Welte sieht eine Krise "wie 2009" im Anzeigengeschäft.

Kontakter vs Burda 600Philipp Welte dementiert nicht nur seine Frisur von anno tobak, sondern auch die Absicht, bei Burda wieder Anzeigenleiter einzuführen.

Burdas Verlagsvorstand Philipp Welte warnt in einem Brief an die Mitarbeiter vor einer Krise im Anzeigengeschäft, die "in ihrer Wucht nur vergleichbar mit der Wirtschaftskrise 2009 ist". Gleichzeitig dementiert Welte in der Mail, dass er darüber nachdenke, die Anzeigenleiter im Burda Community Network wieder einzuführen. Dieses hatte der "Kontakter" am Mittwochabend berichtet - und dabei den Fauxpas begangen, Don Philipp mit der Frisur von 2008 zu zeigen.

Welte wehrt sich gegen den Eindruck, rückläufige Anzeigen seien ein Burda-Problem. Die "disruptive Veränderung des Vermarktungsgeschäftes" treffe "die gesamte Medienindustrie". Weltes Analyse: "Unsere Kunden haben unendlich viel mehr Möglichkeiten, ihre Werbung medial zu transportieren, und unsere Wettbewerber gehen deutlich aggressiver vor als in den letzten Jahren noch." Vor allem die "Fernsehanbieter in Deutschland" drückten "das Niveau der gesamten Medienindustrie".
"Kontakter", S. 1, 3, 20, 21 (Paid), youtube.com (4-Min-Interview mit Marcus Schuler)1 Kommentar

Ein Gedanke zu „Welte sieht eine Krise "wie 2009" im Anzeigengeschäft.

  1. Levetzow

    Krisen anzukündigen schafft Unsicherheit, Print braucht Zuversicht! Besonders Burda überzeugte viele Jahre durch Innovationen aus denen Marktführer entstanden. Scheint so als gehen Herrn W. die Themen aus.

    Antworten

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