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"Dieses feine Print-Produkt an einem Sommerabend bei einem schönen Wein auf der Terrasse zu lesen ist für mich glückstiftender als auf einem iPad rumzuwischen."
Frank Behrendt, Co-Geschäftsführer von Serviceplan PR, freut sich im Interview mit Recherchescout über die gedruckte turi2 edition. Wer es ihm gleichtun möchte: amazon.de (Einzelausgaben), turi2.de (Abo) oder die edition4 am Kiosk kaufen.
recherchescout.com (Interview)

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frohesfestPure Freude schenken: Die turi2 edition3 ist das ideale Weihnachtsgeschenk für Freunde, Kollegen und Kunden! Sie inszeniert 70 Jahre Zeitschriftengeschichte als opulent-sinnliches Schaustück. Auch die turi2 edition1 zum Thema Print und die turi2 edition2 über Werbung sind ein schönes Geschenk. Sie können alle drei Bücher hier bequem ordern. Wer 10 Exemplare oder mehr kauft, zahlt nur 10 statt 20 Euro pro Buch.

turi2 edition3: Thomas Wurster baut den "Tagesspiegel" zum Magazinhaus aus.


Der Vielstarter: Thomas Wurster ist beim "Tagesspiegel" der Macher hinter den Magazin-Konzepten. Aus der Berliner Tageszeitung heraus sind mehr als ein Dutzend Titel entstanden – alle zwei Wochen verlässt eine neue Zeitschriften-Ausgabe das Verlagshaus am Askanischen Platz. Verlagsleiter Wurster erzählt im Video zur turi2 edition3 aus seinem Alltag: "Und wenn ein neues Thema kommt, machen wir möglicherweise wieder ein Magazin daraus."

Wurster sieht Zeitschriften als optimalen Weg, "bestimmte Zielgruppen mit ihren Themen konzentriert anzusprechen". Jedes Magazin transportiere das Markenversprechen des "Tagesspiegels", der sich unter Verleger Sebastian Turner selbstbewusst als Leitmedium der Hauptstadt sieht. Papierqualität, Optik und Gestaltung sind entscheidend – dann seien Zeitungen und Magazine eine ziemlich perfekte Ergänzung zueinander. Für die turi2 edition3 hat Jens Twiehaus die spannendsten Zeitschriften-Konzepte aus deutschen Zeitungshäusern zusammengetragen – und festgestellt: Zwischen LandGang in Flensburg und Seeseiten am Tegernsee arbeiten die Verlage an einer gedruckten Zukunft im kleinen Format.
turi2.tv (2-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Den Text "Zukunft im kleinen Format" finden Sie in der turi2 edition3. Jetzt bei turi2 kaufen oder abonnieren, bei Amazon bestellen oder zum Kiosk gehen.
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turi2 edition3: Bettina Billerbeck, Chefredakteurin "Schöner Wohnen", findet bei Ikea immer was.


Home sweet home: Bettina Billerbeck ist Chefredakteurin der Wohn-Bibel Schöner Wohnen und hat im Moment einen Lauf – nicht nur im Anzeigen-Geschäft. Die Redaktion ist inzwischen auch im E-Commerce aktiv und verkauft ausgesuchte Designer-Stücke in einem eigenen Online-Shop, "einfach weil wir einen so guten Namen haben", sagt Billerbeck im Video-Interview zur turi2 edition3. Sie selbst kaufe aber nicht nur bei großen Designern, sondern finde auch bei Ikea immer was.

Für die Reihe "Deutschland liest" fotografiert Johannes Arlt Bettina Billerbeck im Design-Möbelhaus Die Wäscherei in Hamburg. Dabei liest die Chefredakteurin ihre Lieblings-Frauenzeitschrift Myself. Bei dem Condé-Nast-Heft war sie selbst jahrelang Vize-Chefin.

Die Foto-Geschichte "Deutschland liest" finden Sie in der turi2 edition3. Jetzt bei turi2 kaufen oder abonnieren, bei Amazon bestellen oder zum Kiosk gehen.

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turi2 edition3: "Hörzu"-Chef Christian Hellmann pickt Perlen aus der Senderflut.


Perlen via Print: Chefredakteur Christian Hellmann sieht seine "Hörzu" gut im Rennen. Ein Printsterben bei Programm-Zeitschriften kann er nicht erkennen. Das Bedürfnis seiner Leser nach Navigation wächst mit der Senderflut, sagt Hellmann im Video-Interview für die turi2 edition3. Seine Zentralredaktion mit 50 Mitarbeitern müsse deshalb umso dringender die Perlen aus dem Programm herauspicken.

Gutes zu finden ist dabei gar nicht so schwierig, behauptet Hellmann, der das deutsche Fernsehen besser findet als sein Ruf: "Diese Miesmacherei und diese ständige Nörgelei, das TV-Programm werde immer schlechter, kann ich nicht teilen." Für die Foto-Reihe "Deutschland liest" zur turi2 edition3 schaute Hellmann mal keine bewegten Bilder, sondern in die "11 Freunde". Johannes Arlt fotografierte ihn im Savoy Filmtheater Hamburg.

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turi2 edition3: Jan-Erik Hegemann vom "Feuerwehr-Magazin" brennt für die Präsenz auf möglichst vielen Plattformen.


Wasser marsch im Web: Blaulicht-Content kommt an – auch oder sogar gerade online. Chefredakteur Jan-Erik Hegemann bringt sein "Feuerwehr-Magazin" deshalb auf alle Plattformen. Hegemann erzählt im 20. von 22 Chef-Interviews der turi2 edition3: "Man muss heute alles machen, jeden Kanal bespielen, wenn man die Leute erreichen will."

Die Redaktion beim Ebner-Verlag ist fast eine reine Männerwirtschaft, nur das Layout machen Frauen. Das spiegelt die Realität bei den Feuerwehren wider: 97% der Brandbekämpfer seien Männer. Hegemann war nie einer von ihnen und stellt jetzt auch nur noch Feuerwehr-Profis ein. Für die turi2 edition3 stieg er dennoch auf die Drehleiter. Michael Englert fotografierte Hegemann für die "Deutschland liest"-Reihe mit dem "kicker" in der Hand.

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Zitat: "Yacht"-Chef Jochen Rieker fand seinen Job schon mal lustiger und bleibt trotzdem positiv.

jochen-rieker-2016-150"Wir haben Weltwirtschaftskrisen überstanden und zwei Weltkriege – da brennt nichts an."

Jochen Rieker, Chefredakteur des Fachmagazins "Yacht", das bereits seit 112 Jahren erscheint, behält den Kopf über Wasser, obwohl die Distribution für kleine Titel immer schwieriger werde. Um den Kern der Leser "ist mir nicht bange".
youtube.com (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

turi2 edition3: Jochen Rieker, Chefredakteur "Yacht", weiß, wo die Welt noch in Ordnung ist.


Auf plattem Land: Jochen Rieker, Chefredakteur des Magazins Yacht, lässt sich gerne den Wind um die Nase wehen – vorzugsweise auf hoher See. Im Video-Interview zur turi2 edition3 schwärmt er von einer Welt "ohne Regeln, ohne Limits, ohne Verkehrsschilder". Für das Fotoshooting zur Reihe "Deutschland liest" treffen wir ihn trotzdem auf dem platten Land, in einer Wellblech-Werft für ein mehr als 100 Jahre altes Oldtimer-Schiff. Die Zeitschrift seiner Wahl ist das Baumwall-Blatt Walden – dem Enkel eines Holzeinkäufers liegt neben dem Wasser auch das Holz im Blut.

Riekers "Yacht" erscheint auch schon in ihrem zweiten Jahrhundert, er selbst leitet das Magazin seit 16 Jahren. "Es war schon mal lustiger", sagt er und ärgert sich über einen Rutsch in der Kiosk-Auflage im vergangenen Jahr. Für kleinere Titel werde die Distribution immer schwieriger. Trotzdem bleibt Rieker zuversichtlich für "Yacht" und Print: "Wir haben Weltwirtschaftskrisen überstanden und zwei Weltkriege – da brennt nichts an."
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

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turi2 edition3: Madeleine Jakits, Chefredakteurin “Feinschmecker”, führt kulinarisch um die Welt.


Gutes Essen und alte Autos sind die Leidenschaften von Madeleine Jakits. Seit fast 20 Jahren leitet die Lifestyle-Journalistin den Feinschmecker. Eine Küchenbibel will das Blatt aber genauso wenig sein wie ein Rezeptheft, sagt Jakits in Teil 19 der Interview-Reihe zur turi2 edition3. Sie definiert das Magazin, das bereits in seinem fünften Jahrzehnt erscheint, als kulinarischen Reiseführer, der seine Leser an Orte führt, wo Speisen und Weine besonders gut schmecken.

Jakits selbst findet Entspannung beim Blättern durch Oldtimer-Zeitschriften, denn sie ist stolze Besitzerin eines Alfa Romeo Spider. Das Auto hat sie sich vor einigen Jahren spontan in einer Mittagspause zugelegt. Seitdem kurvt sie gemütlich und entschleunigt durch den Hamburger Stadtverkehr. Johannes Arlt fotografiert die Chefredakteurin im Restaurant Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten. Küchenchef Christoph Rüffer, links im Bild, darf sich mit zwei Michelin-Sternen schmücken.
turi2.tv (5-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

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turi2 edition3: Alexander Steudel, Chefredakteur "fit for fun", schaut nicht nur auf den schönen Schein.


Ready to Rumble: Alexander Steudel lässt die Muskeln spielen für die turi2 edition3. Johannes Arlt fotografiert den Chefredakteur von fit for fun beim Armdrücken mit einem Body-Builder im Fitness-Studio Elbgym in Hamburg. Für die Reihe "Deutschland liest", blättert Steudel dabei ganz entspannt durch das Straßenmagazin Hinz & Kunzt - für ihn ein wichtiger Kontrast zu seinem eigenen Magazin. Mit "fit for fun" profitiert Steudel am Kiosk vom Boom zur Selbstoptimierung und freut im 18. von 22 Video-Interview zur "turi2 edition3" über Plus bei Print.

Päpstlicher als der Papst nimmt Steudel es mit der eigenen Selbstoptimierung nicht: Hin und wieder gönnt er sich löffelweise Nutella. So ein "Schlamper-Tag" ist überhaupt kein Problem, wenn man es sonst regelmäßig zum Training schafft, sagt Steudel.
turi2.tv (3-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

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Die Verlags-Gründerväter: Paul Pietsch, 1911-2012

paul-pietsch-600Paul Pietsch gewinnt 1951 auf einem Veritas Meteor die Formel 2. Zur Finanzierung seines Hobbys hatte Pietsch 1946 die Zeitschrift "Das Auto" gestartet. Paul Pietsch ist einer von 16 Gründervätern der deutschen Zeitschriftenlandschaft, die die turi2 edition3 porträtiert

Der französische Presseoffizier war sich sicher: "In Deutschland wird es nie wieder so viele Autos geben, dass man eine Autozeitschrift braucht." Deshalb schmetterte er den Antrag auf Lizenzierung einer Autozeitschrift ab, den Rennfahrer Paul Pietsch und dessen Freunde und Geschäftspartner Josef Hummel und Ernst Troeltsch gestellt hatten. Er im Herbst 1946, nach zähen Verhandlungen bekamen die drei ihre Lizenz zum Löten.

… die ganze Geschichte kostenlos lesen auf turi2.de

turi2 edition3: Adrian Pickshaus, Chefredakteur Lufthansa Medien, macht Lifestyle-Journalismus mit Kranich-Label.


Über den Wolken: Adrian Pickshaus verantwortet bei Territory, der Content-Tochter von Gruner + Jahr, das Lufthansa Magazin und alle anderen Medien der Kranich-Linie. Als verlängerten Arm der Konzern-Kommunikation sieht er sich trotzdem nicht, sagt Pickshaus im 17. von 22 Video-Interviews zur turi2 edition3. Seine Reporter und er fliegen um die Welt und bringen Geschichten über Menschen und Reiseziele mit. "Wir erstellen Travel- und Lifestyle-Magazine mit dem klaren Absender Lufthansa" – platte Werbe-Botschaften will er nicht verbreiten.

Johannes Arlt fotografiert Pickshaus im Hangar bei Lufthansa Technik in Hamburg an einer Übungs-Boeing. Pickshaus blättert dabei durch den Spiegel – das Nachrichten-Magazin liest er schon "seit ich lesen kann".
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

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turi2 edition3: Sandra und Simon Peter produzieren Kinderträume am laufenden Band.


Nach dem Heft ist vor dem Heft: Sandra und Simon Peter sind die fleißigsten Chefredakteure Deutschlands. Bei der Stuttgarter Burda-Tochter Blue Ocean verantworten sie dutzende Kinder-Zeitschriften – mit 500 Ausgaben pro Jahr. Sie denken über die Masse nicht nach, "wir tun's einfach", sagt Sandra Peter im Video-Interview für die turi2 edition3. Ein treuer Kunde sitzt zu Hause: ihr siebenjähriger Sohn.

Der Junior muss gelegentlich als Tester herhalten. "Und es kommen auch regelmäßig kleine Mädchen zu uns ins Haus", erzählt Sandra Peter, die für die rosa Abteilung der Mädels-Magazine verantwortlich zeichnet. Simon Peter bleibt beim Wochenend-Einkauf manchmal länger am Zeitschriftenregal stehen und beobachtet, wonach die Kids greifen. Im Verlagshaus haben sie freie Auswahl. Vor der großen Wand mit allen Titeln hat Stephan Sahm das Chef-Paar Sandra und Simon Peter für die "Deutschland liest"-Reihe der turi2 edition3 fotografiert – mit "Architectural Digest" und der "FAZ Woche" in den Händen.

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turi2 edition3: "kicker"-Chefredakteur Jörg Jakob konkurriert mit Fußball-Clubs um Leser.


Big Bundesliga Business: Der "kicker" steckt nicht nur in der digitalen Disruption – er bekommt auch neue Konkurrenten in seinem Kerngeschäft. Jörg Jakob, Leiter der Chefredaktion, beobachtet mit Sorge, wie professionell Fußball-Clubs ihre eigenen Medien machen und Aufmerksamkeit der Fans abgraben. Im Video-Interview zur turi2 edition3 kündigt er eine multimediale Offensive an: "Der 'kicker' muss seine Kompetenz auf allen Kanälen zeigen." Eines könnten Clubs aber nicht leisten: eine kritische, fachliche Berichterstattung.

Jakob setzt im emotional aufgeladenen Fußball-Zirkus insbesondere auf Online-Videos. Auch Werbekunden entdeckten zunehmend, wie attraktiv Bewegtbild im Netz sei. Bei aller Romantik ums runde Leder sieht Jakob den Fußball als Teil des Entertainment-Business. Eine Regel laute: populäre Vereine wie Bayern und Dortmund "ziehen deutlich mehr" auf dem Titel als Retortenvereine. Für die "Deutschland liest"-Reihe in der turi2 edition3 hat sich Jakob nach dem Interview mit einem "Geo Special"-Heft aufs Mannschaftsfoto des VfL Wolfsburg geschmuggelt.

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turi2 edition3: Hans Haltmeier von der "Apotheken Umschau" macht auch Fußpilz zum Millionen-Seller.


Auch Fußpilz verkauft: Hans Haltmeier schreibt für atemberaubende 20 Mio Leser. Seine kostenlose "Apotheken Umschau" ist die wohl krisensicherste Zeitschrift solange es Krankheiten gibt. Die Redaktion kann sich auf dem Cover mehr erlauben als andere – weil die Leser auch zu den unschönsten Themen greifen, erzählt Haltmeier in Folge 12 von 22 Chefredakteur-Interviews zur turi2 edition3. "Wir müssen nicht so Rücksicht nehmen."

Für die Medizin- und Pharmazie-Fachleute am Verlagssitz Baierbrunn gilt vor allem Unabhängigkeit, versichert Haltmeier. Einflussversuche von Anzeigenkunden gebe es nicht, Namen konkreter Präparate tauchen in den Texten nicht auf. Trotzdem hat die "AU" nicht den besten Ruf – weil viele das Bild einer angestaubten Marke im Kopf haben. "Die Erwartungshaltung lautet: Die ist immer so. Das ist tödlich", meint Haltmeier, passt die Optik neuen Sehgewohnheiten an und macht auch Sex zum Thema. Für die turi2 edition3 hat sich Haltmeier im Apotheken-Museum im Heidelberger Schloss mit "Geo" ablichten lassen.

Für eine Reportage in der turi2 edition3 hat Jens Twiehaus das "Idyll im Isartal" besucht und zugesehen, wie das Erfolgsmodell "Apotheken Umschau" sich unter Geschäftsführer Andreas Arntzen wandelt.

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turi2 edition3: Andrea Kögel von "Mein schöner Garten" berät ihre Leser rund ums Botanische.


Blattmachen über Blätter: Andrea Kögel schreibt mit Erde an den Händen und blumenbunten Ideen im Kopf. Die Chefredakteurin von "Mein schöner Garten" lernte selbst das Handwerk in einer Staudengärtnerei – und ist als Beraterin fürs Botanische gefragter denn je. Kögel wundert sich im Video-Interview von Peter Turi für die turi2 edition3, was die Hobby-Pflanzer in den heimischen Beeten alles nicht wissen.

"Das Schwierige beim Gärtnern ist, dass man so viel wissen muss", räumt Kögel ein. Darum arbeiten bei ihr in der Redaktion gärtnernde Journalisten und journalistische Gärtner, um das Geheimnis der Geranie zu entschlüsseln. Zunehmend suchen Freunde des vollen Blattwerks Hilfe im Internet – völlig in Ordnung für Kögel, die das Heft nicht mehr als Hauptprodukt sondern als eines von mehreren sieht. Für das "Deutschland liest"-Fotoshooting nahm sie aber ein Heft in die Hand. Stephan Sahm fotografierte Kögel in ihrem Garten mit einer "Wirtschaftswoche".

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turi2 edition3: Jens Katemann und Ralph Alex definieren "auto motor und sport" ständig neu.


Vier Hände am Steuer: Jens Katemann und Ralph Alex sind die Chefs von "auto motor und sport". Zwei Jungs mit Benzin im Blut – auch wenn sie den Begriff nicht mögen. Im Video-Interview für die turi2 edition3 schwärmen sie über schicke Karren und konstatieren, dass sich das Interesse am Auto verändert: Manche Leser erwärmen sich mehr für E-Mobilität als für Einspritzpumpen. Und beim Google-Auto ist sich das Duo Katemann / Alex gar nicht einig.

Katemann mag es auf die alte Art: anspruchsvolle Autos zum Anfassen. Alex genießt morgens auf dem Weg in die Redaktion die verschiedenen Systeme seines Benz. Assistenten halten ihn in der Spur, halten Abstand und auch das Tempo. So verschieden wie die Chefredakteure sind auch ihre Leser, berichten die Motor-Männer. Für die "Deutschland liest"-Fotoreihe der turi2 edition3 werfen sie sich in Rennuniformen und schauen ausnahmsweise nicht auf Lack und Chrom, sondern ins "SZ-Magazin" bzw. ins "manager magazin".

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turi2 edition3: Sandra Immoor, Chefredakteurin “Bild der Frau”, bricht mit der heilen Welt.


Keine heile Welt: Sandra Immoor ist Chefredakteurin von Deutschlands wichtigster Frauenzeitschrift - mit ihrer Bild der Frau verkauft sie jede Woche 780.000 Exemplare. Beauty, Mode, Diäten sind Immoors Themen. Daneben bringt sie aber auch immer wieder Reportagen und Aufreger-Themen ins Blatt. "Von uns wird auch der Bruch mit der heilen Welt erwartet", sagt sie im neunten von 22 Video-Interviews zur turi2 edition3.

Den "perfekten Druckausgleich" findet die Gerätetaucherin unter Wasser. Für die Reihe "Deutschland liest" ist Immoor allerdings nur ein- und nicht abgetaucht. Johannes Arlt hat sie in einer Badewanne im Design-Hotel East Hamburg fotografiert - mit der Zeitschrift Unterwasser in der Hand.
turi2.tv (3-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

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Kiosk Miniaturwunderland Ian Ehm 600
800 Chancen, die turi2 edition4 zu kaufen: Das Buch zum Thema "Innovation" ist ab 26. Mai an 500 Bahnhofskiosken zwischen Aachen und Zwickau und 300 Großstadtkiosken zu haben. Oder Sie bestellen das Wertpapier bequem direkt bei turi2. (Foto: Ian Ehm)

In den Bahnhofsbuchhandlungen und an den Flughäfen dieser Städte finden Sie die turi2 edition4:

Aachen, Aalen, Ahlen, Ahrensburg, Amberg, Annweiler, Ansbach, Arnsberg, Aschersleben, Asperg, Augsburg, Aulendorf

Backnang, Bad Kissing, Bad Krozingen, Bad Mergentheim, Bad Nauheim, Bad Oldesloe, Bad Rappenau, Bad Säckingen, Bad Saulgau, Bad Godesberg, Bad Reichenhall, Baden-Baden, Baiersbronn, Bamberg, Basel Badischer Bahnhof, Bayreuth, Bensheim, Berlin (Hauptbahnhof, Adenauerplatz, Alexanderplatz, Neukölln, Tempelhof, Gesundbrunnen, Ostkreuz, Potsdamer Straße, Alt-Mariendorf, Frankfurter Allee, Frohnau, Greifswald, Hardenbergplatz, Lichtenberg, Osloer Straße, Spandau, Steglitz, Flughafen Tegel, Flughafen Schönefeld, Baumschulenweg, Friedrichsfelde Ost, Friedrichstraße, Lichtenberg, Schöneweide, Springpfuhl), Bernau, Besigheim, Biberach, Bielefeld, Bietigheim-Bissingen, Binz, Bitterfeld, Böblingen, Bocholt, Bochum, Bonn, Brandenburg, Braunschweig, Bremen, Bremen Flughafen, Bremerhaven, Bruchsal, Buchloe, Bühl

Cannstatt, Celle, Chemnitz, Coburg, Cottbus, Crailsheim, Cuxhaven

Dachau, Darmstadt, Delmenhorst, Dessau, Diepholz, Dinslaken, Ditzingen, Donaueschingen, Donauwörth, Dortmund, Dresden, Dresden Flughafen, Dresden-Neustadt, Duisburg, Düren, Düsseldorf, Flughafen Düsseldorf

Eberbach, Ebersbach, Eisenach, Ellwangen, Elmshorn, Emden, Emmendingen, Emmerich, Emsdetten, Erfurt, Erkner, Erlangen, Essen-Hauptbahnhof, Esslingen, Euskirchen

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Zeitz, Zwickau

turi2 edition3: "Playboy"-Chefredakteur Florian Boitin arbeitet in seinem Traumjob.


Playboy mit Omis Segen: Florian Boitin, Chefredakteur des deutschen "Playboys", vergleicht seinen Beruf mit dem eines Kochs. Der muss zwar gerne essen, doch wenn er alle zubereiteten Speisen selbst vernascht, dann macht er etwas falsch, sagt Boitin im Interview für die turi2 edition3. Fürs Shooting der Foto-Reihe "Deutschland liest" hat Boitin sich das Frauenmagazin Séparée ausgesucht und ist von den vielen Fotos überrascht. Das Blatt zeigt nicht nur unbekleidete Männer, sondern auch viele unbekleidete Frauen. Auch beim "Playboy" hat Boitin die Erfahrung gemacht, "dass Frauen sich auch gerne Frauen ansehen". Negative Reaktionen auf seinen Job habe er noch nie bekommen: "Selbst meine Omi fand das lustig."
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turi2 edition3: Christoph Kucklick, Chefredakteur "Geo", sieht die guten Seiten der Gegenwart.


Früher war doch nicht alles besser: Mit dem grünen Geo nimmt Chefredakteur Christoph Kucklick seine Leser jeden Monat auf eine Reise um die Welt - mit opulenten Fotos und tiefgängigen Reportagen. In diesem Jahr feiert das Magazin seinen 40. Geburtstag. Im siebten von 22 Video-Interviews zur turi2 edition3 sagt Kucklick, dass es der Welt heute besser geht als 1976. "Alle Parameter haben sich verbessert", findet der Politikwissenschaftler und Soziologe.

Und auch an Untergangsrufen den Journalismus betreffend, will Kucklick sich nicht beteiligen. Er setzt auf eine "Neuerfindung des Journalismus" auf einer neuen Plattform für Inhalte, die Print irgendwann ablösen wird. Bis dahin sei das Geschäftsmodell der Verlage noch sehr lukrativ. Für die Reihe "Deutschland liest" fotografiert Oliver Tjaden Christoph Kucklick im Gasometer Oberhausen mit der deutschen Ausgabe der italienischen Architektur-Zeitschrift Domus.
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Funke-Chef Braun sieht 500-Mio-Investition in Springer-Magazine als Erfolg.

Eine halbe Milliarde Euro für Zeitschriften – diese ungeheure Summe hat Manfred Braun 2014 als Geschäftsführer der Funke Mediengruppe bezahlt, um Springer-Zeitschriften wie "Bild der Frau", "Hörzu" und "TV Digital" zu kaufen. Die 500 Mio Euro bestätigt Braun erstmals, im Interview mit der turi2 edition3 sagt er: "Es wird oft übersehen, dass die Transaktion in erster Linie ein Zeitschriften-Deal war". Braun ist hoch zufrieden mit dem Deal: "Wir haben bereits sämtliche finanziellen Verpflichtungen gegenüber Springer abgelöst", sagt Braun. Noch besser als die Zeitungen ("Hamburger Abendblatt", "Berliner Morgenpost") haben sich die Magazine entwickelt. Weiterlesen …

turi2 edition3: Roland Hag erfüllt mit der "Neuen Post" den ewigen Wunsch nach einer Welt ohne Wandel.


Blaues Blut tut Auflage gut: Roland Hag ist ein Chefredakteur, der Traumwelten beschreibt und mit gedruckter Weekly Soap so richtig Masse macht. Seine "Neue Post" bediene Sehnsüchte nach einer adligen Welt voller Glamour, Beständigkeit und Tradition – in dieser unübersichtlichen Zeit umso mehr. Deshalb greift nicht nur Tante Trude nach dem königlich-kaiserlichen Käseblatt, sondern häufig auch ihre Tochter, versichert Hag im Video-Interview. Vor prächtiger Kulisse im Schloss Sanssouci schaffte es Yellow-Prinz Hag auf den Titel der turi2 edition3.

So sorglos Hag in die Zukunft seiner Zeitschrift blickt, so sehr ist selbst seine Zielgruppe vom Wandel geprägt. Früher habe sich die Leserschaft alle sieben Jahre verändert. Heute mischt sie sich alle drei bis vier Jahre durch. Dabei sei Deutschland führend in seinem Interesse am Hochadel – eben weil es hierzulande kein Königshaus gibt. Mit den Blaublütern geht die Redaktion auf Kuschelkurs. Hag beschreibt den wöchentlichen Themen-Generator als ein "Geben und Nehmen".

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turi2 edition3: Alexandra Jahr, Verlegerin Jahr Top Special, jagt scheues Anzeigen-Wild.


Waidmannsheil: Jagen, fischen, segeln, reiten - Alexandra Jahr füllt mit ihrem Jahr Top Special Verlag die Nischen im Zeitschriften-Regal. Es gibt kaum ein exklusives Hobby, zu dem Jahr TS nicht das passende Heft liefert. Im fünften von 22 Video-Interviews zur turi2 edition3 schwärmt Jahr vom Jagen und erklärt, dass den Jäger nicht die Lust am Töten antreibt, sondern der Spaß am Beute machen. Wenn Jahr nicht Wildsauen anvisiert, jagt sie als Verlagschefin Anzeigen-Kunden - beides erfordere Geduld und Fingerspitzengefühl.

Für die Reihe "Deutschland liest" fotografiert Johannes Arlt die Verlegerin auf einem Hochsitz in Niedersachsen, dabei liest sie das Achtsamkeitsmagazin Happinez. Einsam findet sie das Warten auf Beute in luftiger Höhe übrigens nicht - Jahr genießt die Nähe zur Natur.
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turi2 edition3: "Motorwelt"-Mann Martin Kunz liest auf der Überholspur gern Gedrucktes.


Vollgas mit Print: Der ADAC schickt zehn Mal im Jahr 13 Mio Exemplare seiner ADAC Motorwelt durchs Land und hält dem Gedruckten die Treue. Fast 100 % der Mitglieder bevorzugen Print, sagt Chefredakteur Martin Kunz im fünften von 22 Video-Interviews für die turi2 edition3. Selbst iPad-Leser seiner "Motorwelt" wollten zu 90 % auch ein Heft per Post.

Kunz verteidigt im Interview von Peter Turi seine journalistische Rolle. Redaktion und Verein arbeiteten getrennt: "Wir sind nicht der verlängerte PR-Arm des ADAC." Dennoch bezeichnet Kunz auch den ADAC als "wir" und meint damit ebenso sich selbst. Der Lobby-Club der Autobahn-Aficionados fühlt sich inzwischen übrigens für jede Form der Mobilität zuständig – vom Rad- bis zum Kreuzfahrer. Für die "Deutschland liest"-Fotostrecke in der turi2 edition3 schmökert Kunz zwischen Dummy-Puppen im ADAC-Testzentrum im Outdoor-Magazin "Panorama".
youtube.com (2-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

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turi2 edition3: Anne Meyer-Minnemann ist auf dem roten Teppich geblieben.


Mensch, Meyer-Minnemann: "Gala" ist seit 1994 der Inbegriff für eleganten, edlen People-Journalismus. Chefredakteurin Anne Meyer-Minnemann stellt sich im Interview von Peter Turi als ehrgeizige Menschenöffnerin vor. Sie gehe mit ihrem Team freundschaftlich auf die Promis zu, beobachte, ordne ein und beschreibe, sagt sie im dritten von 22 Video-Interviews zur turi2 edition3. Meyer-Minnemann räumt mit einem Klischee auf: Deutlich mehr Zeit als auf dem roten Teppich verbringt sie mit Recherche und Organisation an ihrem Schreibtisch.

Dort entsteht immer noch voller Überzeugung ein Print-Produkt. Für Hintergründe, ausgeruhte Interviews und opulente Fotostrecken bleibt Print ihr Lieblingsmedium. Online laufen "die schnellen News, Infohäppchen und brandheißes Exklusives". People-Journalismus nach Meyer-Minnemanns Vorstellungen bietet Gesprächsstoff für alle Altersklassen – weil auch jeden interessiert, was der Nachbar oder die Freunde so treiben. Brad Pitt und Angelina Jolie sind am Ende nur Spiegelbild des eigenen Scheiterns: "Die Prominenten stehen mit ihren Lebensgeschichten und Schicksalen stellvertretend für normale Leute."
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turi2 edition3: Christoph Schwennicke zeigt Kante bei der Preziose "Cicero".


Am rechten Ufer? Hobby-Angler und Chefredakteur Christoph Schwennicke zeigt klare Kante – und weist Populismus-Vorwürfe zurück. Der "Cicero" bezeichnet die Flüchtlingspolitik als riesengroßen Fehler. Das zu sagen sei weder fremdenfeindlich noch rechtsradikal, sagt Schwennicke im Interview von Peter Turi für die turi2 edition 3 – Teil 2 der "Deutschland liest"-Reihe mit 24 Chefredakteuren. Seiner Auflage tut das gut: Der selbst verlegende Schwennicke nimmt Monatsabrechnungen "erfreut" entgegen.

Schwennicke übernahm "Cicero" und "Monopol" im Frühjahr per Management-Buyout und strich zahlreiche Jobs. Auf den Tag der Kündigungen schaut er heute mit Bauchschmerzen. Doch die Schrumpfkur war alternativlos: Die Devise lautete "Ende für alle oder eine Chance für viele". Die Entscheidung, "Cicero" und "Monopol" aus dem Großverlag Ringier herauszunehmen, hält er weiterhin für richtig: "Ein solches Magazin wie Cicero, eine Preziose, klein aber fein, kann in einer kleinen Verlagsstruktur besser funktionieren." Schwennicke liest für das Foto-Shooting der turi2 edition das Fan-Magazin der Fischerfreunde, Blinker.
youtube.com (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

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Zitat: Klaus Brinkbäumer beobachtet eine Entwertung der Nachricht.

klaus-brinkbaeumer-150"Nachrichten werden sofort geteilt, weiterverbreitet und damit teilweise in gewisser Weise entwertet."

"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer sieht in der Geschwindigkeit von Social Media ein Problem: Schon Stunden nach Veröffentlichung wird manche exklusive Geschichte eine Art Gemeingut.
turi2.de, youtube.com (3-Min-Video), youtube.com (7-Min-Langfassung)Kommentieren ...

turi2 edition3: "Wiwo"-Chefin Miriam Meckel über die Ambivalenz der Globalisierung.


Miriam Meckel, Chefredakteurin der "Wirtschaftswoche", erklärt im Containerhafen Duisburg die Globalisierung – und scheut fürs turi2-Fotoshooting und -Video weder große Höhen noch die bedrohliche Nähe eines Radladers. Wir haben das Interview transkribiert. Wir starten damit eine Serie von 22 Videos, die wir für die Titelproduktion "Deutschland liest" der turi2 edition3 gedreht haben.

Ist die Globalisierung Segen oder Fluch?
Wenn wir beide uns unterhalten, würden wir vielleicht zu dem Ergebnis kommen, sie ist Segen, sie gehört eben zur modernen Wirtschaft dazu. Wir profitieren davon, die westliche Welt, die entwickelten Staaten profitieren davon. Insgesamt bin ich eine Verfechterin von Freihandel. Wir müssen aber zur Kenntnis nehmen, dass es Globalisierungsverlierer gibt. Wenn Sie in die Favelas in Südamerika gehen, dann sehen Sie, dass Globalisierung eine dunkle Seite hat. Trotzdem ist die Globalisierung im Ganzen eine richtige und gute Entwicklung, von der wir in der Mehrheit profitieren.

Es gibt viele Fragen zur Globalisierung. Muss die Chefredakteurin der "Wirtschaftswoche" auf jede Frage eine Antwort haben?
Nein, auf keinen Fall. Ich glaube, im Gegenteil: Sie muss sich mit jeder Frage, die auftaucht, beschäftigen, sie sollte neugierig sein, das tun zu wollen. Wenn Sie behaupten würde, sie hätte auf jede Frage eine Antwort, dann wäre sie größenwahnsinnig und keine gute Chefredakteurin. Bitte hier weiterlesen …

"Spiegel"-Chef Brinkbäumer schwört Mitarbeiter auf Mehrarbeit ein.

Klaus Brinkbäumer ist der erste Diplomat an der Spitze des "Spiegel". Mit Charme, Eloquenz und Empathie hat Brinkbäumer innerhalb von zwei Jahren die streitlustige Redaktion befriedet. Jetzt macht der Westfale den Kollegen eine Ansage in der "turi2 edition3"

Chefredakteur Klaus Brinkbäumer spricht ruhig, fast sanft, lächelt buddhahaft und lässt sich von Interviewer Peter Turi zu keiner Sekunde provozieren. Im großen Interview für die turi2 edition3 spricht Brinkbäumer kurz vor dem 70. Geburtstag des "Spiegel" davon, was passieren muss, damit die Belegschaft auch den 75. Geburtstag noch feiern kann. Und das ist einiges.

Brinkbäumer erwartet von den Mitarbeiter noch mehr Arbeit und Tempo: "Wir werden flexibler, schneller – und das verlangt von allen Kollegen etwas mehr Geschwindigkeit. Wir alle müssen uns fragen: Kann ich nicht am Montag oder Dienstag noch diese oder jene Sache für Spiegel plus machen, und das, obwohl wir fürs nächste Heft einen Text schreiben?" Brinkbäumer betont: "Wir müssen heute schneller agieren, mehr ausprobieren." In der Vergangenheit agierte der "Spiegel", so Brinkbäumer, "unternehmerisch vergleichsweise träge, weil es ihm gut ging". Bitte hier weiterlesen …