"Junge Welt" wirft dem MDR einen "Werbeboykott" vor.

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Kein bisschen Frieden: Die "Junge Welt" fühlt sich vom MDR und vom Privatradio in Mecklenburg-Vorpommern boykottiert. Die Radiosender MDR Jump und Ostseewelle weigern sich, Werbespots der linken Tageszeitung auszustrahlen, weil die Werbung eine Weltanschauung transportiere. In ihren Spots zum 70. Jubiläum wirbt die Zeitung u.a. mit Slogans wie "Zeitung für den Frieden" und "Zeitung gegen den Faschismus". Dazu laufen Melodien aus der sozialistischen Mottenkiste, etwa das Lied "Kleine weiße Friedenstaube" und die DDR-Hymne.

Der RBB-Sender Radio eins, wie der MDR ARD-Mitglied, hatte mit den Spots dagegen keine Probleme und strahlte die Werbung aus. Der Staatsrechtler Andreas Fisahn bezweifelt, dass es sich bei den Spots um politische Werbung handle. Es werde für ein Produkt geworben, das wie jedes andere Kunden finden müsse.
presseportal.de, uebermedien.de

Mitarbeit: Markus Trantow

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