Prognose: Privatsender werden Werbung in der Primetime nur gering erhöhen.

TV-Sender werden die von der EU geplante Lockerung des Werbezeiten-Limits im Privatfernsehen nur mit Augenmaß für mehr Werbung in der Primetime nutzen, prognostiziert Mediacom-Einkaufschefin Sandra Woerdehoff im Interview mit Meedia. Ein bis zwei Minuten mehr Werbung pro Stunde seien wahrscheinlich. Andernfalls könnten Zuschauer zu Netflix, Amazon und Co abwandern. Da Werbezeiten in der Primetime deutlich teurer sind, könnten die Sender trotzdem ihre Vermarktungserlöse steigern.
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Florian Adamski wird Chef von OMD Worldwide in London.

OMD Worldwide holt Florian Adamski, bisher Chef der Omnicom Media Group in Deutschland, nach London und macht ihn zum CEO, berichtet Campaignlive. Der Manager folgt auf Mainardo de Nardis, der künftig als Executive Vice Chairman wirkt. Das Büro am Londoner King Cross soll künftig das weltweiten Hauptquartier sein – zuvor wurde OMD, eine der größten Mediaagenturen der Welt, von News York aus geführt.
campaignlive.co.uk
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Werbeagentur Publicis Wien schließt nach 45 Jahren.

Publicis schließt Ende September seine Kreativ-Agentur Publicis Wien nach 45 Jahren, schreibt horizont.at. Kreativ-Leistungen für österreichische Kunden kommen künftig von Publicis aus Deutschland. Zwei Wiener Mitarbeiter von Publicis Media, der Mediaagentur der Gruppe, koordinieren die Aufträge. Von der Schließung sind fünf Mitarbeiter betroffen.
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Zitat: Boris Schramm glaubt, dass der Werbeträger Print nicht ohne weiteres zu ersetzen ist.

"Die Annahme, jeder Werbekontakt ließe sich beliebig durch einen Kontakt in einem anderen Medium ersetzen, ist falsch!"

Group-M-Boss Boris Schramm sagt im Vorab-Interview zum Print Summit, dass sich der Print-Niedergang in den USA nicht eins zu eins auf den deutschen Markt übertragen lässt.
horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: Boris Schramm offenbart im fragebogen2 seine schüchterne Seite.

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Meedia: Springer streicht Print-Stellen, Harald Wahls vor Absprung.

Springer: Im neuen Verlagsbereich Print droht der Abbau von 30 bis 50 Mitarbeitern, schreibt Gregory Lipinski. Springer dementiert die Zahl, bestätigt jedoch, dass Stellen auf Leitungsebene wegfallen. Bei Media Impact, dem gemeinsamen Vermarkter mit Funke, soll Geschäftsführer Harald Wahls vor dem Absprung stehen.
meedia.de, turi2.de (Background Verlag), turi2.de (Background Media Impact)Kommentieren ...

"Bild" startet Image-Kampagne "Bescheid wissen statt nachplappern".


Fake-News-Fabel: Springers "Bild" inszeniert sich in ihrer neuen Kampagne als Fake-News-Bekämpferin. Im Image-Spot des Boulevard-Blatts verbreiten Papageien in den sozialen Medien die Falschmeldung, dass der Kölner Dom zur Moschee werden soll. "Bild" kontert "Der Kölner Dom bleibt". Der Claim lautet: "Bescheid wissen statt nachplappern – das bringt nur 'Bild'." Donata Hopfen, scheidende "Bild"-Geschäftsführerin sagt: "Unsere Welt wird immer komplizierter, das Bedürfnis nach sicheren, relevanten Quellen steigt. 'Bild' bietet seinen Lesern Journalismus, der die Dinge verständlich erklärt."

Die Kampagne stamm von Jung von Matt/Havel in Berlin und umfasst neben dem Spot für Kino und Online Plakate und Anzeigen. Die Kampagne läuft bis zum Dezember und soll brutto einen "hohen einstelligen Mio-Betrag" kosten. (Foto: Screenshot, Image-Spot)
horizont.net (mit 40-Sek-Video), bild.de1 Kommentar

Facebook setzt neue Regeln auf: Keine Werbung rund um kritische Inhalte.

Facebook verbietet Werbung in Artikeln und Videos, in denen es um Gewalt, Drogenkonsum und soziale Konflikte geht. Publisher können diese Inhalte künftig nicht mehr monetarisieren, geht aus neuen Standards hervor. Facebook will sich jenen Ärger ersparen, den Google wegen Werbe-Pannen bei YouTube hatte.

Für Publisher hingegen dürfte es schwieriger werden, Geld auf Facebook zu verdienen, wenn bei vielen Themen keine Anzeigen mehr platziert werden können. Neben den neuen Standards kündigt Facebook auch an, Werbungtreibenden tieferen Einblick in Daten zu geben. So will das Unternehmen Vertrauen zurückgewinnen, weil immer wieder Meldungen über zweifelhafte Reichweiten auftauchen.
techcrunch.com, wsj.com, fb.comKommentieren ...

ProSiebenSat.1 bekommt Daten von Media Markt und Saturn.

ProSiebenSat1-P7S1 Logo ohne Schriftzug 150ProSiebenSat.1 bekommt Zugang zu den Online-Daten u.a. von Media-Markt- und Saturn-Kunden. Der P7S1-Vermarkter SevenOne Media kooperiert dazu mit der Retail Media Group (RMG), Tochter des Handelskonzerns Ceconomy, einem früheren Teil der Metro. RMG stellt Daten von täglich 15 Mio Kundenkontakten zur Verfügung, mit denen P7S1 seine Werbe-Produkte verbessern will. RMG vermarktet neben Media Markt und Saturn auch die Daten der Händler Real, Metro und Thalia.
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Facebook erreicht Millionen junge Nutzer, die es gar nicht gibt.

Facebook löst die demographischen Probleme Deutschlands im Alleingang und spricht von 12 Mio Nutzern im Alter von 20-29 Jahren – obwohl es hierzulande insgesamt nur 9,2 Mio gibt. Die australischen "Adnews" finden wundersame Werte auch in vielen anderen Ländern: In Island kommt Facebook auf eine Top-Reichweite von 140 %. Hintergrund sind offenbar falsche Altersangaben von Nutzern und viele inaktive Nutzerkonten.
heise.deKommentieren ...

Zitat: Sascha Jansen findet die Unterscheidung in Media-Gattungen überholt.

"Traditionelle Gattungsbegriffe sind überholt und bilden die mediale Wirklichkeit nicht mehr adäquat ab."

Sascha Jansen, Chief Digital Officer bei Omnicom Media Group Deutschland, sieht die Grenzen zwischen TV, Video, Mobile und Social verschwimmen.
"Dmexco Trendscout" von "Werben & Verkaufen", S. 22–26 (Paid)Kommentieren ...

Europäische Verlage gründen Allianz für automatisierte Buchung von Werbung.


Sichere Deals: Gruner + Jahr, "NZZ", "Standard" und weitere europäische Verlage bündeln ihr Geschäft mit der automatisierten Vermarktung ihrer digitalen Werbeflächen. Über das Angebot Premium Programmatic Europe können Werbungtreibende pan-europäische Kampagnen buchen. Die Allianz verspricht Sicherheit für Marken, weil alle buchbaren Websites bekannt sind. Ein Kritikpunkt beim sogenannten Programmatic Advertising ist die Intransparenz.

Neben dem digitalen Inventar von G+J, "NZZ" und "Standard" sind auch Flächen bei der G+J-Tochter Prisma Media in Frankreich verfügbar. Auch Unidad Editorial ("El Mundo", "Marca") aus Spanien, NextRégie aus Frankreich und das "Luxemburger Wort" wollen sich anschließen. Bis Ende des Jahres will die Allianz "alle wichtigen Märkte in Europa" bedienen.
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Google startet sein Kinder-Angebot YouTube Kids in Deutschland.

Google-Jugendschützerin Sabine Frank (Bild, links) verspricht Eltern, mit YouTube Kids ein sicheres Umfeld zu schaffen. Sollten unpassende Inhalte auftauchen, behandeln die Lösch-Trupps von Google Hinweise mit besonderer Priorität.

Kinderkanal im Internet: Google bringt seine App für Kinder nach Deutschland und Österreich. YouTube Kids besteht aus kindgerechten Videos, die YouTube von Hand und automatisch filtert. Die jungen Nutzer bekommen auch Werbung zu sehen. Im turi2.tv-Video (siehe oben) verspricht Googles Jugendschutz-Chefin Sabine Frank, dass alle Anzeigen von Google-Mitarbeitern ausgewählt werden – Werbung für Nahrungsmittel und Getränke ist verboten.

Die Steuerung von YouTube Kids soll in der Hand der Eltern liegen. Sie müssen die App einrichten und können auch die Suchfunktion deaktivieren. Suchen sind für Kinder, die noch nicht schreiben können, auch über Spracheingabe möglich. Unpassende Inhalte können gemeldet werden – YouTube verspricht, Meldungen rund um die Uhr zu überprüfen. Die Fälle landen bei den Lösch-Teams von Google in aller Welt. Sabine Frank räumt im Video-Interview ein: Wie alle technischen Systeme sei auch YouTube Kids nicht unfehlbar.

YouTube bezieht Kinder- und Jugendschützer in die Arbeit an dem Angebot mit ein. Bei einer Pressekonferenz bewerteten die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter und Jugendschutz.net das Angebot als passend für Kinder. Auch Kindermedien-Verlage begrüßen den Start: Kiddinx Media, Vermarkter u.a. von "Benjamin Blümchen" und "Bibi & Tina", sagt, YouTube sei die wichtigste Video-Plattform für Kinderinhalte. YouTube Kids ist bereits in 38 Ländern verfügbar und erreicht laut YouTube 11 Mio Zuschauer wöchentlich.
turi2 – vor Ort bei Pressekonferenz in Berlin, turi2.tv (3-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2), kids.youtube.com1 Kommentar

WPP fusioniert MEC und Maxus zu Wavemaker.

Group M, Media-Holding der WPP-Gruppe, verschmilzt seine Töchter MEC und Maxus zu Wavemaker. Die frischgebackene Großeinheit nutzt eine Marke, die zuvor für das Content-Geschäft von MEC stand. Wavemaker soll als Media-, Content- und Technik-Agentur auftreten, Niederlassungen in 90 Ländern und über 8.500 Mitarbeiter haben. Zu den Kunden zählen L'Oréal, Vodafone und Marriott.
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P7S1 wirbt Digitalstrategen Bernd Hoffmann bei Group M ab.

ProSiebenSat.1 holt sich digitale Verstärkung und verpflichtet Bernd Hoffmann als Adtech-Chef. Er arbeitet bisher für die Group M als Kundenchef des Dienstleisters M-Plattform. Er soll zum Jahreswechsel als Geschäftsführer im Konzernbereich Advertsing Platform Solutions übernehmen. Bereits von 1994 bis 1999 arbeitete Hoffmann für ProSieben Media. Bei Group M übernimmt Daniela Tollert Hoffmanns Aufgaben.
wuv.de, horizont.netKommentieren ...

Mindshare-Chefin Katja Brandt vermisst ausgereifte Erfolgskontrollen für digitale Werbung.


Für uns alle Neuland: Die Wirkung von digitaler Werbung ist noch immer weitgehend unerforscht, sagt Katja Brandt, neue Chefin der Mediaagentur Mindshare im deutschsprachigen Raum. Es fehlten einheitliche "Währungen", also Messgrößen, über die sich Erfolg definiert. Brandt plädiert im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv dafür, nicht nur auf Klicks zu gucken, sondern auf den Effekt der Werbung auf das Geschäftsergebnis.

Anders als viele andere Medienmacher geht Brandt nicht pauschal auf Google und Facebook los. Intransparenz mag sie den Unternehmen nicht per se vorwerfen: "Die Global Player haben eine andere Perspektive auf die Märkte und damit auch, wie sie mit ihren Daten umgehen", sagt Brandt. Sie erkennt eine konstruktive Haltung. Dabei sieht sie auch die klassischen Medien in der Pflicht, die sich der Diskussion um digitale Daten stellen müssen.
turi2.tv (6-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Spiegel Media wird Partner in der Ad Alliance von Gruner + Jahr und RTL.


Alle unter einem Dach: Spiegel Media schließt sich der Vermarktungs-Allianz der Bertelsmann-Geschwister Gruner + Jahr und RTL an. Der Verlag legt Wert darauf, dass der Vermarkter Spiegel Media eigenständig bleibt. Die Ad Alliance handele und steuere lediglich Rahmenverträge mit Werbekunden im Auftrag der Partner. Viel wichtiger sei – so heißt es an der Ericusspitze – dass neue, innovative Produkte und gattungsübergreifende Werbeformen entstehen. "Unser Beitritt zur Ad Alliance wird die Relevanz unserer Angebote für Kunden und Agenturen weiter steigern", lässt sich "Spiegel"-Geschäftsführer Thomas Hass zitieren. Er wolle in einem intensiver werdenden Wettbewerb "den Erfolg unserer Werbevermarktung langfristig sichern".

Im Gepäck hat Hass neben dem gedruckten "Spiegel" auch Spiegel Online, das "manager magazin" und den "Harvard Business Manager". Der Verkaufsstart für die neu koordinierten Produkte ist die Digitalmesse Dmexco, die am 13. September beginnt.

G+J-Vermarkter EMS und sein RTL-Pendant IP Deutschland haben die Vermarktungs-Allianz vor einem guten Jahr aus der Taufe gehoben. Zusammen mit dem Spiegel-Verlag als Partner erreicht die Ad Alliance nach eigenen Angaben pro Monat satte 99 % der deutschen Bevölkerung. (Foto: dpa)
turi2 – eigene Infos, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Anbieter von Sportwetten sorgen für Werbe-Überschuss.

Sportwetten boomen derzeit, schreibt Thomas Nötting. Insbesondere im Umfeld von Fußball-Übertragungen werben die Anbieter. Innerhalb von zwei Jahren haben sich die Werbeausgaben von Bwin, Tipico und kleineren Anbietern mehr als verdoppelt. Aktuell gebe es mehr als 80 Wettfirmen. Sky und Sport1 beschränken seit dieser Bundesligasaison daher die Zahl der Wettanbieter, von denen sie Werbung annehmen.
"Werben & Verkaufen" 35/2017, S. 12 (Paid)
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Bundesliga bei Eurosport ist für Werbekunden schwer zu kalkulieren.

Werbekunden empfinden die 45 Bundesligaspiele, für die Discovery die Rechte hält, schwer kalkulierbar, da es an Reichweiten-Daten fehlt, schreibt Thomas Nötting. Discovery verrate bislang nicht, wie viele Personen den Eurosport-Player nutzen. Die kursierenden Zahlen schwanken zwischen 10.000 und 200.000. Die Vertriebspartner HD+ und Amazon haben zwar große Reichweiten, die Deals hier sind aber noch zu frisch, um Aussagen zur Bundesliga-Nutzung zu machen.
"Werben & Verkaufen" 34/2017, S. 14 (Paid)Kommentieren ...

Sanofi vergibt globalen Media-Etat an WPP, Havas und Hakuhodo.

Sanofi, Pharma-Riese aus Frankreich, vergibt seinen globalen Media-Etat an WPP, Havas und Hakuhodo. WPP gewinnt den größten Teil des Etats und wird sich die Kreativ-Aufgaben mit Havas und Publicis teilen. Die Publicis-Gruppe, bisher Etathalter, gewinnt aber keinen globalen Media-Bereich für sich. GroupM-Tochter Mindshare wird neue globale Media-Agentur und ist künftig für Media-Planung und -Einkauf für mehr als 60 Länder verantwortlich. Experten schätzen die jährlichen Media-Ausgaben von Sanofi auf rund 900 Mio Euro.
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ANA startet in den USA sechsmonatigen Test zur Verbesserung von Werbe-Investitionen.

Association of National Advertisers startet in den USA ein sechsmonatiges, 50 Mio Dollar umfassendes Projekt, um herauszufinden, wo Vermittler bei Werbegeschäften zwischen Verlagen und Unternehmen Geld abzwacken. In den USA erreichen nur 30 bis 40 Cent jedes Media-Dollars die Verlage – ANA will diesen Betrag auf mindestens 70 Cent erhöhen. Die Agenturen sagen, die Gebühren seien gerechtfertigt und würden u.a. für das Finden der richtigen Zielgruppe und des passenden Anzeigenumfeldes erhoben.
adage.comKommentieren ...

Spotify gibt globalen Media-Etat an Universal McCann.

Spotify vergibt seinen globalen Media-Etat an Universal McCann, eine Tochter von IPG Mediabrands. UM ist damit für Planung und Einkauf für den Musikstreaming-Marktführer in Märkten wie u.a. Japan, Australien, Neuseeland, Taiwan und Indonesien zuständig. Im Pitch waren laut "Adweek" auch Dentsus Vizeum und Publicis' Zenith Optimedia. Analysten schätzen die Media-Ausgaben von Spotify auf global 34 bis 42 Mio Euro. Spotify erledigt einige Media-Rollen im eigenen Haus.
adweek.com, marketing-interactive.comKommentieren ...

Bundespresseamt schreibt Media-Etat neu aus.

Bundespresseamt schreibt seinen Media-Etat mit einem Volumen von rund 100 Mio Euro neu aus. Die PR-Behörde der Bundesregierung trennt erstmals Einkauf und Planung: Ab 2018 soll es eine zentrale Einkaufsagentur geben und drei Planungsagenturen für crossmediale Kampagnen, für rein digitale sowie für Out-of-Home- und Ambientmarketing. Das Bundespresseamt verspricht sich davon mehr Wettbewerb. Bisher hält die Wiesbadener Agentur Carat den Etat.
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Mediacom gibt der Digitalmarketing-Messe Dmexco den Laufpass.

Dmexco, größte Messe für die Digital-Industrie in Europa, muss dieses Jahr ohne Mediacom auskommen. Deutschlands größte Mediaagentur sagt die Teilnahme ab. Digitalchef Christian Wilkens schreibt sich bei wuv.de seine Enttäuschung von der Seele: "Nachhaltiger Kundendialog oder gar das potenzielle Neugeschäft" kämen angesichts des "Info-Overkills viel zu kurz". Am Ende würde nur der Veranstalter u.a. durch hohe Standpreise profitieren. Wilkens wünscht sich statt großer Reichweite "Business-Relevanz der Teilnehmer". Er fürchtet, dass die Dmexco ihren Fokus verliert.
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Oliver Blecken sieht seinen Wechsel zu JOM sinnbildlich für Wandel in der Branche.

Mediaagenturen: Der Wechsel von Oliver Blecken von Mediacom zur inhabergeführten Agentur JOM im vergangenen Jahr stehe auch stellvertretend für den Wandel in der Mediabranche, schreibt Leif Pellikan. Statt nur um die Konditionen gehe es immer mehr auch um Beratung und individuelle Lösungen, sagt Blecken, der sich in seinem neuen, familiäreren Umfeld wohlfühle.
"W&V" 30/2017, S.22 (Paid), turi2.de (Background)
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Christof Baron wechselt von Pilot zu Sanofi.

Christof Baron, langjähriger Mindshare-Chef, verlässt nach einem Jahr die Mediaagentur Pilot wieder. Künftig arbeitet er für den Pharmakonzern Sanofi als globaler Media-Chef. Jürgen Scharrer schreibt, die Zusammenarbeit zwischen Christof Baron und Pilot-Gründer Jens-Uwe Steffens habe nicht funktioniert. Der Frankfurter Standort von Pilot wird im Zuge des Abgangs geschlossen. Pilot wolle am Frankfurter Standort festhalten, schreibt Thomas Nötting.
horizont.net, wuv.de (Nötting), turi2.de (Background)2 Kommentare

Nielsen-Zahlen zur Werbung: Markt wächst, VW kürzt und Magazine verlieren teils dramatisch.

Werbemarkt wächst in Deutschland im 1. Halbjahr nur leicht um 1 % auf brutto 14,6 Mrd Euro, ermittelt Nielsen. Die Autohersteller kürzen, Top-Spender VW gar um 12,4 %. Media-Krösus Procter & Gamble investiert mit 394 Mio Euro aber 9,4 % mehr, verlagert jedoch Budget von Online ins TV. Zeitschriften verlieren 2 % Werbeumsatz: "Spiegel" und "Bild am Sonntag" büßen 17 bzw. 18 % ein, die TV-Beilage "rtv" hingegen gewinnt mit ihren Ausgaben deutlich 19 bzw. 17 %.
horizont.net, wuv.de (Online-Budget), meedia.de (Zeitschriften)Kommentieren ...