Umfrage: Unternehmen wollen mehr in Influencer investieren.

Print Personality wirkt: Die Budgets für Influencer Marketing wachsen 2019 in 61% der Unternehmen, erfährt der Bundesverband Digitale Wirtschaft in einer Umfrage. Sogenannte Mikro-Influencer mit geringer Reichweite, aber klar umrissener Zielgruppe sind beliebter als die großen Social-Media-Stars. Die meisten Unternehmen wollen über Influencer die Aufmerksamkeit und speziell ihre Relevanz in der Zielgruppe steigern.
bvdw.org, horizont.net

Heiko Genzlinger verlässt Score Media.

Heiko Genzlinger, zuletzt Sprecher der Geschäftsführung bei Score Media, verlässt den Zeitungsvermarkter. Die Gründe seien privat, allerdings soll Genzlinger in seiner Funktion als Geschäftsführer auch "seine Kompetenzen überschritten haben". Seine Aufgaben übernimmt interimistisch Carsten Dorn, der erst im August als Geschäftsführer für Finanzen, IT und Sales Operations anheuerte. Unterstützt wird er von Andrea Becher, deren vorübergehende Tätigkeit dauerhaft werden könnte.
"Horizont" 45/2018, S.11 (Paid), turi2.de (Background)

Philip Morris investiert vierstellig, damit ein Raucher zum Dampfer wird.

Philip Morris investiert rund 1.000 Dollar Marketing-Budget, um einen Raucher auf die Tabak-Dampfmaschine Iqos umzugewöhnen. Konzernchef André Calantzopoulos preist das 100 Euro teure Gerät, das nicht ganz so schnell Krebs macht, in der "FAS" an. Philip Morris ließ Iqos für 4,5 Mrd Dollar entwickeln und wirbt in Deutschland nicht mehr für Marlboro und Co.
"FAS", S. 25 (Paid)

Media-Impact-Chef Hans Hamer: Warum Anzeigenverkäufer heute Kreative und Berater sein müssen.

Kreativer Kohle machen: Hans Hamer zieht für Springer und Funke die Werbe-Euros an Land. Im Video-Interview von Peter Turi beschreibt der Chef des Vermarkters Media Impact, wie rasant sich sein Geschäft wandelt. Zu den digitalen Konkurrenten kommt eine weitere Herausforderung durch Werbekunden: "Wir als Vermarkter müssen immer mehr Kreativleistung bringen."

Umdenken muss Hamer auch bei den Werbeformaten. Die Ganzseite 4c in "Bild" ist nicht mehr das Maß aller Dinge – kultige Kampagnen, die jeder kennt, gebe es in der fragmentierten Medienwelt ohnehin kaum. Hamers Leute verkaufen Werbung auch digital-only, ohne nebenbei noch Print aufzuschwatzen. Gefragt sei Beratung, um gemeinsam mit dem Kunden zu verstehen, was er braucht: "Zuhören wird wichtiger als nur zu senden."
turi2.tv (15-Min-Gespräch auf YouTube)

Die Themen des Gesprächs gezielt zum Anklicken: Hans Hamer über ...
0:29 ... den Wandel seines Jobs
1:57 ... Herkunft und Werdegang
5:30 ... Influencer und digitale Werbung
7:28 ... Storytelling und Content Marketing
9:20 ... den Anzeigenverkäufer als Berater
10:26 ... seine Frage an Dieter Zetsche
11:00 ... seine Frage an Mark Zuckerberg
12:17 ... Events als Werbeträger
13:00 ... Luxus-Trend und Special Interest

Roland Pimpl: Moral-Debatte um Mediapläne führt ins Leere.

Media-Budgets: Roland Pimpl nimmt in einem Essay die Argumentation von Julia Jäkel und anderen auseinander, wonach Werbetreibenden aus moralischen Gründen mehr Geld in klassische Medien, statt Social Media investieren sollten. Für Pimpl schwächt dieses moralische Argument das sachliche Argument der Werbewirksamkeit unnötig ab. Gleichzeitig überhöhe es klassische Medien moralisch, darunter auch die Klatschpresse und fordere selektiv beim Thema Spendings Haltung – nicht aber in anderen Themen.
horizont.net, turi2.de (Background)

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Marcel Kammermayer wird Geschäftsführer der Serviceplan-Tochter Plan.Net Campaign.

Plan.Net, Digital-Agentur von Serviceplan, engagiert Marcel Kammermayer als zusätzlichen Geschäftsführer der Kampagnen-Tochter Plan.Net Campaign. Kammermeyer kommt von der Kreativ-Agentur Hillert und Co und verantwortet bei Plan.Net Beratung und Strategie. Die neue Digital-Media-Tochter Plan.Net Neo gewinnt unterdessen den nationalen, digitalen Media-Etat des Dessous- und Bademoden-Herstellers Calzedonia.
plan-net.com (Kammermayer), plan-net.com (Calzedonia)

Ringier führt dynamisches Preissystem bei Printanzeigen ein.

Ringier und Ringier Axel Springer führen ab Januar ein dynamisches Preissystem bei Printanzeigen ein. Der Preis für Anzeigen setzt sich künftig flexibel u.a. durch Zeitpunkt, Volumen, Titelwahl und Platzierung zusammen und wird durch einen Algorithmus errechnet. Ab dem zweiten Quartal 2019 sollen Werbekunden in einer webbasierten Buchungsplattform zudem selbst Anzeigen mit dynamischen Preisen buchen können.
ringier.ch

Zitat: Julia Jäkel appelliert an Verantwortung der Media-Entscheider.

"Wir wollen nach vorne, nicht zurück. Aber genau deshalb ist es uns auch so wichtig, dass uns die Demokratie nicht um die Ohren fliegt."

Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel wirbt für Werbung in Qualitätsmedien: Marketing-Leute sollten Werbegelder "verantwortungsvoll ausgeben", also lieber in Hamburg als im Silicon Valley.
"Horizont" 39/2018, S. 12-13 (Paid)

Wir graturilieren: Matthias Wahl wird 59.


Wir graturilieren: Matthias Wahl, Sprecher der RMS-Geschäftsführung, feiert heute seinen 59. Geburtstag - "gaaaanz leise und glücklich irgendwo", mehr sagt Wahl nicht. Das "Heimkommen nach Hamburg und die wunderbare Aufnahme der Familie Wahl in der schönsten Stadt der Welt" war sein persönliches Highlight im vergangenen Jahr.

Im neuen Lebensjahr erhoffe sich der Radiovermarkter-Chef "Gesundheit, und dass ein mächtiger Ruck durch dieses Land geht". Glückwünsche erreichen den Wahl-Hamburger am besten "mental". Alle, die es handfester mögen, greifen zur E-Mail.

Aus dem turi2.tv-Archiv: Matthias Wahl kritisiert die Kreativen.

Supplements und Reichweite: Christian Nienhaus über das Werbegeschäft der "Welt am Sonntag".


"Welt" auf allen Kanälen: Christian Nienhaus, Print-Chef des Springer-Konzerns, freut sich zum 70. Jubiläum der "Welt am Sonntag", dass die Medienmarke "Welt" als Zeitung, digital und als Nachrichtensender so viele Menschen erreicht, wie nie zuvor – auch wenn die gedruckte Zeitung Auflage verliert. Damit das gedruckte Werbegeschäft läuft, setzt auf die Reichweite der ganzen "Welt": Jeder Kunde, der in der "Welt am Sonntag" eine Anzeige schaltet, bekommt dieselbe Anzeige wochentags on top.

Unter dem Label "Welt am Sonntag" auch Dienstleistungen oder Produkte zu verkaufen, wie etwa der Konkurrent "Zeit" es macht, kann Nienhaus sich allerdings nicht vorstellen. "Wir haben bei 'Bild' schon Dessous und Bücher verkauft, da hat die 'Zeit' da noch gar nicht dran gedacht. Und damit haben wir auch Millionen verdient", sagt Nienhaus und will sich auf publizistische Maßnahmen konzentrieren.

Springers Mann fürs Gedruckte setzt bei der "WamS" auf hochwertige Supplements wie etwa das Heft "Icon". Das Modemagazin sammle von Kunden aus der Mode-Welt Anzeigen ein, die sonst bei "Vogue" oder "Madame" laufen und sei ein großartiges Beispiel für Diversifizierung, findet Nienhaus.
turi2.tv (6-Min-Interview auf YouTube)

Audiovermarkter RMS kann jetzt digitale Nutzung umfassender messen.

RMS verspricht künftig Audio-Nutzung über alle Endgeräte hinweg messen zu können. Der private Vermarkter will auf dieser Basis automatische Werbebuchungen anbieten, die auf Nutzungsdaten basieren. RMS generiert mit dem neuen Messverfahren Daten nicht über Cookies, sondern indem Nutzern sogenannte Listener-IDs zugewiesen werden. Damit können auch Hörer auf Smartspeakern und in Aggregatoren-Apps erreicht werden.
rms.de, wuv.de

Marketingverantwortliche erwarten höhere Werbebudgets.

Werbebudgets werden im nächsten Jahr steigen, antworten 60 % der insgesamt 1.000 Marketingverantwortlichen in einer Umfrage von Dentsu Aegis in zehn Ländern. 41 % der Befragten planen, ihre Ausgaben um bis zu 5 % zu erhöhen, 21 % gehen von einem noch höheren Anstieg aus. Hauptgründe für das Wachstum seien eine zunehmende Bedeutung von Marketing für Unternehmen und der wachsende Einsatz von Daten in der Werbung.
wuv.de

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Wir graturilieren: Ralf Hape wird 40.


Wir graturilieren: Ralf Hape, Gesamtvertriebsleiter von Sky Media, feiert heute seinen 40. Geburtstag – zunächst auf dem Land im Kreise der Familie. Mit am Geburtstagstisch sitzt dann auch Hapes jüngerer Bruder und feiert seinen 30. Geburtstag. Am Abend erwartet ihn sein "engster Freundeskreis": In einem Münchner Restaurant wird "lecker gegessen und gefeiert".

Beruflich freut Ralf Hape sich darüber dass er das neue Sponsoring-Konzept der Bundesliga erfolgreich am Markt platzieren konnte. Nun startet Sky mit einem "Mix aus bestehenden und neuen Sponsoren" in die neue Bundesliga-Saison. Fürs neue Lebensjahr wünscht Hape sich "eine Portion mehr Mut" bei Kunden und Agenturen, neue Dinge auszuprobieren. Glückwünsche zum Geburtstag nimmt er u.a. per E-Mail, Xing, Linkedin und Facebook entgegen.

ProSiebenSat.1 baut den Vermarkter SevenOne Media um.

ProSiebenSat.1 gibt seinem Vermarkter SevenOne Media eine neue Struktur aus zwei Säulen: Thomas Wagner verantwortet als Vorsitzender der Geschäftsführung die Agentur-Betreuung, Thomas Port ist für die Client-Betreuung zuständig und soll den direkten Dialog mit Werbekunden suchen. Der SevenOne will sich so stärker als bisher als Beratungsunternehmen profilieren. Die Befürchtung, Geschäfte künftig an den Agenturen vorbei machen zu wollen, versucht Sabine Eckhardt, Vorstand für Sales und Marketing, zu zerstreuen: Die Agenturen sollen Hauptkunde bleiben, die neue Client-Betreuung solle helfen, die Bedürfnisse der Werbewirtschaft besser zu verstehen.
dwdl.de, wuv.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: ProSiebenSat.1-Frau Sabine Eckhardt verkauft mit Datenschätzen Zielgruppen-Werbung.

Google steigt ins deutsche Außenwerbe-Geschäft ein, berichtet "WiWo".


Oha, OOH: Google will in Deutschland Werbung auf digitalen Displays im öffentlichen Raum platzieren, berichtet die "Wirtschaftswoche". Noch suche der Such-Riese nach Partnern. Rund 110.000 der digitalen Tafeln hängen in Bahnhöfen, Einkaufszentren und in Geschäften, schätzt der Bericht. Google argumentiere, das Inventar mithilfe seiner gesammelten Nutzerdaten, etwa zu Bewegungsmustern, besser vermarkten zu können.

Ein Google-Manager habe Ende April ein Verfahren vorgestellt, mit dem die Vermarktung von Außenwerbung durch die Google-Software Chrome Enterprise genutzt werden könne. Google plane offenbar, die Technik auch in Großbritannien und den USA einzusetzen. Die Meldung über Googles Bestrebungen setzte die Aktie des Werbevermarkters Ströer unter Druck, sie verlor zwischenzeitlich knapp 5 % an Wert. Ströer betreibt mehr als 4.500 digitale Werbescreens in Deutschland.
wiwo.de, horizont.net (Foto: Peer Grimm / dpa / Picture Alliance)

Mitarbeit: Maria Gramsch

USA: Condé Nast will seinen Umsatz unabhängig von Anzeigen und Magazinen machen.


Adé, Kerngeschäft: Condé Nast USA will in den kommenden zwei Jahren wieder stärker wachsen und dafür die Einnahmen unabhängiger vom sinkenden Anzeigengeschäft und den Printtiteln machen, kündigt Verlagschef Bob Sauerberg an. Bis Ende 2022 soll der Umsatz um 600 Mio Dollar wachsen, 2020 soll der Verlag wieder profitabel arbeiten. Diese Ziele sollen u.a. mit den Bereichen Video, B2B-Marketing und B2C-Services wie dem Affiliate-Programm "GQ Recommends", das Beratung zu Herrenmode anbietet, erreicht werden.

Derzeit liegt der Anzeigen-Anteil am Umsatz bei 70 %, bis 2022 soll er auf 50 % sinken. Schuld daran seine vor allem Facebook, Google und Co, die "so viel Werbegeld aus dem Markt ziehen", sagt Sauerberg. Kündigungen könne er im Transformationsprozess nicht ausschließen. Der Verlag hatte vergangene Woche angekündigt, sich nach 120 Mio Dollar Jahres-Minus von den Magazinen "Brides", "Golf Digest" und "W" zu trennen. Der Verkauf soll laut Sauerberg bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Im Videobereich will Condé Nast 2019 mit werbefinanzierten Streaming-Angeboten für "Bon Appétit" und "GQ" an den Start gehen. Für die Realisierung von längerem Videocontent für u.a. Netflix ist der Verlag auf der Suche nach einem Studio, das die Produktion unterstützt.
wsj.com (Paid), turi2.de (Background)