"Guardian" verkauft gezielt Anzeigen für Viral-Erfolge.

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Am Puls der News: Der britische "Guardian" will online mehr Geld verdienen und dazu Werbung gezielt auf Webseiten schalten, die in sozialen Netzwerken gerade viral die Runde machen. Werkzeug dafür ist ein neues Tool namens Pulse, das Trending Stories erkennt, berichtet Digiday. Anzeigenkunden können Werbung damit auktionsbasiert zielgruppengenau ausspielen, etwa nur an Fußball-Fans, Tech-Enthusiasten, Politik-Interessierte oder besonders aktive Nutzer.

Gleichzeitig gibt der "Guardian" seinen Kunden eine Kontrolle über das Werbeumfeld: Werber können Themen ausschließen, weil beliebte Nachrichten nicht immer ein passendes Werbeumfeld sind. Bisher hat der "Guardian" noch keine Kunden für die neue Werbeform. Erst in den kommenden Wochen will der Verlag das System im Rahmen einer Agentur-Tour vorstellen. Zusätzliche Einnahmen sind dringend nötig: Fürs abgelaufene Geschäftsjahr erwartet die Mutter Guardian Media Group einen Rekordverlust von mehr als 170 Mio Pfund.
digiday.com, turi2.de (Background)

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