"taz"-Haus wird erst Co-Working-Space und dann Kulturzentrum für queeres Leben.

taz: Das historische Redaktionsgebäude in der Berliner Rudi-Dutschke-Straße 23 bekommt Nachmieter. Zunächst zieht bis Ende 2021 das Betahaus ein, Coworking-Space für Startups und Freelancer. Danach soll das Haus als Kulturzentrum für queeres Leben Institutionen aus dem schwul-lesbischen und feministischen Spektrum beheimaten.
tagesspiegel.de, turi2.tv ("taz"-Neubau)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "taz"-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch trotzt der Zeitungskrise.

Digital-Geschäft bleibt Springers Wachstumstreiber.

Springer macht vor allem digital Kohle: Von Januar bis September 2018 wächst das Digital-Geschäft organisch um 9,1 % und steht für rund 69 % des Konzernumsatzes sowie 85 % der Werbeerlöse. Insgesamt steigt der Umsatz um 4,7 % auf rund 2,3 Mrd Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wächst um 14,4 % auf 541 Mio Euro. Das Rubriken-Geschäft wächst um 19,4 % auf 890 Mio Euro Umsatz, das Inhalte-Geschäft bleibt mit 1,09 Mrd Euro Umsatz leicht unter Vorjahresniveau.
handelsblatt.com, axelspringer.com

Ralph Büchi soll neuer Aufsichtsratsvorsitzender bei Springer werden.

Springer: Ralph Büchi (Foto) soll neuer Aufsichtsratsvorsitzender werden. Der Ringier-COO und Ex-Auslandschef von Springer würde auf Giuseppe Vita folgen, der seinen Rückzug bereits angekündigt hatte. Der Wirtschaftsprüfer Ulrich Plett soll ebenfalls neu in den Aufsichtsrat gewählt werden und Lothar Lanz ersetzen. Die übrigen Mitglieder des Gremiums sollen weitermachen.
axelspringer.com, turi2.de (Background Vita), turi2.de (Background Büchi)

Madsack macht 2017 leicht mehr Umsatz und Gewinn als 2016.

madsack_150Madsack schließt das Geschäftsjahr 2017 mit leichten Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn ab: Der Konzernumsatz steigt um rund 1 % auf 681,2 Mio Euro. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen wächst um 1,6 % auf 91,4 Mio Euro. Der Vertriebsumsatz der Tageszeitungen steigt minimal um 0,5 Mio Euro auf 257,4 Mio Euro. Das Anzeigengeschäft verzeichnet insgesamt einen Rückgang von 2,6 %.
madsack.de

"Berliner Morgenpost" holt Deppendorf und Bannas für wöchentlichen "Hauptstadtbrief".

Funke holt Ulrich Deppendorf (Foto) und Günter Bannas aus dem Ruhestand für eine Kolumne in der "Berliner Morgenpost" zurück, schreibt Ulrike Simon. Deppendorf, ehemaliger Leiter und Chefredakteur des ARD-Hauptstadtstudios, werde Herausgeber des "Hauptstadtbrief am Sonntag". Der Hauptstadtbrief, bislang als monatliche Beilage in der "Berliner Morgenpost" erschienen, soll mit dem Zusatz "am Sonntag" eine ganze Seite im redaktionellen Teil erhalten.
spiegel.de (Paid)

"Tagesspiegel" startet einen Infodienst zu Digitalisierung und KI.

Taggesspiegel verschickt täglich 6 Uhr den Newsletter Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI. Er enthält u.a. eine internationale Presseschau, Analysen und Leseempfehlungen. Sascha Klettke und Sonja Alvarez leiten dafür ein eigenes Redaktionsteam. Es arbeitet mit der "Tagesspiegel"-Hauptstadtredaktion und dem Tagesspiegel Politikmonitoring zusammen. Der "Tagesspiegel" hat bereits einen Info-Dienst für Energie-Experten, beide Dienste sind kostenpflichtig.
tagesspiegel.de, turi2.de (Energie-Dienst)

Studie: Internet ist Hauptinformationsquelle in Westeuropa.

Online first: Unter 30-Jährige konsumieren Nachrichten mehrheitlich digital, sagt eine Studie des US-Forschungsinstituts Pew Research Center über die Mediennutzung in Westeuropa. Nur 16 % der 18- bis 29-jährigen Deutschen lesen regelmäßig Printprodukte, bei den über 50-Jährigen sind es 60 %. Der Bekanntheitsgrad von traditionellen Medien sei durch Nachrichtenverbreitung in den sozialen Netzwerken auch bei den unter 30-Jährigen weiter hoch. Alle Altersgruppen hielten Nachrichtenmedien grundsätzlich für gesellschaftlich wichtig.
pewresearch.org, sueddeutsche.de

Meinung: Lokalzeitungen versagen bei Frankfurter Bombenentschärfung.

Lokalmedien in Frankfurt versagen fast komplett bei einer Bombenentschärfung am Montagabend, für die 16.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen mussten, beobachtet Uwe Vorkötter. Abgesehen von Hessenschau.de, wo "bis tief in die Nacht" Redakteure auf allen Kanälen aktiv waren, "wo die Betroffenen Nachrichten suchten". Bei "FAZ", "Frankfurter Rundschau", "Frankfurter Neue Presse" und "Bild Frankfurt" vermutet Vorkötter das Arbeitsmotto: "Nee, Feierabend, machen wir morgen früh, topaktuell."
horizont.de

Pit Gottschalk verlässt Funke, Peter Müller übernimmt als Chefredakteur Sport.


Sport frei: Pit Gottschalk (Foto links), 50, verlässt seine Position als Chefredakteur Sport bei Funke, um sich "neuen Aufgaben zu widmen". Gottschalk kam nach Stationen als Chefredakteur der "Sport-Bild" sowie als Sportchef von "Welt" und "Welt am Sonntag" Anfang 2016 zu Funke. In seinem neu aufgebauten Kompetenzzentrum Sport steuerte er alle sportjournalistischen Inhalte der Mediengruppe. Nach seinem Abgang bleibt er der Mediengruppe weiterhin als Autor treu, weitere Karrierepläne sind nicht bekannt.

Gottschalks Nachfolge tritt Peter Müller, 58, an. Er fungiert seit 2016 als leitender Redakteur bei Funke Sport. 1982 begann Hausgewächs Müller seine journalistische Laufbahn als Volontär bei der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" und berichtete u.a. von vier Welt- und Europameisterschaften im Fußball.
funkemedien.de

Bremer Tageszeitungen bremsen sich selbst wegen Streit im Aufsichtsrat aus.

Bremer Tageszeitungen kommen nicht aus der Verlustzone, weil Streit im Aufsichtsrat nötige Entscheidungen ausbremse, schreibt "New Business". Die Vorstände Eric Dauphin und Jan Leßmann verlassen den Verlag Ende 2018, u.a., weil der Aufsichtsrat sich nicht entscheiden könne, die veraltete Druckerei aufzugeben und so keine schwarze Null in Sicht sei.
"New Business" 44/2018, S. 38 (Paid)

Chemnitzer Verlag will den "Vogtland-Anzeiger" kaufen.

Chemnitzer Verlag will laut Eintrag beim Bundeskartellamt "wesentliche Vermögenswerte" des "Vogtland-Anzeigers" kaufen, schreibt "New Business". Bisher verlegt er neben einem Buchprogramm die "Freie Presse", die größte Abonnement-Zeitung Sachsens. Der "Vogtland-Anzeiger" gehört Wilfried Hub, Ex-Chefredakteur der "Freien Presse" und Chef der Nachrichtenagentur ddp. Er hat 3.887 Verkaufsauflage.
new-business.de

Geschäftsführer Joachim Meinhold verlässt Saarbrücker Zeitungsgruppe.

Saarbrücker Zeitungsgruppe: Joachim Meinhold (Foto), 66, verlässt nach zehn Jahren als Vorsitzender der Geschäftsführung zum Jahresende das Unternehmen. Für ihn rückt der bisherige Verlagsgeschäftsführer der "Saarbrücker Zeitung", Thomas Deicke, 51, auf. Er und die weiteren Geschäftsführer Thomas Marx und Christian Erhorn, teilen sich die Geschäftsbereiche neu auf. Außerdem rückt Mark Evenepoel, 55, Chef des Luxemburger Tochterunternehmens Amplexor, als weiterer Geschäftsführer der Muttergesellschaft auf.
per Mail, turi2.de (Background)

"Mannheimer Morgen" übernimmt Rhein-Neckar-Fernsehen.

Rhein-Neckar-Fernsehen: Die Mediengruppe Dr. Haas ("Mannheimer Morgen") will den angeschlagenen Regionalsender Rhein-Neckar-Fernsehen vollständig vom bisherigen Alleingesellschafter Bert Siegelmann übernehmen. Der Verlag will den Sender unter Abbau von elf Stellen zunächst im bisherigen Umfang weiterbetreiben. Rhein-Neckar-Fernsehen hat im April einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenregie gestellt, nachdem der Sender den Produktionsauftrag für das RTL-Regionalfenster verloren hatte.
rnf.de, morgenweb.de

Handelsblatt-Gruppe: Ingo Rieper geht, Miriam Meckel konzentriert sich auf Ada.

Handelsblatt Media Group: Miriam Meckel gibt zum Jahreswechsel den Posten als Herausgeberin der "Wirtschaftswoche" ab, um sich voll und ganz auf Ada zu konzentrieren, ihre neue Marke für digitale Weiterbildung. Finanzchef Ingo Rieper verlässt das Unternehmen "auf eigenen Wunsch", sein Nachfolger Oliver Voigt kommt von der Mediengruppe Österreich der Fellners. Rieper kam 2014 von Ströer. Miriam Meckel, Sven Afhüppe und Beat Balzli rücken als "assoziierte Mitglieder" in die Geschäftsführung der Gruppe auf - "ohne Organfunktionen", damit ihre publizistische Unabhängigkeit gewahrt bleibt.
dwdl.de, wuv.de

Hans-Jürgen Jakobs: Marc Walder trimmt Ringier auf digital und die ganze Schweiz gleich mit.

Ringier: Marc Walder ist von Kopf bis Fuß auf Digitalisierung eingestellt, trällert Hans-Jürgen Jakobs in seinem Porträt über den Verlagschef. Walder trimme mit seiner Initiative Digitalswitzerland die ganze Schweiz auf digital und sorge damit auch für Interesse in Deutschland. Vor einigen Wochen gab es ein Treffen zwischen Walder und Springer-Chef Mathias Döpfner.
handelsblatt.com (Paid)

Funke-Bosse Saffe und Schoo: Verlags-Kooperationen dürfen kein Selbstzweck sein.


Allein allein: Funke pocht unter Andreas Schoo und Ove Saffe stärker auf Eigenständigkeit. Im Interview mit "Horizont" erteilen die Geschäftsführer der bis Jahresbeginn diskutierten gemeinsamen Vertriebs- und Vermarktungsfirmen mit Burda und Bauer eine Absage: "Wir haben die Kraft, alleine zu leben und auch zu wachsen", sagt Schoo und hebt sich damit stark von seinem Vorgänger Manfred Braun ab, der für mehr Miteinander plädierte. Kooperationen dürften keine Selbstzweck sein und müssten echte Vorteile bringen.

Trotz gelockerten deutschen Kartellrechts würden die strengeren EU-Regeln einer stärkeren Zusammenarbeit der Großverlage im Wege stehen, so Schoo. Ove Saffe sieht vor allem bei den mehr als 250 regionalen Tageszeitungen in Deutschland noch Luft für "Kooperationen, Fusionen oder Übernahmen". Interviewer Roland Pimpl glaubt auch die "persönlichen Differenzen einzelner Akteure" sind möglicher Grund fürs Scheitern von Gemeinschaftsunternehmen der Großverlage.
"Horizont" 43/2018, S. 1, 22-23 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Manfred Braun versprüht beim VDZ Summit 2017 Print-Optimismus.

"Kontext" geht bei Rechtsstreit mit AfD-Mitarbeiter in Berufung.

Kontext, Wochenzeitung aus Stuttgart, geht gegen das Urteil des Landgerichts Mannheim beim Oberlandesgericht in Berufung. Die Zeitung hatte Chatprotokolle eines AfD-Mitarbeiters veröffentlicht, die dessen rechtsextreme Gesinnung nahelegen. Der argumentiert, die Texte seien nicht von ihm und verlangte Unterlassung. Das Landgericht gab ihm recht und erließ im August eine einstweilige Verfügung.
kontextwochenzeitung.de, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: Ungarns letzte Oppositions-Zeitung hat 22.000 Auflage.

Zahl des Tages: Widerstandsfähige 22.000 Exemplare druckt die ungarische Tageszeitung "Nepszava" täglich. Teil der Auflage sind von anderen Oppositionsblättern "geerbt", "Nepszava" ist das letzte. Die Regierung schaltet die einzigen Anzeigen – die Redaktion weiß nicht, ob Orban sie als Feigenblatt nutzt oder "sich an einem versteckten Ort in seiner dunklen Seele daran erinnert, wer er vor 30 Jahren einmal war", sagt Chefredakteur Gabor Horvath.
sueddeutsche.de

"Zeit" bringt den Hamburg-Teil ab 2019 nur noch monatlich, aber dicker.

Zeit: Der Hamburg-Teil der Wochenzeitung erscheint ab 2019 nur noch monatlich, hat aber mit 18 bis 24 Seiten mehr Umfang als bisher. Der Grund ist laut Patrik Schwarz, geschäftsführender Redakteur, "eine Reaktion auf die Ergebnisse einer Leserbefragung". Das Print-Team verschmilzt mit dem des Hamburg-Newsletters Elbvertiefung zu einem Ressort. Kilian Trotier und Marc Widmann leiten es. Oliver Hollenstein übernimmt die Hauptverantwortung für den Newsletter von Mark Spörrle. Personelle Auswirkungen soll die Umstellung nicht haben.
abendblatt.de

"Kronen Zeitung": Dichand-Erbe ist verteilt.

Kronen Zeitung: Acht Jahre nach seinem Tod ist der Nachlass von Verleger Hans Dichand geregelt, schreibt der "Standard". Seine Ehefrau Helga Dichand sowie die drei Kinder Kinder Michael, Johanna und Christoph erhalten zu gleichen Teilen je 12,5 %. Die anderen 50 % gehören der Funke Mediengruppe, der ein Verkaufsinteresse nachgesagt wird. Seit 2014 versucht Funke, aus einem ungünstigen Garantiegewinn-Vertrag herauszukommen.
derstandard.at

Tschechischer Milliardär will sich an "Le Monde" und "Elle" beteiligen.

Le Monde_150x150Le Monde: Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky will sich an der Pariser Zeitung beteiligen und verhandelt mit Hauptaktionär Matthieu Pigasse. Kretinsky gehört in Frankreich schon die Zeitschrift "Marianne", er hat außerdem Interesse an "Elle". Seine Medienaktivitäten bündelt er unter dem Dach der Firma Czech Media Invest.
"FAZ", S. 14 (Paid)

"taz" blickt ohne Angst in die Digital-Zukunft, beobachtet Jens Schneider.

taz bereitet ihren Abschied von der Druckausgabe mit Wehmut, aber ohne Angst vor, beobachtet Jens Schneider. Chefredakteur Georg Löwisch sagt, ein großer Wut-Aufschrei seitens der Leser sei ausgeblieben, denn sie seien "Ultras, was ihre Bindung zu diesem Produkt betrifft". Die "taz" strebe "einen guten Mix" aus Print und Digital an. Ob der Umstieg auf eine digitale Zeitung auf lange Sicht funktioniere, sei offen.
sueddeutsche.de

"Cumhuriyet" leidet unter internem Streit, beobachtet Ozan Demircan.

Cumhuriyet, wichtigste regierungskritische Zeitung der Türkei, schwächt mit internen Streitigkeiten die Kraft der Opposition, beobachtet Ozan Demircan. Unter den Journalisten der Zeitung sei ein Machtkampf und Streit über die Ausrichtung entbrannt. Kritiker von Ex-Chefredakteur Can Dündar werfen ihm vor, er habe "Cumhuriyet" in der Vergangenheit heruntergewirtschaftet und "zu sehr mit Gülen gekuschelt". Kritiker des neuen Verlagschefs Alev Coskun sagen, er sei ein Denunziant.
handelsblatt.com

IVW Q3: Viele Auflagenverlierer, einige starke Wachstumsgeschichten.


Oh weh, IVW: Die Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland bluten bei der verkauften Auflage auch im 3. Quartal mehrheitlich rote Tinte. Die Platzhirsche an der Spitze leiden am meisten: "Bild" verliert fast 10 % und verkauft mit 1,52 Mio Zeitungen 166.000 weniger. "Fußball Bild", die eigentlich die Auflage steigern sollte, ist da schon eingerechnet. Die "Bild am Sonntag" rutscht sogar um fast 11 % auf 831.717 ab. Nicht besser ergeht es den aktuellen Magazinen: Der "Spiegel" sackt um 6,7 % auf 716.663 verkaufte Exemplare ab, der "stern" büßt 12,8 % ein und verkauft nur noch 514.889 Hefte.

Unter den Gewinnern sticht "Landlust" mit 4,5 % Zuwachs und 780.451 verkauften Heften hervor, das "Red Bulletin" hat offenbar Energiebrause getrunken und wächst um 47,1 % auf 188.110. Auch die "stern"-Familie enthält Lichtblicke: "stern Gesund leben" mit Maskottchen Eckart von Hirschhausen wächst 46,3 % auf 76.731. Das "Handelsblatt" wächst als einzige überregionale Tageszeitung – um 1,9 % auf 124.308.
dwdl.de

Video-Feature: So feierte Funke 70 Jahre "Hamburger Abendblatt" in der Elbphilharmonie.


Party bis zum Morgengrauen: Die Funke Mediengruppe hat am Sonntagabend in Hamburg das 70. Jubiläum des "Hamburger Abendblatts" gefeiert - mit einem Konzertabend in Hamburgs edelster Location, der ausverkaufen Elbphilharmonie. Im Video-Feature spricht turi2.tv mit Chefredakteur Lars Haider, der in bester Party-Stimmung erzählt, dass er mit der neuen harten Paywall 40 bis 50 neue Abos verkauft. Ove Saffe, Geschäftsführer Regionalzeitungen bei Funke, singt ein kleines Loblied auf den Jubilar: "Das 'Abendblatt' ist deutschlandweit die Regionalzeitung, die am weitesten ist, was die Digitalisierung angeht."

Rund 2.000 Gäste, darunter alle 450 Mitarbeiter des "Abendblatts", hörten ein Konzert der Philharmoniker Hamburg gemeinsam mit der Sängerin Simone Kermes und dem Pianisten Sebastian Knauer. Vor der Elbphilharmonie sorgte ein in "Abendblatt"-Grün illuminierter Schwimmkran dafür, dass sich die Passanten zumindest die Frage stellten, was an diesem Abend hier los sein mag.

Im Anschluss an den offiziellen Teil ging die Funke-Party zunächst in der Elbphilharmonie, später auf einer Barkasse im Hamburger Hafen weiter.
turi2.tv (3-Min-Feature)