Springer muss 513.000 Euro an Kachelmann zahlen.

kachelmann-hoecker600
Halbe Mio für Kachelmann: Springer muss Moderator Jörg Kachelmann (rechts) mit 513.000 Euro inklusive Zinsen entschädigen, verkündet Anwalt Ralf Höcker (links) nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Köln. "Bild" und bild.de hatten über den Prozess wegen angeblicher Vergewaltigung mit zu wenig Zurückhaltung berichtet. Das Landgericht sprach Kachelmann noch 635.000 Euro zu, nun lautet die Entschädigung 395.000 Euro ohne Zinsen. Kachelmann und Springer können in Revision gehen.

Der Verlag betont, die ursprünglich von Kachelmann geforderten 2,25 Mio Euro Schmerzensgeld seien abermals reduziert worden. Claas-Hendrik Soehring, Leiter Medienrecht spricht von einer "absurd hohen Millionen-Klage", von der nur noch ein "Bruchteil" übrig bleibe.
meedia.de, axelspringer.de, olg-koeln.nrw.de

3 Gedanken zu „Springer muss 513.000 Euro an Kachelmann zahlen.

  1. joey

    Da redaktionelle Qualität gern in den Fokus gestellt wird, und von turi2 gern mal Kritik geübt wird, wenn sich Kollegen Fehler leisten, dann sollte sowas wie "Mille" in diesem Zusammenhang einfach nicht passieren.

    mille = (lat.) 1.000

    Hier wäre dann die übliche halbe Mio korrekt gewesen…

    1. Jens Twiehaus Artikelautor

      "Halbe Mille" – so kenne ich es umgangssprachlich auch für die Million. Um dem inneren Lateiner zu genügen, haben wir es in Mio geändert.

Schreibe einen Kommentar