Zahl des Tages: Klickrate für Werbung auf dem Handy liegt bei RMS bei 1,55 %.

Zahl des Tages: Bei immerhin 1,55 % liegt auf dem Handy die Klickrate für Werbung mit dem Werbemittel Audio Sync Display, sagt Frank Bachér (Foto), Digitalchef des Audiovermarkters RMS im Interview mit "Werben & Verkaufen". Der Wert sei überdurchschnittlich. RMS will mit den Pre-Roll-Spots mit klickbarem Banner Audio und Grafik bei der Werbung verbinden.
"Werben & Verkaufen" 17/2017, S. 36 (Paid)Kommentieren ...

YouTuber: Werbeeinnahmen auf YouTube brechen ein.

YouTube: Die Werbeeinnahmen auf der Video-Plattform brechen ein, beklagen viele YouTuber. Laut Tim Heldt, Macher des Kanals Kuchen TV, erhalten YouTuber nun für eine Million Klicks etwa 250 statt bisher 1.000 Euro. Auch andere Kanalbetreiber berichten von einem sinkenden Tausender-Kontakt-Preis für Werbung. Außerdem werde viel weniger Werbung geschaltet als bisher.
wuv.de, turi2.de (Background)

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fragebogen2: Boris Schramm.


fragebogen2: Boris Schramm ist ein gefragter Redner, bezeichnet sich selbst aber als "manchmal sehr schüchtern". Der Managing Director der Mediaagentur GroupM offenbart im turi2-Videofragebogen eine Schwäche für Archäologie und eine Stärke dafür, Menschen zusammenzubringen. Der, laut eigener Beschreibung, "vertrauenswürdige und entschlossene" Schramm möchte bei seiner Beerdigung dennoch nur Privates hören und von geschäftlichen Erinnerungen in der Trauerrede verschont bleiben.
turi2.tv (1-Min-Video), turi2.tv (7-Min-Interview)

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fragebogen2: Heiko Genzlinger.



fragebogen2: Heiko Genzlinger, Chef von Score-Media, versteht keinen Spaß, wenn es um Dreck in seinem Auto geht. Im turi2-Videofragebogen gibt er freimütig zu, ein kleiner Putzteufel zu sein. Die hauswirtschaftlichen Begabungen des früheren Yahoo-Deutschland-Managers enden aber auch schon beim Kochen. Dafür braucht es eine Frau, wusste schon die Mutti. Denn ohne Mampf kein (Wett)kampf: Genzlinger versuchte sich einst als Radprofi, wurde kein zweiter Jan Ullrich – was gesundheitlich wohl besser so ist.
turi2.tv (2-Min-Video), turi2.tv (6-Min-Interview)

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Parteien füllen ihre Kassen mit teuren Print-Anzeigen.

Bayernkurier TitelseitenParteien verdienen Millionen mit Anzeigen in ihren Mitglieder-Magazinen, listet Marthe Ruddat auf. Die CSU-Zeitung "Bayernkurier" verlangt 186 Euro pro 1.000 Sichtkontakte – doppelt so viel wie der "Spiegel". Anders als bei Parteispenden müssen Werbekunden wie Volkswagen, E.ON und Lobby-Verbände ihre Ausgaben nicht transparent machen. Ruddat nennt Preise, Kunden und geschätzte Einnahmen für sechs Partei-Postillen, nur die AfD verschließt sich.
abgeordnetenwatch.deKommentieren ...

fragebogen2: Christian Nienhaus.


fragebogen2: Christian Nienhaus hat einen außergewöhnlichen letzten Wunsch – er würde gerne seine eigene Beerdigung überleben. Der bescheidene Chef des Springer-Funke-Vermarkters Media Impact gibt im turi2-Videofragebogen nicht viel preis, verrät aber: Aus dem jungen Nienhaus sollte eigentlich ein Profifußballer oder ein Politiker werden. Für einen Politiker hegt Nienhaus dann auch besondere Sympathien: Winston Churchill. Der sei ein Journalist gewesen, "der richtig was geworden ist".
turi2.tv (1-Min-Video), turi2.tv (5-Min-Interview)

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Zitat: Score Media-Chef Heiko Genzlinger möchte keinen Super-Vermarkter.

"Es wäre nicht gesund, nur einen Vermarkter zu haben. Ich kenne keine Mediengattung, die nur einen hat."

Heiko Genzlinger, Chef der Vermarktungs-Allianz Score Media, findet es sinnvoll, dass er für die Regionalzeitungen und separat Media Impact für bundesweite Zeitungen kämpft.
turi2.tv (6-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Score-Media-Chef Heiko Genzlinger muss um jeden Werbekunden für Regionalzeitungen kämpfen.


Junge, komm bald wieder: Heiko Genzlinger putzt bundesweit Klinken, um Werbekunden für Regionalzeitung zurückzugewinnen. Der Chef der Vermarktungs-Allianz Score Media ist für 130 Zeitungstitel unterwegs, um Flucht-Tendenzen der vergangenen zehn Jahre entgegenzuwirken. Im turi2.tv-Videointerview räumt er ein, dass manche Werbungtreibenden für den Zeitungsmarkt verloren sind. Doch in der Autoindustrie riecht Genzlinger noch locker sitzendes Geld.

Genzlinger ist nicht der einzige Promoter des täglich Gedruckten. Auch Media Impact kämpft um jeden Euro – allerdings für bundesweite Medienmarken. Die Idee eines Einheits-Vermarkters behagt Genzlinger nicht. Er sieht sich und Media-Impact-Chef Christian Nienhaus dennoch an gleicher Front.

Das Klinkenputzen wird Score Media in diesem Jahr 100 bis 200 Mio Euro Umsatz bringen. Genzlinger hofft auf schnell steigende Umsätze, denn erst nach und nach schafft es seine im Jahr 2016 neu zusammengestellte Truppe, in Pitches um Werbegelder auch crossmediale Angebotspakete zu liefern.
turi2.tv (6-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Zitat: Thomas Koch kritisiert Native Advertising.

"Das Problem bei Native ist ja, dass wir versuchen, die Menschen reinzulegen - das kann nicht die Lösung sein."

Media-Urgestein Thomas Koch analysiert im Podcast von "Werben & Verkaufen" die Probleme der Mediabranche und schwelgt in alten Zeiten.
soundcloud.com (ab 6. Minute, 22-Min-Audio) via wuv.de

weitere Zitate von Thomas Koch:

... über die Frage, ob früher alles besser war:

"Der Witz ist ja, dass die Leute in 20 Jahren zurückblicken werden auf die heutige Zeit und von goldenen Zeiten sprechen werden."

... über seinen Weg in der Media-Branche:

"Ich bin, glaube ich, nicht der geborene Kreative. Ich hätte vielleicht Texter werden können. Ich weiß ja, wie viel Spaß mir der Umgang mit Worten macht."

... über Korruption in der Branche:

"Ich habe eine ganze Menge Menschen erlebt, die Geld auf die Seite geschafft haben, auf eine sehr unehrliche Weise."

... über das Aufhören:

"Ich habe immer viele Hobbys gehabt, die waren aber nie so zeitraubend, dass sie tagesfüllend gewesen wären. (...) Ich glaube, es gibt Menschen, die sich wünschen würden, dass ich Ruhe gebe ... dann erstrecht nicht."

... über die Probleme der Branche:

"Wir haben noch nicht verstanden, wie wir mit der Digitalisierung der Medienwelt umzugehen haben. Das meiste, was wir in der Vergangenheit angefasst haben, hat nicht funktioniert."

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Tina Beuchler hält Werbung in Hate-Umfeldern für ein "absolutes No-Go".

OWM-Vorstand Tina Beuchler bezeichnet Werbung im Umfeld von Hassmeldungen als ein "absolutes No-Go". Nötig seien Vermarkter, "die ihre Arbeit und Verantwortung ernst nehmen". Ihr Co-Vorstand Uwe Storch nimmt zudem Werbetreibende und Agenturen in die Pflicht: "Wer im Auktionsmarkt überall billig fischt, darf nicht überrascht sein, dass er mit seinen Anzeigen in ungewünschten Umfeldern landet".
"Werben & Verkaufen", 14/2017, S. 28 (Paid)Kommentieren ...

Agenturen werben im Mai mit leerer Seite für sich.

Agenturen starten unter Verantwortung der Verbände BVDW, CMF, Famab, GWA, GPRA und OMG am 17. Mai eine Gattungskampagne für sich selbst. Mit leeren Seiten und dem Aufdruck "Mach was draus" suchen sie Nachwuchs. Die Anzeigen werden in den Kanälen der Verbände sowie bei Facebook und Gruner + Jahr, die als Medienpartner an Bord sind, erscheinen.
"Werben & Verkaufen", 14/2017, S. 9 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Boris Schramm betreibt zu Hause seinen eigenen Kiosk.

"Sie würden tot umfallen, wenn Sie in meine Wohnung kommen. Da liegen Hunderte von Zeitschriften, in Teilen auch Zeitungen, herum. Ich interessiere mich für Kunst, Interior Design, aktuelle Geschichten, alles was neu auf den Markt kommt."

Boris Schramm, Managing Director der GroupM, gibt im Videointerview Einblick in seine Mediennutzung und verbringt an Wochenenden oft Stunden mit Lesen.
youtube.com (7-Min-Video)Kommentieren ...

Boris Schramm diagnostiziert ein Machtvakuum im Werbemarkt.


Völlig führungslos: Boris Schramm ist als Managing Director der GroupM einer der wichtigsten Werbegeld-Verteiler. Doch wer hat heute die Macht im Geschäft mit Werbung? "Per se niemand mehr", sagt Schramm im turi2.tv-Interview – am ehesten Google und Facebook. Trotz wachsender Digitalkonzerne ist der Mediaagentur-Mann überzeugt: Werbung bleibt in Teilen Handarbeit. Voll automatisierte Buchungen würden oft "gar nicht funktionieren".

Programmatic Advertising sei in Deutschland kaum entwickelt – und Schramm ist nicht traurig darüber. In den USA und Großbritannien zeigten sich immer mehr Probleme. "Vielleicht profitieren wir von Lernerfolgen aus diesen Märkten", hofft Schramm. Die internationale Sicht wird immer wichtiger – nicht zuletzt, weil sich Google und Facebook partout keinen nationalen Regeln unterwerfen wollen. Schramm betrachtet Konzerne, die "in ihren weltweiten Dimensionen ganz eigene Gesetzgebungen" haben, mit Spannung und einer Portion Ratlosigkeit.
youtube.com (7-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

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Zitat: Für Christian Nienhaus ist Print-Vermarktung mehr Pflicht als Lust.

"Bei uns ist es wie in der Autoindustrie: Da wird viel über E-Mobilität geredet, aber im Moment muss man auch noch die Verbrennungsmotoren verkaufen. Übertragen auf unsere Wirtschaft heißt das: Wir müssen auch Print noch verkaufen, weil es noch verdammt reichweitenstark ist."

Media-Impact-Chef Christian Nienhaus sieht Print in einem "sehr, sehr langen Gleitflug".
turi2.tv (5-Min-Video)1 Kommentar

Media-Impact-Chef Christian Nienhaus predigt Markenpflege.


Die Marke macht's: Media-Impact-Chef Christian Nienhaus teilt die Medienwelt nicht mehr in Zeitung und Online, sondern nur noch in starke und schwache Marken. "Wir brauchen große Marken wie 'Bild', die nicht mehr als Monolithen auftreten, sondern auf sehr vielen Wegen zum Kunden gehen", sagt Nienhaus im turi2.tv-Interview beim BDZV-Vermarktungsgipfel. "Marke garantiert Aufmerksamkeit." Nienhaus hadert im Gespräch zugleich mit der "dezidierten Marketingidee" von Google und Facebook: "Sie wollen alles komplett kontrollieren und beeinflussen."

Nienhaus, früher "Bild"-Verlagschef und Funke-Geschäftsführer, führt den gemeinsamen Vermarkter von Springer und Funke seit 2015. Sein Team bei Media Impact stellt sich crossmedial auf und erwirtschaftet ein Viertel des Umsatzes digital. Große Marken wie "Bild" garantieren Aufmerksamkeit – Nienhaus kontaktiert große Kunden direkt statt über die Zwischenstation Mediaagentur. Der Wandel der Branche trifft auch Media Impact: Nienhaus toleriert kein Beharren, erfahrene (Print-)Anzeigenverkäufer müssen im Tandem mit digital denkenden Kollegen zum Kunden reisen.
youtube.com (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Euronews holt Vermarkterin Myriam Vergne vom "Economist".

Euronews holt Myriam Vergne, bisher Sales Direktorin der Economist Group, als Chefvermarkterin für Europa, den Nahen Osten und Afrika. Vergne arbeitet seit 2004 für den Verlag des "Economist", seit 2009 als kommerzielle Leiterin für Europa außerhalb von Großbritannien. Die französische und österreichische Staatsbürgerin leitet künftig von Paris aus die Euronews-Vermarktungseinheiten in Berlin, London und Dubai.
new-business.deKommentieren ...

Studie: Firmen geben weltweit mehr Geld für Online- als für TV-Werbung aus.

TV-Werbung im Fernseher 150Weltweiter Online-Werbeumsatz steigt 2016 um 13 % auf rund 200 Mrd Dollar, sagt eine Studie der Mediaagentur Zenith. Damit habe Online-Werbung erstmals einen größeren Umsatz als TV-Werbung. Für 2018 prognostiziert die Agentur weltweite Gesamtwerbeausgaben in Höhe von 592 Mrd Dollar. Werbung in sozialen Medien wachse am stärksten.
"Handelsblatt", S. 17 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Deutschlands Marketing-Strateginnen.

Lese-Tipp: Ben Krischke porträtiert vier junge Marketing-Strateginnen aus Deutschland - von der sogenannten "Komponistin" Katrin Hesse, 38, bis zur "Trainerin" Laia Abellán Ponce de León, 32, die gerne provokante Fragen stellt. Auch die "inspirierte" Nicola Brown, 38, und die "neugierige" Liane Siebenhaar, 34, stellt Krischke vor. Jede der vier Agentur-Planerinnen interpretiert ihre Rolle anders. Siebenhaar rät etwa, anderen genau zuzuhören, Gesetztes zu hinterfragen und kreative Lösungen zu entwickeln. Hesse will für die Markenkommunikation ihrer Kunden einen "stimmigen Mix" zusammenstellen.
"Werben & Verkaufen", 13/2017, S. 48-53 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Alexander Schlaubitz lobt die Stärken von TV-Werbung.

"TV ist das Storytellingformat, bei dem wir am stärksten gewinnen können."

Alexander Schlaubitz, Marketingchef der Lufthansa, sagt im Interview mit "W&V", dass er im TV die breite Masse erreicht - nicht im Netz.

Schlaubitz über große 360-Grad-Kampagnen:
"Die großen Kampagnen, die über alle Kanäle laufen, werden weniger. Sie kommen nur noch an der Stelle vor, an der es ein großes Thema gibt, einen Kollektivanlass wie beispielsweise eine Fußball-EM oder -WM. Abseits davon geht es nicht mehr darum, einen Gedanken an alle zu transportieren."

... über Budgetverteilung nach der Effektivität der Werbemaßnahmen:
"Was hat alles in welcher Intensität einen Beitrag dazu geleistet, dass mit dem letzten Klick ein Kauf abgeschlossen wird? Beispielsweise hat der Kunde ein Banner gesehen oder ein Video angeschaut und erst dann gebucht. Das dekonstruieren zu können und in der Lage zu sein, konkret attribuieren zu können, wer welchen Beitrag geleistet hat, und darauf basierend dann auch Budget-Allokationen betreiben zu können - teilweise auch in Realtime - ist eines unserer großen Projekte."
"Werben & Verkaufen", 13/2017, S. 16-23 (Paid)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Ingo Müller wird 42.

Wir graturilieren: Ingo Müller, Vermarktungschef des "FAZ"-Verlags, feiert heute seinen 42. Geburtstag. Im vergangenen Jahr hat der kluge Kopf den Launch vieler neuer "FAZ"-Produkte begleitet - von der Frankfurter Allgemeinen Woche bis zur Frankfurter Allgemeine Quarterly. Die neuen Magazine lieferten Inspirationen und Denkanstöße für die Welt von morgen. Der begeisterte Hobby-Koch und Läufer ist voller Energie, doch die noch leere Batterie seines Motorrads beschäftigt ihn zurzeit. Heute feiert Müller mit Freunden gemütlich im Wirtshaus. Gratulationen würden besonders stark wahrgenommen, falls sie als Anzeige in der überregionalen Qualitätspresse erscheinen. Wem dafür das nötige Kleingeld fehlt, kann Müller zum Beispiel auch per E-Mail gratulieren.Kommentieren ...

Zitat: Die coolen Kids sollen endlich den Gremien beitreten.

"Plötzlich sind wir die Uncoolen und geraten ins Hintertreffen, weil Facebook nach irgendwelchen selbst definierten Metriken Leistungswerte ausweist, die uns schlechter aussehen lassen als wir tatsächlich sind? Das kann doch nicht sein!"

Christian Nienhaus, Chef des Springer-Funke-Vermarkters Media Impact, setzt darauf, dass Google und Facebook bald den Branchengremien AGF, Agma und Agof beitreten.
horizont.net
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Wechsel von Matthias Brüll von Group M zu Mediaplus ist geplatzt.

matthias-bruell-150Matthias Brüll wechselt doch nicht von Group M zur Serviceplan-Tochter Mediaplus, schreibt Jürgen Scharrer. Offenbar ließ Group M "nichts unversucht", Deutschlandchef Brüll "doch noch zum Bleiben zu bewegen". Seinen bisherigen Job werde er wohl dennoch ablegen und einen anderen Spitzenjob innerhalb von Group M bekommen. Bei Mediaplus steigt nun intern Mediaexpertin Barbara Evans in die Geschäftsführung auf.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Telco-Konzern Altice kauft Videovermarkter Teads.

Altice, Telekom-Konzern von Patrick Drahi, kauft den französischen Online-Videovermarkter Teads für 322 Mio Dollar. Die Adtech-Firma wurde 2011 gegründet, hat nach eigenen Angaben 500 Mitarbeiter und machte 2016 rund 188 Mio Euro Umsatz. Teads ist vor allem für das Outstream-Format bekannt: Werbevideos, die beim Scrollen über Websites automatisch starten und Publishern damit Videowerbung ohne eigene Videoinhalte erlauben. Altice hält Beteiligungen an Fernsehkabel- und Internetanbietern in u.a. Frankreich, Belgien, Israel, Portugal und den USA.
businessinsider.de, economiematin.fr, globenewswire.com (Ad-hoc-Meldung)Kommentieren ...

Facebook-Manager wirft TV-Vermarktern Blockade vor.

Facebook geht nach den "Fakebook"-Vorwürfen von SevenOne Media zum Gegenangriff über: Manager Jin Choi wirft TV-Vermarktern in "W&V" vor, ihre Budgettöpfe zu schützen, statt auf die Bedürfnisse von Werbungtreibenden einzugehen. Für Facebook stehe der Kunde im Mittelpunkt. Seit Monaten arbeite Facebook mit der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF), um die Reichweiten-Messung der heutigen Medienrealität anzupassen.
"W&V" 12/2017, S. 28-29 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Google muss wegen misslungener YouTube-Werbung nachbessern.

Google bekommt einen Warnschuss von der britischen Regierung, nachdem Werbung für öffentliche Einrichtungen in extremistischen YouTube-Videos ausgespielt wurde. Die Regierung stoppt YouTube-Kampagnen und fordert in einer Krisensitzung Nachbesserungen. Die Mediaagentur Havas sowie L'Oreal, McDonald's, Audi u.a. ziehen ihre automatisiert ausgespielten YouTube-Anzeigen zurück.
businessinsider.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Analyse: Werbemarkt startet 2017 vielversprechend.

TV-Werbung im Fernseher 150Werbemarkt startet gut ins Jahr, analysiert "Horizont". Im Januar und Februar 2017 erhöhten die Unternehmen den Werbedruck um 4,3 % auf brutto 4,4 Mrd Euro. Vor allem Kaufland, Telefonica und Lidl weckten bei Werbern starke Frühlingsgefühle. Kaufland hat laut den Nielsen-Daten seine Ausgaben auf 26 Mio Euro mehr als verdreifacht. Der Konsumgüterriese Procter & Gamble sei weiterhin die Firma mit den höchsten Werbeausgaben.
horizont.netKommentieren ...

Media Impact luchst G+J die Digital-Vermarktung für "National Geographic" ab.

Media Impact vermarktet ab April das deutsche Digital-Angebot von "National Geographic". Gruner + Jahr verliert den Auftrag, gibt aber weiter das gedruckte Magazin heraus und verkauft dafür Anzeigen. Die Website erscheint parallel nach einem Relaunch im neuen Gewand mit Fokus auf "bildgewaltigen Geschichten" und Videos.
presseportal.deKommentieren ...

Zitat: P&G-Mediachefin Susanne Kunz fordert einen neuen Realismus bei Online-Werbung.

"Wenn Adblocker zu den am häufigsten heruntergeladenen Apps gehören, ist das ein klares Signal der Konsumenten."

Susanne Kunz, Mediachefin von Procter & Gamble, fordert im Interview mit "Horizont" einen "neuen Realismus" bei Online-Werbung. Die Herrscherin über das größte Media-Budget Deutschlands investiert seit 2016 mehr in TV- und weniger in Digitalwerbung.
"Horizont", 11/2017, S. 12 (Paid), horizont.net (Auszug)Kommentieren ...