Lese-Tipp: Adidas-Chef Rorsted erklärt Nachhaltigkeit zum Geschäftsmodell.

Lese-Tipp: Adidas hat Nachhaltigkeit ins Geschäftsmodell integriert und will damit Geld verdienen, weil das wirkungsvoller sei als Spenden, sagt Chef Kasper Rorsted im "Handelsblatt"-Interview. Die Sportmarke verkauft z.B. Kleidung aus recyceltem Plastik. In den nächsten fünf Jahren wolle Adidas Plastik vor allem vermeiden, später auf Material umsteigen, das sich selbst zersetzt.
handelsblatt.com

Digitalfirma The Maven kauft die Lizenzen der "Sports Illustrated".

The Maven kauft von Meredith die Lizenzen, um die "Sports Illustrated" mindestens zehn Jahre gedruckt und digital zu veröffentlichen. Die Digitalfirma gründet außerdem Sports Illustrated Media und macht Ross Levinsohn, Ex-Verleger der "Los Angeles Times", zum Chef. Meredith hat die Marke "Sports Illustrated" kürzlich für 110 Mio Dollar an Authentic Brands verkauft, wollte das Magazin zunächst weiter selbst verlegen.
nytimes.com, turi2.de (Background)

Studie: Die Meinungsbildung verlagert sich ins Netz.

Internet wird für die Meinungsbildung immer wichtiger und hat das Fernsehen bei Nutzern unter 50 Jahren schon abgelöst, sagt der MedienVielfaltsMonitor der Landesmedienanstalten. ARD, ZDF, Bertelsmann, Springer und ProSiebenSat.1 halten zusammen zwar 55 % Marktanteil bei der Meinungsbildung, verlieren aber ihren früher großen Vorsprung. Das Radio hat lokal die Nase vorn, 30 % der Befragten informieren sich dort über Lokalnachrichten.
heise.de, dwdl.de

Werbungtreibende können auf Spotify gezielt Podcast-Hörer ansprechen.


Worth the hype: Spotify nutzt den anhaltenden Podcast-Trend, um Werbe-Euros rollen zu lassen – Werbungtreibende in zehn Ländern, u.a. USA, Frankreich, Deutschland und Australien, können künftig gezielt Podcast-Hörer adressieren. Der Streamingdienst will die Podcast-Werbeformate weiter ausbauen. Die passgenaue Vermarktung hat das Unternehmen im Pilotprojekt mit Samsung und 3M getestet. Podcast-Targeting gilt als lukrativer als Musik-Targeting: Aus den Podcast-Themen können Werbungtreibende die Interessen der Nutzer besser ableiten lassen als anhand des Musikgeschmacks.
theverge.com

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TV-Tipp von TV Spielfilm: Auftakt für die DFB-Elf von Trainer Stefan Kuntz, die das Projekt Titelverteidigung mit breiter Brust angeht. Schließlich ist man mittlerweile seit zwölf Spielen ungeschlagen, bei einem Torverhältnis von 33:4. Zuletzt bezwang das Team im März die hochgehandelten Engländer mit 2:1.
"U21-EM: Deutschland – Dänemark", Das Erste, 20.15 Uhr
Unser Tipp: direkt und immer aktuell die neuesten Empfehlungen für Ihr persönliches TV-Programm abholen: tvspielfilm.de

Bild des Tages: Coca-Cola will keine Umweltsünder-Kunden.

Rot wird Grün: Coca-Cola plakatiert in den Niederlanden den Boykottaufruf "Kauft keine Coca-Cola". Wichtig ist die Unterzeile "... wenn ihr uns nicht beim Recyclen helft". Coca-Cola will mit der weltweiten Kampagne kommunizieren, dass ab 2025 alle Verpackungen wiederverwertet werden sollen. (Foto: Coca-Cola)
wuv.de, turi2.de (Coca-Cola in der turi2 edition #8)

Algorithmen beim Essen: Futurologe Max Thinius über die Digitalisierung unserer Ernährung.


Schmeckt nicht, gibt's bald nicht mehr: Wenn es nach Max Thinius geht, hat die Zukunft schon begonnen. Der Futurologe vermisst sein ganzes Leben digital, Ernährungs- und Gesundheitsdaten landen in seinem eigenen Datenbestand, die digitalen Datenkraken haben keinen Zugriff. Im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv am Rande des Food Trend Tags der Bauer Media Group entwirft er eine Vision davon, wie ein persönlicher Algorithmus uns künftig Essens-Empfehlungen gibt – nach unserem persönlichen Geschmack, der Herkunft der Lebensmittel und nach unseren gesundheitlichen Bedürfnissen.

Die Digitalisierung werde dabei helfen, dass wir künftig wieder genau wissen, was wir auf dem Teller haben – so wie in vorindustrieller Zeit, als man nur Dinge essen konnte, die in der Nachbarschaft erzeugt wurden, ist Thinius überzeugt. Der Schlüssel ist für ihn die Blockchain-Technologie. Sie mache etwa nachvollziehbar, wo genau TK-Shrimps aus dem Supermarkt herkommen und wie sie aufgezogen wurden. Lebensmittel, die diesen Nachweis nicht liefern, würden schlicht nicht mehr gekauft.

Die digitale Durchoptimierung aller Lebensbereiche werde dafür sorgen, dass wir gesünder und länger leben: Die Geburtenjahrgänge ab 2030 könnten schon mit 100 Jahren Lebenserwartung rechnen, so Thinius. Spaß haben und über die Stränge schlagen können man natürlich trotzdem. Irgendwann werde aber der Algorithmus empfehlen, zu einem gesunden Lebenswandel zurzückzukehren.
turi2.tv (4-Min-Video)

WDR strukturiert seine Direktionen um.

WDR löst die Fernseh- und Hörfunkdirektion auf. TV-Mann Jörg Schönenborn wird crossmedial Chef für Information, Fiktion und Unterhaltung – ihm unterstehen auch Sport, Auslandsstudios und die Fiktion. Radio-Managerin Valerie Weber leitet NRW, Wissen und Kultur – was die Landesstudios, Wissenschaft, Wirtschaft und die Hörfunkwellen umfasst.

Zuständig für den "Programmbereich Internet" unter Stefan Moll wird Schönenborns neue Direktion. Den neuen Bereich Wissen, Wirtschaft und Verbraucher soll Elmar Pott führen, bislang Leiter der Hauptabteilung Zentrale Aufgaben in der Hörfunkdirektion. Gabi Ludwig, bislang zuständig für die TV-Landesprogramme übernimmt crossmedial Verantwortung für alles, was aus Landesstudios und Landespolitik kommt. TV-News-Chef Stefan Brandenburg wird im künftigen Newsroom medienübergreifend verantwortlich für alles Aktuelle.
presseportal.de, dwdl.de

Zitat: AlexiBexi wünscht sich mehr Umweltbewusstsein bei YouTubern.

"Nein, man geht eben nicht seiner Arbeit nach, wenn man für ein Mittelklasse-Smartphone nach Brasilien fliegen muss."

YouTuber Alexander "AlexiBexi" Böhm appelliert an das Umweltbewusstsein seiner Branche. Im "Horizont"-Interview erklärt er, dass "Bullshit-Content und lange Reisen" den Klimaschutz bei den teils sehr jungen Followern um Jahre zurückwirft.
horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: AlexiBexi über seinen Pakt mit dem NDR.

Meinung: Aus von Newslettern bei WhatsApp trifft Rabatt- und Urlaubsportale besonders.

WhatsApp: Das Newsletter-Verbot trifft Rabatt- und Urlaubsportale am stärksten, beobachtet Robert Tusch. Der Pepper.com-Gruppe, Mutter des Schnäppchen-Portals MyDealz, gehen so 1 Mio Abonnenten mit Aktivitätsraten über 30 % verloren. Die Reiseportale Urlaubsguru und Ab-in-den-urlaub.de wollen sich mit individuellem Kundenkontakt gegen den Reichweitenverlust wappnen.
meedia.de

Stephan Katzmann wechselt zum Kogel-KKR-Filmstudio.

TV und Film: Das noch namenlose Filmstudio von Investor KKR und Fred Kogel holt Stephan Katzmann (Foto) als Geschäftsführer Projekte. Katzmann war kaufmännischer Chef bei Sport1. Er soll sich künftig um Produktionen und eine Datenbank für Filmlizenzen kümmern. KKR hat in den vergangenen Monaten mehrere Film-Unternehmen übernommen – Kogel baut ein Studio aus der bisherigen Tele München Gruppe, Universum Film, i&u sowie Wiedemann & Berg.
presseportal.de, turi2.de (Background Katzmann)

Patricia Riekel wird schon zum zweiten Mal politisch.

Patricia Riekel zieht es in die Politik – und Anne Fromm sieht darin eine Parallele zu Riekels Zeit als "Bunte"-Chefin. Unter ihrer Führung wurde das Klatschblatt politisch. Patricia Riekel will nun mit 69 Jahren für die FDP in den Münchner Stadtrat – und veröffentlicht ihre Home- und Hundestorys selbst auf Instagram.
taz.de

Aus dem Archiv: Patricia Riekel beantwortet 2016 den fragebogen2

Basta: Donald Trump leidet an einer Hustenintoleranz.

Eine neue Runde, eine neue Wahnsinnsfahrt: Donald Trump unterbricht ein Interview und verweist seinen Stabschef des Raumes. Er hatte sich erdreistet zu husten. Trump muss seine Antwort wiederholen – vermutlich war er abgelenkt, weil er sein Personalkarussell nach einem gesunden Nachfolger abgesucht hat.
tmz.com

Huawei rechnet mit 40 % bis 60 % weniger verkauften Smartphones.

Huawei rechnet international mit einem Absatzrückgang seiner Smartphones um 40 % bis 60 %, berichtet Bloomberg. Grund ist der Handelsstreit mit den USA. Der chinesische Tech-Gigant will den Verlust auf dem Heimatmarkt ausgleichen und 2019 die Hälfte aller chinesischen Smartphones verkaufen, 2018 lag der Anteil bei 34 %.
bloomberg.com via techcrunch.com, turi2.de (Background)

Basta: Mariah oder Marie – Hauptsache Italien.

Careful what you wish for: Ein Geburtstagskind in Großbritannien hat sich einen Kuchen mit dem Konterfei von Mariah Carey gewünscht. Beim Backen hat sich der Bäcker wohl in der Kuchen-Kartei vertan: Statt Mariah verirrte sich Marie auf das Backwerk.
mashable.com, twitter.com

turi2 edition #8: Martin Kotthaus über erfolgreiche Gesprächsführung.


Erfolg durch Diplomatie: Martin Kotthaus, Deutschlands Botschafter in Belgien und Ex-Sprecher von Gruner + Jahr, ist Experte in Sachen Verhandlungsgeschick. Für die turi2 edition #8 spricht Anne-Nikolin Hagemann mit ihm übers Zuhören, schlaue Gesprächsführung und kommunikative Fettnäpfen. Lesen Sie das ganze Interview hier als Online-Text oder hier im frei zugänglichen E-Paper des Buchs.

Basta: In den Golanhöhen gibt es nun eine Trump-Siedlung.

Golanhöhen und Tiefen: Der israelische Regierungschef Netanyahu benennt die Siedlung Bruchim in den besetzen Golanhöhen in Ramat Trump - übersetzt Trump Höhen um. Die zehn Einwohner müssen sich dennoch nicht umgewöhnen: Nicht nur, dass die Golanhöhen international nicht als Teil Israels anerkannt werden. Da Netanyahu nur geschäftsführend im Amt ist, ist die Umbenennung auch nach israelischem Recht formell derzeit nicht möglich.
tagesschau.de

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TV-Tipp von TV Spielfilm: Als Boxerin Martina über die Dopingszene auspacken will, sperrt ihr Manager sie ein. Kurz darauf erschießt ihn ihr Onkel. Für das Luzerner Ermittlerteam Ritschard und Flückiger beginnt ein packender Wettlauf mit der Zeit. Martina droht zu verdursten, denn niemand weiß wo sie gefangen gehalten wird…
"Tatort: Ausgezählt", Das Erste, 20.15 Uhr
Unser Tipp: direkt und immer aktuell die neuesten Empfehlungen für Ihr persönliches TV-Programm abholen: tvspielfilm.de

Die Bundesregierung verfehlt ihre Ziele beim Breitband-Ausbau.

Breitbandausbau: Rund 88 % aller Haushalte hatten Ende 2018 Zugang zu einem Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit/s, antwortet die Bundesregierung auf eine FDP-Anfrage. Geplant war eine Abdeckung von 100 %. Von den dafür bewilligten 4,5 Mrd Euro an Fördermitteln seien bislang lediglich 150 Mio ausgezahlt, so die Regierung. Grund sei unter anderem die Auszahlungspraxis, bei der das Geld erst fließe, wenn ein Bauabschnitt fertig sei.
handelsblatt.com