Ralph Wiechers ist neuer Chef für Dialogmarketing und Presse bei der Deutschen Post.

Ralph Wiechers 150Deutsche Post macht Ralph Wiechers, 40, zum Ressortchef für Dialogmarketing und Presse, berichtet "DNV". Als Senior Vice President verantwortet er das Großkunden-Geschäft und die Pressedistribution im Auftrag von Publikums- und Fachverlagen. Wiechers arbeitet seit 2011 in verschiedenen Führungsrollen bei der Post, zuletzt bei DHL. Er folgt auf Thomas Hauck, der "eine andere Aufgabe im Konzern" übernommen hat.
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Basta: Mark Zuckerberg lässt andere die digitale Drecksarbeit machen.

Mark Zuckerberg-Februar2015-150Marks Manager: Facebok-Chef Mark Zuckerberg bespielt seine Facebook-Seite gar nicht selbst, berichtet Bloomberg Business Week. Eine handvoll Mitarbeiter schreibt seine Posts, ein weiteres Dutzend bereinigt die Seite von Hass-Kommentaren, Profi-Fotografen machen vermeintliche Schnappschüsse. Verständlich, dass der Chef eines Milliarden-Dollar-Unternehmens keine Zeit hat, sich selbst um Nebensächlichkeiten wie Social Media zu kümmern.
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Netflix gewinnt 7 Mio neue Abonnenten.

Netflix-Logo-NEU-150Netflix hat im 4. Quartal 2016 rund 7 Mio neue Nutzer gewonnen, doppelt so viele wie im 3. Quartal 2016. Weltweit zählt Netflix nun knapp 94 Mio Abonnenten. Neue Produktionen können die Zuschauer u.a. von Comedian Jerry Seinfeld erwarten, der mit seiner Show Comedians in Cars getting Coffee von der Sony-Plattform Crackle zu Netflix wechselt.
theverge.com, businessinsider.de, meedia.de, dwdl.de (Seinfeld)Kommentieren ...

Umstellung auf Digitalradio geht Willi Steul zu langsam.

SteulDigitalradio: Willi Steul, Intendant des Deutschlandradios, rechnet nicht mit einer schnellen Umstellung auf DAB+. "Deutschland ist immer ein bisschen langsam in diesen Dingen", sagt Steul der "FAZ und geht von 10 bis 15 Jahren aus. Die Übernahme der UKW-Frequenz von AFN auf dem Großen Feldberg mit einer Reichweite von fünf Mio Hörern sei daher gerechtfertigt.
"FAZ", S. 13 (Paid), turi2.de (Interview Steul)

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ProSiebenSat.1 und Zalando bündeln Reichweite und Nutzerdaten.

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So wird ein Schuh draus: ProSiebenSat.1 und der Online-Händler Zalando machen bei der Vermarktung gemeinsame Sache, berichtet "Horizont". Seven One Media bringt die große Reichweite der Sender-Portale in die Partnerschaft ein, Zalando Media Solutions liefert detaillierte Nutzerdaten. So können Werbekunden die Zielgruppen ihrer Kampagnen nicht nur nach Geschlecht und Alter auswählen, sondern auch nach Eigenschaften wie z.B. fashionaffin und urban, Vorlieben für bestimmte Marken oder die Bereitschaft, einen gewissen Preis zu zahlen. Daten, die Zalando aus seinem Kundenstamm generiert.

Zunächst starten Zalando und ProSiebenSat.1 das Projekt zu zweit, sind aber offen für weitere Partner. "Die Advertiser finden es umso besser, je mehr Reichweite und je mehr Consumer Insights sie bekommen", sagt Jérôme Cochet, CEO von Zalando Media Solutions. Das Ziel ist ein Gegen-Angebot insbesondere zu Facebook, das schon heute hohe Reichweite mit detaillierten Nutzerdaten verbindet. Thomas Port, Geschäftsführer von Seven One Media hofft auf weitere "Premium-Partner" und gibt sich optimistisch: "In der Summe können alle Partner den US-Playern ein wirkliches Top-Angebot entgegensetzen."
"Horizont" 3/2017, S. 4 (Paid)Kommentieren ...

“Happinez” erscheint mit Genussmagazin “Happi Food”.

Happi Food 150Bauer sorgt für glückliche Ernährung seiner Leserinnen und legt dem Mindstyle-Magazin Happinez das Genussmagazin "Happi Food" bei. Auf 148 Seiten finden sich Food-Trends, Reportagen und Rezepte aus aller Welt. Im Bundle mit "Happinez" gibt es das Bookazine für 7,95 Euro, ab dem 9. Februar ist "Happi Food" einzeln für 6,95 Euro zu haben. Die Druckauflage liegt bei 80.000.
bauermedia.comKommentieren ...

Zahl des Tages: Native Advertising erhöht Kaufbereitschaft.

Burda Forward-150Zahl des Tages: Um 49,7 % steigt bei Nutzern, die eine Native-Advertising-Kampagne gesehen haben, die Kaufbereitschaft für das beworbene Produkt, sagt Burda Forward. Laut eigener Studie mit 7.915 Befragten legt die Markenbekanntheit durch Native Ads um 32,9 % zu, die Sympathie für die Marke wächst um 15,6 %.
"Horizont" 3/2017, S. 6 (Paid)
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turi2.tv: Andreas Jung, Marketing-Vorstand FC Bayern, widerspricht bei Facebook Journalisten.


Deutscher Social-Media-Meister: Der FC Bayern nutzt die sozialen Netzwerke offensiv zur Kommunikation mit den Fans - und dazu, Berichten in den klassischen Medien auch mal zu widersprechen, sagt Andreas Jung im Interview am Rande des Deutschen Medienkongresses in Frankfurt. Anders als in der analogen Zeit sei das Zeitfenster viel kleiner, die Kommunikation unmittelbarer. So muss er heute nicht mehr darauf warten, dass ein Artikel am nächsten Morgen erscheint.

Für die Marken-Kommunikation des Fußball-Vereins sind für Jung alle Medien wichtig. Auf den klassischen Kanälen positionieren die Bayern sich über die vergebenen Rechte, in den sozialen Medien hat Jung die Kommunikation in der eigenen Hand: "Wir sind nicht abhängig von anderen, die über uns reden," sagt er. Damit, dass durch die Anonymität Kritik auch mal "unter dem Niveau" landet, kann Jung leben.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

White House Press Corps schreibt offenen Brief an Trump.

Donald Trump 150Donald Trump bekommt kurz vor seiner Amtseinführung Gegenwind von den Korrespondenten im Weißen Haus. Im Namen deren Vereinigung, des White House Press Corps, hat Kyle Pope, Chefredakteur des Medienmagazins Columbia Journalism Review, einen offenen Brief verfasst. Darin zählt er vergangene Vergehen Trumps gegenüber der Presse auf und schreibt: "Wir bestimmen die Spielregeln." Außerdem kündigt Pope an: "Wir werden uns obsessiv mit Details Ihrer Regierungsarbeit auseinandersetzen."
spiegel.de, cjr.org (offener Brief)1 Kommentar

Bild des Tages: Noch ein Trump kurz vor der Amtseinführung.

Donald Trump wax figureFake President: Zwei Mitarbeiter von Madame Tussauds erledigen letzte Arbeiten an einer Wachsfigur von Donald Trump. Die Nachbildung des künftigen US-Präsidenten wurde heute in London offiziell vorgestellt. In der Ausstellung steht der Fake-Tump bereits jetzt in der Kulisse des Oval Office – Vorgänger Barack Obama musste weichen. (Bild: Tolga Akmen / ZUMA Press / picture alliance)Kommentieren ...

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Sportmoderatoren von ARD und ZDF arbeiten auch für Sportverbände.

ARD ZDF-150Sportmoderatoren öffentlich-rechtlicher Sender stehen häufig in einem Interessenkonflikt, beobachtet Daniel Bouhs. Mehrere als freie Mitarbeiter beschäftigte Journalisten von ARD und ZDF treten gegen Bezahlung auch auf Veranstaltungen von Verbänden und Vereinen auf. Die Sender-Verantwortlichen sehen die journalistische Unabhängigkeit in den vorliegenden Fällen jedoch nicht gefährdet.
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Private Wetterdienste gegen Abschaffung der DWD-Gebührenpflicht.

dwd150Deutscher Wetterdienst: Die Bundesbehörde soll künftig ihre Daten gebührenfrei weitergeben können, sieht ein Gesetzentwurf vor. Das soll neue Geschäftsideen fördern. Der Verband Deutscher Wetterdienstleister, aber auch der Ökonom Justus Haucap, einst Chef der Monopolkommission, kritisieren die geplante Gesetzesänderung - die mit Steuergeld entwickelten Angebote würden private Geschäftsmodelle gefährden.
spiegel.de, turi.de (Background)Kommentieren ...

Madsack schafft neue Einheit für Sportberichterstattung.

madsack_150Madsack sieht sich durch Springers "Fußball Bild" im Zugzwang und baut seine Sportberichterstattung um. Am Verlagsstandort in Hannover werden die Sportredaktionen von "Hannoversche Allgemeine Zeitung", "Neue Presse" und Sportbuzzer zusammengezogen, schreibt Gregory Lipinski. 16 Redakteure sollen unter Leitung von Marco Fenske titel- und medienübergreifend die regionale Sportberichterstattung leisten.
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Stefan Niggemeier kritisiert Doppelmoral der Medien beim Umgang mit Fake News.

Stefan Niggemeier-150Stefan Niggemeier wirft den Medien Doppelmoral beim "Modethema" Fake News vor. Viele Medien seien kein Vorbild für den Umgang mit eigenen Fehlern. Sie schwiegen außerdem zu Falschmeldungen einer anderen Art - etwa falschen Berichten und Übertreibungen von Niggemeiers Lieblingsfeind "Bild".
uebermedien.de
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Essens-Lieferant Deliveroo will in Technik investieren.

DeliverooEssens-Lieferant Deliveroo reagiert auf die neue Konkurrenz durch Schwergewichte wie Amazon und Uber und will in Großbritannien 300 neue Mitarbeiter im Bereich der Technik einstellen. Aktuell beschäftigt Deliveroo abgesehen von den Auslieferern weltweit rund 1.000 Vollzeit-Mitarbeiter. Davon arbeiten etwa 125 an der Technik. Trotz wachsender Nutzerzahlen machte das Unternehmen 2015 über 18 Mio Pfund Verlust.
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DJV, dju und Netzwerk Recherche kritisieren Entwurf zum neuen Bundesarchivgesetz.

bnd-bundesnachrichtendienst-150Bundesarchivgesetz: DJV, dju und Netzwerk Recherche fordern in einer gemeinsamen Erklärung den Bundestag auf, die geplante Novelle des Bundesarchivgesetzes zu überarbeiten. Der Reformentwurf sieht Sonderregeln für den Bundesnachrichtendienst vor, nach denen der Geheimdienst verhindern kann, dass Unterlagen an das Bundesarchiv weitergegeben werden. Üblicher Weise müssen Bundesbehörden dies nach spätestens 30 Jahren tun. Am Donnerstag stimmt der Bundestag über das Gesetz ab.
djv.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

US-Handelskommission klagt gegen Apple-Lieferanten Qualcomm.

QualcommApple-Lieferant Qualcomm bekommt es mit der US-Handelskommission FTC zu tun. Die FTC verklagt den Chiphersteller wegen unfairen Wettbewerbs. Qualcomm soll Apple in der Vergangenheit im Austausch gegen die Zusage, keine Chips anderer Hersteller zu verwenden, vergünstigte Konditionen angeboten haben und die Konkurrenz so aus dem Markt gedrängt haben. Nun nutze der Zulieferer seine Monopolstellung, um überzogene Lizenzgebühren für seine Patente zu erheben.
theverge.com, spiegel.deKommentieren ...

Viele Startups nutzten Symbolbilder für Testimonials.

daumen hoch vom geschäftsmannTestimonials, die als zufriedene Kunden auf den Webseiten von Startups auftauchen, sind oft gefälscht, beobachtet Michel Penke. Einzelne Personen tauchen unter verschiedenen Namen auf mehreren Seiten gleichzeitig auf. Ihre Fotos stammen aus Bilderdatenbanken. Auf Anfrage erklären einige der Startups, man habe Bilder und Namen aus Datenschutzgründen oder mangels echtem Bildmaterial gegen Symbolbilder getauscht.
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Europarats-Chef warnt vor staatlicher Zensur.

Thorbjörn Jagland Thorbjörn Jagland, Generalsekretär des Europarats, warnt vor staatlichen Aktionen gegen Fake News. Bei nicht eindeutig illegalen Inhalten sei Vorsicht wichtig, sagte Jagland. Sonst könnten Politiker unangenehme Meinungen als Falschmeldungen abtun, um Debatten darüber schnell zu beenden. Facebooks Plan, von Nutzern gemeldete Inhalte prüfen und gegebenenfalls als zweifelhaft markieren zu lassen, sieht er aber positiv.
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

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Penguin Random House: Pearson verkaufsbereit, Bertelsmann erneuert Interesse.

bertelsmannpenguinrandomhouse600Hat den Pinguin immer noch zum Fressen gern: Bertelsmann bekräftigt sein Interesse an den von Pearson gehaltenen 47 % an Penguin Random House. Partner Pearson hat heute angekündigt, seinen Anteil verkaufen zu wollen. 53 % am weltgrößten Publikumsverlag hält Bertelsmann bereits. Der Preis ist offenbar noch nicht ausgehandelt: Der Konzern aus Gütersloh wolle zugreifen, "sofern die wirtschaftlichen Konditionen angemessen sind", taktiert Bertelsmann-Boss Thomas Rabe.

Bei Pearson läuft das Geschäft auch nach dem Verkauf der "Financial Times" und des "Economist" sowie einem radikalen Sparkurs noch nicht rund. Parallel zu der Ankündigung der Verkaufsabsicht gab das Unternehmen am Mittwochfrüh einen Gewinnrückgang bekannt und senkte die Didivenden für Aktionäre - das klingt nach einer günstigen Verhandlungsposition für Bertelsmann.
spiegel.de, bloomberg.com (Pearson), presseportal.de (Bertelsmann), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Forscher benennt alternativ-modische Mottenart nach Donald Trump.

neopalpa-donaldtrumpi150Flatterhaft: Der Biologe Vazrick Nazari hat eine neue Mottenart entdeckt und sie Neopalpa donaldtrumpi getauft. An den künftigen US-Präsidenten erinnert ihn nicht etwa, dass die Spezies von Scheinwerferlicht angezogen wird oder wie Twitter-König Trump nachtaktiv ist - als Kopfschmuck trägt das Tierchen putzig frisierte blonde Schuppen. (Foto: Vazrick Nazari)
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