Helge Fuhst vertritt ARD-Interessen in der Phoenix-Chefetage.

Phoenix bekommt einen neuen ARD-Statthalter: Helge Fuhst, 33, übernimmt den ARD-Programmgeschäftsführer-Posten von Michael Hirz. Fuhst ist bisher Hirz' Vize und Chef der Abteilung Zentrale Aufgaben und Programm-Management. Er gilt als CDU-nah und als Protegé des WDR-Intendanten Tom Buhrow. Michaela Kolster vertritt das ZDF in der Phoenix-Doppelspitze.
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Zitat: Heiko Maas glaubt, dass sein Lösch-Gesetz für mehr Freiheit im Netz sorgt.

"Die totale Regellosigkeit im Internet führt zu weniger Freiheit."

Justizminister Heiko Maas argumentiert für sein Facebook-Gesetz: Klare Regeln gegen Hass-Postings sorgten dafür, dass sich Menschen im Netz freier äußern können.
turi2 vor Ort beim Journalismusdialog

Weitere Zitate aus der Debatte:

"Wer nichts macht, wird kritisiert. Wer etwas macht, wird noch mehr kritisiert."

"Mir wird ein bisschen schwummerig, wenn da immer mit der Meinungsfreiheit argumentiert wird."

"Ich bin nicht mehr bereit, es hinzunehmen, als Beschneider von Freiheitsrechten dazustehen."

"Das Bewusstsein, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, ist bei manchen Nutzern offenbar gar nicht vorhanden."Kommentieren ...

Gerichtsentscheid: WhatsApps Kontakte-Funktion ist in Deutschland illegal, Nutzer machen sich theoretisch strafbar.

WhatsApp gleicht Handynummern automatisch mit den Telefonbüchern der Nutzer ab, ein Gericht in Bad Hersfeld entscheidet, dass sie sich deshalb mit der Nutzung strafbar machen. Auch dass die Kontaktdaten an das Unternehmen weitergegeben werden, verstößt gegen das deutsche Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Theoretisch müssten sich Nutzer deshalb eine schriftliche Einwilligung ihrer WhatsApp-Kontakte einholen. In der Praxis seien Abmahnungen unter Bekannten zwar unwahrscheinlich, schreibt Rechtsanwalt Christian Solmeke, möglich seien sie aber durch die Rechtssprechung.
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Twitter blockt Inhalte mal zu überambitioniert, mal zu nachlässig, urteilt Philipp Hummel.

Twitter löscht bereits ohne Netzwerkdurchsuchungsgesetz gern mal Brände, bevor sie entstehen, findet Philipp Hummel. Spiegel Online wertet außerdem vier Listen mit 273 Accounts und über 3600 Tweets der Datenbank Lumen aus. Fazit: Einerseits werden Posts zurückgehalten, die in Deutschland vermutlich die Meinungsfreiheit deckt, andererseits blieben üble Beschimpfungen sogar nach Prüfung des Netzwerks stehen.
spiegel.deKommentieren ...

Heiko Maas sieht keine Privatisierung des Rechts durch sein Facebook-Gesetz.

Facebook-Gesetz sorgt nicht dafür, dass die Durchsetzung von Recht privatisiert wird, verteidigt sich Justizminister Heiko Maas. Schon die E-Commerce-Richtlinie der EU und das Telemediengesetz verpflichteten soziale Netzwerke, für Ordnung zu sorgen. Maas sagt, wer sich über sein Netzwerkdurchsetzungsgesetz aufrege, müsse sich zuerst über viel ältere Gesetze aufregen. U.a. die Verleger-Verbände wehren sich gegen das Gesetzesvorhaben.
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Springer rechnet beim Verkauf seiner beiden Berliner Immobilien mit über 700 Mio Euro.

Springer erwartet wegen der starken Nachfrage über 700 Mio Euro für die achtgeschossige Axel-Springer-Passage an der Markgrafenstraße und den Neubau des Stararchitekten Rem Koolhaas, den das Unternehmen als Mieter weiternutzen will. Finanzchef Julian Deutz sagt interessierten Investoren in London, dass die Verträge im dritten Quartal unterschrieben werden sollen.
faz.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Die EU-Komission verdonnert Google zur Rekordstrafe von 2,42 Mrd Euro wegen Wettbewerbsverzerrung.


Stirb, Sparschwein: Google muss die Rekord-Wettbewerbsstrafe von 2,42 Mrd Euro zahlen. Die EU-Kommission verhängt die Strafe, weil die Suchmaschine die Ergebnisse bei der Produktsuche zum ihrem Vorteil anpasse und eigene Anzeigen bevorzuge. Es ist die höchste Strafe, die die Kommission je gegen ein einzelnes Unternehmen verhängt hat. Die Kontrolleure ermitteln seit fast sieben Jahren gegen den Konzern. Wenn Google die Suchergebnisse nicht binnen 90 Tagen anpasst, will die Kommission ein Zwangsgeld verhängen, das bis zu 5 % des Alphabet-Tagesumsatzes beträgt.
welt.de, theverge.com, manager-magazin.deKommentieren ...

Zitat: Julia Jäkel respektiert Facebooks Leistung – und sieht seine Mechanismen kritisch.

"Facebook hat Großes geschaffen, aber lasst uns nicht so tun, als sei Facebook eine neutrale Plattform."

Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel lädt Facebook in Berlin zum Journalismusdialog – weil Facebook die Art verändere, wie wir uns unterhalten. Die VDZ-Abtrünnigen G+J, "Zeit", "Spiegel" und Medweth empfangen gemeinsam.
turi2 vor Ort in BerlinKommentieren ...

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In Frankfurt können Unternehmen keine digitale Out-of-Home-Werbung im öffentlichen Raum schalten.

Digitalfernes Frankfurt: Die Agentur Ep Communication versucht, digitale Out-of-Home-Werbung in Frankfurt am Main zu schalten, die "digitale Hauptstadt der Bundesrepublik" stellt sich quer. Entsprechende Werbeträger gebe es nur an Bahnhöfen. Auf Anfrage von Horizont Online bestätigt ein Pressesprecher, dass Werbeträger im öffentlichen Raum nicht digital bespielt werden können. Die Ausschreibung der Werberechte in Frankfurt berücksichtigt sie deshalb auch nicht.
horizont.netKommentieren ...

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Die Handelsblatt 10 App: Ihre Antwort auf die tägliche Nachrichtenflut. Die zehn wichtigsten Themen des Tages in einer App – ausgewählt, tiefgründig recherchiert und pointiert formuliert von Deutschlands größter Wirtschafts-Redaktion. Jeden Tag pünktlich um 16:30 Uhr. Erfahren Sie mehr unter handelsblatt.com/h10.

Drei CNN-Mitarbeiter treten nach Fake-News-Vorwürfen zurück.

CNN Logo 150CNN: Drei Reporter des US-Senders kündigen, nachdem sie einen Artikel über vermeintliche Treffen eines Trump-Mitarbeiters mit dem Chef eines russischen Investmentfonds zurückziehen mussten. Thomas Frank, Autor des am Donnerstag erschienenen und am Freitag gelöschten Artikels, geht ebenso wie Investigativchef Lex Harris und der Vizechef des Washingtoner Büros, Eric Lichtblau. Die Geschichte sei unüblich schlecht intern überprüft worden. Unklar ist bisher, was genau an der Geschichte faktisch falsch ist.
theguardian.comKommentieren ...

"Wall Street Journal": Fusion von T-Mobile USA und Sprint liegen auf Eis.

T-Mobile USA und der Konkurrent Sprint verhandeln derzeit nicht mehr über eine Fusion, berichtet das "Wall Street Journal". Stattdessen führt Sprint zwei Monate lang exklusive Verhandlungen mit Charter und Comcast. Die Kabelanbieter könnten in den teuren Netzausbau bei Sprint investieren oder Anteile des Mobilfunkers übernehmen. Dass es doch noch zu einer Fusion von T-Mobile und Sprint komme, sei allerdings nicht ausgeschlossen.
wsj.com (Paid), handelsblatt.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Hälfte der Deutschen glaubt, dass Parteien entgegen ihrer Versprechen Social Bots verwenden.

Social Bots werden trotz anderslautender Versprechen von den Parteien im Bundestagswahlkampf eingesetzt, glauben 51 % der Deutschen. Das geht aus einer repräsentativen Befragung unter 1.200 deutschen Internet-Nutzern im Auftrag der Developer Week hervor. 42 % der Nutzer sagen in der Befragung, sie könnten nicht unterscheiden, ob ein Beitrag von einer Person oder einem Computerprogramm stamme.
horizont.net
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Studie zeigt, dass ein Smartphone in Sichtweite die Konzentrationsfähigkeit senkt.

Smartphones erschweren es, sich zu konzentrieren, so das Ergebnis einer Untersuchung der Universität in Austin, Texas. Im Vergleich konnten sich Personen, deren Handy sich in einem anderen Raum befand, besser konzentrieren, als Personen, die ihr Handy lautlos in Sichtweite hatten. Die Autoren erklären, dass das Gehirn abgelenkt sei, wenn es sich aktiv damit beschäftige, nicht an das Smartphone zu denken.
cnet.comKommentieren ...

DWDL: Discovery erwirkt eine einstweilige Verfügung gegen Sky.

Discovery, Mutterkonzern von Eurosport, erwirkt eine einstweilige Verfügung gegen Sky, berichtet DWDL. Discovery wirft dem Konkurrenten vor, irrtümlich damit zu werben, alle Spiele der Bundesliga zu zeigen. Ab der kommenden Spielzeit teilen sich beide Sender die Pay-TV-Rechte. Eurosport wird seine Live-Spiele nicht über Sky vertreiben, sondern nur über den eigenen Player.
dwdl.deKommentieren ...

Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube gründen Initiative gegen Terror-Inhalte.


Und wenn ich nicht mehr weiter weiß: Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube gründen das Global Internet Forum to Counter Terrorism, ein Arbeitskreis Zusammenschluss gegen Terror-Propaganda im Internet. Ziel der Initiative sei es, Terrororganisationen die Rekrutierung von Mitgliedern zu erschweren. Terror-Propaganda auf den Plattformen der Partner solle gefunden und gelöscht werden. Gleichzeitig wollen die Firmen Nutzer aufklären, die für Terror-Botschaften empfänglich sind.

Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube wollen dafür gemeinsam Technologien entwickeln, in Forschung investieren und Erfahrungen austauschen. Die Initiative baut auf mehreren bestehenden Netzwerken zum Thema auf und soll es den Beteiligten einfacher machen, miteinander, mit anderen Firmen und Organisationen sowie mit Regierungen zusammenzuarbeiten. Bisher haben Terroristen und deren Sympathisanten in den sozialen Medien vergleichweise leichtes Spiel.
theverge.com, mashable.com, blogs.microsoft.com (Gemeinsame Erklärung)Kommentieren ...

Basta: Die Hälfte aller Selfies sind gar keine Selfies.

Spamfie: Forscher der Georgia Tech University haben 2,5 Mio Instagram-Bilder aus 2015 untersucht, die mit dem Begriff #selfie getaggt waren, um zu der bahnbrechenden Erkenntnis zu kommen, dass es in ihnen meist ums Aussehen geht. Dafür mussten die Forscher per Computer zuvor jedoch alle Bilder aussortieren, die keine Gesichter zeigen – was auf die Hälfte aller vermeintlichen Selfies zutraf.
cnet.comKommentieren ...

"Bild" veröffentlicht Untersuchungsreport der Fifa zur WM-Vergabe.

Bild hat den sogenannten Garcia–Report der Fifa in die Hände bekommen, der interne Untersuchungsergebnisse zur WM-Vergabe an Russland und Katar behandelt. Ab Dienstag will die Zeitung in einer mehrteiligen Serie über die Inhalte des Reports berichten und dabei auf mehrere Fälle von potentiellem Stimmenkauf eingehen. Die Fifa hat die Veröffentlichung des Untersuchungsberichtes bislang abgelehnt.
bild.de (Paid)Kommentieren ...

Waymo lässt selbstfahrende Fahrzeuge von Avis vermieten.

Waymo, Google-Tochter für selbstfahrende Autos, kooperiert mit dem Autovermieter Avis. Avis wird künftig die Waymo-Flotte in Phoenix managen, die Kunden on-demand mieten können. Die Kooperation ist auf mehrere Jahre angelegt und nicht exklusiv. Avis hat als Betreiber des Carsharing-Dienstes Zipcar bereits Erfahrungen mit dem Management einer per App bestellbaren, freien Mietwagen-Flotte.
techcrunch.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Süddeutsche Zeitung" kauft "Saal Zwei" und macht es zur Digital-Erweiterung von "SZ Plan W".

Süddeutsche Zeitung kauft Saal Zwei, das Online-Business-Magazin für Frauen, und erweitert damit sein vierteljährliches Wirtschaftsmagazin "Plan W" im Netz. Andrea Rexer verantwortet die Fusion redaktionell. Die erste Ausgabe erscheint Ende September mit den Themen Innovation, Health-Care und Bio-Tech. Gründerin Stefanie Bilen bringt ihre Erfahrungen in der Geschäftsfeldentwicklung von Hamburg aus mit ein, Gründerin Nicole Mai arbeitet inzwischen für die Personalberatung Dwight Cribb und soll bei Bedarf beraten.
per MailKommentieren ...

Medienrechtler Tobias Gostomzyk findet auch den überarbeiteten Entwurf des Facebook-Gesetzes mangelhaft.

Facebook-Gesetz: Auch die überarbeitete Fassung von Heiko Maas' Gesetzesentwurf ist nicht verfassungskonform, findet Medienrechtler Tobias Gostomzyk. Die Risiken für die Meinungsfreiheit seien zwar gesenkt worden, die Gefahr des übermäßigen Blockierens bleibe aber. Unklar sei auch, wie die Löschungen durch die zuständige Behörde geprüft werden sollen.
welt.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Neuer Newsroom in Berlin: Florian Harms will T-Online.de zum Leitmedium ausbauen.


Neustart mit Getöse: Ströer-Gründer Udo Müller und Chefredakteur Florian Harms zeigen ihren neuen T-Online-Newsroom in Berlin. Zur heutigen Eröffnung tönt Ex-Spiegel-Online-Chef Harms: "Wir spielen in einer anderen Liga – Spiegel Online ist ein bisschen kleiner als wir." turi2.tv zeigt den neuen Newsroom für knapp 70 Redakteure und die Highlights der Eröffnung im Video.

Sichtlich stolz steht Müller auf der Bühne – 1990 legte er mit Heinz W. Ströer den Grundstein für den heutigen Konzern, der in der Außenwerbung omnipräsent ist. Seinen Newsroom an der Berliner Torstraße bezeichnet Müller als "Herzstück unserer Publishing-Sparte". 28 Mio Online-Nutzer und 30 Mio Menschen über digitale Displays im Straßenbild erreiche sein Team: "Wir kombinieren die Reichweite von T-Online, die früher nur im Netz war, mit unser Public-Video-Reichweite."

Harms will nach dem schmerzhaften Wegzug von t-online.de aus Darmstadt nicht weniger als ein "neues digitales Leitmedium" bauen und eine "neue informationelle Heimat für die Bundesbevölkerung". Mit einem Seitenhieb auf den Ex-Arbeitgeber lobt er, Ströer gehe entschlossen den digitalen Weg – "anders als viele klassische Medienunternehmen, die sich schwer tun."
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Bild des Tages: Takata-Chef Shigehisa Takada friert das Lächeln auf ewig ein.


Japan, Land des eingefrorenen Lächelns: Takata-Chef Shigehisa Takada lauscht auf der heutigen Pressekonferenz des Konzerns in Tokio mit klassisch-umgedrehter Smiley-Mimik der Frage eines Reporters. Für ihn und sein Unternehmen geht die Sonne unter, Takata muss bisher weltweit über 100 Mio Autos wegen defekten Airbags zurückordern. Gründer-Enkel Takada tritt zurück, das Unternehmen reicht in Tokio und den USA Insolvenzschutz ein.
(Foto: AP Foto/ Shizuo Kambayashi/picture alliance)Kommentieren ...