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turi2 edition #18: Verdienen Journalis­tinnen und Journalisten, was sie verdienen, Tina Groll?

22. Juli 2022

Für alle: Für Tina Groll sind Tarif­verträge zwar wichtig, aber nur die halbe Miete für Journalistinnen. Ebenso wichtig ist es der DJU-Chefin, dass Vergütungs­regeln für Freie gelten und umgesetzt werden. In der turi2 edition #18 schreibt sie, dass mehr Vielfalt in deutschen Redaktionen “unabdingbar für guten Journalismus” ist. Für ihre Interessen sollten Medien­schaffende gemeinsam einstehen, glaubt Groll.

Von Tina Groll

Zwischen Verdienen und Bekommen liegt oft ein nicht unwesentlicher Unterschied. Journalistinnen und Journalisten werden im Schnitt mit 4.987 Euro brutto im Monat bezahlt. 25 Prozent liegen darunter und kommen auf ein Durchschnittseinkommen von 3.575 Euro. 25 weitere Prozent liegen darüber und haben über 6.450 Euro im Monatsbrutto. Die Frage ist nur: Stimmen diese Zahlen tatsächlich?

Für viele Festangestellte mit tariflich abgesicherten Arbeitsbedingungen dürften die genannten Zahlen einigermaßen zutreffen. Für Tausende von Freien, insbesondere im Lokaljournalismus, wohl eher nicht. Darum kämpft die Deutsche Journalistinnen- und Journalistenunion DJU nicht nur für gute Tarifverträge, sondern auch dafür, dass Vergütungsregeln für Freie verbindlich sind und eingehalten werden.

Doch ein faires Gehalt zu bekommen, ist nur das eine. Das andere sind faire Arbeitsbedingungen, die alle Medienschaffenden verdienen. Dazu zählt ausreichend Zeit für Recherche und Fact-Checking, eine Arbeitslast, die bewältigbar ist, eine Balance von Arbeit und Privatleben, rechtliche Rahmenbedingungen, die freie Berichterstattung ermöglichen sowie faire Karrierechancen für alle in den Medien – Männer, Frauen, Menschen, die sich keinem Geschlecht zugehörig fühlen, Ältere wie Jüngere und vor allem Medienschaffende mit nicht-deutschen Wurzeln. Dass Redaktionen vielfältiger werden, ist unabdingbar für einen guten Journalismus. Und dieser wiederum ist unabdingbar für die Demokratie.

Was es dann noch braucht, sind Journalistinnen und Journalisten, die für ihre eigenen Interessen mutig einstehen – sich gewerkschaftlich organisieren, aber auch verhandeln können und dies selbstbewusst tun. Arbeit hat immer einen Preis: Zeit und Geld. Und es ist immer einfacher, gemeinsam zu verhandeln, als dies allein zu tun. Darum sollten sich alle Journalistinnen und Journalisten zu einer Gewerkschaft bekennen. Denn gemeinsam sind wir stark und dann bekommen wir auch das, was wir verdienen.

Dieser Beitrag ist Teil der turi2 edition #18 Kapital – alle Geschichten hier im E-Paper:

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