Die Grünen setzen im Wahlkampf auf digitalen "Snackable Content".


Mit einem Happs sind die im Hirn: Die Grünen wollen im Wahlkampf vor allem digital auftrumpfen. Kern ihrer Kampagne ist schnell verdaulicher "Snackable Content" für soziale Medien. Die halbe grüne Kriegskasse wird für Werbung im Web geplündert, sagt Kampagnen-Manager Robert Heinrich im Video-Interview von turi2.tv. Heinrich ziert sich nicht, beim Datenfresser Facebook zu buchen: Schließlich plakatiere die Partei auch an Umgehungsstraßen, die sie politisch verhindern will.

Die Grünen-Spitzenkandidaten Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir möchten sich mit einem "Zukunfts-Wahlkampf" positionieren. Das bedeutet: nicht zurück zu alten Zeiten, sondern Gutes noch besser machen. Die Kernbotschaften lauten auf mehr Klimaschutz, mehr Integration und mehr soziale Gerechtigkeit. Die Themen sprechen viele junge Wähler an – und die wiederum sind digital unterwegs. Heinrich will aber auch gute Fernsehbilder inszenieren, weil er weiß, dass Grünen-Anhänger häufig "Tagesschau" gucken.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

Das Interview ist Teil der Wahlkampf-Serie von turi2 und dem Hamburger Wahlbeobachter. Auch Peter Tauber (CDU) und Elias Kouloures (Piraten) sprachen schon über ihre Strategien. Tauber, Kouloures und Heinrich gewährten zudem einen Blick auf ihren Homescreen.Kommentieren ...

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