Köpfe der Kommunikation

Horst Seehofer

Status: CSU-Politiker Horst Seehofer ist Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat.

Geboren am 4. Juli 1949 in Ingolstadt

Bio: Horst Seehofer macht nach der Mittleren Reife eine Ausbildung zum Amtsboten und wird 1970 Verwaltungsinspektor im gehobenen Dienst. 1979 erwirbt er ein Diplom an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie München. Von 1980 bis 2008 ist Seehofer Mitglied des Bundestages für die CSU. Unter Helmut Kohl ist er von 1992 bis 1998 Gesundheitsminister, unter Angela Merkel von 2005 bis 2008 Landwirtschaftsminister. Nach 14 Jahren als stellvertretender Vorsitzender übernimmt Seehofer 2008 den CSU-Parteivorsitz und wird Ministerpräsident von Bayern. 2018 wechselt er als Innenminister zurück in die Bundespolitik und gibt 2019 den Parteivorsitz ab.

E-Mail: presse@bmi.bund.de (Pressekontakt)

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Alle Köpfe im turi2-Index unter turi2.de/koepfe

Horst Seehofer bei turi2:

    • Horst Seehofer hat sich mit dem Coronavirus infiziert.

      In Quarantäne: Innenminister Horst Seehofer hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Seehofer, 71, habe einer Sprecherin zufolge bisher keine Krankheitssymptome und befindet sich in häuslicher Quarantäne, schreibt der “Spiegel”. Seehofer hatte Mitte April seine erste Corona-Schutzimpfung erhalten.
      spiegel.de

    • Willkommen im Club: Boris Dolkhani.

      Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Boris Dolkhani hat gleich eine Handvoll Agenturen gegründet, mittlerweile verantwortet er das Marketing bei Bosch. Dolkhani ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macherinnen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Tobias Korenke, Manuela Kampp-Wirtz und Horst Seehofer.
      turi2.de/koepfe (Profil Dolkhani)

    • Bundesregierung hat 2020 bis Oktober mindestens 344,3 Mio Euro für Berater*innen ausgegeben.


      Beraten und verkauft: Mindestens 344,3 Mio Euro hat die Bundes­regierung allein in den ersten drei Quartalen 2020 an Beratungs­firmen überwiesen, schreibt die “Welt am Sonntag”. Spitzenreiter ist demnach das Innen­ministerium um Horst Seehofer mit 128,3 Mio Euro. Das Finanz­ministerium von Olaf Scholz nimmt 72,4 Mio Euro für Berater*innen in die Hand. Sparsamer ist das Gesundheits­ministerium von Jens Spahn, das in der Corona-Pandemie Beratung für insgesamt rund 30 Mio Euro einkauft – etwas weniger als das Verkehrs­ministerium mit 34,7 Mio Euro.

      Der Einsatz von externen Berater*innen steht in der Kritik. Der Bundesrechnungshof kritisiert die hohen Kosten und dass Berater*innen auch beim Verfassen von Gesetzen zum Einsatz kommen und so Interessenkonflikte eine Rolle spielen können. Die “Welt am Sonntag” führt zudem aus, dass die Ausschreibung der Aufträge oft nicht fair verlaufe, sondern von vorne herein auf einen Partner ausgelegt ist. Agenturen würden sich zudem Folgeaufträge sichern und es gäbe keine ausreichende Überprüfung, ob der Einsatz externer Kräfte erfolgreich war.
      “Welt am Sonntag” (Paid), welt.de

    • “Bild”: Merkel erwägt deutliche Reise-Einschränkungen.

      Reise-Restriktionen: Innenminister Horst Seehofer hat Kanzlerin Angela Merkel Pläne präsentiert, wie man Reisen nach Deutschland drastisch einschränken könnte, um eine weitere Einschleppung der Corona-Mutation zu verhindern, berichtet “Bild”. Mögliche Maßnahmen wären demnach deutlich schärfere Grenzkontrollen sowie die Reduzierung des Flugverkehrs nach Deutschland auf nahezu null. Besondere Sorgen bereite der Regierung, dass sich offenbar nicht alle Airlines nicht an die strengen Corona-Regeln halten.
      bild.de

    • Zitat: Horst Seehofer warnt vor Vorteilen für Geimpfte.

      “Eine Sonderbehandlung für Geimpfte spaltet die Gesellschaft. Des einen Privileg ist die Benachteiligung des anderen.”

      Innenminister Horst Seehofer sagt in “Bild am Sonntag”, dass Vorteile für Geimpfte einer Impfpflicht gleichkäme. Der Staat dürfe “nicht zum Vormund der Bürgerinnen und Bürger werden”.
      “Bild am Sonntag”, S. 8-9 (Paid)

    • turi2 edition #13: 20 junge Journalist*innen, die uns 2020 aufgefallen sind.

      1. Mona Ameziane
      Jahrgang 1994, ist die Elke Heidenreich der Insta-Welt. Funk zieht ihrem Literaturkanal “Stories“ Ende 2019 den Stecker. Die gleichnamige Büchersendung läuft auf 1Live weiter – und gibt Autor*innen die Bühne, die sie 2020 coronabedingt nicht betreten dürfen. Auf ihrem privaten Instagram-Account rezensiert und empfiehlt Ameziane nach wie vor Bücher. 16.000 Menschen folgen ihr dort.

      2. Aminata Belli
      Jahrgang 1992, talkt seit 2020 “deep und deutlich“ für den NDR. Für Funk geht sie auf YouTube mit der Marine auf U-Boot-Tauchfahrt, begleitet eine Studentin ans Grab der ermordeten Schwester und kuschelt mit Fremden. Im Black-Lives-Matter-Jahr gibt die Moderatorin zu Protokoll, dass sie People of Color im deutschen TV vermisst.

      3. Shammi Haque
      Jahrgang 1993, startet als feministische Bloggerin in Bangladesch. Als sie wegen ihrer Texte und Posts bedroht wird und um ihr Leben fürchten muss, geht sie 2015 ins deutsche Exil. Nach einem Springer-Volo fängt sie 2020 fest bei “Bild“ an – und schreibt dort über Geflüchtete oder Islamismus in Europa.

      4. Esra Karakaya
      Jahrgang 1991, macht mit Karakaya Talk die diverseste Talkshow Deutschlands, bis ARD und ZDF sie 2020 canceln. Dann räumt das Format den Grimme Online Award ab. Jetzt trommelt Karakaya um Crowd-Geld, damit Gäste wieder bei einem Glas Çay über Politik und Privilegien diskutieren können.

      5. Levin Kubeth
      Jahrgang 1998, ist Medienjournalist der Gen Z. In seinem Podcast “Unter Zwei“ führt er lehrreiche Gespräche mit Vertreter*innen von “Tagesschau“ oder “Bild“ – wenn er nicht gerade Uni-bedingt pausiert. Dass der “Spiegel“ den Titel abgekupfert hat, hält Kubeth hoffentlich nicht davon ab, bald wieder neue Folgen aufzunehmen.

      6. Nhi Le
      Jahrgang 1995, macht zu Beginn der Pandemie lautstark auf Corona-Rassismus gegen asiatische und asiatisch gesehene Menschen aufmerksam. Le, die in Thüringen aufgewachsen ist, übt auch sonst intelligent-fundierte Gesellschaftskritik. Zum Beispiel in ihrer Kolumne “The Female Gaze“ für das junge “Süddeutsche“-Angebot Jetzt.

      7. Yasmine M‘Barek
      Jahrgang 1999, bloggt als Teenie über Mode und mausert sich zur Politik-Podcasterin. Heute gießt sich die Studentin in jeder Folge frischen “Polittee“ ein – und erklärt, analysiert, prognostiziert. M’Barek, die auch frei für die “Zeit“ schreibt, schafft es, selbst den Streit um den CDU-Vorsitz locker und verständlich aufzudröseln.

      8. Sebastian Meineck
      Jahrgang 1992, wühlt sich erst für “Vice“ durch Pornoseiten und rechte Telegram-Gruppen. Heute baut er den YouTube-Kanal “So Many Tabs“ für Funk auf, der sich mit Meinecks Spezialgebiet beschäftigt: Technik. In seinem Newsletter stellt er etwa Tools für Instagram-Recherchen vor.

      9. / 10. Niklas Münch und Tobias Hausdorf
      Jahrgang 1990 (links) und 1993 (rechts), podcasten bei “Hinter den Zeilen“ kurzweilig über und für den Journalismus-Nachwuchs, sprechen dabei über Ausbildungswege und ziehen Lehren aus ihren eigenen missglückten Interviews. Ausgebildet werden die beiden an der Evangelischen Journalistenschule in Berlin.

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      11. Marvin Schade
      Jahrgang 1990, gründet 2020 mit Matthias Bannert Medieninsider und haut dort seither Exklusivmeldungen raus, die die Branche liest. Chefredakteur Schade geht mit dem Selbstbewusstsein seines Ex-Chefs Steingart vor. Doch das braucht es bekanntlich, um einen Mediendienst hochzuziehen.

      12. Eva Schulz
      Jahrgang 1990, führt unter dem Dach von ARD und ZDF immer noch smarte Talks mit coolen Leuten. (Notiz an ARD-Programmdirektor Volker Herres: Das geht auch ohne Kai Pflaume.) 2020 gewinnt Schulz mit “Deutschland 3000“ den Deutschen Podcast Preis als beste Interviewerin.

      13. Hannah Schwär
      Jahrgang 1992, recherchiert für Springers Business Insider eifrig in der Startup- und Wirtschaftswelt. Mit ihrem Vize-Chef Kayhan Özgenç springt Schwär Ende 2020 auf den True-Crime-Podcast-Zug und bespricht seitdem in “Macht und Millionen“ berühmte Wirtschaftsverbrechen.

      14. Judyta Smykowski
      Jahrgang 1989, schreibt für das Online-Magazin “Die neue Norm“ über Menschen mit Behinderung. Für sie fordert die Journalistin, die selbst im Rollstuhl sitzt, mehr mediale Sichtbarkeit. Ihr hehres Ziel: das Thema “raus aus der Charity- und Wohlfahrtsecke“ und in die “Mitte der Gesellschaft“ zu holen.

      15. Oskar Vitlif
      Jahrgang 1996, versorgt als Stellen-Guru junge Journalist*innen per Newsletter alle zwei Wochen mit Jobangeboten für Praktikum, Volo und Berufseinstieg. Vitlif ist freier Journalist, u.a. im TikTok-Team der “Tagesschau“. Außerdem coacht er WDR-Volos in Sachen Social Media.

      16. Vanessa Vu
      Jahrgang 1991, erklärt Politik und Publikum bei Anne Will im November 2020, warum Deutschland bei der Corona-Politik versagt – und was Länder in Südostasien besser machen. Über ihre vietnamesischen Wurzeln podcastet die “Zeit“-Journalistin mit Minh Thu Tran bei “Rice and Shine“.

      17. Sara Weber
      Jahrgang 1987, steigt 2020 zur Leiterin der Linked-in-Redaktion in Deutschland und Benelux auf. Kuration ist ihr Tagesgeschäft. Dabei beschäftigt sich die deutsch-amerikanische Netzwerk-Expertin thematisch vor allem mit Digitalisierung, Arbeitswelt und Diversität.

      18. Peter Wilke
      Jahrgang 2001, traut sich im Spätsommer was für “Bild“ und berichtet von einer Anti-Corona-Demo in Berlin. Der Springer-Volo kassiert viel Twitter-Häme, als er in der Live-Schalte einen Herrn namens Harry Krischner hinter dem Mantra “Hare Krishna“ vermutet. Shit happens!

      19. Hengameh Yaghoobifarah
      Jahrgang 1991, ruft mit einer trashigen Polizei-Kolumne Horst Seehofer und die Werte-Wächter der “Welt“ auf den Plan. Presserat und Staatsanwaltschaft lassen den Text stehen. Die “taz“ kostet er Genoss*innen. Yaghoobifarah modelt danach für Luxusklamotten.

      20. Xifan Yang
      Jahrgang 1988, schreibt aus Peking für die “Zeit“. Mit einer Reportage über eine chinesische Pflegerin, die in Deutschland ihr Job-Glück sucht, aber auf einer Demenzstation Windeln wechseln muss, gewinnt Yang 2020 den Reporterpreis. Auf Twitter teilt sie Eindrücke ihres Korrespondentinnen-Lebens zwischen China und Deutschland. Folgenswert!

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    • EU fordert im Kampf gegen Terrorismus Zugriff auf verschlüsselte Kommunikation.


      Terrorismus-Bekämpfung: Die EU-Staaten fordern Zugriff auf verschlüsselte Kommunikation der Bürger*innen, schreibt der “Spiegel”. Die EU-Minister*innen schreiben in einer Erklärung, das sei nötig, “damit digitale Beweismittel von den zuständigen Behörden rechtmäßig gesammelt und genutzt werden können”. Die meisten Messengerdienste sind Ende-zu-Ende verschlüsselt, die “Vertrauenswürdigkeit der Produkte” soll gewahrt bleiben. Was bisher fehlt, sind gemeinsame, europäische Definitionen, etwa über Gefährder. Terroristische Inhalte im Internet sollen künftig in “kürzester Zeit” gelöscht werden – Horst Seehofers Ziel lautet: möglichst eine Stunde nach ihrem Auftauchen.
      spiegel.de

    • Zitat: Jan Böhmermann spricht über seinen Zorn-Tweet gegen Horst Seehofer.

      “Dass ich in meinem Leben nicht mehr Bischof von Mainz werde oder das ‘heute journal’ moderiere, wird das ZDF verschmerzen können.”

      Jan Böhmermann erklärt der “Goldenen Kamera” seinen zornigen, inzwischen gelöschten Tweet gegen Horst Seehofer. Er selbst sei ein “unseriöser Komiker”, dem bei Twitter auch “mal die Hutschnur” reißt.
      goldenekamera.de, tagesspiegel.de (Hintergrund Tweet)

    • Die Bundesregierung will 1.500 Flüchtlinge aus Griechenland aufnehmen.

      Flüchtlinge: Deutschland wird zusätzliche rund 1.500 Flüchtlinge aufnehmen, die derzeit auf griechischen Inseln leben. Darauf haben sich Kanzlerin Merkel und Innenminister Seehofer verständigt. Vorrangig will Deutschland Familien mit Kindern aufnehmen.
      spiegel.de

    • “taz”-Kolumne: Innenminister Horst Seehofer kritisiert die Entscheidung des Presserats.

      All cops are berufsunfähig: Bundesinnenminister Horst Seehofer kritisiert die Entscheidung des Presserats zur “taz”-Kolumne von Autor*in Hengameh Yaghoobifarah als “unerträgliche Verharmlosung”. Die Formulierung, Polizisten gehörten auf die Mülldeponie, zeuge davon, dass das Wertesystem unserer Gesellschaft “ganz offenkundig aus den Fugen geraten” ist.
      faz.net