"Zeit" stellt ihre Artikel künftig Login-pflichtig auf Zeit Online.

Zeit veröffentlicht alle Beiträge künftig auf Zeit Online. Dabei setzt der Verlag unter dem Titel Z+ auf eine Mischung aus Freemium-Modell und Metered Paywall. Die Print-Beiträge werden mit einem Logo versehen. Beiträge mit einem grauen Logo sind bis zu einer nicht genannten Obergrenze pro Woche für alle Nutzer, die sich registrieren, kostenlos verfügbar. Beiträge mit einem roten Logo, darunter die Titelgeschichten, sind nur für Digital-Abonnenten verfügbar. Das Digitalabo kostet wöchentlich 4,40 Euro. Reine Print-Abonnenten bekommen für einen Aufpreis von 60 Cent ebenfalls Zugang zu den digitalen Beiträgen. Über den künftigen Umfang an "Zeit"-Artikeln im Online-Kiosk Blendle soll neu verhandelt werden.
blog.zeit.de, meedia.de, horizont.net, dwdl.de, kress.de (Blendle)Kommentieren ...

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Moderieren kann man lernen: Bei uns! Bewerben Sie sich bis 10. Juli! – Das Institut für Moderation (imo) in Stuttgart bildet jährlich 15 Nachwuchsmoderatoren aus; berufs- und studienbegleitend für TV, Hörfunk und Veranstaltungen. Programmstart: Oktober 2017. Programmdauer: 12 Monate. Interesse? Alle Informationen unter: www.moderationzukunft.de

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NATIVE ADVERTISING: Nerv' Deine Zielgruppe nicht, unterhalte sie!
Wie intensiv setzen sich Zielgruppen mit Branded Content auseinander? Wann ist der User bereit, Markengeschichten mit seinen Freunden zu teilen? Das BILD Brand Studio – die Native-Advertising-Unit von Deutschlands größter digitaler Medienmarke – gibt Antworten: 20 Native Kampagnen bilden die Grundlage für ein exklusives Case Book.
bild.de

"Focus" strukturiert um, schließt Münchner Rest-Büro.

Neu focussiert: Burdas "Focus" schließt im Zuge eines neuerlichen Umbaus der Redaktionsstruktur die Reste des alten Münchner Stamm-Standortes, berichtet Jochen Kalka. Auch das Büro in Düsseldorf fällt weg, mindestens neun Mitarbeiter verlieren ihren Job, schreibt Kalka. Burda wiederum teilt mit, dass "mögliche Weiterbeschäftigungen im Unternehmen" geprüft würden.

Auch Redakteure, die es nach Berlin geschafft haben, können gegen Abfindung kündigen, bietet Burda an - für Ulrike Simon deshalb, weil die neun betriebsbedingten Kündigungen in München und Düsseldorf das Sparziel noch verfehlen würden. Aus bisher elf werden drei Ressorts: Politik und Wirtschaft, Wissen und Gesundheit sowie Kultur und Leben, meldet Burda. Das Nachrichtenmagazin, das trotz Auflagenverlusten nach Burda-Angaben noch profitabel arbeitet, wird ab Mai komplett in Berlin und noch stärker mit Hilfe eines Netzwerks freier Mitarbeiter produziert.
wuv.de (Kalka), rnd-news.de (Simon), turi2.de (Burda-Pressemitteilung, PDF)2 Kommentare

Meinung: Onlinewerbe-Whitelists funktionieren, bedrohen kleine Websites.

Programmatic-Kritik könnte kleine Seitenbetreiber in Schwierigkeiten bringen, argumentiert Sapna Maheshwari Die US-Bank JP Morgan Chase etwa wirbt nur noch auf rund 5.000 Websites, die Mitarbeiter explizit freigegeben haben - vor der Debatte um extremistische Inhalte und die Umfeldsicherheit von Anzeigen waren es 400.000 Websites. Die Ergebnisse hätten sich nicht nennenswert verändert, sagt Chase-Marketingchefin Kristin Lemkau.
nytimes.com, turi2.de (Background)1 Kommentar

Mediakraft will sich stärker auf B-to-B-Leistungen konzentrieren.

Mediakraft will künftig näher an Unternehmen heranrücken und sich als Dienstleister für sie positionieren, erfährt Ingo Rentz von Geschäftsführer Constantin Stammen. Im Künstlermanagement will Mediakraft auf flexiblere Verträge setzen und weg von einem überwiegend reichweitenorientierten Portfolio. Zudem will Mediakraft sich verschlanken. Geschäftsführer Boris Bolz hat die Firma nach zwei Jahren verlassen.
horizont.netKommentieren ...

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Die unterschätzte Zielgruppe
Sie erzielen einen Jahresumsatz von rund 500 Mrd Euro. Sie beschäftigen etwa 5 Millionen Mitarbeiter. Und dennoch werden die etwa eine Million Unternehmer im mittelständischen Handwerk bei der Planung von B2B-Kampagnen häufig vernachlässigt. Welche Potenziale verbergen sich wirklich hinter dieser verkannten Zielgruppe? Mehr erfahren: www.handwerk-erreichen.de

Markus Breitenecker hält ATV für kostspieligen Sanierungsfall.

ATV könnte ProSiebenSat.1 in Österreich mehr Geld für die Sanierung als den Kauf kosten, behauptet Geschäftsführer Markus Breitenecker. Kostspielige Fußball-TV-Rechte seien daher für die Sendergruppe zunächst tabu. Spätestens in drei Jahren soll ATV Gewinne erzielen. Dazu will Breitenecker auch Partner, Kunden und Lieferanten um Hilfe bitten.
derstandard.atKommentieren ...

Sexismus-Wächter sollen Wirken des Werberats kontrollieren.

Sexismus-Wächter vom Verein Pinkstinks um Stevie Schmiedel überwachen ab Mai im Auftrag des Familienministeriums das Wirken des Werberats. Pinkstinks plant unter anderem eine App, mit der sexistische Werbung gemeldet werden kann, und will protokollieren, welche Kampagnen trotz Rügen des Werberats weiterlaufen. Der Auftrag dauert zunächst zwei Jahre.
"Handelsblatt", S. 46 (Paid)1 Kommentar

Booking.com darf keine Unterkünfte in der Türkei mehr vermitteln.

booking.com-150Booking.com darf keine Hotels und Unterkünfte in der Türkei mehr vermitteln, entscheidet ein türkisches Gericht. Booking.com betreibe "unfairen Wettbewerb", gibt das Gericht einer Klage der Vereinigung türkischer Reisebüros statt. Mit bereits bestätigten Buchungen soll es aber "keine Probleme" geben, zitiert Spiegel Online den Generalsekretär der Vereinigung türkischer Reisebüros aus der Zeitung "Hürriyet".
spiegel.deKommentieren ...

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Wer sich bei Facebook informiert, nutzt meistens professionelle Beiträge
Wenn es darum geht, Informationen über das tagesaktuelle Geschehen zu bekommen, hat das Internet für die deutschsprachige Bevölkerung nur eine nachgeordnete Bedeutung.
Zu diesem Ergebnis kommen übereinstimmend die AWA und die Mediengewichtungsstudie der Landesmedienanstalten. Mehr dazu...

Basta: Burger King entwickelt Whopper-Zahnpasta.

Zahnpasta al dente: Mit Zahnpasta-Geschmack im Mund schmecken selbst die leckersten Speisen nicht mehr. Burger King kombiniert nun Zahnpflege mit Fast-Food-Geschmack und bringt eine Whopper-Zahnpasta heraus. Die sorgt für Mundhygiene, behält den Burger-Geschmack dank Whopper-Mikropartikeln aber im Mund. Und ist ein vermeintlich verfrühter Aprilscherz.
mashable.com

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Ringier-Chef Marc Walder will Werbekunden das Komplettpaket liefern.


Züchten statt Zukaufen: Ringier-CEO Marc Walder sagt Kreativ- und Mediaagenturen den Kampf an. Die bisherigen Aufgaben der Dienstleister sieht Walder künftig als Teil des Verlagsgeschäfts: "Man baut eigene Sales-Teams auf und bietet Kunden Komplettpakete an: die Kreation der Werbung, die Produktion, die Distribution", sagt Walder im "Horizont"-Interview und denkt an Digital-Vorbilder wie Vice oder BuzzFeed. Agenturen einfach zuzukaufen kommt für Walder nicht infrage: "Das ist nicht die Strategie. Wir bauen die Kompetenz selber auf", sagt er.

Ringier macht heute 60 % seines Gewinns durch Digital-Geschäfte, doch die Subventionierung des publizistischen Angebots durch die Einnahmen aus E-Commerce und Plattform-Geschäften steht für Walder nicht zur Diskussion: "Mit welcher Begründung wollen Sie eine Familienzeitschrift mit Geldern aus digitalen Marktplätzen subventionieren?"
"Horizont" 13/2017, S. 40/41 (Paid)Kommentieren ...

Amazon schließt zugekauften E-Commerce-Händler Quidsi.

Amazon macht Quidsi dicht, den Anbieter hinter E-Commerce-Seiten wie Diapers.com, Soap.com und BeautyBar.com. Rund 260 Mitarbeiter in New Jersy verlieren ihren Job, Quidsis Programmierer kommen beim Lebensmittel-Lieferdienst Amazon Fresh unter. Amazon hatte Quidsi 2011 für 545 Mio Dollar übernommen, die Firma wurde aber nie profitabel.
bloomberg.com, businessinsider.de, excitingcommerce.deKommentieren ...

Daimler und VW werben in Großbritannien nicht mehr bei YouTube.

Daimler streicht vorerst alle Werbung bei YouTube in Großbritannien, nach Informationen von "Bild" ein sechsstelliger Betrag. Zuvor war Mercedes-Werbung vor extremistischen IS-Videos geschaltet worden. Auch VW hat seine YouTube-Werbung auf der Insel gestoppt und gehört damit zu rund 250 britischen Firmen, die ihre Spots nicht mehr vor Extremisten-Clips sehen wollen.
bild.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Axel Wüstmann hält Ed-Sheeran-Songs für besser verkäuflich als journalistische Texte.

"Gibt es wirklich einen journalistischen Content, der wie ein Lied von Ed Sheeran irgendwann zum Standardpreis von einem Dollar verkauft wird? Da sollten wir uns keine Illusionen machen."

Axel Wüstmann, CEO des Schweizer Medienhauses AZ Medien, ist bei Paid Content wenig optimistisch. Auch weil Ed-Sheeran-Songs langlebiger sind als Zeitungsartikel, die meist nur einmal gelesen werden.
"Horizont" 13/2017, S. 36 (Paid)
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SpotX verkauft Video-Werbung für Gutefrage.net.

Gute Frage, Frage-Antwort-Plattform von Holtzbrinck, kooperiert mit SpotX, Spezialist für Programmatic Advertising, der zur RTL Group gehört. SpotX verkauft für Gutefrage.net die automatisch ausgespielte Outstream-Videowerbung. Rund 70 deutsche Publisher gehören bereits zu den Kunden von SpotX, u.a. IP Deutschland, Discovery, Gruner + Jahr und Vice.
horizont.netKommentieren ...

Meinung: Ulrike Simon sieht Bertelsmann in der Welt-Liga abgehängt.

Bertelsmann spielt national in einer Liga für sich, hat aber international den Anschluss verloren, analysiert Ulrike Simon. Mit Zeitschriften- und Buchgeschäft, TV-Sendern und Musikverlag ist Bertelsmann so breit aufgestellt, wie kein anderes Medienunternehmen hierzulande, doch in der Welt-Liga geben mit Disney, News Corp, Time Warner und Viacom andere Konzerne den Ton an.
"Horizont" 13/2017, S. 1 (Paid) Kommentieren ...

"El Trome" ist die erfolgreichste spanischsprachige Tageszeitung der Welt.

El Trome aus Peru ist mit 740.000 verkauften Exemplaren pro Tag die meistgelesene spanischsprachige Zeitung der Welt, obwohl sie erst vor 15 Jahren gegründet wurde, beobachtet Felix Lill. Das Blatt, dessen Name übersetzt "Anpacker" bedeutet, fällt durch bunte, wild gestaltete Titel und emotionales Storytelling auf. Die Zeitung kann auch florieren, weil die flächendeckende Internetversorgung fehlt, schreibt Lill.
"Die Zeit" 14/2017, S. 29 (Paid)Kommentieren ...

Yücel-Anwälte beantragen Freilassung beim türkischen Verfassungsgericht.

Deniz Yücel: Die Anwälte des inhaftierten "Welt"-Korrespondenten haben beim türkischen Verfassungsgericht einen Antrag auf Freilassung von Yücel aus der Untersuchungshaft eingereicht. Die Inhaftierung verletze u.a. "sein Recht auf körperliche Unversehrtheit und seine persönliche Freiheit" sowie das Recht "auf ein faires Verfahren", argumentieren die Anwälte. Yücel ist seit vier Wochen in Einzelhaft, deutschen Botschaftsvertretern bleibt der Zugang zu Yücel verwehrt.
welt.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...