als im Vorjahr: Als operatives Ergebnis steht ein Minus von 565 Mio Dollar – doppelt so viel wie 2015. Rocket pickt sich in seiner Pressemitteilung die Rosinen raus und hebt die Erfolge einzelner Unternehmen hervor, darunter HelloFresh, die ihre Verluste reduzieren und den Umsatz erhöhen konnten. Die Zahlen der einzelnen Startups seien wichtiger als das Ergebnis der Holding, sagt Finanzchef Peter Kimpel.
handelsblatt.com, rocketinternet.pr.coKommentieren ...

Zeitschriften-Verleger wollen "Facebook-Gesetz" verhindern.

VDZ formuliert einen Fünf-Punkte-Plan, um das geplante "Facebook-Gesetz" der Bundesregierung zu stoppen. Internetkonzerne sollten nicht über die Meinungsfreiheit entscheiden, sagt VDZ-Chef Stephan Scherzer. Polizei und Gerichte müssten mit bestehendem Recht gegen Hassrede kämpfen. Facebook solle außerdem sicherstellen, rund um die Uhr erreichbar zu sein: "Im Zweifel müssen sie halt mal ein paar Leute mehr einstellen." Scherzer fürchtet, dass Facebook und andere Netzwerke künftig schnell löschen statt gründlich zu prüfen.
turi2 vor Ort bei der VDZ-PK in Berlin, vdz.de1 Kommentar

Zeitschriftenverlage halten sich wacker – Print wird unwichtiger.

Zeitschriften-Verlage melden für das vergangene Jahr 14,8 Mrd Euro Umsatz, im Vorjahr waren es 14,7 Mrd. Einen immer größeren Anteil machen Digital und Dienstleistungen wie Konferenzen und Datenbanken aus, meldet der Verband VDZ. Für dieses Jahr rechnen die Verlage mit 11 % Digitalwachstum und 7 % im sogenannten sonstigen Geschäft. Der Vertrieb wird voraussichtlich um 1,6 % schrumpfen, die Anzeigen um 1,9 %.

Print wird laut der Trendumfrage in diesem Jahr noch 57 % des Umsatzes ausmachen, im vergangenen Jahr waren es 60 %. Digital kommt auf 20 % (2016: 18 %), Sonstiges 23 % (2016: 22 %). Die digitalen Reichweiten sind inzwischen gleichauf mit Print-Reichweiten: Eine VDZ-Auswertung unter 55 Publikumszeitschriften ergibt, dass beide Kanäle je 2,1 Mio Nutzer pro "Erscheinungsintervall" erreichen. Die Nutzerschaft beider Kanäle überschneide sich kaum, sagt VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer. Verlage gründen deshalb weiter Print-Titel, die fokussiert auf Zielgruppen sind: Aktuell 1.596 Titel bedeuten einen Rekord. 46 % der Verlage planen aber auch neue redaktionelle Digitalangebote. (Foto: Jens Twiehaus)
turi2 vor Ort bei der VDZ-PK in Berlin, vdz.deKommentieren ...

TV-Duell zwischen Merkel und Schulz findet am 3. September statt.

TV-Duell zwischen Kanzerlin Angela Merkel (CDU) und ihrem SPD-Herausforderer Martin Schulz findet am Sonntag, 3. September statt. Das Erste, ZDF, RTL und Sat.1 übertragen parallel live. Als Moderatoren schicken die Sender Sandra Maischberger (Das Erste), Maybrit Illner (ZDF), Peter Kloeppel (RTL) und Claus Strunz (SAT.1) ins Rennen. Maischberger und Strunz sowie Illner und Kloeppel bilden dabei jeweils ein Moderatorenpaar, das für 45 Minuten Fragen an die Politiker stellt. Es wird wie in den vergangenen drei Wahlkämpfen nur ein TV-Duell geben.
presseportal.deKommentieren ...

Böhmermann hat bei Seth Meyers mit der Sprachbarriere zu kämpfen.

Jan Böhmermann hat bei seinem Besuch in der US-Show Late Night with Seth Meyers mit der Sprachbarriere zu kämpfen, urteilt Marc Pitzke. Da es schwer sei, Böhmermanns Humor ins Englische zu übersetzen, habe sich der Entertainer bei seinem knapp 6 Minuten langen Auftritt auf das Klischee der humorlosen Deutschen zurückgezogen. Gemeinsam sprachen Moderator Seth Meyers und Jan Böhmermann über Donald Trump und standen vor dem Problem, dass die Realität bizarrer sei als jede Satire.
spiegel.de, youtube.com (5-Min-Video)

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Moderieren kann man lernen: Bei uns! Bewerben Sie sich bis 10. Juli! – Das Institut für Moderation (imo) in Stuttgart bildet jährlich 15 Nachwuchsmoderatoren aus; berufs- und studienbegleitend für TV, Hörfunk und Veranstaltungen. Programmstart: Oktober 2017. Programmdauer: 12 Monate. Interesse? Alle Informationen unter: www.moderationzukunft.de

Florian Harms wird Chefredakteur von T-Online.de.


Harms, übernehmen Sie: Ströer schnappt sich Florian Harms, 43, und macht ihn ab September zum Chefredakteur von T-Online.de, gleichzeitig wird er Co-Geschäftsführer des Nachrichtenportals neben Marc Schmitz. Ende 2016 musste Harms im Streit mit der Geschäftsführung als Chefredakteur von Spiegel Online abtreten. Bei Ströer soll er das reichweitenstarke Online-Portal weiterentwickeln und ihm mehr journalistisches Profil geben. Co-CEO Christian Schmalzl erwartet von seinem neuen Mitarbeiter nicht weniger, als T-Online.de "zur größten digitalen Medienmarke Deutschlands" zu machen.

Ein bisschen Image-Pflege hat der Außenwerber duchaus nötig: Ströer hatte die Seite samt Mitarbeitern Mitte 2015 für stolze 300 Mio Euro von der Deutschen Telekom gekauft – im Zuge der Übernahme des Vermarkters Interactive Media. Seitdem hat Ströer die mehr als 100 Mitarbeiter zählende Redaktion von Darmstadt nach Berlin verlegt, nur wenige Journalisten sind dem Job hinterhergezogen.

Bis zu Harms Antritt in Berlin – laut Meedia im September – leitet Content-Chef Arne Henkes die Redaktion. Der studierte Islamwissenschaftler Harms war seit 2004 bei Spiegel Online in unterschiedlichen Positionen tätig, die letzten zwei Jahre als Chefredakteur.
wuv.de, meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Huffington Post nennt sich nach Abgang von Arianna Huffington nur noch HuffPost.

Huffington Post koppelt sich in den USA von Gründerin Arianna Huffington ab: Künftig heißt das Portal auch offiziell nur noch HuffPost – inoffiziell ist die Kurzform längst üblich. Chefredakteurin Lydia Polgreen ändert auch das Logo und trennt sich vom "H". Stattdessen gibt es ein grünes Farb-Logo. Die Seite kommt nun wie eine normale Nachrichtenseite daher und schreit optisch weniger als die Vorgänger-Version. Inhaltlich will die HuffPost künftig auch Trump-Anhänger erreichen. Auf der deutschen Seite prangt schon eine Version des neuen Logos. Arianna Huffington hatte das News-Portal Mitte 2016 verlassen.
mashable.com, turi2.de (Background)
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"Bild": Russland will Journalisten bei Confederations Cup Scheuklappen verordnen.

Russland will Journalisten, die im Sommer über den Confederations Cup berichten, keine freie Berichterstattung erlauben, berichtet "Bild". Die Zeitung zitiert die Akkreditierungs-Regeln der Russen. Darin heißt es, dass Journalisten nur über das Turnier und damit verbundene Ereignisse berichten dürfen. Außerdem dürfen sich die Reporter wohl nicht frei bewegen. Die Arbeitserlaubnis gelte nur für die Spielstätten und nahegelegene Sehenswürdigkeiten. Die Fifa mache die Beschränkungen mit und spreche sogar von einer "Erleichterung", so "Bild". Journalisten, die über den Tellerrand des Sports hinausblicken wollten, bräuchten ein zusätzliches Arbeitsvisum. ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky will prüfen, "inwieweit das uns betrifft". ARD und ZDF halten die TV-Rechte an dem Turnier.
bild.deKommentieren ...

Stream-Tipp: Miriam Meckel diskutiert mit Merkel, Máxima und Trump.

Stream-Tipp: Auf dem Frauengipfel der Bundesregierung diskutieren heute Bundeskanzlerin Merkel, die niederländische Königin Máxima, Währungsfond-Chefin Christine Lagarde und Ivanka Trump, Tochter des US-Präsidenten. "Wirtschaftswoche"-Herausgeberin Miriam Meckel (Foto) moderiert das Podium, das um 13 Uhr beginnt.
g20.org (Livestream ab 13 Uhr) via morningbriefing.handelsblatt.comKommentieren ...