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“Manche nennen uns die Freiburger Sprücheklopfer” – Benedikt Böckenförde erklärt Visual Statements.

10. November 2023

Virale Kalendersprüche: Bilder mit Sprüchen und Kurzvideos machen Visual Statements aus Freiburg zur Social-Größe. Dabei setzt das Unternehmen vor allem auf massen­taugliche Themen wie Beziehung, Partnerschaft und Liebe. “Wer Millionen von Menschen mit Content erreichen will, muss Content produzieren, der Millionen von Menschen interessiert”, sagt Gründer und Geschäftsführer Benedikt Böckenförde im FAQ-Interview für die turi2 edition #22.

Interview: Elisabeth Neuhaus

Wie verdient man damit Geld?
 
Über klassische Kampagnen-Flights verkaufen wir den Zugang zu unserer Zielgruppe an Firmen wie Netflix, DM oder die Deutsche Bahn. Im Auftrag von Kunden bauen und betreuen wir Social-Kanäle. Daneben bauen wir neue, eigene Marken auf. Wir analysieren Daten zu Watch Time, Likes, Shares und schauen, worüber Menschen unter Posts diskutieren. Daraus lesen wir Trends ab. Und aus diesen Trends produzieren wir weiteren Content und Produkte. Das nennen wir datengetriebenes Content Marketing. So haben wir unter anderem Selbstliebe als einen Trend in unserer Community ausgemacht und die Marke “Liebe lieber dich” gestartet. Zwei Drittel unseres Umsatzes kommt aus Kampagnen und Services, ein Drittel aus dem Verkauf von T-Shirts, Tassen, Postkarten.

Wen erreicht ihr damit?
 
Unsere Follower sind zu 70 Prozent weiblich. Wir erreichen überwiegend Millennials von 25 bis 39, auch die Gen Z. Früher vor allem über Facebook, heute über Instagram.

Was macht ein Posting erfolgreich?
 
Das Zauberwort lautet Relatable Content, also Content, über den die Menschen sagen: “Ach, das kenne ich!” Beziehung, Partnerschaft und Liebe finden häufig bei uns statt, weil dazu jeder eine Geschichte hat. Wer Millionen von Menschen mit Content erreichen will, muss Content produzieren, der Millionen von Menschen interessiert.

Was zieht nicht mehr?
 
Als um 2015 der Einhorn-Trend abging, haben wir die Marke “Always be a Unicorn” gegründet, anfangs sehr erfolgreich. Aber es war nicht zeitlos, irgendwann hat es keinen mehr interessiert. Auf jede erfolgreiche Marke kommen drei oder vier, die nicht funktionieren.

Was können andere von euch lernen?
 
Den Blick auf Daten in Verbindung mit Kreativität. Wir schauen, was wie funktioniert, ziehen daraus Rückschlüsse und probieren viel aus. In anderen Unternehmen fehlt diese Datenbrille oft komplett. Das größte No-Go ist, an der Zielgruppe vorbei Content zu produzieren. Ja, Geld kann Sichtbarkeit generieren, aber nie Relevanz.

Kannst du verstehen, dass eure Arbeit auf manche oberflächlich wirkt?
 
Neulich haben wir in einem Posting gefragt: “Was hast du von deiner letzten Beziehung gelernt?” Die Reaktionen darauf hatten eine unglaubliche Tiefe. Manche nennen uns die Freiburger Sprücheklopfer. Auf Facebook wurden wir mal parodiert. Ich kann darüber reflektiert lachen. Jeder hat seine Meinung. Und das ist okay.

Alle Geschichten der turi2 edition #22 – direkt hier im Browser als E-Paper:
 

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