artcount
  • News
  • Sport
  • themenwochen
  • Köpfe
  • Jobs
  • Termine
  • edition
  • podcast
  • werben bei turi2
  • suchen auf turi2
  • FAQ
  • werben bei turi2
  • Team
  • Newsletter
  • themenwochen
  • Köpfe
  • Firmen
  • Termine
  • Edition
  • podcast
  • turi2.tv
  • turi2 folgen
  • Partner
  • RSS-Feed
  • Datenschutz
  • Impressum

turi2 edition #12, 50 Vorbilder: Kerstin Köder schreibt über Pippi Langstrumpf.

2. Oktober 2020

2 mal 3 macht Vorbild: Pippi Langstrumpf ist unangepasst, furchtlos und hebt lieber ihr Pferd in die Luft als mit Puppen zu spielen. SAP-Marketing-Chefin Kerstin Köder schreibt in der turi2 edition #12 über Pippis Weg als einzig logische Leitlinie in der Geschäftswelt. Auch wenn die nicht immer so ist, widdewidde wie sie ihr gefällt.

Eine Kritik an ihrer Romanheldin kommentiert Astrid Lindgren so: “Kein normales Kind isst beim Kaffeekränzchen eine ganze Torte auf, schrieb jemand entrüstet. Und das stimmt ja auch. Ein normales Kind hebt aber eben auch kein Pferd hoch.” Wer etwas bewegen will, kann nicht tun, was alle tun, und nicht so sein, wie jeder ist. Genau deshalb ist Pippi Langstrumpf mein Vorbild.

Mich faszinierte ihre Stärke – nicht nur die physische. Sondern ihre Unabhängigkeit, Cleverness, Abenteuerlust, dass sie sich von niemandem den Mund verbieten lässt. Für mich ist Pippi das perfekte Beispiel, dass Mädchen nicht immer mit Puppen spielen, lieb, brav, angepasst sein müssen. Meine Oma war der festen Überzeugung, dass Mädchen nicht aufs Gymnasium sollten, geschweige denn studieren. Das war mir erst recht ein Ansporn, mein Leben selbst(bewusst) in die Hand zu nehmen. Genau wie Pippi, die Mutter vor langer Zeit gestorben, der Vater auf einer Südseeinsel.

Pippi Langstrumpf ist das Gegenbeispiel zu den selbst-optimierten, angepassten Vorbildern der Generation Instagram. Eine internationale Heldin mit heute größerer Relevanz denn je. Vier Zitate von ihr weisen mir den Weg, wie ich mein Leben und meine Arbeit ein bisschen bunter mache.

“Aber liebes Kind, du hast ja das ganze Gesicht voll Sommersprossen!” “Klar”, sagte Pippi, “aber ich leide nicht an ihnen. Ich hab sie gern.” Pippi ist eine eigene Marke, zeigt Haltung, betont ihre Besonderheiten und ist stolz darauf. Für mich ist Pippis Weg der einzig logische, im nach wie vor männerdominierten Management Geschäftspartnerin auf Augenhöhe zu sein, meine eigenen Themen selbstbewusst zu treiben und so etwas zu bewegen. Ich bin immer gut damit gefahren, authentisch, direkt und nachhaltig zu sein, ab und zu quer zu denken. Naturgemäß eckt man damit hin und wieder an, so wie Pippi bei den Erwachsenen. Aber Mainstream und Angepasstheit haben die Welt noch nie verändert.

Lesen Sie alle Geschichten der turi2 edition #12 – direkt hier im Browser als E-Paper oder bestellen Sie das Buch.

“Die Welt ist voller Sachen, und es ist wirklich nötig, dass sie jemand findet.” Neugier ist eine der Eigenschaften, die Erwachsenen im Alltag oft abgehen. Neuem selbstbewusst und offen gegenüberzustehen, ewiges Lernen: in einer Zeit des rapiden digitalen Wandels wichtiger denn je. Ich treffe viele, die Angst vor Veränderung haben. Pippi fürchtet sich vor nichts und niemandem. Weil positive Neugier, Entdeckungsfreude und Abenteuerlust ihren Tag dominieren. Machen wir uns das zu eigen, können wir die Zukunft gestalten.

“Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt” – der Part, den ich nicht gänzlich teile. Im Mikrokosmos von Pippi funktioniert das. Im Business braucht es etwas mehr Realitätsnähe. Es geht nicht darum, etwas so zu machen, wie es einem persönlich gefällt. Sondern darum, eine Rolle zu erfüllen. Das heißt auch, persönliche Interessen hinter die des Unternehmens zu stellen. Entscheidend für mich ist, in meinem Einflussbereich aus allem das Beste zu machen. Wo ich etwas besser machen kann, tue ich dies. Das Ganze mit Menschlichkeit, Persönlichkeit und auch Emotion.

“Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut” – welch wunderbarer Ausspruch. Warum vom Schlimmsten ausgehen, warum darüber reden, wieso neue Ideen nicht funktionieren, bevor man sie getestet hat? Pippi ist keine Bedenkenträgerin, sondern entscheidet, probiert aus, macht sich selbst ein Bild und ist mir damit ein Vorbild: Man darf experimentieren, man darf scheitern. Wichtig ist, dass man den gleichen Fehler nicht zweimal macht. Und dass man anfängt.

Der Welt würden mehr Menschen wie Pippi Langstrumpf guttun. Mutige Querdenker, die zu ihren Entscheidungen stehen, andere mitreißen und inspirieren, manchmal unbequem sind. Aber sich immer anständig und wertschätzend verhalten.

Alle Geschichten aus der turi2-edition #12 lesen: turi2.de/edition12

turi2.tv: Kerstin Köder im Vorbilder-Fragebogen

    • “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” – TV-Klassiker feiert 50 Jahre.

      Maul- und Klauenseuche am Drehort, klirrende Kälte: Es waren einige Probleme zu überwinden, bis einer der zauberhaftesten Märchenfilme im Kasten war, schreibt Alexander Brüggemann in unsere Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit der KNA veröffentlichen. Ohne den tschechisch-deutschen Klas...
      weiterlesen
    • “Wir sind keine Bittsteller” – Wie die Vorstände Matthias Ditzen-Blanke und Stefan Hilscher den BDZV jetzt aufstellen.

      Wer Mitte September den Kongress der Zeitungsverleger und Digital-Publisher in Berlin besucht hat, konnte Aufbruchstimmung und Geschlossenheit erleben. Selbst der Dauerstreit mit dem ÖRR um Presseähnlichkeit scheint vor der Mammut-Aufgabe der Plattformregulierung in den Hintergrund zu rücken. Ge...
      weiterlesen
    • Kurz & KNAckig: Warum ein langjähriger Springer-Manager im Verwaltungsrat “beim ZDF niemanden mehr groß in Wallung bringen” dürfte.

      Wird Christian Nienhaus, lange hochrangiger Springer-Manager, bald Mitglied im Verwaltungsrat des ZDF? Wenn man einer Meldung von “Medieninsider” glauben mag, ist das nicht ganz unwahrscheinlich. Entsprechend groß ist die Aufregung, u.a. beim DJV, der vor einer Auflösung der Trennung...
      weiterlesen
    • 50 Jahre Abrafaxe: Ein Besuch beim Kult-Comic aus der DDR.

      Seit Jahrzehnten reisen die Abrafaxe durch Raum und Zeit – von der DDR-Zeit bis heute. Zum Jubiläum erscheint die 600. Ausgabe des “Mosaik”. Matthias Jöran Berntsen hat für unsere Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit dem KNA-Mediendienst veröffentlichen, die Schaffenswerksta...
      weiterlesen
    • Doppelte Zweitverwertung: Sportdokumentationen bei Sendern und Streaming-Portalen.

      Streaming-Portale und Sender setzen zunehmend auf Sportdokumentationen, auffallend sind die vielen seriellen Formate. Medienwissenschaftler Dietrich Leder schreibt in seiner Analyse für epd Medien, viele dieser Dokumentationen seien nicht im eigentlichen Sinne dokumentarisch, vielmehr werde meis...
      weiterlesen
    • Kurz und KNAckig: Warum wir nicht alle im selben digitalen Omnibus sitzen.

      Mit ihrem “Digitalen Omnibus” will die EU nicht weniger als Digitalregulierung grundlegend überarbeiten und vereinfachen. Ziel ist es, verschiedene bestehende Regelungen u.a. zu Datenschutz, Datennutzung und KI in einem einheitlichen Rahmen zusammenzuführen. Doch leider gelingt das n...
      weiterlesen
    • Geschichten schreiben, die die KI nicht kann: “NOZ”-Chefredakteur Burkhard Ewert über digitale Erfolge, politische Vorwürfe und historische Vergleiche.

      Die “Neue Osnabrücker Zeitung” und die Blätter der Medienholding Nord schaffen es inzwischen, ihre Redaktionen durch die Einnahmen aus digitalen Abo-Modellen zu finanzieren, freut sich Chefredakteur Burkhard Ewert im turi2 Podcast. Für ihn ist das ein “wichtiger Meilenstein...
      weiterlesen
    • Gedenken auf Tiktok: Wenn alte Erinnerung junge Menschen erreicht.

      Weniger Pathos und klarere Worte – das fordert Susanne Siegert. Ihre Aufklärungsarbeit über die NS-Zeit auf Social Media ist preisgekrönt. Mit Siegerts Account @keine.erinnerungskultur auf TikTok und Instagram hat sich Paula Konersmann für unsere Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit dem...
      weiterlesen
    • Wie hat der in Deutschland erfundene Fitness-Wettkampf Hyrox die Welt erobert, Patricia Johannes?

      Im Jahr 2017 wurde in Hamburg der Fitness-Wettkampf Hyrox erfunden – u.a. vom früheren Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste. Heute, nur acht Jahre später, ist Hyrox ein weltweites Phänomen. Unsere Gastautorin Patricia Johannes geht im Rahmen der Themenwoche Sport der Frage nach, wie diese neue Spo...
      weiterlesen
    • Wäre ein US-Streamer nicht zeitgemäßer als ProSieben gewesen, um den Padelsport in Deutschland populär zu machen, Jonathan Sierck?

      Ein großer Quoten-Hit war die “Promi Padel WM” bei ProSieben Mitte des Monats nicht. Der Marktanteil beim Gesamt-Publikum war mit knapp über 3 % mau, in der jungen Zielgruppe mit 9,3 % aber immerhin solide. Jonathan Sierck, CEO von PadelCity, ist in seinem Gastbeitrag für turi2 denno...
      weiterlesen

    Artikel-Navigation

    ← turi2 am Abend: Julia Ruhs, Sportdigital, Rammstein. turi2 am Morgen: Martin Baron, Padelsport, Julian Reichelt. →

Werktags um 7 und 17 Uhr die wichtigsten News aus Medien, Marketing und PR als Newsletter. Jetzt abonnieren!

Loading...

Suchen auf turi2.de

Banner turi2 Themenwoche
Impressum, Datenschutz, Mediadaten, FAQ, RSS-Feed, Termine
Dieses Blog läuft mit WordPress