Meinung: Facebook-Update ist nur auf den ersten Blick schlimm.

jeff jarvis, 2015, 150Facebookmageddon: Die Abstufung von Seiten-Inhalten im Newsfeed ist weder schlimm noch überraschend, betont US-Medienprofessor Jeff Jarvis. Facebook habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass die Verbindungen zu Freunden und Familie für die Plattform wichtiger sind als das Anzeigen von Medieninhalten. Profitieren könnten Publisher, über deren Inhalte die Menschen auf Facebook wirklich reden.
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Facebook zeigt mehr von dem, was Freunde teilen.

Facebook fb-logo-neuFacebook schraubt an seinem Newsfeed und schickt Verlagsangeboten künftig weniger Traffic. Im Algorithmus bekommen Posts von Freunden mehr Gewicht, Beiträge von Seiten werden dagegen abgewertet. In diese Kategorie fallen auch Posts von Publishern. Die Sichtbarkeit von Posts für Fans einer Seite verbessert sich nach den neuen Regeln allerdings auch, wenn die Inhalte von deren Freunden geteilt werden.
wired.de, cnet.com, niemanlab.org, newsroom.fb.com (Mitteilung), newsroom.fb.com (Details)Kommentieren ...

Verlegerverband und Gewerkschaften einigen sich auf Redakteurstarif.

geld150Tarifeinigung: Der Zeitungsverleger-Verband BDZV und die Gewerkschaften DJV und DJU schließen einen neuen Gehaltstarifvertrag ab. Die tarifgebunden beschäftigten Zeitungsredakteure erhalten mehr 1,5 % mehr Gehalt zum 1. Juni 2016 sowie 1,6 % mehr zum 1. August 2017. Der Tarif läuft bis zum 31. Dezember 2017.

BDZV-Verhandlungsführer Georg Wallraf spricht von einer "tragfähigen Kompromisslösung". DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring sieht in den Erhöhungen ein "gerade noch akzeptables Angebot" der Verleger. Dafür freut sich die Journalistengewerkschaft darüber, dass auch arbeitnehmerähnliche Freie und Pauschalisten "ohne Abstriche" profitieren und dass der Verband der Zeitungsverleger Norddeutschland den Abschluss mitträgt.
presseportal.de, djv.deKommentieren ...

Thomas Baumann und Rainald Becker tauschen Freitag ihre ARD-Jobs.

rainald-becker150Rainald Becker, 56, wird bereits am Freitag ARD-Chefredakteur und Koordinator für Politik. Seinen Job als stellvertretender Chefredakteur TV im Hauptstadtstudio übernimmt Thomas Baumann (Foto), 55, der seit 2006 seinerseits ARD-Chefredakteur ist. Die Personalie ist seit über einem Jahr beschlossen, aber der Zeitpunkt war bisher unklar.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Stefan Schütte integriert Serviceplan-Teams.

stefan-schuette150Serviceplan verstärkt die Zwischenholding der gleichnamigen Kernmarke mit dem Eigengewächs Stefan Schütte, Jahrgang 1968. Er soll für die Kunden individuell Teams aus den verschiedenen Unternehmensteilen der Serviceplan-Gruppe zusammenstellen. Seinen bisherigen Verantwortungsbereich bei der Tochteragentur Campaign 1 übernimmt Florian Strauss.
"Horizont" 26/2016, S. 8 (Paid)Kommentieren ...

PR-Ethikrat in Österreich sieht Glaubwürdigkeit der Medienbranche in Gefahr.

pr_ethikGlaubwürdigkeit von Medien leidet durch die Vermischung von Werbung und Journalismus, stellt der österreichische PR-Ethikrat in einer Studie fest. Befragt wurden Mitarbeiter von PR-Agenturen und PR-Verantwortliche in Unternehmen. Die Schuld für die Entwicklung sehen diese bei den Journalisten. Anders als In Deutschland gebe es in Österreich zudem keinen öffentlichen Diskurs über die Abgrenzung von PR und Medien.
derstandard.at, prethikrat.at (Studie als PDF)Kommentieren ...

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NEU: Die turi2 edition, Ausgabe 1: Print. Ausgabe 2: Werbung.Kommentieren ...

Bastei, Vemag und Krachten gründen YouTuber-Verlag.

bastei-vemag-krachten
Internet, wie es im Buche steht: Ex-Mediakraft-Mann Christoph Krachten gründet gemeinsam mit den Verlagen Bastei Lübbe und Vemag einen Verlag für Social-Media-Influencer. Unter dem Titel Community Editions wollen die Partner u.a. Bücher namhafter YouTuber veröffentlichen. Vemag-Mann Daniel Prelinger verantwortet das Geschäft der Community Editions. Erste Projekte sollen im Frühjahr 2017 erscheinen.

Thematisch plant der neue Verlag Inhalte zu den Bereichen Lifestyle, Beauty, Gaming und Sport. Thomas Schierack, Chef von bei Bastei Lübbe, nennt das Startup als "Schnittstelle zwischen alter und neuer Medienwelt." Ziel sei, "ein junges Publikum wieder näher an das Medium Buch heranzuführen" und den "digitalen Trendsettern" ein zusätzliches Vertriebsmedium zu erschließen.
dgap.deKommentieren ...

Zitat: Susanne Amann kritisiert Spiegel-Spitze als zu langsam.

susanne-amann150"Zentrale Projekte dauern zu lange, die Verantwortlichen drücken sich um schnelle Entscheidungen und wir haben schon wieder ein Jahr verloren."

Die neue Sprecherin der "Spiegel" Mitarbeiter KG, Susanne Amann, kritisiert in ihrer Rede vor den stillen Gesellschaftern, dass keine klare Vision für die Zukunft des "Spiegels" erkennbar sei.
horizont.net (Rede im Wortlaut), turi2.de (Background)
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Basta: Donald Trump spammt Politiker in UK und Australien.

Donald TrumpJuni 2016-150Make America spam again: Donald Trump und sein Sohn Donald Trump Jr. versuchen sich im Nachgang des Brexit--Votums in der Spenden-Akquise via E-Mail und schicken dabei auch Nachrichten an Politiker aus dem UK und Australien. Die finden das alles andere als witzig. Und auch die US-Wahlaufsicht zeigt sich wenig begeistert: Spenden von nicht in den USA wohnenden Ausländern sind untersagt.
cnet.comKommentieren ...


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Mit einer Reichweite von 341.000 Entscheidern (LAE 2016) ist DIE ZEIT erneut bei den Sonntags- und Wochenzeitungen die Nr. 1 und die Nr. 2 bei den überregionalen Qualitätszeitungen. Sie liegt damit vor der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und der "Welt".
Weitere Informationen finden Sie unter www.iqm.de/zeit

LAE bescheinigt Online-Medien Bedeutungsgewinn.

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Der Blick der Bosse: Die Entscheider in Wirtschaft und Verwaltung greifen weiter gerne zu bedrucktem Papier, ergibt die Leseranalyse LAE. Die Studie bescheinigt den 22 Printtiteln, die sie auswertet, eine Reichweite bei den wirtschaftlich Wichtigen von 82 %. Längere Texte lesen die meisten Entscheider demnach weiter gerne auf Papier (59 %). Allerdings wächst die Bedeutung von Online: Die Wochen-Reichweite steigt von 66 auf 71 %.

Der "Spiegel" bleibt bei den Bossen die stärkste Marke – gedruckt und digital erreicht das Nachrichtenmagazin 56 % der Mächtigen. Beim "Focus" greifen knapp 40 %, beim "stern" 32 % zu. Die "Zeit" wird von 23 % der Entscheider gelesen. Medienübergreifend erreichen die in der LAE untersuchten Marken 93 % der Wichtigen.
wuv.de, horizont.net, meedia.de

Mitarbeit: Markus TrantowKommentieren ...

Streit zwischen Funke und Dichand könnte im Herbst entschieden werden.

kronenzeitung150Österreich: Der Streit zwischen Funke und Dichand über das sogenannte "Krone"-Syndikat könnte in diesem Herbst entschieden werden, schreibt der "Standard". Scheitert in diesen Tagen ein Vergleich, muss ein Schweizer Schiedsgericht entscheiden, unter welchen Umständen Funke die Verträge mit dem Verleger von "Krone" und "Kurier" kündigen darf. Funke kann bei der Österreich-Beteiligung nur gemeinsam mit Co-Eigner Dichand entscheiden, muss andererseits aber pro Jahr einen einstelligen Mio-Betrag an Dichand ausschütten - unabhängig von der Geschäftsentwicklung. Funke hatte die Verträge 2014 gekündigt.
derstandard.atKommentieren ...

Google will Nutzer stärker tracken.

Google-G neues Logo2015-150Google will Anzeigen besser personalisieren und dafür auch Suchergebnisse und YouTube-Playlisten nutzen. Der Such-Riese fragt Nutzer in den kommenden Wochen nach einer neuen Tracking-Erlaubnis und gibt ihnen gleichzeitig mehr Kontrolle über die fürs Targeting verwendeten Daten: Auf der Seite Meine Aktivitäten können Nutzer ihr Werbeprofil anpassen.
businessinsider.com, googlewatchblog.deKommentieren ...

interview2: RTL2-Digitalchef Christian Nienaber hat keine Angst vor dem Jugendangebot von ARD und ZDF.


Digitaler Nachwuchs unter sich: RTL2-Digitalchef Christian Nienaber sieht das geplante junge Angebot von ARD und ZDF nicht als Konkurrenz zum eigenen Digital-Ableger RTL2You. "Ich muss davor keine Angst haben, weil es eher unser Angebot komplementieren wird", sagt Nienaber im turi2.tv-Interview am Rande des SocialTV Summits in München. An Programmchef Florian Hager richtet Nienaber sogar das Angebot: "Ich würde nicht davor zurückscheuen, mit ihm zusammen was zu produzieren."

Das eigene Angebot RTL2You, eine Mischung aus linearem Programm und Video-On-Demand-Plattform, soll "eine Art Brücke" zwischen klasischem TV und der Welt von YouTube, Snapchat und Instagram sein, so Nienaber. Auch am Handy beobachtet er zunehmend den Trend, Inhalte in "Lean-Back-Haltung zu konsumieren". Mit Live-Sendungen bedient RTL2You das Bedürfnis junger Zuschauer, direkt mit ihren Stars in Kontakt zu treten, "das ist etwas anderes, als wenn man nur kommentieren kann".
turi2.tv (3-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

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“Washington Post” baut Softwaregeschäft aus.

Washington Post 150Washington Post plant, mittelfristig 100 Mio Dollar pro Jahr dem Verkauf seines Redaktionssystems und anderer Software umzusetzen. Seit der Übernahme durch Amazon-Gründer Jeff Bezos hat die Zeitung kräftig in eigene Lösungen investiert, die u.a. die Ladezeiten von Mobilwerbung drastisch verkürzen. Die redaktionelle Marke soll beim Vertrieb helfen, rund ein Dutzend Verlage nutzen bereits das Redaktionssystem.
nymag.com via businessinsider.comKommentieren ...