Mediaagenturen Mediacom und Pilot gründen Joint-Venture für P&G-Etat.

Procter & Gamble: Die Mediaagenturen Mediacom und Pilot gründen ein Joint-Venture, das exklusiv für den Konsumgüterkonzern arbeiten soll, schreibt wuv.de. Beide Agenturen halten derzeit den deutschen Etat von P&G, jedoch jeder für sich. Procter & Gamble muss jedoch sparen und will weltweit 2 Mrd Dollar weniger fürs Marketing ausgeben, davon eine halbe Mrd Dollar weniger Agenturkosten.
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"W&V"-Test: Media Impact und Bauer Advertising sind die besten Print-Vermarkter.

Media Impact und Bauer Advertising sind die besten Print-Vermarkter, ergibt ein Test von Werben & Verkaufen. Besonders bei einer Test-Anfrage schneiden Bauer Advertising und das Vermarktungs-Joint-Venture von Springer und Funke gut ab. Den 3. Platz teilen sich Burda Community Network und Spiegel Media. Insgesamt sind die Leistungen der Verkaufsabteilungen der Verlage ernüchternd, sagt "W&V"-Chef Jochen Kalka.
wuv.de, "Werben & Verkaufen" 21/2017, S. 22-25, "Werben & Verkaufen" 21/2017, S. 3 (Paid)Kommentieren ...

"Emotion" und FischerAppelt starten die Aktion #wasfrauenfordern.

Emotion und FischerAppelt starten zusammen mit dem Marktforschungs-Start-up Appinio eine Aktion für Frauenrechte. Die Aktion #wasfrauenfordern soll Frauen Mut machen, im Jahr der Bundestagswahl für ihre Rechte einzutreten. Dafür startet die Frauenzeitschrift Emotion eine neue redaktionelle Serie und launcht die Seite wasfrauenfordern.de. Die Partner wollen herausfinden, wie sich Frauen eine moderne Politik vorstellen und das Ergebnis der nächsten Bundesregierung präsentieren.
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Programmatic Advertising: 2016 wurden in Deutschland 592 Mio Euro umgesetzt.

Programmatic Advertising gewinnt in Deutschland an Bedeutung, rechnet der Bundesverband Digitale Wirtschaft vor. Laut einer Erhebung wurden 2016 in Deutschland 592 Mio Euro mit automatisch gehandelten Werbeplätzen umgesetzt – 52 % mehr als 2015. Für 2017 erwartet der BVDW Nettowerbeumsätze mit Programmatic Advertising im Bereich von 864 Mio Euro.
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FischerAppelt übernimmt Mehrheit an Die Krieger des Lichts.

FischerAppelt kauft die Designagentur Die Krieger des Lichts. Digital-Vorstand Franziska von Lewinski übernimmt die Geschäftsführung, der bisherige Inhaber und Geschäftsführer Marco Schnös bleibt als Partner an Bord. Mit der Übernahme will FischerAppelt seine Digitalexpertise ausbauen. Der Kaufpreis ist unbekannt.
horizont.net, turi2.tv (3-Min-Interview mit Franziska von Lewinski)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Franziska von Lewinski macht bei FischerAppelt Marken zu Medien.

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Industriekonzern Voith übernimmt Mehrheit an Agentur Ray Sono.

Agentur-Markt: Der Heidenheimer Industriekonzern Voith übernimmt 60 % an der Agentur Ray Sono. Die Agentur soll aber weiterhin als unabhängiger Dienstleister im B2C- und B2B-Markt tätig sein. Zusammen wollen Voith und Ray Sono die Digitalisierung der Industrie vorantreiben. Dafür baut die Agentur einen Innovation Hub für industrienahe Digitalisierungslösungen auf. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.
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Dentsu Aegis kauft Austro-Mediaagentur media.at.

Dentsu Aegis, japanisches Media-Schwergewicht, kauft die österreichische Agentur media.at. Die Firma gehört bisher dem Provider A1, der Bank Bawag, der Post, den Lotterien sowie der Industriellenvereinigung. 2015 verwaltete media.at 380 Mio Euro Brutto-Werbevolumen. Mit dem Kauf, dem die Kartellbehörden noch zustimmen müssen, würde Dentsu in Österreich umsatzmässig zum Group-M-Network aufschließen.
derstandard.atKommentieren ...

Dentsu Aegis zieht von Wiesbaden nach Frankfurt.

Dentsu Aegis Network verlässt seinen Stammsitz Wiesbaden, wo die Mediaagenturgruppe seit 1972 ansässig ist. Geplant ist ein Umzug der Deutschlandzentrale nach Frankfurt am Main, wo Dentsu Aegis bereits 7.000 Quadratmeter in einem Bürogebäude am Hafenbogen gemietet hat. Die neue Heimat muss allerdings noch gebaut werden: Ab Mitte Mai rollen die Bagger an, der Bezug ist Mitte 2019 geplant.
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Group M verliert Deutschland-Chef Matthias Brüll.

Matthias Brüll, bisher Deutschland-Chef bei Group M, steht kurz vor einem Wechsel zum internationalen Mediaagentur-Network MEC, schreibt Jürgen Scharrer. Bei MEC soll Brüll künftig von London aus die Geschäfte für Europa, den Mittleren Osten und Afrika führen. Als Indiz für Brülls Wechsel wertet Scharrer u.a. die Tatsache, dass Brülls Name auf der Group M-Homepage schon seit einigen Tagen nicht mehr genannt wird.
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Analyse: Burda will online mit weniger Werbung mehr Umsatz machen.

Focus Online hat den Bogen mit nerviger Online-Werbung überspannt und rudert zurück - auf Druck von Google und im Bemühen, Umsätze zu retten. Dieser Eindruck drängt sich bei der Lektüre eines Stückes von Leif Pellikan in der aktuellen W&V auf: Demnach entrümpelt Burda Forward seine Internetseiten von nerviger Werbung, um die Nutzer nicht zu vergraulen. Nervige Pop-ups und Overlays hätten die Leser in die Arme der Adblocker-Anbieter getrieben. Focus Online setze nun nur auf ein oder zwei Werbeformate im sichtbaren Bereich, weitere würden erst beim Scrollen angezeigt. Chip.de-Nutzer honorierten weniger Werbung durch eine höhere Verweildauer, das sei auch gut für die Werbeeinahmen. Google kämpfe für ein sauberes, browserbasiertes Web und strafe Seiten, die wegen Werbung mobil zu langsam laden, im Suchranking ab.
"Werben & Verkaufen" 18/2017, S. 24-25 (Paid), turi2.de (Background)

Update: 2.5., 9.35 Uhr:
Burda widerspricht der Zusammenfassung auf turi2.de: Der Umbau der Werbeformate sei keine Reaktion auf Google-Forderungen. Vielmehr werde die Strategie schon seit zwei Jahren verfolgt.Kommentieren ...

Zahl des Tages: Klickrate für Werbung auf dem Handy liegt bei RMS bei 1,55 %.

Zahl des Tages: Bei immerhin 1,55 % liegt auf dem Handy die Klickrate für Werbung mit dem Werbemittel Audio Sync Display, sagt Frank Bachér (Foto), Digitalchef des Audiovermarkters RMS im Interview mit "Werben & Verkaufen". Der Wert sei überdurchschnittlich. RMS will mit den Pre-Roll-Spots mit klickbarem Banner Audio und Grafik bei der Werbung verbinden.
"Werben & Verkaufen" 17/2017, S. 36 (Paid)Kommentieren ...

YouTuber: Werbeeinnahmen auf YouTube brechen ein.

YouTube: Die Werbeeinnahmen auf der Video-Plattform brechen ein, beklagen viele YouTuber. Laut Tim Heldt, Macher des Kanals Kuchen TV, erhalten YouTuber nun für eine Million Klicks etwa 250 statt bisher 1.000 Euro. Auch andere Kanalbetreiber berichten von einem sinkenden Tausender-Kontakt-Preis für Werbung. Außerdem werde viel weniger Werbung geschaltet als bisher.
wuv.de, turi2.de (Background)

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fragebogen2: Boris Schramm.


fragebogen2: Boris Schramm ist ein gefragter Redner, bezeichnet sich selbst aber als "manchmal sehr schüchtern". Der Managing Director der Mediaagentur GroupM offenbart im turi2-Videofragebogen eine Schwäche für Archäologie und eine Stärke dafür, Menschen zusammenzubringen. Der, laut eigener Beschreibung, "vertrauenswürdige und entschlossene" Schramm möchte bei seiner Beerdigung dennoch nur Privates hören und von geschäftlichen Erinnerungen in der Trauerrede verschont bleiben.
turi2.tv (1-Min-Video), turi2.tv (7-Min-Interview)

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fragebogen2: Heiko Genzlinger.



fragebogen2: Heiko Genzlinger, Chef von Score-Media, versteht keinen Spaß, wenn es um Dreck in seinem Auto geht. Im turi2-Videofragebogen gibt er freimütig zu, ein kleiner Putzteufel zu sein. Die hauswirtschaftlichen Begabungen des früheren Yahoo-Deutschland-Managers enden aber auch schon beim Kochen. Dafür braucht es eine Frau, wusste schon die Mutti. Denn ohne Mampf kein (Wett)kampf: Genzlinger versuchte sich einst als Radprofi, wurde kein zweiter Jan Ullrich – was gesundheitlich wohl besser so ist.
turi2.tv (2-Min-Video), turi2.tv (6-Min-Interview)

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Parteien füllen ihre Kassen mit teuren Print-Anzeigen.

Bayernkurier TitelseitenParteien verdienen Millionen mit Anzeigen in ihren Mitglieder-Magazinen, listet Marthe Ruddat auf. Die CSU-Zeitung "Bayernkurier" verlangt 186 Euro pro 1.000 Sichtkontakte – doppelt so viel wie der "Spiegel". Anders als bei Parteispenden müssen Werbekunden wie Volkswagen, E.ON und Lobby-Verbände ihre Ausgaben nicht transparent machen. Ruddat nennt Preise, Kunden und geschätzte Einnahmen für sechs Partei-Postillen, nur die AfD verschließt sich.
abgeordnetenwatch.deKommentieren ...

fragebogen2: Christian Nienhaus.


fragebogen2: Christian Nienhaus hat einen außergewöhnlichen letzten Wunsch – er würde gerne seine eigene Beerdigung überleben. Der bescheidene Chef des Springer-Funke-Vermarkters Media Impact gibt im turi2-Videofragebogen nicht viel preis, verrät aber: Aus dem jungen Nienhaus sollte eigentlich ein Profifußballer oder ein Politiker werden. Für einen Politiker hegt Nienhaus dann auch besondere Sympathien: Winston Churchill. Der sei ein Journalist gewesen, "der richtig was geworden ist".
turi2.tv (1-Min-Video), turi2.tv (5-Min-Interview)

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Zitat: Score Media-Chef Heiko Genzlinger möchte keinen Super-Vermarkter.

"Es wäre nicht gesund, nur einen Vermarkter zu haben. Ich kenne keine Mediengattung, die nur einen hat."

Heiko Genzlinger, Chef der Vermarktungs-Allianz Score Media, findet es sinnvoll, dass er für die Regionalzeitungen und separat Media Impact für bundesweite Zeitungen kämpft.
turi2.tv (6-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Score-Media-Chef Heiko Genzlinger muss um jeden Werbekunden für Regionalzeitungen kämpfen.


Junge, komm bald wieder: Heiko Genzlinger putzt bundesweit Klinken, um Werbekunden für Regionalzeitung zurückzugewinnen. Der Chef der Vermarktungs-Allianz Score Media ist für 130 Zeitungstitel unterwegs, um Flucht-Tendenzen der vergangenen zehn Jahre entgegenzuwirken. Im turi2.tv-Videointerview räumt er ein, dass manche Werbungtreibenden für den Zeitungsmarkt verloren sind. Doch in der Autoindustrie riecht Genzlinger noch locker sitzendes Geld.

Genzlinger ist nicht der einzige Promoter des täglich Gedruckten. Auch Media Impact kämpft um jeden Euro – allerdings für bundesweite Medienmarken. Die Idee eines Einheits-Vermarkters behagt Genzlinger nicht. Er sieht sich und Media-Impact-Chef Christian Nienhaus dennoch an gleicher Front.

Das Klinkenputzen wird Score Media in diesem Jahr 100 bis 200 Mio Euro Umsatz bringen. Genzlinger hofft auf schnell steigende Umsätze, denn erst nach und nach schafft es seine im Jahr 2016 neu zusammengestellte Truppe, in Pitches um Werbegelder auch crossmediale Angebotspakete zu liefern.
turi2.tv (6-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Zitat: Thomas Koch kritisiert Native Advertising.

"Das Problem bei Native ist ja, dass wir versuchen, die Menschen reinzulegen - das kann nicht die Lösung sein."

Media-Urgestein Thomas Koch analysiert im Podcast von "Werben & Verkaufen" die Probleme der Mediabranche und schwelgt in alten Zeiten.
soundcloud.com (ab 6. Minute, 22-Min-Audio) via wuv.de

weitere Zitate von Thomas Koch:

... über die Frage, ob früher alles besser war:

"Der Witz ist ja, dass die Leute in 20 Jahren zurückblicken werden auf die heutige Zeit und von goldenen Zeiten sprechen werden."

... über seinen Weg in der Media-Branche:

"Ich bin, glaube ich, nicht der geborene Kreative. Ich hätte vielleicht Texter werden können. Ich weiß ja, wie viel Spaß mir der Umgang mit Worten macht."

... über Korruption in der Branche:

"Ich habe eine ganze Menge Menschen erlebt, die Geld auf die Seite geschafft haben, auf eine sehr unehrliche Weise."

... über das Aufhören:

"Ich habe immer viele Hobbys gehabt, die waren aber nie so zeitraubend, dass sie tagesfüllend gewesen wären. (...) Ich glaube, es gibt Menschen, die sich wünschen würden, dass ich Ruhe gebe ... dann erstrecht nicht."

... über die Probleme der Branche:

"Wir haben noch nicht verstanden, wie wir mit der Digitalisierung der Medienwelt umzugehen haben. Das meiste, was wir in der Vergangenheit angefasst haben, hat nicht funktioniert."

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Tina Beuchler hält Werbung in Hate-Umfeldern für ein "absolutes No-Go".

OWM-Vorstand Tina Beuchler bezeichnet Werbung im Umfeld von Hassmeldungen als ein "absolutes No-Go". Nötig seien Vermarkter, "die ihre Arbeit und Verantwortung ernst nehmen". Ihr Co-Vorstand Uwe Storch nimmt zudem Werbetreibende und Agenturen in die Pflicht: "Wer im Auktionsmarkt überall billig fischt, darf nicht überrascht sein, dass er mit seinen Anzeigen in ungewünschten Umfeldern landet".
"Werben & Verkaufen", 14/2017, S. 28 (Paid)Kommentieren ...

Agenturen werben im Mai mit leerer Seite für sich.

Agenturen starten unter Verantwortung der Verbände BVDW, CMF, Famab, GWA, GPRA und OMG am 17. Mai eine Gattungskampagne für sich selbst. Mit leeren Seiten und dem Aufdruck "Mach was draus" suchen sie Nachwuchs. Die Anzeigen werden in den Kanälen der Verbände sowie bei Facebook und Gruner + Jahr, die als Medienpartner an Bord sind, erscheinen.
"Werben & Verkaufen", 14/2017, S. 9 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Boris Schramm betreibt zu Hause seinen eigenen Kiosk.

"Sie würden tot umfallen, wenn Sie in meine Wohnung kommen. Da liegen Hunderte von Zeitschriften, in Teilen auch Zeitungen, herum. Ich interessiere mich für Kunst, Interior Design, aktuelle Geschichten, alles was neu auf den Markt kommt."

Boris Schramm, Managing Director der GroupM, gibt im Videointerview Einblick in seine Mediennutzung und verbringt an Wochenenden oft Stunden mit Lesen.
youtube.com (7-Min-Video)Kommentieren ...

Boris Schramm diagnostiziert ein Machtvakuum im Werbemarkt.


Völlig führungslos: Boris Schramm ist als Managing Director der GroupM einer der wichtigsten Werbegeld-Verteiler. Doch wer hat heute die Macht im Geschäft mit Werbung? "Per se niemand mehr", sagt Schramm im turi2.tv-Interview – am ehesten Google und Facebook. Trotz wachsender Digitalkonzerne ist der Mediaagentur-Mann überzeugt: Werbung bleibt in Teilen Handarbeit. Voll automatisierte Buchungen würden oft "gar nicht funktionieren".

Programmatic Advertising sei in Deutschland kaum entwickelt – und Schramm ist nicht traurig darüber. In den USA und Großbritannien zeigten sich immer mehr Probleme. "Vielleicht profitieren wir von Lernerfolgen aus diesen Märkten", hofft Schramm. Die internationale Sicht wird immer wichtiger – nicht zuletzt, weil sich Google und Facebook partout keinen nationalen Regeln unterwerfen wollen. Schramm betrachtet Konzerne, die "in ihren weltweiten Dimensionen ganz eigene Gesetzgebungen" haben, mit Spannung und einer Portion Ratlosigkeit.
youtube.com (7-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

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Zitat: Für Christian Nienhaus ist Print-Vermarktung mehr Pflicht als Lust.

"Bei uns ist es wie in der Autoindustrie: Da wird viel über E-Mobilität geredet, aber im Moment muss man auch noch die Verbrennungsmotoren verkaufen. Übertragen auf unsere Wirtschaft heißt das: Wir müssen auch Print noch verkaufen, weil es noch verdammt reichweitenstark ist."

Media-Impact-Chef Christian Nienhaus sieht Print in einem "sehr, sehr langen Gleitflug".
turi2.tv (5-Min-Video)1 Kommentar

Media-Impact-Chef Christian Nienhaus predigt Markenpflege.


Die Marke macht's: Media-Impact-Chef Christian Nienhaus teilt die Medienwelt nicht mehr in Zeitung und Online, sondern nur noch in starke und schwache Marken. "Wir brauchen große Marken wie 'Bild', die nicht mehr als Monolithen auftreten, sondern auf sehr vielen Wegen zum Kunden gehen", sagt Nienhaus im turi2.tv-Interview beim BDZV-Vermarktungsgipfel. "Marke garantiert Aufmerksamkeit." Nienhaus hadert im Gespräch zugleich mit der "dezidierten Marketingidee" von Google und Facebook: "Sie wollen alles komplett kontrollieren und beeinflussen."

Nienhaus, früher "Bild"-Verlagschef und Funke-Geschäftsführer, führt den gemeinsamen Vermarkter von Springer und Funke seit 2015. Sein Team bei Media Impact stellt sich crossmedial auf und erwirtschaftet ein Viertel des Umsatzes digital. Große Marken wie "Bild" garantieren Aufmerksamkeit – Nienhaus kontaktiert große Kunden direkt statt über die Zwischenstation Mediaagentur. Der Wandel der Branche trifft auch Media Impact: Nienhaus toleriert kein Beharren, erfahrene (Print-)Anzeigenverkäufer müssen im Tandem mit digital denkenden Kollegen zum Kunden reisen.
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