Ex-DAF-Vorstand plant Wohlfühl-TV-Sender.

conrad-heberling2-150Wohlfühl-TV: Conrad Heberling, zuletzt Vorstandschef des Deutschen Anleger-Fernsehens, plant in Österreich einen grenzüberschreitenden Fernsehsender für "das Schöne des täglichen Seins". Der Ex-RTL2-Manager arbeitet dazu mit Nadja Ondrusik von Voguish.TV und dem ehemaligen Puls4-Chefredakteur Jürgen Peindl zusammen. Der Sender soll 2017 starten und in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein und Südtirol verbreitet werden.
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Rocket Internet beantragt Zulassung für Aktien-Handel am regulierten Markt.

Rocket-Internet-ohne-Schriftzug-150Rocket Internet will transparenter werden: Der Startup-Investor hat den Handel am regulierten Markt der Frankfurter Börse beantragt, dem so genannten Prime Standard. Bisher sind die Aktien des Samwer-Konzern im Entry Standard gelistet. Dort herrschen geringere Transparenz-Anforderungen, etwa bei der Veröffentlichung von Geschäftszahlen.
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Benetton wirbt erstmals im TV – aber nicht in Deutschland.

benetton-logo-150Benetton wirbt erstmals auch im Fernsehen und im Kino. Der italienische Modekonzern, der bisher vor allem durch provokative Plakat-Kampagnen auffiel, hat neun 15-Sekünder produzieren lassen, die subtil für die Bekleidung von Benetton werben. Im TV sind die Spots vorerst nur in Italien zu sehen, im Kino in Italien und Mexiko. Hierzulande laufen die Spots nur Online.
horizont.net, de.benetton.com (Videos)Kommentieren ...

“Cicero”-Verlag holt Jörn Christiansen als Verlagsleiter.

joern-christansen150Res Publica, der Verlag von Christoph Schwennicke und Alexander Marguier für "Cicero" und "Monopol", holt Jörn Christiansen, 54, als Verlagsleiter. Er folgt auf Thorsten Thierhoff, der den Verlag Ende des Jahres "im freundschaftlichen Einvernehmen" verlässt, um bei einem "anderen mediennahen Unternehmen" eine Management-Aufgabe zu übernehmen.
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Springer verrechnet Gehaltserhöhung mit außertariflichen Zulagen.

Axel Springer_logo2_150Springer will tariflich vereinbarte Gehaltserhöhungen mit außertariflichen Zulagen verrechnen, berichtet Gregory Lipinski. Der Betriebsrat spricht von einem "neuen Sparhammer" und kritisiert, dass Springer seine Mitarbeiter damit von der aktuellen Lohnentwicklung abkoppele. Springer hält die Entscheidung für eine "in Anbetracht des Marktumfeldes in Deutschland notwendige Maßnahme".
meedia.de1 Kommentar

Facebook verrechnet sich bei Video-Sehdauer.

Facebook-Logo-Holzwand (Foto: dpa)
Ich sehe was, was Du nicht siehst: Facebook hat sich bei der Sehdauer von Video-Werbung erheblich verrechnet, berichtet das "Wall Street Journal". Die Werte, die Facebook seinen Werbekunden in den vergangenen zwei Jahren angegeben hat, lagen teilweise um 60 bis 80 % über den tatsächlichen. Grund ist ein Rechenfehler, den Facebook der Werbeagentur Publicis Media schon im August gestand, der nun durchgesickert ist.

Facebook hatte zur Berechnung der durchschnittlichen Sehdauer nur Video-Werbung berücksichtigt, die länger als drei Sekunden lief. Werbeclips, die von Nutzern vorher weggeklickt wurden, flossen nicht in die Berechnung ein, was die durchschnittlich Sehdauer künstlich aufgebläht hat. Laut Facebook ist der Fehler inzwischen behoben, die Abrechnung der Anzeigen sei von der falschen Kalkulation nicht beeinflusst. Großkunden wie Publicis sind dennoch verärgert, weil die offiziellen Zahlen Basis für den Werbe-Einkauf sind.
t3n.de, wired.de, techcrunch.com

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Basta: Kunstwerk inspirierte Sylvester Stallone zu Rocky.

sylvester-stallone-rocky-muskeln-150Der gefesselte Prometheus, ein Bild des Malers Peter Paul Rubens, hatte wesentlichen Einfluss auf das Leben von Schauspieler Sylvester Stallone. Im Kunstmagazin "Blau" berichtet Stallone davon, wie er als 12-Jähriger im Museum stand und sich vornahm, so zu werden wie der abgebildete Muskelprotz. Der Prometheus inspirierte Stallone auch zu seiner bekanntesten Filmfigur: Rocky.
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Bauer fährt zweithöchsten Umsatz seiner Geschichte ein.

bauer150Bauer hat im Geschäftsjahr 2015 mit 2,3 Mrd Euro den zweithöchsten Umsatz in seiner Firmengeschichte erwirtschaftet - ein Plus von rund 2 %. Hauptumsatzbringer ist das Zeitschriftengeschäft, mit dem Bauer einen weltweiten Gesamtumsatz von 1,689 Mrd Euro erzielt. Am stärksten gewachsen ist das Radiogeschäft, dank Zukäufen in Skandinavien und Großbritannien um 38 % auf 320 Mio Euro. Das Digitalgeschäft legt um 16 % auf 122 Mio Euro zu. Rund zwei Drittel des Umsatzes stammen aus dem Ausland.
bauermedia.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

“Focus”: Russische Agenten unterwandern Wikileaks.

Wikileaks Logo 150Russland nutzt Wikileaks angeblich bewusst zur Desinformation, schreibt der "Focus" und beruft sich auf ein Berliner Regierungsdossier. Russische Agenten hätten die Whistleblower-Organisation sei Jahren unterwandert. Dabei sei es Russland gelungen, Wikileaks ein gefälschtes NSA-Protokoll über ein abgehörtes Telefonat von Angela Merkel unterzuschieben.
focus.de
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Constantin-Chef Kogel informiert Finanzaufsicht über zu spät gemeldete Aktien-Käufe.

constantin medienConstantin Medien: Vorstandschef Fred Kogel wirft seinem Vorgänger Bernhard Burgener und Aktionären aus dessen Umfeld vor, den Kauf von Aktien zu spät gemeldet zu haben, berichtet die "Wirtschaftswoche". Kogel habe sich daher an die Finanzaufsicht BaFin gewandt. Zudem sollen die Aktionäre um Burgener, die zuletzt 29,3 % der Anteile besaßen, sich unerlaubterweise und heimlich abgestimmt haben, um Einfluss auf die Strategie zu nehmen.
wiwo.deKommentieren ...

Journalistische Inhalte haben in Italien nun ein Verfallsdatum – wie Quark.

Paragraph150 Justiz JuraPflicht zum Löschenmüssen: Italiens oberster Gerichtshof wendet das Recht auf Vergessenwerden, einst als Folterinstrument für Google und Co erdacht, auf eine Zeitung an. Das Urteil fixiert, dass in Italien das öffentliche Interesse am journalistischen Artikel nach zwei Jahren keinen Vorrang vor der Privatsphäre eines Protagonisten habe - und argumentiert explizit mit dem Haltbarkeitsdatum von Milch und Joghurt. Das betroffene Regionalportal Primadanoi.it aus den Abruzzen fordert, Medien vom Recht auf Vergessenwerden auszunehmen. Eigentlich geht es bei der Rechtskonstruktion aus der EU-Grundverordnung für Datenschutz nur um Links, nicht um Inhalte.
repubblica.it (Englisch) via netzpolitik.org, wan-ifra.orgKommentieren ...

Wir graturilieren: Jost Lübben wird 52.

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Wir graturilieren: Jost Lübben, Chefredakteur der "Westfalenpost", wird heute 52 Jahre alt. Werder-Bremen-Fan Lübben muss momentan zwar leiden, gefeiert wird heute Abend dennoch mit Familie und Freunden. Er blickt stolz auf das journalistische Inselhelden-Projekt zurück und freut sich auf kommende "schräge Projekte mit der 'Westfalenpost'".

Lübben ist Optimist und überzeugt, dass das Beste im Leben noch kommt. Konkret bedeutet das: Mit dem Rucksack bzw. VW-Bus durch Europa, Australien und Neuseeland reisen. Und mit seiner Frau nachts im Taxi durch Berlin fahren. Glückwünsche – und auch Wünsche zu einem neuen Trainer für Werder – empfängt Lübben per Telefon, E-Mail, persönlich und auf Twitter. (Foto: Funke)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Döpfner und Steingart reden über ihr Geld.

Lese-Tipp turi2Lese-Tipp: Mathias Döpfner verrät im Gespräch mit Gabor Steingart, dass er kein reicher, sondern ein hoch verschuldeter Mann sei. Den Kauf von 3 % Springer-Anteilen finanzierte der Vorstandschef über Kredit. Sein Vermögen auf 150 Mio Euro zu taxieren, sei ein Fehler des hauseigenen Blatts "Bilanz". Die Journalisten vergaßen, die aufgenommenen Kredite gegenzurechnen. Gesprächspartner Steingart gehören 5 % an der Verlagsgruppe Handelsblatt, die ihm Dieter von Holtzbrinck übertragen hat.
"Handelsblatt", S. 20-25 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Video-Tipp: Springer- und BDZV-Chef Döpfner im Interview.

Mathias Döpfner-150Video-Tipp: Springer-Chef Mathias Döpfner ist auf Phoenix "Im Gespräch" mit Michael Hirz. Döpfner schwärmt von den Möglichkeiten des digitalen Journalismus und von Politico, das sich mit "geradezu frappierender Geschwindigkeit" rechne. Journalismus müsse ein Geschäft bleiben und dürfe nicht Subventions-Empfänger werden, der "gnadenhalber durch andere Geschäfte" finanziert werde.
youtube.com (29-Min-Interview)Kommentieren ...

Telekom baut um und ruht auf vier Säulen.

telekom 150Telekom ordnet 15.000 Mitarbeiter neuen Gesellschaften zu, berichtet das "Handelsblatt". Die künftige Telekom bestehe in Deutschland aus den vier Bereichen Privatkunden, Geschäftskunden, Service und Technik. Alle Mitarbeiter sollen zu gleichen Tarifen und Konditionen weiterbeschäftigt werden. Mehrere tausend Telekom-Angestellte sollen ab 2019 zwei Stunden pro Woche weniger arbeiten.
handelsblatt.comKommentieren ...

Britische Verleger fordert staatliche Hilfe gegen Google und Facebook.

GroßbritannienBritische Verleger rufen die Regierung auf, die Macht von Google und Facebook zu zügeln. Das BDZV-Pendant News Media Association sieht die Lage weit von einer Win-Win-Situation entfernt. Die Kosten, Journalismus zu produzieren, würden bei den Verlagen bleiben. Google verweist in einer Reaktion auf seine Digital News Initiative und darauf, monatlich 10 Mrd Klicks auf Verlags-Websites zu lenken.
businessinsider.de, newsmediauk.orgKommentieren ...

Hacker klauen Daten aus 500 Mio Yahoo-Nutzerkonten – “staatlicher Hintergrund” vermutet.

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Tag der offenen Tür: Yahoo muss seinen Nutzern einen erfolgreichen Hacker-Angriff auf seine Datenbank beichten. Kriminelle haben im Jahr 2014 Daten aus sage und schreibe 500 Mio Nutzerkonten geklaut. Yahoo vermutet, dass auch ein Staat als Drahtzieher hinter dem Angriff steckt. Die Hacker kamen an Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtstermine und Sicherheitsfragen zum Zurücksetzen des Passworts. Die Passwörter und Bankdaten sind verschlüsselt.

Yahoo informiert seine Nutzer und fordert u.a. dazu auf, Passwörter zu ändern. Erstaunlich ist, dass der 2014 getätigte Datendiebstahl erst kürzlich aufgefallen sein soll. Ganz besonders pikant: Der Telekom-Konzern Verizon hat vom Datenleck erst in den vergangenen zwei Tagen erfahren – und plaudert dies in einem beleidigten Statement aus. Verizon ist gerade dabei, Yahoo für 4,8 Mrd Dollar zu übernehmen. (Foto: AP / Picture Alliance)
tagesschau.de, welt.de, mashable.com (Verizon), theverge.com, techcrunch.comKommentieren ...

Zitat: Ruth Fend kritisiert zu großes Vertrauen auf den Massengeschmack.

ruth-fend-150"Wir fangen an, der Masse hinterherzulaufen. Welche Inhalte wir anbieten, hängt immer stärker vom Nutzer ab und nicht mehr davon, ob wir Themen für gesellschaftlich relevant halten."

Für "Neon"-Chefredakteurin Ruth Fend vermessen Redaktionen zu häufig den kurzfristigen Erfolg ihrer Inhalte – und irren dabei auf lange Sicht.
osk.deKommentieren ...

Deutschlandradio-Umbenennung soll die Reputation im Netz stärken.

andreas-peter-weber-150Deutschlandradio tritt mit seinen drei Sendern künftig unter dem Label Deutschlandfunk auf, um die Marke zu stärken, erläutert Programmdirektor Andreas-Peter Weber. Es brauche die "immense Reputation" des Deutschlandfunks, um auf iTunes, Spotify oder Facebook zu bestehen. Im Programm setzt Weber auf Personifizierung: Ein Moderator soll künftig nicht mehr mehrere Formate präsentieren.
taz.de, turi2.de (Background)

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Verfassungsschutz: Russische Hacker hatten deutsches Medienunternehmen im Visier.

zahlenmatrix150Cyber-Angriff: Russische Hacker haben in den vergangenen Wochen auch mindestens ein deutsches Medienunternehmen ins Visier genommen, sagt Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen. Details nennt er nicht. Maaßen spricht von einer "Welle von Cyberattacken", die weit über die bisher bekannten Angriffe hinausgehen.
merkur.deKommentieren ...

PEN-Report: Bedingungen für ausländische Journalisten in China haben sich verschlechtert.

ChinaChina behindert die Arbeit ausländische Journalisten so stark wie "nie zuvor in der jüngeren Geschichte", sagt die Journalisten-Organisation PEN America. Nach den Olympischen Spielen 2008 seien die Kontrollen verschärft worden, die Visa-Vergabe sei restriktiver geworden. Kontrolleure würden Reporter bei ihrer Arbeit häufiger filmen, staatliche Stellen dagegen geben Ausländern seltener Informationen.
nytimes.comKommentieren ...

Hohe Kosten sorgen für Zurückhaltung bei Snapchat Discover.

snapchat150 neues LogoSnapchat hat offenbar ein Problem, in Deutschland Medienpartner für seine Discover-Funktion zu gewinnen, schreibt Marvin Schade. Demnach war der Deutschland-Start bereits für Mitte des Jahres geplant, wurde jedoch auf Oktober oder November verschoben. Fortgeschrittene Gespräche gebe es mit "Bild" und Burda. Als Grund für die Zurückhaltung sieht Schade hohe Kosten für die Erstellung der speziell auf Snapchat zugeschnittenen Inhalte - allein die "Daily Mail" beschäftigt dafür acht Mitarbeiter.
meedia.deKommentieren ...