“Rheinische Post” startet mit Paid Content.

Rheinische Post macht einige Online-Artikel kostenpflichtig. Das Digitalabo kostet monatlich 4,99 Euro, die ersten drei Monate gibt es für 0,99 Euro. Zahlende Kunden sollen zudem weniger Werbung angezeigt bekommen. Bereits seit einem halben Jahr markiert die Zeitung ausgewählte Artikel als Plus-Beiträge, für die bisher jedoch lediglich eine Registrierung notwendig war. Laut eigenen Angaben haben 200.000 Nutzer einen Account angelegt.
meedia.de

Der Stiftung Datenschutz geht das Geld aus.


Kein Bares für Rares: Die Stiftung Datenschutz steht offenbar vor dem Aus, schreibt Hendrik Wieduwilt in der "FAZ". Die Bundes­regierung habe "recht geräuschlos beschlossen", die 2013 gegründet Stiftung "ausbluten zu lassen". Dabei ist eine Förderung im Koalitions­vertrag vereinbart. Es geht um rund 1 Mio Euro im Jahr. Stiftungsleiter und Gründungsmitglied Frederick Richter sei "faktisch abgesägt" und führe die Geschäfte nur noch kommissarisch.

Richter hatte zum zweiten Mal beantragt, zur Finanzierung der Arbeit auf das Stiftungs­vermögen zugreifen zu können, da die Einnahmen nicht ausreichten. Der vom Bundes­innen­ministerium dominierte Verwaltungs­rat habe die Zustimmung jedoch abgelehnt. Die Stiftung Datenschutz versteht sich als Bindeglied zwischen Bußgeldbehörden und Unternehmen.
"FAZ", S. 16 (Paid)

Zitat: YouTuber Rezo fände Wahlrecht ab 16 gut.

"Es wird immer gesagt, manche 16-Jährige könnten noch nicht so gut politische Entscheidungen treffen. Aber, sorry: Manche 90-Jährige oder 30-Jährige können das auch nicht. Und die dürfen doch auch wählen!"

YouTuber und CDU-Zerstörer Rezo sagt Interview mit dem Kindermagazin "Dein Spiegel", dass auch 16-Jährige schon wählen dürfen sollten. Selbst in die Politik gehen, steht für ihn nicht zur Debatte.
spiegel.de

Weitere Zitate:

Zu Hass im Netz:

"Wenn Leute nur wütend und gars­tig sind, gehe ich darauf nicht ein. Es gibt aber eine Form von Hass, die zu weit geht. Etwa, wenn es sich um Mord­drohungen handelt."

Zu seinen Zukunftsplänen in 15 Jahren:

"Ich hoffe, dass ich dann ein guter Papa sein werde. Und dass ich ein ruhigeres Leben führe als jetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mit 40 noch YouTuber bin. Und wahrscheinlich habe ich auch keine blauen Haare mehr."

MDR startet Online-Meinungsbarometer “MDR Fragt”.

MDR ruft das Online-Meinungs­barometer MDR Fragt ins Leben, um die Stimmung in Mittel­deutschland zu erheben. Interessierte Teilnehmer können sich ab sofort registrieren. MDR Fragt will mit einem breiten, registrierten und gewichteten Panel ein Gegenpol zu hitzigen Debatten in sozialen Medien sein, bei denen oft die dominieren, die am lautesten sind.
presseportal.de, mdr.de

Mitarbeiter der Deutsche Welle kritisieren Einschnitte beim deutschen Online-Programm.

Deutsche Welle: Rund 50 freie Journalisten kritisieren in einem Offenen Brief geplante Umstrukturierungen beim Auslandssender. Ab Februar sollen die Nachtschichten der deutschsprachigen Website deutlich gekürzt werden. Die Mitarbeiter befürchten, so falle das letzte deutschsprachige Vollprogramm der Deutschen Welle weg. Programmdirektorin Gerda Meuer entgegnet, schnelle News seien nicht das Hauptprodukt des Senders, sondern Hintergründe. Die Umstrukturierungen würden dem Rechnung tragen.
deutschlandfunk.de, deutschlandfunk.de (Offener Brief)

Knapp ein Drittel der Amerikaner hat schon einmal sein Streaming-Passwort geteilt.

Streaming: Anbieter müssen damit rechnen, dass Nutzer ihren Account mit Personen teilen, die nicht im gleichen Haushalt wohnen. Laut einer Befragung des Marktforschers Hub Entertainment haben 31 % der US-Bürger schon einmal ihre Login-Daten für einen Videostreaming-Dienst weitergegeben. Bei den 13- bis 24-Jährigen sind es sogar 80 %. Nicht so stark wie die Konkurrenz vom Account-Sharing betroffen ist Amazon, offenbar weil die Login-Daten Dritten auch den Zugriff auf Online-Bestellungen ermöglichen würden.
wuv.de

Amazons Cloud-Tochter AWS wird offizieller Technologie-Provider der DFL.

DFL kooperiert mit AWS und macht Amazons Cloud-Sparte zum offiziellen Technologie-Provider. Die DFL will so u.a. Fußball-Inhalte stärker personalisieren und Live- und Highlight-Berichterstattung mit Echtzeit-Statistiken anreichern. Erst Anfang Januar hatte DFL-Chef Christian Seifert im "BamS"-Interview prognostiziert, dass Fußball-Rechte künftig vermehrt bei Streamingdiensten wie Amazon Prime Video landen werden.
financialbuzz.com, turi2.de (Seifert)

Video-Tipp: Mirko Kaminski und Carsten Maschmeyer reden über die CES.

Video-Tipp: Der von allen geliebte Carsten Maschmeyer und der vollkommen unumstrittene Mirko Kaminski treffen in der Stadt der Bescheidenheit, Las Vegas, zusammen und reden über die Consumer Electronics Show. In den gut 7 Minuten voller Zurückhaltung spricht Maschmeyer unter anderem über die Autos auf der CES, aber auch darüber, welche Fehler Gründer machen, wenn sie ihn ansprechen.
horizont.net

Discovery plant in den USA ein eigenes Streaming-Angebot.

Der Nächste, bitte: Auch Discovery will in den USA ein eigenes Streaming-Angebot auf den Markt bringen, wie Chef David Zaslav durchblicken lässt. Dafür wolle der Konzern mit den großen Kabelanbietern in den USA zusammenarbeiten und spreche derzeit mit Comcast und Charter. In Deutschland geht der Konzern bereits einen ähnlichen Weg und kooperiert bei Joyn mit ProSiebenSat.1.
wuv.de

Hör-Tipp: “Spiegel”-Entwicklungschef Matthias Streitz spricht über den SpOn-Relaunch.

Hör-Tipp: Im Medienpodcast "Unter Zwei" gibt "Spiegel"-Entwicklungschef Matthias Streitz Einblicke in die Arbeiten zum Neustart von Spiegel Online als "Der Spiegel" auch im Netz. In der Entwicklung habe das Team Musterleser erfunden zur Orientierung. Relaunches seien mit dem alten CMS kaum mehr möglich gewesen.
anchor.fm

Hass im Netz: Bisher wurden rund 1.300 Bußgeldverfahren eingeleitet.

Hass, Du bist umzingelt: Wegen Mängeln bei der Umsetzung des Gesetzes gegen Hasskommentare im Internet hat das Bundesamt für Justiz bisher rund 1.300 Bußgeldverfahren gegen Anbieter sozialer Netzwerke eingeleitet, zitiert das "Handelsblatt" aus der Antwort der Bundesregierung an die FDP-Bundestagsfraktion. Ausgesprochen wurde bisher nur ein Bußgeld: Facebook muss wegen mangelnder Transparenz im Umgang mit Hasskommentaren 2 Mio Euro zahlen. Der Bescheid ist noch nicht rechtskräftig.

Plattformen wie Facebook, Twitter oder Google müssen gemäß NetzDG ein einfaches und ständig verfügbares Verfahren zur Übermittlung von Nutzerbeschwerden über rechtswidrige Inhalte zur Verfügung stellen. Allein in diesem Bereich sind seit Januar 2018 insgesamt 1.167 Bußgeldverfahren eingeleitet worden – mehr als die Bundesregierung erwartet hatte. Die Regierung war zunächst nur von 500 Verfahren pro Jahr ausgegangen.
handelsblatt.com

MDR erhält Kaufangebot für gestohlene Juwelen aus dem Grünen Gewölbe.

MDR: Die Redaktion der Sendung "Kripo live" hat ein Kaufangebot für gestohlene Juwelen aus dem Kunstraub im Grünen Gewölbe erhalten. Der Anbieter fordert einen Millionenbetrag in der Internetwährung Bitcoin. Zuvor erhielt auch eine israelische Sicherheitsfirma ein Kaufangebot. Experten bezweifeln laut MDR die Echtheit der Nachricht, die Polizei ermittelt.
mdr.de

SAP-Führungsduo baut Doppelstrukturen im Vertrieb ab.

SAP: Christian Klein und Jennifer Morgan wollen Doppelstrukturen abbauen, indem Tochterfirmen im Vertrieb künftig enger an den Mutterkonzern gebunden werden, schreibt das "Handelsblatt". Marketing-Chef Nick Tzitzon sowie Strategiechef Deepak Krishnamurthy sollen im Zuge der Neuorganisation den Softwarekonzern verlassen.
handelsblatt.com

Aus dem turi2.tv-Archiv: "Wir brauchen digitale Bildung", sagt SAP-Vorstand Christian Klein über den Wandel im Software-Konzern (03/2019).

Nach Vorschlag von Schäuble: Digitalsprecher der SPD ist gegen eine Klarnamenpflicht.

Klarnamen werden im Netz "immer wieder für Hass und Hetze missbraucht", schützen aber auch vor Anfeindungen, sagt der digitalpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jens Zimmermann, im "Handelsblatt". Bei Hasskommentaren sei nicht die Identifizierung, sondern die Strafverfolgung das Problem. Bundestagspräsident Schäuble sprach sich zuvor für Klarnamen aus.
handelsblatt.com

Bundeskanzlerin Merkel hat die meisten Instagram-Abonnenten im Kabinett.

Instagram: Bundeskanzlerin Merkel hat mit 1,1 Mio die meisten Abonnenten unter den Mitgliedern des Kabinetts, beobachtet die "Bild am Sonntag". Auf dem zweiten Rang steht Außenminister Maas mit knapp 44.000 Anhängern, vor Landwirtschaftsministerin Klöckler mit 35.400 Abonnenten. Von den 14 Ministern sind nur die vier Minister Schulze, Altmaier, Seehofer und Lambrecht nicht auf Instagram vertreten.
"Bild am Sonntag", S. 16-17 (Paid)

Jetzt ersetzt die Jungs-Mädchen-Frage durch die Rubrik Querfragen.

Jetzt beerdigt nach 15 Jahren die Jungs-Mädchen-Frage, eines der meistgelesensten Formate des Onlinemagazins. Sie schließe zu viele Menschen aus, es reiche nicht mehr, "Menschen 'mitzumeinen'". Die Aufteilung in "Jungs" und "Mädchen" sei nicht mehr zeitgemäß. Die neue Rubrik "Querfragen" kommt jeden Freitag in Schriftform und zweiwöchentlich als Podcast.
jetzt.de

Landgericht Wiesbaden verbietet Ebay Rabatte auf preisgebundene Bücher.

Ebay darf keine Rabatte auf preisgebundene Bücher anbieten, entscheidet das Landgericht Wiesbaden und erlässt eine einstweilige Verfügung. Der Börsenvereins des Deutschen Buchhandels hat den Antrag dafür gestellt. Ebay hat 2019 zu Weihnachten mit 10 % Adventsrabatt geworben und argumentiert, das Unternehmen gleiche den Rabatt gegenüber den Händlern selbst aus.
buchmarkt.de

“Focus”: Die Bundesregierung zahlte 2019 über 350.000 Euro für Facebook-Werbung.

Facebook: Die Bundesregierung hat 2019 mehr als 350.000 Euro für Werbeanzeigen auf Facebook ausgegeben, zitiert der "Focus" eine Auswertung der Werbebibliothek des sozialen Netzwerks. Unter den Ministerien investierte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit 103.107 Euro die höchste Summe, gefolgt vom Justizministerium (46.442 Euro) und Familienministerium (13.500 Euro).
focus.de

Qwant sucht mit Ex-Microsoft-Manager und Geld von Springer den Neuanfang.


Qwant googelt Neuanfang: Die europäische Suchmaschine Qwant ordnet das Management neu und erhält frisches Kapital, u.a. von Springer, schreibt die "FAZ". Éric Léandri, Mitgründer und Vorstandsvorsitzende von Qwant, tritt von seinem Amt zurück und leitet künftig ein Komitee "für strategische und wissenschaftliche Fragen". Neuer Vorstandsvorsitzender wird der frühere Microsoft-Manager Jean-Claude Ghinozzi. Künftig will die staatliche französische Beteiligungsgesellschaft CDC mehr Kontrolle übernehmen, die sich gemeinsam mit Großaktionär Springer an einer Kapitalerhöhung beteiligt. Die angesammelte Kapitalsumme ist nicht bekannt.

Springer hatte sich 2014 zunächst mit 20 % beteiligt, sank nach verschiedenen Beteiligungsrunden aber unter dieses Niveau. "Wir glauben nach wie vor an Qwant und unterstützen zusammen mit allen anderen Beteiligten die Veränderungen", wird ein Springer-Sprecher in der "FAZ" zitiert. Qwant gehe "in eine neue Wachstums- und Monetarisierungsphase." Qwant wirbt damit, die Suchergebnisse nicht nach kommerziellen Kriterien zu präsentieren. 2019 verfehlte die Suchmaschine das Umsatzziel von 10 Mio Euro.
"FAZ", S. 19 (Paid), capital.fr (französisch)

Volkswagen übernimmt den IT-Spezialisten Diconium.

Volkswagen übernimmt den Stuttgarter IT-Spezialisten Diconium und stärkt damit den Aufbau eigener Software-Kompetenz, schreibt die "FAZ". Diconium entwickelt Vertriebsplattformen für digitale Produkte und soll auch künftig als eigenständiges Unternehmen agieren. Über den Kaufpreis vereinbarten beide Parteien Stillschweigen, zuvor hielt der Autobauer bereits 49 % an Diconium.
"FAZ", S. 19 (Paid)

Brandenburgs Finanzausschuss stimmt Grundstückverkauf an Tesla zu.

Tesla: Der Finanzausschuss des Brandenburger Landtags hat den Kaufvertrag für das Gelände der geplanten Fabrik in Grünheide gebilligt. Die Entscheidung fiel einstimmig mit einigen Enthaltungen. Der Vorstand von Tesla muss den Vertrag noch zustimmen. Der Kaufpreis ist zunächst auf knapp 41 Mio Euro festgelegt. Mit einem externen Gutachten wollen beide Partien den endgültigen Preis für das rund 300 Hektar große Grundstück festlegen.
manager-magazin.de

Zitat: Daniel Cohn-Bendit kritisiert die Diskussionskultur von Journalisten.

"Im Zeitalter der sozialen Medien besteht die Aufgabe von Journalisten darin, die Diskussionsebene zu heben und nicht etwa darin, auf Twitterniveau mit einzusteigen."

Publizist und Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit kritisiert im "Spiegel"-Interview, dass Online-Empörungen wie die zum Umweltsau-Video zu öffentlichen Auseinandersetzungen aufgeblasen werden.
spiegel.de (Paid)

Facebook will seinen Nutzern mehr Kontrolle über politische Anzeigen geben.

Facebook kündigt an, seinen Nutzern bei Facebook und Instagram ab dem Sommer mehr Einfluss auf die Menge der politischen Anzeigen zu geben. Nutzer sollen dann auswählen können, dass sie weniger Werbung zu politischen oder gesellschaftlichen Themen angezeigt bekommen. Ganz deaktivieren lassen sich die Anzeigen jedoch nicht. Fernern kündigt Facebook an, mehr Informationen zu den gebuchten Anzeigen zu zeigen, zum Beispiel welche Reichweite der Werbende anvisiert.
theverge.com

Deutsche vermissen Digitalkompetenz in der Politik.

Digitalisierung: Die Deutschen haben wenig Vertrauen in die Digitalkompetenz der Regierung. Laut einer Allensbach-Umfrage halten nur 2 % die Regierung hier für "sehr kompetent", 26 % für "kompetent". Gleichzeitig sagen 47 %, sie sei "weniger kompetent", 10 % geben der Regierung sogar das Urteil "gar nicht kompetent". Auch die Oppositionsparteien bekommen keine bessere Bewertung. Besser schneidet die deutsche Wirtschaft ab. Die wird von 9 % der Befragten für "sehr kompetent" und von 61 % für "kompetent" in der Digitalisierung gehalten.
faz.net

Die KKR-Manager Huth, Freise und Kayser kommen in den Springer-Aufsichtsrat.


Drei Engel für Axel: Springer sortiert seinen Aufsichtsrat um und gewährt KKR wie zuvor bereits spekuliert wurde drei Posten: Neu in das weiterhin neunköpfige Gremium stoßen Johannes Huth, 59, Philipp Freise, 46, und Franziska Kayser, 32. Sie ersetzen Alexander Karp, 52, Iris Knobloch, 56, und Nicola Leibinger-Kammüller, 60. Ralph Büchi, 62 bleibt Vorsitzender. Auch Friede Springer, 77, als Vize sowie Oliver Heine, 57, Ulrich Plett, 62, Wolfgang Reitzle, 70, und Martin Varsavsky, 59, behalten ihre Posten.

Johannes Huth ist Leiter von KKR in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten. Philipp Freise ist Co-Leiter des europäischen Private-Equity-Geschäfts bei KKR. Beide sind zudem KKR-Partner. Franziska Kayser verantwortet bei KKR als Director Private Equity die Schwerpunkte Technologie, Medien und Telekommunikation.
axelspringer.com, turi2.de (Background)

“Teen Vogue” eiert bei Kennzeichnung eines unkritischen Facebook-Artikels rum.

Teen Vogue, früheres US-Print- und inzwischen reines Online-Magazin von Condé Nast, kann sich nicht entscheiden, ob ein unkritischer Artikel über Facebooks Maßnahmen gegen Wahl-Beeinflussung bezahlt war oder nicht. Der Beitrag erscheint erst als regulärer Artikel. Nach Kritik bei Twitter ergänzt "Teen Vogue" den Hinweis auf "gesponserten redaktionellen Inhalt". Facebook dementiert, für den Beitrag bezahlt zu haben, woraufhin erst der Hinweis und später der ganze Text verschwindet.
businessinsider.de, cnet.com, theguardian.com

Smartphone-Streamingdienst Quibi zeigt Videos aus zwei Perspektiven.

Quibi, künftiger Smartphone-Streamingdienst, zeigt auf der CES erstmals die Funktion Turnstyle. Dabei sehen Nutzer verschiedene Perspektiven des gleichen Videos, je nachdem, ob sie ihr Smartphone hochkant oder quer halten. Der Wechsel erfolgt nahtlos, Produzenten müssen zwei Versionen erstellen. Quibi startet in den USA am 6. April mit 175 Exklusiv-Formaten und kostet monatlich 5 Dollar mit und 8 Dollar ohne Werbung.
theverge.com, techcrunch.com, mashable.com, turi2.de (Background)

NBC Universal baut einheitliches Werbebuchungstool für TV, Streaming und Online.


Einmal alles mit Streuseln: NBC Universal will TV und digitalen Werbeeinkauf in einem All-in-one-System vereinen, um dem Wandel im Bewegtbildmarkt Rechnung zu tragen und Daten besser zu nutzen. Mehr als 300 Mitarbeiter arbeiten an der Technologie. Die erste Version soll 2020 an den Start gehen und bietet Werbungtreibenden die Möglichkeit, einen Plan für TV und Digital zu erstellen und Kampagnen über verschiedene Programme und Plattformen hinweg zu optimieren. NBC Universal bietet Werbeplätze in seinen Rundfunk- und Kabelsendern, seinen Webseiten und Apps, seinem Streamingdienst Peacock und dem Nachrichten-Streamingdienst an, den das Unternehmen gemeinsam mit Sky entwickelt. Insgesamt wird es laut Schätzungen des Unternehmens mindestens drei Jahre dauern, das System komplett aufzubauen.
wsj.com

Alibaba hat Schwierigkeiten, europäische Marken auf seine Plattform zu holen.

Alibaba stockt bei seiner Europa-Offensive bei großen Modemarken wie Mango und Benetton, schreibt das "Handelsblatt". Einige Händler sähen in der Plattform kein "passendes Umfeld", dort wird bisher hauptsächlich chinesische Billigware verkauft. AliExpress will vor allem in Italien und Spanien Fuß fassen, hat aber auch Deutschland im Visier.
handelsblatt.com

“Spiegel” startet parallel zum Online-Umbau eine Dachmarken-Kampagne.


Spiegel beendet die Selbstbespiegelung und hält nun "dieser Welt den Spiegel vor" – zumindest in der neuen Dachmarken-Kampagne, die parallel zum umbauten Online-Angebot startet. Sie zeigt sechs gespiegelte Doppelseiten zu harten News-Themen wie Donald Trump oder Fridays for Future mit Sätzen wie: "Hunderttausende Jugendliche kämpfen für den Klimaschutz. – Millionen Erwachsenen sind gegen ein Tempolimit." Zusätzlich gibt es einen 45-Sekunden-Spot. Die Kampagne aus dem Hause Serviceplan läuft gedruckt, digital, in Social Media, Kino und Out of Home.
turi2 vor Ort, spiegel.de, spiegelgruppe.de (Motive und Video), turi2.de (Background)

Korrektur 9.33 Uhr: In einer früheren Version dieser Meldung haben wir einen falschen Agenturnamen genannt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Facebook-Manager sieht Mitschuld für Trumps Wahlsieg.

Facebook räumt eine Mitschuld an der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten ein. Facebook-Manager Andrew Bosworth schreibt in einem internen Memo, Trump wurde nicht durch Einfluss aus dem Russland zum Präsidenten, sondern weil sein Team Facebooks Tools am besten genutzt habe. So wenig er sich eine Wiederwahl Trumps wünsche, appelliert Bosworth an seine Kollegen zur Neutralität, um das Wahlergebnis nicht zu beeinflussen.
nytimes.com, buzzfeednews.com, meedia.de