“Spiegel” startet Paid Content unter dem Namen “Spiegel Plus”.

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Parole digitales Vertriebsplus: Der "Spiegel" spickt bei Springer und startet sein lang erwartetes Paid-Content-Angebot unter dem Namen Spiegel Plus – "Bild Plus" lässt grüßen. Print-Chef Klaus Brinkbäumer und Online-Chef Florian Harms kündigen an, täglich vier Texte, Fotos und Videos aus allen Angeboten des Hauses hinter die Paywall zu schieben. Nutzer können die Stücke im Web und in den Apps zum Start für jeweils 39 Cent kaufen und damit zumeist billiger als bei Blendle.

Der Verlag nutzt die Technologie LaterPay aus München, um die Zahlungen abzuwickeln: Leser dürfen zunächst für fünf Euro konsumieren und müssen sich erst dann registrieren und bezahlen. Print-Abonnenten können "Spiegel Plus" nutzen, wenn sie für einen 50-Cent-Aufschlag den digitalen "Spiegel" hinzubuchen. "Spiegel Plus" soll bald auch um Flatrate-Angebote ergänzt werden.
spiegel.de, horizont.net

Korrektur: Der Autor hat sich in einer früheren Version des Textes im Tarifwirrwarr verheddert und zunächst behauptet, "Spiegel Plus" koste Print-Abonnenten 50 Cent extra. Es ist anders – 50 Cent extra kostet die Digitalausgabe, bei der "Spiegel Plus" inklusive ist.

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