Nicht konsequent, nicht kreativ: Sascha Lobo liest Verlagen die Leviten.


Das Verlage-Versagen: Sascha Lobo ist um keine rhetorische Ohrfeige verlegen – und nimmt sich die deutschen Medienhäuser zur Brust. "Keiner der großen Verlage führt die verschiedenen Ansätze für Paid Content konsequent aus", giftet Lobo im Video von "Horizont" und turi2.tv von den Medientagen München. Die zentrale Frage der Finanzierung bleibe damit unbeantwortet.

Lobo fehlt selbst das Patentrezept. Er bemängelt aber, dass Verlage nicht einmal mit Nachdruck experimentieren. Wie verzwickt die Lage ist, zeigt der Autor Lobo selbst. Seine wöchentliche Spiegel-Online-Kolumne will Lobo nicht hinter der Paywall sehen, weil sie auf Reichweite angelegt ist.

Er selbst rechnet vor, rund 50 Euro im Monat für digitalen Journalismus auszugeben. Für dieses Geld bezieht er fast ausschließlich US-Medien. Inhalte erreichen ihn fast nur via Social Media und zu 80 % auf dem Smartphone.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

2 Gedanken zu „Nicht konsequent, nicht kreativ: Sascha Lobo liest Verlagen die Leviten.

  1. Armin Hierstetter

    Wen, bitteschön, interessiert, was Herr Lobo wem übel nimmt? Der Mann hat keinerlei Kompetenz im Verlagswesen (regelmäßige, substanzlose Schwurbelei a la “monatliches Medien-Ausgabevolumen geldlicherseits” – ich glaub, ich muss kotzen! – auf SpOn lasse ich nicht gelten) und keine Ahnung, wie sich Online-Medien monetarisieren lassen – immerhin: das gibt er zu).

    Lobo ist völlig überschätzt und gehypt von Leuten, die ähnlich viel auf der Pfanne haben.

  2. Susanne Mertes

    Das Lobo gerne austeilt, ist ja hinlänglich bekannt.
    Was qualifiziert ihn eigentlich dazu?
    Warum ist seine Meinung relevant?

    “Lobo fehlt selbst das Patentrezept.”
    Vielleicht sollte man jemanden anderen fragen – und daraus die Meldung machen.

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