Gabor Steingart startet täglichen Briefing-Podcast am Montag.

Radio-aktiv: Gabor Steingart startet seinen angekündigten Briefing-Podcast am morgigen Montag. Der ehemalige "Handelsblatt"-Herausgeber will Schalten an Finanzplätze, zu Experten, Politikern und wirtschaftlichen Akteuren einbauen - und duzt seine Hörer, zumindest im Trailer.

Steingart hostet seinen Podcast beim Dienstleister Podigee. Die Sendung ist als Podcast-Abo für die üblichen Empfangsprogramme sowie bei Spotify verfügbar. Zusätzlich steht eine entsprechende Gratis-App in Apples Appstore bereit.
per Mail, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Gabor Steingart startet eine Podcast-Morningshow.

turi2 edition5: Picture Alliance im Porträt.


Masse und Klasse: Der Foto-Händler Picture Alliance ist ein früher Spross der Plattform-Ökonomie. Um mehr als 30.000 Bilder pro Tag wächst das Archiv von Geschäftsführer Andreas Genz. Doch in Zeiten der Digitalisierung reicht das nicht mehr. Neben der schieren Masse an Bildern setzt die Plattform auch auf Bilder, die sonst niemand im Angebot hat, berichtet Jens Twiehaus in seinem Porträt, das zuerst in der turi2 edition5 im Oktober 2017 erschienen ist. Weiterlesen …

Basta: Casual Friday über den Wolken.

Lufthansa lässt locker: Konzernchef Carsten Spohr zeigt, wie es aussieht, wenn Lufthanseaten klamottentechnisch über die Stränge schlagen. Am kommenden Freitag dürfen alle Mitarbeiter Turnschuhe zu ihren Uniformen kombinieren – auch Piloten und Flugbegleiterinnen. Einreißen sollen die neuen Sitten aber möglichst nicht. Der Casual Friday sei eine einmalige Aktion.
"Bild am Sonntag", S. 13 (Paid)

Trump wirft sozialen Medien "Zensur" vor.

Trump wirft den sozialen Netzwerken "Zensur" konservativer Meinungen vor: "Sie unterdrücken die Meinungen vieler Menschen des rechten Spektrums und gehen gleichzeitig gegen andere gar nicht vor", schimpft der US-Präsident via Twitter. Seine Regierung werde dies nicht zulassen, da "Zensur" gefährlich sei. Kürzlich hatten soziale Medien wie auch Twitter den ultrarechten US-Verschwörungstheoretiker Alex Jones gesperrt.
stern.de, twitter.com, twitter.com (Trump-Tweets)

VW feuert erstmals Vorstand nach Diesel-Affäre.

VW entlässt nach dem Diesel-Skandal erstmals ein Vorstandsmitglied: Entwicklungschef Heinz-Jakob Neußer muss endgültig gehen. Er war nach Bekanntwerden der Abgas-Manipulationen beurlaubt worden, bekam die letzten 35 Monate aber weiter Gehalt. Neußer soll nach Informationen der "Bild am Sonntag" seit 2011 von den Manipulationen gewusst haben. Nachdem die Staatsanwaltschaft Braunschweig Akteneinsicht gewährte, nutze VW belastende Protokolle und E-Mails, um die Kündigung durchzusetzen. Auch weitere Mitarbeiter sollen entlassen worden sein.
"Bild am Sonntag", S. 10 (Paid)

DFB-Chef Grindel stellt Markenname "Die Mannschaft" auf den Prüfstand.


Mannschaft, adé: Der Markenname für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft "Die Mannschaft" könnte verschwinden. Im Interview mit "Bild am Sonntag" sagt DFB-Boss Reinhard Grindel, dass die Bezeichnung auf dem Prüfstand stehe. Er nehme wahr, dass der Begriff an der Basis als "künstlich" empfunden werde. Mit der Marke wollte der DFB, ähnlich wie in Frankreich "Les Bleus" und in Brasilien "Seleção", einen zusätzlichen Identifikationspunkt schaffen. Grindel spricht sich auch für niedrigere Ticket-Preise und mehr öffentliche Trainingseinheiten aus.

In der Causa Özil, um die sich das Gespräch zu einem großen Teil dreht, bedauert Grindel, dass sich der Spieler vom DFB im Stich gelassen fühlt. Zu Özils sportlichen Leistungen habe er sich nicht geäußert. Nach dem Foto mit Erdogan hätte sich Grindel von Özil allerdings ähnlich klare Worte gewünscht wie von Gündogan.
"Bild am Sonntag", S. 62-63 (Paid), focus.de (Mannschaft), spox.com (Özil)

E-Sport knackt 2018 neuen Umsatzrekord.

E-Sport: Die weltweiten Jahresumsätze haben sich in den vergangenen drei Jahren knapp verdreifacht, errechnet "Focus" in seiner aktuellen Ausgabe. 2018 sollen die Umsätze auf rund 906 Mio US-Dollar steigen, in Deutschland auf 90 Mio Euro. Von der Goldgräberstimmung wollen auch immer mehr Unternehmen abseits der Gaming-Industrie profitieren - wie DHL oder Mercedes. Immerhin zählt jeder zweite Deutsche zu den Gamern, sodass immer mehr Bundesliga-Vereine den Einstieg in das Millliardengeschäft planen. Während der FC Schalke 04 bereits seit 2016 über ein eigenes "League of Legends"-Team verfügt, verurteilt Rekordmeister FC Bayern professionelles Zocken dagegen als "Schwachsinn".
"Focus" 34/2018, S. 46 (Paid)

BJV: Der Zeitschriften-Branche geht es schlechter als die Verlage zugeben.

Zeitschriften-Verlagen geht es weit weniger gut, als die offiziellen Statements vermuten lassen, schreibt das Gewerkschaftsblatt "BJV-Report" über die Lage der bayerischen Verlage. Als Beweis zieht es die Untersuchung von Presseforscher Andreas Vogel heran. Demnach sinken Auflagen und Umsätze seit 20 Jahren kontinuierlich. Allein Zielgruppen-Journalismus und Maskottchen-Magazine seien derzeit noch ein attraktives Geschäftsmodell.
"BJV-Report" 4/2018, S. 8-10 (Abo)

Lese-Tipp: Nebenan.de-Gründer Vollmann gibt Tipps für gute Nachbarschaft.

Nachbarschaftsverein 2.0: Nebenan.de-Gründer Christian Vollmann will, dass auch Großstädter im digitalen Zeitalter mit den Nachbarn in realem Kontakt bleiben. "Wenn du ein großes Ziel erreichen willst, suche dir den kleinstmöglichen ersten Schritt und fang damit an," rät Vollmann im Gespräch mit "Red Bulletin Innovator" nicht nur Start-Up-Gründern, sondern auch im privaten Lebensbereich.

Anderen zum ersten Mal von einer Idee zu erzählen, koste viel Überwindung. Das Gleiche gelte, wenn man Nachbarn zum ersten Mal anspreche. Doch egal ob Bohrmaschine oder Babysitting: Gemeinsam sei man in der Nachbarschaft stärker. Zudem helfe die Schwarmintelligenz auch auf lokaler Ebene bei der Problemlösung und schaffe kreative Denkansätze durch unterschiedlichste Charaktere.
"Red Bulletin Innovator" 2/2018, S. 50 (E-Paper bei Issuu)

Insolvenzverwalter will Marke Air Berlin vorerst nicht verkaufen.

Air Berlin: Der Gläubigerausschuss legt den Plan auf Eis, die Markenrechte der gescheiterten Airline zu verkaufen. Grund sei die Betreuung der 1,3 Mio Gläubiger, die meisten von ihnen Passagiere. Für sie sei eine Website eingerichtet worden, die den Markennamen verwendet. Die Marke und die Website airberlin.com sollen zu einem späteren Zeitpunkt verkauft werden.
n-tv.de

Zitat: Frank Thelen will, dass Gründer aus seinen Fehlern lernen.

"Ich war zu voreilig, habe nicht auf die Finanzen geachtet und das Team falsch aufgebaut."

Startup-Investor Frank Thelen gibt im Interview mit "Red Bulletin Innovator" zu, alle Fehler gemacht zu haben, die er seinen Gründern heute austreiben will: "Ich habe für euch geblutet und jetzt gucke ich, dass ihr schwitzt."
"Red Bulletin Innovator" 2/2018, S. 69 (E-Paper bei Issuu)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Startup-Löwe Frank Thelen fordert von der Medien-Branche die Volldigitalisierung.

Wolfgang Winter nimmt sich Zeit für eine Uhren-Plattform.

Zeitlos: Wolfgang Winter, früher Publisher bei Condé Nast und General Manager bei Red Bull Mediahouse, gründet zusammen mit dem Uhren-Experten und Autoren Gisbert Brunner die Online-Plattform Uhrenkosmos.com, berichtet "New Business". Die Gründer wollen die Welt der teuren Zeitmesser zeigen und Stil-Empfehlungen geben. Offenbar sind längerfristig auch Veranstaltungen und Uhren-Verkauf geplant.
new-business.de, uhrenkosmos.com

Wir graturilieren: Ralf Hape wird 40.


Wir graturilieren: Ralf Hape, Gesamtvertriebsleiter von Sky Media, feiert heute seinen 40. Geburtstag – zunächst auf dem Land im Kreise der Familie. Mit am Geburtstagstisch sitzt dann auch Hapes jüngerer Bruder und feiert seinen 30. Geburtstag. Am Abend erwartet ihn sein "engster Freundeskreis": In einem Münchner Restaurant wird "lecker gegessen und gefeiert".

Beruflich freut Ralf Hape sich darüber dass er das neue Sponsoring-Konzept der Bundesliga erfolgreich am Markt platzieren konnte. Nun startet Sky mit einem "Mix aus bestehenden und neuen Sponsoren" in die neue Bundesliga-Saison. Fürs neue Lebensjahr wünscht Hape sich "eine Portion mehr Mut" bei Kunden und Agenturen, neue Dinge auszuprobieren. Glückwünsche zum Geburtstag nimmt er u.a. per E-Mail, Xing, Linkedin und Facebook entgegen.

Lese-Tipp: Unternehmer Robert LoCascio will die Website überflüssig machen.

Fragen ist das neue Suchen: Gründer Robert LoCascio ist mit Chat-Fenstern, über die Firmen auf ihren Websites mit Kunden kommunizieren, reich geworden. Nun will er mit seiner Firma LivePerson Websites abschaffen, schreibt Stefan Beutelsbacher in seinem Porträt in der "Welt". LoCascio glaubt, dass intelligente Roboter, integriert in Chatprogramme, die Kunden-Kommunikation übernehmen und sogar den Suchriesen Google überflüssig machen könnten.
"Welt", S. 12 (Paid)

"FAZ": DFL trennt sich vom strauchelnden Rechte-Vermarkter MP & Sil­va.

Deutsche Fußball-Liga kündigt den Vertrag mit der Rechteagentur MP & Silva, weil eine Zahlung für Auslandsrechte in Höhe von 40 Mio Euro für die kommende Saison noch nicht eingegangen ist, schreibt die "FAZ". Aktuell vermarkte die DFL die Rechte in Europa ohne Zwischenhändler. Es gebe bereits Abschlüsse mit einer "Teilkompensation" – die Liga müsse sich auf Verluste in Mio-Höhe einstellen.
"FAZ", S. 20 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: DFL startet ein On-Demand-Angebot für Fußball-Romantiker.

Deutsche Bahn macht Iggy Pop zum Testimonial.

Passenger an Bord: Die Deutsche Bahn wirbt ab Sonntag mit Pop-Legende Iggy Pop, 71, berichtet der "Focus" und zeigt ein Foto vom Dreh des neuen Bahn-Spots in Leipzig. Es zeigt den Musiker zusammen mit Ex-Rennfahrer Nico Rosberg in einem ICE 4. Der Werbefilm feiert am Sonntag TV-Premiere und ist ab Montag auch im YouTube-Kanal der Bahn zu sehen. Pop singt in seinem größten Hit The Passenger von 1977 über eine endlos erscheinende S-Bahn-Fahrt durch Berlin.
"Focus" 34/2018, S. 14-15 (Paid)


Alibaba will "South China Morning Post" zur globalen Medienmarke machen.

South China Morning Post wird vom neuen Mutterkonzern Alibaba seit der Übernahme vor zwei Jahren mit Geld überschüttet, um die Lokalzeitung aus Hongkong zu einer globalen Medienmarke aufzubauen, schreibt Ann-Kathrin Nezik im "Spiegel". Obwohl der chinesische Konzern sich offiziell heraus halte, kritisierten Beobachter, dass die Zeitung chinafreundlichen Themen nun mehr Platz gebe.
"Spiegel" 34/2018, S. 66-67 (Paid), scmp.com

Meinung: Smartphones gehören in die Schule, leitartikelt der "Spiegel".

Smartphones sollten im Schulunterricht sinnvoll eingesetzt, statt verboten werden, argumentiert Miriam Olbrisch im Leitartikel des "Spiegel". Für Schüler, die kein eigenes Gerät besitzen, sollten die Schulen Leihgeräte vorhalten. Voraussetzungen seien klare Regeln: Jede Minute, in der das Telefon nicht explizit gebraucht werde, müsse es tabu sein. Nicht sehen will Olbrisch Handys in der Grundschule: "Erst wer flüssig liest und schreibt, kann einen kompetenten Umgang mit dem Smartphone lernen."
"Spiegel" 34/2018, S. 6 (Paid)

Deutsche Bahn will sich mit eigenem Glasfasernetz am Breitbandausbau beteiligen.


Breitband statt Schmalspur: Die Deutsche Bahn will ihr parallel zu weiten Teilen des Schienennetzes verlaufendes Glasfasernetz für den allgemeinen Datenverkehr öffnen, wie der "Spiegel" berichtet. Digitalvorstand Sabina Jeschke suche dafür zurzeit einen passenden Partner aus der Telekommunikationsbranche. Für die Suche nach Geldgebern habe der Konzern die Investmentbank Morgan Stanley beauftragt.

Die Bahn hat auf Zehntausenden Kilometern Schächte parallel zu ihren Schienen, in denen Datenkabel liegen, vielerorts bereits Glasfaserkabel. Bisher verwendet sie diese nur, um den Zugverkehr zu steuern. Die Mobilfunkanbieter brauchen Zugang zu schnellen Glasfaserverbindungen, um daran die Empfangsstationen für das neue 5G-Mobilfunknetz anzuschließen. (Foto: Geisler-Fotopress / Picture Alliance)
"Spiegel" 34/2018, S. 50 (Paid)

Neue Pressegesellschaft und "Schwäbische Zeitung" ziehen in Berlin zusammen.

Südwest-Presse und Schwäbische Zeitung legen ihre Hauptstadtredaktionen zusammen. Die "Schwäbische"-Korrespondentin Sabine Lennartz zieht bei der Neuen Berliner
Redaktionsgesellschaft der Zeitungen der Neuen Pressegesellschaft, also der "Südwest-Presse", der "Märkischen Oderzeitung" und der "Lausitzer Rundschau", ein. Beide Redaktionen haben Zugriff auf die Inhalte.
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