Display-Werbung wird im 4. Quartal 2018 weniger oft wahrgenommen.

TV-Werbung im Fernseher 150Display-Werbung: Nur 52 % der ausgespielten Anzeigen wurden im 4. Quartal 2018 von Nutzern tatsächlich wahrgenommen, sagt eine Auswertung von Meetrics. Damit liegt der Wert deutlich unter dem des 3. Quartals von 62 %. Ein Grund hierfür sei die hohe Zahl an Anzeigen zur Weihnachtszeit, so dass auch schlechtere Anzeigenplätze gebucht würden, so Meetrics. Video-Ads erzielen hingegen mit 81 % Sichtbarkeit den besten Wert des Jahres.
horizont.net

Werbemarkt stagniert 2018.

TV-Werbung im Fernseher 150Werbemarkt stagniert im Jahr 2018, meldet "Horizont" mit Verweis auf Zahlen von Nielsen. Demnach betrugen die Werbeinvestitionen 2018 in Deutschland rund 31,66 Mrd Euro – was fast genau dem Wert von 2017 entspricht. Da die Zahlen auf den offiziellen Preislisten basieren, dürften die Netto-Ausgaben sogar rückläufig sein. Vor allem größere Unternehmen haben ihre Ausgaben reduziert. Mobile Werbung wächst weiter stark.
horizont.net

Alexander Adler leitet die digitale Vermarktung von "Eat Smarter".

Eat Smarter, Ernährungszeitschrift von Milchstraße-Gründer Dirk Manthey, engagiert Alexander Adler, 34, als neuen Leiter für die digitale Vermarktung. Adler kommt von Ganske, wo er unter anderem für die Vermarktung von Webseiten aus dem Jahreszeiten-Verlag zuständig war. Mantheys alter Weggefährte Martin Fischer mischt bei "Eat Smarter" inzwischen als Geschäftsführer mit.
per Mail, turi2.de (Background)

Serviceplan kooperiert mit Hakuhodo und Unlimited.

Serviceplan sowie die japanische Agenturgruppe Hakuhodo und die britische Unlimited Group arbeiten künftig strategisch zusammen. Die drei Partner wollen gemeinsame Teams in den Feldern Creative, Data Science, Technologie und Media aufbauen, um insbesondere bei datengesteuerten Themen bessere Angebote machen zu können. Serviceplan und Unlimited kooperieren bereits seit 2015.
serviceplan.com

Amazon startet Gratis-Streaming und entwickelt Dienst für Videospiele.

Streaming im Doppelpack: Amazon ergänzt seine Film-Datenbank IMDb um den werbefinanzierten Streaming-Dienst Freedive. Nutzer können, vorerst nur in den USA, ältere Serien wie "Fringe" und Filme wie "Last Samurai" kostenlos schauen. Parallel arbeitet Amazon an einem Dienst für Videospiele, berichtet "The Information". Nutzer sollen über die Plattform Spiele abrufen können – und in der Cloud spielen, statt Software herunterzuladen oder auf DVD zu kaufen. Amazon gehört bereits Twitch, die wichtigste Plattform für Livestreams in der Gaming-Gemeinde.

Das neu gestartete Video-Angebot von IMDb läuft im Web und über Amazon Fire TV. IMDb sitzt auf Millionen Daten zu Filmen und Schauspielern und gehört bereits seit 1998 zu Amazon – das damals noch ein kleiner Online-Laden für Bücher und DVDs war. Separat von IMDb bietet Amazon seinen Prime-Kunden den werbefreien Streaming-Dienst Prime Video an. Auch hier kommen die Filme aus der Cloud auf die Geräte der Nutzer – Amazon hat also reichlich Knowhow, auch für einen möglicherweise kommenden Streaming-Dienst für Spiele. Amazon ist nicht das einzige Unternehmen mit diesen Plänen: Microsoft und Google arbeiten an Angeboten und Sony betreibt bereits Playstation Now. (Fotos: Picture Alliance / Montage: turi2)
hollywoodreporter.com (Freedive), theinformation.com (Spiele-Streaming, Paid), theverge.com

"Jammern verboten": Wie "Zeit"-Chef Rainer Esser Print- und Anzeigen-Krise trotzt.


Esser kann's besser: Bei der "Zeit" steigen die Umsätze, der Abonnenten-Stamm ist stabil. Geschäftsführer Rainer Esser steht als Person für diesen Erfolg und erläutert seine Rezepte im ausführlichen Interview von Peter Turi. Esser spricht über Diversität, Diversifizierung – und warum seine Journalisten keinen Grund zur Klage haben. Das Gespräch ist nun als Video verfügbar. Unten lassen sich einzelne Themen gezielt anklicken. Wer nur hören möchte, findet das Gespräch im turi2 podcast – sowie direkt bei Spotify und iTunes.

Rainer Esser spricht mit Peter Turi über ...

0:57 ... sich, seinen Job und 80-Stunden-Wochen

4:17 ... das Geschäft mit den "Zeit" Reisen

6:20 ... Unternehmenskultur und Diversität

7:20 ... die Bezahlung der (freien) Journalisten

9:00 ... seine weitere Karriere und die Holtzbrinck-Brüder

10:47 ... Profitabilität und Erfolg der Marke "Zeit"

16:12 ... den "Zeit"-Leser-Club als Wertegemeinschaft

22:56 ... Wochen-Frequenz und andere Faktoren für Erfolg

26:18 ... den Weg der Kunden-Gewinnung

29:38 ... das Geschäft mit Events und Konferenz

33:08 ... die steigende Bedeutung neuer Geschäftsfelder

34:47 ... Anzeigenschwund und neue Modelle im Werbegeschäft

39:27 ... Print-Zukunft und die "Zeit" im kleinen Format

turi2.tv (44-Min-Gespräch bei YouTube), turi2.de/podcast

Media-Agenturen prognostizieren leichtes Werbewachstum.

Netto-Werbeausgaben in Deutschland wachsen 2019 um 1 bis 2 %, allerdings nur unter Einbeziehung von Google und Facebook, sagt die Prognose der OMG-Mediaagenturen. Die Online-Ausgaben wachsen demnach um bis zu 6 %, alle anderen Werbegattungen schwächeln: Zeitungen und Zeitschriften verlieren jeweils 10 % Umsatz, TV dreht um bis zu 2 % ins Minus, so die Prognose der Agenturchefs.
omg-mediaagenturen.de, wuv.de

"Le Monde" behauptet sich mit Vermarktungsallianz und hohem Abo-Umsatzanteil.

Qualitätsmedien können durchaus gegen Google und Facebook bestehen, erklärt Louis Dreyfus, Verleger der französischen Tageszeitung "Le Monde", im Interview bei Digiday. Er versucht, der billigen Reichweite der Tech-Riesen ein sicheres Markenumfeld mit hochwertigen Lesergruppen entgegenzusetzen. Die Digital-Vermarktungsallianz mit dem konservativeren "Le Figaro" habe in den ersten 10 Monaten bereits 5 Mio Euro eingespielt. 55 % der Digitalumsätze bei "Le Monde" stammten aus Abos.
digiday.com, lemonde.fr (Background Allianz)

Zitat: Omnicom-Deutschlandchef Paul Remitz kritisiert zu hohe Innovations-Skepsis.

"Deutschland ist aufgrund seiner kulturpessimistischen Haltung gegenüber Innovationen nur bedingt zukunftsfähig."

Omnicom-Deutschlandchef Paul Remitz kritisiert im "Horizont"-Interview, dass in Deutschland Innovationen stets mit Skepsis und Regulierungswillen begegnet werde.
"Horizont" 50/2018, S. 14 (Paid), turi2.de (Background)

Andrea Becher wird Chief Sales Officer bei Score Media.

Score Media macht seine Führungsebene nach dem Abgang von Heiko Genzlinger wieder komplett, schreibt "Horizont". Neben Geschäftsführer Carsten Dorn leitet künftig wie bereits spekuliert wurde Andrea Becher als Chief Sales Officer die Geschäfte. Sie war zuletzt beratend für Score Media tätig. Im April stößt zudem Daniel Hasert, derzeit im Agentur Management bei Media Impact aktiv, hinzu. Er soll die Sales-Steuerung übernehmen.
"Horizont" 50/2018, S. 10 (Paid), turi2.de (Background)

OWM-Chef Joachim Schütz: "Die erste Aufgabe von Werbung ist, zu verkaufen."


Werber, keine Weltretter: Joachim Schütz vereint in der Werbe-Kunden-Lobby OWM mehr als 100 werbungtreibende Unternehmen – dass die Firmen und Konzerne mit ihren Media-Milliarden auch eine gesellschaftliche Verantwortung tragen, sieht er nicht so. "Die erste Aufgabe von Werbung ist, zu verkaufen", sagt Schütz im Interview von "Horizont" und turi2.tv beim Best4-Event. Dass Media-Investitionen auch Arbeitsplätze schaffen und für den Erhalt einer freien und vielfältigen Presse sorgen, sieht er als "sekundäre Effekte".

"Jedes Unternehmen entscheidet selbst, wo es seine Gelder investiert", sagt Schütz. Eine konzertierte Aktion der in der OWM organisierten Unternehmen, Facebook und Google unter Druck zu setzen, damit sie Fake News ernsthaft bekämpfen, sieht er deswegen nicht. "Wir versuchen diese Thematik über Argumente und Öffentlichkeitsarbeit anzugehen." Empfehlungen geben könne er aber nicht. Gute Werbeumfelder sind den Unternehmen dennoch wichtig, sagt Schütz. Oft hätten Unternehmen durch die automatische Platzierung aber zu wenig Kontrolle über die Umfelder, in denen ihre Werbung läuft.
turi2.tv (5-Min-Video)

Babor-Managerin Isabel Bonacker begegnet Influencern und Zalando skeptisch.


Makellose Markenmacherin: Isabel Bonacker würde für ein kleines bisschen Reichweite nicht ihre Großmutter verkaufen. Die Managerin der Kosmetik-Firma Babor jubelt mit Vorsicht über digitale Möglichkeiten, erzählt sie im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv beim Verlage-Event Best4. "Wir müssen immer einlösen können, was wir mit der Marke versprechen", sagt Bonacker. Auf Instagram lenkt sie deshalb kein Geld in die Taschen unzähliger Influencer. Und im digitalen Regal von Zalando steht die Babor-Ampulle bewusst nicht zwischen zig anderen Produkten.

Bonacker baut weiterhin auf Print-Anzeigen, die aus ihrer Sicht ein sicheres Umfeld versprechen. "Wir haben in einer groß angelegten Marktforschung festgestellt, dass unsere Zielgruppe, unsere Verwenderin, die meist 35 aufwärts ist, liest und Print mag." Sie selbst fühlt sich manchmal selbst überfordert von der Flut digitaler Informationen und sieht die klassischen, analogen Medien als Lösung, weil sie mit solider Recherche und kuratierter Vorauswahl wieder für Übersicht sorgen können.
turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube)

Deutsche Bahn lässt um Media-Einkauf pitchen.

Deutsche Bahn baut den Media-Einkauf um und schreibt die Beschaffung von Werbeplätzen europaweit aus, sagt Oliver Schmidt, Leiter der DB Marketingkommunikation Horizont.net. Bisher setzt der Konzern dafür auf die Inhouse-Agentur Media & Buch, die Schmidt selbst führt, nur bei TV- und Digital-Inventar kommen externe Agenturen zum Einsatz. Der Pitch soll im Januar oder Februar beginnen. Die Bahn löst Media & Buch auf und siedelt das Media-Know-how als neue Media-Einheit bei CMO Antje Neubauer an. "Das Mediageschäft ist inzwischen so komplex, dass eine eigene Inhouse-Mediaagentur einfach nicht mehr effizient ist", sagt Schmidt.
horizont.net (nach Registrierung frei)

GIK-Chefin Julia Scheel lockt Print-Werbekunden mit Sympathie-Punkten für ihre Marken – und Brand Safety.


Klasse gegen Masse: Julia Scheel ist 2018 der kluge Kopf hinter der verlagsübergreifenden Markt-Media-Studie Best4Planning. Im Interview mit "Horizont" und turi2.tv am Rande des Best4-Events in Berlin trommelt die Marktforscherin aus dem Hause Burda für die qualitativ hochwertigen Werbeumfelder in Zeitungen und Zeitschriften. Werbekunden könnten etwa von den hohen Sympathie-Werten des Werbeträgers Print profitieren. Dass dennoch immer mehr Werbe-Euros zu Facebook und Google fließen statt in Print, erklärt sie sich damit, dass viele Firmen womöglich zu sehr auf Abverkauf als auf Markenpflege setzen.

Dass einigen Unternehmen billige Reichweite wichtiger ist als das Werbe-Umfeld, glaubt die Marktforscherin dagegen nicht: Es gebe eine große Sensibilität bei den Unternehmen, sagt Scheel. Nachholbedarf sieht sie aber in der Media-Planung. Dort werde oft viel eingekauft und ausgesteuert und "mitunter die Qualität vernachlässigt, was sehr schade ist." Dem Argument, dass Werbekunden mit ihren Budgets auch gesellschaftliche Verantwortung tragen und auch deswegen in Print investieren sollten, folgt sie nur zum Teil: Grundsätzlich stehe es allen Unternehmen gut, verantwortlich zu handeln - Medienunternehmen und Werbekunden. Burda-Frau Scheel sagt aber auch: "Print braucht kein Mäzenatentum".
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

Robert Herrmann verlässt Score Media.

Score Media verzeichnet mit Robert Herrmann einen weiteren Abgang eines Managers der Gründungszeit des Vermarkters, schreibt Clap. Der Director Business Develoment & Partnerships habe sich entschieden "eine neue Herausforderung zu suchen". Zuvor haben bereits Geschäftsführer Heiko Genzlinger, Sales-Chef Christian Zimmer, Verkaufsleiter Sven Holsten und COO Judith Sterl ihren Abgang angekündigt oder bereits vollzogen.
clap-club.de, turi2.de (Background)

Telekom-Mediachef Norman Wagner steckt Print noch nicht ins Altpapier.


Media Magenta: Norman Wagner lenkt seit August die Werbe-Millionen der Telekom. Der neue Head of Group Media hat den Verlagen zu ihrem Event Best4 eine frohe Botschaft mitgebracht: In Sachen Print-Werbung ist nicht alles schlecht. Wagner sagt im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv: "Papier schafft eine Nutzungssituation, die offener für Werbung macht." Wird die Telekom also verstärkt in Print investieren? Eher nicht. Denn die Telekom-Produkte würden immer digitaler – und der Weg von der digitalen Anzeige zum Online-Shop ist kürzer.

Wagner gibt im Interview zu verstehen: Er strebt bei der Telekom eine Evolution an, aber gerade keine Revolution. Vorgänger Andreas Nassauer hat kurz vor dem Wechsel vieles umgebaut, die Telekom hat etwa strategische Entscheidungen über ihr Media-Geschäft wieder ins Haus geholt, statt an Mediaagenturen auszulagern. Norman Wagner will jetzt Detailfragen in den Fokus nehmen: etwa die Markenführung auf den digitalen Kanälen verbessern und Nutzung und Wirkung digitaler Werbung besser erforschen.
turi2.tv (4-Min-Interview bei YouTube)

Auch bei turi2.tv: Telekom-Chef Timotheus Höttges verspricht funklochfreies Deutschland – sogar im Zug.

Nielsen: Publikumszeitschriften verlieren 3,7 % Werbeumsatz brutto.

Werbeumsätze der Publikumszeitschriften sind weiter rückläufig, zeigen die aktuellen Zahlen von Nielsen. In den ersten zehn Monaten liegen die Brutto-Werbeumsätze 3,7 % unter dem Niveau von 2017. Die "Computer Bild" verliert mit 12,8 % prozentual am deutlichsten. "Cosmopolitan" (-9,9 %), "Vogue" (-9,7 %) und "Spiegel" (-9,0 %) verlieren ebenfalls deutlich. Starke Zuwächse gibt es bei "Landlust" (+24,0 %) und "Barbara" (+20,9 %).
meedia.de

Zahl des Tages: Werbekunden schnüren den Gürtel enger – vor allem bei Print.

Zahl des Tages: Pessimistische 27 % der werbungtreibenden deutschen Unternehmen rechnen für 2019 mit Ausgaben-Kürzungen, fragt ihr Verband OWM unter allen Mitgliedern ab. 22 % rechnen mit einem Plus. Print-Anzeigen wollen 54 % der Werbekunden runterfahren, TV verliert überraschend deutlich. Digitale Mobil- und Suchmaschinenwerbung wollen die meisten steigern.
"Horizont" 47/2018, S. 1 und 16 (Paid), horizont.net (Zusammenfassung)

YouTube zeigt Werbung im Doppelpack.

Digitale Pipi-Pause: YouTube serviert Nutzern künftig Werbeblöcke mit zwei Spots – fast wie im good old TV. Bisher laufen Anzeigen einzeln, dafür können längere Videos mehrfach von einzelnen Spots unterbrochen werden. Den Doppelpack können Desktop-Nutzer zuerst sehen, bald wird er auch auf Smartphones und Fernsehern ausgespielt. YouTube verkauft die Neuerung als nutzerfreundlicher: Zuschauer bevorzugen demnach längere Unterbrechungen gegenüber häufigen.

Die sogenannten ad pods kommen laut "Ad Age" in unterschiedlichen Ausführungen: So können Nutzer in manchen Videos den ersten Spot überspringen und bekommen dann einen zweiten Sechs-Sekunden-Spot, den sie in voller Länge genießen müssen. Der Sechs-Sekunden-Spot kann aber auch erster Spot sein. YouTube gibt es auch werbefrei: Die Google-Plattform bietet in Deutschland YouTube Premium für 11,99 Euro pro Monat an.
adage.com, turi2.de (Background YouTube Premium)

Umfrage: Unternehmen wollen mehr in Influencer investieren.

Print Personality wirkt: Die Budgets für Influencer Marketing wachsen 2019 in 61% der Unternehmen, erfährt der Bundesverband Digitale Wirtschaft in einer Umfrage. Sogenannte Mikro-Influencer mit geringer Reichweite, aber klar umrissener Zielgruppe sind beliebter als die großen Social-Media-Stars. Die meisten Unternehmen wollen über Influencer die Aufmerksamkeit und speziell ihre Relevanz in der Zielgruppe steigern.
bvdw.org, horizont.net

Heiko Genzlinger verlässt Score Media.

Heiko Genzlinger, zuletzt Sprecher der Geschäftsführung bei Score Media, verlässt den Zeitungsvermarkter. Die Gründe seien privat, allerdings soll Genzlinger in seiner Funktion als Geschäftsführer auch "seine Kompetenzen überschritten haben". Seine Aufgaben übernimmt interimistisch Carsten Dorn, der erst im August als Geschäftsführer für Finanzen, IT und Sales Operations anheuerte. Unterstützt wird er von Andrea Becher, deren vorübergehende Tätigkeit dauerhaft werden könnte.
"Horizont" 45/2018, S.11 (Paid), turi2.de (Background)