Tönnies will sich Lohnkosten von NRW erstatten lassen.


Gib mir mein Geld zurück: Tönnies sowie mehrere Subunternehmer fordern die Erstattung von Lohnkosten durch das Land NRW. Dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe liegen mehrere derartige Anträge vor - um welche Summen es sich handelt und wann die Schreiben bearbeitet werden, ist derzeit noch offen. Tönnies beruft sich auf das Infektionsschutzgesetz: Es sieht die Erstattung von Kosten vor, wenn Gesundheitsämter Quarantäne anordnen. Die Löhne müssen dann vorerst von den Unternehmen bezahlt werden, können aber bis zu einem Jahr rückwirkend erstattet werden. Allerdings greift die Regelung nur, wenn es sich um Quarantäne-Maßnahmen und nicht um eine Betriebsschließung handelt.

Ein Tönnies-Sprecher teilte mit, dass die Landwirtschaftskammer NRW für „die Lohnfortzahlung im Quarantänefall“ zuständig sei. Außerdem habe das Unternehmen seinen Mitarbeitern und bei Dienstleistern angestellten Arbeitern zugesichert, im Fall von Kurzarbeit den Lohn auf 100 % aufzustocken. Hierzu habe Tönnies aber noch keine Anträge gestellt. Wann Tönnies seinen Hauptstandort Rehda-Wiedenbrück wieder für die Produktion öffnen darf, ist derzeit noch unklar. Die Schließungsverfügung gilt noch bis zum 17. Juli.
handelsblatt.com via nw.de, turi2.de (Background)

Meinung: Armin Laschet ist mit Rolle als Medienminister überfordert.

Medial egal: Armin Laschet ist mit seiner Zusatzrolle als Medienminister von NRW überfordert, kritisiert Alexander Vogt, medienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in NRW. Seitdem Laschet das Amt vor knapp drei Jahren von Funke-Anteilseigner Stephan Holthoff-Pförtner übernommen habe, sei er in Sachen Medien quasi unsichtbar. Von 44 Sitzungen des Ausschusses für Kultur und Medien besuchte Laschet nur eine einzige; auch bei medienpolitischen Anträgen und Gesetzesentwürfen lasse er sich regelmäßig von fachfremden Minster*innen vertreten.
landtag.nrw.de

Jahr Top Special und atlas Spezial gründen Joint Venture.

Jahr Top Special und atlas Spezial gründen das Joint Venture Jahr Artopé Media, um Teile ihres Portfolios neu zu bündeln. Jahr Top Special bringt seine Special-Interest-Zeitschriften "Golf Magazin" und "Tauchen" ein, atlas Spezial "Golf Journal", "Unterwasser" und "Kanu". Die beiden Golf-Magazine werden zusammengelegt, ebenso "Tauchen" und "Unterwasser". Chef des Joint Ventures mit Sitz in München soll der bisherige atlas-Geschäftsführer Philip.-A. Artopé werden, Ziel des Zusammenschlusses ist vor allem ein Zugewinn an Reichweite. Das Kartellamt muss dem Deal noch zustimmen.
dnv-online.net

- Anzeige -

Pushmarketing für Ihre digitalen Events: Wir boosten Ihren Restart! Wer bis 31. Juli 2020 bei turi2 eine Digitalanzeige für seinen Event bucht, bekommt eine weitere geschenkt - und kann die Anzeigen nutzen, wann er möchte (ohne Mengenbeschränkung, ohne Mengenrabatt). Sie buchen z.B. 2 Kombi-Anzeigen für 2.000 statt 4.000 Euro. turi2.de/event

Frankfurter Buchmesse bekommt 4 Mio Euro aus Konjunktur-Fördertopf.

Frankfurter Buchmesse bekommt 4 Mio Euro Unterstützung aus dem Konjunkturprogramm "Neustart Kultur" von Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Das Geld dient u.a. zur Reduzierung der Standgebühren sowie zur Einrichtung von Digital-Plattformen zur Präsentation, zum Rechte- und Lizenzhandel. Nach derzeitiger Planung soll die Buchmesse vom 14. bis 18. Oktober auch als Präsenz-Veranstaltung über die Bühne gehen.
boersenblatt.net

DFB: Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt in der Infront-Affäre.

DFB: Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt im Rahmen der Infront-Affäre und hat im Juni den langjährigen DFB-Werbevermarkter SMI in München durchsuchen lassen. Zudem gab es eine Razzia bei dem "hochrangigen DFB-Mitarbeiter", der von Infront ein Rennrad im Wert von 12.000 Euro angenommen hatte. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt den DFB-Mitarbeiter sowie einen früheren Infront-Mann der Bestechung und Bestechlichkeit. Infront hat mittlerweile zugegeben, gegen eigene Regelungen "für saubere Geschäfte" verstoßen zu haben. Man habe aber "keine ungebührlichen Vorteile" genossen.
"Spiegel" 29/2020, S. 24 (Paid), turi2.de (Background)

BR-Intendant Ulrich Wilhelm will keine weitere Amtszeit antreten.

BR: Intendant Ulrich Wilhelm stehe "nach reiflicher Überlegung nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung", meldet der Sender. Wilhelm bleibt noch sieben Monate im Amt und will den Chefsessel im Februar 2021 an eine*n Nachfolger*in übergeben. Als Intendant habe er "entscheidende Etappen unseres Umbauprozesses und die Regionalisierung erfolgreich abgeschlossen".
br.de

Matthias Walter, Ex-Chefredakteur von RTL Zwei, wird Pressechef der Deutschen Umwelthilfe.

Seitenwechsel: Matthias Walter, Ex-Chefredakteur von RTL Zwei, verlässt den Journalismus und verantwortet seit 1. Juli die Pressearbeit der Deutschen Umwelthilfe. Dort agiert er als Nachfolger von Ann-Kathrin Marggraf, die zur Agentur Frische Fische wechselte. Walters Nachfolgerin bei RTL Zwei ist Konstanze Beyer.
dwdl.de, turi2.de (Background)

28 Mio Deutsche wollen die Corona-Warn-App dauerhaft nutzen.

Corona-Warn-App: Laut Bitkom will jeder zweite deutsche Smartphone-User ab 16 Jahren die Corona-Warn-App dauerhaft nutzen; das entspricht 28 Mio Menschen. Ein Drittel der Nicht-Nutzer glaubt dagegen nicht an die Wirksamkeit der App, jeder fünfte von ihnen fürchtet Spionage durch die Bundesregierung. Jeder neunte App-Abstinenzler gibt an, kein geeignetes Smartphone zu besitzen.
bitkom.org

Altkanzler Gerhard Schröder ist erfolgreichster deutscher Politiker auf Linked-in.

Linked-in: Altkanzler Gerhard Schröder zündet auch auf der Karriere-Plattform den Turbo und ist laut Studie der Agentur Cocodibu dort Deutschlands erfolgreichster (Ex-)Politiker. Bereits am 1. Juli zählte Schröders Account mehr als 9.000 Follower, mit 58 % Prozent Wachstum ist er ebenfalls ungeschlagen. Im Europa-Vergleich könnte Schröder aber noch zulegen: Der Account von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kommt auf 1,8 Mio Follower, der von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz auf rund 41.000.
cocodibu.de

Studie: Telegram löscht nur jeden zehnten rechtsextremen Beitrag.

Telegram, WhatsApp-Alternative, löscht nur jeden zehnten rechtsextremen Beitrag, der gemeldet wird, ergibt eine Studie der Organisation Jugendschutz.net. So seien etwa die Livestream-Videos der Terroranschläge von Halle und Christchurch immer noch für jeden User abrufbar. Telegram sei ein "Knotenpunkt, der rechtsextreme Akteure aus verschiedenen Spektren zusammenführt", bilanziert die Studie.
spiegel.de

Meinung: Suchmaschine PimEyes greift die Anonymität an.

PimEyes, eine polnische Gesichts-Suchmaschine, greift massiv die Anonymität an, recherchieren Sebastian Meineck und Daniel Laufer. PimEyes habe mehr als 900 Mio Gesichter anhand biometrischer Daten analysiert und ist dadurch u.a. in der Lage, Personen ungewollt zu outen. Instagram, YouTube und TikTok wollen juristisch gegen die Suchmaschine vorgehen, Politiker*innen und Datenschützer*innen sehen in PimEyes ein "enormes Missbrauchspotential" und wittern mögliche Verstöße gegen die DSGVO.
netzpolitik.org

- Anzeige -

Roland Mack, Europa-Park-Chef, in BUNTE: „Ein Unternehmer zeichnet sich dadurch aus, dass er, wenn er hinfällt, wieder aufsteht und weitermacht. Nun haben wir eine solche Phase, in der man das einlösen muss.“ Mehr zur Initiative.

Video-Tipp: Eisdiele auf Fehmarn ist erfolgreich auch ohne Werbung, CRM und “Purpose”.

Video-Tipp: Vor dem Softeis-Laden Raddens Eis auf der Ostsee-Insel Fehmarn bilden sich im Sommer regelmäßig bis zu 50 Meter lange Schlangen. Mirko Kaminski ergründet im Video-Interview mit Junior-Chef Kim Barnasch (Foto), was große Marken von einer kleinen Eisdiele lernen können, die auf Werbung fast komplett verzichtet und auch keine ausgeklügelte Marketing-Strategie hat. Das Erfolgsrezept: Regionale Zutaten, ungewöhnliche Sorten und viele Fotos von Kund*innen in sozialen Medien sowie Kunden-Kenntnis ohne CRM, sondern aus dem Kopf. Vom Marketing-Buzzword Purpose, für das manche Firmen ganze Abteilungen beschäftigen, hat Barnasch noch nie etwas gehört.
horizont.net (7-Min-Video)


Hör-Tipp: Für Autor Tom Hillenbrand ist Schreiben eine Form des Eskapismus.

Hör-Tipp: Journalist und Science-Fiction-Autor Tom Hillenbrand erzählt im Podcast Digital Life Talk von Jan Möllendorf, dass das Schreiben für ihn eine Form des Eskapismus ist. Das Erzählen einer Geschichte sei wie Jazz: Man fängt an zu spielen und weiß nicht genau wo man hinkommt. Außerdem sprechen beide über die Veränderungen der Selbstvermarktung als Autor durch Social Media und E-Books und diskutieren, warum sich in Deutschland gerade die Bildungselite gegen die Digitalisierung sperrt.
digitallifetalk.podigee.io (71-Min-Audio), youtube.com (Talk als Video)

Zitat: Schauspielerin Annette Frier wünscht sich Solidarität nicht nur für die Autoindustrie.

"Ich höre viel über die Automobilindustrie und andere Wirtschaftszweige. Über die Kultur wird nur wenig gesprochen, außer dass man sich freut, wenn gemeinsam Lieder gesungen werden. Aber das kann natürlich nicht die Lösung sein."

Schauspielerin Annette Frier hofft im Podcast-Interview mit Michael Bröcker, dass sich Solidarität "nicht auf einzelne Wirtschaftszweige" beschränkt und auch Kultur als systemrelevant angesehen wird.
gaborsteingart.com (10-Min-Audio ab 4:46 Min)

- Anzeige -

Der kicker wird 100 Jahre alt – und ist doch jung geblieben. Ein Grund zum Feiern! 100 Jahre kicker – das sind 100 Jahre Fußball und noch mehr. Wir laden Sie herzlich ein, bei diesem Jubiläum dabei zu sein. In unserem Jubiläumspaket bieten wir Ihnen drei attraktive Formate zu einem fairen Freundschaftspreis. JETZT DABEI SEIN! >>

Lese-Tipp: Das “Handelsblatt” präsentiert einen Leitfaden für Kündigungs-Gespräche.

Lese-Tipp: Kündigungen sollten persönlich und durch die direkt vorgesetzte Person erfolgen, schreiben Michael Scheppe, Alexander Demling und Franz Hubik in einem Leitfaden. Das Gespräch sollte gut vorbereitet sein, nicht vor dem Urlaub oder Feierabend stattfinden. Es sei ratsam Wasser und Taschentücher bereitzustellen, aber keine Kekse. Die Firma sollte die Trennung auf jeden Fall begründet, nicht aber rechtfertigen. Die Einladung zum Gespräch sollte möglichst am Vortag durch eine neutrale E-Mail erfolgen.
handelsblatt.com

WhatsApp hat mittlerweile 50 Mio Geschäftskunden.

WhatsApp Business hat mittlerweile weltweit über 50 Mio aktive Nutzer, teilt die Facebook-Tochter mit. Bei WhatsApp Business handelt es sich um eine eigenständige App, mit der Unternehmen mit Kund*innen kommunizieren und Waren präsentieren können. Künftig sollen Unternehmen mit QR-Codes in ihren Shops oder auf Verpackungen auf die Kontaktmöglichkeit hinweisen können.
manager-magazin.de

Zitat: Joseph Stiglitz kritisiert, viele Corona-Hilfen würden Ungerechtigkeiten erhöhen.

"Regierungen sollten Unternehmen nicht vor ihrer eigenen Torheit schützen."

Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz blickt in seinem Gastkommentar für das "Handelsblatt" pessimistisch in die Zukunft und bemängelt, Regierungen würden lieber Großunternehmen helfen, die sich schon vor der Krise im Niedergang befanden, als den Schwächsten der Gesellschaft.
"Handelsblatt", S. 49 (Paid)

Im Bundespresseamt gab es offenbar einen Spion aus Ägypten.

Spy like an Egyptian: Im Bundespresseamt unter Regierungssprecher Steffen Seibert (Foto) hat offenbar jahrelang ein ägyptischer Spion gearbeitet. Das berichtet die "Bild" und beruft sich auf den Verfassungsschutzbericht. Das BKA soll den Mitarbeiter im Dezember enttarnt haben. Welche Informationen der Mann an den ägyptischen Geheimdienst weitergegeben hat, ist noch unklar.
welt.de, bild.de (Paid)

Basta: Die Sims werden zur Realityshow.

Sommerhaus der Sims: Turner bringt zusammen mit Buzzfeed und EA die Sims ins Fernsehen. In der neuen Realityshow ist eigentlich alles beim alten: Leute hinter Monitoren entscheiden, mit wem die Hauptcharaktere flirten oder streiten sollen. Der Unterschied ist lediglich, dass die Personen hinter den Monitoren nun nicht Produzent*innen, sondern Kandidat*innen sind und die Hauptcharaktere Comicfiguren statt C-Promis.
businessinsider.com

Zahl des Tages: TikTok hat im 2. Halbjahr 2019 insgesamt 49 Mio Videos entfernt.

Zahl des Tages: Rund 49 Mio Videos hat TikTok im 2. Halbjahr 2019 von seiner Plattform gelöscht, weil sie gegen die Regeln verstoßen haben, wie das Netzwerk mitteilt. 16 Mio davon kamen aus Indien, es folgen die USA mit 4,6 Mio Videos. Über 98 % der Videos habe TikTok automatisch erkannt, bevor Nutzer*innen sie gemeldet haben.
theverge.com

Handball-Bundesliga will am 1. Oktober starten.

Handball soll am 1. Oktober mit der neuen Bundesliga-Spielzeit aus der Corona-Pause zurückkehren – mit Fans. Stehplätze und Auswärtsfans bleiben zunächst jedoch auf jeden Fall tabu. Gemeinsam mit der Basketball- und der Eishockey-Liga hat die Liga einen Leitfaden erarbeitet und an das Bundesgesundheitsministerium geschickt, das Robert-Koch-Institut prüft nun. Gemeinsam mit den Vereinen will die Liga nun Musterkonzepte für verschiedene Hallentypen entwerfen. Die Vereine müssen diese dann für ihre Verhältnisse übersetzen und von den Behörden vor Ort genehmigen lassen. Die vergangene Spielzeit hatten die Vereine abgebrochen.
sportschau.de, turi2.de (Background)

Renner: Die “Süddeutsche Zeitung” legt Ressorts zusammen und sortiert deren Leitung neu.


Frauen und Onliner zuletzt: Die Redaktion der "Süddeutschen Zeitung" spielt Reise nach Jerusalem - und die Gewinner sind Print-Männer, jedenfalls nach Ansicht von Kai-Hinrich Renner, der in der "Berliner Zeitung" schreibt, die Onliner kämen bei der Neuvergabe der Topjobs "schlecht weg". Für die Frauen ändere "sich nur wenig zum Positiven". Das Online-Ressort für Politik und die Print-Ressorts Innen- und Außenpolitik fasst die Zeitung unter der Führung des bisherigen Außenpolitik-Chefs Stefan Kornelius zusammen. Die Medienseite verliert ihre Eigenständigkeit und wird Teil des Feuilletons, künftig geführt von der bisherigen Medien-Chefin Laura Hertreiter und dem bisherigen Seite-3-Chef Alexander Gorkow.

Für ihn rückt die bisherige Ressort-Vize Karin Steinberger auf. Marlene Weiß wird neue Leiterin des Wissensressorts. Nachrichtenchef wird Nicolas Richter, bisher Chef für Investigatives. Hier folgt ihm Jörg Schmitt. Patrick Illinger wechselt vom Wissensressort zur Samstagsausgabe, die er koordinieren soll. Laut Renner trägt die neue Aufstellung vor allem die Handschrift von Chefredakteur Wolfgang Krach. Die künftige Co-Chefredakteurin Judith Wittwer kenne die Redaktion bislang kaum.
berliner-zeitung.de

EuGH: YouTube muss bei Urheberrechts-Verletzungen nur Post-Adresse herausgeben.

YouTube muss von Nutzer*innen, die Urheberrechte verletzten, nur die Postadresse herausrücken, nicht jedoch IP- und E-Mail-Adressen oder Telefonnummern, urteilt der EuGH. Geklagt hatte Constantin Film, weil Nutzer bei YouTube u.a. die Filme "Parker" und "Scary Movie 5" illegal hochgeladen hatten. YouTube-Mutter Google hatte sich geweigert, die Daten herauszugeben.
wuv.de, digitalfernsehen.de

Bild des Tages: Gruselige Gestalten werben in Berlin um Dungeon-Besucher.


Die Maske sitzt: Ein Pestarzt im schwarzen Gewand mit Schnabelmaske und seine Assistentin mit Totenkopf-Stab in der Hand hantieren in Berlin mit Reagenzgläsern, in denen rote und grüne Flüssigkeit enthalten ist. Der Legende nach handelt es sich um das Allheilmittel Theriak. Die beiden Gestalten werben für die Wiedereröffnung des Grusel-Spektakels Dungeon und wollen mit ihrer Schau Besucher*innen anlocken, denen das Corona-Virus nicht gruselig genug ist. (Foto: imago images / Future Image)

- Anzeige -
Die Kinos haben endlich wieder geöffnet. Wir sagen Ihnen, welche Filme den Besuch lohnen. Im Juli startet u.a. der zuletzt verschobene "Undine" von Christian Petzold. Mit Paula Beer und Franz Rogowski in den Hauptrollen. Hier finden Sie die Kino-Highlights auf einen Blick.

Sophie Passmann und Matthias Kalle verkaufen Podcast zum Einmalpreis.

Gehört mir: Autorin Sophie Passmann und Journalist Matthias Kalle starten bei Audible heute den Popkultur-Podcast Jubel & Krawall. Dabei experimentieren sie mit einem neuen Geschäftsmodell: Wer kein Abo abschließen will, bekommt für einmalig 9,95 Euro alle bisherigen und künftigen Episoden auf Lebenszeit.
morgenpost.de, glamour.de, audible.de

Anna von Bayern wechselt von “Bild” zum Kosmetik-Konzern Coty.

Adel verpflichtet: Der Kosmetik-Konzern Coty holt Anna Prinzessin von Bayern in den Vorstand. Zuletzt war sie Journalistin bei "Bild" und hat u.a. den Polit-Talk "Die richtigen Fragen" moderiert. Bei Coty bekleidet sie das neu geschaffene Amt Chief Corporate Affairs Officer. Die Coty-Marke Wella gehört inzwischen mehrheitlich dem Investor KKR, der auch bei Springer involviert ist.
manager-magazin.de, finanznachrichten.de

Union will Datenschutzaufsicht neu ordnen.

Datenschutzaufsicht sollte von Landes- auf Bundes-Ebene übergehen, fordert der digital­politische Sprecher der Unions-Bundestags­fraktion, Tankred Schipanski, im "Handelsblatt". Es sei sei "ein unhaltbarer Zustand", dass die Datenschutz­beauftragten der Länder bei gleichem Sachverhalt zu unterschiedlichen Ergebnissen kämen. Nachteile sieht Schipanski insbesondere für kleine und mittlere Firmen.
handelsblatt.com

Basta: Modedesigner Philipp Plein trifft nicht ins Schwarze.

Plein guter Marketing-Gag: Modedesigner Philipp Plein wirbt bei Instagram mit einem schwarzen Quadrat für seine digitale Modenschau. Ob provokant kalkuliert oder völlig ahnungslos ist unklar - erst vor ein paar Wochen haben Marken und Influencer mit genau diesem Symbol gegen Rassismus und Diskriminierung protestiert. Nun hat Plein zwar Aufmerksamkeit - aber sicher nicht ins Schwarze getroffen.
wuv.de, instagram.com, turi2.de (Background)

- Anzeige -

Ihre (digitale) Veranstaltung im Aufschwung! Wer bis 31. Juli 2020 bei turi2 eine Digitalanzeige und einen TV-Banner bucht, bekommt eine/n weitere/n geschenkt - und kann die Anzeigen nutzen, wann er möchte (ohne Mengenbeschränkung, ohne Mengenrabatt). Sie buchen z.B. 4 Kombi-Anzeigen für 2.000 statt 3.000 Euro plus 1 TV-Banner für 1.000 statt 2.000 €. turi2.de/event

Hör-Tipp: Facebook-Deutschlandchef hat kein Interesse an Hassrede.

Hör-Tipp: Tino Krause, Deutschlandchef von Facebook, berichtet im Tech-Briefing-Podcast von ThePioneer, wie der Social-Media-Gigant auf den Werbeboykott großer Marken reagiert. Für ein Umdenken in Sachen Hate-Speech sei "nicht der Druck der Werbeindustrie ausschlaggebend" gewesen, sagt Krause, sondern "unsere Prinzipien". Er betont: "Wir verdienen mit Hasssrede kein Geld und haben überhaupt kein Interesse daran". Jedoch sei es jeden Tag eine Gratwanderung, die Grenze zwischen Regel-Verstößen und freier Meinungsäußerung zu ziehen - auch weil es in vielen Ländern sonst keine Meinungsfreiheit gibt.
podcasts.apple.com, open.spotify.com (40-Min-Audio)

AGF und Google beenden ihre Zusammenarbeit.

AGF und Google beenden ihre Zusammenarbeit nach fünf Jahren. Ziel der Kooperation war, YouTube mit einem gemeinsamen Bewegtbildstandard in die Reichweitenmessung zu integrieren. Die Tür für eine Zusammenarbeit stehe Google weiter jederzeit offen, sagt AGF-Chefin Kerstin Niederauer-Kopf. Google schiebt per Pressemitteilung der AGF den schwarzen Peter zu "bedauert den Abbruch der Gespräche". Google habe "seine Verpflichtungen erfüllt".
agf.de, dwdl.de (Google-Statement)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Ich bin schon eher ein ganz klassischer TV-Nutzer", sagt AGF-Chefin Kerstin Niederauer-Kopf. (10/2019)

Alexander Falk muss für vier Jahre in den Knast.

Stadtplan-Erbe Alexander Falk muss ins Gefängnis. Das Landgericht Frankfurt hat den früheren Internet-Unternehmer und Multimillionär zu vier Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Falk vor zehn Jahren ein Bruderpaar beauftragt hat, dem Anwalt Wolfgang J. ins Bein zu schießen. Der Anwalt hatte eine Millionenklage gegen Falk vorbereitet. Falk bestritt die Vorwürfe, er gab lediglich die Anstiftung zu einem Datendiebstahl bei dem Anwalt zu.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Zitat: Stephanie Caspar lehnt die Presseförderung der Bundesregierung ab.

"Wenn es – und so sieht es momentan aus – auf eine direkte Subvention der Verlage hinausläuft, dann ist das ein Sündenfall."

Springer-Vorständin Stephanie Caspar lehnt im Interview mit Ulrike Simon die geplante Presseförderung durch den Bund ab. Sie glaubt, wenn der Staat die Print-Zustellung fördern würde, bekämen Verlage jeder Größe mehr Zeit für die digitale Transformation.
horizont.net (Paid)

Zitat: Vorhandenes Wissen hätte in Kalbitz-Interview einfließen müssen, sagt RBB-Chefredakteur Singelnstein.

"Wir haben viel über Andreas Kalbitz und Rechtsextremismus recherchiert. Von diesem redaktionellen Wissen ist nicht genug eingeflossen."

RBB-Chefredakteur Christoph Singelnstein räumt bei "Brandenburg aktuell" Fehler beim umstrittenen Sommerinterview mit AfD-Mann Andreas Kalbitz ein, verteidigt aber die grundsätzliche Entscheidung, ihn einzuladen.
rbb24.de via dwdl.de

- Anzeige -

Podcasts revolutionieren die Audio-Welt
Jetzt kostenlos den neuen Report von XPLR: MEDIA in Bavaria zum Thema "Podcasts" downloaden! Der Report ist ein Leitfaden für Podcast-Einsteiger. Er gibt einen Überblick und Orientierung für alle, die selbst einen Podcast machen wollen und mehr über die Entwicklungen erfahren wollen. Zum Download