Basta: Daimler nutzte wohl Software-Tricks bei Abgasen, schreibt die "Bild am Sonntag".

Zum Ausfslippen: Laut "BamS"-Bericht spielte wohl auch Daimler beim bunten Abgas-Roulette mit und nutzte eine unzuläs­si­ge Abschalt­vor­rich­tung bei der Abgas­rei­ni­gung. Demnach zeigte der Autobauer auch bei der Namensfindung Kreativität: Softwareprogramme heißen Bit 13, 14 und 15. Eine andere Funktion für das Sauberauto-Image nennt sich "Slipguard".
"Bild am Sonntag", S. 7 (Paid), vorab.bams.de (Vorabmeldung), spiegel.deKommentieren ...

Zitat: Funke-Verlegerin Julia Becker öffnet sich für verlegerische Allianzen.

"Kooperationen und Allianzen schaffen uns nachhaltig Handlungsfreiheit, damit wir uns auch künftig den informierenden, wahren Journalismus leisten können."

Funke-Verlegerin Julia Becker wirbt im Doppel-Interview mit Katarzyna Mol-Wolf für mehr Zusammenarbeit in der Branche. Einsparen sei manchmal nötig, um sich langfristig noch etwas leisten zu können.
turi2.tv (7-Min-Video)

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TV-Tipp: Anne Will talkt über die Folgen der Freilassung von Deniz Yücel.

TV-Tipp: Um 21.45 Uhr spricht Anne Will im Ersten mit ihren Gästen über die Folgen der Freilassung von Deniz Yücel für die deutsch-türkischen Beziehungen. Gäste sind Yücels Chefredakteur Ulf Poschardt, CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen, Europa-Staatsminister Michael Roth, der Menschenrechtler Peter Steudtner und Linke-Politikerin Sevim Dağdelen.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Frank Plasberg saß mal hungrig im US-Knast.

Hart aber hungrig: Moderator Frank Plasberg saß 1987 eine Nacht im US-Knast, erzählt er der "Bild am Sonntag". Der Rückflug war verspätet, an Bord gab's nichts zu essen und der Anschluss war eh weg. Beim Versuch, außerhalb des Transitbereichs noch etwas Essbares zu bekommen, klickten die Handschellen. Erst am Morgen kam die Erlösung: Die Beamten fuhren ihn zum Pizzaladen.
"Bild am Sonntag", S. 46, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Springer, Döpfner, Aust, Hanks und Spielberg sprechen in der "WamS" über Pressefreiheit.

Aufeinandertreffen: Friede Springer, Mathias Döpfner, Stefan Aust, Tom Hanks und Steven Spielberg sprechen in der "Welt am Sonntag" auf vier Seiten über die Pressefreiheit. Anlass ist Spielbergs neuer Film "Die Verlegerin", der von "Washington Post"-Verlegerin Katherine Graham und der Veröffentlichung der Pentagon-Papiere handelt. Laut den Gesprächspartnern muss die Presse heute mehr für ihre Freiheit kämpfen als damals, insbesondere weil der wirtschaftliche Druck stärker sei.
"Welt am Sonntag", S. 11-14, welt.de (Paid)
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"Welt" stellt ab Montag auf der Titelseite inhaftierte Journalisten vor.

Welt stellt ab Montag jeden Tag einen Journalisten vor, der wegen seiner Arbeit im Gefängnis ist, kündigt Chefredakteur Ulf Poschardt an. Die Rubrik erscheint auf der Titelseite an der Stelle, an der die "Welt" bislang an Deniz Yücel erinnert hat. "Wir werden damit weitermachen, bis alle Kollegen frei sind", so Poschardt, der einräumt, dies sei eine "kindliche Utopie".
"Welt am Sonntag", S. 2 (Paid)Kommentieren ...

Foodblogger-Paar profitiert auch online von Beziehung.

Foodblogger Mirja Hoechst und Jens Glatz sind seit 2015 ein Paar. Kathrin Hollmer schreibt, wie die beiden ihren Privatleben und ihre Blogs Kochhelden.tv und Kuechenchaotin.de koordinieren. Klare Trennlinien zwischen Privatleben und Job fallen schwer. Rezepte und Idee entwickeln beide gemeinsam, die Texte schreibt jeder selbst. In der Vermarktung helfen beide einander, zusammenlegen wollen sie ihre Blogs aber nicht.
"FAS", S. 19 (Paid)Kommentieren ...

"FAS" portraitiert Hitler-Gegner und Jour­na­list Fritz Gerlich.

Fritz Gerlich war als Journalist einer der stärksten Kritiker von Adolf Hitler, schreibt Christian Feldmann. Der zeitweilige Chefredakteur des "SZ"-Vorgängers "Münchner Neuesten Nachrichten" sei moralisch jedoch keineswegs einwandfrei gewesen: Fritz Gerlich galt als impulsiv, jähzornig und trank zu viel. Anfangs stand er zudem selbst nationalen Kreisen nah. Nun soll er seliggesprochen werden.
"FAS" S. 4 (Paid)Kommentieren ...

Spanische Fußball-Liga startet eigenen Streaming-Dienst.

Spanische Fußball-Liga startet im August einen eigenen, kostenlosen Streaming-Dienst. Im Rahmen des Projekts LaLiga4Sports arbeitet die Fußballliga mit 64 spanischen Sportverbänden zusammen, die sich so mehr Sichtbarkeit erhoffen. Laut Liga-Präsident Javier Tebas sollen die teilnehmenden Verbände mittelfristig mit ihren Inhalten über den neuen Streamingdienst Geld verdienen können.
matchplanmag.deKommentieren ...

"Testosteron ist nicht der beste Ratgeber": Julia Becker und Katarzyna Mol-Wolf im Doppel-Interview.


Erbin trifft Gründerin: Funke-Verlegerin Julia Becker und "Emotion"-Macherin Katarzyna Mol-Wolf bilden eine bislang unbekannte Allianz. Newcomerin Becker lässt sich von Mol-Wolf beraten und Mol-Wolf fühlt sich inspiriert von Beckers Ansichten. Zusammen schauen sie sich in Berlin den Steven-Spielberg-Film "Die Verlegerin" an. turi2.tv bittet die verlegerischen Freundinnen vorher vor die Kamera. Und lernt: "Frauen fallen Kooperationen leichter, weil es ihnen mehr um die Sache geht."

Für Julia Becker hat das Frau-Sein viele Vorteile. Statt Imponiergehabe stehen Lösungen im Vordergrund, wenn Frauen am Ruder stehen. Sie fühlt sich gut aufgenommen: "Mit mir verbindet man Begriffe wie weiblich, jung, modern, wobei jung auch nicht mehr so stimmt." An dieser Stelle hakt Mol-Wolf ein und schmeichelt: "Ich finde schon: jung!" Die beiden Top-Medienfrauen verstehen sich prächtig, was mögliche künftige Kooperationen ihrer Verlage denkbar macht. Becker jedenfalls sagt: Nur durch neue Allianzen und Kooperationen können sich Medien auch künftig noch ihre Unabhängigkeit leisten.
turi2.tv (7-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

Das komplette 20-Min-Gespräch der beiden Verlegerinnen ungeschnitten:
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Lese-Tipp: "manager magazin" porträtiert Ströer-Chef Udo Müller als "Vietcong".

Guerilla-Kämpfer: Das manager magazin porträtiert den Ströer-Chef Udo Müller als "Vietcong" und "bulligen, lauten Entrepeneur", den Werbe-Mischkonzern Ströer sieht das Blatt als "Internetkonzern mit Drückerkolonne". Zitat: "Früher war Ströer das Aschenputtel der Werbeindustrie - mit Leim an den Fingern. Nun ist man endlich wer."
"manager magazin", Nr. 3/2018, S. 60-63 (Paid), lexikon2.de (Basis-Infos und Video-Interview Udo Müller)Kommentieren ...

Tina Müller will Jan Böhmermann im ICE die Fußnägel schneiden.

Aufhübschen im Zug: Tina Müller, bis 2017 oberste Marketing-Umparkerin bei Opel und jetzt als CEO die Beauty-Queen von Douglas, wird tatsächlich ein Schminkabteil im ICE der Deutschen Bahn auf Reisen schicken. Ende April will Müller "auf Jungfernfahrt" gehen - und dem Satiriker Jan Böhmermann dabei "gern die Fußnägel" schneiden und ihm "ein schönes Make-up dazu" machen. Die Idee, Beauty-Pflege im ICE anzubieten, war im November bekannt geworden, Böhmermann spottete, er werde sich die Zehennägel weiter im Speisewagen schneiden.

Ob die Beauty-Bahn ein dauerhaftes Angebot wird, bleibt unklar. Tina Müller sagt im Interview mit dem manager magazin, es werde einen richtigen Tourplan geben, die Behandlung sei mit dem Bahnticket zu buchen. Offensichtlich trifft Müllers Engagement bei der Bahn-Marketingchefin Antje Neubauer auf Wohlwollen. Neubauer hatte auch im Interview mit turi2.tv von Experimenten mit Zielgruppen-Angeboten gesprochen.
"manager magazin", Nr. 3/2018, S. 54 - 57 (Paid), turi2.de (Background Beauty-Bahn), youtube.com (Antje Neubauer über Zielgruppenangebote)

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Zitat: Christian Hellmann setzt bei Programmzeitschriften auf einen starken Mantel.

"Wir glauben fest daran, dass ein opulenter Mantelteil mit exklusiven, spannenden Geschichten eine Programmzeitschrift auf ein anderes Nutzungsniveau hebt."

Christian Hellmann, Chefredakteur der Funke-Programmzeitschriften, sagt im Interview mit "New Business", dass in Zeiten von Mediatheken und Streaming-Anbietern der redaktionelle Mantel einer Programmzeitschrift an Bedeutung gewinne.
"New Business" 08/2018, S. 48 (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv: "Hörzu"-Chef Christian Hellmann pickt Perlen aus der Senderflut.
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Youtube Red sucht seine Position zwischen Musik-Streaming und Netflix.

Google hat für sein Bezahlangebot Youtube Red auch nach mehr als zwei Jahren am Markt noch keine passende Ausrichtung gefunden, schreibt Sahil Patel. Produzenten könnten hier zwar anders als im freien Angebot mit Verweildauer punkten, wirtschaftlich lohnen würden sich jedoch fast nur Lizenz-Produktionen. Youtube will aber anders als Netflix und Amazon nicht intensiv in Eigenproduktionen investieren. Youtube-CEO Susan Wojcicki nennt Youtube Red bei einer Konferenz gar mit Verweis auf den im Angebot enthaltenen Zugang zu Google Music einen Musikstreaming-Service.
digiday.comKommentieren ...

Mein Homescreen: Valerie Krämer.


Valerie Krämer, Leiterin Markenpartnerschaften beim Medien-Startup Opinary, hat einen Hang zum Minimalismus und das spiegelt auch ihr Homescreen wider – dezenter Hintergrund und Reduktion auf das Wichtigste. Ihr Sperrbildschirm zeigt den Spruch "do things that matter", den sie sich als Motivation und Mission sowohl für ihr privates als auch berufliches Leben gesetzt hat. Weiterlesen …

US-Sonderermittler erwirkt Anklagen gegen St. Petersburger Trollfabrik.

US-Sonderermittler Robert Mueller (Foto) erreicht Anklagen gegen 13 russische Staatsbürger und drei Firmen wegen Verschwörung zum Betrug. Eine Grand Jury auf Bundesebene sieht ausreichende Verdachtsmomente u.a. gegen Jewgeni Prigoschin, auch bekannt als Putins Lieblingskoch. Es geht im Kern um eine berüchtigte Trollfabrik in St. Petersburg, die Prigoschin aufgebaut und gegen die Konkurrenten von Donald Trump eingesetzt haben soll.
spiegel.de, cnbc.comKommentieren ...

"Spiegel": Steingart forderte happige Investitionen, kritisierte Grabner, erzürnte DvH.

Gabor Steingart hat Dieter von Holtzbrinck am Montag vor seinem überraschenden Abgang um Investitionen in "mittlerer zweistelliger Millionenhöhe" in die Handelsblatt-Gruppe gebeten, berichtet der "Spiegel". DvH habe sich schockiert gezeigt, der Streit sei Ursache für Steingarts Abgang, so der "Spiegel". Gabor Steingart habe vorgeschlagen, die Fachzeitschriften der Handelsblatt-Gruppe zu verkaufen, um die Hauptmarke zu stärken. Außerdem habe er den Aufsichtsrat und Holzbrinck-Consigliere Michael Grabner als "zu gestrig und zu wenig digital" kritisiert.
"Spiegel" 8/2018, S. 76 (Paid) Kommentieren ...

Bild des Tages: Deniz Yücel atmet die Luft der Freiheit.


Endlich in Freiheit: Deniz Yücel und seine Frau Dilek liegen sich in den Armen. Nach mehr als einem Jahr darf der "Welt"-Korrespondent die türkische Untersuchungshaft verlassen. Die Gefängnismauern und Stacheldrahtzäune kann Yücel endlich hinter sich lassen. In der Hand hält er einen Strauß Petersilie, den ihm seine Frau mitgebracht hat. Die Pflanze erinnerte ihn im Gefängnis an seine Dilek, nachdem sie in einem gemeinsamen Urlaub Petersilie zur "Blume unserer Liebe" erklärt hatten. (Foto: Veysel Ok bei Twitter)Kommentieren ...

Update: "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel ist frei.


Deniz is free: "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel ist aus türkischer Untersuchungshaft frei. Er sei bereits auf dem Weg zum Flughafen in Istanbul, sagte Außenminister Sigmar Gabriel bei einer Pressekonferenz am Nachmittag. Yücels Ziel sei ihm unbekannt. Es habe keine "Deals" mit der Türkei gegeben, betont Gabriel, abgesehen von der Verfahrensbeschleunigung auch keine politische Einflussnahme. Am Vormittag hat ein Gericht in Istanbul die Freilassung Yücels für die weitere Dauer des Verfahrens angeordnet. Die Istanbuler Staatsanwaltschaft hatte zuvor eine Anklage vorgelegt, die 18 Jahre Haft fordert.

Springer-Chef Mathias Döpfner zeigt sich "unendlich erleichtert" und dankt allen, die sich für Yücels Freilassung eingesetzt haben, insbesondere Sigmar Gabriel. "Es ist ach ein guter Tag für den Journalismus und für die Freiheit", sagt Döpfner. "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt berichtet von Freudentränen im Newsroom: "Das ist der schönste Tag in meinem Berufleben als Journalist." Gabriel appelliert im Blick auf fünf weitere Deutsche, die in der Türkei inhaftiert sind: "Ich glaube, dass wir jetzt das Momentum nützen müssen, auch da über Verfahrensbeschleunigung zu sprechen."

Vorgestern jährte sich der Tag, an dem Deniz Yücel ohne Anklage ein Jahr im Gefängnis saß. Die Inhaftierung hatte die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei enorm belastet. Die türkischen Behörden werfen Yücel Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vor.
welt.de, spiegel.de, axelspringer.de, esslinger-zeitung.de (Anklageschrift)1 Kommentar

Gunnar Jans folgt bei The Digitale auf Karsten Lohmeyer.

The Digitale befördert Gunnar Jans zum Editorial Director. Er ist bei der Content-Marketing-Tochter der Telekom seit 2016 Chefredakteur des Ressorts Sport / Sportbusiness, zuvor war er bei der "Süddeutschen" und der Münchner "Abendzeitung" tätig. Jans folgt auf Chief Content Officer Karsten Lohmeyer, der die Firma Ende März verlässt.
cp-monitor.de, turi2.de (Lohmeyer)1 Kommentar

BJV Report: BR-Strukturreform sorgt für Frust bei den Mitarbeitern.

Bayerischer Rundfunk: Das trimediale Strukturprogramm "BR hoch 3" und die damit verbundenen Sparmaßnahmen sorgen für Frust in den Redaktionen, schreibt der "BJV Report". Redaktionsleiter würden zu Redakteuren abgestuft, Feste Freie übernehmen bei weniger Honorar Redakteursschichten und sogar CvD-Tätigkeiten. Freie bekämen weniger Aufträge, manche TV- und Radiosendungen spart der BR komplett ein. Informationsdirektor Thomas Hinrichs bedauert Ungerechtigkeiten bei der Bezahlung, für eine Gleichbehandlung jedoch "fehlen uns schlicht die Mittel". Die Zahl der Festen Freien will der BR zumindest 2018 nicht verringern.
"BJV Report" 1/2018, S. 9 - 17 (PDF)Kommentieren ...

Karsten Lohmeyer verlässt Telekom-Contentagentur The Digitale.

Karsten Lohmeyer, bisher Content-Chef und Mitglied der Geschäftsführung bei The Digitale, der Telekom-Tochter für Content-Marketing, verlässt das Unternehmen Ende März. Lohmeyer geht auf eigenen Wunsch. Der DJS-Absolvent arbeitete zuvor als Chefredakteur des Corporate Publishers Hagen+Pollmeier und Macher des Blogs lousypennies.de.
turi2 - eigene Infos

Aus dem Archiv von turi2.tv: Karsten Lohmeyer will mit Geschichten Produkte verkaufen.
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Pimpl: Handelsblatt-Gruppe steht "wirtschaftlich sehr gut da", schreibt die Geschäftsführung.

Handelsblatt Media Group erfreut sich wirtschaftlich bester Gesundheit, betonen die Geschäftsführer Frank Dopheide, Ingo Rieper und Gerrit Schumann in einer internen E-Mail, aus der Roland Pimpl berichtet. Berichte über eine schwierige Lage seien "schlichtweg falsch". Umsatz und Ergebnis seien 2017 "kraftvoll gewachsen".

Schlechte Zahlen, resümiert Pimpl, seien als "vermeintlicher Grund" für die Steingart-Absetzung also nicht zu gebrauchen. Besonders loben die drei Chefs die "positive Entwicklung" der Geschäftsbereiche IQ Digital, Handelsblatt Research, des Event-Geschäfts, der 360-Grad-Vermarktung und der beiden Wirtschaftsclubs von "Handelsblatt" und "Wiwo". Konkrete Zahlen seien in der E-Mail nicht enthalten, schreibt Pimpl.
horizont.net
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"manager magazin": Oliver Samwer ist an iranischen Startups beteiligt.

Oliver Samwer soll heimlich bei iranischen Startups investiert haben, schreibt das "manager magazin". Der Rocket-Internet-Chef habe sich bereits im Sommer 2014 an der Iran Internet Group beteiligt haben. Oliver Samwer habe zusammen mit Partnern mehr als 100 Mio Dollar investiert und halte ein Drittel der Anteile. Zu der Holding gehören u.a. der iranische Uber-Klon Snapp und die Amazon-Kopie Bamilo. Das Investment ist legal, könnte durch die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran aber Geschäfte in den USA erschweren.
manager-magazin.deKommentieren ...

Browser-Addons sollen Affiliate-Zahlungen manipuliert haben.

Affiliate-Betrug: Browser-Addons für Firefox und Chrome sollen über Monate hinweg die Partnerprogramme großer Online-Händler manipuliert haben, schreibt das IT-Magazin "c't". Demnach hätten die kleinen Programme unbemerkt Code nachgeladen und Cookies der Käufer umgeschrieben. In Folge seien die Provisionen der Berliner Firma Wonderize zugeordnet worden, die u.a. die Seite gutscheincodes.de betreibt. Eine direkte Verbindung zwischen der Firma und den Addons konnte "c't" nicht nachweisen.
heise.de (Zusammenfassung), heise.de/ct (kompletter Text)Kommentieren ...

BGH: Amazon muss Alternativ-Produkte im Suchergebnis "klar erkennbar" machen.

Amazon-Paket-150Amazon muss für "den durchschnittlichen Nutzer klar erkennbar machen", wenn es Konkurrenz-Produkte bei einer Suche nach einer Marke anzeigt, urteilt der Bundesgerichtshof. Die Vorinstanz muss nun klären, ob Amazon Markenrechte des Radtaschen-Hersteller Ortlieb verletzt - oder ausreichend kenntlich macht, dass es Konkurrenz-Produkte anbietet.
handelsblatt.comKommentieren ...

Renner: Der "Spiegel" hat einen Arbeitskreis zu Sexismus im eigenen Haus eingerichtet.


#WirAuch: Der "Spiegel" hat einen Arbeitskreis zur Sexismus-Aufarbeitung gegründet, berichtet Kai-Hinrich Renner. Die 30-köpfige Gruppe unter Leitung von Personalchef Felix Blum wolle noch im Februar Ergebnisse präsentieren. Pikant: Gründer Rudolf Augstein war in diesem Themenfeld nicht unbedingt als Vorbild bekannt.

Im Zuge der Weinstein-Debatte im Herbst 2017 sei eigentlich ein Beitrag zu Problemen im Verlag von Redakteurin Beate Lakotta eingeplant gewesen, schreibt Renner. In der Titelgeschichte von Heft 43/2017 kommen verlagsinterne Sexismus-Probleme allerdings nicht vor.
morgenpost.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

fragebogen2: Arne Wolter.


fragebogen2: Arne Wolter, Digital-Chef von Gruner + Jahr, hält sich strikt an den besten Rat seiner Mutter – er hat immer ein Taschentuch dabei. Davon profitiert auf Reisen auch schon mal Wolters Chefin Julia Jäkel. Im Video-Fragebogen von turi2.tv verrät er außerdem, dass er für seine Kollegen voller kulinarischer Überraschungen steckt, und gesteht seine Schwäche für Rotwein.
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)Kommentieren ...

Meinung: Privatsender haben keine Chance gegen Streaming-Anbieter.

Werbeunterbrechungen behindern Privatsender im Rennen mit Streaming-Anbietern, urteilt Alexander Thies, Chef der Produzentenallianz. Dabei stünden sich die Privaten selbst im Weg, da sie nicht mehr nennenswert in Programmqualität investierten und damit zufrieden seien, "Stoffe zu bekommen, die woanders nichts geworden sind". Thies geht davon aus, dass Streaming-Anbieter Privatsender verdrängen werden.
dwdl.deKommentieren ...