Wirecard will sich weiter juristisch gegen "Financial Times" wehren.

Es gibt Dinge, die sind unbezahlbar - für alles andere gibt es Anwälte: Wirecard erwägt weitere rechtliche Schritte gegen die "Financial Times", sagt Vorstandvorsitzender Markus Braun im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die veröffentlichten Informationen seien "absichtlich falsch zitiert worden, um Tatsachen zu verzerren". Die Fehlbuchung in Höhe von 2,5 Mio Euro sei weder Vorsatz noch strukturelles Fehlverhalten gewesen.

"Ich bin alles andere als ein Anhänger von Verschwörungstheorien," verteidigt Braun den Zahlungsdienstleister. Nach der Klage hat die "Financial Times" am Freitag einen weiteren Artikel veröffentlicht, der die Glaubwürdigkeit der Wirecard-Lizenzpartner auf den Philippinen hinterfragt.
"FAZ", S. 24 (Paid), turi2.de (Background)