Der Club der Meinungsmacherinnen.

Katharina Wolff bei turi2:

    • Wir graturilieren: Andrea Fischer ist der 600. turi2-Kopf.


      Wir graturilieren: Andrea Fischer ist die 600. Meinungsmacherin, die wir im Club der turi2.de/koepfe willkommen heißen. Fischer ist seit 2016 Geschäftsführerin von Gruner + Jahr Living Digital. Seit Ende 2020 leitet die 35-Jährige gemeinsam mit Kollegin Christina Gath zudem die Redaktion der Living-Titel, zu denen u.a. “Schöner Wohnen”, “Couch” und LivingatHome.de gehören. Fischer setzt dabei auf eine crossmediale Ausrichtung. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Marco Hagemann, Carsten Dorn und Katharina Wolff.
      turi2.de/koepfe (Profil Fischer)

    • Basta: Diana Eichhorn hört bei “hundkatzemaus” auf.

      Genug Nüsse gesammelt: Moderatorin Diana Eichhorn verlässt das Haustier-Magazin hundkatzemaus von Vox nach rund 20 Jahren, bestätigt der Sender dem Magazin DWDL. Sollte das Einstellungskriterium für die Nachfolge wieder ein drolliger, aber Haustier-untauglicher Nachname sein, tauchen beim Casting womöglich Katharina Wolff, Herbert Dachs oder Oliver Wurm auf.
      dwdl.de

    • turi2.tv – die Top 20 des Branchenfernsehens 2020.


      Live aus dem Home-Office: Trotz Corona-Lockdowns und abgesagter Events hat das Branchenfernsehen
      turi2.tv 2020 mehr als 130 Videos produziert – viele turi2 köpfe haben per Video-Call aus dem Home-Office oder ihrem Wohn­zimmer berichtet, wie sich die Corona-Krise auf ihre Arbeit und ihre Branche auswirkt. Insgesamt zählt turi2.tv über 900.000 Video-Views bei YouTube, Facebook, Twitter und Linked-in. An der Spitze der 20 meistgesehenen Videos 2020 steht ein Interview mit Philosoph Richard David Precht. Über 733.000 Views zählt das Video und ist damit das meistgesehene turi2.tv-Video aller Zeiten.

      Mehr als 20.000 Zuschauer*innen sehen das Video-Interview mit Zukunftsforscher Matthias Horx, der im März noch beobachtet, dass Hetzer und Trolle in den sozialen Medien in der Krise “deutlich leiser” geworden sind. Auf fast 13.000 Video-Views kommt das Interview mit “Zeit Verbrechen”-Macherin Sabine Rückert, die über ihren Podcast-Erfolg spricht. In der Video-Top-20 von 2020 sind auch Miriam Meckel, Pit Gottschalk, Laura Karasek, Katharina Wolff, Melanie Büttner und Thomas Vašek dabei.

      >>> Die Top 20 in einer Playlist

      Platz 1:
      “Etwas vergleichsweise Harmloses” – Richard David Precht über Corona (März 2020)
      733.680 Video-Views (647.493 bei YouTube + 10.231 bei Facebook + 75.905 bei Twitter + 51 bei Linked-in)

      Platz 2:
      Wie geht’s der Zukunft, Matthias Horx? (März 2020)
      20.451 Video-Views (19.609 bei YouTube + 842 bei Facebook)

      Platz 3:
      “Zeit Verbrechen”-Macherin Sabine Rückert über ihren Podcast-Erfolg. (Februar 2020)
      12.817 Video-Views (9.363 bei YouTube + 290 bei Facebook + 3.164 bei Twitter)

      Platz 4:
      Agendasetting 2020: Wie die Generation Greta Medien und Kommunikation verändert. (Januar 2020)
      5.561 Video-Views (988 bei YouTube + 256 bei Facebook + 4.217 bei Twitter in Auszügen + 100 bei LinkedIn)

      Platz 5:
      Wie geht’s dem Lernen in Zeiten der Quarantäne, Miriam Meckel? (März 2020)
      4.839 Video-Views (2.451 bei YouTube + 139 bei Facebook + 2.181 bei Twitter + 68 bei Linked-in)

      Platz 6:
      Wie geht’s dem Sportjournalismus, Pit Gottschalk? (März 2020)
      4.699 Video-Views (208 bei YouTube + 616 bei Facebook + 3.594 bei Twitter + 281 bei Linked-in)

      Platz 7:
      Laura Karasek und das “50er-Jahre-Ding”. (Mai 2020)
      3.772 Video-Views (1.766 bei YouTube + 675 bei Facebook + 267 bei Twitter in Auszügen + 1.064 bei Linked-in in Auszügen)

      Platz 8:
      “Ohne viel Geschiss” – Wie der Zeit-Verlag neue Projekte auf die Straße bringt. (März 2020)
      3.746 Video-Views (2.195 bei YouTube + 261 bei Facebook + 1.114 bei Twitter + 176 bei Linked-in)

      Platz 9:
      Ein feminines “Manager Magazin” – Warum Katharina Wolff “Strive” gründet. (November 2020)
      2.899 Video-Views (952 bei YouTube + 853 bei Twitter + 1.094 bei Linked-in)

      Platz 10:
      Wie geht’s dem Sex, Melanie Büttner? (April 2020)
      2.889 Video-Views (1.871 bei YouTube + 407 bei Facebook + 564 bei Twitter + 57 bei Linked-in)

      Platz 11:
      Wie geht’s den Philosoph*innen, Thomas Vašek? (April 2020)
      2.812 Video-Views (236 bei YouTube + 1.596 bei Facebook + 934 bei Twitter + 46 bei Linked-in)

      Platz 12:
      Wie geht’s der Werbebranche, Martin Blach und Marcel Loko? (März 2020)
      2.750 Video-Views (411 bei YouTube + 1.366 bei Facebook + 563 bei Twitter + 410 bei Linked-in)

      Platz 13:
      Rainer Maria Schießler im TV-Fragebogen. (Januar 2020)
      2.621 Video-Views (2.621 bei YouTube)

      Platz 14:
      Purpose-Marketing: Jan Pechmann will Böcke zu Gärtnern machen. (Oktober 2020)
      2.538 Video-Views (584 bei YouTube + 211 bei Facebook + 486 bei Twitter + 1.257 bei Linked-in)

      Platz 15:
      “Focus”-Chefkorrespondent Daniel Goffart über den medialen Umgang mit Corona. (März 2020)
      2.363 Video-Views (1.981 bei YouTube + 158 bei Facebook + 224 bei Twitter)

      Platz 16:
      Wie geht’s dem “Tagesspiegel”, Sebastian Turner? (April 2020)
      2.300 Video-Views (621 bei YouTube + 339 bei Facebook + 1.236 bei Twitter + 104 bei Linked-in)

      Platz 17:
      Wie geht’s den deutschen Startups, Elisabeth Neuhaus? (April 2020)
      2.219 Video-Views (246 bei YouTube + 241 bei Facebook + 1.580 bei Twitter + 152 bei Linked-in)

      Platz 18:
      Raúl Krauthausen im Vorbilder-Fragebogen. (September 2020)
      2.213 Video-Views (205 bei YouTube + 247 bei Facebook + 1.707 bei Twitter + 54 bei Linked-in)

      Platz 19:
      Wie geht’s den Künstler*innen, Christoph Amend? (April 2020)
      2.196 Video-Views (946 bei YouTube + 171 bei Facebook + 1.016 bei Twitter + 63 bei Linked-in)

      Platz 20:
      “Gegen Egoismus” – Anja Stolz zeigt den neuen Marken-Auftritt der R+V Versicherung. (Februar 2020)
      2.097 Video-Views (1.705 bei YouTube + 88 bei Facebook + 304 bei Twitter)

      Stand: 30.12.2020

    • Ein feminines “Manager Magazin” – Warum Katharina Wolff “Strive” gründet.


      Streben nach Print:
      Katharina Wolff ist Ex-Politikerin, Ex-Sängerin und aktive Digital-Unternehmerin – nun wird sie auch Verlegerin. Gemeinsam mit prominenten Investor*innen gründet sie das gedruckte Magazin Strive, das einen weiblicheren Blick auf die Wirtschaft verspricht. Mit ihr im Boot sitzen u.a. About-You-Gründer Tarek Müller, die frühere Springer-Managerin Donata Hopfen, Flaconi-Gründer Paul Schwarzenholz und Foodist-Macher Alexander Djordjevic. Ihr Heft erklärt Verlegerin Wolff im Video- und Podcast-Interview von turi2 als Gegenentwurf zum “Manager Magazin”: “In den meisten Heften sind unter 8 % Frauen als Protagonistinnen abgebildet, inklusive der Werbung.” Zudem findet Wolff viele Geschichten “gehässig”.

      Das “Manager Magazin” sei “ein sehr, sehr unbequemes Blatt für sehr viele Branchen geworden”, urteilt Wolff. Auch “Strive” solle an der einen oder anderen Stelle unbequem, sogar investigativ sein, allerdings “ohne dass man jemandem so ganz fürchterlich doll auf die Füße tritt”. Wie dieser Spagat funktioniert, will die Neu-Verlegerin ab 21. Januar alle zwei Monate zeigen – dann soll der Erstling mit mutigen 30.000 Auflage am Kiosk liegen. An diesem Montag startet die Kampagne für das Blatt u.a. mit einer Heft-Vorschau.

      Darüber, wie Wolff ihre Investor*innen einbindet – deren Geld ausgeben will sie vorerst nämlich nicht – spricht sie im Video-Interview. Im ausführlicheren Podcast-Gespräch gibt sie zudem eine ausführliche Themen-Vorschau und erklärt, wo sie mit dem Magazin hin will. Sie spricht über ihre Zeit als CDU-Abgeordnete in Hamburg und ihren Blick auf die aktuelle Politik. Wolff sagt etwa, dass sie ein Fan von Angela Merkel ist, auch wenn sie nicht alle ihre Entscheidungen teilt.
      turi2.tv (9-Min-Video auf YouTube), turi2.de/podcast (27-Min-Audio auf Spotify, Apple-Podcast, Deezer, AudioNow)

    • Blattkritik: Florian Eder, Managing Editor Politico, über Bento.

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      Florian Eder liest sich für turi2 durch Bento, den Junge-Leute-Ableger von Spiegel Online. Der Managing Editor bei Politico.eu und Autor des täglichen Briefings Morgen Europa findet vielversprechende Ansätze, wünscht sich aber mehr versprochene und dann eingehaltene Relevanz.

      Bento “erklärt die News, zeigt das Beste aus dem Web und erzählt packende Stories. Nachrichten und Journalismus für alle, die im Internet zu Hause sind”, sagt Bento aus dem Hause Spiegel Online über sich selbst. Das weckt bei mir Erwartungen nach eigenen Zugängen zu großen politischen und gesellschaftlichen Themen, aufbereitet für eine Altersgruppe von 18 bis 30, die wir alle gern zu unseren Lesern zählen würden.

      Die Aufmachung ist vielversprechend. Schlank in der Struktur ist die Seite und visuell opulent: Zeile und, kleiner, Autor und Veröffentlichungsdatum auf Optik, sonst nichts. Bis auf den Seitenaufmacher ist alles gleich groß. Bento.de ist eine ästhetische Freude. Es gibt keine Seitenleisten, nichts liegt oben quer drüber außer einem schmalen und textfreien Streifen mit einem Facebook- und Twitter-Symbol und einem ausklappbaren Menu. Auf meinen Mobilgeräten sieht die Startseite auch sehr hübsch aus.

      Bento.de sortiert Artikel nicht nach Relevanz, so weit ich das erkennen kann. Das stört mich. Es springt mich aber auch kein selbst startendes Video an. Das mag ich, weil ich zu der bei Werbekunden leider sehr unbeliebten Gruppe gehöre, die sehr gerne Herr darüber ist, was sie wann ansehen oder lesen möchte.

      Die Mischung. Bento veröffentlicht alles als Instant Article auf Facebook, die inhaltliche Komposition der Homepage scheint daher nicht die Hauptsorge der Macher. Am Samstagabend war dort unter den drei Aufmacher-Kacheln eine politische Geschichte. “Gerechtigkeit” heißt der Hashtag, unter dem Politik, Wirtschaft und Gesellschaft firmieren, wobei Wirtschaft in den vergangenen Tagen nicht stattfand. Eine Ebene darunter fand ich einen weiteren Artikel zu #Gerechtigkeit, eine Geschichte der Demos zum 1. Mai. Das war es nicht nur mit Politik, sondern überhaupt mit Geschichten, die “News erklären”. Für eine Auch-Nachrichtenseite war mir das zu wenig.

      Manche Inhalte tragen das Label “Story”, im Gegensatz zu “Quiz”, was sich erklärt, und anderen Artikeln, die als nichts von beiden ausgewiesen werden und dann sich meistens als eine wohlkuratierte Sammlung von Tweets und Youtube-Videos herausstellten, das Beste aus dem Web halt.

      Unter #Fühlen gibt es Texte zu jeder Lustlaune von keinem Sex über Sex während der Tage (überaus unappetitlich bebildert für jemanden, der in einer Frittenhauptstadt lebt), schlechten und unverhüteten Sex über einen ausführlichen Versuch, den so weithin bekannten wie dann doch individuellen Geruch und Geschmack von Geschlechtsorganen (“untenrum”) zu beschreiben, über eine neue Indifferenz gegenüber der Intimrasur und gelegentlichem gleichgeschlechtlichen Sex bis zu einem unbedingten Plädoyer für Sex am ersten Abend. Zum größten Teil aus der Perspektive von Frauen übrigens.

      Alle diese Geschichten leben von der ich-Form oder von anderweitiger anekdotischer Evidenz. Mir ist das zu wenig. Ich bekomme gerne News erklärt, auch wenn ich sie noch lieber anderen erkläre, aber das ist eine Berufskrankheit, mit der alle Journalisten leben müssen. Was mir bei Bento fehlt: Ich fand nichts über Außenpolitik, nichts über Wirtschafts-, Sozial- oder Innenpolitik. Nichts über die Tarifeinigung im öffentlichen Dienst, nichts zur Tarifauseinandersetzung in der Metallindustrie.

      Beides sind Themen, die ich auch sonst nirgends für die Bento-Zielgruppe der 18- bis 30-Jährigen aufbereitet gefunden habe. Sicher geht den Gewerkschaften genau wie Medienunternehmen die junge Anhängerschaft aus. Das hilft aber meinen Eindruck nicht ab, dass Bento sich vor allem um Studenten kümmert, ihre Nöte mit Erfurter Straßenbahnschienen und der Frage, welche Pizza heute Abend auf den Tisch kommt.

      Was nicht vorkommt, sind die Belange derjenigen jungen Leute, die schon Geld verdienen und sich für #Gerechtigkeit interessieren, jedenfalls für Steuern, Rentenbeiträge und die Auswirkungen der Geldpolitik, während Mama anderen noch die Wäsche macht. Das bedient mit einigem redaktionellem Aufwand eine Blase in der Blase, deren Bedürfnisse Aggregations-Algorithmen wahrscheinlich bald besser kennen.

      Die Geschichten. Schauen wir uns einen Text genauer an. “Wir waren bei der Anti-AfD-Demo in Stuttgart, bei der die Polizei 400 Menschen in Gewahrsam genommen hat”, war die Zeile des Aufmachers am Samstagabend. Zu lesen gab es einen unaufgeregten Text, der den Tag der Gegendemonstranten Revue passieren lässt. Deren Tag war in einigen Fällen – die Spiegel Online heftige Randale nannte – früh zu Ende. Der Bento-Text ging weiter.
      Man merkt der Stuttgarter Geschichte aber leider nicht an, dass Bento tatsächlich dabei war. Ein Pressesprecher des Protestbündnisses wird zitiert, Tweets von Teilnehmern und Polizei. Das ist alles sehr internet-affin, aber nichts atmet Augenzeugenschaft.

      Reporterbequemlichkeit und fehlendes Gegengewicht durch einen Redakteur verrät ein bestimmt gut gemeinter Link-Verweis, der hier keine weiterführende Lektüre anbietet, sondern den eigenen Faktencheck ersetzt: “Laut Polizei sollen die Gegendemonstranten auch Holzlatten und Eisenstangen dabei gehabt haben. (Der Tagesspiegel)”, heißt es bei Bento. In diesem Fall hätte ein schlichter eigener Anruf bei der Polizei genügt.

      Dass der ausblieb ist schade, denn der Autor war tatsächlich in Stuttgart, er hat alle (und gute) Fotos einer in den Artikel integrierten und auf der Homepage noch einmal eigens gespielten Bilderstrecke zum selben Thema gemacht. Am Samstagmittag ging aus derselben Feder auch noch ein hübsch portionierter Überblick über Programm und Streitpunkte des AfD-Parteitags selbst online, geschrieben mit der Autorität eines Reporters, der etwas von seinem Beritt versteht.

      Die Überschriften. Mein Überschriftenpreis geht an den Macher der Zeile: “Ein Typ baut den Eurovision Song Contest aus Lego nach.” Das ist glänzend, weil es genau dem Küchenzuruf zu der Geschichte entspricht. Niemanden interessiert als Erstes, dass der “Typ” ein 23-jähriger Schwede oder auch ein “Social-Media-Experte” ist. “Conchita goes Lego” überschrieb das Magazin Männer (“#smart #sexy #schwul” – eine einfachere Zielgruppe, als Bento sie hat) dieser Tage ein paar Sätze zum selben Thema, wobei es Conchita Wurst als Legofigur längst gab. Bento gefällt mir da besser.

      Andere bento-Überschriften sind auf die erste Maxime der Reichweitenstrategie getrimmt: Zeilen dürfen auf keinen Fall als Spoiler dienen. Sie dürfen nichts verraten, was dem Nutzer einen Klick erspart. Bei Bento folgen sie nahezu ausnahmslos der Machart “warum” (…wir öfter mit Freunden Sex haben sollten), “diese” (…Pizzen mögen Studenten am liebsten) und, wenn es jemand doch einmal gut mit dem Leser meint: “wie” (…Netzaktivisten einem Flüchtling erst zu Geld verhalfen und sich nun zerstreiten – eine gute Geschichte über genau das, was die Zeile verspricht).

      Bei Bento macht mich diese Masche insgesamt weniger rasend als auf Spiegel Online oder Welt.de. Dennoch wirkt es einfallslos, wenn einem diese bestimmt klickträchtigen Zeilen nicht irgendwo zwischendurch in Chronik oder Timeline begegnen, sondern eine neben der anderen auf Bento.de steht.
      Dazu kommen noch ein paar Geschichten der Art: “Das kennst Du nur, wenn…”. Ein netter Versuch, Facebook-Flügelschlagen in Journalismus umzusetzen.

      Drei Gründe, warum Bento noch besser werden muss: Erstens. Das Team solle sich etwas trauen und dürfe auch mal “daneben hauen”, sagte Geschäftsführerin Katharina Borchert zum Bento-Start in der “Süddeutschen Zeitung”. “Wenn das nicht passiert, dann sind sie nicht mutig genug.” Bentos größte Provokation der vergangenen Tage war wahrscheinlich das Foto eines halbvollen Aschenbechers.

      Zweitens. Für den Spiegel-Verlag sollte bento.de die Plattform sein, die Native Advertising mal ausprobiert. Ich habe keine Werbung dieser Art gesehen und auch wenig klassische.

      Drittens. Zielgruppen-, also Nischenjournalismus halte ich für eine irrsinnig vielversprechende Sache. Er muss aber Relevanz versprechen und das auch einlösen, um Erfolg zu haben. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie das ohne übertriebenen Ernst geht: Bentos 33 Dinge, die Erwachsene angeblich im Haus haben.

      Ich pitche hiermit: Diese 5 politischen Themen musst Du kennen, bevor Du wählen gehst.

      ***

      Die Blattkritik erscheint jeden Sonntag bei turi2.de und folgt dem Prinzip des Reigens.

      Am vergangenen Sonntag hat Ole Reißmann, Redaktionsleiter Bento.de, “Neon” kritisiert.

      Alle Blattkritiken: 11 Freunde, ADAC Motorwelt, art, auto motor und sport, B.Z., Bild der Wissenschaft, Capital, chrismon, Cicero, Clap, c’t, Detektor.fm, Donna, Dummy, Eltern, Emotion, Enorm, Euro am Sonntag, Fit for Fun , Gala, Geo Wissen Gesundheit, Hohe Luft, Horizont, Kicker, Kontext Wochenzeitung, Kreuzer, Landidee, L’Officiel Hommes, manager magazin, Merian, National Geographic, People, Playboy, ramp, Séparée, Sneaker Freaker, Spektrum der Wissenschaft, SZ am Wochenende, t3n, taz.de, Tichys Einblick, Titanic, Vice, Walden, Women’s Health, Yps, Zeit-Magazin, Zitty.