Scout24 steht zum Verkauf.

Scout24 startet über die US-Investmentbank Morgan Stanley eine "strukturierte Käufersuche", schreibt die "FAZ". Bisher seien die Preisvorstellungen aber höher als die der Interessenten. An der Börse ist die Online-Plattform rund 4,3 Mrd Euro wert. Scout24 gehörte lange zur Deutschen Telekom. Laut "FAZ" interessieren sich u.a. die Alteigentümer Hellman & Friedman und Blackstone für das Unternehmen.
"FAZ", S. 18 (Paid)

Streamingportal von ProSiebenSat.1 könnte im Spätsommer starten.

ProSiebenSat.1: Die geplante Streamingplattform, die der Konzern mit Discovery aufbaut, könnte im Spätsommer starten, sagt P7S1-Chef Max Conze beim DLD. Er will für die VoD-Plattform Maxdome und das Mediathek- und Live-Stream-Angebot 7TV verschmelzen. Dazu kommt der Eurosport-Player von Discovery sowie Inhalte vom ZDF.
faz.net, turi2.de (Background)

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TV-Tipp von TV Spielfilm:Ein Mord unter desillusionierten Bergleuten und die Deals eines Reichsbürgers mit einer undurchschaubaren LKA-Frau beschäftigen Ermittler Peter Faber (Jörg Hartmann) und sein mitunter dysfunktionales Dortmunder Team.
"Tatort: Zorn", Das Erste, 20.15 Uhr
Unser Tipp: direkt ins laufende TV-Programm einschalten mit Smartphone, Tablet, PC oder TV: live.tvspielfilm.de

Facebook und TU München wollen an KI-Ethik forschen.


Blue-washing: Facebook schraubt eifrig an seinem Image, verkündet Sheryl Sandberg auf der DLD. Der Konzern kooperiert mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, um Fake News zur Europawahl im Mai zu verhindern. Außerdem will Facebook gemeinsam mit der TU München an KI-Ethik forschen. Sie gründen dafür das TUM Institute for Ethics in Artificial Intelligence.

Facebook spendiert die Erstfinanzierung von rund 6,6 Mio Euro für fünf Jahre. Das Institut soll aber unabhängig forschen – und zwar zu ethischen Fragen der Technologie. Christoph Lütge, Professor für Wirtschaftsethik, leitet es.
newsromm.fb.de, handelsblatt.com

Lese-Tipp: So gehen Bundestagsabgeordnete mit dem Datenleak um.

Lese-Tipp: Lydia Rosenfelder und Frank Pergande berichten in der "FAS", wie Bundestags­abgeordnete damit umgehen, dass ihre privaten Daten durch das jüngste Datenleak in die Öffentlichkeit geraten sind. Viele der Politiker hätten zuletzt viele anonyme Anrufe erhalten und inzwischen ihre Handynummer geändert. Sie würden sich über zusätzliche Schutzmaßnahmen informieren. Einige berichten, dass sie rückblickend denken, zu sorglos gewesen zu sein.
"FAS", S. 2 (Paid), turi2.de (Background)

Meinung: Tik-Tok könnte das erste weltweite Social Network werden.

Tik-Tok könnte das erste weltumspannende Social Network werden, schreibt Corinna Budras in der "FAS". Anders als Facebook oder Snapchat komme die App aus China, wo meist einheimische Netzwerke den westlichen Platzhirschen vorgezogen würden. Offizielle Nutzerzahlen gibt es zwar nicht, Experten gehen aber von einer halben Milliarde Nutzern der Synchron-Sing-App aus. Die meisten davon sind Teenager, doch auch Ältere würden den Hype nun für sich entdecken.
"FAS", S. 24 (Paid)

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TV-Tipp von TV Spielfilm: Deutschland startet gegen seinen vermeintlich schwächsten Gegner in die Hauptrunde, sollte aber auf der Hut sein: "Wir Isländer glauben immer an den Sieg. Wir haben ein Riesen-Handballherz", sagte Islands Coach Gudmundur Gudmundsson vor dem Spiel in Köln.
"Handball-WM: Deutschland – Island", Das Erste, 20.15 Uhr
Unser Tipp: direkt ins laufende TV-Programm einschalten mit Smartphone, Tablet, PC oder TV: live.tvspielfilm.de

Lese-Tipp: Fatoumata Ba erklärt, wie sie Afrikas Amazon hochgezogen hat.

Lese-Tipp: Fatoumata Ba erzählt im "FAZ"-Interview, wie sie Jumia, das Amazon Afrikas, gegründet und aufgebaut hat. Die Senegalesin musste das fehlende Vertrauen der Afrikaner in Onlineshops wecken und gründete wegen fehlender Infrastruktur ein eigenes Transportunternehmen. Jumia setzt auf mobiles Bezahlen, denn weniger als 20 % der Afrikaner haben ein Bankkonto. Bas neues Startup Janngo, das sie "Tech für den guten Zweck" nennt, will Technologie und Risikokapital nach Afrika bringen.
faz.net

#Medienmenschen: Niddal Salah-Eldin im Video-Porträt.


Mit Kraft und Karma: Niddal Salah-Eldin fällt auf. Durch mitreißenden Optimismus, Herzlichkeit – und auch ihre schwarze Hautfarbe. turi2 begleitet die "Welt"-Journalistin, die im Mai in die dpa-Chefredaktion wechselt, mit der Kamera. Salah-Eldin erzählt, wie ihre sudanesischen Eltern aus ihr früh einen mutigen Menschen machten – und wie sie diese Einstellung heute als Expertin für digitale Innovationen in die Redaktion trägt: "Ich will die großen Nüsse knacken."

Salah-Eldin kam als Kind mit ihren Eltern aus dem Sudan nach Göttingen, Mutter und Vater sind Naturwissenschaftler. Sie lasen ihrer kleinen Tochter in gebrochenem Deutsch Grimm-Märchen vor, im Kinderhort kümmerte sich Erzieherin Annette. Sie weckten in der kleinen Niddal eine Leidenschaft für Sprache, die sie in den Journalismus brachte – und bald in die Spitze der größten deutschen Nachrichtenagentur. Salah-Eldins zweite Leidenschaft ist das Singen, was sie im Video eindrucksvoll beweist.
turi2.tv (7-Min-Video bei YouTube)

RTL Group übernimmt belgischen Online-Video-Anbieter Freecaster.

RTL Group übernimmt über die Tochter Broadcasting Center Europe den Online-Video-Anbieter Freecaster. Raymond Dulieu bleibt Chef, er hielt bisher alle Anteile. BCE will mit dem Kauf die Produktionskapazität ausbauen und im Live- und On-Demand-Streaming stärker werden. Freecaster produziert z.B.für den öffentlich-rechtlichen belgischen Sender RTBF, die Luxusmarke LVMH, die Europäische Kommission, den Deutschen Bundesrat, Sportwettbewerbe und Musikfestivals.
new-business.de

Kritisierte WDR-Autorin spricht von Quoten- und Kostendruck.

WDR Logo 150WDR bezahle wenig für Dokus, erwarte aber gute Quoten, kritisiert die Autorin mehrerer Filme, die der WDR nachträglich bemängelt. Die nicht namentlich genannte Journalistin räumt Fehler durch Unachtsamkeit ein. Sie behauptet aber, viele Reportagen würden Protagonisten bei schwierigen Themen über komparse.de rekrutieren.
"Süddeutsche", S. 44 (Paid), turi2.de (Background)

Lese-Tipp: "SZ" porträtiert das Schwesternpaar Magdalena Rogl und Laura Dornheim.

Lese-Tipp: Magdalena Rogl (Foto) und Laura Dornheim sind digitale Medienfrauen, erfolgreich – und Schwestern. Barbara Vorsamer porträtiert die Microsoft-Kommunikatorin Rogl und die Eyeo-Kommunikatorin Dornheim. Beide litten unter einem gewalttätigen Vater, starteten unterschiedlich ins Berufsleben – und sind heute in ähnlichen Jobs wieder geschwisterliche Rivalinnen.
"Süddeutsche", S. 48 (Paid)

Verhandlungen über LSR und Upload-Filter in der EU stocken.

EU: Die Reform des Urheberrechts gerät ins Stocken und wird nicht am Montag verhandelt, berichtet Politico. Die Mitgliedsstaaten können sich im Ministerrat nicht auf eine Linie bei Leistungsschutzrecht und Upload-Filtern einigen, mit der sie in die Trilog-Verhandlungen mit dem Parlament gehen. Laut Piraten-Politikerin Julia Reda sind elf Staaten gegen den Kompromiss der rumänischen Ratspräsidentschaft.
politico.eu (Paid) via theverge.com, juliareda.eu

"FT": Spotify verkauft Mini-Musikanlage für Autos.

Spotify schraubt an einer kleinen Musikanlage mit Sprachsteuerung für Autos, schreibt die "Financial Times". Die etwa 100 Dollar teuren Geräte sollen Spotify-Inhalte über Bluetooth auf die Boxen übertragen – Autofahrer können ihre Playlists und Podcasts ohne Fummelei am Handy hören. Mit einem eigenen Produkt würde Spotify unabhängiger werden von Amazon, Google und Apple, die eigene Systeme in Autos einbauen.
ft.com (Paid), theverge.com, turi2.de (Background)

Bild des Tages: Käsewettrollen auf der Grünen Woche.


So ein Käse: Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner beobachtet, wie mehrere Schlipsträger, darunter Joachim Rukwied vom Deutschen Bauernverband und Messe-Berlin-Chef Christian Göke, an einem Käse-Wettrollen teilnehmen. Der Wettbewerb findet im Schweizer Pavillon auf der heute eröffneten Internationalen Grünen Woche statt. (Foto: Christoph Soeder / dpa / Picture Alliance)

Video-Tipp: Bahn-Marketing-Chefin Antje Neubauer spricht über ihren Rückzug.

Video-Tipp: Antje Neubauer, noch Marketing-Chefin bei der Bahn, spricht im Video-Interview mit "Werben & Verkaufen" über ihren Rückzug vom Manager-Posten. Ihr sei es wichtig, einmal zu entschleunigen, um sich selbst zu fragen, was sie beruflich und privat in Zukunft wolle. Ihr werde es fehlen, zu gestalten und Haltung zu zeigen. Wohin es sie in Zukunft verschlage, dazu habe sie "keine verdammte Ahnung."
wuv.de, turi2.de (Background)