Staatsanwaltschaft: "heute-show" verletzt mit Osterhase am Kreuz keine christlichen Gefühle.

heute-show darf einen Plüsch-Osterhasen ans Kreuz nageln. Die Staatsanwaltschaft Mainz leitet nach mehreren Strafanzeigen gegen die ZDF-Satiresendung kein Ermittlungsverfahren ein. Moderator Oliver Welke hatte sich über den Osterhasen als "zentrale Figur der christlichen Mythologie" lustig gemacht. Die Äußerung sei "erkennbar ironisch" gewesen, ohne "beschimpfenden Charakter" gegenüber einer Religion, sagt die Staatsanwaltschaft.
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Bei SAP brummt das Geschäft mit Cloud-Software.

SAP legt im Geschäft mit Cloud-Software deutlich zu und überschreitet im 1. Quartal 2018 erstmals die Milliardenmarke. 31 % mehr Einnahmen für Miet-Software sorgen für 1,07 Mrd Euro Umsatz. Konzernweit stagniert der Umsatz bei 5,26 Mrd Euro, währungsbereinigt steht am Ende aber ein Plus von 9 % in den Büchern. Der Gewinn steigt auf rund 1,2 Mrd Euro, was einem währungsbereinigten Plus von 14 % entspricht.
handelsblatt.com, manager-magazin.deKommentieren ...

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Amazon entwickelt autonomen Haushaltsroboter, berichtet Bloomberg.

Amazon will mal wieder schneller liefern als die Konkurrenz und arbeitet an einem Haushaltsroboter, der sich autonom bewegen kann, berichtet Bloomberg. Vesta, so der Codename, entstehe in der kalifornischen Hardware-Schmiede, die bereits Fire TV und Echo entworfen hat. Das Projekt laufe schon eine Weile, Amazon stelle aber seit Anfang 2018 "aggressiv" neue Mitarbeiter für das Projekt ein.
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Wir graturilieren: Markus Knall wird 40.


Wir graturilieren: Markus Knall, Chefredakteur von Merkur.de und tz.de in Ippens Digital-Zentralredaktion, wird heute 40 Jahre alt. Den runden Geburtstag verbringt er im redaktionellen Umzugsstress, denn pünktlich zur Geburtstagswoche wird seine Redaktion mit moderneren Räumen beschenkt – der Weg ist allerdings nicht so weit: "Wir ziehen vom 2. in den 1. Stock des Pressehauses."

Das beste am vergangenen Jahr war die Neustrukturierung der Redaktion, die nun in den neuen Räumen weiter vorangetrieben werden soll, damit sie auch im neuen Jahr "weiter Früchte trägt". Gratulationen erreichen Markus Knall wie sich das für einen echten Onliner gehört "auf allen digitalen Wegen" – u.a. per Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn oder ganz klassisch per Mail.Kommentieren ...

Facebook löscht 1,9 Mio Beiträge mit extremistischen Inhalten im 1. Quartal 2018.


Lösch-Optimierung: Facebook hat im 1. Quartal 2018 rund 1,9 Mio Beiträge mit extremistischem Inhalt gelöscht oder durch einen Warnhinweis gekennzeichnet, teilt der Konzern in einem Blogbeitrag mit. Die Anzahl habe sich im Vergleich zum Vorquartal verdoppelt. 99 % der Beiträge mit Terror-Propaganda von u.a. dem "Islamischen Staat" oder Al-Qaida seien durch Facebook selbst identifiziert worden, gemeldete Beiträge von Nutzern machten einen verschwindend geringen Anteil aus.

Die EU-Kommission hatte den Internetriesen die Löschung propagandistischer Beiträge innerhalb einer Stunde empfohlen. Bedenkliche Inhalte werden laut Facebook im Durchschnitt bereits nach einer Minute bearbeitet.
newsroom.fb.com, spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zahl des Tages: Google-Mutter Alphabet erzielt Umsatz von 31 Mrd Dollar.

Zahl des Tages: Erwartungen übertreffende 31,15 Mrd Dollar Umsatz erzielt Alphabet im 1. Quartal 2018 – das zweitbeste Ergebnis der Konzerngeschichte. Damit steigert die Google-Mutter das Ergebnis des Vorjahresquartals von 24,75 Mrd Dollar um knapp 26 %. Der Gewinn beträgt 9,4 Mrd Dollar, 74 % mehr als im Vorjahr.
variety.com, googlewatchblog.deKommentieren ...

Uber schränkt den Zugriff auf Adressen vergangener Fahrten ein.

Uber beschränkt den Zugriff auf Adressdaten – aktuell können Fahrer die genauen Adressen aller Uber-Fahrten eines Nutzers im Verlauf einsehen, auch wenn das Profil längst gelöscht ist. In der Vergangenheit war es immer wieder zu Beschwerden über Belästigungen besonders durch Nutzerinnen gekommen. Uber reagiere damit auch auf die Neuerungen durch die EU-Datenschutz-Grundverordnung.
gizmodo.comKommentieren ...

Streik: "Süddeutsche Zeitung" erscheint am Dienstag mit reduziertem Umfang.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Süddeutsche Zeitung erscheint am Dienstag wegen eines Streiks in der Redaktion mit verringertem München- und Bayernteil, alle Stadtviertel- und Landkreisausgaben für München und die Region entfallen komplett. Grund für den Streik sind die Verhandlungen von Verdi und DJV über den Gehaltstarifvertrag, die am Mittwoch in Berlin fortgesetzt werden.
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EU-Kommission nimmt Shazam-Übernahme durch Apple genauer unter die Lupe.

Apple: Die EU-Kommission leitet eine vertiefte Untersuchung der Shazam-Übernahme ein, berichtet das "Wall Street Journal". Die Wettbewerbshüter befürchten, dass Apple über Shazam Zugang zu Kundendaten konkurrierender Streaming-Anbieter erhalten und diese so gezielt mit Werbung für einen Wechsel ansprechen könnte.
wsj.com (Paid), techcrunch.com, handelsblatt.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Ex-Journalisten sprechen ungern über ihre Wechselgründe in die PR.

Pressesprecher wie Steffen Seibert und Ulrike Demmer, die zuvor als Journalisten gearbeitet haben, wechseln oft in die "Aura der Mächtigen", um als Sprecher immer mittendrin zu sein, analysiert Daniel Bouhs. Allerdings sei auch der Wunsch nach einer geregelteren Beschäftigung im Vergleich zur freien Mitarbeit im Journalismus ausschlaggebend. Offen über Wechselgründe habe jedoch keiner der "Seitenwechsler" sprechen wollen.
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Zitat: Thomas Bellut will mit der ZDF-Mediathek mit Netflix und Co mithalten können.

"Jüngere Menschen können nicht nachvollziehen, warum eine internationale Kaufserie, die das ZDF in seinem linearen Angebot zeigt, nicht in der Mediathek zu finden ist."

ZDF-Intendant Thomas Bellut erhofft sich von Neuerungen im Telemedienauftrag, dass die Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender an die Bedingungen des Internets und die Erwartungen der Nutzer angepasst werden können, um im Wettbewerb mit Netflix, Amazon und Co bestehen zu können.
"promedia" 05/2018 (Paid), medienpolitik.netKommentieren ...

"Der Artikel muss schon lecker sein": Andreas Arntzen erklärt die Zukunft der "Apotheken Umschau".


Doktor Digital: Digitalversteher Andreas Arntzen wünscht sich, dass Verlage offensiver an den technologischen Wandel herangehen und dem Digitalen mit einem positiveren Spirit gegenüberstehen. Der Chef des Wort & Bild Verlags treibt dafür bei den eigenen Publikationen, zu denen u.a. die Apotheken Umschau gehört, die Verzahnung von Print und digitalen Angeboten voran, erklärt er im Interview mit Horizont und turi2.tv bei der Jahrestagung des Verbands der Zeitschriftenverlage in Bayern.

Über Print hinaus sollen Themen im Netz weitergedreht werden, damit "der Leser noch mehr Informationen und Service bekommt" – dabei muss "der Artikel schon lecker sein". Arntzen ist sich sicher, dass Print mit dieser Strategie bestehen bleiben kann, "vielleicht in einer anderen Mixtur zwischen Analog und Digital".
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Andreas Arntzen trimmt die "Apotheken Umschau" auf digital.
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Stefan Plöchinger krempelt das digitale Bezahlmodell des "Spiegel" um.


Nochmal neu: Der "Spiegel" ändert sein digitales Bezahlmodell, statt Einzelverkäufen und des mehrstufigen Abo-Modells führt Produktchef Stefan Plöchinger eine Flatrate ein, die möglichst simpel funktionieren soll. In einem Blogbeitrag erklärt er die Änderungen. Die Flatrate, die laut Plöchinger "vermutlich bis zur Ferienzeit" kommt, kostet 19,99 Euro monatlich und beinhaltet alle digitalen Inhalte. Sie ersetzt das Abo des Digital-Spiegel sowie die Pay-Einzeltexte und den Wochenpass von Spiegel Online. Die bisher exklusiven Inhalte von Spiegel Daily, z.B. die Videokolumne von Harald Schmidt, bleiben hinter der Paywall. Das Kombi-Abo aus Digital und Print kostet monatlich 24,99 Euro.

Spiegel Daily ist künftig keine bezahlpflichtige Web-Nachmittagszeitung mehr, sondern ein kostenloses tägliches Push-Angebot für Apps, Messenger und Newsletter. Die Idee, Lesern einmal täglich eine sortierte Newslage zu bieten, bleibt. Plöchinger schreibt, Spiegel Daily als "Nachrichtenseite innerhalb einer Nachrichtenseite" sei redaktionell schwer zu befüllen und das System für die Leser schwer zu verstehen gewesen. Bisher hat Spiegel Daily 5.500 Abos – "zu geringes Wachstum, um am bisherigen Konzept festzuhalten".

Die Print-und Onlineredaktion soll gemeinsam entscheiden, welche Artikel wohin wandern – und ob kostenlos oder nicht. Die Leser wollen laut Plöchinger "weniger lesen – dafür aber Gescheites." Der Spiegel Plus Neustart bekommt ein neues Logo und soll sich ab 2019 tragen. Am 24. Mai tagen die Gesellschafter dazu.
horizont.net, medium.com (Blogbeitrag Plöchinger)Kommentieren ...

Sparzwang der Öffentlich-Rechtlichen trifft Freie, befürchtet Stefan Fries.

Freie Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Sender werden das Nachsehen haben, wenn sie weiter sparen müssen, glaubt Stefan Fries. 28.000 Festangestellten stehen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk laut Verdi 18.000 Freie gegenüber. Auf sie werde bei Sparzwang mehr Arbeit zum gleichen Honorar abgewälzt, unter dem Deckmantel der Crossmedialität müssten sie z.B. neben dem Radiobeitrag auch für TV und Online liefern. In einer Resolution fordern die Freien mehr Mitbestimmung bei den Sendern und sozialen Schutz.
deutschlandfunk.deKommentieren ...

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Den eigenen kreativen Workflow mit Stockmedien verbessern? Die #AdobeStockNacht am 25.04.2018 um 19.00 Uhr zeigt im Livestream, wie's geht - einfach und zeitsparend! Dazu verraten Profis aus allen Branchen, wie SchwaighoferArt, DXTR – The Weird und die Rocketbeans, ihre Tricks. Mehr erfahren:
blogs.adobe.com

Jalag will keine weiteren Titel verkaufen.

Jahreszeiten-Verlag hat fertig konsolidiert und will keine weiteren Zeitschriftenmarken verkaufen, sagt Geschäftsführer Peter Rensmann im Interview mit Gregory Lipinski. Seine Kollegin Helma Spieker (Foto) verrät, der Verlag habe 2017 im Anzeigenmarkt rund 10 % eingebüßt. Anders als der einstige Partner Medweth wolle Jalag die Vermarktung "nicht in fremde Hände geben", so Spieker.
meedia.deKommentieren ...

Britischer Nutzwert-Journalist klagt wegen Fake Ads gegen Facebook.

Martin Lewis, Britanniens einflußreichster Finanzjournalist, verklagt Facebook. Das Gesicht der zweibeinigen Sparstrumpf-Strickanleitung wird von finsteren Gestalten in Facebook-Anzeigen benutzt, um allerlei fragwürdige Finanzprodukte zu verscherbeln. Facebook habe ihn nach Hinweisen lediglich ermuntert, die Fake-Anzeigen zu melden. Allerdings ziehe sich das Löschen hin und die Betrüger veröffentlichten einfach zeitnah andere Anzeigen mit Lewis' Konterfei. (Foto: picture alliance / empics)
mashable.com, moneysavingexpert.com (Lewis' Blogpost)Kommentieren ...

Sarah Risch wird Verlagsleiterin der turi2 GmbH.

Schneller Aufstieg im Turismus: Sarah Risch, 33, vormals Media-Fachkraft bei "FAZ" und Burda, seit März 2017 im Team von turi2, steigt am 1. Mai von der stellvertretenden Medialeiterin zur Verlagsleiterin der turi2 GmbH auf. Sie leitet damit das gesamte Verlagsgeschäft inklusive Strategie und Finanzen des 2006 gegründeten Startups mit mittlerweile 20 Mitarbeitern. In der Vermarktung arbeitet sie weiter eng mit Medialeiterin Simone Stähr zusammen.
turi2.de (Visitenkarte), turi2.de (turi2-Team), turi2.tv (Sarah lernt niederländisch).1 Kommentar

Journalisten verifizieren Tweets zu selten, glaubt Tommaso Debenedetti.

Twitter: Tommaso Debenedetti verbreitet seit Jahren quasi mit links Fake News, sagt er im Interview mit dem ARD-Faktenfinder. Journalisten scheiterten noch immer daran, Accounts zuerst zu verifizieren. Außerdem behandelten sie Twitter im Wettbewerb um die schnellste News wie eine Presseagentur.
faktenfinder.tagesschau.deKommentieren ...

Wetzlardruck und "Gießener Anzeiger" fusionieren.

Verlagsgruppe Rhein Main fusioniert den Verlag seines "Gießener Anzeigers" mit Wetzlardruck zu einem Verlag. Neben der "Wetzlarer Neue Zeitung" und dem "Gießener Anzeiger" erscheinen darin neun Tageszeitungen. Gesellschafter sind VRM, aus Wetzlar beteiligt sich Schnitzler und Kinne, Marianne Rossano-Eifinger scheidet aus. Das Kartellamt muss noch zustimmen.
oberhessische-zeitung.deKommentieren ...