Jack Dorsey: Twitter zensiert keine rechten Meinungen.

Twitter: CEO Jack Dorsey wehrt sich im Interview mit CNN gegen den Vorwurf, rechte Meinungen zu unterdrücken. "Wir bewerten keine Inhalte, wir bewerten Verhalten", sagt Dorsey. Twitter selbst habe zwar eine linke Ausrichtung, das spiele bei der Bewertung von Inhalten aber keine Rolle.
mashable.com, twitter.com (2-Min-Video)


Meinung: Kein Like für Socia-Media-Magazin "#beHype".

Kein Like gibt die "Süddeutche Zeitung" #beHype aus dem Ehapa-Verlag: Das Magazin will Mädchen aus dem Internet abholen - doch Autor Max Fellmann bezweifelt, dass sie dort überhaupt weg wollen. So gehen die Blattmacher der Frage nach, welche YouTuberin die "BFF" wäre. Zur besten Freundin der "Süddeutschen Zeitung" wird #beHype nicht. Starschnitte von YouTube-Stars, Bastelanleitungen und Psycho-Tests seien als Ideen "abgehangen". "Arg lieblos" urteilt Fellmann und senkt den Daumen nach unten.
sueddeutsche.de (Paid), turi2.de (Background)

ADAC startet erste große Image-Kampagne nach der Krise 2014 – ohne TV.

Wieder wilde Werbung: Der ADAC setzt bei seiner ersten großen Image-Kampagne nach der Krise 2014 auf außergewöhnliche Motive. Der Spot soll den Weg des Autofahrer-Klubs zur Mobilitätsplattform unterstreichen und "offen mit dem Negativen brechen", sagt Marketingchef Christian Garrels in "Werben & Verkaufen". Das Web-Video kommt mit Sätzen wie "Wir sind nicht allgemein" und "Wir sind nicht automobil". Der Leitsatz der Kampagne lautet "Einfach weiter". Das vergleichsweise schmale Budget von 1,5 Mio Euro fließt in Online- und Plakat-Werbung, nicht ins TV. Zuletzt hatte der ADAC mit der Kampagne Don't call Mom vor allem junge Nutzer angesprochen.
"Werben & Verkaufen" 34/2018, S. 40 (Paid), turi2.de (Background)

Lese-Tipp: BMW bilanziert Marketing ein halbes Jahr nach dem Print-Aus.

Digital statt Print: Uwe Dreher, Markenkommunikation, und Jörg Poggenpohl, Digital-Marketing, erklären das Content-Marketing bei BMW ein halbes Jahr nach dem Aus des gedruckten "BMW-Magazins". Auf BMW.com setzt die Marke auf snackable Story-Telling zu markenkompatiblen Themen ohne direkte Verkaufsabsicht. Wer sich für neue BMW-Modelle interessiert, wird eher auf der Länderseite BMW.de fündig.
"Werben & Verkaufen" 34/2018, S. 33-39 (Paid)

Polizei hindert ZDF-Team an Berichterstattung.

ZDF logo_150Pressefreiheit: Die Polizei Dresden hat ein Team des ZDF-Magazins "Frontal 21" am Donnerstag an der Arbeit gehindert und sich offenbar von Pegida-Demonstranten instrumentalisieren lassen. Die Reporter wurden etwa 45 Minuten lang am Rande einer Anti-Merkel-Demonstration festgehalten. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer wirft den Reportern unseriöses Verhalten vor. ZDF-Chefredakteur Peter Frey spricht von einer "klaren Einschränkung der freien Berichterstattung" und fordert Aufklärung.
taz.de, haz.de, twitter.com (2-Min-Video), twitter.com (Frey)




Korrektur: In einer früheren Version dieser Meldung hatten wir Peter Frey einen falschen Titel zugeschrieben - wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

"W&V": Neue Bahn-Kampagne kommt mit zweistelligem Mio-Budget.

Deutsche Bahn lässt sich ihre neue Corporate-Kampagne mit Iggy Pop und Nico Rosberg einen zweistelligen Mio-Betrag kosten, schreibt "Werben & Verkaufen". Die Kampagne läuft in TV, Print und Online. Dazu kommen Auftritte in "Bild" und dem Bahn-Magazin "DB Mobil" sowie PR-Aktionen: Ex-Rennfahrer Rosberg soll die Bambi-Trophäen für die Verleihung von München nach Berlin chauffieren.
"Werben & Verkaufen" 34/2018, S. 23-25 (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: Diversität ist Voraussetzung für gute Geschäfte, findet Fränzi Kühne.

"Vielfalt ist kein Hippie-Lifestyle, das ist Business."

Fränzi Kühne, Mitgründerin der Agentur Torben, Lucie und die gelbe Gefahr, sagt im Interview mit "Red Bulletin Innovator", dass Unternehmen sich Chancen verbauen, wenn sie aus Bequemlichkeit einen Mann befördern, wo eine Frau den besseren Job machen würde.
"Red Bulletin Innovator" 2/2018, S. 36-41 (E-Paper bei Issuu)

weitere Zitate von Fränzi Kühne ...

... über ihre Forderung nach einer Frauenquote:

"Die Quote hilft dabei, Frauen zu 'finden', wo vermeintlich keine sind."

... über den Führungsstil in Zeiten des digitalen Umbruchs:

"Mehr menschliche Nähe und Natürlichkeit! Das tut der Wirtschaft in so komplexen Zeiten gut"

... über Angst angesichts ihrer Verantwortung für 180 Mitarbeiter:

"Ich mache mir das alles selten in dieser Dimension bewusst. Wenn ich bei einem Projekt bin, blende ich die anderen aus; alles andere würde mich ablenken."

... über Projekte, die scheitern:

"Erfahrungen mitnehmen und rein ins nächste."

Gabor Steingart startet täglichen Briefing-Podcast am Montag.

Radio-aktiv: Gabor Steingart startet seinen angekündigten Briefing-Podcast am morgigen Montag. Der ehemalige "Handelsblatt"-Herausgeber will Schalten an Finanzplätze, zu Experten, Politikern und wirtschaftlichen Akteuren einbauen - und duzt seine Hörer, zumindest im Trailer.

Steingart hostet seinen Podcast beim Dienstleister Podigee. Die Sendung ist als Podcast-Abo für die üblichen Empfangsprogramme sowie bei Spotify verfügbar. Zusätzlich steht eine entsprechende Gratis-App in Apples Appstore bereit.
per Mail, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Gabor Steingart startet eine Podcast-Morningshow.

Wir graturilieren: Heide Herbst wird 30.

Wir graturilieren: Heide Herbst, Chefin des Verkaufsteams beim Blog-Vermarkter Blogfoster, feiert heute ihren 30. Geburtstag. Anlässlich des runden Jubiläums geht es gemeinsam mit ihrer Frau und dem geliebten VW-Käfer-Cabrio zu einem entspannten Picknick ins Elsass.

Reisefreudige zehn Länder besuchte Heide Herbst neben ihrer erfolgreichen Ausbildung zum systemischen Business Coach in den vergangenen zwölf Monaten. Auf der Wunschliste für das neue Lebensjahr stehen "ganz viel Sonne und Wärme, Tauchen lernen auf Malta und unverhoffte Begegnungen mit interessanten Menschen". Gratulationen sind jederzeit willkommen per E-Mail.

Basta: Casual Friday über den Wolken.

Lufthansa lässt locker: Konzernchef Carsten Spohr zeigt, wie es aussieht, wenn Lufthanseaten klamottentechnisch über die Stränge schlagen. Am kommenden Freitag dürfen alle Mitarbeiter Turnschuhe zu ihren Uniformen kombinieren – auch Piloten und Flugbegleiterinnen. Einreißen sollen die neuen Sitten aber möglichst nicht. Der Casual Friday sei eine einmalige Aktion.
"Bild am Sonntag", S. 13 (Paid)

Trump wirft sozialen Medien "Zensur" vor.

Trump wirft den sozialen Netzwerken "Zensur" konservativer Meinungen vor: "Sie unterdrücken die Meinungen vieler Menschen des rechten Spektrums und gehen gleichzeitig gegen andere gar nicht vor", schimpft der US-Präsident via Twitter. Seine Regierung werde dies nicht zulassen, da "Zensur" gefährlich sei. Kürzlich hatten soziale Medien wie auch Twitter den ultrarechten US-Verschwörungstheoretiker Alex Jones gesperrt.
stern.de, twitter.com, twitter.com (Trump-Tweets)

VW feuert erstmals Vorstand nach Diesel-Affäre.

VW entlässt nach dem Diesel-Skandal erstmals ein Vorstandsmitglied: Entwicklungschef Heinz-Jakob Neußer muss endgültig gehen. Er war nach Bekanntwerden der Abgas-Manipulationen beurlaubt worden, bekam die letzten 35 Monate aber weiter Gehalt. Neußer soll nach Informationen der "Bild am Sonntag" seit 2011 von den Manipulationen gewusst haben. Nachdem die Staatsanwaltschaft Braunschweig Akteneinsicht gewährte, nutze VW belastende Protokolle und E-Mails, um die Kündigung durchzusetzen. Auch weitere Mitarbeiter sollen entlassen worden sein.
"Bild am Sonntag", S. 10 (Paid)

DFB-Chef Grindel stellt Markenname "Die Mannschaft" auf den Prüfstand.


Mannschaft, adé: Der Markenname für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft "Die Mannschaft" könnte verschwinden. Im Interview mit "Bild am Sonntag" sagt DFB-Boss Reinhard Grindel, dass die Bezeichnung auf dem Prüfstand stehe. Er nehme wahr, dass der Begriff an der Basis als "künstlich" empfunden werde. Mit der Marke wollte der DFB, ähnlich wie in Frankreich "Les Bleus" und in Brasilien "Seleção", einen zusätzlichen Identifikationspunkt schaffen. Grindel spricht sich auch für niedrigere Ticket-Preise und mehr öffentliche Trainingseinheiten aus.

In der Causa Özil, um die sich das Gespräch zu einem großen Teil dreht, bedauert Grindel, dass sich der Spieler vom DFB im Stich gelassen fühlt. Zu Özils sportlichen Leistungen habe er sich nicht geäußert. Nach dem Foto mit Erdogan hätte sich Grindel von Özil allerdings ähnlich klare Worte gewünscht wie von Gündogan.
"Bild am Sonntag", S. 62-63 (Paid), focus.de (Mannschaft), spox.com (Özil)

E-Sport knackt 2018 neuen Umsatzrekord.

E-Sport: Die weltweiten Jahresumsätze haben sich in den vergangenen drei Jahren knapp verdreifacht, errechnet "Focus" in seiner aktuellen Ausgabe. 2018 sollen die Umsätze auf rund 906 Mio US-Dollar steigen, in Deutschland auf 90 Mio Euro. Von der Goldgräberstimmung wollen auch immer mehr Unternehmen abseits der Gaming-Industrie profitieren - wie DHL oder Mercedes. Immerhin zählt jeder zweite Deutsche zu den Gamern, sodass immer mehr Bundesliga-Vereine den Einstieg in das Millliardengeschäft planen. Während der FC Schalke 04 bereits seit 2016 über ein eigenes "League of Legends"-Team verfügt, verurteilt Rekordmeister FC Bayern professionelles Zocken dagegen als "Schwachsinn".
"Focus" 34/2018, S. 46 (Paid)

BJV: Der Zeitschriften-Branche geht es schlechter als die Verlage zugeben.

Zeitschriften-Verlagen geht es weit weniger gut, als die offiziellen Statements vermuten lassen, schreibt das Gewerkschaftsblatt "BJV-Report" über die Lage der bayerischen Verlage. Als Beweis zieht es die Untersuchung von Presseforscher Andreas Vogel heran. Demnach sinken Auflagen und Umsätze seit 20 Jahren kontinuierlich. Allein Zielgruppen-Journalismus und Maskottchen-Magazine seien derzeit noch ein attraktives Geschäftsmodell.
"BJV-Report" 4/2018, S. 8-10 (Abo)

Lese-Tipp: Nebenan.de-Gründer Vollmann gibt Tipps für gute Nachbarschaft.

Nachbarschaftsverein 2.0: Nebenan.de-Gründer Christian Vollmann will, dass auch Großstädter im digitalen Zeitalter mit den Nachbarn in realem Kontakt bleiben. "Wenn du ein großes Ziel erreichen willst, suche dir den kleinstmöglichen ersten Schritt und fang damit an," rät Vollmann im Gespräch mit "Red Bulletin Innovator" nicht nur Start-Up-Gründern, sondern auch im privaten Lebensbereich.

Anderen zum ersten Mal von einer Idee zu erzählen, koste viel Überwindung. Das Gleiche gelte, wenn man Nachbarn zum ersten Mal anspreche. Doch egal ob Bohrmaschine oder Babysitting: Gemeinsam sei man in der Nachbarschaft stärker. Zudem helfe die Schwarmintelligenz auch auf lokaler Ebene bei der Problemlösung und schaffe kreative Denkansätze durch unterschiedlichste Charaktere.
"Red Bulletin Innovator" 2/2018, S. 50 (E-Paper bei Issuu)

Insolvenzverwalter will Marke Air Berlin vorerst nicht verkaufen.

Air Berlin: Der Gläubigerausschuss legt den Plan auf Eis, die Markenrechte der gescheiterten Airline zu verkaufen. Grund sei die Betreuung der 1,3 Mio Gläubiger, die meisten von ihnen Passagiere. Für sie sei eine Website eingerichtet worden, die den Markennamen verwendet. Die Marke und die Website airberlin.com sollen zu einem späteren Zeitpunkt verkauft werden.
n-tv.de

Zitat: Frank Thelen will, dass Gründer aus seinen Fehlern lernen.

"Ich war zu voreilig, habe nicht auf die Finanzen geachtet und das Team falsch aufgebaut."

Startup-Investor Frank Thelen gibt im Interview mit "Red Bulletin Innovator" zu, alle Fehler gemacht zu haben, die er seinen Gründern heute austreiben will: "Ich habe für euch geblutet und jetzt gucke ich, dass ihr schwitzt."
"Red Bulletin Innovator" 2/2018, S. 69 (E-Paper bei Issuu)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Startup-Löwe Frank Thelen fordert von der Medien-Branche die Volldigitalisierung.

Wolfgang Winter nimmt sich Zeit für eine Uhren-Plattform.

Zeitlos: Wolfgang Winter, früher Publisher bei Condé Nast und General Manager bei Red Bull Mediahouse, gründet zusammen mit dem Uhren-Experten und Autoren Gisbert Brunner die Online-Plattform Uhrenkosmos.com, berichtet "New Business". Die Gründer wollen die Welt der teuren Zeitmesser zeigen und Stil-Empfehlungen geben. Offenbar sind längerfristig auch Veranstaltungen und Uhren-Verkauf geplant.
new-business.de, uhrenkosmos.com

Wir graturilieren: Ralf Hape wird 40.


Wir graturilieren: Ralf Hape, Gesamtvertriebsleiter von Sky Media, feiert heute seinen 40. Geburtstag – zunächst auf dem Land im Kreise der Familie. Mit am Geburtstagstisch sitzt dann auch Hapes jüngerer Bruder und feiert seinen 30. Geburtstag. Am Abend erwartet ihn sein "engster Freundeskreis": In einem Münchner Restaurant wird "lecker gegessen und gefeiert".

Beruflich freut Ralf Hape sich darüber dass er das neue Sponsoring-Konzept der Bundesliga erfolgreich am Markt platzieren konnte. Nun startet Sky mit einem "Mix aus bestehenden und neuen Sponsoren" in die neue Bundesliga-Saison. Fürs neue Lebensjahr wünscht Hape sich "eine Portion mehr Mut" bei Kunden und Agenturen, neue Dinge auszuprobieren. Glückwünsche zum Geburtstag nimmt er u.a. per E-Mail, Xing, Linkedin und Facebook entgegen.

Lese-Tipp: Unternehmer Robert LoCascio will die Website überflüssig machen.

Fragen ist das neue Suchen: Gründer Robert LoCascio ist mit Chat-Fenstern, über die Firmen auf ihren Websites mit Kunden kommunizieren, reich geworden. Nun will er mit seiner Firma LivePerson Websites abschaffen, schreibt Stefan Beutelsbacher in seinem Porträt in der "Welt". LoCascio glaubt, dass intelligente Roboter, integriert in Chatprogramme, die Kunden-Kommunikation übernehmen und sogar den Suchriesen Google überflüssig machen könnten.
"Welt", S. 12 (Paid)

"FAZ": DFL trennt sich vom strauchelnden Rechte-Vermarkter MP & Sil­va.

Deutsche Fußball-Liga kündigt den Vertrag mit der Rechteagentur MP & Silva, weil eine Zahlung für Auslandsrechte in Höhe von 40 Mio Euro für die kommende Saison noch nicht eingegangen ist, schreibt die "FAZ". Aktuell vermarkte die DFL die Rechte in Europa ohne Zwischenhändler. Es gebe bereits Abschlüsse mit einer "Teilkompensation" – die Liga müsse sich auf Verluste in Mio-Höhe einstellen.
"FAZ", S. 20 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: DFL startet ein On-Demand-Angebot für Fußball-Romantiker.

Deutsche Bahn macht Iggy Pop zum Testimonial.

Passenger an Bord: Die Deutsche Bahn wirbt ab Sonntag mit Pop-Legende Iggy Pop, 71, berichtet der "Focus" und zeigt ein Foto vom Dreh des neuen Bahn-Spots in Leipzig. Es zeigt den Musiker zusammen mit Ex-Rennfahrer Nico Rosberg in einem ICE 4. Der Werbefilm feiert am Sonntag TV-Premiere und ist ab Montag auch im YouTube-Kanal der Bahn zu sehen. Pop singt in seinem größten Hit The Passenger von 1977 über eine endlos erscheinende S-Bahn-Fahrt durch Berlin.
"Focus" 34/2018, S. 14-15 (Paid)


Alibaba will "South China Morning Post" zur globalen Medienmarke machen.

South China Morning Post wird vom neuen Mutterkonzern Alibaba seit der Übernahme vor zwei Jahren mit Geld überschüttet, um die Lokalzeitung aus Hongkong zu einer globalen Medienmarke aufzubauen, schreibt Ann-Kathrin Nezik im "Spiegel". Obwohl der chinesische Konzern sich offiziell heraus halte, kritisierten Beobachter, dass die Zeitung chinafreundlichen Themen nun mehr Platz gebe.
"Spiegel" 34/2018, S. 66-67 (Paid), scmp.com

Meinung: Smartphones gehören in die Schule, leitartikelt der "Spiegel".

Smartphones sollten im Schulunterricht sinnvoll eingesetzt, statt verboten werden, argumentiert Miriam Olbrisch im Leitartikel des "Spiegel". Für Schüler, die kein eigenes Gerät besitzen, sollten die Schulen Leihgeräte vorhalten. Voraussetzungen seien klare Regeln: Jede Minute, in der das Telefon nicht explizit gebraucht werde, müsse es tabu sein. Nicht sehen will Olbrisch Handys in der Grundschule: "Erst wer flüssig liest und schreibt, kann einen kompetenten Umgang mit dem Smartphone lernen."
"Spiegel" 34/2018, S. 6 (Paid)

Deutsche Bahn will sich mit eigenem Glasfasernetz am Breitbandausbau beteiligen.


Breitband statt Schmalspur: Die Deutsche Bahn will ihr parallel zu weiten Teilen des Schienennetzes verlaufendes Glasfasernetz für den allgemeinen Datenverkehr öffnen, wie der "Spiegel" berichtet. Digitalvorstand Sabina Jeschke suche dafür zurzeit einen passenden Partner aus der Telekommunikationsbranche. Für die Suche nach Geldgebern habe der Konzern die Investmentbank Morgan Stanley beauftragt.

Die Bahn hat auf Zehntausenden Kilometern Schächte parallel zu ihren Schienen, in denen Datenkabel liegen, vielerorts bereits Glasfaserkabel. Bisher verwendet sie diese nur, um den Zugverkehr zu steuern. Die Mobilfunkanbieter brauchen Zugang zu schnellen Glasfaserverbindungen, um daran die Empfangsstationen für das neue 5G-Mobilfunknetz anzuschließen. (Foto: Geisler-Fotopress / Picture Alliance)
"Spiegel" 34/2018, S. 50 (Paid)