Supplements und Reichweite: Christian Nienhaus über das Werbegeschäft der "Welt am Sonntag".


"Welt" auf allen Kanälen: Christian Nienhaus, Print-Chef des Springer-Konzerns, freut sich zum 70. Jubiläum der "Welt am Sonntag", dass die Medienmarke "Welt" als Zeitung, digital und als Nachrichtensender so viele Menschen erreicht, wie nie zuvor – auch wenn die gedruckte Zeitung Auflage verliert. Damit das gedruckte Werbegeschäft läuft, setzt auf die Reichweite der ganzen "Welt": Jeder Kunde, der in der "Welt am Sonntag" eine Anzeige schaltet, bekommt dieselbe Anzeige wochentags on top.

Unter dem Label "Welt am Sonntag" auch Dienstleistungen oder Produkte zu verkaufen, wie etwa der Konkurrent "Zeit" es macht, kann Nienhaus sich allerdings nicht vorstellen. "Wir haben bei 'Bild' schon Dessous und Bücher verkauft, da hat die 'Zeit' da noch gar nicht dran gedacht. Und damit haben wir auch Millionen verdient", sagt Nienhaus und will sich auf publizistische Maßnahmen konzentrieren.

Springers Mann fürs Gedruckte setzt bei der "WamS" auf hochwertige Supplements wie etwa das Heft "Icon". Das Modemagazin sammle von Kunden aus der Mode-Welt Anzeigen ein, die sonst bei "Vogue" oder "Madame" laufen und sei ein großartiges Beispiel für Diversifizierung, findet Nienhaus.
turi2.tv (6-Min-Interview auf YouTube)

Audiovermarkter RMS kann jetzt digitale Nutzung umfassender messen.

RMS verspricht künftig Audio-Nutzung über alle Endgeräte hinweg messen zu können. Der private Vermarkter will auf dieser Basis automatische Werbebuchungen anbieten, die auf Nutzungsdaten basieren. RMS generiert mit dem neuen Messverfahren Daten nicht über Cookies, sondern indem Nutzern sogenannte Listener-IDs zugewiesen werden. Damit können auch Hörer auf Smartspeakern und in Aggregatoren-Apps erreicht werden.
rms.de, wuv.de

Marketingverantwortliche erwarten höhere Werbebudgets.

Werbebudgets werden im nächsten Jahr steigen, antworten 60 % der insgesamt 1.000 Marketingverantwortlichen in einer Umfrage von Dentsu Aegis in zehn Ländern. 41 % der Befragten planen, ihre Ausgaben um bis zu 5 % zu erhöhen, 21 % gehen von einem noch höheren Anstieg aus. Hauptgründe für das Wachstum seien eine zunehmende Bedeutung von Marketing für Unternehmen und der wachsende Einsatz von Daten in der Werbung.
wuv.de

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Wir graturilieren: Ralf Hape wird 40.


Wir graturilieren: Ralf Hape, Gesamtvertriebsleiter von Sky Media, feiert heute seinen 40. Geburtstag – zunächst auf dem Land im Kreise der Familie. Mit am Geburtstagstisch sitzt dann auch Hapes jüngerer Bruder und feiert seinen 30. Geburtstag. Am Abend erwartet ihn sein "engster Freundeskreis": In einem Münchner Restaurant wird "lecker gegessen und gefeiert".

Beruflich freut Ralf Hape sich darüber dass er das neue Sponsoring-Konzept der Bundesliga erfolgreich am Markt platzieren konnte. Nun startet Sky mit einem "Mix aus bestehenden und neuen Sponsoren" in die neue Bundesliga-Saison. Fürs neue Lebensjahr wünscht Hape sich "eine Portion mehr Mut" bei Kunden und Agenturen, neue Dinge auszuprobieren. Glückwünsche zum Geburtstag nimmt er u.a. per E-Mail, Xing, Linkedin und Facebook entgegen.

ProSiebenSat.1 baut den Vermarkter SevenOne Media um.

ProSiebenSat.1 gibt seinem Vermarkter SevenOne Media eine neue Struktur aus zwei Säulen: Thomas Wagner verantwortet als Vorsitzender der Geschäftsführung die Agentur-Betreuung, Thomas Port ist für die Client-Betreuung zuständig und soll den direkten Dialog mit Werbekunden suchen. Der SevenOne will sich so stärker als bisher als Beratungsunternehmen profilieren. Die Befürchtung, Geschäfte künftig an den Agenturen vorbei machen zu wollen, versucht Sabine Eckhardt, Vorstand für Sales und Marketing, zu zerstreuen: Die Agenturen sollen Hauptkunde bleiben, die neue Client-Betreuung solle helfen, die Bedürfnisse der Werbewirtschaft besser zu verstehen.
dwdl.de, wuv.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: ProSiebenSat.1-Frau Sabine Eckhardt verkauft mit Datenschätzen Zielgruppen-Werbung.

Google steigt ins deutsche Außenwerbe-Geschäft ein, berichtet "WiWo".


Oha, OOH: Google will in Deutschland Werbung auf digitalen Displays im öffentlichen Raum platzieren, berichtet die "Wirtschaftswoche". Noch suche der Such-Riese nach Partnern. Rund 110.000 der digitalen Tafeln hängen in Bahnhöfen, Einkaufszentren und in Geschäften, schätzt der Bericht. Google argumentiere, das Inventar mithilfe seiner gesammelten Nutzerdaten, etwa zu Bewegungsmustern, besser vermarkten zu können.

Ein Google-Manager habe Ende April ein Verfahren vorgestellt, mit dem die Vermarktung von Außenwerbung durch die Google-Software Chrome Enterprise genutzt werden könne. Google plane offenbar, die Technik auch in Großbritannien und den USA einzusetzen. Die Meldung über Googles Bestrebungen setzte die Aktie des Werbevermarkters Ströer unter Druck, sie verlor zwischenzeitlich knapp 5 % an Wert. Ströer betreibt mehr als 4.500 digitale Werbescreens in Deutschland.
wiwo.de, horizont.net (Foto: Peer Grimm / dpa / Picture Alliance)

Mitarbeit: Maria Gramsch

USA: Condé Nast will seinen Umsatz unabhängig von Anzeigen und Magazinen machen.


Adé, Kerngeschäft: Condé Nast USA will in den kommenden zwei Jahren wieder stärker wachsen und dafür die Einnahmen unabhängiger vom sinkenden Anzeigengeschäft und den Printtiteln machen, kündigt Verlagschef Bob Sauerberg an. Bis Ende 2022 soll der Umsatz um 600 Mio Dollar wachsen, 2020 soll der Verlag wieder profitabel arbeiten. Diese Ziele sollen u.a. mit den Bereichen Video, B2B-Marketing und B2C-Services wie dem Affiliate-Programm "GQ Recommends", das Beratung zu Herrenmode anbietet, erreicht werden.

Derzeit liegt der Anzeigen-Anteil am Umsatz bei 70 %, bis 2022 soll er auf 50 % sinken. Schuld daran seine vor allem Facebook, Google und Co, die "so viel Werbegeld aus dem Markt ziehen", sagt Sauerberg. Kündigungen könne er im Transformationsprozess nicht ausschließen. Der Verlag hatte vergangene Woche angekündigt, sich nach 120 Mio Dollar Jahres-Minus von den Magazinen "Brides", "Golf Digest" und "W" zu trennen. Der Verkauf soll laut Sauerberg bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Im Videobereich will Condé Nast 2019 mit werbefinanzierten Streaming-Angeboten für "Bon Appétit" und "GQ" an den Start gehen. Für die Realisierung von längerem Videocontent für u.a. Netflix ist der Verlag auf der Suche nach einem Studio, das die Produktion unterstützt.
wsj.com (Paid), turi2.de (Background)

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Höchste journalistische Qualität verdient höchste Qualität in der Vermarktung.
Als Deutschlands bester Printvermarkter* garantiert BCN seinen Werbekunden exzellente Performance seiner vermarkteten Medien und deren Plattformen. Über diese medialen Kanäle erreicht BCN vier von fünf Menschen in Deutschland.**
Zukunft ist machbar. bcn.burda.de
(* W&V Vermarktercheck 2018 / ** b4p 2017 III)

Marco Bergmann kommt als Leiter Media Management zum Wort & Bild Verlag.

Wort & Bild Verlag holt Marco Bergmann als Leiter Media Management. In der neu geschaffenen Position unterstützt er das Team um Brigitta Hackmann und Gregory McCutchan. Bergmann hatte seinen Posten als geschäftsführender Gesellschafter und Chief Sales Officer beim Kinovermarkter Weischer Media Mitte 2017 verlassen, danach war er als Berater für die Serviceplan-Tochter Mediaplus tätig.
presseportal.de

Zitat: G+J-Vermarkter Frank Vogel erwartet Budget-Verschiebungen.

"Viele Unternehmen müssen ihre Vertriebsstruktur neu aufstellen und ihre Budgets zwischen Vertrieb, Marketing und Media anders aufteilen."

Frank Vogel, Chef des G+J-Vermarkters EMS, sagt im "Horizont"-Interview, dass es in der Digitalisierung noch immer keine Gewissheiten gibt.
"Horizont" 32/2018, S. 10 (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Frank Vogel könnte seinen Lebensunterhalt notfalls auch mit der Klampfe in der Hand als Straßenmusiker verdienen, sagt er im fragebogen2.

Adweek: Mars bündelt seinen weltweiten Media-Etat bei Mediacom.


Mediacom und die Schokoladenfabrik: Mars legt seinen globalen Media-Etat im Wert von 1,4 bis 1,6 Mrd Dollar in die Hände der GroupM-Agentur Mediacom, berichtet Adweek unter Berufung auf Insider. Mediacom war bereits seit 2014 für den globalen Planungsetat für Marken wie Balisto, Whiskas, Wrigley und Uncle Ben's zuständig. Der Einkaufs-Etat von Mars, bislang in verschiedenen Regionen von u.a. Starcom, Zenith und OMD betreut, geht nun auch an Mediacom.

Im Januar hatte der Konzern überraschend bekanntgegeben, Planungs- und Einkaufsetat bei einer Agentur bündeln zu wollen. Erst im Dezember 2016 war der Etat für den Mediaeinkauf u.a. für die Regionen Deutschland, Großbritannien und China neu an Publicis-Tochter Starcom vergeben worden.
adweek.com, turi2.de (Background)

Christian Gruber folgt bei Sport1 Media auf Geschäftsführer Patrick Fischer.

Sport1 Media befördert Christian Gruber zum Vorsitzender der Geschäftsführung. Er folgt auf Patrick Fischer, der den Vermarkter verlässt, um sich "neuen beruflichen Herausforderungen" zu widmen. Gruber ist seit Januar bei Sport1 Media, derzeit als Sales-Direktor. Den neuen Job führt er zunächst kommissarisch zusätzlich zu seiner bisherigen Tätigkeit aus.
constantin-medien.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Sport1 quartiert sich zur WM bei O2 ein.

Zitat: Media-Impact-Chef Hans Hamer will länger mit Agenturen zusammenarbeiten.

"Wenn jemand nur ein Jahr lang am Hebel sitzt, lernt man sich ja nicht einmal richtig kennen."

Hans Hamer, Chef beim Springer-Vermarkter Media Impact, sagt im Interview mit Meedia, bei der Zusammenarbeit mit Agenturen sei Kontinuität wichtig.
meedia.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Medienmann Hans Hamer zeigt sich fit für selbstfahrende Autos.

WhatsApp führt Anzeigen und Bezahl-Tools für Unternehmen ein.

WhatsApp führt kostenpflichtige Tools für Unternehmen und ab 2019 Werbung ein. Die Facebook-Tochter kündigt eine Software und Schnittstellen an, über die Unternehmen künftig mit ihren Kunden via WhatsApp kommunizieren können. So können Fluggesellschaften Tickets versenden und Online-Händler ankündigen, wann das Paket eintrifft. Pro Nachricht sollen Unternehmen dafür zwischen 0,5 und 9 US-Cent an WhatsApp bezahlen. Bislang haben rund 100 Unternehmen vorab WhatsApp Business getestet, etwa Singapore Airlines und Uber.

Ab kommendem Jahr soll es zudem Anzeigen geben: Nutzer werden die Werbung im Status-Bereich der App sehen. Als Status können sie Fotos und Texte posten, die ihre Kontakte für 24 Stunden abrufen können – ähnlich zur Stories-Funktion in Instagram und Facebook. Dort gibt es bereits Anzeigen zwischen den Status-Meldungen. Werbekunden sollen ihre WhatsApp-Anzeigen über den gewohnten Adsmanager von Facebook buchen können. In Zukunft verschmelzen die Plattformen: Werbekunden können etwa Anzeigen im Facebook-Newsfeed buchen, die Nutzer in eine direkte Interaktion auf WhatsApp weiterleiten.
wsj.com (Paid), mashable.com, t3n.de

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Wir graturilieren: Michael Loeb wird 55.


Wir graturilieren: Michael Loeb, Geschäftsführer der WDR Mediagroup, wird heute 55 Jahre alt. Seinen Geburtstag feiert er bei "freiem Eintritt für das Geburtstagskind" im Phantasialand in Brühl zusammen mit seiner Frau und den Kindern. Das beste am abgelaufenen Jahr war das "sensationelle Ergebnis" von WDR2 bei der Radio-MA.

Für das neue Lebensjahr wünscht sich Michael Loeb, dass "wir wieder mehr Europa wagen". Nur so sei unser Leben in Frieden und Freiheit möglich. Eine kleine Bitte an den Fußballgott steht auch auf dem Wunschzettel, nämlich der direkte Wiederaufstieg des 1. FC Köln. Glückwünsche erreichen Loeb per WhatsApp-Sprachnachricht oder über "die klassische Grußkarte mit Witzen über Best Ager"

Native-Werbung ist Treiber in der Handelsblatt-Vermarktung.

Native Advertising ist bei der Handelsblatt Media Group für 40 % der Werbeerlöse verantwortlich, legt Geschäftsführer Frank Dopheide offen. Die Erlöse aus digitaler Vermarktung haben Print inzwischen überholt. Dopheide verrät auch, dass der Verlag jedes Jahr sechsstellige Beträge verliert, weil Unternehmen nach einem unliebsamen Artikel Anzeigen stornieren.
"Horizont" 30/2018, S. 12-13 (Paid)

fragebogen2: Sarah Risch.


fragebogen2: Sarah Risch, Verlagsleiterin Print und Online bei turi2, wollte als Kind hoch hinaus und als Flugbegleiterin abheben. Im Videofragebogen von turi2.tv verrät sie, dass sie sich heute mit festem Boden unter den Füßen deutlich wohler fühlt als in der Luft. Dafür begeistert sie sich für die luftigen Schlagzeilen der Klatschpresse und das Zusammenbasteln von Ikea-Regalen.
turi2.tv (1-Min-Video auf YouTube)

"W&V": Rund die Hälfte der TV-Vermarkter überzeugt mit Angeboten.

IP Deutschland gewinnt beim "W&V"-Vermarktercheck für das TV mit der Agentur Plan und der Partnervermittlungs-App Marry Me als echtem Kunden. Etwa die Hälfte der getesteten Fernsehvermarkter überzeugt mit ihren Angeboten. Die großen Sales-Häuser betreiben auch für mögliche Kunden mit eher überschaubarem Budget einen recht großen Aufwand.
"Werben & Verkaufen" 29/2018, S. 10-15 (Paid), wuv.de (Kurzfassung)