Finanzamt verweigert Herausgeber der AfD-nahen Zeitung "Deutschland-Kurier" die Gemeinnützigkeit.

AfD-Unterstützerverein, Herausgeber der AfD-nahen Wochenzeitung Deutschland-Kurier, ist nicht gemeinnützig, schreibt "Bild"-Chefreporter Hans-Wilhelm Saure. Das Finanzamt Stuttgart habe den Antrag auf Gemeinnützigkeit vorerst abgelehnt. David Bendels, Vorsitzender des Vereins, nennt als "vorgeschobene Begründung" des Finanzamts die zu geringe Anzahl an politischen Bildungsseminaren.
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Zitat: Für WDR-Intendant Tom Buhrow sind Journalisten nicht der Nabel der Welt.

"Es ist wichtig die Menschen ernst zu nehmen und sich als Journalist nicht als Nabel der Welt zu sehen, der anderen erzählt, was richtig und was falsch ist."

WDR-Intendant Tom Buhrow plädiert beim Terrassengespräch der Verlagsgruppe Handelsblatt dafür, als Journalist seine Filterblase zu verlassen.
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Drillisch-Aktionäre stimmen Übernahme durch United Internet zu.

United Internet kann den Mobilfunkanbieter Drillisch übernehmen. 98 % der Aktionäre haben einer Kapitalerhöhung zugestimmt, durch die United Internet mit 73 % Mehrheitsgesellschafter wird. Zusammen kommen beide Unternehmen ohne eigenes Netz auf 8 Mio Handy-Nutzer und mehr als 3 Mrd Euro Umsatz. Telekom, Vodafone und O2 haben jeweils 40 bis 50 Mio Nutzer.
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Spiegel Online startet Podcast-Reihe "Netzteil".

Spiegel Online geht heute mit seiner Podcast-Serie Netzteil auf Sendung. Moderatorin Teresa Sickert spricht in der ersten Ausgabe knapp 15 Min lang mit Netzwelt-Redakteur Matthias Kremp über die Sprachassistenten von Apple, Google, Microsoft und Amazon. Das Fazit: Bisher fehlt den Assistenten das tiefere Verständnis für die Inhalte von Fragen. Kremp meint aber, in ein paar Jahren werden wir wie selbstverständlich mit unseren Geräten sprechen – vom Smartphone über den Backofen bis zum Lichtschalter. Weitere Folgen der vorerst achtteiligen Reihe beschäftigen sich u.a. mit Fake News, Sexrobotern und Cyber-Kriminalität. "Netzteil" erscheint immer dienstags.
spiegel.de (15-Min-Audio), turi2.de (Background)



Aus dem Archiv von turi2.tv: Chefredakteurin Barbara Hans erklärt die Podcast-Pläne von Spiegel Online.

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ARD und ORF drehen Gesellschaftssatire über Rudolph Moshammer.

ARD und ORF verfilmen das Leben von Modezar Rudolph Moshammer als Gesellschaftssatire. Die fiktive Geschichte mit dem Arbeitstitel "Ich und R" handele von einer ungewöhnlichen Freundschaft und davon, was Geld aus Leuten macht, schreibt der BR. Schauspieler Thomas Schmauser übernimmt die Rolle des Rudolph Moshammer. Die Dreharbeiten in Prag haben begonnen, 2018 soll der Film im Ersten laufen.
br.de, dwdl.deKommentieren ...

Umsätze von deutschsprachigen Pay-TV-Anbietern steigen auf über 3 Mrd Euro.

Pay-TV und Paid-Video-on-Demand-Angebote erwirtschaften 2016 in Deutschland, Österreich und der Schweiz erstmals mehr als 3 Mrd Euro Umsatz, sagt der VPRT. Das ist ein Plus von 11 %. Auf Deutschland entfallen 2,7 Mrd Euro, rund 200 Mio Euro mehr als 2015. Für 2017 prognostiziert der Privatsender-Verband einen Anstieg um 10 bis 12 % auf rund 3,4 Mrd Euro Umsatz im deutschsprachigen Raum.
horizont.net, vprt.deKommentieren ...

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Glückliche Freundinnen: 3.500 neue Abonnentinnen, ein Auflagen-Plus von 2,2 % in der harten Währung aus Abo und Einzelverkauf (IVW 2/2017) - ähnlich starke Werte wie im ersten Quartal des Jahres. Knapp zwei Millionen Zeitschriftenleserinnen (MA 2017 I) und etwas über zwei Millionen Internetnutzerinnen (AGOF digital facts 2017-03) vertrauen und lieben Freundin.

Japanische Softbank will "Multi-Milliarden-Dollar"-Anteil an Uber kaufen.

Softbank will offenbar bei Uber einsteigen, schreibt das "Wall Street Journal". Der japanische Medien- und Kommunikationskonzern führe Gespräche, um einen "Multi-Milliarden-Dollar"-Anteil zu übernehmen. Erst gestern hat Softbank zusammen mit Didi Chuxing 2 Mrd Dollar in den südostasiatischen Fahrdienstvermittler Grab investiert.
wsj.com (Paid), techcrunch.com, handelsblatt.comKommentieren ...

Verlagsgruppe Handelsblatt übernimmt die Mehrheit am Seminar- und Kongress-Veranstalter Euroforum.


Live ist Trumpf: Gabor Steingart baut die Investitionen des "Handelsblatts" in Live-Journalismus und Veranstaltungen aus. Die Verlagsgruppe, die künftig als Handelsblatt Media Group firmiert, übernimmt mit 81 % die Mehrheit bei dem Seminar-, Kongress- und Weiterbildungs-Veranstalter Euroforum ein. Die übrigen 19 % gehören weiter der bisherigen Mutter Informa plc. in London, nach eigenen Angaben der weltweit größte Anbieter in dem Bereich. Der Gesamtwert des Unternehmens liegt laut Pressemitteilung bei 15 Mio Euro.

Das "Handelsblatt" und Euroforum sind bereits eng verbunden: Schon heute machen Veranstaltungen des Verlags 40 % des Euroforum-Umsatzes aus. Euroforum veranstaltet mit 140 Mitarbeitern pro Jahr 250 Events und macht 30 Mio Euro Umsatz. Die Verlagsgruppe kommt auf 200 Veranstaltungen jährlich. Gabor Steingart hat den Live-Journalismus mit Veranstaltungen für die Wirtschafts-Clubs von "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche" als drittes Standbein neben Print und Digital erschlossen. Künftig soll Live-Journalismus auch ein Ausbildungszweig an der Georg von Holtzbrinck-Schule werden.

Steingart widmet heute den Großteil seines Morning Briefings der Akquisition: "Das Kerngeschäft bleibt hochwertiger Wirtschaftsjournalismus, nur dass er zeitgemäß interpretiert wird", schreibt der Junior-Verleger und lädt seine Leser zum Interview mit Angela Merkel als Live-Event ein, das Ende August in Berlin entsteht und später gedruckt in der Zeitung erscheint. (Foto: Jens Twiehaus)
presseportal.de, morningbriefing.handelsblatt.com, turi2.tv (Interview mit Gabor Steingart)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Gabor Steingart erklärt im Gespräch mit Peter Turi, wie das "Handelsblatt" seine Leser durch den ganzen Tag begleitet. (ab Minute 12)

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Finanzinvestor KKR kauft Gesundheitsportal WebMD.

KKR kauft WebMD Health, eines der weltweit größten Gesundheitsportale, für 2,8 Mrd Dollar. Der amerikanische Finanzinvestor will WebMD in seine Netzsparte eingliedern. Das Portal hat sich verkauft, weil das Anzeigengeschäft mit der Pharmabranche nicht mehr läuft. In Deutschland ist KKR im Februar bei der GfK eingestiegen und hält 55,46 % der Anteile.
techcrunch.com, turi2.de (GfK)Kommentieren ...

"Spiegel"-Chefredaktion löscht rechtes Buch aus der Bestsellerliste.


Augen zu und durch: Der "Spiegel" kickt das antisemitische Sachbuch Finis Germania kommentarlos aus seiner Bestsellerliste. Auf Platz 5 folgt nun Platz 7. Laut Buchreport hat die "Spiegel"-Chefredaktion in die Liste eingegriffen, was ein "absoluter Ausnahmefall" sei. Das rechtslastige Buch war vermutlich erst durch den "Spiegel"-Journalisten Johannes Saltzwedel auf die Liste gekommen – er hatte das Buch mit seinem Voting auf die Liste "Sachbuch des Monats" gebracht und damit bekannt gemacht. Saltzwedel trat schließlich aus der Jury aus. "Spiegel"-Chef Klaus Brinkbäumer begrüßte den Schritt öffentlich und kritisierte seine Punktevergabe.

Mats Schönauer kritisiert bei Übermedien die Lösch-Aktion, weil sie dem Buch mehr Aufmerksamkeit beschere und "weiteres Öl ins 'Lügenpresse'-Feuer" gieße. Nach den vorläufigen Verkaufszahlen von Buchreport schaffe es das Buch kein weiteres Mal in die Bestsellerliste.
uebermedien.de, spiegel.de (Saltzwedel-Austritt), turi2.de (Background)1 Kommentar

Frauke Petrys Babyplakat ist inhaltlich sinnvoll und moralisch verwerflich, findet Peter Filzmaier.

Wahlkampf mit den eigenen Kindern, so wie ihn vor Frauke Petry u.a. schon Franz Josef Strauß und Ursula von der Leyen geführt haben, ergebe inhaltlich-strategisch Sinn, moralisch sei er verwerflich, findet Politikforscher Peter Filzmaier. Einmal aufgestoßen, lasse sich die Kinderzimmertür später nicht mehr vor den Medien verschließen. Petry erntet im Netz überwiegend Kritik für das Wahlkampfmotiv mit ihrem Baby.
"Süddeutsche Zeitung", S. 8 (Paid), spiegel.de (Plakatmotiv)Kommentieren ...

Bild des Tages: Aktivisten protestieren in Istanbul für Pressefreiheit.


Bunter Protest für die Pressefreiheit: Mit Schildern und Luftballons protestieren Aktivisten vor dem Gerichtsgebäude in Istanbul gegen die Inhaftierung von Journalisten und Mitarbeitern der Zeitung "Cumhuriyet", denen der Prozess gemacht wird. Die Titelseite der Zeitung, die viele Demonstranten hochhalten, trägt übersetzt die Schlagzeile "Wir wollen Gerechtigkeit".
(Foto: Can Erok / ZUMA Press / picture alliance)Kommentieren ...

Aldi schafft bis Ende 2018 alle Einwegtüten ab.

Aldi will alle Einwegtüten abschaffen, auch Papiertüten. In München und Berlin gibt es ab Herbst nur noch Mehrwegtüten, die bundesweite Umstellung dauert wegen bestehender Lieferverträge bis Ende 2018. Bis dahin erhöhen beide Aldis den Tüten-Preis auf 20 Cent. Die Mehrwegtaschen, teilweise aus Recylingmaterial, kosten zwischen 20 und 79 Cent - auch kein Preis, der abschreckt.
wuv.de, blog.aldi-sued.deKommentieren ...

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Harper's Bazaar punktet am Kiosk: 21,6 Prozent gewinnt der Luxustitel im Einzelverkauf – im Abo legt Harper's Bazaar um 5,9 Prozent zu (Quelle: IVW 2/2017). Damit überzeugt das High-End-Fashionmagazin immer mehr Luxus- und Fashion-interessierte Leserinnen. Und es gibt noch einen Grund zu feiern: Die internationale Fashionmarke und Ikone der Modemagazine wird 150! Happy Birthday Harper's Bazaar!

"Focus"-Chefredakteur Robert Schneider newslettert jetzt auch am Montag.

Robert Schneider meldet sich nun auch montags zu Wort: In seinem neuen Newsletter "Inner Circle" will der "Focus"-Chefredakteur die Leser auf dem Laufenden halten, "was die Redaktion bewegt, weil es Deutschland bewegt". Seine "Drei Thesen um drei" sollen Inspiration und Orientierung geben und - das dürfte der Hauptgrund des Newsletters sein - "auf spannende Themen in unserem Magazin verweisen", um den Verkauf nochmal anzukurbeln.
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"Standard" und "NZZ" nehmen deutsche Leser ins Visier.


Alpiner Zweikampf um die Piefkes: Die österreichische Tageszeitung "Standard" und die Schweizer "NZZ" starten eigene Digital-Angebote für Leser in Deutschland. Seit Montagmittag ist derstandard.de online, der deutsche Ableger soll "Laborcharakter" haben und Experimentierfeld sein, um Neues auszuprobieren. Die sichtbar österreichische Färbung der Themenauswahl lässt nicht verheimlichen, dass zum Start noch etliche Artikel Übernahmen der österreichischen Hauptseite sind.

Die "NZZ" startet morgen mit NZZ Perspektive ein E-Paper speziell für Deutschland. Dazu kommt ein täglicher Newsletter, der die in Deutschland beliebtesten Artikel auf nzz.ch zusammenstellt. Schon seit April kommentiert Chefredakteur Eric Gujer jeden Freitag die deutsche Politik in seinem Newsletter "Der andere Blick".

Es mag Zufall sein, dass die Ankündigungen aus Wien und Zürich am gleichen Tag kommen, doch der Trend ist klar: Trotz starker einheimischer Angebote ist der deutsche Markt für Medienunternehmen aus dem Ausland lukrativ. Beide Angebote beanspruchen für sich, den deutschen Lesern einen Außenblick auf das Geschehen in Deutschland und der Welt zu liefern. Bereits heute zählt nzz.ch rund ein Drittel seiner Zugriffe aus Deutschland. Bei derstandard.at sind es nach eigenen Angaben mehr als 10 %.
meedia.de, derstandard.at ("Standard"), persoenlich.com ("NZZ"), turi2.de (Background "NZZ")Kommentieren ...

VDZ sucht transparent und ohne Zeitdruck Nachfolger für Holthoff-Pförtner.

VDZ will die Suche nach einem neuen Präsidenten "mit ausreichender Zeit" angehen und dabei alle Fach- und Landesverbände einbinden, schreibt Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer in einer E-Mail an alle 500 VDZ-Mitglieder, aus der Meedia zitiert. Die Wahl soll am 5. November stattfinden. Ohne Zeitdruck und mit Transparenz wolle Scherzer die Fehler der Nominierung von Stephan Holthoff-Pförtner vermeiden, schreibt Gregory Lipinski und sieht Burda-Vorstand Paul-Bernhard-Kallen sowie Gruner+Jahr-Chefin Julia Jäkel als heiße Kandidaten.
meedia.deKommentieren ...