Falsche Zitate: "Playboy" distanziert sich von Interview.

Hollywoodreife Panne: Der deutsche "Playboy" räumt schwere Fehler in einem Interview mit Filmmusik-Komponist Ennio Morricone (Foto) ein. Das gesprochene Wort sei "in Teilen nicht korrekt wiedergegeben" worden, sagt Chefredakteur Florian Boitin. Im Interview greift Morricone den Regisseur Quentin Tarantino an, ein freier Autor hat es geführt. Burda prüft rechtliche Schritte.

Morricone bezeichnet Quentin Tarantino in dem Interview als absoluten Chaoten und sagt, auch laut Überschrift, "Tarantino kann mich mal". Davon distanziert sich Morricone und hat bereits rechtliche Schritte gegen "Playboy" angekündigt. Der Autor äußert sich nicht. Das "Playboy"-Interview ist weltweit Gesprächsthema in der Filmszene geworden – und besteht offenbar doch nur aus sehr viel heißer Luft. (Foto: Angelo Carconi / Ansa / Picture Alliance, Montage: turi2)
spiegel.de, sueddeutsche.de