• Spiegel, MDR, Polen.

    - BACKGROUND -

    Spiegel ignoriert die Missbilligung des Presserates über das "Stoppt Putin jetzt"-Cover - trotz der Empfehlung, sie der Fairness halber zu veröffentlichen, kritisiert Stefan Niggemeier.
    stefan-niggemeier.de

    MDR-Verjüngungskur: Mit der Reihe "Comedy mit Karsten" will der Sender die Ur-Enkel seines Stammpublikums ansprechen. Julius Fischer und Christian Meyer liefern regionalisierte Unterhaltung à la "Quatsch Comedy Club".
    sueddeutsche.de

    Polen: Fundamental-katholische Medien wie Radio Maria und TV Trwam gewinnen an Einfluss: Ihr Gründer und Direktor ist der Prediger Tadeusz Rydzyk. Ihm werden Hetze und Antisemitismus vorgeworfen.
    "Süddeutsche Zeitung", S. 7

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    - BASTA -

    Bitte recht (un)freundlich: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen soll sich um die Ausrüstungsmängel der Truppe kümmern und weniger Foto-Termine wahrnehmen, heißt es von Koalitionspartner SPD.
    reuters.com

  • Odenwaldschule, Nacktfotos, The Sun.

    - NEWS -

    Odenwaldschule: Der WDR will den Fernsehfilm "Die Auserwählten" über sexuellen Missbrauch trotz Kritik früherer Schüler zeigen. Der Sender hält die Vorwürfe der Männer, die sich wiedererkannt haben wollen, für unzutreffend.
    abendblatt.de

    Nacktfotos: Prominente, die Nacktbilder in die Cloud laden, sind selbst schuld, wenn die Bilder durchsickern, meint der künftige EU-Digitalkommissar Günther Oettinger. Vor Dummheit könne man Menschen nicht bewahren.
    welt.de

    New York Times hat seit dem Start einer eigenen Inhouse-Werbeagentur für native Werbung 32 Deals mit US-Unternehmen eingetütet. Pro Kampagne fließen laut Werbechefin Meredith Kopit Levien 25.000 bis 200.000 Dollar in die Kasse.
    capitalnewyork.com

    The Sun: Ein Reporter der britischen Boulevardzeitung hat vor Gericht beschrieben, wie er Polizisten für Exklusiv-Infos bezahlt hat. Die Storys seien von öffentlichem Interesse gewesen, so die Rechtfertigung des Journalisten.
    theguardian.com, pressegazette.co.uk

    Facebooks startet seinen umstrittenen Werbedienst Atlas: Über den Like-Button, den Website-Betreiber einbauen können, werden Anzeigen nach Alter und Geschlecht angepasst. Erster Großkunde ist die Werbeholding Omnicom.
    horizont.net, spiegel.de

    Steven Spielberg dreht seinen neuen Agenten-Thriller in den Babelsberger Filmstudios in Potsdam. Er spielt während des Kalten Krieges der 1960er Jahre. Das Medienboard Berlin-Brandenburg fördert ihn mit 500.000 Euro.
    n-tv.de

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    - ECHO -

    Meistgeklickter Link gestern Morgen war Tatjana Kerschbaumers Bericht über das informelle Gesellschaftertreffen beim "Spiegel".
    tagesspiegel.de

    - ZITATE -

     Marc Walder "Wir hinken den Amerikanern bei der Digitalisierung unserer journalistischen Produkte um zwei Jahre hinterher."

    Ringier-Chef Marc Walder befürchtet, dass die europäischen Medien bald auf ihren Heimatmärkten von den Amerikanern überrollt werden.
    "FAZ", S. 22

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  • Ukraine-Berichte: "Tagesschau" übt Selbstkritik.

    Tagesschau Ukraine_400 PixelKeine "arroganten Dumpfbacken": Chefredakteur Kai Gniffke hat im "Tagesschau"-Blog kurz vor Mitternacht Fehler in der Ukraine-Berichterstattung eingeräumt. Seine Redaktion sei "möglicherweise zu leicht dem Nachrichten-Mainstream gefolgt". Die Redaktion hätte "mit dem Wissen von heute manchen Akzent anders gesetzt und manche Formulierung anders gewählt", so der ARD-aktuell-Chef. "Hinterher ist man halt schlauer", formuliert Gniffke lapidar. Die russischen Interessen habe die Redaktion "vielleicht zu wenig" für den deutschen Zuschauer "übersetzt", auch hätte man die Nato-Position "eventuell noch kritischer hinterfragen" können. Gleichzeitig nimmt Gniffke seine Korrespondenten in Schutz. Sie hätten "unter physisch und psychisch äußerst strapaziösen Bedingungen hervorragende Arbeit geleistet". Recherche sei dennoch teilweise "nicht möglich gewesen". Gniffke, der als Prototyp des arroganten ARD-Hierarchen gilt, besteht aber darauf, es gebe "keinen Grund, sich für Fehler zu entschuldigen".
    blog.tagesschau.de

    Zahl des Tages: Ein schmales Jahresgehalt von 29 Mio Dollar bezieht Rupert Murdoch. Time-Warner-Chef Jeff Bewkes bekommt auch nicht viel mehr - rund 32,5 Mio Dollar.
    derstandard.at

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  • Funke, Journalistenethik, Vice.

    - BACKGROUND -

    Funke wird über den Umweg der Insolvenz des Westfälischen Verlages die Lokalausgaben doch an Lensing verkaufen, glaubt Frank Bünte, Ex-Chefredakteur der "WR". Weder Kartellamt noch Insolvenzgericht könnten das verhindern.
    newsroom.de

    Bildgierige Journalisten lassen bei den Berichten über Flüchtlinge vor dem IS jegliche Moral vermissen, kritisiert Cigdem Akyol. Die Bilderjagd der Fotografen und Kameramänner bringt sogar Menschen in Lebensgefahr.
    taz.de

    Vice: Eddy Moretti, Kreativ-Chef des Medienkonzerns, gibt u.a. Einblick in den schwierigen Umgang von "Vice" mit Native Advertising. "Die Leute spüren, wenn ihnen jemand Bullshit unterjubeln will", so Moretti.
    wuv.de

    YouTube-Netzwerke werden für TV-Sender immer wichtiger, beschreibt Jannis Kucharz. In Deutschland investiert RTL u.a. in den Beauty-Kanal Stylehaul und ProSieben in das Collective Digital Studio.
    netzfeuilleton.de

    BBC wird vom iranischen Staatsfernsehen beschuldigt, historische Dokumente aus einem Archiv gestohlen zu haben. Kooperierende iranische Medienmacher werden immer wieder zu Gefängnisstrafen verurteilt.
    theguardian.com

    - BASTA -

    Hochzeit mit Wegwerfhandy: George Clooney hat sich bei seiner Hochzeit gegen Hacker und Boulevard-Fotografen gerüstet: Alle Teilnehmer mussten spezielle Handys mit eigenem Code nutzen, die danach weggeschmissen wurden.
    businessinsider.com

  • Spiegel, Bauer, Handelsblatt.

    - NEWS -

    Wolfgang Büchner hat bei der Redaktionskonferenz heute offenbar doch keine neue Fassung seines "Spiegel 3.0"-Konzepts vorgestellt. Lediglich Geschäftsführer Ove Saffe soll dabei gewesen sein, berichtet Meedia.
    meedia.de, turi2.de (Background)

    Bauer macht Dirk Hentschel, derzeit Vize bei "Neue Welt" und "Frau aktuell", zum Chefredakteur der Blätter "Woche heute" und "Meine Melodie". Er folgt auf Volker Kithil, der "in gegenseitigem Einvernehmen" geht.
    bauermedia.com

    Handelsblatt engagiert den ehemaligen Grey-Chef Uli Veigel für die internationale Ausgabe "Handelsblatt Global Edition". Er soll Geschäftsführerin Zsuzsa Breier bei der globalen Marketing- und Vertriebsstrategie beraten.
    kress.de, new-business.de

    Computer Bild wird von Apple abgestraft, berichtet Tobias Gillen. Das Magazin erhält keine Testgeräte oder Event-Einladungen mehr, weil es in einem Video getestet hatte, wie lange es braucht, das neue iPhone zu verbiegen.
    basicthinking.de

    Uber versucht die Wogen zu glätten und Taxifahrer auf seine Seite zu bringen: Mit der MyTaxi-ähnlichen App UberTaxi können auch reguläre Taxis gebucht werden - zunächst aber nur in Hamburg und Berlin.
    gruenderszene.de, handelsblatt.com

    Österreich, die Tageszeitung, soll künftig auch als kostenlose Kurz-Version ein Mal wöchentlich zu den Wienern kommen. Bisher gab es das Blatt so nur an Bahnhöfen und Haltestellen.
    derstandard.at

    Apple droht eine Geldstrafe in Milliardenhöhe: Die EU-Kommission ermittelt wegen der umstrittenen Steuer-Praktiken in Irland. Sowohl der Konzern als auch das Land weisen die Vorwürfe zurück.
    sueddeutsche.de, faz.net, businessinsider.com

    Instagram wird in China von der Regierung blockiert, weil immer mehr Bilder die Proteste in Hongkong zeigen. Mehr als 7.000 Fotos kursieren unter dem Hashtag #OccupyCentral in dem Foto-Netzwerk.
    meedia.de

    - Tweet des Tages -

    Twittervogel50 Merkel: Verleger sind nicht schuld, die "Herausforderungen sind anderer Natur". Aha.
    Steffen Grimberg, twitter.com

    - ECHO -

    Meistgeklickter Link am Freitagabend war der "Horizont"-Bericht über das Spiegel-Gesellschaftertreffen.
    horizont.net

    - ZITATE -

    Angela Merkel"Leistungsschutzrecht ist Neuland, in das wir uns vorarbeiten."

    Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt mit ihrer Wortwahl - wie schon beim Internet - Verständnis für den digitalen Wandel.
    turi2 vor Ort beim BDZV-Zeitungskongress, twitter.com/turi2

    Stefan Niggemeier"Die Beschäftigung der Medien mit sich selbst ist natürlich immer schmutzig, ich weiß nicht ob es so sein müsste - aber da kommt kein Medium dran vorbei."

    Stefan Niggemeier findet die Selbstbeschau der Branche hart, aber nötig.
    futurezone.at

  • TV-Kritiker zerreißen Jauch wegen Islam-Sendung.

    Jauch Total überfordert: Die Fernsehkritiker stellen Bildschirmliebling Günther Jauch für seine Talkshow "Gewalt im Namen Allahs – wie denken unsere Muslime?" vom Sonntag ein vernichtendes Urteil aus. Medienwissenschaftler Norbert Bolz kritisiert die Sendung als "Super-TV-Gau", Roland Tichy attestiert Jauch die "Kapitulation" vor dem Imam Abdul Adhim Kamouss, der ein "rhetorisches Maschinengewehrfeuer" ablieferte. Der Imam, der in der vom Verfassungsschutz observierten Berliner Al-Nur-Moschee predigt, redete die anderen Talkgäste an die Wand - Jauch "fehlte Material wie argumentative Kraft", um mit dem Islamisten fertig zu werden, meint Bernd Gäbler im "Tagesspiegel". Auch andere Medienmacher, wie die "Spiegel"-Expertin Özlem Gezer und der NDR-Journalist Stefan Buchen, gaben keine gute Figur ab. Norbert Bolz hält es für einen Fehler, solche Propagandisten in Talkshows einzuladen, da dort immer der gewinne, "der am lautesten redet und sich an keine Regeln hält". Roland Tichy kann dem Debakel aber auch etwas Positives abgewinnen: Die Sendung habe gezeigt, "wie schamlos die Gewaltmuslims die Wahrheit verdrehen".
    faz.net, tagesspiegel.de, rolandtichy.de, bild.de (Bolz), stern.de

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  • taz, De Correspondent, Starstube.

    - BACKGROUND -

    taz ist wegweisend für Journalismus-Finanzierung, klopft sich Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch selbst auf die Schulter. Werbung sei ein Auslaufmodell, taz.de die wichtigste Marketingplattform und das Wochenende die Zeit zum Lesen.
    blogs.taz.de

    De Correspondent, das durch Crowdfunding finanzierte niederländische Onlinemedium konnte die Zahl seiner zahlenden Leser im ersten Jahr um 83 % steigern. Konrad Lischka sieht Potenzial für ein deutsches Pendant.
    konradlischka.info

    Internet im Offlinemodus heißt der Leitspruch des Jugend-Magazins "Starstube". Für 1,50 Euro pro Ausgabe berichtet das Blatt ganz analog auf Papier ausschließlich über YouTube-Stars.
    "W&V" 40, 2014, S. 79, starstube.de

    Google digitalisiert das Deutsche Museum in München: Mehr als 300 Objekte sind bereits online zu sehen, ein eigens entwickelter Kamerarucksack könnte künftig virtuelle Rundgänge ermöglichen.
    sueddeutsche.de, google.com

    SRF hat am Wochenende mit News via WhatsApp experimentiert. Doch obwohl die Schweizer alles richtig gemacht haben, sieht Marc Krüger den Versuch als Sackgasse. WhatsApp bleibe ein Medium für Privates.
    marckrueger.tumblr.com

    Termine der Woche - die Branche tagt: BDZV-Zeitungskongress (29./30.9., Berlin), Data Days Conference 2014 (1./2.10., Berlin), Cologne Conference - Internationales Film & Fernsehfestival (5.-10.10., Köln)
    turi2.de

    Hör-Tipp: Günther Wallraff wünscht sich mehr Undercover-Reportagen und sieht vor allem Stiftungen als Finanziers. Doch auch die Öffentlich-Rechtlichen seien in der Pflicht.
    deutschlandfunk.de (4:30-Audio)

    - BASTA -

    Echte Fiktion: Eins der gezeigten Phantombilder im Kölner "Tatort" von gestern war ein echtes, der Mordfall wurde aber nie aufgeklärt. Wie das Bild in den TV-Krimi kam, bleibt zunächst unklar.
    faz.net, twitter.com/trinity2811

    heute2 erscheint täglich gegen 8 und 17 Uhr auf turi2.de sowie als Newsletter. Verantwortlich ist Peter Turi. Für ein kostenloses Abo genügt eine Mail an abo@turi2.de. Sie können sich mit uns auch auf Twitter verbinden: twitter.com/turi2. Infos zur Werbeschaltung finden Sie hier.

  • ADAC, Nordwest-Mediengruppe, Grazia.

    - NEWS -

    ADAC fordert von seinem ehemaligen Kommunikationschef Michael Ramstetter Schadenersatz in sechsstelliger Höhe. Auch die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ramstetter wegen der Manipulationen beim "Gelben Engel".
    bild.de

    Nordwest-Mediengruppe befördert Geschäftsführer Ulrich Gathmann, 55, zum Vorsitzenden der Geschäftsführung. Seit 2001 ist er beim Verlag der "Nordwest-Zeitung" für Markt und Digitales verantwortlich.
    newsroom.de

    Grazia trennt sich von Art Direktor David Röhr und seiner Stellvertreterin Maike Dreppenstedt. Grund seien "unterschiedliche Auffassungen über die Ausrichtung des Blattes", heißt es. Nachfolger werden noch gesucht.
    kress.de

    Odenwaldschule: Missbrauchsopfer wehren sich gegen den WDR-Spielfilm, der am Mittwoch im Ersten laufen soll. Ein Ex-Schüler sieht seine Persönlichkeitsrechte verletzt, ein anderer sieht sich falsch dargestellt.
    spiegel.de, dwdl.de, faz.net

    NDR-Rundfunkrat spricht gegen manipulierte Ranking-Shows eine Missbilligung aus, konkrete Auswirkungen hat das Urteil aber nicht. Dennoch müsse man generell infrage stellen, ob "Sendungen dieser Art noch zeitgemäß seien".
    dwdl.de, kress.de, meedia.de

    Georg Kofler steht als Investor für das defizitäre Video-Streaming-Portal Watchever bereit, fordert von Vivendi aber Programm als Mitgift und die Übernahme der Anlaufverluste von rund 100 Mio Euro.
    spiegel.de, dwdl.de

    E-Book-Flatrate: Amazon plant zur Frankfurter Buchmesse den Deutschland-Start von Kindle Unlimited, heißt es aus Verlagskreisen. Titel großer, deutscher Verlage dürften allerdings Mangelwaren sein, meldet die "Wirtschaftswoche".
    wiwo.de (Amazon), kress.de (Readfy), tagesspiegel.de

    Dreamworks könnte bald einen neuen Besitzer bekommen: Der japanische Telekomkonzern SoftBank will das US-Animationsstudio übernehmen. Für die Macher von "Shrek" und Co zahlen die Japaner 32 Dollar je Aktie.
    handelsblatt.com, nytimes.com

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    - ECHO -

    Meistgeklickter Link am Freitagmorgen: Die Ablösung von Wolfgang Büchner als "Spiegel"-Chefredakteur könnte sich mangels geeigneter Nachfolger verzögern.
    berliner-zeitung.de

    - ZITATE -

    Michael Ringier"Diese Verleger, die stolz darauf sind, dass sie kein iPhone bedienen können, sind kein Vorbild für mich."

    Michael Ringier hat nach eigener Aussage immer die neueste Hardware, bei Twitter und Facebook ist er aber nur anonym und passiv unterwegs.
    "Schweizer Journalist", newsroom.de (Auszug)

    Philipp Köster"Der Markt für unabhängige und mittelintellektuelle Fußballmagazine ist nicht so gigantisch, wie die Verlage geglaubt haben."

    "11 Freunde"-Chefredakteur Philipp Köster blickt trotzdem auf das wirtschaftlich stärkste Jahr in der Geschichte seines Magazins zurück.
    "W&V" 40/2014, S. 75

  • Gruner + Jahr stützt Büchner - vorerst.

    Wolfgang Büchner mit Spiegel-LogoGalgenfrist: Das Gesellschaftertreffen am Freitagabend hat keine Lösung der "Spiegel"-Krise gebracht. Die Mitarbeiter-KG konnte sich mit ihrem Wunsch nach Ablösung von Chefredakteur Wolfgang Büchner nicht durchsetzen. Gruner + Jahr hält an Büchner fest - zumindest, bis ein Nachfolger für Büchner gefunden ist. Den zu suchen, sei im Übrigen die Aufgabe von Geschäftsführer Ove Saffe, nicht der Mitarbeiter, ist zu hören. Ein konsensfähiger Kandidat soll "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo sein. Ob der allerdings freiwillig ins Haifischbecken "Spiegel" springt, bleibt unklar. Laut "W&V" werden auch "Handelsblatt"-Chefredakteur und Ex-"Spiegel"-Redakteur Hans-Jürgen Jakobs Chancen eingeräumt, unklar sei aber, ob Herausgeber Gabor Steingart ihn ziehen ließe. Auch wenn ein anderer "Hochkaräter" von außen zusagt, ist Gruner + Jahr bereit, Büchner fallen zu lassen. Auf Seiten der Mitarbeiter ist die Verärgerung über das G+J-Veto groß. Büchner will am Montag um 11 Uhr in der Konferenz mit einem veränderten Konzept aufwarten, das deutlich weniger rigoros ist und der Printredaktion entgegen kommt. Ob er damit wirklich punkten kann, bleibt offen. Nach Meinung aller Beteiligten sind Büchners Tage an der Spitze des "Spiegel" gezählt.
    turi2 - eigene Infos, "W&V" 40/2014, S. 8, tagesspiegel.de (weiterer Bericht)

    Zahl des Tages: Auf 50 % soll die Vergabe von Regieaufträgen und Fördermitteln an Frauen bis zum Jahr 2025 steigen, fordert die neue gegründete Initiative Pro Quote Regie. Derzeit sind es nur 15 %.
    spiegel.de, newsroom.de (Aufruf im Volltext), proquote-regie.de

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  • Nachrichtenmedien, Geschäftsberichte, Apple.

    - BACKGROUND -

    Nachrichtenmedien sollten nicht nur zwischen Print und Online unterscheiden, fordert Wolfgang Blau. Verlage müssten für Apps, Web- und Mobilbrowser jeweils eigene Strategien entwickeln, andernfalls würden sie abgehängt.
    facebook.com

    Geschäftsberichte werden von Anlegern immer noch am liebsten in gedruckter Form gelesen, sagt eine Studie von wirDesign. Erst danach folgen das PDF und der Online-Bericht.
    CP-Monitor, 3/14, S. 42, wirdesign.de

    Apple wird untergehen, glaubt der frühere Apple-Fan und Bild.de-Chefredakteur Julian Reichelt. Mit dem Tod von Steve Jobs habe die Firma aufgehört, ihre Kunden zu verstehen.
    bild.de

    Spotify drängt seine Gratis-Nutzer dazu, Video-Werbung zu schauen. Dafür belohnt der Dienst seine Hörer mit 30 Minuten Musik ohne Unterbrechung. Das Blog Radiowatcher hält den freiwilligen Werbezwang für pervers.
    radiowatcher.de

    Facebook ausgesperrt: Websites, wie etwa die "New York Times", geben weniger Nutzerdaten an Facebook. Grund ist die Werbeoffensive des sozialen Netzwerks: Viele Seitenbetreiber befürchten verstärkte Konkurrenz.
    faz.net, wsj.com

    Lese-Tipp: I have a stream - Afrikas junge Web-Szene findet via Mobilfunk und Internet viele praktische Lösungen für drängende Probleme des Kontinents. Die Begeisterung ist hoch, doch oft fehlt Geld, zeigt eine "Geo"-Reportage.
    "Geo", 10/2014, S. 68-82, geo.de (Einzelbestellung)

    - BASTA -

    Eitrige Geschwüre haben mit Menschen nichts gemein, urteilt der Österreichische Presserat über eine Kolumne von Michael Jeannée in der "Kronen Zeitung". Er hatte zwei Politiker als "Polit-Furunkel" geschmäht.
    ots.at

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