Steingart: "Kress Pro" analysiert die Probleme bei der Trennung vom Handelsblatt.

Gabor Steingart: Die Verhandlungen mit der Handelsblatt Media Group ziehen sich so lange hin, weil Ansprüche aus drei Verträgen bestehen, analysieren Markus Wiegand und Wolfgang Messner. Dabei geht es um Steingarts Gehalt aus seinem Arbeitsvertrag, den Wert seiner Anteile an der Unternehmensgruppe sowie die Rechte am Morning Briefing. Auch der Verlust in der Vermarktung durch Steingarts Abgang, der sich laut Insidern auf 3 bis 4 Mio Euro im Vergleich zum Vorjahr belaufen soll, verringere die Spielräume des Verlags. Eine großzügige Abfindung Steingarts werde dadurch noch unwahrscheinlicher.
"Kress Pro" 05/2018, S. 62-63 (Paid)