Wegen neuem Präsidenten: Gruner + Jahr, Spiegel, Zeit und Medweth wollen offenbar VDZ-Fachverband verlassen.


Fachverband adieu: Vier Verlage wollen wegen Stephan Holthoff-Pförtner aus dem Fachverband Publikumszeitschriften beim Verband Deutscher Zeitschriftenverleger austreten. Das meldet horizont.net. Der Streit um die Nominierung und Wahl Holthoff-Pförtners zum VDZ-Präsidenten droht damit zu eskalieren.

Grund dafür ist vor allem die Art, wie Holthoff-Pförtner zum Nachfolger Hubert Burdas gekürt wurde. Die Hamburger Verlagschefs sowie Medweth kritisierten in einem Brief an das VDZ-Präsidium ausdrücklich "Hinterzimmerbünde". Holthoff-Pförtner selbst hatte sich noch optimistisch dazu geäußert, die Hamburger wieder beruhigen und mit ins Boot holen zu können. Der VDZ teilt in einer Pressemitteilung mit, er "akzeptiere" die Entscheidung der Verlage. Sie würden den Landesverbänden erhalten bleiben.
horizont.net, meedia.de (korrigierte Meldung), turi2.tv (Interview Holthoff-Pförtner), turi2.de (Background), vdz.de (Pressemitteilung)

Korrektur: In einer früheren Meldung hatte turi2.de berichtet, dass die Hamburger Verlage den Verband verlassen wollen. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

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