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Wagnis und Wunder – Edgar Reitz hat mit “Heimat” einen TV-Kosmos geschaffen.

5. November 2022

Unverhofft kommt oft: Der Regisseur Edgar Reitz (rechts), der in dieser Woche 90 Jahre alt geworden ist, hat mit seiner Trilogie Heimat ein einzig­artiges Fernseh-Epos geschaffen, schreibt Uwe Kammann in seinem Porträt bei epd Medien. Die Chronik über das fiktive Hunsrück-Dorf Schabbach sei “eine kluge Reflexion über deutsche Geschichte von universeller Botschaft, eine berührende Saga über die ewige Suche nach den eigenen Wurzeln”. Reitz habe das Epos gegen Widerstände in der ARD durchgesetzt. turi2 veröffentlicht den Beitrag in Kooperation mit epd Medien in der wöchentlichen Reihe Das Beste von epd Medien bei turi2.
 
Von Uwe Kammann / epd Medien

Jeweils am Anfang: ein großer Feldstein. Darauf die Inschrift: Made in Germany. Nur kurz ist sie zu sehen, dann verdeckt eine mächtige Block­schrift in Versalien das Bild: HEIMAT. Was konnte das bedeuten und an Assoziationen hervorrufen? Denn Ambivalenz gehörte lange und unbedingt zu diesem Begriff. Doch das elfteilige Filmwerk des Regisseurs Edgar Reitz, 1984 in der ARD ausgestrahlt, faszinierte mit einer ganz anderen Sichtweise. Konzentriert auf die zeitlose Frage, was zu einem Menschen­leben gehört, in jeweils ureigener Form, eingeschrieben in eine ganz persönliche Geschichte.
 
Ein Wagnis war es, und was für eines. Denn wer hätte den Mut gehabt, einen kleinen Ort im Hunsrück zum Ausgangs­punkt einer Fernseh-Saga zu machen, und dies in einem wahrhaft epochalen Maßstab? Aber auch: ein Wunder. Denn wer hätte geahnt, dass ein Filmwerk unter diesem Blocktitel ein solch umwerfender Erfolg werden würde, bei Publikum und Kritik gleichermaßen? Und wer hätte vorher­gesagt, dass dieses Werk auch im Ausland gefeiert werden würde, in jedem Sinne des Wortes? So schien das Pariser Kino­publikum geradezu verrückt zu sein nach diesem deutschen Mammutwerk von über 900 Minuten.
 
Eine deutsche Chronik

Ein Wunder, das in jeder Phase und in allen Fasern mit dem Namen Edgar Reitz verbunden ist. Weit über 30 Jahre beschäftigte er sich intensiv mit dem, was er schlicht eine Chronik nannte – die Geschichte, erzählt in Geschichten, die ihren Ursprung in einem Hunsrück-Dorf mit dem fiktiven Namen Schabbach hatten. Es begann 1981 mit einem als Prolog verstandenem Dokumentar­film (“Geschichten aus den Hunsrück­dörfern”), dem im Abstand von drei Jahren dann die elf Teile der Serie “Heimat” folgten, als “eine deutsche Chronik” tituliert. Dieses Herzstück des Ganzen umfasst die Zeitspanne von 1919 bis 1982, eine überhöhte Alltags­verdichtung in Geschichten nach dem “Großväter-Prinzip” (Reitz) des Erzählens, in der Hunsrück-Sprache “Geheischnis” genannt.
 
Acht Jahre später folgte “Die zweite Heimat”, diesmal als “Chronik einer Jugend” gekenn­zeichnet – gleichsam das Gegenbild zum Hunsrück, als künstlerische Erweckungs­geschichte in der Großstadt. Er habe sich “beim Drehbuch­schreiben hemmungslos aus meinem eigenen Leben bedient”, sagte Reitz. 2004 erschien dann “Heimat 3 – Chronik einer Zeiten­wende”. Hier geht es um die Rückkehr des erfolgreichen Künstler­paares in die heimische Landschaft. Ein Epilog schloss sich an (2006): “Heimat-Fragmente: Die Frauen”. Und auch damit war für Edgar Reitz noch nicht der Schluss­punkt gesetzt. Denn 2013 vollendete er den Film “Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht”. Dort griff er zurück auf die Mitte des 19. Jahrhunderts, im Hunsrück eine Epoche großer Armut, in der viele Menschen auswanderten.
 
Doch damit nicht genug. Hinzu kamen noch sorgfältig gestaltete Filmbücher mit einer stärker literarisch orientierten Bearbeitung des so reichen Stoffes mit seinen vielen Verästelungen. Für Reitz besteht er aus den Eindrücken seiner Kindheit und Jugend, “die später in meine Filme hinein­geleuchtet haben”. Wobei man, anfangend mit den Tatsachen, alles so verwandeln oder steigern müsse, “dass man aufmerkt”. Schlichter lässt sich der Grund für eine ungeheure Schaffens­kraft mit einer einmaligen Themen-Obsession nicht benennen.

Imponierend sind auch die Rahmendaten des Werks. Bei der ersten “Heimat” erstreckte sich die Arbeit von der Stoff­entwicklung über die Drehzeit (Mai 1981 bis November 1982) auf fast fünfeinhalb Jahre. Tausende Laien­darsteller wirkten mit, von 320.000 Filmmetern blieben nach dem Schnitt 28.000 Meter übrig. Bei der zweiten “Heimat” wurde nach der zweijährigen Produktions­vorbereitung fast drei Jahre gedreht (Januar 1988 bis November 1991), mit über 2.000 Komparsen. 372.000 Meter Film wurden belichtet, die Schnitt­fassung beläuft sich auf 48.000 Meter. Grundlage bildeten jeweils Tausende von Drehbuch­seiten, die in einer verdichteten Art lediglich die Szenen beschreiben.
 
Reitz ist ein mehr als passionierter Arbeiter, so akribisch wie beharrlich. Was sich jetzt auch in seiner 1987 begonnenen Auto­biografie zeigt, die pünktlich zum 90. Geburtstag erschienen ist. Der Titel des 664 Seiten starken Buches ist so schlicht wie vielsagend: “Filmzeit, Lebenszeit”. Als programmatischer Untertitel fungiert “Erinnerungen”. Wie sehr bei diesem so außer­gewöhnlichen Autor und Regisseur Leben und Werk verschränkt sind, lässt sich aus jeder Zeile des Erinnerungs­buches herauslesen; wie gemeißelt sogar bei der Rekapitulation eines Arbeits­spruches aus der Aufbruchs­zeit: “Leben und Film müssen eins werden, denn nur so kann der Film zu einer eigenständigen Kunstform werden.”

Phänomenales Gedächtnis

Getragen und gespeist wird diese chronologische Beschreibung des eigenen Lebens von einem phänomenalen Gedächtnis schon in der Kindheit, später gestützt auf Tagebücher. Das alles führt zu einem fast übergroßen Reichtum an Details, an Überlegungen, an Zeit­beschreibungen. Arbeits­prozesse werde skizziert oder ausführlich ausgemalt, personelle Konstellationen eingebunden, private Wege und Situationen ausgemessen. Als Leser gerät man leicht in einen Sog. Und erfährt an vielen Stellen etwas über die Motive, die Grund­überlegungen, die künstlerischen Leitlinien, die ästhetischen Visionen, stets gekoppelt an das, was Reitz als notwendiges Handwerk immer wieder beschwört.

Was zurückführt zum Vater, der im Hunsrück-Ort Morbach eine Uhrmacher­werkstatt betrieb, verbunden mit einem Schmuck­geschäft, das die Mutter führte – eine mode­bewusste Frau, welche die im Dorfkino gesehenen Filmkostüme nach­schneiderte. Der Vater begeisterte sich auch für das Fotografieren und das Radio, vertrieb nach dem Krieg erste Fernseh­geräte. Der Sohn wiederum spielte schon früh mit einem Handkurbel­projektor, den er mit selbst montierten Film­schnipseln des Dorf­vorführers fütterte.
 
Die Passion für fein­mechanische Fähigkeiten findet sich in Schlüssel­szenen der “Heimat”-Folgen, welche mit ihren Parallel­erzählungen von ganz alltäglichen Lebens­geschichten in der kargen Hunsrück-Landschaft eben immer auch den Raum ausmessen, der Reitz’ eigenes Leben ausgemacht hat – bis er dann nach dem Abitur diesen engen Rahmen verließ und zum Studium nach München aufbrach, ohne bereits ein festes Ziel vor Augen zu haben. Außer jenem, über die Kunst – im weitesten Sinne – seine Identität zu finden: “Das Ich schmückt sich, es pflückt die Blumen der schönen Erinnerungen.”

Dort, wo er als Student – und sehr junger Vater – zeitweise bettelarm lebte, führte diese Passion zu Begegnungen und Aktivitäten, welche eine Gegenwelt schufen zu den Orten der Herkunft. Sei es die Theater­arbeit an einer Studio­bühne, seien es erste filmische Arbeiten, für die er vom Inhaber der Arri-Werke eine der berühmten Profi­kameras bekam, weil er sie, das war die Voraussetzung, in zwei Tagen auseinander- und wieder zusammen­bauen konnte – der Uhrmacher­sohn mit den geschickten Händen.

Große Faszination
 
Mit Emphase beschreibt Reitz viele Momente dieser frühen Jahre in München (er blieb dann der Stadt zeitlebens treu), spürt dem Geist des Aufbruchs nach, der auch seine Alltags­arbeit beflügelte, die mit dem Erstellen von damals gefragten Industrie- und Werbe­filmen auch tragfähige Einkünfte mit sich brachte.

Bei der “Heimat” wurde das Kamera­genie Gernot Roll zum großen Glücksfall. Seine Bild­gestaltung – teils expressiv, im Wechsel zwischen strengem Schwarz-Weiß und Farbe – prägt wesentlich das Werk, dem übrigens der beliebte Grundsatz­streit Fernseh- versus Kino­ästhetik weitgehend erspart blieb. Stattdessen schrieben Kritiker fast vorbehaltlos von der großen Faszination: So außerordentlich anders waren die Bilder komponiert, so ungewöhnlich erschien das Zeitmaß, so authentisch und gleichzeitig fern von jeglichem Platt-Realismus wirkten die Figuren, dass man gebannt eintauchte in eine ganz eigene Lebens- und Filmwelt: eine künstlerische Heimat-Erkundung fern jeder tümelnden Sentimentalität.

War dieses Wunder abzusehen? Während des Studiums (Germanistik, Publizistik, Kunst­geschichte, Theater­wissenschaften) hatte sich in Reitz’ Augen vieles zu einen “undurchdringlichen Gewebe aus parallelen und widersprechenden Aktivitäten” verknäult. Dominierend in allem eines: das “Neue” zu wollen, zu propagieren, zu schaffen, in allen Bereichen.
 
Ganz konsequent gehörte Reitz zu den Jung­filmern, die 1962 im “Oberhausener Manifest” den Anspruch erhoben, den “neuen deutschen Spielfilm zu schaffen” (“Papas Kino ist tot”). “Wir jungen Künstler”, konstatiert Reitz, “verachteten die deutschen Filme jener Zeit abgrundtief”. Stattdessen galt die Nouvelle Vague aus Frankreich als Vorbild, auch der damalige poetische Realismus in Italien.

Am gemeinsam mit dem Manifest-Wortführer Alexander Kluge gegründeten Institut für Film­gestaltung an der noch heute legendären Hochschule für Gestaltung in Ulm lehrte Reitz Regie und Kamera­theorie. Zuvor hatte er sich schon bei der Firma Insel-Film mit Experimenten und Entwicklung befasst und Film­erfahrungen im Dokumentar­bereich gesammelt. Filmtheorie blieb für ihn wichtig, so später mit einer Dozentur an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.

Eine eigene Film­produktions­firma war Basis seiner Alltags­arbeit, zu der auch – wenige – Spielfilme gehören: von der “Stunde Null” über “Mahlzeiten” (1966 auf den Film­fest­spielen von Venedig als bestes Erstlings­werk ausgezeichnet) bis zu “Der Schneider von Ulm”. Der brach im fast das Genick – nach seinem Dafürhalten wegen einer vernichtenden Vorab-Kritik im “Spiegel”.

Generationenepos

Die Folge: ein “finanzielles Desaster”, ein existenzieller Tiefpunkt. Reitz floh gleichsam auf die Insel Sylt. Und fand dort zu dem Projekt, das dann sein Leben bestimmte: “Heimat”. Treibend war auch die damalige Ausstrahlung der heiß diskutierten US-TV-Serie “Holocaust”, die er als dramaturgisch grundfalsch und “aufreizend” empfand. Der “mangelnden künstlerischen Wahrhaftigkeit” wollte er Authentisches entgegensetzen. Mit “Szenen, die dem Leben so ähnlich wie möglich werden”.
 
So entstand ein Exposé zu einem “Generationenepos”, das “den ganzen Schabbach-Kosmos vorwegnimmt.” Aus den 100 Seiten hätte auch ein großer Roman werden können, so sah es beim ersten Austausch auch der damalige WDR-Fernseh­spiel­redakteur Joachim von Mengershausen. Der Stoff erfordere ein ganz anderes Filmgenre, das sich wegen der notwendigen Dauer im Kino nicht verwirklichen lasse. Wohl aber lasse sich daraus eine Fernsehserie entwickeln. Dies führte dann zu einem intensiven Recherche­jahr im Hunsrück, zusammen mit dem Drehbuch-Co-Autor Peter Steinbach, mit dem er sich später überwarf, weil der eigene Vorstellungen für die Regie entwickelte.

Zur ARD, die das einzigartige Werk stemmte, entwickelte Reitz ein zunehmend streitbares Verhältnis. Heute betrauert er ein noch erlebtes “Goldenes Zeitalter” der Kreativität – Joachim von Mengershausen und den damaligen WDR-Fernseh­spiel­chef Günter Rohrbach lobt er mehrfach als Garanten der Unabhängigkeit –, während er zur Jahrhundert­wende lauter “Quoten-Idioten” ausmacht, die auf reine Popularisierung schielten. Ein Strategie­papier, das Leitlinien für das Gros der Fernseh­spiele formulierte (hämisch “Süßstoff-Offensive” genannt, epd 70, 95/2000), wurde für ihn Beleg, dass Anspruchsvolles keine Chance mehr habe. Der von ihm diagnostizierten “Fernseh-Dämmerung” schreibt er zu, dass er damals mit seiner Wunsch-Fortsetzung, also der dritten “Heimat”, jahrelang nicht vorankam.
 
Die ARD, so schildern es Beteiligte, hatte damals Bedenken. Unter anderem, weil schon der zweite “Heimat”-Teil mit dem eher elitären Komplex Neue Musik nicht mit dem Zuschauer­erfolg des ersten Teils mithalten konnte, den damals 15 Mio verfolgt hatten, aber auch, weil Reitz als schwieriger, weil kompromiss­loser Partner galt. Doch schließlich gab es, sicher auch wegen des Medien-Drucks, die Zustimmung. Dass vorherige Kritik am hohen Aufwand nicht aus der Luft gegriffen war, machten manche später an einem in der Tat spektakulären Film­bestandteil fest: Für die nach einem Lebens­ruhepunkt sich sehnenden Rückkehrer Hermann und Clarissa ließ Reitz hoch über dem Rheintal eigens ein Haus errichten (laut Legende das Haus der Dichterin Karoline von Günderrode, epd 23/17). Heute ist das Haus Ausflugsziel, so wie auch die früheren Drehorte im sonst nicht vom Tourismus verwöhnten Hunsrück, welche mit sichtbarem Stolz beworben werden.

In seinen Erinnerungen teilt Reitz kräftig gegen die Medien­industrie aus, eine Fortsetzung der frühen Thesen aus dem “Oberhausener Manifest”. Dort wird “Freiheit von branchen­üblichen Konventionen” gefordert, von der “Beeinflussung durch kommerzielle Partner”, von der “Bevormundung von Interessen­gruppen”. In seiner Autobiografie schreibt er, er sei “beseelt von dem Gedanken, dass man der kommerziellen Filmbranche etwas Bleibendes entgegensetzen müsse, dass es sich auch im Filmgeschäft lohne, sein Leben für Ideale einzusetzen”.

Kämpfe und Zweifel
 
Er ist stets der alte Kämpfer geblieben, derjenige auch, der den Begriff des Autoren­films ganz konsequent interpretiert, zugespitzt auf wirklich eine Person, die alles fest in der Hand hat. Dass dies auch auf seinen Über-Stoff zutrifft (als Gesamt­edition knapp 60 Stunden), mit Szenen, “die dem Leben so ähnlich wie möglich werden”, ist dabei ein in dieser Form einmalig gebliebener Sonderfall. “Ich ließ die Geschichte zu meiner eigenen werden oder umgekehrt”, so bekennt er. Ein Kosmos wiederum nicht ohne Zwänge: “Ich erlebte zehntausend Fortsetzungen: eine wahre Achterbahn von Kämpfen und Zweifeln.”

Das Ergebnis bleibt: ein einzigartiges film­erzählerisches Werk, das belegt, wie tief uns die Sichtweise einer Geschichte von unten berührt, ausgehend vom Reitz-Grundgesetz: “In den Hauptsachen erstarren die Geschichten, in den Nebensachen blühen sie auf.”

(Fotos: Petra Kamman; Arthaus; Stefanie Rex / dpa / Picture Alliance)

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