Jalag will keine weiteren Titel verkaufen.

Jahreszeiten-Verlag hat fertig konsolidiert und will keine weiteren Zeitschriftenmarken verkaufen, sagt Geschäftsführer Peter Rensmann im Interview mit Gregory Lipinski. Seine Kollegin Helma Spieker (Foto) verrät, der Verlag habe 2017 im Anzeigenmarkt rund 10 % eingebüßt. Anders als der einstige Partner Medweth wolle Jalag die Vermarktung "nicht in fremde Hände geben", so Spieker.
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Britischer Nutzwert-Journalist klagt wegen Fake Ads gegen Facebook.

Martin Lewis, Britanniens einflußreichster Finanzjournalist, verklagt Facebook. Das Gesicht der zweibeinigen Sparstrumpf-Strickanleitung wird von finsteren Gestalten in Facebook-Anzeigen benutzt, um allerlei fragwürdige Finanzprodukte zu verscherbeln. Facebook habe ihn nach Hinweisen lediglich ermuntert, die Fake-Anzeigen zu melden. Allerdings ziehe sich das Löschen hin und die Betrüger veröffentlichten einfach zeitnah andere Anzeigen mit Lewis' Konterfei. (Foto: picture alliance / empics)
mashable.com, moneysavingexpert.com (Lewis' Blogpost)Kommentieren ...

Sarah Risch wird Verlagsleiterin der turi2 GmbH.

Schneller Aufstieg im Turismus: Sarah Risch, 33, vormals Media-Fachkraft bei "FAZ" und Burda, seit März 2017 im Team von turi2, steigt am 1. Mai von der stellvertretenden Medialeiterin zur Verlagsleiterin der turi2 GmbH auf. Sie leitet damit das gesamte Verlagsgeschäft inklusive Strategie und Finanzen des 2006 gegründeten Startups mit mittlerweile 20 Mitarbeitern. In der Vermarktung arbeitet sie weiter eng mit Medialeiterin Simone Stähr zusammen.
turi2.de (Visitenkarte), turi2.de (turi2-Team), turi2.tv (Sarah lernt niederländisch).Kommentieren ...

Journalisten verifizieren Tweets zu selten, glaubt Tommaso Debenedetti.

Twitter: Tommaso Debenedetti verbreitet seit Jahren quasi mit links Fake News, sagt er im Interview mit dem ARD-Faktenfinder. Journalisten scheiterten noch immer daran, Accounts zuerst zu verifizieren. Außerdem behandelten sie Twitter im Wettbewerb um die schnellste News wie eine Presseagentur.
faktenfinder.tagesschau.deKommentieren ...

Wetzlardruck und "Gießener Anzeiger" fusionieren.

Gießener Anzeiger und Wetzlardruck schließen sich zu einem Verlag zusammen, in dem die "Wetzlarer Neue Zeitung", der "Gießener Anzeiger" und neun Tageszeitungen und Anzeigenblätter erscheinen. Die VRM Gruppe, Mutter des "Gießener Anzeiger", will als Mehrheitsgesellschafter einsteigen. Rossano-Eifinger scheidet als Gesellschafter von Wetzlardruck aus. Das Kartellamt muss noch zustimmen.
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Ford sucht eine neue Kreativagentur.

Ford startet einen weltweiten Pitch um seinen Kreativ-Etat, den bisher WPP mit der eigens dafür geschaffenen Agentur Global Team Blue betreut. GTB wird auch am Pitch teilnehmen. Die Agentur hat 2017 über 100 Mitarbeiter in Michigan, London und Shanghai entlassen, weil die Verkaufszahlen von Ford in den USA sinken. Bei Ford selbst gab es zuletzt einige Personalwechsel, z.B. leitet Kumar Galhotra das Marketing.
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Studie: Nutzer bewerten Nützlichkeit von Netz-Diensten in Geldbeträgen.

Werbefinanzierte Netzdienste haben mehr Wert für ihre Nutzer als üblicherweise angenommen, argumentiert eine Forschergruppe von MIT und Uni Groningen. Sie befragten Nutzer, für wieviel Geld sie bereit wären, auf einzelne Dienste zu verzichten. Facebook erzielt 50 Dollar pro Monat, erst ab 17.500 Dollar im Jahr hätten die Nutzer im Mittel auf Suchmaschinen verzichtet. E-Mail erzielt 8.000 Dollar, Kartendienste 3.000 und Streamingdienste 1.100 Dollar.
welt.deKommentieren ...

Analyse: Nur wenige Cloud-Plattformen der Industrie überstehen die Konsolidierung.

Cloud-Plattformen der Industrie sind noch durch viele kleine Anbieter geprägt, analysieren Uwe Marx und Georg Giersberg. Doch die wenigsten Plattformen könnten die absehbare Konsolidierung überstehen. Eine Plattform zu etablieren, übersteige sogar Budgets großer Konzerne. So hat Siemens in seine Cloud-Plattform Mindsphere mehr als 10 Mrd Euro investiert.
"FAZ", S. 18-19 (Paid)Kommentieren ...

Bericht: Radio-Bremen-Intendant Jan Metzger wirft Verlagen Propaganda vor.

Verlage nutzen ihre Zeitungen propagandistisch gegen ARD und ZDF, kritisiert Radio-Bremen-Intendant Jan Metzger laut einem Bericht von Stefan Fries. Demnach hätten die Medienseiten der Zeitungen streckenweise nichts mehr mit Journalismus zu tun. Die ARD-Sender hätten beim Werben für die eigenen Interessen nicht dieselbe propagandistische Power und Skrupellosigkeit wie die Verleger.
stefan-fries.com1 Kommentar

Zitat: Katja Brandt sieht eine veränderte Rolle von Agenturchefs.

"Der eine große Hero, der für alles steht, funktioniert heute nicht mehr. Dafür verändern sich die Dinge viel zu schnell."

Katja Brandt, Mindshare-Chefin für die DACH-Region, sagt im "W&V"-Interview, sie wäre eine schlechte Geschäftsführerin, würde sie ihre Agentur so aufbauen, dass der Erfolg an ihr persönlich hängt.
"Werben & Verkaufen" 17/2019, S. 10-15 (Paid), turi2.de (Background)

Weiteres Zitat aus dem Interview:
"Die Rolle von Agenturchefs hat sich verändert. Es wird weniger über einzelne Personen definiert."

Aus dem Archiv von turi2.tv: Mindshare-Chefin Katja Brandt wünscht sich klare Regeln für digitale Werbewirkung.
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Manfred Mandel wird Europa-Marketingchef von C&A.

Manfred Mandel
Mutigeres Marketing wagen: C&A macht den Ex-Karstadt-Manager Manfred Mandel zum Europa-Marketingchef, schreibt "Werben & Verkaufen". Zuletzt arbeitete Mandel als Berater, zuvor als Marketing-Chef bei Karstadt und Rewe. Mandel soll C&A im Marketing frischer, frecher und aggressiver aufstellen.

Mandel hat bereits 2017 beim Pitch um den C&A-Marketingetat die Fäden gezogen, schreibt "W&V". Dabei verlor Grey den Etat an die Hirschen Group. Die C&A-Eigentümerfamilie Brenninkmeijer soll persönlich um Mandel geworben haben. Mandel und C&A-Chef Alain Caparros kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Rewe.
"Werben & Verkaufen" 17/2019, S. 70-71 (Paid)Kommentieren ...

VW-Aufpasser vermisst "Ernsthaftigkeit" bei der Aufklärung des Diesel-Skandals.

Volkswagen bekommt Schelte für die Aufarbeitung des Diesel-Skandals, schreibt "Bild am Sonntag". Der von den US-Behörden eingesetzte Aufpasser Larry Thompson bemängelt fehlende "Ernsthaftigkeit" und, dass es in Deutschland kaum personelle Konsequenzen gab. VW hat einer Überwachung für drei Jahre zugestimmt, um einen Strafprozess in den USA zu verhindern.
"Bild am Sonntag", S. 9 (Paid), spiegel.deKommentieren ...

Basta: Krimiautorin Rita Falk erhält viel Fan-Post von Exil-Bayern.

Rita Falk Mia san Krimi: Autorin Rita Falk bekommt für ihre Kriminalromane um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer von vielen Exil-Bayern Fan-Post. Die Ausgewanderten finden sich in den Krimifiguren wieder. Als Inspiration dienen der Schriftstellerin u.a. Weihnachtsfeiern und Sommerfeste der Polizei. Dabei helfe: Je mehr bayerisches Bier fließt, desto schräger die Erzählungen.
volksstimme.deKommentieren ...

Deutsche Post will Personalmangel mit neuen Zusteller-Jobs lösen, berichtet "BamS".

Deutsche Post will ihre Personalprobleme bei Briefträgern lösen, indem sie zertifizierte Zusteller einstellt, schreibt Lars Petersen. Diese Zusteller sollen mit einem monatlichen Startgehalt von 2.172 Euro mehr als doppelt so viel wie Auszubildende zur Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienste verdienen. Grund für die Pläne seien fehlende Bewerber für die klassische Ausbildung, die aber weiterhin angeboten werden soll.
"Bild am Sonntag", S. 10 (Paid), bams.de (Vorabmeldung)Kommentieren ...

Zitat: Frank Appel verteidigt Paketboten, die mit dem Transporter im Weg stehen.

Frank Appel "Von der Müll­ab­fuhr ver­lan­gen Sie ja auch nicht, die Stra­ße im­mer frei zu las­sen. Da müs­sen Sie manch­mal halt hin­ter­her­fah­ren. Bei der Müll­ab­fuhr ak­zep­tie­ren es die meis­ten – nur bei den Pa­ket­wa­gen lei­der nicht."

Post-Chef Frank Ap­pel hat im "FAS"-Interview kein Verständnis für Kunden, die eine schnelle Paketlieferung wollen, sich aber als Pend­ler über im Weg stehende Autos beschweren.
"FAS", S. 23 (Paid)

Weiteres Zitat aus dem Interview:
"Es sind vor al­lem un­se­re gro­ßen Ge­schäfts­kun­den, die sa­gen: Schnel­ler ist bes­ser. Wir ha­ben den Ein­druck, den pri­va­ten Kun­den ist es wich­ti­ger zu wis­sen, wann ihr Pa­ket ge­nau an­kommt."

Aus dem turi2.tv-Archiv: Jens Twiehaus begleitet Postbotin Heike Straube in ihrem Alltag.
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Forscher: Deut­sche Fuß­ball-Li­ga schönt Zuschauer-Zahlen.

Fußball-Bundesliga hat weniger Stadionbesucher als bekannt, sagt der Wissenschaftler Do­mi­nik Schrey­er von der Otto Beisheim School of Management der "FAS". Die Auslastung liege nur bei 82,3 % statt der offiziellen 91,3 %. Grund sei, dass die Deut­sche Fuß­ball-Li­ga nicht zwi­schen Ti­cket­be­sit­zern und wirklichen Zu­schau­ern unterscheide. So könnten DFL und die Vereine ihre Bilanzen schönen. Die Zahl der Fans, die trotz gültiger Karten nicht zum Spiel gehen, nehme zu.
"FAS", S. 1 und 39 (Paid)Kommentieren ...

turi2 edition6: Wie Fischer Michael Thürke seine Netze flickt.


Frische Fische, alte Reusen: Fischer Michael Thürke fährt seit Anfang der 1980er Jahre von Hiddensee aus auf die Ostsee und den Bodden zum Fischen. Für die turi2 edition Netze zeigt er im Video, wie er seine Aal-Reusen flickt. Vor jedem Fischzug durchsucht er seine Reusen nach Löchern, die die Aale gerissen haben, und repariert sie routiniert mit ein paar Knoten. Anders als Stell- oder Schleppnetze, die heutzutage nur wenige Euro kosten, lohnt sich die Reparatur der "Aaalkorbketten" – so heißen die Reusen in der Fachsprache. Einige seiner Reusen hat Thürke schon seit 20 Jahren im Einsatz, er zählt er im Video von Johannes Arlt.
turi2.tv (4-Min-Video)

Fotograf Johannes Arlt und Autor Markus Trantow haben für die turi2 edition6 die Fischer von Hiddensee besucht und zeigen, wie sie sich mit einem Vermarktungs-Netzwerk und einer eigenen Marke gegen den drohenden Untergang ihrer Profession wehren.

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Hör-Tipp: Evgeny Morozov sieht künstliche Intelligenz als das neue Öl der Tech-Riesen.

 Evgeny MorozovHör-Tipp: Publizist Evgeny Morozov sagt im Interview mit Deutschlandfunk Kultur, künstliche Intelligenz könne den Datenhunger der Internet-Riesen sättigen. Die Geschäftsmodelle könnten sich ändern und Bürger in fünf bis zehn Jahren dafür zahlen müssen, Suchmaschinen und andere bisher kostenlose Dienste zu nutzen. Das meiste Verhalten der Nutzer sei den Tech-Diensten bereits bekannt und vorhersehbar.
deutschlandfunkkultur.de (55-Min-Audio)Kommentieren ...

"FAS": Ex-Opel-Chef Karl-Thomas Neumann geht zu US-Startup für Elektroautos.

Karl-Thomas NeumannKarl-Thomas Neumann, früherer Chef von Opel, geht zu einem US-Startup für Elektroautos. Neumann wird als Teil der Leitung der Firma Evelozcity die Mobilitätskonzepte, Markenführung und das Kundenerlebnis verantworten. Neumann bringt eigenes Geld in das im Dezember 2017 gegründete Startup ein, schreibt die "FAS". Evelozcity will die Elektroautos entwickeln, aber nicht selbst bauen.
"FAS", S. 28 (Paid), faz.net (Vorabmeldung), handelsblatt.com, evelozcity.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Groupe M6 legt im 1. Quartal beim Umsatz zu, macht aber weniger Gewinn.

Frankreich: Groupe M6 steigert ihren Umsatz im 1. Quartal 2018 um 11 % auf 359,2 Mio Euro. Die Werbeeinnahmen des französischen Medienunternehmens, dessen größter Anteilseigner die Bertelsmann-Tochter RTL Group ist, wachsen um 20 %. Das operative Ergebnis sinkt hingegen von 47,1 auf 44,6 Mio Euro. Ein Grund sind Verluste des Fußballvereins FC Girondins de Bordeaux, der zur Groupe M6 gehört.
new-business.de, capital.frKommentieren ...

Bildhoster SmugMug kauft das einst strahlende Foto-Netzwerk Flickr.

Flickr, einst hippe Fotocommunity aus den hohen Zeiten des Web 2.0, bekommt eine dritte Chance. Der konkurrierende Foto-Hoster SmugMug kauft den Bilderdienst von Verizons Oath, dem Restbestand des alten Yahoo-Konzerns. Yahoo hatte Flickr 2005 für 35 Mio Dollar gekauft. Das zahlungspflichtige SmugMug ist älter als Flickr und, ungewöhnlich im Silicon Valley, ein reines Familienunternehmen.
usatoday.comKommentieren ...

Basta: Gericht verbietet Frida-Kahlo-Barbiepuppe.

Nicht unser Mexiko: Ein mexikanisches Gericht zieht eine klare Mauer zu den nördlichen Nachbarn und verbietet dem US-Konzern Mattel, eine Barbiepuppe zu verkaufen, die der mexikanischen Malerin Frida Kahlo ähnlich sehen soll. Ein Hauptkritikpunkt von Kahlos Nachfahren: die Puppe habe eine zu helle Haut, sei zu dünn und trage die falsche Kleidung - einfach zu unmexikanisch.
faz.netKommentieren ...

Twitter verbannt Werbung von Kaspersky Lab.

Twitter verbietet dem russischen Sicherheitssoftware-Hersteller Kaspersky Lab, Werbung zu schalten. Das Geschäftsmodell von Kaspersky verstoße gegen die Werbevorschriften, schreibt der Kurznachrichtendienst. Kaspersky kündigt an, das für Twitter verplante Werbebudget an die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation zu spenden.
techcrunch.com, twitter.comKommentieren ...

Zitat: Richard David Precht sieht Digitalisierung als bisher verniedlichten Umbruch.

Richard David Precht"Der ei­gent­li­che Kern der Di­gi­ta­li­sie­rung be­steht darin, dass die Leis­tungs- und Ar­beits­ge­sell­schaft, wie wir sie bis­her kann­ten, zu Ende geht. Und das ist ein epo­cha­ler Um­bruch."

Philosoph Richard David Precht sagt im "Spiegel"-Interview, bisher seien die Folgen der Digitalisierung maß­los ver­nied­licht worden. Immer mehr Menschen merkten, dass die Di­gi­ta­li­sie­rung ihre Le­bens­ver­hält­nis­se um­wälze.
"Spiegel" 17/2018, S. 78-80 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Im Kin­der­gar­ten mit Pro­gram­mie­ren für alle an­zu­fan­gen ist in je­der Hin­sicht Un­sinn. Mil­lio­nen un­ta­len­tier­te IT­ler braucht in der Zu­kunft nie­mand."

"War­um fin­den die Men­schen es auf ein­mal un­sitt­lich, dass die Di­gi­tal­kon­zer­ne ma­chen, was sie im­mer ge­macht ha­ben: Da­ten ab­schöp­fen, Men­schen aus­spio­nie­ren, Da­ten wei­ter­ge­ben, Pro­fi­le er­stel­len? Sie fin­den es un­sitt­lich, weil es Trump ge­nutzt hat. Wenn Cam­bridge Ana­ly­ti­ca die Da­ten an Ber­nie San­ders ge­ge­ben hät­te, wäre der Auf­schrei wahr­schein­lich sehr viel klei­ner, ob­wohl der ei­gent­li­che Skan­dal nicht die Wei­ter­ga­be an Trump war, son­dern, dass man Per­so­nen­da­ten ohne de­tail­lier­te Zu­stim­mung über­haupt kom­mer­zi­ell wei­ter­ge­ben kann."

"Das Si­li­con Val­ley folgt dem Men­schen­bild der Ky­ber­ne­tik. Es sieht den Men­schen als ei­nen ler­nen­den Or­ga­nis­mus, der als Re­flex­me­cha­nis­mus funk­tio­niert, nicht an­ders als eine Rat­te im La­bor. Und auf ge­nau die glei­che Wei­se ar­bei­ten die Leu­te, die die Al­go­rith­men bei Face­book pro­gram­mie­ren. Wenn ich weiß, was dich in­ter­es­siert, dann wer­de ich dir im­mer das emp­feh­len, was du magst."

"Es wird eine zen­tra­le Auf­ga­be des Staats sein, da­für zu sor­gen, dass wir nicht in eine Zwei­klas­sen­ge­sell­schaft zer­fal­len. Ei­nen Ar­beits­a­del, der sei­ne Kin­der auf Pri­vat­schu­len schickt, und ein Mil­lio­nen­heer an Ab­ge­häng­ten, die durch eine im­mer aus­ge­fuchs­te­re Un­ter­hal­tungs­in­dus­trie be­spaßt wer­den, durch ein uni­ver­sel­les Las Ve­gas."Kommentieren ...

Porträt: Der Deutsche Hartmut Neven entwickelt für Google Quantencomputer.

Hartmut Neven will mit Quantencomputern die Geheimnisse der Natur entschlüsseln, porträtiert Nele Husmann den Leiter von Googles Quantum AI Lab und Mitentwickler der Datenbrille Google Glass. Mit seinem bereits fertigen Bristlecone-Chip mit 72 Quantenbits könne der Nordrhein-Westfale für Google in der Zukunft den Durchbruch bei der Entwicklung von Quantencomputern bringen. Neven sieht künstliche Intelligenz als Chance, das Handeln der Menschen zu verbessern, indem Computer automatisiert Erklärungen finden und Prognosen ableiten.
"Focus" 17/2018, S. 50-54 (Paid)Kommentieren ...