Basta: Papier bringts einfach nicht mehr.

beate-uhse-150Schluss mit dem Totholz-Sexspielzeug: Beate Uhse wirbt bald nur noch strombetrieben, am Valentinstag erscheint der letzte Papier-Katalog des Flensburger Spezialversands. Der Grund: Immer weniger freche Bausparer schrien vor Glück, wenn die feuchtfröhliche Produktübersicht kam. Das Unternehmen macht 15 Mio Euro Miesen in 2015, eine betriebswirtschaftlich äusserst masochistische Erfahrung.
welt.de

Ashley Madison: Polizei vermutet zwei Suizide nach Datenklau.

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"Das hier ist kein Spaß mehr": Der Datendiebstahl beim Fremdgeh-Portal Ashley Madison zeitigt offenbar immer heftigere Konsequenzen. Laut kanadischer Polizei sind viele Betroffene, deren Daten nach dem Hack im Darknet kursieren, inzwischen Opfer von Verbrechen geworden. Außerdem bringen die Ermittler zwei noch unbestätigte Selbstmorde in Zusammenhang mit dem Leak.

Avid Life Media, Mutterkonzern des Seitensprung-Portals, hat als Reaktion auf den Suizid-Verdacht eine Belohnung ausgeschrieben. 500.000 kanadische Dollar ist dem Unternehmen die entscheidende Information bei der Suche nach den Tätern wert - eine Hackergruppe, die sich "Impact Team" nennt.
cbc.ca, bild.de, turi2.de (Background)

Sex-Doku “Make Love” umgeht Jugendschutz des ZDF.

Ann-Marlene Henning 150Make Love, gerade vom MDR zum ZDF gewechselte Sex-Doku, geht künftig ohne den TV-Sender im Rücken online. Die Produktionsfirma und Sexualtherapeutin Ann-Marlene Henning behalten das Online-Angebot mit Texten und Video-Clips zu der Aufklärungsreihe in den eigenen Händen, um die Jugendschutzrichtlinien des Senders zu umgehen. Bei ARD und ZDF dürfen bestimmte Videos erst ab 22 Uhr online gezeigt werden, auch das Teilen der freizügigen Filme bei Facebook und Co war bisher verboten. Der Sender bietet noch eine abgespeckte Online-Version an.
dwdl.de, zdf.de/make-love, make-love.de

Lese-Tipp: “Playboy Special Edition – Die 100 schönsten Centerfolds”.

Der “Playboy” will 6,90 Euro für 100 Nackte auf Papier? Verrückt!? Peter Turi bekennt tapfer, dass die 110 Seiten etwas in ihm geweckt haben – nostalgische Gefühle. (Foto: Dianne Chandler/Playboy 9/1966) Warum kauft Mann den Playboy? Ganz klar, wegen der Reportagen, Interviews und Kurzgeschichten. Die finden selbst Frauen… Weiterlesen …

“Séparée”-Gründerinnen wollen mit Literatur kommen.

separee300Ausweitung der erogenen Zone: Ute Gliwa und Janina Gatzky, die beiden Gründerinnen der Frauen-Erotik-Zeitschrift Séparée wollen "bald auch erotische Literatur anbieten" und so die Umsätze stimulieren. Denn nach fünf Ausgaben ist die Zahl von rund 10.000 verkauften Heften, davon 700 im Abo, noch nicht befriedigend. Über mangelnde Beachtung können sich Gatzy und Gliwa nach einem Jahr am Markt derzeit nicht beklagen: Nach ihrem Auftritt als Blattkritikerinnen des "Playboy" im Sonntagsnewsletter von turi2 schaffen es die Gründerinnen nun in den "Spiegel".

Auf einer ganzen Seite dürfen sie u.a. erzählen, dass sie ihr Magazin im Zeitschriftenregal keinesfalls neben "Beef" oder "Playboy" sehen wollen, sondern bitte schön bei den anspruchsvollen Frauenzeitschriften. Und dass die einzige Anfrage nach der Adresse eines nackten Gärtners von einem Mann kam.
"Spiegel", 25/2015, S. 83 (Paid), separee.com, turi2.de (Blattkritik Hertin)

Blattkritik: Katja Hertin, Chefredakteurin “Donna”, über “Séparée”.

Katja Hertin, Chefredakteurin von Donna, Burdas “freundin” für Ältere, erregt mit einem gedruckten Männerakt in der U-Bahn Aufsehen – und lobt das Frauen-Erotikmagazin Séparée dennoch in höchsten Tönen. Zunächst mal meine uneingeschränkte Anerkennung für den Mut und den Idealismus, den es braucht, heute im Eigenverlag und ohne großes… Weiterlesen …

Deutsche “Wired” bringt “das große Sex-Special”.

Wired sex 2015Sex-Tipp: Die deutsche Ausgabe der "Wired" widmet ihre 18-Seiten-Titelstory einem Thema, das turi2-Leser schon aus beruflichen Gründen interessieren könnte - "das große Special Sex im digitalen Zeitalter" fragt "Wie kommen wir heute zusammen?". Die Anwort kennt (vielleicht) Karley Sciortino "Amerikas beste Sexbloggerin", -Aktivistin und Vogue.com-Kolumnistin.
"Wired" D, Juni 2015, S. 62-79 (Paid)

Blattkritik: Janina Gatzky und Ute Gliwa, Chefredakteure “Séparée”, über “Playboy”.

In Séparée schreiben Ute Gliwa und Janina Gatzky über die Lust der Frauen, für turi2 begutachten sie den Playboy und “künstliche Möpse”, die sie “nicht mal geschenkt nehmen würden”. Zwei Frauen zu bitten, den “Playboy” unter die Lupe zu nehmen, kommt der Herausforderung gleich, vor der eine Hardcore-Vegetarierin… Weiterlesen …

Huren-Suche peppr.it wird verkauft.

Pepprit 150Prostituierten-App Peppr.it sucht einen Freier Käufer. Gründerin Pia Poppenreiter und ihr Partner Florian Hackenberger haben sich nach großem PR-Ballyhoo zum Start auf kein Zukunftskonzept einigen können für die App, die Huren vermittelt, berichtet Gründerszene.de. Hackenberger entwickelt jetzt eine Post-App, Poppenreiter will dem Thema Sex treu bleiben - kein Wunder, bei dem Namen.
gruenderszene.de

“Playboy” mit doppelter Dosis “Dschungelcamp”.

Doppel-D: Die PR-Maschine für das RTL-“Dschungelcamp” läuft auf Hochtouren, der “Playboy” juckelt wie jedes Jahr willig mit und präsentiert 2015 sogar die doppelte Dosis PR mit Körpereinsatz. Da down under beim Fähnlein Fieselschweif diesmal gleich zwei Pfadfinderinnen ihre weiblichen Protuberanzen zur Schau stellen sollen, lag die schnelle Doppel-Nummer… Weiterlesen …