Hans Hamer zeigt die Möglichkeiten selbstfahrender Autos.


Alles hört auf sein Kommando: Hans Hamer, scheidender Verlagsgeschäftsführer Auto, Computer & Sport bei Springer und künftiger Chef des Medienvermarkters Media Impact, schaltet für "Horizont" und turi2.tv auf Autopilot. Hamer zeigt am Hamburger Fischmarkt, was die moderne Autotechnik hergibt, und parkt einen BMW führerlos per Fernbedienung ein. "Die Technik kann heute schon viel mehr als der Gesetzgeber zulässt", sagt Hamer im Video-Interview. Er macht sich Gedanken, welche Medien-Inhalte die Nutzer künftig im Fahrersitz selbstfahrender Autos konsumieren können. Als künftiger Chef von Media Impact wird Hamer sicher auch Werbeformen für selbstfahrende Autos und arbeitslose Fahrer finden.

Hamers größter Wunsch: Die Politik sollte die Voraussetzungen fürs autonome Fahren schaffen – andere Länder machten es längst vor. Ein Auto ganz ohne Lenkrad will sich aber auch Technik-Fan nicht vorstellen: "In der Innenstadt, im Stop and Go kann ich auf das Lenkrad gerne verzichten. In den Bergen oder auf einer freien Autobahn würde ich noch immer gerne ins Lenkrad greifen."
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)3 Kommentare

3 Gedanken zu „Hans Hamer zeigt die Möglichkeiten selbstfahrender Autos.

  1. Stephan Mahlow

    "Hamer zeigt am Hamburger Fischmarkt, was die moderne Autotechnik hergibt." Vollmundig, dachte ich noch. Aber der Peter Turi wird schon nicht hemmungslos übertreiben. Also frohgemut reingeklickt und bitter enttäuscht worden. Man sieht einen BMW ein paar Meter zurückrollen, gesteuert per Wisch über den Schlüsselsensor. Na toll.
    Vor sechs Jahren hatte ich mal einen Passat mit automatischer Parklückenerkennung und autonomer Einparkfunktion. Das ist noch heute deutlich spektakulärer anzusehen als dieses lahme Wischen auf dem Schlüssel. Das im übrigen auch niemand wirklich braucht, oder soll das etwa ein Killerfeature sein?
    Lieber Herr Turi, finden Sie es etwa spektakulär, dass Hans Hamer auf dem Parkplatz steht, statt hinterm Steuer zu sitzen und nicht einmal zuckt, als das Auto auf ihn zurollt? Warum sollte er auch? Technik funktioniert eben. Wer das bezweifelt, sollte sich erst gar nicht ins Auto setzen.
    Ich fliege seit drei Jahren beruflich mit Drohnen durch die Gegend, unter anderem im Urlaub, zum Beispiel vor zwei Jahren in NYC. Das funktioniert auch tadellos. Jeder Flug ein Eingriff in den Luftverkehr, noch nie gab es eine Situation, die andere oder mich in Gefahr gebracht hätte. Dagegen ist eine in weniger als Schrittgeschwindigkeit zurückrollende Limousine doch geradezu lächerlich.

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    1. Jens Twiehaus

      Lieber Herr Mahlow, es tut mir als Videochef von turi2 leid, wenn sie keine Freude am Video hatten. Es gibt aber verschiedene Stufen von Wissen und verschiedene Geschwindigkeiten, wir wollen da nicht nur die absoluten Experten ansprechen – und Herr Hamer hat ja nicht nur etwas übers Rückwärtsfahren erzählt. Was ich aus Ihrem Beitrag nicht lesen kann: Was sind denn für Sie die Zukunftsthemen im Bereich Medien und Automobil, die im Video fehlen?

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      1. Stephan Mahlow

        Die Zukunftsthemen hätte ich gerne von Ihnen erfahren, Herr Twiehaus. Denn so war der Beitrag ja schließlich anmoderiert. Hätten sie geschrieben, dass Herr Hamer darüber spricht, wie er das Thema medial begleiten und damit künftig Geld verdienen will, wäre das in Ordnung gewesen. Der Teaser hat aber einen ganz anderen Zungenschlag.
        Es geht mir vor allem darum, nicht vollmundig etwas anzukündigen und damit Erwartungen zu wecken, die man nicht erfüllen kann. So beschädigt man auf Dauer nur die eigene Marke. Und Sie wollen doch im übertragenen Sinne in der Gruner+Jahr-Liga spielen und nicht bei den Bauers drei Klassen tiefer, stimmt’s?

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