Mein Homescreen: Dennis Ballwieser.


Dennis Ballwieser, Geschäftsführer des Wort & Bild Verlags, sucht sich mit seinem Smartphone für Radtouren Wege abseits der Bundesstraßen. Sein iPhone X hält den gelernten Anästhesisten aber auch wissenschaftlich auf dem neusten Stand, was besonders für die Arbeit bei der “Apotheken Umschau” unersetzlich sei.

Das Smartphone dient mir dazu, soweit Ordnung ins Chaos zu bringen, dass es beherrschbar wird. Die für mich wichtigsten Apps dienen der Kommunikation: Mail, Nachrichten und Wire, das wir zur unternehmensinternen, sicheren App-Kommunikation nutzen. Als ich mir für das Format mein eigenes Nutzungsverhalten angesehen habe, war ich erstaunt, dass die von mir vierthäufigst genutzte App die Kamera ist – offensichtlich dokumentiere ich mehr im Alltag fotografisch, als mir bewusst ist.

Dass ich gut recherchierte, einordnende und seriös arbeitende Medien nicht nur leidenschaftlich gerne gemeinsam mit meinen Kolleg*innen mache, sondern auch konsumiere, macht der Kiosk im unteren Bildschirmbereich deutlich. Mit diesen Medienmarken (u.a. New York Times, FAZ und SZ) starte ich in den Tag, zuerst mit der morgendlichen Vergewisserung bei den Ex-Kollegen vom Spiegel, ob die Welt sich noch dreht.

Die Apotheken-Umschau-Kachel führt zu unserem eigenen Online-Angebot – ist also keine App, sondern die Safari-Ablage auf dem Homescreen. So bekomme ich mit, was unsere Redaktionen tagesaktuell Neues bieten. Zentral für die Arbeit in der wissenschaftlichen Redaktion beim Wort & Bild Verlag ist UpToDate, ein Aggregationsdienst für medizinisches Fachwissen, der das Neueste aus Hunderten wissenschaftlichen Zeitschriften jederzeit aktuell aufbereitet und verfügbar macht – und damit in der Klinik ebenso unersetzlich ist wie bei uns.

Bis ins Dock geschafft hat es Things als To-Do-App. Wenn ich Gedanken ablenkungsfrei notieren will, nutze ich seit Jahren begeistert Ulysses. Und wann immer ich Zeit herumbringen muss bzw. kann, kommen Podcasts oder Audible zum Einsatz, bevorzugt bei Bahnfahrten (DB Navigator) oder im Auto.

Weil ich mir nur wenige Passwörter merken kann, nutze ich 1Password. Und wenn ich denn mal zum Fahrradfahren komme, dann hilft Komoot mir zuverlässig, auf Radwegen statt auf Bundesstraßen zu fahren.

Zuletzt zeigte Florian Boitin, Chefredakteur und Verleger des “Playboys”, seinen Homescreen. Alle bisher erschienenen Beiträge finden Sie unter turi2.de/mein-homescreen.