Parship plant Einbindung in ProSiebenSat.1-Shows.

Parship will die digitale Partnersuche mit TV-Shows von Mehrheitseigentümer ProSiebenSat.1 verbinden, schreibt Peter Steinkirchner in der "Wirtschaftswoche". Chef Tim Schiffers (Foto) befinde sich bereits in Gesprächen mit Entertainment-Verantwortlichen über Ideen. Statt einfacher Werbeclips sei zum Beispiel denkbar, dass Teilnehmende von Sendungen wie "The Voice" bei virtuellen Datingtreffen dazustoßen. "Das könnte extrem spannend sein", sagt Schiffers.
"Wirtschaftswoche" 3/2020, S. 52 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Parship-CEO Tim Schiffers über unfreiwilliges Home Office und Werbung im Lockdown. (05/2020)

Politico-Mitarbeitende protestieren gegen Ben Shapiro als Gastautor.

Politico: In der Belegschaft gibt es heftige Diskussionen über die Entscheidung, den Rechtsausleger Ben Shapiro als Gastautor für den beliebten Morgen-Newsletter Playbook zur politischen Szene in Washington einzusetzen. Wie die "New York Times" berichtet, nahmen Donnerstag rund 200 Mitarbeitende an einer Zoom-Konferenz mit Chefredakteur Matthew Kaminski teil. Viele kritisierten die Entscheidung scharf, Shapiro schreiben zu lassen. Kaminski verteidigte sie. Derzeit setzt Politico auf verschiedene Gastautor*innen, nachdem Jake Sherman und Anna Palmer, die den Newsletter bis Dezember pflegten, das Unternehmen verlassen haben.
nytimes.com

Basta: Der Bundestag schafft die Faxgeräte ab.

Hat die Faxen dicke: Ab der kommenden Legislaturperiode sollen im Bundestag keine Faxgeräte mehr zum Einsatz kommen, beschließt der Ältestenrat. FDP-Mann Marco Buschmann sieht den Bundestag damit im 21. Jahrhundert angekommen. Bleibt nur zu hoffen, dass für das Parlament inmitten der Corona-Pandemie dadurch nicht der einzige Kontakt zu den deutschen Gesundheitsämtern abreißt.
rnd.de

Meinung: Politik muss stärker gegen Daten-Sammelwut von Plattformen vorgehen.

Datenkraken: Die Politik sollte entschiedener gegen das Datensammeln von Google, Facebook und Co. vorgehen, schreibt Helmut Martin-Jung. Nationale Regelungen wie im jüngst angepassten GWB seien zwar gut, "aber wenn es um international agierende Konzerne geht, oft nur bedingt wirksam." Es brauche daher europaweite Gesetze.
sueddeutsche.de

Hör-Tipp: Die meisten OnlyFans-Nutzer*innen kommen von anderen Plattformen.

Hör-Tipp: Bei OnlyFans sind Accounts nur schwer auffindbar, da es "keine richtige Suchfunktion" gebe, erzählt Erotik-Model Bonny Lang im OMR-Podcast mit Philipp Westermeyer. Die User*innen kämen daher hauptsächlich über Instagram, Facebook, Twitch oder YouTube zur Plattform. Bis zu 50.000 Euro Umsatz macht Lang im Monat. Individuelle Messenger-Nachrichten mit freizügigen Bildern lassen sich am besten verkaufen.
omr.com (63-Min-Audio)

Promis müssen immer öfter vorzeitig ihren Nachruf lesen.

Todesnachrichten über Prominente gehen im Internet-Zeitalter immer wieder verfrüht über den Sender, schreibt Arno Orzessek. Mal steckt dahinter ein Versehen, manchmal auch Unaufmerksamkeit, wenn zum Tod von Maradona beispielsweise Madonna betrauert wird. Auch Kriminelle würden die klickstarken Meldungen für ihre Zwecke nutzen, um Viren auf die Rechner der interessierten Lesenden zu schleusen.
deutschlandfunk.de

Jack Dorsey verteidigt die Twitter-Sperrung Trumps.

Twitter-Chef Jack Dorsey äußert sich in einer Reihe von Tweets zur Sperrung von Donald Trump: Er sei nicht stolz darauf, Trump gesperrt zu haben, oder darauf "wie wir hier hingekommen sind". Er gibt Twitter eine Mitschuld am Verbot. Das Netzwerk habe es nicht geschafft, "gesunde Gespräche zu fördern". Twitter hatte den US-Präsidenten in Folge der Ausschreitungen im Kapitol in Washington gesperrt.
theguardian.com, twitter.com (Dorsey-Tweets)

Meinung: Falschinformationen im Netz müssen strenger reguliert werden.

Netzpolitik: Falschinformationen im Internet müssen strenger reguliert werden, fordert Phil Howard, Direktor des Oxford Internet Institute. Plattformen wie Parler oder Breitbart wirkten wie Petrischalen, in denen extremistische Influencer*innen testen, "was gut ankommt". Howard hält zur Überprüfung von Kommunikationsplattformen etwa ein Reporting-System für sinnvoll, bei dem die Unternehmen Details zu ihrem Umgang mit Volksverhetzung, Fact Checking und Missbrauchsmeldungen offen legen.
spiegel.de

Meinung: Wikipedia erhält sprachliches Wissen.

Wikipedia hilft mit vielen kleinen Ablegern dabei, sprachliches Wissen zu Dialekten wie Bairisch, Alemannisch oder Plattdeutsch zu erhalten. Mirjam Hauck interviewt zum Beweis einen 24-Jährigen, der gemeinsam mit seinem Team etwa Joe Biden mit einem bairischen Eintrag beglückt. Insbesondere Begriffe, die es nur in einzelnen Dialekten gibt, erhalten eine Definition - um sie vor dem Aussterben zu bewahren.
sueddeutsche.de

Verstehen Sie Berlin, Lorenz Maroldt?


Dit is Berlin: “Tagesspiegel”-Chefredakteur Lorenz Maroldt lässt sich in seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #13 über Berliner Eigenarten aus – von der BER-Posse bis zum Behörden-Wahnsinn. Er beschreibt die Hauptstadt als “unverständliches, verwirrendes Babylon”, in dem immerhin die “Friedensrichter der Clans und die Kiezgerichte der Autonomen” funktionien. Sie können den Text hier im kostenlosen E-Paper lesen oder das Buch hier gedruckt bestellen. Weiterlesen …

Reise-Start-up FromAtoB muss aufgeben.

FromAtoB stellt den Betrieb ein. Das Berliner Unternehmen bot reisemittelübergreifend Tickets an. Kund*innen konnten so zum Beispiel Bahn- und Bus-Fahrten verbinden. Als Grund für das Aus nennt FromAtoB die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Der europäische Branchenverband Allrail verweist darauf, dass schon vorher Schwierigkeiten bestanden, weil staatliche Bahngesellschaften oft keine Echtzeitdaten zur Verfügung stellen und so unabhängige Ticketverkäufer benachteiligen würden.
handelsblatt.com

Streaming-Aggregator ScreenHits TV nimmt den deutschen Markt ins Visier.

Streaming-Aggregator ScreenHits TV plant den Start in Deutschland zum Ende des 1. Quartals, berichtet DWDL. Die App bündelt die Streaming-Angebote von Netflix, Amazon, Disney+ und weiteren Anbietern unter einem Dach. Geld verdient die Firma mit Provisionen für Abo-Abschlüsse über die App. In Großbritannien und Nordamerika soll der Dienst nach einem Beta-Test Ende Januar in den Regelbetrieb gehen.
dwdl.de

YouTube sperrt Donald Trump für mindestens eine Woche.

Angezählt: Auch YouTube belegt Donald Trump mit einem Veröffentlichungs-Verbot. Der Kanal des US-Präsidenten darf mindestens eine Woche lang keine neuen Videos mehr hochladen. Grund seien Verstöße gegen YouTube-Richtlinien. Welches Video den Bann ausgelöst hat, ist unklar. YouTube sei "wegen des anhaltenden Gewaltpotentials besorgt", zitiert The Verge den Video-Dienst. Auch bei Twitter und Facebook ist Trump gesperrt.
theverge.com, cnet.com

Meinung: Großen Tech-Konzernen fehlen Führungskräfte mit Haltung.

Meinung: Im Silicon Valley "mangelt es bereits seit Jahren an Führungskräften mit Rückgrat und intaktem Moralempfinden", schreibt Philipp Alvares de Souza Soares. Er glaubt Facebook, Twitter & Co. hätten auch mit konsequenterem Vorgehen gegen gefährliche Inhalte in der Vergangenheit profitabel sein können. Ihr zaghafter Kurs gefährde nun ihr Geschäftsmodell.
manager-magazin.de

Media Pioneer meldet prominente Miteigentümer*innen.

An Bord: Media Pioneer von Gabor Steingart veröffentlicht die Namen einiger seiner Anteilseigner*innen, darunter Moderator Thomas Gottschalk und Risikokapitalgeber Klaus Hommels. Insgesamt hat das auf 41,6 Mio Euro geschätzte Unternehmen 10 % seiner Aktien an 27 Investor*innen verkauft. Der Pioneer-Podcast Tech Briefing bekommt mit Springer-Mann Christoph Keese ab Februar einen neuen Gastgeber. Für seinen Morning Briefing Newsletter meldet Media Pioneer steigende Reichweiten: Mit Kooperationspartnern wie Focus Online und Linked-in erreicht er laut Firmenangabe täglich 440.000 Menschen.
kress.de, turi2.de (Background)

“Zapp” will online aktiver werden, läuft nur noch einmal monatlich im TV.

Online offensiv, linear gespart: NDR-Medienmagazin "Zapp" will im Netz aktiver werden und startet dafür ab 13. Januar wöchentliche Reportagen auf Youtube und ndr.de. Das Team peilt außerdem ein jüngeres Publikum via Instagram an. Zudem soll sich "Zapp" laut Redaktionsleiterin Annette Leiterer "stärker an den Debatten in den sozialen Netzwerken beteiligen". Gleichzeitig wird im linearen TV gespart: "Zapp" soll nur noch einmal monatlich im NDR laufen statt wie bislang wöchentlich. Grund könnten die Sparmaßnahmen des NDR sein. Durch die Sendung führen soll künftig Kathrin Drehkopf als einzige Moderatorin.
presseportal.de, dwdl.de

Radikale finden nach Parler-Sperrung unmoderierte Alternativen.

Parler-Sperrung lockt Radikale zu Alternativ-Netzwerken, die sich auf die Fahnen schreiben, Inhalte nicht zu moderieren, beobachtet Marinela Potor. Beim Twitter-Klon Gab bedeute freie Meinungsäußerung freier Raum für rechtsradikale Ansichten. Das Video-Netzwerk BitChute gelte als "Brutstätte des Hasses", obwohl die Nutzungsregeln Aufrufe zur Gewalt formell verbieten. Immerhin: Mit deutscher IP-Adresse sind einige der Videos nicht abrufbar.
basicthinking.de

Gabor Steingart im Videofragebogen.


Comedy kann er auch: Media-Pionier Gabor Steingart sieht sich im turi2-Videofragebogen als unterschätzten Komödianten, gesteht als Schwäche, "ein bisschen vorlaut" zu sein, und will den Satz "Er war unser Bester" nicht erst am Tag seiner Beerdigung hören. Der Videofragebogen des früheren "Handelsblatt"-Chefs ist Fenster drei in unserem Agenda-Kalenda, mit dem wir die Zeit bis zum Erscheinen der turi2 edition #13 herunterzählen. Der vorab veröffentlichte große Schlagabtausch von Steingart und Peter Turi sorgt seit dem Wochenende auf Twitter für Diskussionen, heute Abend tritt Steingart beim turi2 Clubabend zur zweiten Runde an – und Sie können mitdiskutieren! Schicken Sie uns ihre Frage per E-Mail an clubabend@turi2.de, bei Twitter mit #clubabend oder als WhatsApp-Text, -Audio oder -Video an 0174 7535 569.
turi2.tv (94-Sek-Video auf YouTube), turi2.de (großes Interview)

Merkel findet Trumps Twitter-Sperre “problematisch”.

Besorgte Kanzlerin: Angela Merkel hält den Twitter-Bann von Donald Trump für "problematisch", sagt ihr Sprecher Steffen Seibert in Berlin. "Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit ist von elementarer Bedeutung", so Seibert weiter. Richtig finde Merkel allerdings das Vorgehen, dass Mitteilungen mit Anmerkungen versehen werden - etwa, wenn sie zu Gewalt auffordern oder offensichtlich Lügen verbreiten.
spiegel.de

Radio und Podcast unter einem Dach: Stephan Schmitter zeigt das Herz der Audio Alliance in Berlin.


Das Auge hört mit: "Die Kurve ist permanent ansteigend." Im Video- und Podcast-Interview von turi2.tv erklärt Stephan Schmitter, dass Podcasts – Corona-Krise hin oder her — derzeit einen Höhenflug erleben. Der Audiochef von Bertelsmann und Geschäftsführer von RTL Radio Deutschland hat 2019 die Audio Alliance mit aus der Taufe gehoben und seitdem in rund 150 eigene Podcasts investiert. Im Laufe dieses Jahres soll der Audio-Ableger profitabel arbeiten. Schon vorher beziehen die Audio Alliance und die Berliner Radiosender von RTL ein neues Zuhause – das RTL Audio Center mit modernen Studios für Radio und Podcast.

Stephan Schmitter zeigt Videos aus den modernen, großzügigen Räumen, die den Moderator*innen die Arbeit erleichtern und auch auf Remote-Arbeit eingestellt sind. "Wenn Sie mich vor einem Jahr gefragt hätten, ob ich es für möglich halte, dass eine Morning-Show mit bis zu acht Leuten von verschiedenen Orten produziert werden kann, aus Home Offices, Kellern oder Schlafzimmern, da hätte ich Ihnen gesagt: Auf keinen Fall", sagt Schmitter. Das Radio habe im Jahr 2020 viel gelernt – auch von Podcasts, von denen viele schon länger dezentral entstehen. In den neuen Räumen schalten sich Podcast-Produzent*innen von Berlin aus in die Studios bei Gruner + Jahr in Hamburg oder zu RTL in Köln. In Berlin bekommen die Aufnahmen den letzten Schliff und gehen auf die Plattformen.

Im ausführlicheren Podcast erklärt Stephan Schmitter, wie Bertelsmann mit seiner Podcast-Plattform Audio Now Spotify etwas entgegensetzen will: Schon jetzt können Nutzer*innen neben Podcasts auch kuratierte Musikstreams und die klassischen Radiosender mit RTL-Beteiligung einschalten – von Radio Hamburg bis Antenne Bayern.
turi2.tv (10-Min-Video), turi2.de/podcast (25-Min-Audio), spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de

Parler ist down.

Aus-parliert: Parler, Trump-freundlicher Twitter-Klon, ist nicht mehr aufrufbar. CEO John Matze begründet den kompletten Shut-Down des Dienstes mit fehlenden Server-Kapazitäten. Nachdem Amazon Parler den Zugang zu seinen Web Services gekappt hatte, hätten auch "die meisten anderen" mit genügend Server-Kapazitäten die digitalen Türen geschlossen.
mashable.com, turi2.de (Background)

Wall-Street-Podcast von The Pioneer erscheint statt wöchentlich nun börsentäglich.

The Pioneer von Gabor Steingart erhöht die Frequenz des Börsen-Podcasts von Finanz-Reporterin Sophie Schimansky: Rund ein Jahr nach dem Start wird aus "Wall Street Weekly" nun Wall Street Daily. Börsen­täglich um 17:30 Uhr berichtet Schimansky hinter der Paywall über das Börsen-Geschehen in New York.
news.gaborsteingart.com

Zitat: Florian Harms fordert, soziale Netzwerke stärker in die Verantwortung zu nehmen.

"Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, Telegram-Chef Pawel Durow, Google-Boss Sundar Pichai und die anderen Digitalunternehmer haben jahrelang Milliarden damit verdient, überall auf der Welt Hass und Lügen zu säen. Das muss endlich aufhören."

T-Online-Chefredakteur Florian Harms fordert von der Politik harte Gesetze und empfindliche Bußgelder für Online-Dienste, die Hass und Verschwörungstheorien eine Plattform geben – am Besten auf EU-Ebene.
t-online.de

Ralph Dommermuth wirft Telekom, Vodafone und O2 Blockade vor.

Frenemies: Ralph Dommermuth, Chef von 1&1-Mutter United Internet, wirft Telekom, Telefónica und Vodafone vor, seine Pläne für den Aufbau eines eigenen Mobilfunknetzes zu blockieren. "Keiner der drei etablierten Anbieter verkauft uns freiwillig Netzkapazitäten zu marktgerechten Preisen", sagt Dommermuth im "Handelsblatt". Bisher agiert 1&1 als Zwischenhändler, seit Dommermuth den Aufbau eines eigenen 5G-Netzes plant, sei das Verhältnis zu den bisherigen Partnern gestört.
handelsblatt.com (Paid)

Handel mit Corona-Daten im Darknet boomt.

Datenhandel mit illegal gesammelten Patientendaten und Studien zu Corona, Impfstoffen und Dinge wie Blaupausen für Kühl-LKW ist im Darknet ein reges Geschäft, berichtet das ZDF. Der Sender beruft sich auf einen Informanten bei Interpol, der berichtet, dass zu den Käufern Agenturen im Auftrag von Firmen zählen, aber auch Regierungsstellen unterschiedlicher Staaten.
zdf.de

Alexej Nawalny kritisiert Twitter-Sperre von Donald Trump.

Beistand von unerwarteter Seite: Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny sagt auf Twitter, die Sperre Donald Trumps bei Twitter ist ein "ein inakzeptabler Akt der Zensur". Zwar habe Trump viele unverantwortliche Dinge gesagt, dafür habe er jedoch mit der Abwahl bezahlt. Im Handeln Twitters sieht der Putin-Gegner einen "Präzedenzfall" und warnt, er werde "ausgenutzt werden von den Feinden der Redefreiheit".
bild.de

turi2 edition #13: Gabor Steingart über Politik und Populismus.


Canale grande: Gabor Steingart will in Berlin der wichtigste Kanal für Politikberichterstattung werden. Der große Welterklärer und Selbstdarsteller spricht in der turi2 edition #13 mit Peter Turi über Populismus, peinlichen Journalismus und Steingarts Platz in der Welt. Sie können das Buch hier als kostenloses E-Paper lesen oder gedruckt bestellen.
Weiterlesen …

Auch Apple und Amazon sperren Parler.

Parler verschwindet aus Apples App Store. Die App verstoße gegen die Bedingungen, weil es gefährliche Inhalte nicht ausreichend moderiere. Die bei Trump-Anhängern beliebte Twitter-Alternative war zuvor bereits bei Google aus dem App-Bereich geflogen. Amazon kündigt dem Dienst zudem den Zugang zu seinen Web Services, die Parler genutzt hatte, um sein Angebot zu hosten.
faz.net (Apple), faz.net (Amazon), turi2.de (Background), sueddeutsche.de (Background)

Lese-Tipp: Die Wikipedia hat sich von einer Bewegung zu einer Institution gewandelt.

Lese-Tipp: Wikipedia startete als Bewegung und gleicht mittlerweile eher einer Institution, schreibt Ulf von Rauchhaupt in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Als Beleg dafür führt er die aktive Nachwuchspflege bei Autor*innen an, die in den meisten Ländern den Rücklauf an Beitragenden gestoppt hat. Dennoch müsse der Wikipedia in der Zukunft irgendwann einen Generationswechsel bei den Autor*innen gelingen, damit das Nachschlagewerk aktuell bleibt.
"FAS", S. 54 (Paid)