"Weltweit führender Digitalverlag": Mathias Döpfner und sein Zehn-Jahre-Plan für Springer.

Eine echte Größe: Mathias Döpfner strebt mit Springer die Weltherrschaft an – im geschäftlichen Sinne. Aus Springer soll in den kommenden zehn Jahren der "weltweit führende Digitalverlag" werden, sagt Döpfner im Video-Gespräch mit Peter Turi. Er hat große Visionen für Business Insider, setzt auf digitale Kleinanzeigen und die Transformation der Traditionsmarken – Print kommt in seinen Plänen kaum noch vor. Und auch immer weniger am eigenen Frühstückstisch: Von einst 14 Zeitungen hat er einige abbestellt.

Die Zukunft des Gedruckten will der amtierende Zeitungsverleger-Präsident Döpfner "ganz nostalgiefrei sehen", Achtungserfolge wie "Landlust" sieht er als Ausnahme. "Das geht solange es geht, irgendwann geht es fast nicht mehr." Alle einst reinen Zeitungs-Marken würden auch zu Fernseh- und Radiosendern. Das klassische TV ist für Döpfner kein spannendes Konzept mehr, die Wunden der gescheiterten Fusion mit ProSiebenSat.1 sind allmählich verheilt.
turi2.tv (5-Min-Ausschnitt), turi2.tv (37-Min-Video)

Döpfner und Peter Turi reden in 37 Minuten auch über Musik, Paranoia und Döpfners musikalische Leidenschaft. Unten finden Sie das komplette Video. Beim Klick auf die folgenden Links geht es direkt zu den Themen: Döpfner über ...
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