Kika peilt die Generation YouTube an.

Kika.de-Screenshot

Kika will crossmedialer werden und orientiert sich an YouTube.

Fernsehen für die Tube: Der öffentlich-rechtliche Kinderkanal von ARD und ZDF will crossmedialer werden und orientiert sich dabei an Googles Video-Netzwerk YouTube, das auch bei Kindern äußerst beliebt ist. Derzeit suche man "Moderatoren, die sehr web-affin sind und die man vielleicht schon von YouTube kennt", sagt Kika-Programmgeschäftsführer Michael Stumpf im Interview mit DWDL. Im Visier hat er den "YouTube-Nachwuchs, der mit dem Thema Bewegtbild ganz entspannt und selbstverständlich umgeht". Ab dem kommenden Jahr will Stumpf auch Kika-Inhalte über YouTube verbreiten und die Video-Plattform als "Fenster in unser Programm nutzen". Die Nutzungsgewohnheiten von Kinder hätten sich "durch YouTube massiv verändert", darauf müsse man "auch im Programm reagieren". Ein neues Medienmagazin soll "die komplette Bandbreite für Medien-Einsteiger" abdecken. Ein Tabu bleibt dagegen Facebook, das offiziell erst ab 13 Jahren genutzt werden darf und somit knapp über der Kika-Zielgruppe liegt. Über soziale Netzwerke will Stumpf jedoch Eltern und Pädagogen ansprechen, die Tipps für die Mediennutzung von Kindern suchen. Im kommenden Jahr soll ein Erwachsenen-Blog starten.
dwdl.de

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