Bundesliga verzeichnet zweithöchsten Ticket-Absatz ihrer Geschichte.

Fußball-Bundesliga verbucht in der Saison 2018/19 mit 18.885.620 Eintrittskarten, inklusive Ehren- und Freikarten, den zweithöchsten Ticket-Absatz ihrer Geschichte. Nur 2016/17 waren es mit 19.049.362 Tickets noch mehr. In der 1. Liga ging der Ticket-Absatz um 2,6 % zurück, in der 2. Liga stieg er um 8,6 %. Wie viele der abgesetzten Tickets bezahlt waren, sagt die DFL nicht.
dlf.de

Kress: Auch Madsack will die DuMont-Zeitungen nicht.

DuMont: Auch Madsack hat kein Interesse an den schwächelnden Regionalzeitungen, hört Markus Wiegand aus "gut informierten Kreisen". Nach Funke schließe damit ein weiterer großer Verlag den Kauf aus. Wahrscheinlicher werde eine Aufsplittung: Im Rheinland könnte die "Rheinische Post" DuMont-Titel übernehmen, in Berlin Hauptstadtbrief-Verleger Detlef Prinz. Auch der Ebner Verlag habe beste Beziehungen zu DuMont und dessen Chef Christoph Bauer, schreibt Wiegand.
kress.de, turi2.de (Background)

Holtzbrinck streicht Vermarkter IQ Media zusammen – zugunsten der Einzel-Titel.


Neuer IQ-Test: Holtzbrinck baut seinen Vermarkter IQ Media radikal um, schreibt Roland Pimpl bei Horizont.net. Von bisher 70 Mitarbeitern sollen noch 20 bleiben, die übrigen 50 in den einzelnen Verlagen unterkommen. Auch an der Spitze des Vermarkters gibt es einen Wechsel: Geschäftsführer Stefan Knieß (Foto, links) geht im Herbst und Julia Schleunung (Foto, rechts), bisher Sales Director, übernimmt. Damit verabschiedet sich die Holding von der Gemeinschafts-Vermarktung seiner Titel. "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche", "Zeit" sowie "Tagesspiegel" sollen Kunden künftig direkt ansprechen. Die Rest-IQ-Media soll sich um Agenturen und das Mandantengeschäft kümmern, etwa die Vermarktung von "Mare" und den Mercedes-Magazinen.

Die gemeinschaftliche Vermarktung der Holtzbrinck-Titel hat sich offenbar nicht bewährt, glaubt Roland Pimpl als Grund für den Umbau. Damit geht Holtzbrinck einen radikal anderen Weg als andere großen Player im Markt: Bei Bertelsmann etwa wachsen Inhalte in der Content Alliance und Vermarktung in der Ad Alliance konzernweit und medienübergreifend immer weiter zusammen.
horizont.net (nach Registrierung frei)

Burda trennt sich vom "Playboy" – Myriam Karsch und Florian Boitin übernehmen.


Neue Potenz für Playboy? Burda trennt sich nach 17 Jahren von der deutschen "Playboy"-Lizenz. Verlagsleiterin Myriam Karsch und Chefredakteur Florian Boitin werden durch einen Management-Buy-Out neue Herausgeber – und wollen das zuletzt etwas lendenlahme Männermagazin aus der Midlife-Crisis führen. "Playboy" erscheint ab der Ausgabe vom 5. Dezember 2019 in einer eigenen GmbH. Betroffen sind 21 Burda-Mitarbeiter. Sie können sich bei Boitin und Karsch bewerben – oder müssen auf einen anderen Job bei Burda hoffen.

BurdaNews-Chef Burkhard Graßmann lässt sich mit Dank zitieren: Die Marke "Playboy" habe sich trotz "schwieriger Marktbedingungen" in den vergangenen Jahren "gut entwickelt". Doch gut ist offenbar nicht gut genug für eine Fortführung der Burda-"Playboy"-Ehe. Darum probieren Boitin und Karsch ihr Glück auf eigene Faust. Dass dies kein Himmelfahrtskommando ist, zeigen andere Beispiele, notiert David Hein: 2009 übernahm Katarzyna Mol-Wolf "Emotion" von Gruner + Jahr, 2013 Nikolaus Förster die "Impulse". 2015 wurde Chefredakteur Christoph Schwennicke zugleich "Cicero"-Verleger. Alle stemmen sich mit Events und Networking-Angeboten gegen das rückläufige Printgeschäft.
burda.com, horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: Florian Boitin arbeitet in seinem Traumjob (November 2016)

Mit Humor und Fingerspitzengefühl: Wie Lisa Jüngst Selbsttests für den Intim-Bereich vermarktet.


Unter der Gürtellinie: Lisa Jüngst geht dahin, wo es den meisten Menschen unangenehm wird. Die Chefin das Pharma-Unternehmens NanoRepro produziert und vermarktet Selbsttests für den Intimbereich – vom Schwangerschaftstest über den Fruchtbarkeitstest für Männer und Frauen bis hin zu Tests auf Scheidenpilz. Im Video-Interview mit "Horizont" und turi2.tv am Rande des Innovation Day Health von Gruner + Jahr erzählt sie – ganz ohne Blatt vorm Mund – dass sie vor allem mit Print-Werbung ihre Zielgruppe erreicht, aber auch erste Experimente mit Instagram macht.

In der Werbe-Sprache setzt das Pharma-Unternehmen aus Marburg je nach Produkt auf eine Mischung aus flotten Sprüchen und Fingerspitzengefühl: Einen Test für die Bestimmung der Spermienzahl beim Mann etwa bewirbt die Firma mit in unterschiedlichen Stellungen kopulierenden Strichmännchen und dem Slogan: "1.000 mal probiert, 1.000 mal ist nix passiert." Eines ihrer am besten laufenden Produkte ist ein Selbsttest, den Lisa Jüngst eher nicht für social-media-fähig hält – auf Scheidenpilz. Keine Frau sage auf Social Media: "Hi, ich habe auch einen Scheidenpilz."
turi2.tv (4-Min-Video)

Zitat: Thomas Wagner sieht weniger Werbefläche trotz wachsendem Inhalte-Angebot.

"Die Werbungtreibenden und ihre Verbände sehen mit Sorge, dass im Zuge des Subscription-Video-on-Demand-Booms zunehmend hochwertiger Content hinter der Bezahlschranke verschwindet und sie dort keine Möglichkeit zur Platzierung haben."

SevenOne-Chef Thomas Wagner sieht durch Netflix Werbeumfelder schwinden – und macht mit einem Schlenker gleich mal selber Werbung für den zunächst kostenfreien ProSiebenSat.1-Dienst Joyn.
dwdl.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Thomas Wagner gibt das TV-Lagerfeuer noch nicht verloren (Januar 2017)

Gerrit Schumann und Oliver Voigt führen künftig Handelsblatt Media Group.


Handelsblatt Media Group wird künftig von Gerrit Schumann (Foto, links) und Oliver Voigt geführt. Die Geschäftsführer übernehmen in Doppelspitze die bisherige Führungsrolle von Frank Dopheide (Mitte), der zum 1. Juli die Geschäftsführung und Ende 2019 das Unternehmen verlässt. Schumann war Anfang 2017 als Digital-Chef in die Handelsblatt-Geschäftsführung gekommen, Voigt folgte Anfang dieses Jahres.

Die Neuaufstellung nutzt die Mediengruppe für weitere Reformen. Die Vermarktung soll sich auf zwei Säulen aufteilen: Die IQ Media Marketing kümmert sich um Agenturvermarktung, die HMG Solutions soll direkt mit Kunden spezifische Konzepte entwicklen. IQ-Media-Geschäftsführer Stefan Knieß geht, ergänzt Roland Pimpl – der Umbau komme einer Dezimierung gleich. "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche" sollen redaktionell verstärkt "zielgruppenspezifische Produkte" entwickeln, etwa Briefings per E-Mail, Podcasts und Themen-Portale. Außerdem sollen die digitalen Produkte mehr Funktionen zur Personalisierung bekommen. (Foto: HMG, Montage: turi2)
per Mail, horizont.net (Pimpl), turi2.de (Background)

Meedia: Mitarbeiter der Ad Alliance sortieren sich neu.

Ad Alliance organisiert sich in Teams, die sich auf Kunden statt Medien-Kanäle fokussieren, schreibt Gregory Lipinski. Je drei Teams pro Standort sollen Mediaagenturen oder Großkunden oder Spezialthemen betreuen. Mitarbeiter, die etwa bislang nur Print vermarktet haben, sollen sich künftig crossmedial um Kampagnen kümmern. Ärger könnte dies beim Allianz-Mitglied Spiegel Media geben, der auf Eigenständigkeit pocht, beobachtet Lipinski.
meedia.de

turi2 Termin-Tipp: Hack your brain, Theodor-Wolff-Preis, Screenforce Days.

turi2 Termin-Tipp: Im Business Club des "manager magazins" erklärt die Wissenschaftlerin Karolien Notebeart, wie wir unser Hirn auf Hochleistung trimmen, der Journalist Michael Jürgs erhält den Theodor-Wolff-Preis für sein Lebenswerk, die TV-Branche trifft sich in Köln zu ihrem jährlichen Klassentreffen, den Screenforce Days – und "Horizont" und turi2 sind bei dem TV-Event mit der Kamera dabei. Das sind nur 3 von 24 Branchen-Events in dieser Woche. Weiterlesen >>>

Berufe mit Zukunft: N wie New-Work-Experte – Michael Trautmann.


On the Way to New Work: Michael Trautmann, Unternehmer, Agenturmann und Marketingberater, ist mitschuldig am Trendthema Neues Arbeiten. Für die turi2 edition #8 trifft Peter Turi den Wellen-Reiter Trautmann und porträtiert ihn in unserem Berufe-Alphabet als virtuosen Vermarkter und Vordenker. Lesen Sie das ganze Porträt über New-Work-Experte Michael Trautmann hier als Online-Text oder hier im kostenlosen PDF des Buchs und hören Sie hier den Podcast.

Metro lehnt Übernahme-Angebot von Milliardär Daniel Kretinsky ab.

Metro: Milliardär Daniel Kretinsky, 43, will alle Aktien des Konzerns übernehmen. Er bietet 16 Euro für die Stammaktie und 13,80 je Vorzugsaktie. Insgesamt entspräche das 5,8 Mrd Euro. Das Management des Handelskonzerns hält das "unaufgeforderte Angebot" für zu niedrig und gibt sich überzeugt, dass Kretinsky das Unternehmen "erheblich unterbewertet und dessen Wertschöpfungsplan nicht reflektiert".
bild.de

Geschäftsführer Frank Dopheide verlässt die Handelsblatt Media Group.


Steingarts letzte Spuren: Frank Dopheide, Sprecher der Geschäftsführung der Handelsblatt Media Group, verlässt das Unternehmen Ende des Jahres "auf eigenen Wunsch", schreibt die "Rheinische Post". Hintergrund sind wohl Differenzen mit dem Aufsichtsrat über die Ausrichtung des Verlags. Die "Rheinische Post" zitiert aus einer E-Mail Dopheides an Kollegen, in der er schreibt, er wolle "wieder selbständiger werden".

Dopheide war vor einem Jahr – unmittelbar nach Gabor Steingarts Abgang – zum Sprecher der Geschäftsführung aufgestiegen. Er verantwortete Redaktion, Veranstaltungen und Kommunikation. Dopheide war das letzte Mitglied des ehemaligen Führungstrios, zu dem noch Gabor Steingart und Finanzchef Ingo Rieper gehörten. In der Redaktion haben noch viele Vertraute von Steingart das Sagen: Sven Afhüppe wurde von ihm zum "Handelsblatt"-Chefredakteur gemacht, Beat Balzli und Miriam Meckel kamen durch Steingart zur "Wirtschaftwoche".
rp-online.de

Korrektur: Sven Afhüppe wurde nicht - wie ursprünglich in diesem Text geschrieben - von Gabor Steingart zum "Handelsblatt" geholt, er war schon da, als Steingart vom "Spiegel" kam. Steingart hat Afhüppe zum "Handelsblatt"-Chefredakteur gemacht.

Aus dem turi2.tv-Archiv: Frank Dopheide über die Zukunft des "Handelsblatts".

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TV-Tipp von TV Spielfilm: Der Abteilungsleiter für Internetkriminalität wird brutal ermordet. Der Auftrag stammt aus dem Darknet. Borowski (Axel Milberg) und Sarah Brandt (Sibel Kekilli) ermitteln… Regisseur David Wnendt ("Er ist wieder da") gelang ein rastloser, virtuos erzählter Kieler Tatort.
"Tatort: Borowoski und das dunkle Netz", Das Erste, 20.15 Uhr
Unser Tipp: direkt und immer aktuell die neuesten Empfehlungen für Ihr persönliches TV-Programm abholen: tvspielfilm.de

Zitat: Die Influencer-Dichte hat massiv zugenommen, sagt Dirk Metz.

"Influencer gab es auch schon in den siebziger Jahren. Das waren Schauspieler, Schriftsteller oder Sportler, die sich zu einer Partei bekannt und zu deren Wahl aufgerufen haben. Heute kann aber theoretisch jeder zum Influencer werden."

Kommunikationsberater Dirk Metz sagt im Interview mit der "FAS", die Kommunikation habe zwar an Fahrt aufgenommen und könne überfordern, ein Rückzug aus Social Media à la, Habeck könne aber "immer nur die Antwort Einzelner" sein.
faz.net

Zeitenspiegel Reportageschule macht ohne Zeitenspiegel weiter.

Zeitenspiegel Reportageschule will Anfang 2020 ohne die Agentur Zeitenspiegel und mit neuem Konzept weiter machen: Die wirtschaftliche Verantwortung liegt – wie bisher – bei der Volkshochschule Reutlingen und Geschäftsführer Uli Bausch. Die journalistischen Leiter sind künftig Philipp Maußhardt, der zuletzt noch Co-Leiter der Schule war, und Ariel Hauptmeier, zuletzt Textchef beim Medien-Startup Republik.ch. Am Konzept der Reportageschule und als Dozenten arbeiten Heike Faller und Wolfgang Bauer von der "Zeit" sowie Michael Obert, Gründer der Reporter-Akademie in Berlin.

Die Reporter-Agentur Zeitenspiegel verantwortete in den vergangenen knapp 15 Jahren die inhaltliche Gestaltung des Studiengangs, davon 13 Jahre lang mit Maußhardt als Schulleiter. Der verabschiedet sich in einer Mail an die Absolventen "mit Dank und Respekt" von Zeitenspiegel und schreibt, die Reportage sei "auch nach Relotius nicht weniger wichtig geworden". Am Freitag gab Zeitenspiegel bekannt, dass die VHS Reutlingen den bisherigen Dienstleister-Vertrag gekündigt hat. Kurz zuvor hatte Maußhardt die Reportergemeinschaft verlassen.
turi2 – eigene Infos, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Markus Trantow

Meinung: Stadia von Google wird Gamingbranche umwälzen.

Gamingbranche steht vor Epochenwechsel durch Streamingdienste von Google, Microsoft und Co, schreibt Hedviga Nyarsik. Die Spiele-Anbieter planen bisher aber nicht mit exklusiven Streaming-Spielen, weil die Massentauglichkeit noch nicht bewiesen sei. Beim Zocken sei schnelles Internet noch wichtiger als beim Filme streamen, deshalb komme es auch auf den 5G-Ausbau an.
n-tv.de

Wir graturilieren: Volker Schütz wird 60.

60 Jahre und kein bisschen weiß: Volker Schütz, seit sechszehneinhalb Jahren Chefredakteur der Marketingzeitung Horizont, feiert heute - man glaubt es kaum - seinen 60. Geburtstag und hätte das, bescheiden wir er ist, am liebsten geheimgehalten. Kein Wunder: Schütz geht optisch locker als 45 durch; der späte Vater und drahtige Freizeit-Kampfsportler ist gegen alterstypische Erscheinungen wie graue Haare oder Zusatzpfunde schlichtweg immun. Ermüdungserscheinungen sind bei Schütz, der lieber klug als laut spricht, auch nach 28 Jahren beim Branchenblatt nicht erkennbar. Glückwünsche erreichen den Mann, der 1.419 Follower bei Linked-In hat, vermutlich auch per E-Mail.

turi2 edition #8: Coca-Cola – Flucht aus dem Zucker.


Brausebrauer im Umbruch: Coca-Cola ist eine Marken-Ikone – und muss dringend weg vom Dickmacher-Image. Für die turi2 edition #8 besucht Peter Turi den deutschen Standort in Berlin: Patrick Kammerer, Director Public Affairs und Communications, erzählt von der neuen Wachstumsstrategie, die auf Wasser und Tee baut. Marketing-Direktor Michael Willeke erklärt, warum die Marke auf Bewegtbild und Regionalität setzt. Lesen Sie den ganzen Artikel über Coca-Cola hier als Online-Text oder hier im kostenlosen E-Paper des Buchs und schauen Sie die Erfolgs-Videofragebögen von Patrick Kammerer und Michael Willeke bei turi2.tv

Zeitenspiegel Reportageschule: Philipp Maußhardt geht, VHS kündigt Zusammenarbeit.

Zu dieser Meldung gibt es hier eine Weiterentwicklung/Konkretisierung.

Zeitenspiegel Reportageschule in Reutlingen kommt in schwere Fahrwasser: Die Volkshochschule Reutlingen, Kooperationspartnerin und Mitgründerin der Journalistenschule, kündigt "überraschend" den Vertrag mit der Reportergemeinschaft Zeitenspiegel, teilen die Zeitenspiegel-Geschäftsführer Uschi Entenmann und Tilman Wörtz mit. In einer Mail an das Netzwerk der Reportageschule heißt es, dass sich für den aktuellen Jahrgang der Journalistenschüler nichts ändere. Wie und ob es anschließend weitergeht, ist wohl ungewiss. Auch Philipp Maußhardt, langjähriger Leiter der Schule, verlässt Zeitenspiegel. Wörtz hatte von ihm vor zwei Jahren die Leitung der Reportageschule übernommen. Ob sein Abgang im Zusammenhang mit der VHS-Kündigung steht, ist unklar.
per Mail, reportageschule.de

kress: Gabor Steingart könnte "Welt"-Herausgeber werden.

König der Welt? Gabor Steingart, im Hauptberuf Media Pioneer und Binnenschiffer, könnte Nachfolger von Stefan Aust, 72, als Herausgeber von Springers "Welt" werden. Darüber spekuliert Markus Wiegand im aktuellen kresspro. Womöglich habe Steingart eine "lukrative Springer-Option" schon Anfang 2018 bei der Trennung vom "Handelsblatt" "in der Hinterhand" gehabt. Steingart bestreitet das aber.
kresspro 5/2019, S. 89 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Gabor Steingart über seine Pläne, Journalismus ohne Werbung zu treiben:


Lese-Tipp: Verlobte von Kashoggi erzählt von letzten Tagen des Journalisten.

Lese-Tipp: Hatice Cengiz, Verlobte des ermordeten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi, erzählt im Interview mit der "Bild am Sonntag" von den letzten Tagen vor seinem Tod. Kashoggi, der wegen Dokumenten für die Heirat ins Konsulat ging, habe befürchtet, man würde seinen Pass konfiszieren, dem Konsulat aber nach einem ersten Treffen vertraut. Seine letzten Worte an Cengiz waren: "Warte auf mich. Es wird nicht lange dauern."
"Bild am Sonntag", S. 18 – 19 (Paid), turi2.de (Background)

Basta: US-Teenies deorollern zu wenig.

Smells like Teenspirit: Vier von zehn US-Teenies nutzen kein Deo, sagt eine YouGov-Studie, Popstar Justin Bieber eilt zur Hilfe. Er entwickelt ein Deo namens Here + Now, das eine "Verbindung zu den Mitmenschen" schaffen soll – was bisher wohl Teenieschweiß-Duftstoffe tun. Ob es wirkt, weiß im Hier und Jetzt noch keiner, doch junges Geld stinkt nicht, und das findet Unilever, Konzern im Bieber-Odeur-Hintergrund, wohl dufte.
"Welt am Sonntag" (Paid)

Zitat: Politik-Kollegen hoffen auf Internet als Phase, sagt Do­ro­thee Bär.

"Ich bin immer noch von vie­len Kollegen umgeben, die hof­fen, dass das alles mit dem Internet wieder weggeht."

Di­gi­ta­lministerin Do­ro­thee Bär sitzt bei der Digitalisierung zwischen den Stühlen – den einen geht sie jetzt schon zu weit, den anderen viel zu langsam.
"FAS", S. 24 (Paid)

Im Archiv von turi2.tv: Doro Bär beantwortet den Unterwegs-Fragebogen zur turi2 edition #7.

China setzt kritische Verleger aus Hongkong unter Druck.

China: Verleger aus Hongkong, die z.B. Tagebücher von Zeitzeugen und Biografien von in Ungnade Gefallenen verkaufen, geben immer häufiger auf, beobachtet Friederike Böge. Fünf Jahre hätten gereicht, um den "anarchischen, kritischen" Honkonger Buchmarkt ausbluten zu lassen. Kunden vom Festland fürchten Gepäckkontrollen, der Pekinger Flughafen konfisziert Tausende Bücher. Die Regierung überwacht Buchsendungen und übt Druck auf die Druckereien aus. Die drei chinesischen Großverlage bieten keine politische Literatur an.
"FAS", S. 5 (Paid)

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TV-Tipp von TV Spielfilm: Luc Schaedlers hochinteressante, teils packende Doku porträtiert fünf chinesische Künstler, die mit Film, Fotografie, Tanz und Literatur über die gesellschaftlichen Umwälzungen durch Maos Kulturrevolution und über die brutalen Ereignisse am Tiananmenplatz vor 30 Jahren reflektieren. (OmU)
"A Long Way Home", 3sat, 21.45 Uhr
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