Springer holt Nienhaus zurück.

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Christian Nienhaus lächelt seiner Zukunft bei Springer entgegen. (Foto: Springer)

Funke-Rückkehrer in der Warteschleife: Christian Nienhaus kommt zurück zu Springer und übernimmt dort erstmal die Leitung der Vertriebstochter Sales Impact. Er löst Torsten Brandt ab, der "auf eigenen Wunsch" geht, und verantwortet Abos und Einzelverkäufe der Springer-Titel. Fraglich, ob das seine letzte Position bei Springer bleibt. David Hein vermutet bei Horizont.net, dass Nienhaus sich zu Höherem berufen fühlt und etwa Peter Würtenberger ablösen könnte. Den zieht es bekanntlich ins Silicon Valley. Zudem soll die Springer-Tochter Sales Impact mittelfristig in einem Gemeinschaftsunternehmen von Springer und Funke aufgehen – bis dahin wäre Strippenzieher Nienhaus genau der Richtige. Bis Februar war er Co-Geschäftsführer der Funke-Gruppe und hat den Zeitungs-Deal zwischen Springer und Funke dort mit eingefädelt. Auch Springer kennt er gut. Von 2001 bis 2008 stand er als Verlagsgeschäftsführer an der Spitze der Bild-Gruppe und war maßgeblich am Aufstieg der Boulevard-Haubitze zur Cashcow beteiligt.
horizont.net, axelspringer.de