Soundcloud entlässt Mitarbeiter und schließt Büros.


Berlin, stark bewölkt: Der Musik-Streaming-Dienst Soundcloud entlässt 173 seiner zuletzt 420 Mitarbeiter, das sind mehr als 40 % der weltweiten Belegschaft. Die Büros in San Francisco und London werden geschlossen, die Aktivitäten der Standorte Berlin und New York gebündelt. Die Einsparungen sollen helfen, das einstige Berliner Vorzeige-Startup langfristig auf eine gesunde Basis zu stellen und profitabel zu machen. Zuletzt gab es erneut Verkaufsgerüchte, anscheinend ohne Ergebnis.

Ersonnen in Stockholm haben Audio-Designer Alexander Ljung und Musiker Eric Wahlforss Soundcloud 2007 in Berlin gegründet, um Musikern den unkomplizierten Austausch ihrer Aufnahmen zu ermöglichen. Schnell entwickelte sich Soundcloud zu einer weltweiten Plattform für Musik und Audio-Inhalte, oft kam der Vergleich "YouTube für Audio". Erst spät, als andere Player das Feld schon besetzt hatten, startete Soundclound 2016 ein Bezahl-Angebot. Noch im Herbst 2016 gab es Übernahmeverhandlungen mit Spotify, die Spotify im Dezember aber abgebrochen hat. Zuletzt soll Google Interesse gehabt haben.
gruenderszene.de, blog.soundcloud.comKommentieren ...

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