Sport1 startet E-Sports-App und E-Sports-Podcast.

Sport1 bringt eine kostenlose E-Sports-App auf den Markt und veröffentlicht darin täglich News, Interviews, Bilder und Videos zu allen großen E-Sports-Ligen. Dazu kommt alle zwei Wochen der E-Sports-Podcast "Flex Pick" mit Florian Merz, Head of Content E-Sports bei Sport1.
sport1.de, sport1-podcast.de (Podcast), turi2.de (E-Sport-Reportage in der turi2 edition #9)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Florian Merz im TV-Fragebogen.

Business Insider Deutschland verstärkt Investigativ-Team mit “Bild”-Journalisten.

Springer baut das Investigativ-Team von Business Insider aus: Kayhan Özgenc (Foto), 50, wird Vize-Chefredakteur, er leitet bisher das Investigativ-Ressort der "Bild am Sonntag". Jan C. Wehmeyer, 39, wird Investigativ-Chef und Mitglied der Redaktionsleitung, er ist bisher Chefreporter Investigativ der "Bild am Sonntag". Lars Petersen, 37, übernimmt auch die Ressortleitung Politik.
axelspringer.com, horizont.net

Zitat: Tiffany darf zum Hochzeitstag gratulieren, sagt Julian Kramer.

"Wenn Tiffany‘s weiß, wann ich Hochzeitstag habe, und mir drei Tage vorher einen Reminder und Glückwünsche schickt, dann finde ich das gut und hilfreich. Wenn mir der Waschmittelfuchs in einem Display-Banner ebenfalls dazu gratuliert, finde ich das übergriffig."

Julian Kramer, Chief Experience Ambassador EMEA bei Adobe, sagt im "W&V"-Interview, dass Marken in der Bedürfnis-Pyramide der Kunden verschieden angesiedelt sind und deshalb Personalisierung gut abstimmen müssen.
wuv.de

Studie: Deutsche Medienhäuser entfernen sich von ihrem Kerngeschäft.

Deutsche Medienhäuser fokussieren sich auf Konsumtrends und entfernen sich weiter von ihrem Kerngeschäft, sagt eine Studie von EY-Parthenon. Sie beteiligen sich demnach bei vielen kleinen Projekten, aber kaum bei "Leuchtturm-Deals", experimentieren mit Paid Services und dem Verkauf physischer Güter sowie neuen Mobilitätskonzepten. Strategisch setze Springer auf "Innovationsorientierung", ProSiebenSat.1 auf "Themen-Cluster", Ströer auf "Diversifikation und Digitalisierung rund um das eigene Produkt-Portfolio", Holtzbrinck auf "primäres Agieren als Finanzinvestor" und Burda auf einen "Kategorie-Fokus".
ey-parthenon.de

turi2 edition #9: Die ZDF-Mediathek – auf Abruf bereit.


Mit dem Zweiten streamt man besser: Das Zweite Deutsche Fernsehen ist 2001 der erste deutsche Sender mit Online-Mediathek. Deren Chef Eckart Gaddum hat damit noch viel vor, erzählt er Markus Trantow in der turi2 edition #9. Er berichtet, wie ARD und ZDF die Walled Gardens zwischen ihren Online-Angeboten einreißen, einen gemeinsamen öffentlich-rechtliches Netz-Kosmos schaffen und dabei dennoch unabhängig bleiben. Lesen Sie jetzt den ganzen Text über die ZDF-Mediathek hier als Online-Text oder im neuen, komfortablen E-Paper der “turi2 edition #9” (Foto: ZDF/Markus Hintzen).

Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin geben ihre Chefposten bei Alphabet ab.

Suche beendet: Die Google-Gründer Larry Page (Foto rechts) und Sergey Brin ziehen sich aus dem operativen Geschäft beim Mutterkonzern Alphabet zurück, verkünden sie in einem Blogeintrag. Page war bisher Hauptgeschäftsführer und Brin der Präsident des Konzerns. Google-Chef Sundar Pichai wird künftig auch CEO von Alphabet. Page und Brin bleiben im Board der Google-Mutter, einer Art Aufsichtsrat.

"Wir waren nie Leute, die an Rollen im Management festhalten, wenn wir denken, dass es einen besseren Weg gibt, das Unternehmen zu führen", begründen Page und Brin ihren Rückzug aus der ersten Reihe. "Alphabet und Google brauchen nicht länger zwei CEOs und einen Präsidenten." Es sei an der Zeit, die Strukturen im Management zu vereinfachen. 1998 hatten Page und Brin Google gegründet, 2015 wurde Alphabet als Holding für alle Geschäftsfelder von Google geschaffen.
blog.google, spiegel.de

Meinung: Die Jahrescharts von Spotify sind nicht repräsentativ.

Spotify: Rapper Capital Bra ist 2019 der meistgestreamte Künstler in Deutschland, aber damit nicht zwangsläufig der meistgehörte Künstler des Landes, kritisiert Jan Kedves in der "Süddeutschen Zeitung". Die Jahrescharts des weltweit größten Streamingdienstes sind nicht repräsentativ. Die Anzahl der tatsächlichen Nutzer verschweigt Spotify "hartnäckig".
"Süddeutsche Zeitung", S. 10 (Paid)

Zitat: SAP-Vorstand Christian Klein lässt der Dame gern den Vortritt.

"Ich glaube, inzwischen gibt es mehr gemeinsame Fotos mit Jennifer als mit meiner Frau." (lacht)

SAP-Vorstand Christian Klein überlasst Co-Vorstandschefin Jennifer Morgan, der ersten Frau an der Spitze eines Dax-Konzerns, gern die Aufmerksamkeit, sagt er im "FAZ"-Interview.
faz.net (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv:
"Wir brauchen digitale Bildung", sagt SAP-Vorstand Christian Klein über den Wandel im Software-Konzern (03/2019).

Lese-Tipp: Die “Süddeutsche Zeitung” erklärt den neuen Medienstaatsvertrag.

Lese-Tipp: Die "Süddeutsche Zeitung" beantwortet die wichtigsten Fragen zum Medienstaatsvertrag, der von der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag als moderne Version des Rundfunkstaatsvertrags beschlossen werden soll. Künftig sind darin neben dem dualen Rundfunksystem auch Regelungen für YouTuber zu finden. Das Gesetz muss spätestens im Herbst 2020 gelten, um die EU-Richtlinie rechtzeitig zu erfüllen.
sueddeutsche.de

Lese-Tipp: Reese Witherspoon baut mit ihrer Produktionsfirma ein Medienimperium auf.

Lese-Tipp: Das Gegenteil von Patriarchat sei Qualität, erfährt Torsten Zarges beim Besuch von Reese Witherspoons Produktionsfirma Hello Sunshine in Santa Monica. Das Medienimperium arbeitet u.a. mit Hulu, HBO und Amazon für TV-Produktionen wie "The Morning Show" oder "Big Little Lies". Der zum Unternehmen gehörende Buchclub katapultiere die Verkaufszahlen empfohlener Bücher um rund 700 % über den Marktdurchschnitt.
dwdl.de

Meinung: Bei Amazon Go geht es um Convenience, nicht um Experience.

Amazon geht es bei seinen Kassen-losen Läden von Amazon Go "um Convenience, nicht um Experience", beobachtet Giuseppe Rondinella in San Francisco. Nahezu alle Produkte seien in Plastik verpackt, Gerüche gebe es kaum. Auch Hilfsbereitschaft sei in den Läden Fehlanzeige: Größere könnten kleineren Menschen nicht bei den oberen Regalen helfen – es sei denn, sie übernehmen auch direkt die Rechnung: "Denn es zahlt immer derjenige, der die Ware aus dem Regal nimmt."
horizont.net

USA wollen mit Strafzöllen auf französische Digitalsteuer reagieren.

USA drohen Frankreich mit Strafzöllen als Reaktion auf Frankreichs Digitalsteuer. Der US-Handelsbeauftragte sieht gezielt amerikanische Tech-Konzerne diskriminiert und will Strafzölle von bis zu 100 % auf französische Importe wie Champagner, Käse oder Kosmetik vorschlagen. Frankreich hatte im Frühjahr im Alleingang eine Digitalsteuer von 3 % für internationale Tech-Firmen mit mehr als 25 Mio Euro Umsatz im Land eingeführt.
sueddeutsche.de, welt.de, turi2.de (Background)

Henning Tewes und Henning Nieslony leiten TV Now.


Hennings for Help: Die Mediengruppe RTL will lineares TV und Streaming besser verzahnen und TV Now "zum vollumfänglichen Streamingdienst ausbauen" – Henning Tewes, 47, und Henning Nieslony, 34, leiten den Dienst künftig als Doppelspitze. Moritz Pohl, bisher Leiter Video-on-Demand Content bei RTL, wechselt zur öffentlich-rechtlichen Produktionstochter Dokfilm.

Tewes übernimmt die Aufgabe zusätzlich zu seiner Position als COO Programme Affairs & Multichannel. Er kümmert sich bei TV Now um die Inhalte und ihre Verbreitung. Nieslony, bisher Leiter Commercial Management VoD, verantwortet die Vermarktung an Endkunden, Werbepartner und Distributoren. TV Now soll sich "als hybrides Angebot aus Abo- und Werbefinanzierung" monetarisieren.
dwdl.de, handelsblatt.com, presseportal.de, turi2.de (Video Nieslony) turi2.de (Background)

Video-Tipp: Sahra Al-Dujaili, Social-Chefin von Otto, im TV-Fragebogen.


Video-Tipp: Sahra Al-Dujaili setzt Versand-Händler Otto in den Sozialen Netzwerken in Szene. Wenn sie an die Fernsehwelt von früher denkt, fällt ihr als erstes Thomas Gottschalk ein, den sie als "frühen Hipster" wahrgenommen hat. Im TV-Fragebogen zur turi2 edition #9 verrät sie außerdem, dass sie heute am liebsten bei Netflix einschaltet, oder – ganz analog – am Strand liegt. Wenn mal ein Film über ihr Leben gedreht würde, sähe sie am liebsten Superstar Jennifer Lopez in der Hauptrolle.
turi2.tv (1-Min-Video)

Mehr von Sahra Al-Dujaili bei turi2.tv: Wie Otto vertikale Videos macht.

OMR übernehmen die Weiterbildungs-Initiative Good School.

OMR weiten ihr Fortbildungs-Angebot aus. Die Onlinemarketing-Plattform übernimmt die Good School, die Lernprogramme zu digitaler Transformation anbietet. Durch die Übernahme will das OMR-Team künftig ganzjährlich Fortbildungsoptionen anbieten. Die Marke Good School soll zunächst weiter bestehen. Sie wurde vor zehn Jahren von der Ex-Agenturmanagerin Simone Ashoff gestartet.
horizont.net

Meinung: Amazons Paketdienst stößt an Wachstumsgrenzen.

Amazon Logistics, der hauseigene Lieferdienst des Online-Riesen, ist in Rekordzeit zu einem der größten Zusteller in Deutschland gewachsen, schreibt Jacqueline Goebel. Amazon konzentriere sich auf leichtere Pakete, die einfacher zuzustellen seien. Da die Ware dem Unternehmen selbst gehört, müssten die Zusteller die Ausstellung nicht genau protokollieren, könnten Pakete auch ohne Unterschrift abstellen und seien so schneller als die Konkurrenz. Amazon kontrolliere die Arbeit seiner Fahrer aber auch strenger und mache mehr Vorgaben. Der Mangel an potentiellen Zustellern könnte Amazons Wachstumspläne ausbremsen.
wiwo.de

Tagesspiegel startet Umfrage zur Sicherheit auf Berlins Straßen.

Tagesspiegel und FixMyBerlin starten eine gemeinsame Online-Befragung zur Sicherheit auf Berlins Straßen. Darin sollen Fußgänger, Radfahren und Autofahrer gleichermaßen die Straßenführung auf über 3.000 Bildern bewerten. So soll ein möglichst aussagekräftiges Urteil darüber entstehen, welche Form von Verkehrsplanung, insbesondere Radwegen, sich die Berliner wünschen und wo mögliche Konflikte zwischen den einzelnen Verkehrsgruppen drohen.
tagesspiegel.de, tagesspiegel.de (Umfrage)

Meinung: Huawei-Marktführerschaft ist nur ein Mythos.

Huawei beansprucht für sich, Technologieführer bei 5G-Technik zu sein, Hendrik Ankenbrand sieht darin das Ergebnis eines über Jahre geführten PR-Feldzugs. Tatsächlich hat Ericsson weltweit mehr 5G-Ausrüsterverträge geschlossen als Huawei. Der chinesische Konzern besitzt zwar die meisten 5G-Patente, allein die Zahl sage aber nichts über die Qualität aus. Bei vielen Netzbetreibern gebe allein der Preis den Ausschlag für den Huawei.
"FAZ", S. 26 (Paid)

ProSieben zeigt Mystery-Thriller “Schattenmoor” vorab online.

ProSieben zerstückelt seinen Mystery-Thriller Schattenmoor, die erste Film-Eigenproduktion seit sieben Jahren, in online konsumierbare Häppchen. Seit Sonntag sind die ersten beiden Teile online abrufbar, bis Samstag folgt ein weiterer Ausschnitt jeden Tag um 0:01 Uhr. Die Auflösung gibt es erst am 11. Dezember im TV.
presseportal.de, schattenmoor.de

“BamS”: Lottoblock will Online-Glücksspiel verstaatlichen.

Online-Casinos: Das bisher weitgehend illegale Glücksspiel im Internet soll verstaatlicht werden, fordern die staatlichen Lottogesellschaften in einem Brief an die Staatskanzleien. "Die Gefährdung des staatlichen Monopols ist umso geringer, je staatsnäher das Online-Spiel organisiert wird", zitiert "Bild am Sonntag". Die Länder wollen in Kürze einen neuen Glücksspielstaatsvertrag beschließen.
"Bild am Sonntag", S. S. 19 (Paid), twitter.com (Vorabmeldung)

Die EM bleibt frei empfangbar – Telekom-TV-Chef Michael Schuld im Video-Interview.


TV-Taktik: Die Deutsche Telekom will bei der Europameisterschaft 2024 dem König Fußball ein digitales Krönchen aufsetzen. Auf der Bühne des Kongresses Total Video von "Horizont" gibt der neue TV-Chef Michael Schuld Einblicke in die Möglichkeiten. So kann er sich vorstellen, dass in gut vier Jahren mehr als heute Augmented und Virtual Reality zum Einsatz kommen und die Zuschauer nicht mehr nur auf großen Screens, sondern über AR-Brillen das Spiel verfolgen. Das fängt bei digital eingeblendeten Zusatzinformationen an und geht bis zu Brillen, die den TV-Screen ersetzen könnten. Eine Gefahr, dass das Fußball-Turnier im Pay-TV verschwindet, sieht Schuld nicht: "Kein Deutscher muss Angst haben, dass er die Spiele der Deutschen nicht sehen kann, oder dass die WM nicht mehr im freien Fernsehen empfangbar ist", das sei schon vom Rundfunkstaatsvertrag her nicht möglich, so Schuld.

Außerdem spricht der Telekom-Manager im Bühnen-Interview über wirksame Werbung: Das müsse relevanter, guter Content sein, der unterhält und auch verkauft. An die Wirksamkeit klassisch produzierter Werbung glaubt Schuld dagegen nicht mehr. Und er erklärt die Ambitionen des Konzerns als TV-Plattform. Mit MagentaTV und seinen Eigenproduktionen will Schuld den klassischen Sendern und Streaming-Anbietern keine Konkurrenz machen, "das steht uns gar nicht zu". Viel mehr will der Dienst Sendern und VoD-Anbietern eine neutrale Plattform bieten. Denn dass sich die privaten TV-Konzerne RTL und ProSiebenSat.1 freiwillig auf ein Angebot des jeweils anderen begeben, kann Schuld sich aktuell nicht vorstellen.
turi2.tv (21-Min-Video auf YouTube)

Kapitel:
Michael Schuld über

... wirksame Werbung

... die Telekom als Konkurrenz für Sender und Streaming-Dienste

... die Fußball-WM bei der Telekom

... digital Detox

Meinung: China missbraucht TikTok für Überwachungszwecke.

TikTok: Die EU muss gegen Chinas Datenmissbrauch vorgehen, fordert "Welt"-Gastkolumnistin Glacier Kwong. Die Aktivistin aus Hongkong kämpft in ihrer Heimat gegen den Einfluss Chinas, Kwongs Smartphone wurde gehackt. China nutze Apps wie TikTok für Überwachungszwecke, um Gesichter in Fotos oder Standortdaten auszuspionieren.
welt.de

Meinung: Schulen versagen bei digitaler Bildung.

Digitale Medien: Das Wissen Jugendlicher hängt in Deutschland auch beim Umgang mit Computern stark vom Elternhaus ab, schreibt Miriam Olbrisch. In den Schulen würden zu wenige Fachkenntnisse vermittelt, oft fehle es schon an der nötigen Ausstattung. Heranwachsende, die sich für Programmierung interessierten, müssten sich das Wissen für ihre späteren Jobs selbst aneignen.
"Spiegel" 49/2019, S. 33 (Paid)

Walmart soll Hunderte Mio Dollar Steuern umgangen haben.

Walmart hat durch Tricks und falsche Angaben in den Jahren 2009 und 2010 die Zahlung mehrerer Mio Dollar an Steuern umgangen, berichtet Quartz. Dabei habe das Unternehmen insgesamt fast 2 Mrd Dollar aus Luxemburg über Großbritannien in die USA transferiert. Dort habe Walmart verschwiegen, dass das Geld ursprünglich aus Luxemburg kam und so getan, als sei es in Großbritannien versteuert worden.
qz.com

Meinung: Künstliche Intelligenz erfordert mehr Fortbildungen.

Künstliche Intelligenz und andere neue Technologien werden nicht zu massenhafter Arbeitslosigkeit führen, schreibt Nadine Bös. Laut Experten steige jedoch der Bedarf an Fortbildungen und Umschulungen. Die Betriebe und Arbeitnehmer in Deutschland hätten hier noch großen Nachholbedarf. Es drohe, dass bald nicht nur Arbeitskräfte fehlen würden, sondern zudem viele die falschen Kompetenzen hätten.
"FAZ", S. 37 (Paid)

Zitat: Tim Berners-Lee will Politikwerbung aus dem Internet verbannen.

"Meiner Meinung nach sollten Regierungen gezielte Politikwerbung sofort verbieten, um das Vertrauen in öffentliche Debatten wiederherzustellen."

Internet-Miterfinder Tim Berners-Lee spricht sich in seinem Appell gegen den Missbrauch des Internets für strikte Regeln gegen politische Einflussnahme aus.
"Focus" 49/2019, S. 34 (Paid), nytimes.com (englisches Original)

Kreml und ausländische Investoren streiten um die Kontrolle bei Yandex.

Yandex ist in Russland der dominierende Internetdienst, schreiben Paul Katzenberger, Valentin Dornis und Clara Lipkowski. Dadurch besitze der Konzern die Daten von Millionen Russen. Das mache ihn auch für den Kreml interessant. Der Staatsführung sei es ein Dorn im Auge, dass Yandex viele ausländische Investoren hat. Die Regierung versuche deren Einfluss zu reduzieren, während Yandex versucht, nicht zu stark unter Einfluss des Staates zu gelangen.
sueddeutsche.de (Paid)

Basta: Der Zugang zu einer .gov-Domain ist leichter als gedacht.

Nicht-Regierungs-Organisation: Eigentlich sollen .gov-Domains den Nutzern signalisieren, dass die Website einer offiziellen Stelle gehört. Wie der Sicherheitsexperte Brian Krebs berichtet, scheinen die Sicherheitsprüfungen dafür aber nicht so gut zu sein. Einer Person sei es gelungen, eine .gov-Domain zu erhalten, indem er öffentlich einsehbare Informationen nutze und sich als Bürgermeister einer Kleinstadt ausgab.
krebsonsecurity.com via businessinsider.com

Lese-Tipp: Politico verpflichtet Jean-Claude Juncker als Gastautor für den Newsletter Brussels Playbook.

Lese-Tipp: Jean-Claude Juncker, scheidender EU-Kommissions­präsident, übernimmt an seinem letzten Arbeitstag als Gastautor den Politico-Newsletter Brussels Playbook. Darin verabschiedet sich Juncker mit Blick auf seine Amtszeit und benennt u.a. Herausforderungen, Höhepunkte und verpasste Gelegenheiten. Er bezeichnet seinen Gastauftritt als "angemessene Möglichkeit", sich von Brüssels Presse zu verabschieden.
politico.eu, axelspringer.com

Zitat: André Mörker glaubt Facebooks Geheuchel um versteckte Likes nicht.

"Dann sind diese ach so böse Likes, die Menschen angeblich depressiv machen, nur noch gegen Bargeld oder Abos zu sehen."

André Mörker, Gründer der Influencer-Agentur Media-Part, geht davon aus, dass Facebook die Einsicht versteckter Instagram-Likes monetisieren will, sagt er im "manager magazin"-Podcast.
manager-magazin.de (22-Min-Audio)

Website-Anbieter Jimdo nimmt AfD-Meldeportal für Journalisten vom Netz.

Jimdo, Baukasten-Anbieter für Homepages, hat eine Website mehrerer AfD-Abgeordneter unter Führung von Petr Bystron gelöscht. Sie hatten ein Meldeportal für "Mainstream-Aussteiger" initiiert, das Journalisten von ARD und ZDF auffordert, "Zustände zu entlarven". Die Seite rufe zu "antidemokratischem Handeln" auf und verstoße gegen die Werte der Firma, sagt Jimdo. Bystrom beeindruckt das nicht, er weicht auf einen anderen Server aus.
horizont.net, faz.net

“Milla” gibt CDU-Mitgliedern digitaleuphorische Internet-Nachhilfe.

CDU gibt ausgewählten Mitgliedern Internet-Nachhilfe: Auf dem bisher parteiinternen E-Learning-Portal Milla versuche die CDU den Spagat, "Probleme gerade ausreichend zu benennen, um nicht als weltfremd dazustehen", aber gleichzeitig "nicht so deutlich, dass die grundsätzlich digitaleuphorische Stimmung verloren geht", schreibt Hannah Beitzer. Grundlegende Kritik am "digitalen Kapitalismus und seinen Auswüchsen" sei nicht erkennbar.
sueddeutsche.de

Sicherheitsdienst hat Julian Assange im Londoner Exil abgehört, auch NDR-Journalisten sind betroffen.


Wiki-Spy: Wikileaks-Gründer Julian Assange und zahlreiche seiner Vertrauenspersonen sind in der ecuadorianischen Botschaft in London offenbar systematisch überwacht worden, berichten NDR und WDR. Von der Überwachung betroffen waren u.a. seine Ärzte und Anwälte, aber auch Journalisten, die Assange in seinem Exil besucht haben, darunter drei NDR-Mitarbeiter. Der Sender hat Strafanzeige gegen die spanische Sicherheitsfirma UC Global gestellt, die die Botschaft bis 2018 bewacht hat. Es geht um Verstöße gegen datenschutz- und persönlichkeitsrechtliche Bestimmungen. Videoaufnahmen zeigen u.a., dass der Sicherheitsdienst Pässe kopiert und Besuchsvermerke angefertigt hat.

Sicherheitsbedienstete von UC Global sollen auch Seriennummern von Mobiltelefonen erfasst, elektronische Geräte zerlegt und versteckte Mikrofone im Botschaftsgebäude angebracht haben. Frühere Mitarbeiter sagen, die Firma hätte das Material Auftraggebern in den USA zur Verfügung gestellt, womöglich einem Nachrichtendienst. UC Global sagt, es habe immer nur im Auftrag der Regierung von Ecuador gehandelt. Die USA und Ecuador, das US-Justizministerium, FBI und CIA wollen sich zu dem Vorgang nicht äußern.
tagesschau.de, presseportal.de

Peter Altmaier will der Regierung stärkeres Vetorecht bei Firmenübernahmen sichern.

China-Schutz: Firmenübernahmen durch Unternehmen von außerhalb der EU sollen bei Firmen, die "kritischen Technologien" entwickeln, nach Wunsch von Wirtschaftsminister Peter Altmaier mehr Hürden bekommen. Altmaier wünscht sich eine Meldepflicht bei Beteiligungen von mehr als 10 %. Das Ministerium kann die Übernahme dann prüfen. Zu den kritischen Technologien zählen unter anderem Robotik, Halbleiter, Biotechnologie und Quantentechnologie. Bisher galten vergleichbare Regeln nur für Infrastrukturen wie Stromnetze.
spiegel.de

Aus dem turi2.tv-Archiv (11/2018): Wirtschaftsminister Peter Altmaier macht sich für "Super-Mediathek" stark.