Bundesverkehrsminister will Fahrdienste wie Uber spätestens 2021 zulassen.

Fahrdienstleister: Andreas Scheuer will spätestens 2021 Anbieter wie Uber in Deutschland erlauben, sagt er im "Focus"-Interview. Gerade auf dem Land wolle er damit eine bessere Mobilität schaffen. Der Bundesverkehrsminister sei gegen Verbote, die Interessen der Taxi-Branche müssten dennoch berücksichtigt werden.
"Focus", 47/2018, S. 23-26 (Paid), handelsblatt.com

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Das waren VDZ Publishers' Summit und Publishers' Night 2018: Im Mood-Video sehen Sie in 90 Sekunden die Highlights vom Kongress der Zeitschriftenverleger und der Nacht der Verleger in Berlin am 5. und 6. November. 900 Teilnehmer aus Verlagen, Politik und Wissenschaft feierten u.a. die Verleihung der Goldenen Victoria an Bundeskanzlerin Merkel. >> zum Video

Zitat: Matthias Dang will mit mehr Eigenproduktionen die "Durchschnittsbevölkerung" gewinnen.

"Unsere Stärke ist die Attraktivität für alle Zielgruppen, wir dürfen nicht den Kontakt zur Durchschnittsbevölkerung verlieren."

Matthias Dang, Geschäftsführer von IP Deutschland, will die RTL-Mediengruppe mit mehr Eigenproduktionen gegen digitale Mitbewerber wie Netflix verteidigen, sagt er im "New Business"-Interview.
"New Business", S. 32-33 (Paid), newbusiness.de (Zusammenfassung)

"Washington Post": CIA belastet saudischen Kronprinzen.

Jamal Khashoggi: Die CIA verdächtigt Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman als Auftraggeber des Mordes, schreibt Washington Post. Auffällig sei u.a. ein Telefonat zwischen dem Bruder des Kronprinzen und dem Regierungskritiker Khashoggi, in dem der Journalist gezielt in die "sichere" Botschaft nach Istanbul gelenkt worden sei.
washingtonpost.com, tagesschau.de, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: Deutsche fühlen sich digital abgehängt.

Zahl des Tages: Analoge 40 % der Deutschen wünschen sich bei der Digitalisierung mehr Fortbildungsmöglichkeiten durch den Arbeitgeber, zitiert "Spiegel" vorab eine internationale Umfrage von Ipsos. Mehr als die Hälfte der repräsentativ Befragten findet, dass Deutschland digital hinterherhinke. In Schweden sagen dies nur 16 % über ihr eigenes Land.
"Spiegel" 47/2018, S. 12 (Paid)

turi2 edition #7: Sigrun Kaiser beantwortet den Unterwegs-Fragebogen.


Kapitänin im blauen Ozean: Sigrun Kaiser, Vorstandsvorsitzende der Blue Ocean AG, ist Herrin über 60 regelmäßig erscheinende Titel. Die Gründung des Verlags 2005 nennt Kaiser im Unterwegs-Fragebogen zur turi2 edition #7 ihre "prägendste Station". Damals ging alles mit dem Heft "Prinzessin Lillifee" los, heute ist Blue Ocean laut IVW der Auflagen-König unter den Kinderzeitschriften-Verlagen. Privat träumt Kaiser von einer Reise nach Alaska, verrät sie im Video. Sie reizen, die Einsamkeit, die Tiere und die Wildnis. Ganz allein verreisen will sie allerdings nicht: Mit ihrem Ehemann verreist Sigrun Kaiser am liebsten.
turi2.tv (2-Min-Video bei YouTube)

Die Fels in der Brandung: Edda Fels wird 60.


Wir graturilieren: Edda Fels feiert heute ihren 60. Geburtstag. Der Name der Springer-Kommunikationschefin ist Programm – die Fels in der Brandung hält seit 1996 die Stellung. Die Vorstände und Presse-Assistenten kommen und gehen, doch Edda bleibt an der Spitze der Springer-Kommunikation bestehen. In ihrer ruhigen, sachlichen Art ist Edda Fels eine wichtige Konstante im Wandel, den Springer durchläuft.

Typisch, dass sie um ihren runden Geburtstag kein Gewese macht: Wie und wo genau sie feiert, will Edda Fels nicht verraten – nur so viel: "Feiern werde ich." Das Rampenlicht überlässt sie gern anderen – vielleicht ein Geheimnis ihres Erfolgs. "Gegen Glückwünsche", verrät Fels noch, "habe ich natürlich überhaupt nichts". Gratulanten bitte hier entlang!

Basta: Software vergleicht Gesichtsausdruck mit Emojis.

Gefühlsalgorithmus: Microsoft hat eine App entwickelt, die Gesichtsausdrücke mit Emojis vergleicht. Die Nutzer imitieren vor der Kamera ein vorgegebenes Emoji, die Software beurteilt, wie ähnlich der Gesichtsausdruck diesem ist. Wer eine besonders hohe Übereinstimmung hat, darf sich mit dem Gesichtsausdruck auch in die echte Welt wagen.
theverge.com, blogs.windows.com

Zitat: Leute mit mehr Meinung als Ahnung haben es sich mit Niddal Salah-Eldin verscherzt.

"Ich kann mich wahnsinnig aufregen über inkompetente oder besserwisserische Menschen, die wenig Ahnung, vor allem aber eine Meinung haben."

Niddal Salah-Eldin, Digital-Innovations-Chefin der "Welt", spricht mit dem "Handelsblatt" über ihre Stärken und Schwächen. Auf ihrer "Verscherzt-Liste" lande niemand grundlos, dann aber "eher langfristig angelegt".
handelsblatt.com

Aus dem Archiv von turi2-tv: Niddal Salah-Eldin hält die Facebook-Seite der "Welt" sauber. (10/2016)

"Süddeutsche" und WDR: Fifa-Chef Infantino plant den Ausverkauf des Fußballs.


Alles muss raus: Fifa-Präsident Gianni Infantino plant offenbar den Verkauf fast aller Fußball-Medienrechte an ein Investoren-Konsortium mit Verbindungen nach Saudi-Arabien, berichten "Süddeutsche Zeitung" und WDR. Eine geheime Absichtserklärung aus dem März 2018 nennt u.a. Digital- und Archiv-Rechte, Filme und Videos, Merchandising und Computerspiele. Der Deal würde dem Verband 25 Mrd Dollar für zwölf Jahre in die Kassen spülen. Betroffen wären auch neue Formate wie eine Weltliga für Nationalteams und eine erweiterte Klub-WM, deren Einrichtung Infantino fordert, sowie die kommenden Weltmeisterschaften. Die Fifa nennt das Dokument "veraltet".

Könnte Infantino seinen Plan durchsetzen, hätten die Investoren die Vermarktung in der Hand, der Weltfußballverband bliebe nur als leere Hülle übrig, urteilen "SZ" und WDR. Kritiker wie der langjährige Fifa-Hausjurist Marco Villiger und sein Vize Jörg Vollmüller stellen dem Plan ein vernichtendes Urteil aus und warnen vor dessen Umsetzung. Beide Juristen haben die Fifa inzwischen verlassen. (Archivbild: AP Photo/Frank Augstein)
"SZ am Wochenende", S. 2 (Paid), sueddeutsche.de, sportschau.de

Lese-Tipp: Forscherin Susan Benesch fürchtet Domino-Effekt durch gefährliche Sprache.

Lese-Tipp: Susan Benesch erforscht beim Projekt Dangerous Speach den Zusammenhang von Sprache und Gewalt. Wenn eine nur leicht gefährliche Sprache sozial akzeptabler werde, werde auch jene Sprache gebräuchlicher, die eine Stufe gefährlicher ist, sagt Benesch im "Spiegel"-Interview. Debatten seien durchs Internet härter geworden, würden aber statt im Verborgenen öffentlich ausgetragen. Löschen von Beiträgen sei keine Lösung, weil es die Meinung von Menschen nicht verändere.
"Spiegel" 47/2018, S. 142- 145 (Paid)

Meinung: Die Zeit ist an der "Lindenstraße" vorbeigezogen, schreibt Hans Hoff.

Lindenstraße war lange "immer ein bisschen weiter als die gesellschaftliche Realität", z.B. 1990 beim ersten schwulen Kuss im deutschen TV, schreibt Hans Hoff. Die Serie provozierte, wühlte auf und ging durch Shitstorms, als diese noch nicht so hießen. Irgendwann jedoch sei die Zeit an der Lindenstraße vorbeigezogen, die Versuche der Erneuerung seien nur "mittelgut" gelungen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

CNN-Reporter Jim Acosta darf vorerst wieder aus dem Weißen Haus berichten.

CNN Logo 150CNN: Das Weiße Haus muss Reporter Jim Acosta seine Akkreditierung zurückgeben, entscheidet ein US-Bundesrichter in einer einstweiligen Verfügung. Die Trump-Regierung hatte dem CNN-Mann die Akkreditierung entzogen – er hatte in einer Pressekonferenz den Zorn des US-Präsidenten auf sich gezogen. Ein Hauptverfahren entscheidet endgültig über den Entzug der Akkreditierung.
spiegel.de

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Zitat: "Lindenstraße"-Macher können das Serien-Aus nicht nachvollziehen.

"'Lindenstraße' steht für politisches und gesellschaftliches Engagement, für Meinungsfreiheit, Demokratie, gleiche Rechte für alle und Integration, was in Zeiten von Rechtsruck und Ausländerfeindlichkeit wichtiger ist denn je."

"Lindenstraße"-Erfinder Hans W. Geißendörfer ist in einem Twitter-Statement bestürzt darüber, dass die ARD eine Serie, die im Kern für "diese Haltung" stehe, nicht mehr fortsetzt.
twitter.com

Kommunikations-Chefin Christiane Wolff verlässt Serviceplan – und macht sich selbstständig.

Serviceplan: Kommunikations-Chefin Christiane Wolff verlässt die Agenturgruppe nach sieben Jahren zum Jahresende, schreibt "Clap". Wolff wolle sich selbstständig machen – womit genau sagt sie nicht –, Serviceplan aber weiter verbunden bleiben. Wolff kam 2011 zur Agenturgruppe, zuletzt verantwortete sie mit acht Mitarbeitern die Öffentlichkeitsarbeit im In- und Ausland.
clap-club.de, turi2.de (Porträt in der "turi2 edition #6")

"Wirtschaftswoche" verschenkt sich an Studenten.

Wirtschaftswoche: Das Digitalangebot der Wirtschaftszeitung ist für Studenten künftig kostenlos. Studierende, die sich online anmelden, bekommen zunächst für ein Semester Zugriff auf alle Bezahl-Inhalte, inklusive Archiv, und können an deutschlandweit stattfindenden Campus-Events teilnehmen.
wiwo.de via meedia.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: "Der Schweizer macht gerne viele Überstunden": Beat Balzli zeigt die "Wirtschaftswoche"-Redaktion.

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ada – das neue Magazin für alle, die die Zukunft lieben.
Wer heute schon das Morgen verstehen möchte, liest hier richtig. Und wenn Sie nicht nur lesen, sondern auch erleben wollen: Gewinnen Sie mit ada eine Reise zum Zukunftskongress "Morals & Machines 2019" und 1 von 10 ada-Jahresabos. Viel Erfolg, wir sehen uns in der Zukunft.

Neuer BNetzA-Entwurf verschärft 5G-Biet-Bedingungen, senkt Mindestgebote.

5G: Die Bundesnetzagentur verschärft ihre Bedingungen für Bieter um Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard – bis Ende 2022 müssen 98 % der Haushalte pro Bundesland mit 100 Mbit/s oder mehr angebunden sein. Um autonomes Fahren zu ermöglichen, sollen entlang der Autobahnen 100 Mbit/s mit Latenzen bis maximal 10 Millisekunden anliegen.

Bundesstraßen sowie Bahnstrecken mit mehr als 2000 Fahrgästen am Tag sollen ebenfalls mit 100 Mbit/s angebunden werden, Land- und Staatsstraßen mit mindestens 50 Mbit/s. Dafür sinken die Mindestgebote, im 2-GHz-Band etwa von 75 Mio Euro auf 5 Mio Euro. Eine Verpflichtung für nationales Roaming gibt es nicht, Netzbetreiber müssen andere Anbieter also nicht in ihr Netz lassen – eine schlechte Nachricht u.a. für United Internet. Für solche Neueinsteiger gibt es dafür abgemilderte Auflagen, sie müssen z.B. nur 25 % der Haushalte bis 2023 anbinden.
spiegel.de

"Ehrenmann" bzw. "Ehrenfrau" sind Jugendwort des Jahres.

Jugendwort des Jahres: Der Langenscheidt-Verlag zeigt mal wieder seine jungdynamische Nachwuchskompetenz und kürt "Ehrenmann" bzw. "Ehrenfrau" zum Jugendwort 2018, ein Lob für einen verdienten Freund. Aus einer Onlineabstimmung mit mehr als 1,5 Mio Menschen ging eine Shortlist hervor, aus der wiederum eine Jury von 21 Journalisten, Bloggern, Schülern und Linguisten auswählte.
zeit.de

ARD stellt die "Lindenstraße" ein.


Bye Bye Beimer: Die ARD setzt nach 34 Jahren ihren Dauerläufer "Lindenstraße" ab. Im März 2020 soll die letzte Folge der Kult-Serie über den Sender flimmern. Die Fernsehprogrammkonferenz des Senders verlängert den Vertrag mit der Firma des Serien-Erfinders Hans W. Geißendörfer nicht. Als Grund für das Aus nennt Programmdirektor Volker Herres das sinkende Interesse der Zuschauer. Zudem seien die Sparzwänge des Senders und die Kosten für die "hochwertige Serie" nicht vereinbar.

Die erste Folge der "Lindenstraße" lief am 8. Dezember 1985 in der ARD und entwickelte sich schnell zum Quoten-Garanten, viele Ausgaben schalteten mehr als 10 Mio Zuschauer ein, selbst in den 1990er Jahren gab es noch Marktanteile von mehr als 30 %. Inzwischen liegt der durchschnittliche Marktanteil der Serie bei unter 10 %, etwas mehr als 2 Mio Fans schalten regelmäßig ein.
spiegel.de, haz.de, dwdl.de

OWM-Vorsitzende Tina Beuchler bemängelt fehlende Voice-Werbeplätze.

Voice und Werbung kommen noch nicht unter einen Hut, sagt die OWM-Vorsitzende Tina Beuchler im Interview von Horizont.net. Zum einen fehlen bei den meisten Angeboten noch Werbeplätze, zum anderen sei unklar, wie wirksame Voice-Werbung gestaltet und eingesetzt werden müsse. Im Doppel-Interview mit OWM-Geschäftsführer Joachim Schütz fordert die Spitze der Werbekunden-Lobby zudem von den Mediaagenturen mehr Offenheit gegenüber der Blockchain-Technologie.
horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: Nestlé-Mediachefin Tina Beuchler wünscht sich Print-Titel mit klarem Profil

Hör-Tipp: DLD-Gründerin Steffi Czerny sieht Konferenzen als "neues Medium".

Hör-Tipp: Im Podcast des Lead-Magazins spricht DLD-Chefin Steffi Czerny über die Zukunft des Journalismus: "Eine gute Geschichte ist immer eine gute Geschichte." Ihr Medium sei die Konferenz, auf der DLD-Bühne arbeite sie auch journalistisch. Czerny wünscht sich weniger Weinerlichkeit und mehr Erfindungsreichtum bei den Journalisten-Kollegen.
soundcloud.com (13-Min-Audio)