Zitat: Konstantin Seidenstücker erzählt, wie er zur Podcast-Produktion gekommen ist.

"Alle Dinge, die ich länger und mit einer gewisser Passion und Spaß gemacht habe, hatten mit Audio zu tun."

Konstantin Seidenstücker, Geschäfts­führer von Studio Bummens, erzählt im turi2 Jobs-Podcast von seinem Werdegang vom Synchron­sprecher des grünen Bärchens in der Kinder­sendung "Käpt'n Blaubär" bis zur Gründung seiner eigenen Podcast-Produktions­firma.
turi2.de, turi2.tv (direkt zur Audio-Passion)

turi2 edition #19: Bettina Rust über Toast und Talk.


Audio-Snack: Bettina Rust stellt ihren Podcast-Gästen Fragen zu Essen, Musik und dem Leben dazwischen. “Auch in diesem Traumjob kann man gesprächsmüde werden”, sagt sie im Interview in der turi2 edition #19. Dann hilft ihr eingebauter Lüfter – und die Grenze zwischen Privatem und Beruflichem aufzuweichen. Weiterlesen >>>

“Menschen sind viel treuer als die Werbeindustrie” – Jochen Wegner über persönliches und publizistisches Glück.


Mag den Weg: Zeit-Online-Chef­redakteur Jochen Wegner war in seinem Beruf "noch nie so glücklich wie zur Zeit", sagt er im turi2 Clubraum mit Aline von Drateln und Markus Trantow. Er hat zum ersten Mal das Gefühl, die große Finanzierungs-Frage geknackt zu haben: "Wir können für Journalismus Geld verlangen und das ist total in Ordnung." Werbung sei natürlich ein wichtiges Geschäfts­modell, aber Menschen seien verlässlicher: "Das ist ein Fundament, das kann man gar nicht so schnell kaputt­machen." Besonders positiv sei die Resonanz in den seltenen Momenten, in denen es gelinge, online "eine sekunden­aktuell gemachte Wochen­zeitung" mit Tiefe anzubieten.

Wegner glaubt, dass die Marke "Zeit" für den Erfolg seines Podcasts "Alles Gesagt" mit Christoph Amend gerade am Anfang "schon wichtig" war: "Wenn wir das ohne 'Zeit' gemacht hätten, wäre das glaube ich versandet oder verschwunden." Heute gebe es eine Art "Grund­vertrauen" gegenüber Podcasts der "Zeit", weshalb die Start­aufmerksamkeit bei neuen Projekten "deutlich besser als früher" sei. "Alles Gesagt" funktioniere, weil die Hosts dank guter Vorbereitung nach "bizarrsten Kleinigkeiten" aus dem Leben von Promis fragen, die oft mit fortschreitender Dauer dann "gerne erzählen".

Zudem spricht Wegner über seine Faszination für Künstliche Intelligenzen, die Bilder erzeugen, erklärt seine TikTok-Schwäche und verrät, warum Zeit Online die Lesedauer seiner Artikel nicht ausweist. Kommenden Freitag ist Tobias Korenke im turi2 Clubraum zu Gast. Der Funke-Kommunikations­chef engagiert sich bei der Initiative YesWeCancer.
turi2.tv (55-Min-Podcast auf YouTube), turi2clubraum.podigee.io, apple.com, spotify.com, deezer.com, audionow.de

turi2 edition #19: Wie kann Audio Barrieren abbauen, Jennifer Sonntag?

Jennifer Sonntag
Hörgeschaut: „Was ich nicht hören kann, existiert für mich nicht“, schreibt Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag in der turi2 edition #19. Als Moderatorin steht sie „selbstbestimmt“ beim MDR vor der Kamera, dahinter ist sie auf die barrierefreie Mitarbeit von Medien und Plattformen angewiesen. Als blinder Mensch fühlt sie sich in der Podcast-Welt bestenfalls „enthindert“. Weiterlesen >>>

Hör-Tipp: “Macht & Millionen” beleuchtet die Übernahmeschlacht zwischen Porsche und VW.

Hör-Tipp: Im Wirtschaftspodcast "Macht & Millionen" thematisieren Solveig Gode und Kayhan Özgenc den Übernahmekampf zwischen Porsche und VW und dröseln den Streit zwischen den Eigentümer-Familien Porsche und Piëch auf, der letztlich beide Familien reicher machte aber bis heute Konfliktpotenzial birgt.
spotify.com (63-min-Audio)

Zitat: Bild- und Videobegleitung wird bei Podcast-Produktion wichtigen Part einnehmen, sagt Konstantin Seidenstücker.

"Ich glaube, dass die Begleitung mit Bild und Video nächstes Jahr noch einen wichtigeren Part einnehmen wird für Podcast-Formate."

Konstantin Seidenstücker, Gründer und Geschäfts­führer von Studio Bummens, empfiehlt im turi2 Jobs-Podcast, YouTube bei der Podcast-Produktion nicht außer Acht zu lassen: "Du erreichst doch nochmal eine neue Audience, die noch nicht im Audio-Markt drin ist."
turi2.de, turi2.tv (direkt zur Video-Begleitung)

Lese-Tipp: Wie wichtig ist der Wochentag bei der Podcast-Veröffentlichung?

Lese-Tipp: Einen Podcast immer an einem bestimmten Wochentag zu veröffentlichen, ist deshalb wichtig, "damit die Hörer*innen einen Termin haben, an dem sie sich orientieren können", schreibt Maren Papenbroock bei Podstars. Bei der Wahl des Tages komme es auf das Podcast-Genre an. Anfang der Woche bieten sich "informative und motivierende Podcast-Formate" an, freitags eher Comedy und Unterhaltung.
podstars.de

Zitat: Konstantin Seidenstücker über Podcast-Produktion und Kosten.

"Der Bedarf an gut erzählten Geschichten ist total da. Es ist nur in Verbindung mit hohen Produktions­kosten schwierig, sowas Monat für Monat abzuliefern."

Konstantin Seidenstücker, Gründer und CEO von Studio Bummens, spricht im turi2 Jobs-Podcast über Kosten und Produktion vom Erfolgs­format Cui Bono: WTF happened to Ken Jebsen: "Das ist was anderes, als wenn du wöchentlich zwei Leute zusammenschaltest."
turi2.de, turi2.tv (direkt zur Podcast-Produktion)

“Habe jeden einzelnen Schritt der Podcast-Produktion gemacht.” – Konstantin Seidenstücker über Chef-Dasein und Audio-Leidenschaft.


Audio-Nerd: "Ich glaube, mit 28 Jahren Geschäfts­führer zu sein, ist nicht viel anders als mit 40", sagt Konstantin Seidenstücker im turi2 Jobs-Podcast. Der CEO von Studio Bummens war gerade einmal 25 Jahre alt, als er gemeinsam mit Co-Geschäfts­führer Tobias Bauckhage die Podcast-Produktions­firma gegründet hat. Heute produziert er dort Formate wie Weird Crimes, Apokalypse und Filterkaffee und Baywatch Berlin. Im Gespräch mit turi2-Redakteurin Pauline Stahl sagt Seidenstücker, das Unternehmen sei "natürlich zusammen­gewachsen" und "von Schritten begleitet, die alle Sinn ergeben haben". Geholfen habe ihm etwa, dass er zuvor lange als frei­beruflicher Podcast-Producer gearbeitet hat. So hatte er Zeit, sich "einzufinden, zu checken, was gehört alles dazu und was bekomme ich vielleicht selbst nicht so gut hin". Bis zur Gründung 2018 habe er in der Produktion alles allein gemacht: "Wie ein guter Hotelier, der durch jedes Gewerk ein mal durchgegangen ist, habe ich jeden einzelnen Schritt der Podcast-Produktion schon mal gemacht."

Auf seinem Weg zu einem der erfolgreichsten Podcast-Producer Deutschlands spielt auch Seidenstückers große und frühe Leidenschaft für Audio eine wichtige Rolle. Als Kind und Jugendlicher gibt er als Synchron­sprecher u.a. dem grünen Bärchen in der Kinder­sendung "Käpt'n Blaubär" eine Stimme. Die ersten Schritte im Audio-Producing geht er als 14-Jähriger, macht während seines Studiums Techno-Musik, legt in Clubs auf und produziert gemeinsam mit seinem Bruder eigene Platten. "All diese Sachen haben mein Verständnis für die Audio-Produktion extrem geschärft", sagt Seidenstücker.

Sorgen, dass das Interesse an Podcasts stark abflaut, hat Seidenstücker nicht. "Aus der Hype-Phase sind wir raus, denn Hypes haben immer ein schnelles Ende." Der Podcast-Markt jedoch wachse seit sechs Jahren und "ich glaube, dass wir auch weiterhin einen Wachstum sehen und neue Formate und Stimmen hören". Im Jobs-Podcast spricht er außerdem über die Produktion und Kosten vom Erfolgsformat Cui Bono: WTF happened to Ken Jebsen, erinnert sich an seine ersten Podcast-Produktionen zurück und gibt Einblicke in die Arbeit von Studio Bummens.

Weitere Interviews, Podcasts, Profi-Tipps und Hör-Empfehlungen zum Thema Audio gibt es in der turi2 edition #19.
turi2.tv (51-Min-Podcast bei YouTube), turi2.podigee.io (51-Min-Audio), spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de

turi2 edition #19: Hör mal, Christina Esser …


Audio-Abräumerin: Radio bedeutet für Christina Esser vor allem Absahnen. Als Jugendliche hat die Geschäftsführerin des Prisma-Verlags mehrfach bei Gewinnspielen abgeräumt. Heute hört sie gerne Podcasts, auch wenn sie manchmal von Jingles genervt ist, sagt sie im Audio-Fragebogen der turi2 edition #19. Beim Sport hingegen braucht sie „motivierende Beats“. Weiterlesen >>>

Zitat: Barbara Schöneberger findet es gut, wenn Podcast-Hörer auch was dazulernen.

"Podcast wird manchmal missverstanden als: Wir treffen uns, quatschen zwei Stunden über möglichst langweilige Sachen, alles ist total alltäglich, und wir lassen nebenher ein Mikrofon laufen."

Barbara Schöneberger sagt im Interview in der turi2 edition #19, dass sie es gut findet, wenn der Podcast-Hörer "auch das eine oder andere Mal lacht oder 'Aha' sagt und etwas dazulernt".
turi2.de

Sportradio Deutschland launcht Podcast “Durch die Blume”.

Verblümt: Sportradio Deutschland startet den wöchentlichen Podcast "Durch die Blume", in dem sich prominente Sportlerinnen aus unterschiedlichen Bereichen zu Themen wie Kommerzialisierung, Sterbe­hilfe, Vorurteile, Bezahlung, psychischen Druck und sexuellen Missbrauch äußern. Zum Auftakt am 17. Oktober spricht Host Stefan Sander (Foto) mit dem Ex-Fußball-National­torwart René Adler über das Spieler­berater-Business.
radiowoche.de

Zitat: Podcasts zieht vor allem die an, die ihre Geschichte erzählen wollen, sagt Christian Schalt.

"Viele Radiomenschen sind schlecht darin, etwas in 30 Minuten zu erzählen und viele Podcaster darin, etwas in 30 Sekunden zu erzählen."

Christian Schalt, Geschäfts­leiter der Produktions-Einheit Audio Alliance, sagt im turi2 Clubraum "live on stage" aus dem RTL Audio Center Berlin, dass viele mit Radio­vergangenheit heute Podcast machen: "Ich glaube, das schadet nicht." Podcasts ziehe vor allem die Leute an, die ihre Story erzählen wollen.
turi2.de, turi2.tv (direkt zu Podcastern und Radiomenschen)

The Pioneer startet geförderten Podcast-Lehrgang.

Guten Morgen, Herr Steingart: The Pioneer will sein Podcast-Publikum zu Podcastern ausbilden. Die von Gabor Steingart gegründete Pioneer Foundation lädt Anfang November zum Seminar-Wochenende übers Podcasten mit Stefan Rupp, Stefan Lischka und Laura Block als Dozierende. Sie sollen "die wichtigsten Basics von der Idee bis zur Umsetzung" vermitteln. Der von der Stiftung finanziell geförderte Kurs kostet 450 Euro, Interessierte können sich um einen von 15 Plätzen bewerben.
pioneer-foundation.de

Hör-Tipp: André Hofer setzt auf das Potenzial von Musik-Podcasts.

Hör-Tipp: Musikpodcasts sind noch ein bisschen ein Nischenthema, sagt André Hofer, Head of Podcast bei Universal Music, im PodTalk mit Constantin Buer und Vincent Kittmann. Er glaubt aber, dass immer mehr Musikerinnen Podcasts machen werden. Es sei eine gute Möglichkeit, sich auszudrücken, Albumkampagnen zu begleiten – und die Podcast-Fans auch auf die Musik zu bringen.
omrmedia.podigee.io (32-Min-Audio)

“Das ergänzt sich wahnsinnig gut” – Nina Gerhardt und Christian Schalt über modernes Radio und erfolgreiche Podcasts.


Audio-Duo: Es ist "eins der schönsten Gefühle, wenn man sieht, dass ein Podcast vom ersten Moment an funktioniert", sagt Christian Schalt im turi2 Clubraum, der ausnahms­weise schon am Mittwoch­abend und "live on stage" im RTL Audio Center Berlin aufgenommen wurde. Große Hoffnung hat der Geschäfts­leiter der Produktions-Einheit Audio Alliance in jedem Fall für den neuen Fußball-Podcast "Zeigler und Köster" von RTL, in dem "11-Freunde"-Chefredakteur Philipp Köster und Stadionsprecher und Journalist Arnd Zeigler ab nächster Woche wöchentlich die Geschichten hinter den wichtigsten Fußball-Ereignissen und Ergebnissen erzählen. Zur Feier der Veröffentlichung der turi2 edition #19 zum Thema Audio, die gedruckt bei Deutschlands wichtigsten Kommunikations­profis liegt und allen kostenlos als E-Paper zur Verfügung steht, sprechen Moderatorin Aline von Drateln und turi2-Chefredakteur Markus Trantow mit Schalt und der Geschäfts­führerin von RTL Radio Deutschland, Nina Gerhardt, über Radio und Podcast.

Gerhardt findet nicht, dass die beiden Formate in Konkurrenz zueinander stehen, weil sie unterschiedliche Nutzungs­situationen abdecken. Während das Radio kurz und schnell ist, geht es beim Podcast eher in die Tiefe. "Ich glaube, dass wir uns da prima ergänzen", sagt Gerhardt. Vom "guten alten Radio" möchte sie nichts hören: "Das Radio ist mega modern und cool und vor allen Dingen erfolgreich." Natürlich gebe es neue Sachen wie Podcasts und Musik-Streaming, "aber das Radio ist auf all diesen Wegen dabei" und könne gut auf andere Plattformen übertragen werden. Die Stärke des Radios sieht sie vor allem im Live-Charakter: "Radio hat etwas überraschendes." Zwar seien Podcasts eine "gute Sache", dennoch habe das Format "überhaupt noch nicht die Wirkkraft wie Radio". Gerade die Corona-Pandemie habe gezeigt, "wie nah das Radio an den Menschen ist".

Lockdowns und Social Distancing haben aber auch die Podcasts auf eine neue Ebene gebracht, findet Schalt. In Deutschland habe die Pandemie als "Promotions-Tool" für Podcasts gedient. Mittlerweile sei das Format ein "echtes Mainstream-Phänomen", das unglaublich wächst "und im Moment sehen wir da auch kein Ende". In einer Zeit und Gesellschaft, in der es schwer ist, Aufmerksamkeit zu bekommen, sei das Marketing zwar wichtig, aber nicht alles. Bei erfolglosen Podcasts sei es ein großer Fehler, zu viel über die Vermarktung anstatt den Inhalt des Podcasts nachzudenken.

In der nächsten Woche findet der turi2 Clubraum wie gewohnt am Freitag um 12 Uhr statt. Zu Gast ist dann Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit Online und Mitglied der Chefredaktion der Wochenzeitung "Zeit".
turi2.tv (51-Min-Podcast auf YouTube), turi2clubraum.podigee.io, apple.com, spotify.com, deezer.com, audionow.de

Ab 19 Uhr live aus Berlin: Der turi2 Clubraum “live on stage”.

turi2 Launchparty is back!

Wir feiern die 200 Seiten dicke turi2 edition #19 Audio – und zwar live und in Farbe im neuen RTL Audio Center bei RTL Radio Deutschland und mit der ersten Bühnen-Ausgabe des turi2 Clubraum-Podcast.

Wir fragen: Welche Audio-Strategie fahren Medienunternehmen, Marken und Promis? Wie kommen Botschaften über Audio an? Wie agieren moderne Radio-Sender? In einer Sonderausgabe des turi2 Clubraum Podcasts nehmen Aline von Drateln und Markus Trantow in einer kurzweiligen Dreiviertelstunde live on stage Nina Gerhardt, Geschäftsführerin von RTL Radio Deutschland, und Christian Schalt, Geschäftsführer der Audio Alliance, ins Kreuzverhör.

Zitat: Ivy Haase rät Podcasts zu klarer Zielgruppe, um vermarktbar zu sein.

"Du kannst einen Podcast machen, der am besten alle anspricht. Und dann ist er für keinen Werbe­kunden relevant."

Ivy Haase, stell­vertretende Redaktions­leiterin der Audio Alliance von RTL, sagt im turi2 Jobs-Podcast, dass Podcasts eine klare Ziel­gruppe haben sollten, um vermarktbar zu sein.
turi2.de, turi2.tv (58-Min-Podcast auf YouTube), turi2.podigee.io

Hör-Tipp: MDR-Podcast bietet räumliches Hörerlebnis für Blinde und Sehbehinderte.

Hör-Tipp: Der Podcast Augen zu und durch von MDR Sachsen bietet ein räumliches Hörerlebnis für Blinde und Sehbehinderte, aber auch für Sehende. Ein spezielles, binaurales Mikrofon nimmt Stimmen und Geräusche so auf, wie das menschliche Ohr sie wahrnimmt. In den ersten Folgen gibt es akustische Ausflüge nach Dresden und Zwickau sowie in den Leipziger Zoo.
mdr.de, presseportal.de

“Es ist ja keiner jeden Tag gut gelaunt” – John Ment über den Wandel der Morningshows im Radio.


Kein zwanghaftes Witze-Feuerwerk: "Es ist wahnsinnig erleichternd, wenn man nicht nach jeden Song zwei oder drei Gags machen muss", sagt John Ment im turi2 Jobs-Podcast. Seit 1989 moderiert er die Morningshow bei Radio Hamburg und ist damit der dienst­älteste Morgen-Moderator im deutschen Privat­radio. "Niemand kommt jeden Tag mit der gleichen Laune rein, außer er spielt es. Und wir glauben, dass der Hörer das einfach merkt, wenn wir ihm irgendwas vorspielen", sagt er im Gespräch mit turi2-Redakteur Björn Czieslik. Die Markt­forschung habe gezeigt, dass es dem Publikum gar nicht wichtig ist, dass das Morningshow-Team immer lustig ist, sondern lieber sympathisch und erwachsen – und keinesfalls albern. Für Ment war klar: "Wir müssen die Witze runter­schrauben."

Die Corona-Pandemie habe den Wandel zu mehr Relevanz und Wort­inhalten im Programm noch verstärkt. John Ment erinnert sich an Sendungen, in denen Hamburgs Bürger­meister Peter Tschentscher, der Schul­senator oder die Gesundheits­senatorin eine Stunde lang, komplett ohne Musik, Rede und Antwort standen. "Die Leute haben uns vertraut", freut sich Ment mit Blick auf die Image-Werte in der Media-Analyse.

Authentisch und regional

Für jedes Team-Mitglied der Morningshow hängt im Studio ein Profil, auf dem notiert ist, wer erkennbar für welche Themen steht – nur echte Interessen, keine zugeschriebenen: "Wenn Du plötzlich knall­harter Biker sein sollst, aber noch nie auf so einem Ding gesessen hast, dann wird jeder merken, der knall­harter Biker ist, dass Du keine Ahnung hast. Deswegen ist es so wichtig, authentisch zu sein, glaub­würdig, und auch zuzugeben: 'Da kenne ich mich gar nicht aus'."

Die wachsende Zahl an Morgen-Podcasts sieht John Ment nicht als Konkurrenz zu seiner Show, sondern als Ergänzung. Apokalypse und Filterkaffee etwa höre er oft nach der Sendung, auf dem Weg nach Hause. "Micky Beisenherz ist ein großartiger Mensch und er macht das wirklich sehr lustig, aber es ist nicht regional." Gerade in der Regionalität sieht Ment die große Stärke von Radio, ein Gefühl zu schaffen, "zu Hause zu sein" – oder mit Programm-Aktionen zum Stadt­gespräch zu werden. Aktuell sucht Radio Hamburg mit einer Casting-Aktion ein neues Team-Mitglied für die Morningshow. Es geht um einen richtigen Job.

Zuhören und miteinander reden

Generell sei der Weg ins Radio heute leichter als früher, glaubt John Ment, "weil die Nachfrage nicht mehr ganz so groß ist". Durch YouTube, Podcasts, Tiktok oder Instagram brauchen Menschen kein klassisches Medium mehr, um medial statt­zufinden – fürs Radio nicht unbedingt ein Nachteil: "Die Leute gewinnen an Erfahrung, verlieren die Angst vor der Öffentlichkeit, vor einer Kamera, vor dem Mikrofon", sagt Ment und hofft: "Wer so extro­vertiert ist, wird vielleicht doch aufs Radio aufmerksam."

Dem Radio-Nachwuchs rät er: "Heute zählt Personality mehr als das, was Du theoretisch kannst." Wissens­lücken ließen sich leichter beheben, als fehlende Persönlichkeit bei Super­schlauen. Wichtig seien auch große Empathie und die Fähigkeit, zuzuhören: "Die schwerste Disziplin im Radio ist das Miteinander­reden."



"Ich kann auch andere glänzen lassen."

Von sich selbst sagt Ment: "Ich bin eine Rampensau!" Schon in der Schule habe er es geliebt, in Theater­gruppen vor Leuten zu "performen". Mit Leidenschaft inszeniert er seine Sendung mit Musik und Geräuschen, so dass "jede Moderation wie eine Perle klingt". Seit 2002 ist er auch stell­vertretender Programm­chef, soll sich künftig stärker um die Volos von Radio Hamburg kümmern, außerdem berät und coacht er Sender in Österreich und der Schweiz.

Über die Jahre gab es immer mal wieder auch Versuche anderer Sender, ihn als Programm­chef abzuwerben, nie als Moderator. Heute sagt Ment: "Wenn der Moment gekommen ist, und der muss irgendwann kommen, dann würde ich auch sagen: 'Ich kann auch hinter den Kulissen arbeiten, Spaß haben und andere glänzen lassen." Noch sei dieser Moment aber nicht gekommen: "Aktuell bin ich dem Sender als Moderator noch zu kostbar, als dass ich irgendwo in einem Büro verschwinde und irgend­welche Zahlen von rechts nach links schiebe."

Im Podcast erzählt John Ment außerdem von der Aufbruchs­timmung zu Beginn des Privat­radios und wie er bei einem kurzen Ausflug zum NDR selbst seine Kündigung provoziert hat. Er verrät, was hilft, wenn die Stimme wegbleibt und warum er die Schweiz so liebt, wo er fast einmal Programm­chef geworden wäre.

Das Gespräch erscheint im Rahmen der turi2 edition #19. Zum Launch des Buchs über Podcast, Radio und Stimme ist turi2 morgen, am Mittwoch, 12. Oktober, zu Gast im RTL-Audio-Center in Berlin. Im Live-Podcast stellen sich auf der Bühne Nina Gerhardt, Geschäftsführerin von RTL Radio Deutschland, und Christian Schalt, Geschäftsführer der Audio Alliance, den Fragen von Aline von Drateln und Markus Trantow.
turi2.tv (64-Min-Podcast auf YouTube), turi2.podigee.io, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de

Zitat: Malte Herwig erzählt, wie der Podcast “Faking Hitler” entstand.

"Ich konnte live mithören, wie der größte Presseskandal der deutschen Geschichte entstand."

Journalist Malte Herwig erzählt im turi2-Interview, wie er im Keller des ehemaligen "stern"-Reporters Gerd Heidemann mehrere hundert Audio-Kassetten entdeckt. Aus dem Material entsteht der Podcast "Faking Hitler" über den Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher.
turi2.de

“Lass das Material sprechen.” – Malte Herwig über “Faking Hitler”.


Fake it till you make it: Journalist Malte Herwig hat mit seinem Podcast über einen der größten Presseskandale Deutschlands selbst Pressegeschichte geschrieben. Faking Hitler erzählt anhand von Original-Tonaufnahmen, wie der “stern” 1983 auf die gefälschten Hitler-Tagebücher hereingefallen ist. Im Interview von Eva Casper erzählt Herwig, wie der Podcast entstanden ist und erklärt, dass der Erfolg ihn selbst überrascht hat. Außerdem erklärt er, warum er es besser findet, ein Anfänger zu sein als ein Profi. Seine Tipps für einen guten Storytelling-Podcast: Mikrofontechnik lernen, sich als Interviewer zurücknehmen und Stille aushalten, “auch wenn es peinlich wird”. Weiterlesen >>>

turi2 edition #19: Daniel Meßner und Richard Hemmer über Geschichte und Geheimnisse.


Mission Impostor: Zwei verpeilte Historiker beginnen 2015 in einer Wiener Wohnküche „Geschichten aus der Geschichte“ zu erzählen. Sieben Jahre und 365 Folgen später sind Daniel Meßner und Richard Hemmer zwei stille Stars der Branche. Manchmal befürchten sie: “Bald kommt jemand und nimmt uns das alles weg”, sagen sie im großen Interview in der turi2 edition #19. Bis dahin wollen sie erst mal weitermachen. Weiterlesen >>>

Warum interessieren sich Podcast-Hörerinnen für die Beziehungs­probleme anderer Leute, Lisa Ortgies?


Podcast-Therapie: Zwei von drei Trennungen wären vermeidbar, würden die Partner miteinander über ihre Probleme sprechen, ist Lisa Ortgies überzeugt. Mit ihrem Podcast “Lisas Paarschitt” will sie “das Rundum-Sorglos-Paket” in Beziehungsfragen bieten und damit ihren Hörerinnen helfen, vom “Lauschen ins Fühlen” zu kommen, schreibt sie in ihrem Gastbeitrag für die turi2 Podcast-Wochen. Damit spricht sie eine Zielgruppe mit starkem Wachstumspotential auf dem Podcast-Markt an: Frauen Ü40, die schon ein paar Beziehungen “und viel Naivität” hinter sich gelassen haben. Weiterlesen >>>

ARD/ZDF-Studie: Die Hälfte der U30-Jährigen hört Podcasts.

Hört sich gut an: Jede Zweite unter 30 hört regelmäßig Podcasts und zeit­versetze Radio­beiträge, sagt die Studie Massen­­kommunikation Trends 2022 von ARD und ZDF. Auf alle Alters­gruppen gesehen bleibt Bewegtbild mit 88 % allerdings auf Platz 1. Hier hat das lineare Fernsehen mit 65 % die Nase vorn. 68 % der Deutschen hören jeden Tag Radio, 8 % weniger als in der Vorjahres­befragung, die allerdings ausschließlich übers Telefon stattfand. Dieses Jahr haben ARD und ZDF Menschen auch online befragt.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Heute im turi2 Clubraum: Marieke Reimann über frischen Wind für die Ohren.


Finale: Marieke Reimann verantwortet als Zweite Chefredakteurin des SWR u.a. Radio und Podcasts im Südwesten und redet auch bei der Audio-Strategie der ARD mit. Zum Ausklang der turi2 Podcast-Wochen spricht Reimann mit Aline von Drateln und Markus Trantow über die Rolle des Radios, den wachsenden Stellenwert von Podcasts – und über die Lage der ARD. Außerplanmäßig sendet der Livepodcast von turi2 bereits am Donnerstagmittag um 11 Uhr.

Der turi2 Clubraum diskutiert normalerweise immer freitags die Themen der Woche. In den vergangenen Wochen waren Podcast-Star und TV-Moderator Mickey Beisenherz, die Podcast-Produzentin Ina Tenz und Radio-Managerin Valerie Weber zu Gast. Alle Termine und Links zu Live-Events und Podcasts gibt's auf turi2.de/clubraum.
clubhouse.com (live ab 11 Uhr)

Wie mache ich im Podcast Kompliziertes einfach, Christian Hinkelmann?


So simpel: Kompliziertheit ist immer über­flüssig, schreibt Christian Hinkelmann in seinem Gast­beitrag für die turi2 Podcast-Wochen. Der Podcast-Koordinator der “Tagesschau” achtet bei der Format­entwicklung vor allem auf User-Zentrierung und darauf, dass komplexe Zusammen­hänge einfach rüber­kommen. Die Struktur eines Podcasts sei dafür besonders wichtig: “Kurze Sinn­abschnitte, immer wieder Zwischen­fazits und gern auch mal Redundanzen.” Weiterlesen >>>

Die Stärke des Nicht-Visuellen – Silvana Katzer und Ivy Haase über die Arbeit in Bertelsmanns Audio Alliance.


Es muss nicht immer Video sein: "Dadurch, dass man nicht gesehen wird, sind die Leute in Podcasts dazu bereit, mehr von sich zu zeigen und zu geben, was sie vor einer Kamera niemals sagen würden", sagt Silvana Katzer, Redaktions­leiterin der Audio Alliance von RTL, im turi2 Jobs-Podcast. Auch ihre Stell­vertreterin Ivy Haase sieht die intime Situation als große Stärke des Mediums: "Mit Kamera geht zu viel von der Atmosphäre des Gesprächs verloren." Im Doppel-Interview mit turi2-Redakteur Björn Czieslik erzählen sie, dass TV-Produktionen Podcasts als Ergänzung inzwischen mitdenken. "Bei 'Let's Dance' war es am Anfang sehr befremdlich, dass während der Werbepause noch jemand vom Podcast übers Parkett läuft", erinnert sich Silvana Katzer. Inzwischen wüssten die TV-Kollegen bei RTL jedoch, "was wir durch den Podcast gewinnen können". Im "GZSZ"-Podcast etwa, den sie hostet, gibt es Fan-Wissen, Backstage-Berichte und Gespräche mit Darstellerinnen.

Seit Mai 2019 bündelt die Audio Alliance die Audio- und Podcast-Aktivitäten von Bertelsmann, angesiedelt unter dem Dach von RTL. Elf Mitarbeitende in Berlin, Hamburg und Köln betreuen die rund 60 aktiven Podcasts redaktionell, hinzu kommen Fachkräfte für Audio-Produktion und Business Development. "Wir hören schon sehr viele Podcasts und helfen, sie zu verbessern. Das ist eigentlich ein Traumjob", schwärmt Ivy Haase. Sie selbst hostet die Podcasts Unnützes Wissen und Geolino Spezial, arbeitet inzwischen aber noch lieber hinter den Kulissen. Bei der Suche nach neuen Mitarbeitenden ist ihr wichtig, "dass sie das Medium lieben". Silvana Katzer achtet vor allem auf das Zwischen­menschliche: "Man kann alles lernen, aber mir ist wichtig, dass wir im Team zusammen­passen."

Zu dem Aufgaben der Redaktion gehört etwa die Portfolio-Planung und Konzeption neuer Podcasts. Wichtig sei ein glaubwürdiger Host mit Meinung: "Reden kann jeder von uns, aber was zu sagen zu haben, ist gar nicht so einfach", weiß Ivy Haase. Auch die Zielgruppe sollte klar sein: "Du kannst einen Podcast machen, der am besten alle anspricht. Und dann ist er für keinen Werbekunden relevant." Besonders am Herzen liegt es Ivy Haase und Silvana Katzer, mehr Frauen in Podcasts hörbar zu machen. Nicht nur in Genres wie True Crime, sondern auch für Nachrichten-, Politik- und Wirtschaftsthemen. Chasing Marsalek etwa, der Wirecard-Podcast von Audio Now, erzählt eine Geschichte, in der es um Männer geht, nur mit Frauenstimmen. Auch erfolgreiche Comedy-Podcasts mit Frauen vermisst Haase noch.

Die bisherige Plattform Audio Now geht künftig im Bezahl-Angebot RTL+ auf. Silvana Katzer erhofft sich dadurch mehr Aufmerksamkeit für Podcasts. Ivy Haase sieht die Chance, auch große Podcast-Projekte umzusetzen, "ohne dabei in erster Linie an die Vermarktbarkeit zu denken".

Das Gespräch ist Teil der turi2 Podcast-Wochen. Zum Launch der turi2 edition #19 sind wir am 12. Oktober zu Gast im RTL-Audio-Center in Berlin. Im Live-Podcast nehmen Aline von Drateln und Markus Trantow auf der Bühne Nina Gerhardt, Geschäftsführerin von RTL Radio Deutschland, und Christian Schalt, Geschäftsführer der Audio Alliance, ins Kreuzverhör.
turi2.tv (58-Min-Podcast auf YouTube), turi2.podigee.io, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de

Auf einen Klick – Podius bündelt Podcast-Marktdaten für Publisher, Vermarkter und Media-Agenturen.


Klick- und Schaltzentrale: Der Münchner Audio-Spezialist Wake Word bringt mit der Analyse- und Media­planungs-Plattform Podius ein Podcast-Tool auf den Markt, das unter einem Dach automatisiert Markt­daten für Publisher, Vermarkter und Media-Agenturen liefern will. “Wir waren genervt, uns immer mühe­voll die Daten zusammen­zusuchen”, sagt Wake-Word-CEO und Mitgründer Sven Rühlicke im Interview. Publishern gibt das Tool u.a. eine Übersicht über besetzte Themen, Genre-Konkurrenz oder die Auffind­barkeit eigener Podcasts. Ein integriertes Media­planungs­tool für Podcast-Werbung soll Planungs- und Buchungs­abläufe vereinfachen, die bisher “viel zu händisch und aufwändig” seien. Zum Start sind als Partner GroupM, Julep, Zebra-Audio und Axel Springer Audio dabei. Künftig soll Podius als unabhängige Plattform allen Teilnehmenden im Podcast-Markt offenstehen. Interview lesen >>>

Zitat: Matze Hielscher zieht sich von schlauen Podcast-Gästen ein Update.

"Ich durfte sehr viele schlaue Menschen treffen und mir ein wenig von ihnen abschneiden. Das fühlt sich so an, als würde mein eingebauter Computer ein Update ziehen und mit einer neuen Version laufen."

Matze Hielscher will für seine Gäste im Podcast Hotel Matze Wohlfühl-Atmosphäre schaffen. Im Interview in der turi2 edition #19 sagt er, dass kritische Fragen – wenn sie in einem geschützten Raum gestellt werden – nicht im Gegensatz dazu stehen müssen.
turi2.de

turi2 edition #19: Matze Hielscher übers Verquatschen und Verwüsten.


Lange Leitung: Matze Hielscher will seine Gäste im Podcast Hotel Matze mit einem Gefühl von Heimeligkeit ausfragen – und von ihnen selbst etwas fürs Leben lernen. “Ich warte gerne auch mal ein paar Jahre auf einen Gast”, sagt er im großen Interview in der turi2 edition #19. Für seinen Podcast ist er sogar bereit, den Chef-Posten in seiner Firma aufzugeben. Weiterlesen >>>

Debatte: Precht will Putin besänftigen, Lauterbach spricht von Krieg gegen Russland.

Nicht im (P)recht: In einem RND-Podcast schlägt Richard David Precht vor, dass einzelne Nato-Staaten Russland verbindlich garantieren, dass sie eine Aufnahme der Ukraine in das Verteidigungs­bündnis mit ihrem Veto verhindern würden. So wäre "schon erster Druck aus dem Kessel genommen". Karl Lauterbach widerspricht bei Twitter solchen "Kniefällen". "Wir sind im Krieg mit Putin und nicht seine Psycho­therapeuten", schreibt der Gesundheits­minister und spricht damit als erstes Regierungs­mitglied von einem Krieg gegen Russland.
rnd.de, twitter.com, spiegel.de

turi2 edition #19: Podcast oder Radio – welche Werbung bleibt länger im Kopf, Marianne Bullwinkel?


Nicht besser, sonders anders: Marianne Bullwinkel kann und will sich nicht zwischen Podcast und Radio entscheiden. Die Chefin des Radio- und Audio-Vermarkters RMS schätzt das Radio als „vertrauten Taktgeber“ und Podcasts als „intensiven Erlebnisraum zum Nachdenken“, schreibt sie in ihrem Gastbeitrag der turi2 edition #19 Audio. Weiterlesen >>>

turi2 edition #19: Schafft Hören das Lesen ab, Ulrike Zeitlinger-Haake?


Der Druck ist raus: 20 Jahre lang war Ulrike Zeitlinger-Haake Chefredakteurin von Print-Produkten – und nimmt heute trotzdem kaum noch ein Buch in die Hand. Als Head of Content bei Podimo liebt sie das „schnelle, wilde“ Medium Podcast, das sich immer wieder selbst infrage stellt, schreibt sie im Gastbeitrag für die turi2 edition #19. Weiterlesen >>>

turi2 edition #19: Bei den OMR Podstars gibt’s was auf die Ohren.


Podcast-Schmiede: Am Anfang war Podcasten für Philipp Westermeyer und seine Online Marketing Rockstars nur ein Side-Business – jetzt sitzen die Podstars wie eine Spinne im Netz der deutschen Podcast-Szene. turi2 porträtiert sechs junge Menschen, die das Unperfekte des Formats herauskitzeln wollen. Weiterlesen >>>

turi2 edition #19: “Am Anfang stand der Überlebenswille” – Armin Hierstetter im Porträt.


Stimmt so: Armin Hierstetter disruptiert mit seiner Casting-Plattform Bodalgo im Alleingang den Markt. Sein eigener Weg hinters Mikro ist eine Aneinanderreihung von Zufällen – und der Erkenntnis: “Ein besonders guter Chefredakteur bin ich nicht”, sagt er im Porträt in der turi2 edition #19. Weiterlesen >>>