lexikon2: Julian Reichelt.


"Bild" schafft den Shitstorm ab. (6-Min-Interview aus dem Dezember 2016)

Julian Reichelt brauchte 15 Jahre, um sich vom Volontär bei Springer an die Spitze der Boulevard-Haubitze "Bild" vorzuarbeiten. Der Vorsitzende der Chefredaktionen befehligt die gedruckten Titel "Bild" und "Bild am Sonntag", bei Bild.de ist der Digitalchef sowieso die Nummer eins. Auf dem Weg nach oben hat der Journalistensohn die Brennpunkte dieser Welt vom Schützengraben aus gesehen – mit Stahlhelm auf dem Kopf und Schutzweste am Körper. Seine Einsätze als Kriegs- und Krisenberichterstatter, unter anderem in Afghanistan, Georgien und im Irak, brachten ihm 2007 den Posten des Chefreporters von "Bild".

Kai Diekmann machte Reichelt Anfang 2014 zum Chefredakteur von Bild.de, trotz fehlender Führungserfahrung. Dass er das Zeug haben würde, "Germany’s next Diekmann" zu werden, zeichnete sich schon früh ab – auch wenn der gebürtige Hamburger Ende 2015 im Interview mit turi2.tv noch lachend abwinkte.

Aus dem Krieg hat Reichelt eine soldatische Sicht auf die Welt mitgebracht, die ihn bis heute prägt. Reichelts Schützengraben als Journalist im meist wenig kriegerischen Berlin ist Twitter. Auf der Plattform stürzt er sich in jedes Gefecht, das ihm nötig scheint, und teilt mitunter munter aus. Dass er auch einstecken kann, ist Ehrensache.

News über Julian Reichelt auf turi2.de

Geboren am 15. Juni 1980 in Hamburg

Telefon 030 2591-79797
julian.reichelt@bild.de

Profile:
twitter.com/jreichelt
facebook.com/julian.reichelt
wikipedia.de

Mein Homescreen: Julian Reichelt telefoniert mit der Kalaschnikow unter den Smartphones.
turi2.de
 
Julian Reichelt streitet mit offenem Visier.
turi2.tv (5-Min-Interview, Oktober 2015)
 
 

Springer klagt gegen Focus Online wegen Content-Diebstahls.
turi2.tv (4-Min-Interview, Januar 2017)

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