Conrad Breyer sieht ein Comeback der Agentur-Networks.

wuv-logo-150Werbe-Netzwerke großer Holdings wie Publicis, WPP oder BBDO hatten schon immer Spezialisten für jedes Thema im Konzern, fangen aber erst jetzt an, ihre Kompetenzen zu vernetzen, schreibt Conrad Breyer in seiner "W&V"-Titelgeschichte. Im Gegensatz zu inhabergeführten Agenturen waren die Networks "blind für Trends", zu schwerfällig und haben ihre Agenturen "nach Gutsherrenart" geführt. Es fehlte an "Unternehmergeist und Kultur". Dabei haben die Networks den Vorteil, ihren Kunden alles aus einer Hand bieten zu können. Allerdings gibt Breyer zu bedanken, dass die Holdings meist börsennotierte Unternehmen sind, "deren Blick nur selten über das Quartalsende hinausreicht", weshalb sie ihren angestellten Manager im Tagesgeschäft wohl "nicht auf Dauer freie Hand lassen".
"Werben & Verkaufen" 4/2017, S. 14-23 (Paid)Kommentieren ...

Mercedes zieht sich aus Kitzbühel zurück.

Mercedes-Stern 150Mercedes beendet nach zehn Jahren die Sponsoring-Partnerschaft mit dem Tourismusverband Kitzbühel, schreibt Hans-Peter Siebenhaar. Grund sei die neue Marketing-Strategie des Stuttgarter Autobauers, die keine Partnerschaften mehr mit Tourismusverbänden vorsehe, sagt ein Sprecher. Mercedes hatte laut österreichischen Medienberichten jährlich 100.000 Euro nach Kitzbühel überwiesen und mit weiteren 50.000 Euro den Sportpark der Kleinstadt finanziert. Die massive Präsenz von Mercedes in Kitzbühel stieß in dem Tiroler Nobel-Ski-Ort nicht überall auf Zustimmung.
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Trump-Sprecher wirft Medien Unehrlichkeit vor.

Sean Spicer 150Trump-Sprecher Sean Spicer legt sich gleich bei seiner ersten offiziellen Pressekonferenz mit dem Medien an. Er wirft den Journalisten "absichtlich falsche und beschämende" Berichterstattung vor und droht, sie "zur Rechenschaft" zu ziehen. Es geht um die Frage, wie viele Menschen bei Trumps Amtseinführung vor dem Kapitol dabei waren. Die Schätzungen reichen von 250.000 bis zu 1,5 Mio. Offizielle Zahlen gibt es bisher nicht.
zeit.de, stern.de (50-Sek-Video)Kommentieren ...

CNN plant Finanz- und Wirtschaftssender für die Schweiz.

CNN Money Switzerland 150CNN startet im Herbst einen Ableger für die Schweiz: Der englischsprachige Kanal mit dem Namen CNN Money Switzerland richtet sich mit Finanz- und Wirtschaftsnachrichten an Führungskräfte, Geschäftsleute und Meinungsbildner in der Schweiz, soll aber explizit kein Börsensender für Investoren sein. Auch Beiträge über Sport, Unterhaltung und Lifestyle sind geplant. 30 festangestellte Journalisten, darunter auch Schweizer, produzieren das Programm in Zürich und Genf.
persoenlich.com, cash.ch, cnnpressroom.blogs.cnn.comKommentieren ...

interview2: Christoph Schwennicke macht mit Merkel-Kritik Auflage.


Mit Populismus in die Gewinnzone? Christoph Schwennicke hat vor neun Monaten gemeinsam mit Alexander Marguier das verlustreiche Magazin "Cicero" von Ringier übernommen. Nach geschätzt 2 Mio Euro Miesen im Jahr kratzt das Magazin inzwischen an der schwarzen Null, die Abo- und Kiosk-Auflage wächst, sagt Schwennicke im Interview mit turi2.tv am Rande des Deutschen Medienkongresses. Teil des Erfolges sind auch scharfe Töne gegen die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel, Kritiker werfen Schwennicke Rechtspopulismus vor. Bei turi2.tv widerspricht der frühere "Spiegel"-Mann: "Unsere Kritik richtet sich nicht gegen die Menschen, die ihre Zukunft hier in Deutschland suchen, sondern gegen einen operativen Fehler von Merkel."

Den Kritikern hält Schwennicke sein Engagement in der Flüchtlingshilfe vor: Im Verlag habe in der heißen Phase der Flüchtlings-Debatte eine junge Frau aus Syrien gearbeitet, die inzwischen beim "Spiegel" sei, bei der Suche nach Auszubildenden will er Flüchtlinge bevorzugen. Und auch privat habe er ein halbes Jahr lang einen jungen Mann aus Afghanistan aufgenommen. Schwennicke stellt fest, dass sich die kritischen Töne an Merkels Politik mehren, die Debatte habe sich beruhigt.
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2), turi2.tv (7-Min-Video, ungeschnitten)Kommentieren ...

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TV – Turis Videowoche – Best of Branchenfernsehen. KW 3/17.


Ein eiskalter Verleger zeigt bei ausgefallener Heizung in der unterkühlten Pilot-Ausgabe von “TV Turis Videowoche” drei Minuten lang “Best of Branchenfernsehen”. Mit eingefrorener Mine, Wärmeflasche und Backofenheizung präsentiert Peter Turi die High- und Lowlights der Bewegtbild-Woche mit Antje Neubauer, Jürgen Kornmann, Julian Reichelt und Steffi Czerny – Fortsetzung ungewiss. Weiterlesen und Video anschauen …

Wir graturilieren: Susan Molzow wird 51.

Susan Molzow 600
Wir graturilieren: Susan Molzow, Geschäftsführerin der Hamburger Morgenpost, feiert heute ihren 51. Geburtstag. Besonders beeindruckt haben sie im vergangenen Jahr ihre "vielen kreativen und engagierten Kollegen", die mit viel Elan neue Produkte und Angebote entwickelt haben. Da tut es ihr Leid, wenn sie den Enthusiasmus der Kollegen manchmal bremsen muss, weil der Etat ausgereizt ist. Das Beste, was Susan Molzow in ihrem Leben erreicht, ist ihre Tochter, sagt sie - auch wenn die gerade im Teenager-Alter ist und nicht immer machen will, was Mama sagt. Im Urlaub hat Susan Molzow zuletzt Lissabon und Barcelona entdeckt, in Zukunft möchte sie gerne Afrika bereisen und Tango tanzen lernen. Über ein Ticket für "ein schönes Konzert in der Elbphilharmonie" würde sie sich auch freuen. Ihren Geburtstag feiert Susan Molzow heute mit einem gemütlichen Familien-Frühstück, zum Abendbrot kommen Freunde und weitere Familienmitglieder. Gratulationen erreichen sie per E-Mail. Kommentieren ...

Basta: Cat-Content für kluge Köpfe.

Embassy Cat 150Für die Katz: "FAS"-Autor Jörg Albrecht hat sich mit einer der radikalsten Lobbygruppen überhaupt angelegt - Katzenliebhaber. In einem Kommentar hatte er die Einführung einer Katzensteuer angeregt. Dafür erntet er Reaktionen wie "faschistoid, populistisch und undifferenziert" oder "unsachlicher Artikel auf niedrigstem Niveau", aber auch Zuspruch. Das reicht in der Sonntagszeitung für eine ganze Seite voll Cat-Content-
"FAS", S. 7 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: “FAS” beleuchtet Strategien der Parteien im Online-Wahlkampf.

Lese-Tipp turi2Lese-Tipp: Markus Wehner schreibt in der "FAS", wie die Parteien sich zur Bundestagswahl im Online-Wahlkampf behaupten wollen. Die Präsenz in sozialen Netzwerken ist Pflicht, Videos spielen eine bedeutende Rolle, müssen für die mobile Nutzung optimiert und mit Untertiteln versehen sein. Linkspartei und Grüne experimentieren mit zielgruppengenauer Wahlwerbung bei Facebook, Linke und SPD überlegen, auch WhatsApp einzusetzen. Die CDU dagegen verschickt weiterhin auch Briefe an ihre potenziellen Wähler, dabei war die Union schon 1998 im Online-Wahlkampf präsent: Helmut Kohl beantwortete in einem Chat vorab eingereichte Frage - seine Sekretärinnen tippten die Antworten ein.
"FAS", S. 6 (Paid)Kommentieren ...

Video-Tipp: Foto-App Meitu macht aus Selfies Glitzer-Kitsch.

Meitu-Face-150Video-Tipp: Die Bildbearbeitungs-App Meitu aus China erobert in Windeseile auch die westliche Welt. Business Insider erklärt in zwei Minuten die Funktionen der App, die Selfies mit Glitzer und Weichzeichner aufhübscht. Das Ergebnis: kitschig und zugleich etwas gruselig. Gruselig ist auch, wie viele Daten und Zugriffsberechtigungen die App von den Nutzern haben will.
businessinsider.com (2-Min-Video), zeit.de (Datenzugriff)

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AfD schließt Medien vom Parteitag aus.

AfD Presse Symbolbild 600
Angst vor den eigenen Leuten: Die AfD Baden-Württemberg hat bei ihrem Parteitag an diesem Wochenende in Nürtingen erneut die Presse ausgeschlossen. Mit großer Mehrheit habe der Parteitag entschieden, dass Journalisten bei der Nominierung der Kandidaten für die Bundestagswahl nicht zugegen sein sollen, sagt ein Parteisprecher. Die AfD erwarte "keine faire und ausgewogene Berichterstattung".

Das Problem liegt offenbar auch in den eigenen Reihen: Die Partei fürchtet, dass einer der 100 Bewerber für die noch 29 Listenplätze sich "unglücklich ausdrücken" könnte und die Medien sich dann allein auf diese Äußerungen konzentrierten. Zum Abschluss des Parteitages am Sonntagnachmittag soll es jeoch eine Pressekonferenz geben, bei der die AfD ihre Kandidaten wohl bekanntgeben wird. Zum Landesparteitag im März will die AfD Medien wieder zulassen. (Symbolbild: Peter Kneffel/dpa)
faz.net, bild.de, swr.deKommentieren ...

Donald Trump ist für Dolmetscher eine Herausforderung.

Norbert Heikamp, Simultanübersetzer 150Simultanübersetzer Norbert Heikamp hat im TV schon Barack Obama, Silvio Berlusconi und Theresa May seine Stimme geliehen. Donald Trump ist eine besondere Herausforderung, weil der "bewusst Unverständnis sät" und nicht vorhersehbar ist, was als nächstes kommt. Auch Trumps sexistische Sprüche dolmetscht Heikamp ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, um deutlich zu machen, "was er für ein Mensch ist".
spiegel.deKommentieren ...

“New Business”: Bertelsmann will Penguin Random House nicht allein übernehmen.

penguin-books150Bertelsmann sucht für den Buch-Konzern Penguin Random House einen neuen Mit-Investor, berichtet "New Business". Der neue Partner solle 25 bis 30 % an PHR übernehmen. Derzeit hält Bertelsmann 53 % am Großverlag, 47 % liegen bei Pearson. Das britische Unternehmen hatte Mitte der Woche bekannt gegeben, bei PHR aussteigen zu wollen.
new-business.de, turi2.de (Background)
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interview2: Dennis Ballwieser verabreicht den Lesern der “Apotheken Umschau” die richtige Medizin.


Drucken, was reich macht: Dr. med. Dennis Ballwieser, Geschäftsführer des Wort & Bild Verlags, lockt mit der Apotheken Umschau Millionen Kunden in die Apotheke und verdient an jeder weitergegebenen Zeitschrift mit, denn die Apotheker bezahlen das Heft. Damit die Kunden immer wieder nach dem Magazin fragen, gibt Wort & Bild schätzungsweise 30 Mio Euro pro Jahr für Werbung aus. "Unsere Werbung wirkt nicht, weil wir viel Geld ausgeben", sagt Ballwieser im Interview mit Peter Turi am Rande des Deutschen Medienkongresses von "Horizont", "die Werbung wirkt, weil wir das Versprechen für den Apotheker und den Leser einlösen."

Bei knausrigen Apothekern argumentiert Ballwieser mit der Kundenbindung: Jeder Kunde, der nach dem Heft fragt, sei ein persönlicher Kontakt und komme zufriedener wieder. Dafür zwischen 50 Cent und 1 Euro zu zahlen, sei fair und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Kritiker mokieren sich gelegentlich über die "Rentner-Bravo" oder den "Stützstrumpf der Nation" - das ficht den promovierten Anästhesisten und gelernten Journalisten nicht an: "'Rentner-Bravo' ist für uns eigentlich ein Lob", schließlich war die "Bravo" in seiner Generation das Heft, das man gelesen haben musste.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2.tv)Kommentieren ...

Mein Homescreen: Melanie Petersen.

Mein Homescreen Melanie Petersen
Melanie Petersen, 35, Digital Consultant des “Handelsblatts”, Creative Director und Berliner E-Commerce-Unternehmerin, liest Zeitungen nur noch im App-Format und ist zum Musikhören wieder bei Schallplatten angekommen. Beim Entrümpeln hilft mehrmals im Jahr Ebay, denn Petersen mag es clean: Deshalb schreibt sie Texte mobil auf dem iA Writer. Weiterlesen …

Wir graturilieren: Alexandra Springer wird 32.

Alexandra Springer 600
Wir graturilieren: Alexandra Springer, Mitgründerin des Online-Mode-Magazin Très Click, feiert heute ihren 32. Geburtstag. Im abgelaufenen Lebensjahr hat sie sich zusammen mit ihrem Mann endlich den Wunsch nach einem gemeinsamen Hund erfüllt. Mit ihrer Großen Schweizer Sennenhündin Charlie sind nun immer "47 Kilogramm Spaß dabei". Beruflich stand Springer "etwas aufgeregt" vor der Herausforderung, Très Click alleine zu leiten, während ihre Gründungspartnerin Ninon Götz in Mutterschutz und Elternzeit ist - dank des tollen Teams hat aber "alles super geklappt".

Ihren Geburtstag feiert Alexandra Springer heute mit ihren liebsten Freunden in der Bullerei von Tim Mälzer in Hamburg. Für die Kollegen im Büro gibt's am Montag leckeren Kuchen. Weil sie ohnehin den ganzen Tag online ist, freut Springer sich zum Geburtstag besonders über Offline-Glückwünsche, aber auch über E-Mails.Kommentieren ...

PR-Agentur unterstützt Lobbyarbeit der türkischen AKP.

Türkei Flagge 150PR-Agentur Faktenkontor des Hamburger CDU-Chefs Roland Heintze hat im Herbst 2016 eine Journalistenreise in die Türkei organisiert, bei der die Teilnehmer u.a. "Hasstiraden auf den Westen" zu hören bekamen, schreibt der "Spiegel". Heintze sagt, für das Programm vor Ort war die türkische Agentur Ispat zuständig, die direkt dem Premierminister untersteht.
"Spiegel" 4/2017, S. 26 (Paid)
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Constantin Schreiber spricht heute seine erste “Tagesschau”.

Constantin Schreiber 150Constantin Schreiber hat heute seinen ersten Auftritt in der "Tagesschau". Der Journalist und Nahost-Experte, der von RTL und n-tv zur ARD Aktuell kommt, präsentiert erstmals die "Tagesschau"-Ausgabe um 17.00 Uhr. Auch im "Nachtmagazin" und bei tagesschau24 soll Constantin Schreiber zum Einsatz kommen.
bild.de (Paid), morgenpost.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Christian Herp wird 46.

Christian Herp iqdigital 150Wir graturilieren: Christian Herp, Geschäftsführer des Digitalvermarkters iq digital Media Marketing, wird heute 46 Jahre alt. Mit dem angelaufenen Lebensjahr ist er "rundum zufrieden", beruflich wie privat ist alles "ganz hervorragend gelaufen". Und wenn er mal nicht zufrieden ist, versucht er, "auch aus schlecht gelaufenen Dingen immer wieder etwas Positives" zu ziehen. Irgendwann will Christian Herp noch mal hoch hinaus und "auf den Kilimandscharo steigen".

Sein Geburtstag beginnt heute mit einem ausgiebigen Frühstück mit der Familie. Abends geht es mit Freunden "auf die Piste zum leckeren Essen beim Italiener oder asiatisch". Gratulationen erreichen ihn per E-Mail, Telefon, Post oder auch gerne persönlich.Kommentieren ...

Donald Trump löscht auf whitehouse.gov den Klimawandel.

WhiteHouse-Logo 150 mit RahmenDonald Trump lässt als eine seiner ersten Amtshandlungen die Website des Weißen Hauses bereinigen. Wo zuletzt Obamas Errungenschaften in Sachen Gesundheitsversorgung und Klimawandel standen, ist nun vor allem eines zu sehen: Donald Trump. Auch aus dem Archiv wurden alle Seiten zum Klimawandel gelöscht, Links aus Suchmaschinen führen ins Leere.
techcrunch.com, mashable.com
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Basta: Marc Terenzi will sein Leben verbuchen.

Marc Terenzi 150Dschungelbuch: Marc Terenzi, Ex-Boygroup-Mitglied, Ex-Ehemann von Sarah Connor und derzeit Dschungel-Häftling bei RTL, fühlt sich zum Literaten berufen. Aus dem australischen TV-Camp lässt er die Welt wissen, dass er ein Buch über sein Leben schreiben möchte. Auf der anderen Seite der Erdkugel wartet darauf aber offenbar niemand. stern.de fragt stellvertretend für Terenzi bei verschiedenen Buchverlagen an - die große Begeisterung bleibt aus.
stern.deKommentieren ...

IVW im Q4/2016: Auflagen der meisten Titel sinken weiter.

IVW 150Publikumszeitschriften: Nur 19 der 100 meistverkauften Blätter konnten im 4. Quartal 2016 laut IVW Leser hinzugewinnen. Funkes Land Idee verbucht den prozentual und absolut größten Zuwachs: 28,4 % und 69.000 verkaufte Hefte mehr bei insgesamt rund 312.000 verkauften Exemplaren. Bauers TV 14 setzt zwar 91.000 Hefte weniger ab, ein Rückgang um 3,9 %, verteidigt mit mehr als 2,2 Mio verkaufter Auflage aber trotzdem Platz 1. Bei den Zeitungen verlieren "Bild" und "Bild am Sonntag" jeweils rund 10 % ihrer Leser.
meedia.deKommentieren ...

Uber verpflichtet Führungskräfte von Google.

Amit Singhal 150Uber engagiert gleich zwei Top-Kräfte von Google: Ex-Such-Chef Amit Singhal (Foto) wird Senior Vice President of Engineering und steht in dieser Funktion der Abteilung Maps und Marketplace vor. YouTubes bisheriger Vice President of Engineering Kevin Thompson wird bei Uber Chef für Marketplace Engineering und berichtet an Singhal.
techcrunch.com, businessinsider.com (Singhal), techcrunch.com (Thompson)Kommentieren ...

Prognose: Sport-Streaming wird zur Normalität.

handball-tv-fernsehen-600Handball-WM im Stream ist nur ein Vorgeschmack auf die mediale Zukunft von Sport-Übertragungen, schreiben Detlef Hacke, Udo Ludwig und Jens Weinreich im "Spiegel". Neben TV-Sendern drängen neue Teilnehmer wie DAZN, Facebook, Twitter und YouTube auf den Markt. Das Attraktivste, was ARD und ZDF den Sportverbänden anbieten können, sei die "noch immer respektable Reichweite, besonders unter älteren Zuschauern". Zugleich biete das Streaming Verbänden und Vereinen neue Perspektiven, ohne Rechtehändler und TV-Sender bei ihren Kunden direkt zu kassieren.
"Spiegel" 4/2017, S. 98 (Paid)
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Länder-Justizminister wollen Social Bots verbieten.

fake150Fakenews: Die Justizminister von Hessen, Bayern und Sachsen-Anhalt wollen die automatisierte Verbreitung von Falschmeldungen durch Social Bots gesetzlich verbieten, berichtet der "Spiegel". Die drei Länder stützen sich bei ihrem Vorhaben auf einen Gesetzesentwurf zum Digitalen Hausfriedensbruch, den Hessen bereits im Sommer in den Bundesrat eingebracht hatte. Justizminister Heiko Maas hält nichts davon, weil sich der Entwurf auf Bot-Netzwerke bezieht, die Webseiten lahmlegen.
"Spiegel" 4/2017, S. 31 (Paid)1 Kommentar

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Jetzt neu: SPIEGEL 4/2017: Trumps Spiel - Die neue Weltordnung.
Sind Ausländer krimineller als Deutsche? Undifferenzierte Daten, vage Zahlen – Fachleute streiten über amtliche Statistiken.
Der Elektro-Schock: Zwischen Aufbruch und Existenzangst – deutsche Autokonzerne starten ihre Aufholjagd.
Uralte Rezepturen, brandneues Image: Junge Destillerien entdecken die hohe Kunst der Kornbrennerei.
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Aldi Süd startet große Werbekampagne in Lesezirkeln.

aldi-sued150Aldi Süd nutzt den Lesezirkel zum ersten Mal als Webeträger - das aber gleich mit einer großen Kampagne: 52 Wochen lang sind Aldi-Anzeigen auf den Umschlagseiten der Magazine "Stern" und "Bunte". Damit will der Discounter Menschen beim Arzt-, Friseur- oder Cafébesuch erreichen. 2016 änderte Aldi seine Werbestrategie und buchte nach einer langen Unterbrechung erstmals wieder TV-Werbung.
wuv.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...