Libra ist zu nah an Facebook, um Erfolg zu haben, schreibt Niklas Wirminghaus.

Libra: Die Kryptowährung schafft es nicht, sich von Facebook zu emanzipieren und leidet unter regulatorischem Druck, analysiert Niklas Wirminghaus. Er glaubt, dass Paypal, Visa und Stripe sich zurückgezogen haben, weil ein Bündnis mit Zuckerberg "gerade einfach kein Glück" bringe. Facebook stehe unter zu scharfer Beobachtung und habe zu viele Skandale hinter sich. Libra sei nur auf dem Papier unabhängig, in der öffentlichen Wahrnehmung und personell aber nicht.
financefwd.com

Medienholding Süd baut Stellen ab, gründet “Gemeinschafts-Redaktionen”.


Mantel für alle: Medienholding Süd, Herausgeberin von Tageszeitungen wie "Stuttgarter Zeitung", "Stuttgarter Nachrichten" und "Schwarzwälder Bote", baut wegen sinkender Werbeerlöse und Printauflagen um und plant "neue Gemeinschaftsredaktionen". Dabei rechne der Verlag "mit einem Arbeitsplatzabbau in zweistelliger Höhe bis Ende 2021". Gleichzeitig will der Verlag in seiner Digital-Sparte MHS Digital neue Stellen schaffen.

Die Mantelredaktion in Stuttgart soll ab 2021 größtenteils die Mantelinhalte aller Regionalzeitungen produzieren. Die Unabhängigkeit der Redaktionen solle laut Pressemitteilung dennoch erhalten bleiben. Das Mutter-Unternehmen Südwestdeutsche Medienholding hat kürzlich ein Investitions- und Umbauprogramm für ihre Verlage angekündigt, mit Stellenabbau und 100 Mio Euro Investitionen.
horizont.net, turi2.de (Background)

Facebook will YouTube mit Influencer-Formaten von u.a. Burdas “Bunte” angreifen.

Watch, Facebooks Video-Plattform, kooperiert in Deutschland u.a. auch mit Burdas Online-Auftritt von "Bunte" sowie mit der Kölner Produktionsfirma Brainpool, schreibt DWDL. Die Publisher sollen mit Influencern Formate entwickeln, um YouTube Konkurrenz zu machen. Facebook erhalte 45 % der Werbeeinnahmen, die Publisher behielten die redaktionelle Hoheit.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Digitalstaatsministerin Bär will Beweispflicht bei Hass-Kommentaren umkehren.

Game Over für Hass-Kommentare: Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (Foto) fordert im "Welt"-Interview eine Umkehr der Beweispflicht, wenn Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Die Plattformbetreiber wie Facebook sollten künftig "proaktiv" gegen Beleidigungen vorgehen. Das Urteil gegen Renate Künast sei "ein Beitrag zur Verrohung der Sprache und des Umgangs". Das Landgericht Berlin hatte Künasts Klage abgewiesen und die Hass-Kommentare als "Stilmittel der Polemik" gewertet.

Anders als Horst Seehofer sieht Bär keinen Zusammenhang zwischen Attentätern und der Gamerszene, sagt sie im "Welt"-Interview. Die Attentäter hätten "auch alle einen Führerschein" oder hätten "am Vortrag Brot gegessen". Nach dem Anschlag in Halle forderte der Innenminister, "die Gamer-Szene stärker in den Blick" zu nehmen.
"Welt", S. 5 (Paid), turi2.de (Künast-Klage)

Hör-Tipp: Donata Hopfen spricht im OMR-Podcast über ihre Leidenschaft für Startups.

Hör-Tipp: Donata Hopfen (Foto), Ex-"Bild"-Verlagschefin und heute Digitalberaterin bei BCG Digital Ventures, spricht im OMR-Podcast über ihre Leidenschaft für Startups. "Wie würde man es machen, wenn man es heute neu machen würde?", sei für Gründer eine Schlüsselfrage. Dem Berliner Neu-Verleger Holger Friedrich, Hopfens Ex-Kollege bei Verimi, wünscht sie "ganz viel Glück bei diesem schwierigen Unterfangen".
omr.com (43-Min-Audio), turi2.de (Background)

Streaming-Nutzer scheuen lange Serien, meint Martin Moszkowicz.

Streaming: Früher hatten Produktionsfirmen Probleme mit dem Budget, heute damit, kreative Talente zu finden, sagt Constantin-Film-Chef Martin Moszkowicz im DWDL-Interview. Mit Bora Dagtekin spreche er aktuell über Serienideen. Generell beobachte er, dass das Publikum sich nicht mehr leicht auf lange Serien einlässt. Deshalb bestellen Netflix und Co zunehmend Filme.
dwdl.de

Peter Kloeppel und Lisa Altmeier beantworten fünf Generationen-Fragen.


Zwei Generationen, fünf Fragen: RTL-Urgestein Peter Kloeppel und Social-Journalistin Lisa Altmeier trennen 30 Jahre – doch sie verbindet die Leidenschaft zum Medienmachen. Für die turi2 edition #9 haben wir mit beiden lange Gespräche geführt und sie dann gefragt, was sie an der anderen Generation bewundern und was sie nervt. Kloeppel wünscht sich mehr Zeit ohne Handy, Altmeier mehr Anstand im Internet.
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube), turi2.de (Kloeppel: Video und Podcast), turi2.de (Altmeier: Video und Podcast)

Die Podcasts gibt es auf diversen Plattformen:


Peter Turi interviewt Peter Kloeppel:


Jens Twiehaus interviewt Lisa Altmeier:

Meinung: Das EuGH-Urteil zu Cookies erhöht den Druck, sich in LogIn-Allianzen zu organisieren.

Cookies: Dominik Frings erklärt im Serviceplan-Blog die Folgen der EuGH-Entscheidung zur Verwendung von Cookies, wonach Internetnutzer Cookies aktiv zustimmen müssen. Für die Werbebranche nehme der Druck zu, sich in LogIn-Allianzen zu organisieren, da Cookies von Drittparteien seltener werden dürften. Profitieren würden Unternehmen wie Facebook, die im Rahmen ihrer AGBs das Einverständnis zur Cookie-Nutzung einholen könnten.
serviceplan.blog, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: Google-Mitarbeiter haben Elizabeth Warren bisher 127.000 Dollar gespendet.

Zahl des Tages: Unzerschlagene 127.000 Dollar hat die US-Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren bisher als Spenden von Google-Mitarbeitern erhalten, errechnet das Center for Responsive Politics. Apple-Angestellte spendeten ihr 45.000 Dollar. Damit erhalten sie und ihr Mitstreiter Bernie Sanders im Silicon Valley große Unterstützung, obwohl sie die Zerschlagung von Tech-Konzernen fordern.
welt.de

Basta: Elizabeth Warren kämpft mit Lügen gegen Lügen auf Facebook.

Lügen haben kurze Anzeigen: Die demokratische US-Präsidentschaftsbewerberin Elizabeth Warren kämpft gegen die Entscheidung Facebooks, Politikern in ihren Posts und Anzeigen Fake News durchgehen zu lassen und versucht, Facebook-Chef Zuckerberg zu provozieren. Ihre neuste Facebook-Anzeige beginnt Warren mit der Behauptung, Zuckerberg befürworte Trumps Wiederwahl.
edition.cnn.com, turi2.de (Background)

ZDF montiert Halle-Attentäter auf bekannten Gaming-Stream.

ZDF handelt sich Ärger wegen einer Bildmontage ein. In einem "heuteplus"-Beitrag auf Twitter berichtete der Sender, dass der Attentäter von Halle seine Tat bei Twitch streamte. Dazu zeigte das ZDF ein Bild, auf dem es den Täter auf den Kanal eines bekannten, mit der Tat aber nicht in Verbindung stehenden Streamers montierte. Inzwischen hat das ZDF den Beitrag gelöscht und sich entschuldigt.
derstandard.at

turi2 edition #9: Lisa Altmeier über Journalismus für die Jugend.


Heimat Internet: Lisa Altmeier lebt im Netz und liebt es – sogar die Nutzerkommentare. Jens Twiehaus spricht mit der Social- und Video-Reporterin für die turi2 edition #9 über ihre Arbeit “im Team mit dem Publikum”, ihre Sicht auf die alte TV-Welt – und warum sich Altmeier sogar mal als Schlampe beschimpfen lässt. Das Gespräch gibt es als Video oder als Podcast zum Anhören. Weiterlesen …

Meinung: Facebook holt bei Gaming-Videos auf.

Facebook-LogoGaming-Videos: Facebook wird für Computerspieler zunehmend interessant, schreibt Kat Tenbarge. Zwar habe der Gaming-Video-Bereich auf Facebook deutlich weniger Nutzer als die Konkurrenz von Twitch (Amazon), Mixer (Microsoft) und YouTube (Google), biete aber andere Vorteile. Gamer könnten hier schneller ihre Reichweite vergrößern. Die wenigen, die mit ihren Videos Geld verdienen, sagen zudem, dass sie bei Facebook höhere Einnahmen erzielen – auch wegen der zahlungskräftigeren Nutzerschaft.
businessinsider.de

Meinung: TikTok ist für Werbetreibende nicht ohne Risiko.

TikTok ist aufgrund seiner vielen jungen Nutzer zwangsläufig eine auch für westliche Werbekunden eine interessante Plattform, schreiben Peter Steinkirchner, Jörn Petring und Michael Kroker. Für Marken sei Werbung in der chinesischen App aber nicht ungefährlich. TikTok hafte das Image an, Meinung zu steuern und Jugendlichen Geld aus der Tasche zu ziehen. Dies könne auf die Werbekunden abfärben.
wiwo.de (Paid)

“Spiegel”: Schüler verdienen mit Fake-Bewertungen auf Amazon Geld.

Fake-Bewertungen auf Amazon sind ein Geschäftsmodell, schreibt Alexander Kühn im "Spiegel". Er berichtet von einem Abiturienten, der gemeinsam mit einem Freund bereits mehrere Tausend Euro verdient habe, indem er im Auftrag von chinesischen Firmen Artikel auf Amazon kauft und positiv bewertet. Den Kaufpreis bekommt er von den Firmen erstattet, das Produkt kann er behalten oder zurückschicken und ein zweites Mal erstattet bekommen. Die Firmen erhoffen sich von den positiven Kritiken bessere Rankings bei Amazon.
"Spiegel" 42/2019, S. 83 (Paid), turi2.de (Background)

eBay, Mastercard und Stripe steigen bei Facebooks Währung Libra aus.


Ausgeloggt: Facebook muss einen herben Rückschlag bei seinen Plänen zur Einführung einer eigenen Kryptowährung einstecken. Am Freitagabend erklären eBay, Mastercard und der Online-Bezahldienst Stripe ihren Rückzug aus der Libra Association, wie Bloomberg berichtet. eBay begründet, das Unternehmen wolle sich auf die Weiterentwicklung seiner Bezahlsysteme konzentrieren, Stripe schließt einen späteren Wiedereinstieg in seinem Statement nicht aus.

Vergangene Woche hatte bereits Paypal seinen Rückzug aus der Libra Association erklärt. Der Zusammenschluss hat damit nur noch 25 Mitglieder. Auch Visa erwägt Gerüchten zufolge den Ausstieg. Am Montag wollen sich die Mitgliedsunternehmen treffen.
bloomberg.com, faz.net, zeit.de,
ft.com, turi2.de (Background)

Uber übernimmt den Essenslieferdienst Cornershop.

Uber übernimmt für einen nicht genannten Preis die Mehrheit am Lebensmittel-Lieferdienst Cornershop. Cornershop ist derzeit in Mexiko, Kanada, Chile und Peru aktiv und liefert Nutzern Lebensmittel aus lokalen Geschäften. 2018 wollte Walmart das Startup für 225 Mio Dollar übernehmen, scheiterte aber am Veto der Kartellämter. Uber versucht sich seit einiger Zeit vielseitiger aufzustellen und nicht mehr nur Taxikonkurrent zu sein, sondern auch als Lieferdienst Kunden zu gewinnen, insbesondere mit Lebensmitteln.
nytimes.com

Der Zahlungsdienst Klarna hat sich von einer Studenten-Idee zum Milliarden-Konzern entwickelt.

Klarna: Der Zahlungsanbieter hat sich von einer fixen Idee während der Aushilfsarbeit bei einem Fastfood-Restaurant zu einem 5,5 Mrd Dollar schweren Konzern entwickelt, schreibt Amelie Marie Weber im "Focus". Mittlerweile sei Rapper Snoop Dogg Investor und Werbegesicht, aber es gebe auch Kritik, weil Klarna viele Daten seiner Nutzer sammle. Firmenchef Sebastian Siemiatkowski will weiter wachsen und sieht Klarna perspektivisch auf einer Stufe mit Google und Amazon.
"Focus" 42/2019, S. 70 (Paid)

Studie: Staat schafft es nicht, Fake News einzudämmen.

Fake News: Der Staat geht bei der Bekämpfung in sozialen Netzwerken bisher "unkoordiniert und bruchstückhaft" vor und hat kaum Erfolg, sagt eine Analyse der Stiftung Neue Verantwortung. Fake News bewegen sich oft im gesetzlichen Graubereich, der Staat kann sie mit dem Facebook-Gesetz nicht stoppen. Sinnvoll wäre eine spezialisierte Aufsichtsbehörde.
"Spiegel" 42/2019, S. 26 (Vorabmeldung)

Gesundheits-App Ada soll Daten von Patienten an Dritte weitergeleitet haben.

Datenschutz: Ada, App mit der Nutzer Krankheitssymptome einordnen können, um zu erfahren, ob ein Arztbesuch ratsam ist, soll Daten an Facebook und andere Unternehmen weitergeleitet haben, kritisieren Heise und der IT-Sicherheitsexperte Mike Kuketz. Darunter seien Informationen wie die Krankenversicherung und ob ein Nutzer rauche. Einige der Informationen würden übermittelt, obwohl sie offiziell nicht weitergereicht würden oder schon bevor der Nutzer den AGB zustimme. Die Ada-Entwickler widersprechen den Vorwürfen.
heise.de, spiegel.de

turi2 edition #9: Fynn Kliemann – der Einfach-Macher.


Keine Star-Scheiße: Fynn Kliemann ist Webdesigner, Autor, Musiker, Heimwerker, YouTuber – und König eines Landes, in dem jeder alles kann. Sein Kliemannsland – früher mal ein Bauernhof zwischen Bremen und Hamburg – will ein “kreativer Hub” für alle sein, die ein Projekt haben, das sie schon immer mal umsetzen wollten. “Du kannst hier voll gut alleine hinkommen und hast am Abend 20 neue Freunde”, sagt Kliemann im Video-Feature von turi2.tv zur turi2 edition #9. Weiterlesen …

Meinung: Tim Cook ist nicht so moralisch, wie er sich präsentiert.

Apple: Chef Tim Cook gibt auf Twitter gern den Mann mit moralischen Prinzipien, beugt sich aber gleichzeitig in China rasch dem Druck der Regierung, kritisiert Roland Lindner. Auch Trump gegenüber zeige er sich kompromissbereit – was kühles Kalkül und ihm damit nicht zu verübeln sei. Die "Gutmensch-Rhetorik" kaufe dem Apple-Chef aber deshalb keiner mehr ab.
faz.net

Renner: Netflix hat einer Niederlassung in Berlin eröffnet.

Netflix hat in Berlin ein Büro mit rund 20 Mitarbeitern eröffnet, schreibt Kai-Hinrich Renner. Aktuell nutzen die Angestellten Räume des Coworking-Anbieters WeWork. Netflix suche aber nach eigenen Büros, aus denen ab Mitte 2020 etwa 30 Mitarbeiter Pressearbeit, Marketing und Produktionsvorbereitungen für Deutschland, Österreich und die Schweiz bestreiten sollen. Bisher betreute Netlifx alle europäischen Länder aus der Europa-Zentrale in Amsterdam.
morgenpost.de

Video-Tipp: Jan Böhmermann kritisiert Coin Master und simuliertes Glückspiel für Kinder.

Video-Tipp: Jan Böhmermann widmet dem umstrittenen Handy-Game Coin Master rund 20 Minuten seines "Neo Magazin Royal". Böhmermann zeigt, wie die App Glückspiel simuliert und mit Hilfe von Influencern Kinder erreicht. Dahinter stecke der Versuch der Glücksspielindustrie, ein junges Publikum für Glücksspiel zu gewinnen, so Böhmermann. Einschreiten könne die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, wenn der ein Antrag vorliege. Dazu seien aber nur Ämter oder Bildungseinrichtungen befugt.
youtube.com (20-Min-Video)

Waymo will in Kürze Taxifahrten ohne Sicherheitsfahrer anbieten.

Waymo, Google-Tochter für autonomes Fahren, teilt in einer E-Mail an seine Kunden mit, dass es bald Fahrdienste ohne Sicherheitsfahrer anbieten will. Bisher war stets ein Mitarbeiter mit im Wagen, der im Fall einer Fehlfunktion die Steuerung übernehmen konnte. Waymo will Nutzer des Fahrdienstes vorab eine Benachrichtigung senden, wenn ihr gebuchtes Fahrzeug keinen Fahrer hat.
businessinsider.de, reddit.com (E-Mail von Waymo)

Meinung: Der Anschlag von Halle offenbart das Ausmaß der Gegenöffentlichkeit im Netz.

Gegenöffentlichkeit: Der Anschlag von Halle und der Vorfall mit einem LKW in Limburg am Montag offenbaren, wie sehr sich eine Gegenöffentlichkeit im Netz von klassischen Medien abgekoppelt habe, schreibt Julian Staib. Beim russischen Facebook-Klon VKontakte, dem Messenger Telegram und auf einschlägigen, rechten Seiten würden Falschmeldungen und Verschwörungen die Runde machen. Es würden Meldungen der Polizei und der klassischen Medien angezweifelt und geleugnet. Teil der Gegenöffentlichkeit seien auch AfD-Politiker.
"FAZ", S. 8 (Paid)

VW investiert üppig in seine Software-Entwicklung.

VW baut seine Software-Entwicklung zu einer eigenen Konzernmarke aus, schreibt die "Welt". Bis zu 10.000 Mitarbeiter sollen in der rechtlich selbstständigen Einheit an verschiedenen Standorten arbeiten. Christian Senger, 45, bisher im Markenvorstand für Digital Car & Services verantwortlich, leitet das Team. Zielvorgabe ist die Steigerung der selbst entwickelten Software pro Auto soll von 10 auf mehr als 60 %.
welt.de (Paid)

ARD/ZDF-Online-Studie: U30-Nutzer sind täglich online.

Neulandvermessung: Die Internetnutzung in Deutschland steigt weiter. Laut aktueller ARD/ZDF-Onlinestudie erreicht das Internet in der Gesamtbevölkerung eine Tagesreichweite von 71 %, 2018 waren es noch 67 %. Unter den 14- bis 29-Jährigen gibt es mit 98 % Tagesreichweite kaum einen, der nicht täglich online ist. Mit 366 Minuten pro Tag ist die Internet- Nutzung der Unter-30-Jährigen fast doppelt so hoch wie im Bevölkerungsdurchschnitt. Jeder Vierte nutzt täglich Bewegtbildangebote im Netz, bevorzugt Streamingdienste und YouTube. Bei den jungen Nutzern konsumiert mehr als die Hälfte täglich Online-Bewegtbild.

Die Online-Nutzung von Texten bleibt konstant bei rund 20 %, bei den Unter 50-Jährigen liest knapp jeder Dritte täglich Online-Texte. Die Unter-30-Jährigen bevorzugen Texte in sozialen Netzwerken, die Gruppe Ü30 bis U50 liest online vor allen Beiträge von Zeitungen und Zeitschriften. Das meistgenutzte Social-Media-Angebot ist mit deutlichem Abstand WhatsApp, das drei Viertel der Befragten mindestens monatlich nutzen, 63 % sogar täglich. Facebook nutzt nur jeder Dritte mindestens monatlich, nur jeder Fünfte täglich. Instagram kommt auf 21 % mindestens monatliche Nutzung, bei den U30-Usern sind es 62 %.
presseportal.de (Zusammenfassung), ard-zdf-onlinestudie.de (Details)

“Retrowerbung funktioniert nicht.” – BMW-Markenchef Jens Thiemer über Autowerbung früher und heute.


Freude am Gefahrenwerden: “Autowerbung hat jahrzehntelang auf Klischees gesetzt. Heute braucht ein Autobauer eine Haltung”, sagt Jens Thiemer, Markenchef von BMW, im Video-Gespräch mit Peter Turi zur turi2 edition #9. Thiemer blickt auf legendäre Kampagnen und ikonische Spots zurück – von BMW und anderen Automarken – und sagt, dass Werbung immer “ein Kind ihrer Zeit” ist. Weiterlesen …