“Make Love” sorgt für aufgeregtes Medienrauschen.

ZDF logo_150ZDF sendet ab heute die dritte Staffel der Aufklärungsserie von Make Love und erregt die Medienbranche damit bereits vorab: Bei Twitter spöttelt Kai Diekmann übers Ficken lernen im ZDF. Auf der Website covert "Bild" die Geschichte dagegen vergleichsweise wertfrei, aber gewohnt großformatig unter der Überschrift Popo-Sex-Unterricht im ZDF. In der "Rheinischen Post" wirft Jörg Isringhaus dem Sender vor, mit der Sendung in den sommerlichen Quotenkampf zu ziehen und sich der Mittel der Privatsender zu bedienen. Joachim Huber widerspricht im "Tagesspiegel" - für ihn steht Aufklärung im Mittelpunkt.
bild.de, blendle.com ("Rheinische Post", Paid), twitter.com/KaiDiekmann, (ZDF, 22.45 Uhr)Kommentieren ...

Daniel Fiene startet eigenen WhatsApp-Kanal.

daniel fiene 150Daniel Fiene zündet die nächste Eskalations-Stufe auf dem Weg zur eigenen Journalistenmarke und startet einen WhatsApp-Service, den jedermann abonnieren kann. Im Gegensatz zu vielen Verlagsangeboten will Daniel Fiene nicht allen Nutzern dieselben Nachrichten schicken, sondern bietet eine individuelle Konfiguration an. Außerdem verspricht er, eigene Inhalte für den Kanal zu produzieren und nicht nur auf Web-Artikel zu verlinken.
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Marcus Englert wird Verwaltungsrats-Mitglied bei Zattoo.

Marcus Englert 150Zattoo holt Marcus Englert in den Verwaltungsrat. Englert ist Geschäftsführer von Solon Management Consulting, investiert über einen Fond in Medien und sitzt u.a. in den Aufsichtsräten von Rocket Internet und Sixt. Zuvor war er Vorstand New Media bei ProSiebenSat.1. Zattoo, Streaming-Dienst aus der Schweiz, will sich mit Englert mehr Kompetenz für den deutschen Markt ins Haus holen.
new-business.de
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Sechs Agenturen ringen um Bahn-Etat.

Ogilvy 150Ogilvy bekommt hochkarätige Konkurrenz beim Wettbewerb um den Marketing-Etat der Deutschen Bahn. Laut new-business.de hat die Bahn BBDO, Jung von Matt, DDB, Serviceplan und Publicis Pixelpark zum Pitch gegen den Etat-Halter eingeladen. Ogilvy und die Bahn sind stark verbandelt: An der Spitze von Ogilvy steht Ulrich Klenke, der bis vor wenigen Monaten noch Marketingchef der Deutschen Bahn war. Die Agentur steht auch hinter der Kampagne Diese Zeit gehört Dir, mit der die Bahn gerade für ihre Fernverkehrs-Angebote trommelt.
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Oliver Wurm dribbelt mit “Meine Saison XL” an den Kiosk.

Oliver Wurm 150Fanmagazin: Oliver Wurm, der Pierre Littbarski der Zeitschriftenszene, hat wieder zu einem kreativen Dribbling angesetzt und beglückt die Fußballwelt mit einem neuen Printprodukt: Meine Saison XL heißt die Mischung aus "Bravo"-Poster und "Kicker"-Saisonvorschau. Für 1 Euro kann der Fußballfan ein aufklappbares Poster-Magazin seines Lieblingsclubs der 1. und 2. Bundesliga am Kiosk kaufen. Wobei das Magazin für den SV Sandhausen nur in Nordbaden, das FC-Bayern-Poster aber in ganz Deutschland zu kaufen ist.
meedia.de, youtube.com (1-Min-Promo-Video)

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Wir graturilieren: Sebastian Matthes wird 38.

sebastian Matthes 600Sebastian Matthes, Chefredakteur der deutschen Ausgabe der Huffington Post, wird 38.

Wir graturilieren: Sebastian Matthes, Chefredakteur von HuffPo.de, feiert am 28. Juli seinen 38. Geburtstag mit Freunden an einen See im Münchner Umland. Das private Highlight im abgelaufenen Lebensjahr war die Geburt seines ersten Kindes - ein Sohn.

In seinem 39. Lebensjahr will Matthes seine Huffington Post in die Top 10 der Nachrichtenseiten in Deutschland bringen. Geburtstagsglückwünsche nimmt er am liebsten via Social Media entgegen: Twitter, Facebook und WhatsApp.
twitter.com/smatthes, facebook.com/sebastian.matthes, youtube.com (8-Min-Video)

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Lese-Tipp: Ein Reporter unter “Pegidisten”.

Lese-Tipp turi2Lese-Tipp: Ulrich Wolf von der "Sächsischen Zeitung" blickt auf seine Recherchen im Pegida-Pöbel zurück. Mit schwarz-rot-goldener Häkelmütze kommt er dicht ran an Anführer Lutz Bachmann, seine Redaktion wird mit Hass geflutet. Wolf lässt sich nicht beirren und zählt die Propaganda-Medien der Pegidisten auf.
"Communicatio Socialis" via stefan-niggemeier.deKommentieren ...

Artikel-Kiosk Blendle stellt eigene Journalisten ein.

Handarbeit im Morgengrauen: Blendle, das ursprünglich niederländische iTunes für Journalismus, setzt auch in Deutschland auf das Urteil echter Menschen. Statt Algorithmen durchforsten in den frühen Morgenstunden fünf junge Journalisten deutsche Zeitungen und Magazine und picken Top-Storys heraus. Die Perlen landen in einem Newsletter – der heute morgen erstmals… Weiterlesen …

Ein Stück des Apple-Mythos entsteht im Münsterland.

Apple-schwarz-150Apple überlässt nichts dem Zufall - auch nicht die Möbel in seinen Geschäften. Sie entstehen in einem Betrieb im Münsterland. Die Firma Dula darf nun erstmals über ihren prominenten Kunden reden. Eins bleibt "Welt"-Redakteur Thomas Heuzeroth verwehrt: In den Prototypen-Raum dürfen nur zehn ausgewählte Mitarbeiter. Apple überwacht den Eingang mit Kameras.
welt.deKommentieren ...

Meinung: Die Plasberg-Affäre ist nur ein laues Sommer(loch)lüftchen.

Frank Plasberg-150 (ARD/Marco Grob)Frank Plasberg und seine Produktionsfirma Ansager & Schnipselmann brauchen sich keine Vorwürfe gefallen zu lassen, findet Medien-Anwalt Ralf Höcker. Die von "Bild am Sonntag" beschriebene Versicherungs-Affäre sei allenfalls ein "Lehrstück für die Skandalisierung eines Nicht-Vorganges in Sommerlochzeiten". In der Redaktion sei schlicht ein Fehler passiert - und niemand könne die Produktionsfirma zwingen, in der "Hart aber Fair"-Sommerpause Aufträge aus der Wirtschaft abzusagen.
vocer.org, turi2.de (Background)Kommentieren ...

BR-Sendung “Lesezeichen” steht auf der Kippe.

Bayerischer Rundfunk_150Bayerisches Fernsehen sägt an der seit 1972 laufenden Literatursendung Lesezeichen. Das Format und auch die Kultur-Sendung Lido stehen wegen einer Programmreform zur Debatte. Literatur- und Kulturthemen sollten verteilt auf mehreren Sendeplätzen im Programm vorkommen, sagt ein BR-Sprecher. Kulturjournalistin Julia Benkert kämpft mit einer Petition für "Lesezeichen".
abendzeitung-muenchen.de, tz.de, "FAZ", S. 13 (Paid)Kommentieren ...

Britischer Geheimdienst rückt Journalisten-Notizen nicht raus.

GroßbritannienBritische Journalisten vermissen ihre Notizbücher - die hält der Inlands-Geheimdienst MI5 unter Verschluss. Auch nach Abschluss eines geheimen Terror-Prozesses rückt die Behörde die Notizen nicht raus, Journalisten vom "Guardian" bis zur "Times" müssen zu den Details schweigen. Wer den Maulkorb ablegt, kann mit einem Prozess rechnen - natürlich im Geheimen.
sueddeutsche.de (Paid)Kommentieren ...

“New York Magazine” nach Cosby-Story offenbar gehackt.

New York Magazine-NYMag-Logo-150New York Magazine geht offline: Kurz nach Veröffentlichung der Enthüllungs-Story über die mutmaßlichen Vergewaltigungs-Opfer von Bill Cosby ist die Seite nicht mehr erreichbar. nymag.com ist offenbar Ziel einer sogenannten DDoS-Attacke von Hackern geworden. Während die Seite stundenlang lahm liegt, verbreitet die Redaktion den kompletten Text im Blogging-Dienst Tumblr und postet Teile davon auf Twitter und Instagram.
theverge.com, niemanlab.org, turi2.de (Background)

New York Magazine-Hack-600Kommentieren ...

Huffington Post will arabische Blogger beschützen.

Huffington-Post-Arabi-150Huffington Post ist nun auch auf Arabisch verfügbar und verbindet den inzwischen 14. lokalen Ableger mit einer politischen Mission: Gründerin Arianna Huffington verspricht allen Autoren Anwaltskosten zu spendieren, falls sie wegen eines Textes in Schwierigkeiten mit Regierungen geraten. Huffington Post Arabi richtet sich an potenziell 377 Mio Leser in 22 arabischen Ländern, die Seite wird von London und Istanbul aus gesteuert.
theguardian.comKommentieren ...

Studie vermisst Info-Sendungen beim MDR und beim WDR.

Otto-Brenner-Stiftung-150Unterhaltung überwiegt im MDR-Fernsehen, ergibt eine Untersuchung der Otto-Brenner-Stiftung. Nur 37 % des Programms sind Informationssendungen. Das WDR Fernsehen kommt dank regionaler Berichterstattung immerhin auf rund 50 % Info-Anteil. Beide Programme könnten "ihren Sendebetrieb nur durch hohe Wiederholungsraten aufrechterhalten", heißt es in der Studie. Der WDR sieht sich zu Unrecht am Pranger und widerspricht.
tagesspiegel.de, otto-brenner-stiftung.de, wdr.de (Reaktion WDR)Kommentieren ...

“FAZ” verschenkt sich an Xing-Nutzer.

FAZ-FAS-Zeitungsrollen150FAZ wirbt Leser bei Xing an: Zahlende Premium-Nutzer des Business-Netzwerks haben heute das Angebot erhalten, die Digital-Ausgaben von "FAZ" und "FAS" sechs Monate kostenlos zu nutzen. Nach Angaben des Kundendienstes ist das "begrenzte Kontingent" jedoch bereits ausgeschöpft, zu dessen Größe will Xing auf Nachfrage von turi2 keine Angaben machen. Interessierte Nutzer können die E-Paper stattdessen für vier Wochen kostenlos lesen.
turi2 - eigene Infos, verlag2.faz.netKommentieren ...

“Xtra” gibt’s nur noch online.

xtraDuMont stampft die gedruckte Ausgabe seiner hippen Jugendzeitung Xtra komplett ein. Der Ableger des Kölner "Express" soll nur noch digital erscheinen, meldet Meedia. Auch Volontäre, die das Blatt bisher bestückt haben, sollen künftig nicht mehr für "Xtra" schreiben. Bereits im März hatte DuMont die Schlagzahl von täglich auf wöchentlich reduziert. Der Versuch, mit einer gedruckten Jugendzeitung neue Leser und Werbekunden zu gewinnen, war erst im Oktober 2014 gestartet.
meedia.de, xtra.koelnKommentieren ...

Puls bekommt mehr Sendezeit bei Bayern3.

Puls-BR-150Bayerischer Rundfunk lässt sein Jugendprogramm Puls, das digital weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit sendet, im UKW-Gewässer fahren. Ab August ist die werktägliche Musiksendung "Bayern3 Puls" abends auch im Massenprogramm Bayern3 zu hören. Bisher bespielt Puls das Bayern3-Programm in der Nacht von Freitag auf Samstag. 2018 soll Puls die UKW-Frequenzen von BR-Klassik übernehmen. Die bayerischen Privatradios wollen das verhindern.
radiowoche.de, wuv.de, br.de
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